Vegane Ernährung

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hallo ihr lieben! flowers_2.gif

ich hätte schon nach threads gesucht, die das thema behandeln, war aber leider erfolglos.

in erster linie hätte mich interessiert, ob unter euch auch veganer sind wink.gif

ich selbst ernähre mich seit einigen jahren großteils vegetarisch. wenn ich mal fleisch esse, stammt es zu 95% vom bauern meines vertrauens, dort kenne ich die tiere und vor allem deren lebensumstände. die restlichen 5% fallen auf fleisch, das mir bei einladungen serviert wird (da fang ich nicht an, nachzufragen, woher denn das steak stammt, das ich am teller habe). generell kaufe ich so gut wie immer bio, regional und saisonal, defakto sehr bewusst (so würde ich zumindest über mein konsumverhalten urteilen wink.gif)

ich hab vor, im oktober mal komplett auf tierische produkte zu verzichten, mich also vegan zu ernähren: aus neugier, aus der motivation eine für mich ethisch korrekte ernährung zu definieren (ich glaub nämlich bis dato nicht, dass vegane ernährung auch eine ethisch korrekte ist...) und nicht zuletzt einfach als herausvorderung wink.gif

was sagt ihr dazu? und wenn der eine oder andere veganer unter euch ist: vielleicht habt ihr ja tips für mich, wie ich das ganze am besten angehen kann. auch eure persönliche einstellung zum fleischkonsum generell würd mich auch interessieren. freu mich auf interessante inputs =)

flowers_2.gif
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Den Ansatz, auf Fleisch und Nahrungsmittel zu verzichten, die Tiere ausbeuten, finde ich schon gut.

Ich habe aber bislang leider keinen vernünftig denkenden Veganer kennen gelernt. Alle, die ich bislang kenne, sind davon völlig besessen und erscheinen mir total bekloppt, weil ich das irgend wann nicht mehr nach vollziehen kann. Sie sehen keine Ernährung mehr, sondern haben eine Religion daraus gemacht. Die werfen lieber das Essen in die Tonne, wenn sie erfahren, dass im Kartoffelsalat Fleischbrühe ist. Wem soll das dann bitte helfen?

Vom weg geworfenen Kartoffelsalat wird kein Tier mehr lebendig und abgesehen davon, musste auch niemals eines dafür sterben..

Die meisten mir bekannten Veganer sind völlig untergewichtig, weil man von 5 Paprikaschoten und etwas Tofu nun einfach nicht wirklich dauerhaft (über)leben kann. Mein Essenskonzept ist, ich esse alles, was mir schmeckt. Fleischkonsum minimiere ich sehr gerne mit guten Beilagen, Soßen und Salaten. Aber ganz Null, muß nicht sein. Ich mache daraus keine Religion. whistling.gif

Würde ich heute sterben, wäre die Welt auch nicht wirklich besser. dry.gif



Bearbeitet von Miller am 05.09.2011 01:43:39
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ich seh das ganz ähnlich wie du, miller.

für mich stellt sich auch oft die frage, ob es sinnvoll ist, nahrungsmittel wegen irgendwelcher inhaltsstoffe wegzuwerfen. der für mich bisher "richtigste" weg ist der gezielte einsatz meiner KAUFkraft. ich wohne in einer wg, und wenn meine mitbewohner über die ferien nach hause fahreun und es bleibt eine packung wurst im kühlschrank, ess ich diese auch auf. hätt ja keinen sinn, sie wegzuwerfen; dann wär das ohnehin tote tier umsonst gestorben (klingt vielleicht blöd, is aber so, oder?)
kaufen würd ich mir solch einen industrieschinken niemals...
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Ich lebe seit längerem ansterengungslos vegetarisch. Man braucht einen moment, bis man weiß, was man bedenkenlos kaufen kann, aber dann 'fluppt es'.
Veganismus wäre mir zu anstrengend, da man fast kein industriell verarbeitetes produkt kaufen kann. Das muss ich aber, da ich entweder keine zeit oder keine lust habe, täglich frisch zu kochen.
Und für die tk-produkte aus dem biomarkt fehlt mir das geld.

Man darf sich aber keine illusionen machen, dass man durch fleischverzicht automatisch ethisch besser leben würde.
Fas das gesamte obst und gemüse wird in großen monokulturen angebaut, muss deshalb mit tonnenweise pestiziden und funghiziden fitgespritzt werden und wird dann per flugzeug hier her gekarrt.
Wer seinen fleischkonsum durch sojaprodukte ersetzt, macht auch nicht die welt zu einem besseren platz.
Soja kommt zu 90% aus monokulturen aus brasilien für die regenwald brandgerodet wurde und wird. Auch nicht grade toll.

Trotzalledem ist fleischverzicht aber ne gute idee smile.gif 1 kg soja ist 1kg nahrung - für 1kg fleisch müssen mehrere tausend liter trinkwasser und mind. 7kg soka verwendet werden.
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Ich lese aus Interesse viel bei Veganer/Vegetarierforen mit.
Ich selbst bin zu 99% Vegetarierin (ich achte bei Medis z.B. nicht auf die Kapselhülle, Tieversuche... trinke Saft, der mit Gelatine geklärt sein kann....) Also die Diskussionen sind wirklich sehr interessant und es wird schnell klar, dass man als Vegetarier immer noch eine Menge schaden anrichten. Ich möchte selbst aber keine Veganerin werden...
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Habe als Teenie auch mal eine fleischlose Phase gehabt, aber dann einfach gemerkt, dass ich zu gerne Fleisch esse. Das muss nicht das dicke Steak sein, alleine schon Wurst auf nehm Brötchen oder ne Salamipizza. Ich esse gerne Fleisch und habe keine Lust mich deswegen zu verteidigen. Jeder lebt so wie er möchte, niemand wird gezwungen auf Fleisch zu verzichten oder es zu essen, wenn man nicht möchte. Jeder kann da für sich selber entscheiden.
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Ich hatte schonmal vor langer Zeit hier meine Meinung nieder geschrieben.
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Meine Schwester ist seit einiger Zeit Veganerin. Sie hatte mir mal mir mal einige wirklich sehr schlimme Videos gezeigt. Ich sagte ihr, dass ich gerne mal ein Stück Fleisch esse. Als ich die Videos sah, bin auch ich ins Grübeln gekommen. Ich frage mich, ob es besser ist, lieber mehr mit Gemüse zu kochen, und dafür mir vielleicht einmal die Woche ein richtig "gutes" Stück Fleisch zu leisten, welches eben nicht aus Massentierhaltung stammt, aber dafür eben auch teurer ist.

Meine Schwester ist eigentlich "noch" ganz vernünftig. Sie sagte, sie möchte niemanden bekehren, sondern einfach nur aufklären.





Tante Edith hat zwei Wörter eingefügt...

Bearbeitet von Letrina am 05.09.2011 10:16:32
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QUOTE (Letrina @ 05.09.2011 10:13:43)
Ich frage mich, ob es besser ist, lieber mehr mit Gemüse zu kochen, und dafür mir vielleicht einmal die Woche ein richtig "gutes" Stück Fleisch zu leisten, welches eben nicht aus Massentierhaltung stammt, aber dafür eben auch teurer ist.







Das finde ich persönlich einen sehr guten Ansatz. In den Veganerforen stört mich, ein verstärkt hervortretendes Schwarz weiß denken nach dem Motto: "entweder man verzichtet auf alle tierischen Produkte oder man kann gleich jeden Tag bei Mc Doof und co essen..." Jeder, der versucht sich mit den Konsequenzen seines Handelns (und das beziehe ich jetzt auf sämtliche Lebensbereiche) auseinanderzusetzen leistet einen wertvollen Beitrag für Mensch und Tier und sollte darin unterstützt werden!
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Eine gute Freundin von mir ernährt sich seit 3 Jahren vegan, vorher war sie 1 Jahr lang Vegetarierin.
Sie meint, dass der Anfang schwer wäre, aber man sich schnell dran gewöhnt. Allerdings wohnt sie auch in'nem sehr alternativen Viertel, da gibt's vegane Restaurants und Bio-Supermärkte.
Übrigens hat sie durch die vegane Ernährung zugenommen, weil sie viel Süßkram isst happy.gif (schlank ist sie trotzdem).

Ich selbst könnte nicht vegan leben, dazu bin ich zu unbedacht. Aber ich ziehe den Hut vor jedem, der das konsequent macht (ohne andere bekehren zu wollen).

Angeblich soll's auch ganz einfach sein, sich Tofu auf dem Balkon zu räuchern smile.gif (erzählte mir einer, der nach 10 Jahren veganer Ernährung wieder zum Fleischesser mutiert ist)
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QUOTE (Tetris @ 05.09.2011 12:56:22)
Eine gute Freundin von mir ernährt sich seit 3 Jahren vegan, vorher war sie 1 Jahr lang Vegetarierin.
Sie meint, dass der Anfang schwer wäre, aber man sich schnell dran gewöhnt. Allerdings wohnt sie auch in'nem sehr alternativen Viertel, da gibt's vegane Restaurants und Bio-Supermärkte.
Übrigens hat sie durch die vegane Ernährung zugenommen, weil sie viel Süßkram isst happy.gif (schlank ist sie trotzdem).

Ich selbst könnte nicht vegan leben, dazu bin ich zu unbedacht. Aber ich ziehe den Hut vor jedem, der das konsequent macht (ohne andere bekehren zu wollen).

Angeblich soll's auch ganz einfach sein, sich Tofu auf dem Balkon zu räuchern smile.gif (erzählte mir einer, der nach 10 Jahren veganer Ernährung wieder zum Fleischesser mutiert ist)

Ich hab mich auch mal dem Thema gewidmet und kann allgemein nur sagen, das eine vegane Ernährung einer Übersäuerung des Organismus entgegenwirkt. Die Süssigkeiten sollten eigentlich nicht sein.wink.gif
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danke für eure zahlreichen antworten! =) ich seh schon, die meisten hier sehen die situation ganz genauso wie ich.
danke cambria für die zahlen, solche sollten einem schon zu denken geben. genauso filme wie darwin's nightmare oder we feed the world sollte jeder mal gesehen haben.
ich will auch niemanden bekehren, aber leider wissen viele nicht, woher unser kühlschrank eigentlich wirklich kommt und ich denke, dass etwas aufklärung in vielen haushalten nicht schaden könnte...

auch folgende aussage halte ich für diskussionswürdig: "jeder, der fleisch isst, sollte auch in der lage sein, es selbst mit gutem gewissen zu töten"

was meint ihr? wink.gif
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ui, danke mwh für den link! ich hab nicht gesehen, dass diesbezüglich schon mal diskutiert wurde...
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QUOTE (mizzi @ 05.09.2011 14:28:48)


auch folgende aussage halte ich für diskussionswürdig: "jeder, der fleisch isst, sollte auch in der lage sein, es selbst mit gutem gewissen zu töten"

was meint ihr? wink.gif

O, o, da wird´s schwierig und ich bin schon froh, daß es Metzger gibt, die das machen, denn so ganz ohne Fleisch geht es bei mir nicht.
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Hallo :-)

Ich bin zwar keine Vollzeit - Vegetarierin, aber dadurch das ich mich im mom viel mit der Ayurvedischen Küche befasse, schleichen sich immer mehr vegetarische bzw vegane Gerichte in meinen Speisezettel. Dazu kommt das ich für meinen übergewichtigen Schwiepa koche und deshalb auch oft Käse, Sahne, Schmand und co weg lasse. Wir sind jetzt sogar so weit, das es nur alle 3 Tage Fleisch zur Hauptmahlzeit gibt. Das Fleisch wird auch nur noch bei einem bestimmten Fleischer gekauft bzw Bauern. Im Supermarkt lassen wir die Kühltheken mit dem Frischfleisch mittlerweile links liegen.

Was meine Meinung angeht zu "jeder, der fleisch isst, sollte auch in der lage sein, es selbst mit gutem gewissen zu töten": Auch in der Steinzeit hat nicht jeder sein Fleisch selber erlegt, da hat jeder das getan was er am besten kann ! Der eine hat auf die Kinder auf gepasst, andere haben Kräuter und Beeren gesammelt und andere haben gejagt und das Fleisch verteilt.
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Manchmal merkt man gar nicht das man vegan isst wink.gif eine Linsensuppe ohne Speck und Würstchen,genauso Erbsen oder Gemüsesuppe.

Als Brotzeit einen Humus mit Fladenbrot und ein paar Oliven tongue.gif

Es gibt auch Rezepte wo man nicht extra in den Reformtempel muß laugh.gif

Schau mal zB. Hier,und VEGETARISCH geht mehr whistling.gif
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Bier ist übrigens auch hundertprozentig vegan prost.gif
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QUOTE (Agnetha @ 05.09.2011 16:26:03)
Bier ist übrigens auch hundertprozentig vegan prost.gif

juhu dann habe ich mich letztes WE flüssig-vegan oder vegan-flüssig ernährt.
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Ich freue mich für Dich über Deinen Entschluss das Tierleid zu senken.Vegetarisch ist gesund vor allem Urkost.
Google mal nach Brigitte Rondholz oder Franz Konz da kannst Du wertvolle Tipps holen.
Ich selbst habe es noch nicht ganz geschafft aber das Fleisch schmeckt eh nicht mehr durch die Hormone welche die Tiere bekommen und durch das Genfutter werden die krank und das essen wir alles mit.
Die Chemie im Essen macht die Leute krank .
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QUOTE (mizzi @ 05.09.2011 14:28:48)


auch folgende aussage halte ich für diskussionswürdig: "jeder, der fleisch isst, sollte auch in der lage sein, es selbst mit gutem gewissen zu töten"


Ich finde da ist schon was Wahres dran. Beispielsweise verstehe ich nicht, warum gerade Jäger in diversen Foren so stark angegriffen werden. Denn manche Menschen sind da schon sehr heuchlerisch und belügen sich selbst.
Wie gesagt ich Vegetarierin, verurteile aber niemanden, der Fleisch ist. Allerdings finde ich, man sollte dich einfach über die Konsequenzen des eigenen Lebensstiles im Klaren sein. Wenn jemand also in den Supermarkt geht und sich da irgendwelches Billigfleisch kauft und dann allen Ernstes erstaunt über diverse Filme ist, muss ich mich schon sehr wundern.
Allerdings kritisiere ich eben auch das verhalten mancher "missionierender" Veganer. Für mich gibt es einen Unterschied zwischen Menschen und Tieren, was nicht heißt, dass man Tiere ausbeuten sollte! Einen Verzicht auf Wolle oder Honig ist in meinen Augen nicht erstrebenswert. Dagegen habe ich bei meinem (nicht sehr niedrigen) Milchkonsum (allerdings esse ich eigentlich nie Käse...) schon ein schlechtes Gewissen, nachdem ich mich ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt habe. Ich kann mir auch gut vorstellen, diesen noch einzuschränken. Allerdings habe ich leider bereits eine Essstörung hinter mir bzw. habe immer noch diverse Probleme mit diesem Thema und möchte einfach nicht, dass das all zu zwanghaft wird. Soziale Aktivitäten würden sich auf diese Weise noch schwieriger gestalten.
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QUOTE (Susa87 @ 05.09.2011 17:47:52)
Beispielsweise verstehe ich nicht, warum gerade Jäger in diversen Foren so stark angegriffen werden.

Die meisten Jäger sind reine Lustmörder und tun das nicht, damit wir etwas zu essen haben oder weil sie ihren Lebensunterhalt damit verdienen. rolleyes.gif



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QUOTE (Miller @ 05.09.2011 18:34:49)
Die meisten Jäger sind reine Lustmörder und tun das nicht, damit wir etwas zu essen haben oder weil sie ihren Lebensunterhalt damit verdienen.  rolleyes.gif


Was ein Sch..ß laugh.gif Jäger ist kein Beruf sondern ein Hobby/Sport,davon kann heute keiner mehr leben tongue.gif

Oder meinst du Förster whistling.gif

Edit. Jäger hat auch was mit Hege und Pflege zu tun.

Bearbeitet von wurst am 05.09.2011 18:56:15
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Ich bin Veganerin, da ich nicht in einer Welt leben möchte (aber leider muss),
in der Menschen tagtäglich unendliches Leid über die Tiere bringen, aufgrund
ihrer Gier - Der Gier nach fragwürdigem Genuss, nach Profit, nach Luxus,
"ewiger" Faltenfreiheit, .... aus purer Bequemlichkeit...

Mein Lebensstil darf nicht MAXiMALES LEID für andere Wesen bedeuten.

Diesen Vortrag finde ich sehr beeindruckend - ein bedeutender Tierrechtler,
der gut verständlich macht, was beispielsweise auch mein Antrieb ist, vegan
zu leben:

Gary Yourofsky - Vortrag Teil 1

Englisch mit deutschen Untertiteln.
Teil 1 von 5 - man kommt dann weiter zum nächsten Teil.
Und keine Angst für die "Zartbesaiteten" - das Schlachthofvideo wurde ausgeblendet.

Hört einfach mal zu, was dieser Mann zu sagen hat - das wäre eine gute Grundlage zum Verständnis
für die vegane Lebensweise und eine Diskussionsbasis.

Viele Grüße
Not Your Darling flowers_2.gif

Bearbeitet von Not Your Darling am 05.09.2011 19:07:02
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wie lange lebst du schon vegan, not your darling? ich werd mir das video morgen anschaun, bin grad ein bisschen in eile...

wärst du vielleicht so lieb, und könntest mir ein bisserl über einen normalen ess-tag von dir berichten? also frühstück/mittagessen/snacks etc.? gibts produkte, die sehr zu empfehlen sind? =)
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Oh ihr Lieben, da muss ich auch was dazu schreiben,
ich selbst bin ein Allesfresser, bei mir gehört das Steak, die Milch, der Fisch usw genau wie Gemüse, Obst etc. zu meiner Ernährung.

Missionare der Veganer stehen bei mir auf verlorenem Posten...

Warum?
Seit einer Zeit bin ich total sauer auf einige wenige Veganer die es geschafft haben eine sich gut ausgewogen ernährende Jugendliche(ehemalige Klassenkameradin meiner Tochter) bis in die Magersucht zu treiben.
Bilder wie in einigen Videos, wo die Schlachtung von Tiere gezeigt werden und Internetforen, hatten das Mädel erst dazu gebracht im eigenen Elternhaus keine (wenige) Mahlzeiten mehr zu sich zu nehmen, da die Eltern ja mit tierischen Produkten kochten.
Wie immer hat das Kind geschafft ihre neue Ernährungsgewohnheiten zu verbergen, aß eben nur Pflanzliches. Eltern freuen sich, wenn ein Kind auf einmal die Möhre, den Apfel usw vorziehen, gegenüber anderen Nahrungsmitteln.
Das Mädel nahm in der Zeit langsam an Gewicht ab, was auf das Wachstum geschoben wurde und darauf das sie ja jetzt so viel Gemüse isst.
Erst als das Mädel zusammenbrach, weil Obst und Gemüse was sie wohl zu dieser Zeit schon alleinig gegessen hat nicht mehr reichte, viel einem Arzt eine Mangelernährung auf.
Die Eltern versuchten von da an dem Kind auch ausgewogene reine vegetarisch/vegane Ernährung anzubieten, was immer schwerer wurde da die Veganer in ihrem Stammforum in der Zwischenzeit auf den Trichter gekommen waren das selbst Südfrüchte usw. nicht mehr ethisch zu vertreten wären, da diese die Umwelt schädigen, da ja nicht vor Ort produziert wurden und darum diese auch nicht mehr gegessen wurden.
Wie schon angedeutet ging die Entwicklung von, ich esse kein Fleisch mehr, zu Vegitarisch, zu Vegan, zu Ökologisch korrekt Vegan über zur kompletten Magersucht... das Mädel war zum Schluss nur noch Haut und Knochen...

Seit ihrer Kur isst das Mädel jetzt wieder alle Lebensmittel, leider aber eben so wie Magersüchtige dies nach einer Kur tun und hat nie wieder zu einem normalem Essverhalten gefunden.

Seit diesem Erlebnis haben die Veganmissionare den Bogen bei mir überspannt und mich als Jünger verloren.

Ach ja ich selbst weiß natürlich das diese Veganer, die ich beschrieben habe, eine besondere Spezies der Familie Pflanzenfresser sind und wohl nicht alle Veganer es zulassen das Jugendliche durch ihre Lebensweise in tiefe löcher fallen. Nur hat es mich geprägt.

PS: natürlich darf jeder sich Vegan ernähren, aber bitte nicht auf kosten von unschuldigen Kindern(Jugendlichen).

PS1: mein Tisch wird immer ausgewogen gedeckt werden, dazu gehört bei mir das Tier wie die Pflanze.
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QUOTE (mizzi @ 05.09.2011 14:28:48)


auch folgende aussage halte ich für diskussionswürdig: "jeder, der fleisch isst, sollte auch in der lage sein, es selbst mit gutem gewissen zu töten"

was meint ihr? wink.gif

Das war für mich einer der ausschlaggebenden Gründe, auf Fleisch zu verzichten.
Ich bin skrupellos genug, eine Möhre zu häuten, zu zerteilen und auf kleiner Flamme in einem Sahnesößchen zu schmurgeln. Aber ich könnte wahrscheinlich kein Tier töten. Deshalb lasse ich es und esse in letzter Konsequenz auch kein Fleisch.

Nun gut, ich könnte auch kein Auto selber bauen und fahre trotzdem... aber da geht es im Kern nicht um so moralische Fragen.

@Nachi:
Das, was du da beschreibst, hat mit Veganismus nichts zu tun. Das sind zutiefst gestörte Menschen, die andere in so einen Teufelskreis aus Selbsthass, sozialer Isolation und Manie treiben. Dass sie dazu letztlich ein Vehikel benutzen müssen, sit klar. Nur ob da sVeganismus, irgend ein spiritueller Quark (gabs ja in den 70ern und 80ern, die sog. "Jugendsekten") oder krankhaftes Sportmachen ist, ist letztlich wurscht. Da geht es nicht um gesunde, ethisch korrekte oder fleischlose Ernährung, sondern um Macht und um Teenies, die in die Selbsthassfalle geraten sind.

Denn wenn man es genau betrachtet, sollte eigentlich Veganismus nicht nur Respekt vor unseren tierischen Mitkreaturen, sondern auch vor uns selbst beinhalten. Und das bedeutet eben auch, den eigenen Körper nicht zu zerstören. Genau so wneig, wie man - nach veganischer "Lehre" oder Sicht oder wie man es nennen möchte - den Körper eines Tieres zerstören würde.

Bearbeitet von Cambria am 05.09.2011 22:16:41
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Ich denke, dass sollte jeder für sich selbst (nur für sich selbst) entscheiden.
Vegetarismus ist heute keine große Herausforderung mehr.
Vegan zu leben ist hingegen gar nicht so einfach - gesund und vegan zu leben schon ziemlich schwierig.

Meine Tipps und Denkanstöße dazu:
- Arzt informieren und Blutwerte bzgl. Mangelerscheinungen regelmäßig checken lassen.
- Für Familie und Bekannte ist das "neue" eingeschränkte Essverhalten oft schwer (Essenseinladungen können zum Spießroutenlauf werden) --> vorbeugen.
- auch Produkte von denen man es gar nicht erwartet können tabu sein (die glänzenden Äpfel mit Bienenwachs oder anderen tierischen "Fett-Anstrichen" als Aufhübscher, genauso wie die Gemüsetütensuppe, das Stückchen vom Bäcker mit Ei, usw.)

Für mich heißt bewusst und "tierschützend" leben nicht automatisch vegetarisch oder vegan leben zu müssen.
Wie bei fast allem: es kommt auf die Dosierung an.

Für viele ist diese intensive Beschäftigung mit Lebensmitteln in der Tat auch der erste Schritt in eine Essstörung - aber wir wollen den Teufel nicht an die Wand malen.

Fanatismus egal in welcher Form ist nie gut / gesellschaftstauglich.

Antworten
QUOTE (Nachi @ 05.09.2011 22:06:32)
PS: natürlich darf jeder sich Vegan ernähren, aber bitte nicht auf kosten von unschuldigen Kindern(Jugendlichen).

PS1: mein Tisch wird immer ausgewogen gedeckt werden, dazu gehört bei mir das Tier wie die Pflanze.

Da sprichst du mir aus der Seele. Ich kenne selbst ein magersüchtiges junges Mädel, die es damit zur Essstörung geschafft hat. Es ist auch für einen Teenager fast unmöglich, sich vegan zu ernähren, ohne dass es zu Mangelerscheinungen kommt. Mit 15 kannst du nicht alle Zusammenhänge durchschauen und alles selbst machen, weil du fast kein industrielles Produkt und auch nichts mehr aus Muttis Küche essen kannst. Nur alles weglassen, was nicht "koscher" ist, geht nicht lange gut. Selbst Eiweißmangel ist für Veganer fast unausweichlich, die nicht unglaublich gut Bescheid wissen und alles richtig machen. Wer wenigstens noch Milch und Milchprodukte isst, hat hier mal schon ein paar Sargnägel weniger.

Es ist ein Jammer, denn wir leben in einer Überflussgesellschaft, in der mehr Lebensmittel weg geworfen werden, als die ganzen Veganer einsparen. Dass viele massenweise die Arztpraxen und Kliniken füllen, kann ja nicht Sinn der Sache sein. Weder für sie selbst, noch für die Allgemeinheit.

Ein paar Ansätze, dass weniger Lebensmittel weg geworfen werden, hielte ich für einen sehr viel sinnvolleren Ansatz, als meinen Speiseplan jetzt einfach kategorisch einzugrenzen.

QUOTE
Rund die Hälfte unserer Lebensmittel landet auf dem Müll, bevor sie unseren Esstisch überhaupt erreicht.

hier die Quelle dazu:

http://www.wdr.de/tv/servicezeit/sendungsb...ittel_muell.jsp




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mein Bruder ist Vegetarier (kein Veganer) aber aus reiner Tierliebe ... wenn man seinen Nutella-, Bier- und Zigarettenkonsum betrachtet erkennt selbst der Laie, dass die gesunde Ernährung nicht sein Hauptmotiv ist

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wow, nachi was du da schreibst ist ja wirklich furchtbar... ich will auch nicht sagen, dass jeder veganer ein missionar ist, aber diejenigen, die ich bisher kennengelernt hab, leben ihre ernährung wirklich wie eine religion und das kann für einen omnivoren (also einen fleisch- bzw. alles(fr)esser) schon anstrengend werden. und leider wirft auch genau dieses intensive und zum teil intolerante verhalten von veganern oft ein schlechtes licht auf sie...
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Letzte Woche folgende Situation: Schwester kündigt ihren Besuch an. So, und jetzt? Was biete ich an? Ich habe gesucht, aber nichts "vernünftiges" gefunden. Also gab es eben nur Kaffee. War für sie völlig okay...
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Ich bin seit kurzem Halbvegetarier. Das fällt mir nicht schwer, aber Veganer möchte ich nicht sein.
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QUOTE (mizzi @ 05.09.2011 19:23:27)
wie lange lebst du schon vegan, not your darling? ich werd mir das video morgen anschaun, bin grad ein bisschen in eile...

wärst du vielleicht so lieb, und könntest mir ein bisserl über einen normalen ess-tag von dir berichten? also frühstück/mittagessen/snacks etc.? gibts produkte, die sehr zu empfehlen sind? =)

Ich lebe seit etwas über einem Jahr so vegan, wie nur möglich.
Wie fast alle, die diesen Weg gehen, habe ich als Vegetarin angefangen, doch als ich mich
mit der Materie näher beschäftigte, war schnell klar, dass dies nicht die richtige Richtung für mich
ist, da in der Milch- und Eierproduktion ebenfalls unzählige Tiere unvorstellbare Gewalt über
sich ergehen lassen müssen, ohne die geringste Chance auf ein unversehrtes und glückliches
Leben.

Meine Blutwerte werden regelmäßig gecheckt (auch, weil meine Mama Diabetikerin ist)
und sind bestens. Fingernägel und alles andere sind auch nicht brüchig wink.gif

Also so ein "Beispieltag" bei mir, was das Essen betrifft:

Ich trinke morgens nur Kaffee mit Sojamilch (Vanille oder Schoko *g), bevor ich aus dem Haus gehe.

Bei der Arbeit gibt es beispielsweise dann Laugenbrötchen (bei unserem Bäcker ohne Schweineschmalz
gebacken) mit einem pflanzlichen Brotaufstrich (gibt z.B. tolle bei der Drogerie dm, meine Favoriten:
Senf-Rucola, Grüner Pfeffer, Champignons, ...), dabei hab ich auch meistens Äpfel, oder auch mal
rohe Karotten - die mochte ich schon immer gerne zum Knabbern.

Abendessen: Vielleicht mal Pasta mit Spinat? (Zwiebeln anbrutzeln, Spinat dazu, bissl Gemüsebrühe,
ein kleiner Schuß Sojasahne, bissl würzen - fertig ist das Essen), oder veganes Chili mit Soja-"Hack"
- das merken die Fleischesser gar nicht, dass es kein Fleisch ist. Ich hab das mal den Kollegen mitgebracht
mit frischem Bauernbrot - die haben vielleicht zugeschlagen!
Mit Tofu kann man auch interessante Sachen machen - neulich hab ich den mit Zitronensaft, geriebenen
weißen Mandeln, Salz, Pfeffer, Muskat paniert und gebrutzelt....also es gibt unendliche Möglichkeiten, sich
ein lecker Fresschen zu machen und es muss nicht mal ein Riesenaufwand betrieben werden.

Zum Kaffee: Vielleicht mal ein veganer saftiger Apfelkuchen? Ein super einfaches und schnelles Rezept
dafür findest Du auf Laubfresser.de - selbst für Leute, die "nicht so backen können" ist das was.

Ein sahniges Eis gefällig? Lupinesse gibt es bei Edeka und das ist unbedingter Bestandteil meines
Tiefkühlfaches whistling.gif - Vanille-Kirsch, Schokochips, Walnuss, Erdbeermousse, ...kann ich nur
empfehlen.

Der Irrglaube, "die Veganer müssen ja auf alles verzichten" hält sich merkwürdigerweise hartnäckig in
den Köpfen. Ich erlebe keinen "Verzicht". Im Gegenteil - mein Speisezettel hat sich um einiges erweitert,
da man viel Neues kennenlernt und probiert, statt das ewige Fleisch, Nudeln, bissl Gemüse... oder so
ähnlich. Und es geht ja auch nicht darum, dass ich bestimmte Dinge nicht essen DARF, sondern schlicht
und ergreifend nicht WILL.

Viele Grüße
Not Your Darling flowers_2.gif

Antworten
QUOTE (Not Your Darling @ 06.09.2011 16:01:06)
oder veganes Chili mit Soja-"Hack"
- das merken die Fleischesser gar nicht, dass es kein Fleisch ist.

Der Versuch, damit Bolognesesauce zu kochen, ist komplett in der Biotonne gelandet.
Von wegen, das merkt man nicht. wink.gif

Antworten
Vegan nono.gif .
Zu dem Thema empfehle ich mal die Internetseite der Techniker- Kasse bzw. die Informationen der Kinderklinik Hann. oder, ich glaube es war in Zusammenarbeit, Thübingen.
Bei Kindern ist Vegan gefählich.
Es hat schon seinen Grund, daß die Körnerfresser in der Vogelwelt die Brut mit Isekten ernähren.
Der Mensch und das Schwein sind Allesfresser, deshalb muß von allem etwas in der Nahrung enthalten sein.
Es gab vor einiger Zeit einen Skandal mit Ersatz- Milch aus Soja für Babys. Da fehlten einige " tierische " Stoffe.
Das haben, in Israel, einige Kinder nicht überlebt.
Wir sind keine Raubkatzen die nur kleine Tiere fressen sollen. Bei veganer Kost muß das Essen mit Chemie angereichert werden, um schleichende Mangelerscheinungsfolgen zu verhindern.
Der Mensch soll der Mutter Natur nicht zuwiderhandeln, meine ich.
Für die anderen : Gott gab dem Menschen die Pflanzen und die Tiere als Nahrung, nachzulesen in den Büchern Mose.
Entweder in den Erginaltexten oder der ersten Übersetzung Lutters.

thumbup.gif engel.gif

Bearbeitet von alter-techniker am 06.09.2011 17:11:14
Antworten
Prinzipiell habe ich nichts gegen Vegane Ernaehrung, mir waere es (und ja, ich bin ziemlich faul) jedoch zu anstrengend, immer genau gucken zu muessen. Allerdings esse ich eher selten Fleisch (manchmal auch eine Woche lang nicht), und Milchprodukte fallen auch nahezu komplett weg, da ich eigentlich gar keine Milch vertrage (auch wenn ich sie durchaus mal mag).
Die vegan lebenden Menschen, die ich bisher erleben durfte, waren fast alle nicht so predigend wie manche Fleisch essenden Menschen. natuerlich ist der Mensch Allesfresser, das heisst aber nicht, dass wir alles essen muessen. Und zum Thema "Chemie": Wer ohne Chemie leben will, muss Hungern - oder sich nur von Rohkost ernaehren.
Antworten
Wenn wir alle Veganer wären, was machen wir dann mit den ganzen Tieren die uns das Futter wegessen ? gruebel.gif
Antworten
Ich komme grade aus der Küche und hab "versehentlich" vegan gekocht... war gar nicht so schwierig. Naja, jedenfalls glaube ich, dass die Zutaten vegan waren... aber da gibts ja oft genug versteckte tierische Zutaten, von denen man niemals geglaubt hätte, dass sie mal ein Tier waren.

Gefüllte Paprika:

Zwiebeln andünsten, mit 1/2 l passierten Tomaten ablöschen, etwas Gemüsebrühe dazu, mit Salz, Pfeffer, Petersilie und beliebigen weiteren Gewürzen ordentlich aromatisieren.
2 Tassen gekochten REis dazu.
Alles in 8 ausgehölte Paprika füllen
Wer mag, gibt (veganen) Käse oben drauf.

30 Min bei 200°


Tomatensuppe:

1 kg frische Tomaten, 1 Zwiebel, 1 Lauch andünsten, mit Salz, Pfeffer, Thymian, Oregano würzen.
Pürieren, nochmal etwas köcheln lassen, wer mag, streicht das Ergebnis durch ein Sieb - fertig!
Antworten
QUOTE (Rumburak @ 06.09.2011 14:41:35)
Ich bin seit kurzem Halbvegetarier. Das fällt mir nicht schwer, aber Veganer möchte ich nicht sein.

Halbvegetarier, was ist das?

Ich versuche mich darin, möglichst wenig tieriesche Produkte zu verzehren. Meinst Du das?
Antworten
das frage ich mich auch. entweder man ist vegetarier oder nicht. wenn man alle zehn jahre ein schnitzel verspeist, ist man kein vegetarier, auch wenn man sonst darauf verzichtet.

man ist entweder raucher oder nichtraucher, schwanger oder nicht. ein mittelding gibt es bei alternativfragen nicht.
Antworten
Ich verstehe zu 100%, warum Menschen sich vegan ernähren wollen. Vegetarische Lebensweise finde ich persönlich sehr inkonsequent, da nachweislich in der Milch- und Eierproduktion Tiere getötet werden. Also wenn man es aus Tierliebe macht, ist vegan die einzige konsequente Lebensweise.

Ich habe lange Zeit kein Fleisch gegessen (allerdings nicht aus reiner Tierliebe, sondern auch, weil Fleisch sehr teuer ist und weil ich es ne Weile lang nicht mochte), vegan hab ich nie versucht. Das würde meine Ernährung zu stark einschränken - ich könnte quasi nichts mehr essen, was ich gern mag. Sojaprodukte sind nunmal nicht das gleiche und auch durchaus teurer als Kuhmilchprodukte, das ist in meinem Studentenbudget nicht vorgesehen.

Ich muss sehr auf mein Gewicht achten (nehme zu, wenn ich Kohlenhydrate nur anschaue) und zum abnehmen/Gewicht halten ist meiner Meinung nach viel Eiweis und wenig Kohlenhydrate das sinnvollste. Ohne Eier und Fleisch müsste ist zwangsläufig auf mehr Obst (viele viele viele Kohlenhydrate), Gemüse und Getreideprodukte umstellen und würde vermutlich innerhalb kürzester Zeit extrem zunehmen. Will ich nicht. Kann ich nicht.
Ich gebe mir allerdings Mühe, so wenig billiges Fleisch aus Massentierhaltung wie möglich zu essen. Eier kommen grundsätzlich aus Freiland/Biohaltung. Das ist mein persönlicher Kompromiss und mit dem kann ich im moment gut leben. Gut möglich, dass es anders aussieht, wenn ich mal ordentlich Geld verdiene und in Südkalifornien lebe, da hat man es als Veganer um einiges leichter als in Deutschland.
Antworten
QUOTE (Not Your Darling @ 06.09.2011 16:01:06)
Ich erlebe keinen "Verzicht". Im Gegenteil - mein Speisezettel hat sich um einiges erweitert,
da man viel Neues kennenlernt und probiert [...]

jaaaaa genau das seh ich auch so und daruaf freu ich mich auch schon =) tofu ist schon länger fixer bestandteil meines kühlschranks, gebraten brauch ich ihn nicht so, aber in eintöpfen, im chili oder im strudel liebe ich ihn heiß =)
danke für deinen bericht, laubfresser.de werd ich mal genauer unter die lupe nehemn, danke auch dafür! =) flowers_2.gif
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QUOTE (gerri @ 06.09.2011 20:56:04)
Halbvegetarier, was ist das?

Ich versuche  mich darin, möglichst wenig tieriesche Produkte zu verzehren. Meinst Du das?

Ja gerri, das ist es.
Ich und mein Mann essen nur 2-3 Fleischgerichte die Woche. Und auch nicht so riesengroße Portionen. Desweiteren kaufen wir zu 90% beim BIO-Bauer.
Ich esse fast gar keine Wurst, mein Mann(Bauarbeiter) etwas mehr.
Und was noch dazu kommt, gesundheitlich bekommt uns das sehr gut.

Es gibt so eine Aktion, dass zwei Halbvegis auch dazu beitragen, dass nicht soviel minderwertiges Fleisch produziert wird. Vielleicht bin ich bald ein richtiger Fleischloser. Meine Freundin ist es schon. wub.gif

HIER steht einiges dazu.

Seidenlöckchen, klar bin ich NR, aber wenn ich im Jahr eine rauche, bin ich noch lange kein Raucher. Da liegen Welten dazwischen. Denk mal an die Kettenraucher.

Bearbeitet von Rumburak am 06.09.2011 22:01:21
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QUOTE (Rumburak @ 06.09.2011 21:51:31)
Ja gerri, das ist es.
Ich und mein Mann essen nur 2-3 Fleischgerichte die Woche. Und auch nicht so riesengroße Portionen. Desweiteren kaufen wir zu 90% beim BIO-Bauer.
Ich esse fast gar keine Wurst, mein Mann(Bauarbeiter) etwas mehr.

Sorry, aber 2-3 Fleischgerichte pro Woche sind NICHT halbvegetarisch. 2-3 Fleischgerichte pro Woche sollten generell das maximum sein.
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QUOTE (Not Your Darling @ 05.09.2011 19:05:37)
Ich bin Veganerin

So richtig konsequent also auch Kleidung,Möbel,Autositze,Kosmetik und so weiter ???

Denn sonst ist es doch halbherzig. whistling.gif
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Vergiss die Kleidung nicht.

Für das Leder der Schuhe müssen Tiere sterben. Anders geht das nicht. Und was machen wir mit dem vielen Fleisch?
Wegwerfen? -> da gibbet es doch auch schon einen Fred drüber.

Und meistens dürften solche Tiere noch nicht einmal nach den BIO - Grundsätzen aufgezogen und geschlachtet worden sein.

Gleiches dürfte für Wolle gelten.

Und nur Kunstfaser tragen. Ich weiss nicht.

-> Irgendwas hat sich die Natur dabei gedacht, als sie uns Menschen zum Allesfresser gemacht hat. Das sollte nicht vergessen werden.
Statt auf tierische Produkte ganz zu verzichten und dadurch möglicheweise gesundheitliche Schäden zu riskieren sollte lieber die "Geiz ist Geil" - Methalität abgelegt werden. Dadurch könnte weitestgehend auf Massentierhaltung verzichtet werden (analoges für den Pflanzenanbau).
Denn Klasse statt Masse hilft allen, uns Menschen, den Tieren und der Umwelt.

Gruß

Highlander
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QUOTE (Highlander @ 06.09.2011 22:35:09)
Gleiches dürfte für Wolle gelten.

Und nur Kunstfaser tragen.

Öhm...was ist mit Baumwolle? Is doch eigentlich auch vegan, oder?

Bei Netto steht doch inzwischen auf vielen Produkten schon drauf, ob sie vegan sind. Und bei Kosmetik und Co weiß man (vermutlich meistens) was vegan ist (Lush-Produkte zum Beispiel). Bei Möbeln stell ich es mir schwer vor, weil man ja nicht so den Einblick in die "Zutatenliste" hat. Da hilft nur selbst zimmern smile.gif
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QUOTE (Tetris @ 06.09.2011 23:40:23)
Öhm...was ist mit Baumwolle? Is doch eigentlich auch vegan, oder?

Bei Netto steht doch inzwischen auf vielen Produkten schon drauf, ob sie vegan sind. Und bei Kosmetik und Co weiß man (vermutlich meistens) was vegan ist (Lush-Produkte zum Beispiel). Bei Möbeln stell ich es mir schwer vor, weil man ja nicht so den Einblick in die "Zutatenliste" hat. Da hilft nur selbst zimmern smile.gif

Kosmetik laesst sich auch bei dm leicht finden, dort gibt es auch relativ viele vegane Produkte die auch preiswert sind.
Soviel Leder und Wolle tragen die meisten Menschen in meinem Bekanntenkreis auch nich, wenn eher Baumwolle. Also Kleidung und Kosmetik ist eigentlich relativ einfach vegan zu halten.
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QUOTE (Rumburak @ 06.09.2011 21:51:31)
Ja gerri, das ist es.
Ich und mein Mann essen nur 2-3 Fleischgerichte die Woche. Und auch nicht so riesengroße Portionen. Desweiteren kaufen wir zu 90% beim BIO-Bauer.
Ich esse fast gar keine Wurst, mein Mann(Bauarbeiter) etwas mehr.
Und was noch dazu kommt, gesundheitlich bekommt uns das sehr gut.

Es gibt so eine Aktion, dass zwei Halbvegis auch dazu beitragen, dass nicht soviel minderwertiges Fleisch produziert wird. Vielleicht bin ich bald ein richtiger Fleischloser. Meine Freundin ist es schon. wub.gif

HIER steht einiges dazu.

Seidenlöckchen, klar bin ich NR, aber wenn ich im Jahr eine rauche, bin ich noch lange kein Raucher. Da liegen Welten dazwischen. Denk mal an die Kettenraucher.

es gibt schlicht keine existenzberechtigung für den begriff halbvegetarier. man ist vegetarier oder nicht. punktum. zwei bis drei fleischgerichte pro woche sind nicht einmal eine fleischarme ernährung. außer du isst jeweils nur ein löffelchen davon.

und ja, wenn du einmal im jahr rauchst, bist du raucher. oder auch nur alle zwanzig jahre. ein raucher, der nur arg selten raucht und beinahe ausschließlich rauchfrei lebt, im gegensatz zu einem, der sehr viel raucht. nicht die masse oder die häufigkeit des konsums macht es, sondern der tatbestand des konsumierens.
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QUOTE (seidenloeckchen @ 07.09.2011 10:29:54)

und ja, wenn du einmal im jahr rauchst, bist du raucher. oder auch nur alle zwanzig jahre. ein raucher, der nur arg selten raucht und beinahe ausschließlich rauchfrei lebt, im gegensatz zu einem, der sehr viel raucht. nicht die masse oder die häufigkeit des konsums macht es, sondern der tatbestand des konsumierens.

Sorry, aber wenn ich einmal im Jahr ein Bier trinke, bin ich Alkoholiker?????
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