kassendiffernz


Hallo,

ich arbeite zeitweise auch mal an eine kasse in meinem betrieb.
vorweg muss ich erklären, wir dürfen kein trikgeld annehmen und wenn wir es annehmen müssen wir das geld in der kasse lassen.
Ich weiß selber nicht was dann mit dem geld geschieht ( nach dem motto spurlos verschwunden).

Leider kommt es auch mal vor, das es kassendifferenzen gibt.
Diese kassendifferenzen muss ich dan ausgleichen, sprich in die kasse einzahlen.

Ist das eigentlich rechtlich so in ordnung, das mein ag die plusbeträge einfach behält, aber wenn mal minus drin ist, das ich das alles harklein bezahlne muss?

Und wie ist das im allgemeinen, muss ich überhaupt differenzen selber bezahlen?
Normalerweise muss ein ag ja dagegen versichert sein oder nicht?

Vielleicht kenn sich eine von Euch ja ein wenig aus oder habt ein paar links bereit zu solchen thmen.

Danke michael


hi michael,

was hast du denn für ne chef?
wie das rechtlich aussieht weiß ich leider nicht. haste schon mal nachgefragt was mit dem "zuviel" an trinkgeld geschieht? das solltest du mal klären. dass, wenn du minus hast, drauf legen mußt leuchtet mir ein, ist bei mir auch so. ich arbeite an einer tankstelle, muß drauflegen wenn ich minus habe, aber das trinkgeld ist immer noch mein!!!

versichert? du das wäre ja dann echt einfach für den einen oder andern mitarbeiter. kann ich mir echt nicht vorstellen, dass es dafür ne vs gibt.

Bearbeitet von lotte-franziska am 21.04.2007 01:00:19


Wenn du kein "Manko-Geld" erhältst, must du m.E. und m.W. nichts ausgleichen. Frag ´mal beim Amtgericht nach, wenn du es sicher wissen willst. Die sind zur Rechtsauskunft verpflichtet.


versichert, ja, wenn der Arbeitgeber dies macht.

Ein Manko in der Kasse kann dem Mitarbeiter nur dann angelastet werden, wenn er nachgewiesen dies verursacht hat. Beweispflicht liegt am Arbeitgeber.

Hierfür gibt es ein Bundesarbeitsgerichtsurteil:

siehe hier:

http://www.ngg-dortmund.de/index.php?site=...eid=7&artid=200

In allen Branchen ist es üblich, dass Trinkgelder nicht in die Kasse gehen, sondern extra eingenommen werden.

Das alles muss eigentlich im Arbeitsvertrag geregelt sein. Wenn das fehlt, nachbessern.

Als der Chef meiner Tochter meinte, dass sie das Trinkgeld nicht einbehalten, sondern abliefern müsse, hat sie gesagt, dann mach Dein Scheiss morgen selber.
Seither kann er in seinem Betrieb zittern, irgendwann kommt die Zollfahnung mit der Krankenkasse und nimmt seinen Laden mit seinen "Schwarzarbeitern" hoch. Eine Freiheitsstrafe mit bis zu 5 Jahren kann er dann von seinem Trinkgeldkonto finanzieren.
http://bundesrecht.juris.de/ao_1977/__370.html
rofl


Labens

Bearbeitet von labens am 21.04.2007 01:26:45


Um welche Summen handelt es sich hier eigentlich?


Zitat (labens @ 21.04.2007 01:25:45)



Als der Chef meiner Tochter meinte, dass sie das Trinkgeld nicht einbehalten, sondern abliefern müsse, hat sie gesagt, dann mach Dein Scheiss morgen selber.
Seither kann er in seinem Betrieb zittern, irgendwann kommt die Zollfahnung mit der Krankenkasse und nimmt seinen Laden mit seinen "Schwarzarbeitern" hoch. Eine Freiheitsstrafe mit bis zu 5 Jahren kann er dann von seinem Trinkgeldkonto finanzieren.



Labens

Trinkgelder sind ab der Summe X (ich glaube 200€ im Monat) zu versteuerndes Entgelt. Vielleicht sollte der AG mal darauf hingewiesen werden. Nicht, dass dieser raffgierige AG noch ne Steuerhinterziehung begeht! :lol:

Meines Wissens sind Trinkgelder doch seit geraumer ZEit wieder steuerfrei, oder?


bei mir handelte es sich bei der letzten differen um ca. 10,-€.
das ist erst meine 2te differenz innerhalb von 8 Monaten.
Bin auch sehr vorsichtig, was das wechselgeld angeht.
ich kann mir das nicht erklären woher die differenz kommt.


Also ich würde deinen Arbeitgeber einfach mal fragen, wo das Trinkgeld hinkommt. Ist ja eigentlich nicht Sinn der Sache, wenn er es in seine eigene Tasche steckt. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass er die Gelder als Sonderposten abrechnet.

Ich denke, das Geld wird dir von deinem Chef buchstäblich "geklaut". Er hat keinen Anspruch auf deine Trinkgelder. Ich glaube in manchen Fällen kann der Chef bestimmen, dass keinerlei Trinkgelder angenommen werden dürfen. Dann hat das Geld aber auch nichts in der Kasse verloren.


Und übrigens. Wenn da Trinkgeld in die Kasse wandert, welches ja höchstwahrscheinlich nicht boniert wird, dann müsstest du ja ständig ein Defizit in der Kasse habe. Wie soll man da die Kasse noch ordentlich abrechnen?

Dein Chef denkt wohl: Wenns zuviel ist, ist es ok. Wenn zu wenig, dann gibts Ärger.

Komischer Chef :nene:


Das einzige was hilft, ist vor Beginn den Kasseninhalt zählen und dann wieder nach Ende des Kassierens. Dann weisst Du genau, welche Differenz da ist.

Zum Trinkgeld: wenn Du vor Arbeit und danch zählst, weisst du auch, wieviel Trinkgeld Du hattest und kannst da belegen, was in der Kasse passiert, solange DU sie verantwortest.

Murphy


Zitat (darkmichael1 @ 21.04.2007 12:37:12)
bei mir handelte es sich bei der letzten differen um ca. 10,-€.
das ist erst meine 2te differenz innerhalb von 8 Monaten.
Bin auch sehr vorsichtig, was das wechselgeld angeht.
ich kann mir das nicht erklären woher die differenz kommt.

Also ich habe vor und während meiner Studi-Zeit ca. 5 Jahre lang in Kneipen bedient. Ich muss echt sagen, in den ganzen fünf Jahren stimmte der Geldbeutel am Ende des Abends genau 2x auf den Cent genau (bzw. früher noch auf den Pfennig genau). Sonst waren da immer Differenzen (wenn's auch manchmal nur wenige Cent zuviel oder zu wenig waren). Irgendwie war das auch normal, bei den anderen Bedienungen war das ganz genauso.

Allerdings war das bei uns so, das Trinkgeld durften wir behalten. Und bei Minusbeträgen haben die Chefs das so gehandhabt: Bis zu 10 % vom Umsatz waren im Toleranzbereich. Wenn es mehr als 10 % vom Umsatz waren, dann musste die Differenz (bis zu den 10 %) vom Trinkgeld beglichen werden.


Ach ja, übrigens: Die zwei Male, wo mein Geldbeutel genau stimmte:
Einmal war das ein Abend, an dem absolute Flaute herrschte. Ich hatte am ganzen Abend insgesamt nur ca. 50 DM Umsatz.
Und das andere Mal war es wahrscheinlich einfach reiner Zufall :lol: Das war nämlich ein völliger Chaos-Abend, mit Hochbetrieb, und mehreren tausend DM Umsatz im Geldbeutel. Das kann wirklich nur Zufall gewesen sein.

Bei uns ist der Kulanzbetrag 5 Euro.

Wenn wir bis 5 Euro zuviel oder zuwenig drin haben, sagt der Chef nichts. Passiert aber mehrere Male eine Differenz von plus oder minus 5 Euro, bekommt man eine Abmahnung. Aber nachzahlen müssen wir nicht.
Unser Chef meint halt immer, wir sollten konzentrierter arbeiten.

Klar, vorher Kasse zählen, falls sich die vorherige Kassiererin verzählt hat.


naja, bei mir ist das problem zudem, das einige vorgesetzten es nicht wünschen bei der kassenabrechnung dabei zu sein.
keine ahnung warum.
Bei uns wird anscheinend den ma nicht so vertraut wie in anderen betrieben.
Wir können/dürfen unsere kassen nicht selber abrechnen.
Wir beginnen mit der abreit und können eben schnell einen blick drüber werfen wenn die kasse gerade geöffnet ist.


Zitat (darkmichael1 @ 22.04.2007 00:25:18)
naja, bei mir ist das problem zudem, das einige vorgesetzten es nicht wünschen bei der kassenabrechnung dabei zu sein.
keine ahnung warum.
Bei uns wird anscheinend den ma nicht so vertraut wie in anderen betrieben.
Wir können/dürfen unsere kassen nicht selber abrechnen.
Wir beginnen mit der abreit und können eben schnell einen blick drüber werfen wenn die kasse gerade geöffnet ist.

Ich weiss nicht, ob ich das richtig verstanden habe.
Verstanden habe ich: Du darfst die Kasse, die Du übernimmst und für die Du die Verantwortung hast, nicht zählen, sondern hast darauf zu vertrauen, daß Deine Vorgängerin sich nicht verzählt hat.
Wahrscheinlich mußt Du diese Kassenübernahme auch noch quittieren.
Wenn das wirklich so ist, dan frage ich einfach mal: geht's noch?

Ich hab mal für 12 Wochen(Zeit zwischen Abi und Studium) an einer Kasse in einem Drogeriemarkt gearbeitet - war da in der CD Abteilung.

Der Leiter gab mir Zettel mit dem Betrag in der Kasse den ich quittieren mußte- das Geld konnte ich mitzählen bevor ich quittiert habe.

Nach Kassenschluß mußte jeder der für die Kasse verantwortlich war das Geld selbst Kassensturz machen und die Beträge angeben. Der Leiter hat dann die Kasse kontrolliert.

Trinkgeld in dem Sinn gabs keins, aber es gab auch Überschüsse da manche Kunden bei 9,99 DM (damals) oft auf den Pfennig verzichtet haben - ergo 1 pfg mehr in Kasse als er laut Rechnung sollte.

Kleine + Beträge bis 1 DM waren ok. Waren meist nur wenige Pfennige. Den Mehrbetrag hat die Firma einbehalten.

Bei Minusbetrag unter 1 DM gabs Anpfiff wegen falsch Rausgeben, bei Beträgen über 1 DM im Minus Abmahnung, Nach 3 Abmahnung dann nur noch Verkäuferstelle aber kein Zugang mehr zur Kasse.

Fehlbeträge mußte der Ksssieren nicht begleichen, aber bei mehrmaligen Fehlbeträgen wäre halt der Job weg gewesen.

Fand das System in Ordnung. Allerdings waren ständig Kassenkräfte gesucht weil viele anscheinend falsch rausgegeben haben...
In den 12 Wochen hatte ich nie einen Mehrbetrag von Über 1 DM in der Kasse und ein einziges Mal 18 Pfennig zu wenig... Da wurde 4 mal nachgerechnet und es gab nur eine Ermehnung in Zukunft besser aufzupassen - da unter der 1 DM Schwelle keine Abmahnung.

Anderer Job noch während ich Abi machte und auch Kasse führte (als Biergartenbedienung):

Mehrbeträge sind mein Trinkgeld (ging ja beides in eine Tasche).
Fehlbeträge hätte ich in vollem Umfang bezahlen müssen).

Mindusbeträge hatte ich da keine - als freundliches Mädel mit damaliger Topfigur hatte ich immenses Trinkgeld welches damals auch Steuerfrei war :)


Zitat (darkmichael1 @ 22.04.2007 00:25:18)
naja, bei mir ist das problem zudem, das einige vorgesetzten es nicht wünschen bei der kassenabrechnung dabei zu sein.
keine ahnung warum.
Bei uns wird anscheinend den ma nicht so vertraut wie in anderen betrieben.
Wir können/dürfen unsere kassen nicht selber abrechnen.
Wir beginnen mit der abreit und können eben schnell einen blick drüber werfen wenn die kasse gerade geöffnet ist.

Ach du Schande... das hört sich an wie die Methoden bei Kaufland!
Sowas darf eigentlich nicht sein. Habt ihr keinen Betriebsrat an den du dich mal wenden kannst?

das "eben schnell einen blick drüber werfen wenn die kasse gerade geöffnet ist" kann ich auch nicht verstehen. hast du nicht die möglichkeit früher die kasse zu übernehmen und den betrag zu kontrollieren?
bei uns an der tankstelle läufts folgendermaßen ab: bevor ich die schicht übernehme zähle ich den betrag nach. immerhin bin ich verantwortlich für die kohle. trinkgeld lege ich gleich zur seite. dies sind aber, wenn überhaupt, centbeträge.


Zitat (darkmichael1 @ 22.04.2007 00:25:18)
naja, bei mir ist das problem zudem, das einige vorgesetzten es nicht wünschen bei der kassenabrechnung dabei zu sein.
keine ahnung warum.
Bei uns wird anscheinend den ma nicht so vertraut wie in anderen betrieben.
Wir können/dürfen unsere kassen nicht selber abrechnen.
Wir beginnen mit der abreit und können eben schnell einen blick drüber werfen wenn die kasse gerade geöffnet ist.

Ich will ja nix sagen,aber da ist was ziemlich faul :hmm: !! Das geht doch nicht mit rechten Dingen zu!! :pfeifen: :angry:

in welcher branche arbeitest du denn? ich hab im einzelhandel gearbeitet und war meistens an der kasse. vor schichtbeginn haben wir immer einen kassensturz gemacht, damit ich eine "nuller" kasse übernehme und weiß, dass jede differenz, die am abend da ist von mir gemacht wurde.
trinkgeld haben wir auch mal bekommen, aber das kam dann nicht in die kasse sondern in einen gesonderten behälter und wir haben dann irgendwann süßigkeiten davon gekauft. für ALLE!
wenn wir eine differenz hatten, dann mussten wir die auch selber zahlen. das ist meines wissens fast überall so. hab in drei verschiedenen läden gearbeitet und überall war es gleich.
frag mal nach, wo das trinkgeld hinkommt. jeden abend müsstest du doch dann eine "plus" kasse haben, wenn das trinkgeld reinkommt. dann kann man ja garnicht nachvollziehen, ob ihr den kunden nicht zuviel geld abgenommen habt.


Bei uns ist es so, dass wir ab 50,--Euro Minus den Betrag draufzahlen müssen u. dazu einen Bericht abgeben müssen, wie das passieren konnte. Ist zwar nicht mehr nachvollziehbar, aber wenn die das so haben wollen B)
Das Trinkgeld (wenn es mal was gibt) beläuft sich meistens um 0,01/0,02 Cent, die stecken wir in eine Sammelbüchse für einen guten Zweck, die bei uns an der Kasse steht, leider stecken nur wir Geld hinein <_<


müsste mal fragen was mit dem kassenplus passiert.

Demnächst wird sich aber einiges ändern.
Überall wo mit geld gearbeitet wird, sollen jetzt kameras installiert werden.
Auch bei den vorgesetzten im Büro.

immerhin ein wenig mehr sicherheit.


Hey...
Ich arbeite in einem Supermarkt. Bei uns ist es so, dass kaum eine Kassiererin plus minus null hat. Meistens sind paar Cent mehr drin, wegen Trinkgeld. Die dürfen wir uns nicht behalten. Wenn paar cent minus sind sagt auch keiner was und das brauchen wir auch nicht zu bezahlen. Bei 3 € mehr oder weniger gibts Anpfiff und ab 10€ mehr oder weniger Abmahnung!


Also ab nächster Woche komme ich da wo ich jetzt arbeite auch an die Kasse :unsure:

Wir müssen die Kasse vor und nach der Arbeit zählen...

Ab 20€ zu wenig/zu viel gehts zum Chef...
Zu viel ist fast noch schlimmer als zu wenig, da wir kein trinkgeld annehmen dürfen (soweit ich weiß).

Zu viel ist in sofern schlimmer, weil wir dem Kunden dann ja zu wenig Geld wiedergegeben haben, und der es einem wenn er es merkt verständlicherweise übel nehmen könnte, und nie wieder kommen könnte...

Zahlen müssen wir die differens meines Erachtens nicht, plusbeträge müssen wir aber auch abgeben...

Nach 3 mal einer 20€ über/unterscgreitung, ist man weg vom fenster...

ich muss dazu sagen, da wo ich arbeite arbeiten nur an der Kasse ca 30 leute, davon aber nur 3 festangestellte...

Ui ich habe Angst vor der kasssssssseeeeeeeeeeeeeeeeeeee :heul:

Obwohl es besser sein soll als die Arbeit die ich jetzt erledige...


*sternchen*


Hey *sternchen*
Das bekommst du schon hin! Lass dich nur nicht aus der Ruhe bringen und mach keine Hektik, lieber langsam und richtig als schnell und falsch! Schaka du schaffst das ;)


Also das mit den Abmahnungen und nicht Nachzählen lassen bei Kassendifferenzen und dem Trinkgeld in der Kasse lassen hört sich für mich nach Fällen von Supermarkt/Drogeriemarktketten an, von denen ich mal über ne Bekannte gehört hab, die da gearbeitet hatte. DM war sie damals. Das waren zum Teil echt erpresserische Methoden bei einigen Läden.

Habe selber mal in ner Jugendherberge während des Zivis Rezeptions-Kasse gemacht, sowie ab und zu im Bistro. Es war immer üblich bzw vom Chef vorgeschrieben, dass bei Beginn und bei Ende der Schicht das Kassengeld gezählt werden musste, so gab es bei jeder Schichtübergabe zwei Zählungen, und neue und alte Schicht konnten sicher sein, dass alles stimmt. Die Kassenabrechnung hat das Rezeptionspersonal immer gegen Ende der Schicht gemacht (halbe Stunde haben sich die Schichten überschnitten wegen Übergabe), und das auch bei Umsätzen von über zehntausend Euro oder so.
Der Chef hat dann im Nachgang die Abrechnung der Schicht ausm Tresor genommen, und selber nochmal die Abrechung überprüft und eingegeben.

Ist zwar alles doppelt, aber nach genau dem 4-Augen-Prinzip sollte es an jeder Kasse funktionieren, auch im Supermarkt. Nur sparen die Ausbeuter-Arbeitgeber natürlich wo es geht.

Grössere Fehlbeträge (mehr als 5€) gab es selten, und im Normalfall hatten wir eine "Schmuhkasse" dafür :-). Hatten wir mal was zuviel in der Kasse (kein Trinkgeld, das kam nie in die Kasse sondern immer extra, weils im gesamtem Personal aufgeteilt wurde), dann wurde das in die Schmuhkasse gelegt, und war mal was zuwenig am Ende, wurde es aus der Scmuhkasse genommen. Das System hat während der ganzen Zeit prima funktioniert, Plus und Minus haben sich mit der Zeit immer egalisiert.


Geh zum Betriebsrat. Die können dir fundierte AUskunft geben und dich notfalls unterstützen, wenn dein AG rumzickt. Wenn ihr keinen habt, dann frag mal bei der für deinen Betrieb zuständigen Gewerkschaft nach, was du machen kannst.

Bei der GElegenheit: Jeder Betrieb sollte einen BR haben... *find*


Also ich schaffe an einer Tankstelle.
Bei uns läuft es so ab: Jeder zählt vor Schichtbeginn seine zu übernehmende Kasse. Ist zuviel drin: Mehrbetrag ab in den Tresor (fehlt der Kollegin). Ist zu wenig drin: Mit niedrigerem Anfangsbetrag sich an der kasse melden. Trinkgelder dürfen behalten werden, wobei ich erst ab 5 Cent mein Trinkgeld rausnehme... ich schenke auch oft einen Cent bei der Tankung, da bin ich nicht geizig. Wenn dann doch mehr Geld in der Kasse ist: Pech. Kann ja sein, dass ich zuwenig ausbezahlt habe.
Habe ich ein Minus in der Kasse, wird es von meinem Gehalt abgezogen. Ich erhalte aber auch monatlich ein Mankogeld-zuschuß und meistens gehe ich Mankofrei aus dem Monat heraus. Wenn größere Beträge fehlen, kriegen wir unseren kompletten Schichtbericht ausgedruckt und dürfen uns auf Fehlersuche machen (falsch verbuchter Gutschein? Lottoausgabe als Einnahme verbucht?)... wenn man nichts findet, wirds wie gesagt abgezogen. eine Kollegion von mir ist es am Anfang oft passiert, dass sie den Kunden zuviel ausbezahlt hat, da wurde ihr zum Teil über 100€ vom Gehalt abgezogen. War ihr persönliches Pech. Wenn wir zuviel drin haben (also so ab 5-10 €) gibts auch ein Gespräch mit den Chefs, da es ja bedeutet, dass wir unsere Kunden "bescheißen" und wir doch besser aufpassen sollten. Also bei uns hat sich noch keiner beschwert.

Lieber Gruß, Gala :blumen:


Hallo zusammen,

grundsätzlich muss man wohl sagen, dass die sog. Mankohaftung wohl die Regel ist, jedoch nur dann erlaubt ist, wenn das Mankogeld ausbezahlt wird.

Siehe auch http://www.steuerlinks.de/lr-mankohaftung.html

Aber die Praxis sieht vermutlich anders aus.

Wobei ich das mit dem Trinkgeld sehr happig finde.

SaM



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