Türen schalldicht machen


wie kann man denn die wohnraumtüren schalldicht machen? ich bin es leid aus allen schlafzimmern jeden schnarchen,... zu hören. :P :ph34r: :lol:


Versuch doch mal an die Tür von Innen SteroporTafeln zu machen. Das dichtet bestimmt gut ab und kannst du zur Not auch noch anmalen wenn es nicht so besonders schön aussehen sollte ;)

Oder nimm dir Oropax mit :pfeifen: :lol:

:blumen:


ich denke, dass das alles nichts helfen würde, weil man im dunkeln licht durchscheinen sieht. vielleicht sind die türen zu kurz, aber auch ansonsten irgendwie verzogen. aber man kann ja diese fugen nicht abdichten, weil man ja dann die türen nicht mehr öffnen könnte.
ich frage mich ob es vielleicht irgendwo einen schallschutzvorhang gäbe, den man noch zusätzlich vor die tür macht. am besten wäre natürlich alle türen und rahmen rauszureißen und durch schallschutztüren zu ersetzen, aber das wäre mir dann doch zu teuer. vielleicht hat jemand ja eine ganz einfache, aber wirksame idee.
und oropax schützen nicht davor, dass andere einen hören.... :rolleyes:


http://www.aixfoam.de/cgi-bin/shop/sh_app?...=1&FUNC_ID=8002


unten vielleicht so einen Türbesen anbringen??

Nicht verzagen Tesa fragen:Klick!!!!!!!!!! ;););)


Zitat (wurst @ 28.12.2006 06:55:39)
Nicht verzagen Tesa fragen:Klick!!!!!!!!!! ;););)

klasse tipp die dichtungen, aber die besen taugen nichts in der täglichen verwendung. der besen von tesa hält trotz abwaschen mit spiritus nur ganz oberflächlich, außerdem wandert er an der schnittkante aus der tür langsam zur seite raus. :angry:

Versuche mal, ob du mit einer so über die Türe gehängten dicken Decke, daß auch die Ritzen zwischen Wand bzw. Zarge und Türe überdeckt sind und die Decke auf dem Boden schleift, zurechtkommst.


Zitat (Ebenholz @ 28.12.2006 18:04:48)
Versuche mal, ob du mit einer so über die Türe gehängten dicken Decke, daß auch die Ritzen zwischen Wand bzw. Zarge und Türe überdeckt sind und die Decke auf dem Boden schleift, zurechtkommst.

sowas ähnliches werde ich wohl auch probieren. aber vielleicht eher mit einem dichten vorhang. man muss ja auch noch die tür öffnen können. :pfeifen:
das bett in eine schalldichte kabine stellen, ähnlich einer sauna, wäre auch so eine idee, aber ich glaube da kriegt man nicht genügend luft dann mehr. rofl

Ich hab mal vor einiger Zeit in einer dieser Heimwerker-Sendungen was gesehen. Da hat dieser "Wohnexperte" bei einer Jungen Frau die Wohnungstür mit Schaumstoff schalldichter gemacht.
Also eine wirklich dicke Lage Schaumstoff drüber und dann mit Latex oder nem Lederimitat überspannt und dann so an den Untergrund "festgetackert", dass es ein Rautenmuster ergab. Sah ganz nett aus und kam mir auch aus alten Wohungen bekannt vor. Hat mich ein bisschen an die 60er- und 70er-Jahre erinnern, kA warum.
Ich weiß allerdings nicht mehr genau wie das gemacht wurde. Hab da nicht genau zugesehen oder -gehört, aber vielleicht weiß ja jemand was ich meine und kann es besser erklären.


SteroporTafeln werde ich mal demnæchst probieren. gute idee, danke.

Ich suche noch Spionabdeckung *weiss jemand, wo man sowas kaufen kann? Baumarkt?


Oft liegt es auch daran, das die Türen sich mit der Zeit verziehen und nicht mehr ganz dicht anliegen.

Du kannst versuchen, dicke Dichtungsgummis einzubauen, zusätzlich gibt es einen Schallex (so heisst es bei uns in der Firma) der eine Bodennut erfordert in der du Ihn einsetzen kannst. Idr ist dieses System zb bei Wohnungseingangstüren verbaut. Dieser Schallex drückt eine Gummilippe nach unten auf den Boden, sobald die Tür geschlossen ist. Somit ist der (immer vorhandene) Spalt zum Boden auch dicht, was sich stark in der Schallreduktion bemerkbar macht.

Da besser schallgedämmte Türen von der innenlage anders aufgebaut sind, hast du wahrscheinlich nur die Möglichkeit, nachträglich mit Jackodur oder Porester Platten nachzuhelfen.
Ich glaube diese großen Eierschalenkartons helfen auch. Nen Kollege der in seinem keller Musik macht, hat seinen Raum damit ebenfalls abgedichtet.

Gruß, Nyke


Es gibt Akustikschaumstoff. ;)


Zitat (Mischiko @ 29.12.2006 03:17:20)
Ich hab mal vor einiger Zeit in einer dieser Heimwerker-Sendungen was gesehen. Da hat dieser "Wohnexperte" bei einer Jungen Frau die Wohnungstür mit Schaumstoff schalldichter gemacht.
Also eine wirklich dicke Lage Schaumstoff drüber und dann mit Latex oder nem Lederimitat überspannt und dann so an den Untergrund "festgetackert", dass es ein Rautenmuster ergab. Sah ganz nett aus und kam mir auch aus alten Wohungen bekannt vor. Hat mich ein bisschen an die 60er- und 70er-Jahre erinnern, kA warum.
Ich weiß allerdings nicht mehr genau wie das gemacht wurde. Hab da nicht genau zugesehen oder -gehört, aber vielleicht weiß ja jemand was ich meine und kann es besser erklären.

Akustikschaumstoff der mit irgend einen schönen Lederimitat überzogen werden kann.
Ist ne Prima Sache.

Moin,

da liegen die Muttis aber alle daneben.

Schalldämmung und Schalldämpfung sind zwei paar Schuhe. Vorhänge, Eierkartons etc. bringen rein garnichts, wenn der Schall nicht durchdringen soll, sondern helfen nur bei der Dämmung des Schalls innerhalb des Raums, weil sie höhere Frequenzen nicht reflektieren und der Raum nicht mehr ganz so hallig klingt. Bei tiefen Frequenzen leisten sie aber auch nicht mal mehr das.

Wenn man Schall nach aussen dämpfen will, helfen nur Masse und Entkopplung. Je schwerer das Material, desto höher die Wirkung. Aber auch das funktioniert nur, wenn die Abdichtung stimmt, es also keine Luftspalten gibt. Entsprechend kann eine Glastür mehr Schall abhalten als eine normale Holztür, am besten aber sind Sandwichmaterialien, also Glas-Gas-Glas (VSG Glas) oder spezielle Schallschutztüren aus mehreren Schichten oder eben schwere Brandschutztüren.

Sämtliche Schaumstoffverkleidungen etc. mögen schick aussehen, taugen aber rein garnichts.

D


Ich würde es mit Ohrstöpseln versuchen - damit kann man sogar mit einem Lautschläfer das Bett teilen und wunderbar schlafen :-)