Pferd ist dauernd krank: Weiß echt nicht was ich machen soll.

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Hallo ihr lieben.

Habe ein weiteres Problem und würde mich über möglichst viele Antworten freuen.

Ich denke das ich mich entscheiden muss.

Das Problem ist das mein Zweibrücker Wallach 15 Jahre Traumstern in letzter Zeit nur noch krank ist.
Erst wars die beginnende Arthrose, die wir mit Teufelskralle recht erfolgreich behandeln.
Dann die beginnende Hufrolle, die wir mit sehr sehr teurem Spezialbeschlag behandeln, so dass das richtige Abrollen gewährleistet ist.

Nun ist mein großes Problem das, das ich mein Pferd zwar sehr sehr liebe, habe es ja auch schon seit 10 Jahren, aber derweil die Kosten nicht mehr tragbar werden. Alleine letzten Monat waren es 750 Euro Tierarzt und alle 8 Wochen 136 Euro für den Beschlag, sowie Boxenmiete natürlich von 300 Euro.

Das ein Pferd teuer ist wusste ich schon immer, nur das ich mit 17 Jahren das auch noch ein wenig anders sah als heute.

Zur Zeit reitet meine Schwester Träumer, da ich wegen der Schwangerschaft nix riskieren wollte. Wegen der Arthrose muss er ja wenigstens Schritt geritten werden.

Nun ist das Problem das folgende, in wenigen Monaten bekommen wir ja Familienzuwachs und haben ja dann zwar Elterngeld, aber dennoch nur noch ein Einkommen. Zwar können wir davon recht gut leben, aber für 750 Euro alle 4 oder 5 Monate Tierarzt ists dann doch zu wenig.
Ich liebe mein Pferd, weiß aber einfach nicht mehr weiter, weil er dauernd was neues hat.
Entweder entzündet sich das Auge (war vor drei Wochen) oder aber er geht lahm, so wie er jetzt hinten lahm geht obwohl die Arthrose und Rolle vorne sind.
Meine Schwester meint es käme vom Rücken her, morgen schaut auch noch ein Tierarzt nach ihm.

Nur, ich kann doch nicht dauernd soviel ausgeben? Ich meine, spätestens wenn das Kleine da ist wäre vermutlich eine Entscheidung fällig. Ich wünschte nur ich hätte damals gewusst was alles auf mich zu kommen wird.

ICh habe Träumer durch die Arbeitslosigkeit meines Mannes durchgezogen und immer alles bezahlt, gemengt und gemacht, nur allmählich wirds einfach immer öfter und untragbar.

Wenn wir nicht im Lotto gewinnen fast schier unmöglich ihn weiter zu halten.

Hat einer von euch einen Ratschlag?

Ich weiß echt nicht weiter. Ich würd ihn nur sehr ungern hergeben, aber bei uns mit einer Koppel unterhalten wird nicht möglich sein und ihn verkaufen will ich so auch nicht. Und wenn dann eh nur in ganz liebe Hände.

Mir zerbricht fast das Herz wenn ich daran denken muss, bleibt aber wohl früher oder später keine andere Wahl mehr.

Das Problem ist, unser Kind geht einfach über das Pferd. Ganz klar, hätte ich sicher vor ein paar Jahren noch anders gesagt, ist aber jetzt eben so.
Ich liebe ihn, kann mir das aber auf DAuer nicht mehr leisten.

Wie ist das eigentlich mit Gnadenhöfen? Wäre er dafür nicht doch noch zu jung?

Bearbeitet von Brinarina am 01.09.2008 11:52:08

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Das, was du hier schreibst, hat mich derbe sauer gemacht. Die gleichen Entschuldigungen hört man immer wieder: Mein Tier wird zu teuer, kann ich mir nicht mehr leisten.
N Pferd hat ne derbe lange Lebenserwartung, hab welche gesehen die 40 und älter geworden sind. Bevor man sich n Pferd zulegt, erkundigt man sich, wies in die weitere Lebensplanung passt und ob man das immer gut versorgen kann, grade was Beschlagen und Tierarztkosten betrifft.
Dass da n Pferd teurer kommt als ne Maus und auch Pferde mit steigendem Alter anfälliger werden für Krankheiten und sowas, dürftest du auch mit 17 gewusst haben, außer du hast dich vorher nicht informiert, was ich noch schlimmer finden würd.

Mit dem Resultat von dieser Einstellung "hab da früher nicht dran gedacht und jetzt krieg ich n Kind, ist mir wichtiger, außerdem isses derbe teuer geworden" bin ich aufgewachsen. Meine Eltern kümmern sich seit Jahrzehnten um Tiere, die anderen lästig geworden sind, die die misshandelt und ausgesetzt haben oder sogar in den Müll geschmissen haben.

Zitat
Nur, ich kann doch nicht dauernd soviel ausgeben? Ich meine, spätestens wenn das Kleine da ist wäre vermutlich eine Entscheidung fällig. Ich wünschte nur ich hätte damals gewusst was alles auf mich zu kommen wird.

Ich hoff wenigstens dein Kind wird nie sowas zu hören kriegen, falls das mal ne chronische Krankheit kriegt, ne Behinderung oder sowas oder dich aus anderen Gründen derbe viel Kohle kostet, wo du "nicht gewusst hast, was alles auf dich zukommt".
Und sorry, aber man muss schon verdammt naiv sein, wenn man nicht vor dem Kauf von nem Pferd dran denkt, wies später werden kann, ob man 17 ist oder 27. Ob ich dafür jetzt verbal gelyncht werd ist mir sowas von latte, aber das ist n Thema, bei dem ich rot seh.

Ist ne beschissene Situation, und das einzige was mich nicht die Wände hochgehen lässt ist die Tatsache, dass du wenigstens bis jetzt nach ner guten Lösung für das Pferd suchst.
Wärs mein Pferd, gäbs für mich bloß zwei Wege. Entweder ich gebs irgendwohin, wos n gutes Leben hat und ich mich davon jederzeit überzeugen kann, oder ich lass es einschläfern und trag damit die Verantwortung und die Sorge um das Wohlergehen von nem Lebewesen, das total von mir abhängig ist, bis zum Ende.

Irgendwelche Ärsche, die jeden alten Gaul aufkaufen und die dann alles mögliche mit denen anstellen, um da noch Profit rauszuschlagen, solltest du vergessen.
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Hallo
Wie waer es wenn du dir eine oder zwei Reitbeteiligungen suchst?
So hab ich das damals bei meinem Pferd gemacht.Da kam vier mal die Woche ein Maedel um zu reiten und hat 150 Euro im Monat bezahlt.
Naja der Rest wurde ja schon gesagt,dass ein Pferd viel Geld kosten kann ist logisch.
Um Kosten fuer den Beschlag zu sparen kannst du dich mal nach Hufschuhen erkundigen.Die Hufschuhe lassen sich auch fuer Problemhufe anpassen,sodass die Hufrolle kein Hinderniss ist.Hufschuhe sind wesentlich billiger und bei Problemhufen ne klasse Loesung.
Mein Dickerchen ist da wunderbar mit gelaufen.
Ich wuerde an deiner Stelle dringend nach Reitbeteiligungen suchen.
Edit: Ich habe mit 13 mein Pferd bekommen und wusste,dass es viel Geld kosten wird.
Mit 16 musste ich die Kosten selber tragen.
Ne Reitbeteiligung ist echt was tolles.So bekommt das Pferd Bewegung und viel Liebe und du kannst einen Teil der Kosten decken.


LG Daraja

Bearbeitet von DarajaGR am 01.09.2008 13:13:14

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Reitbeteiligung hätt ich jetzt auch vorgeschlagen. ich hätt mich immer über ein Pferd gefreut, dass ich pflegen kann, ab und zu n bissl reiten (und wenns nur schritt ist). pflegen und so war mir immer wichtiger als reiten und dafür hätt ich auch bezahlt. gib das arme tier um gottes willen nicht weg.

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Immer und immer wieder das gleiche. Ich hab's schon so oft gehört, und es hängt mir, mit Verlaub, echt zum Halse raus. Ich hab so ein Tier im Stall stehen, war jahrelang Kinderreitpony, für jeden Mist gut, nie ne vernünftige Ausbildung gekriegt, und gut verkaufen konnte man es dann irgendwann nicht mehr, weil es diverse Macken hatte mangels der Ausbildung. Dann wurde es krank, da ging Verkaufen noch weniger. Dann musste man nach USA auswandern, da konnte Pferd leeeeeider nicht mit, zum Glück hat die gutgläubige Reitbeteiligung (ich dumme Nuss) das alte kranke Pony übernommen. Jetzt kommt man wieder zurück, aber glaubt mal nicht, man nimmt das Tier jetzt wieder auf. Jetzt muss ein neues, junges, gesundes her. Einfach zum spucken, immer wieder.

Brinaria, Dein Pferd ist krank, jung ist es auch nicht mehr. Willst Du meine ehrliche Meinung hören? Schläfer das arme Ding ein und erspare ihm die Karussel aus Reitbeteiligungen, wohlmöglich Schulstall, Gnadenbrothof, Transport nach Mailand. Denn es ist immer der gleiche Weg, den diese armen Viecher irgendwann nehmen. Allein schon Deine Frage nach einem Gnadenbrothof lässt mich, mit Verlaub, kübeln. Ein seriöser Hof nimmt alte Pferde auch nicht umsonst auf, wo sollen die das Geld dafür herhaben? Mit 300 Euro wärst Du da noch günstig. Als langjährige Pferdebesitzerin weisst Du das sehr wohl selber. Wenn nicht, frag ich mich wirklich, wie das sein kann und was DU unter Tierliebe verstehst.

Übrigens, ich habe keine Kinder. Unter anderem darum, weil ich mir keine LEISTEN kann. Ich hab nämlich zwei Pferde und gedenke die zu behalten, bis es nicht mehr geht. Dafür hab ich mich entschieden, und dazu steh ich. Und ich würde nie auf die Idee kommen, einen langjährigen treuen Freund, der jetzt krank ist, jemals über ein neues (ungeborenes) Leben zu stellen, egal wieviele Umstände er mir jetzt macht. Welche Werte gibst Du Deinem Kind damit mal mit?!

Ich wünsche Deinem Tier, dass Du bald ein Einsehen hast und es erlösen wirst. Kostet allerdings auch nochmal Geld. Na sowas.

So, jetzt geh ich (wieder mal) kotzen.

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Kalle und Schnegge, Ihr redet mir aus der Seele.
Als ich das Eröffnungsposting las, wurde mir einfach nur schlecht, und mir fiel meine Zeit beim Roßschlächter im Stall ein:

Alt, krank, lästig und zu teuer geworden, war das Bolzenschußgerät für viele armen Pferde eine Erlösung.
Immerhin noch besser als dubiose Zwischenhändler oder der Schlachtviehtransport nach Belgien und Frankreich.

Edit: Abgründe der menschlichen Seele tun sich mitunter auf...

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 02.09.2008 00:48:31

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@einige hier

So wie ich Brinarinas Beitrag verstehe, sucht sie eine Lösung in einer für sie verzwickten Situation und keine Niedermache à la Moralkeule.

Habt ihr eigentlich noch nie eine Entscheidung getroffen, die euch irgendwann später zu schaffen machte?

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Okay, das war sicherlich kein falscher Einwurf hier und ich gebe Dir auch Recht, Justi. :)

Trotzdem kocht mir die tierliebende Volksseele hoch, wenn ich Brinarinas Beitrag nochmal lese... aber ich hätte vermutlich auch auf der Stallgasse und live einen Anfall gekriegt, wenn ich beiseitegenommen und mit dergleichen Wortwahl konfrontiert worden wäre. ;)

Klar, jeder von uns mußte sicher schon mal die eine oder andere schwerwiegende Entscheidung treffen, die sich im Nachhinein durchaus als die falsche erweisen konnte.
Da flossen Tränen, da hat man sich den Sachverhalt nicht leicht gemacht, versucht, für alle Beteiligten die beste Lösung zu finden... ob es die dann war? Okay...ich weiß, worauf Du reflektieren magst.

... allerdings wird der Träumer kaum Menschen angreifen ;) und er war 10 ganze Jahre (also nicht eben seit gestern) Brinarinas Freund, Kummerkasten, Seelentröster, Garant fröhlicher Stunden und gehörte in Brinarinas Leben, nahm, wie jedes intelligente Tier, vermutlich daran auch auf seine Weise Anteil.

Ach, und nun wird er teuer... vielleicht war er es schoch die ganze Zeit. Aber nun kommt ein Kind: die Prioritäten verlagern sich... ganz klar- und der alte Freund hat deswegen keinen Platz mehr in Brinarinas Leben???? :ph34r: Das ist das Letzte... bloß, weil ein Kind kommt, dem lieben alten Tier einen Tritt in den A... geben zu wollen.

Moment mal... es muß ja nicht die teure Reitstallbox sein, oder?
Vielleicht macht es ihm gar nix aus, privat inder Nähe zu stehen, vielleicht nicht ganz so geschniegelt, aber mit Herz beim netten Bauern, Kühe und Ziegen daneben.
Wenn er nur noch Schritt gehen darf (bei Hufrolle und Rücken nix Verwunderliches), dann kann er auch eine leichte und nachsichtige Reiterin gemütlich und friedlich durch die Gegend tragen und vielleicht das Kleine später freundlich beschnobern und diesem fröhliche Runden auf seinem Rücken bescheren. Oder an der Longe gehen, durchaus mal gern mit spazieren laufen...
Das Kleine freut sich ganz bestimmt! :wub:

(Irgendwann fängt Mama mal an, von ihren Pferden zu erzählen... und irgendwann will Kind wissen, warum das Pferd nicht mehr da ist, warum Mama traurig wird, wenn sie sich Einzelheiten entlocken läßt: keine gute Mutter sagt ihrem Kind gern, daß sie seinetwegen auf wichtige Dinge in ihrem Leben verzichtet hat, oder? und vielleicht möchte Kind ja gern Mamas besten Freund kennenlernen... ich habe selbst nie eigene Pferde gehabt, aber mehr als genügend gepflegt, geritten, gefahren, bewegt).
Meine Tochter hatte und hat fast den angeborenen Draht zu Pferden.

Und auch Tierärzte gibt es wie Sand am Meer: Warum nicht mal herumgucken und sich schlau machen, wer vielleicht weniger nimmt und genau so gut ist?

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Eine Gnadenhofabgabe halte ich nicht unbedingt für gut. Zu undurchsichtig, das Ganze. Und mit 15 Jahren ist ein Warmblut noch lange nicht wirklich "alt".
Entscheidung: entweder Spritze oder eine Unterbringung, die nicht so teuer ist (und die läßt sich bestimmt finden.).
Pferdenotruf

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Noch eine Nachfrage: haben Dir Deine Eltern den Träumer all die Jahre mitfinanziert? Und jetzt fallen diese vielleicht aus? Das mal nur ganz am Rande.
Vielleicht solltest Du mit Deinem Dad mal über die Problematik in medias res gehen.
Es kann doch nicht sein, daß ein so gutes Tier den Weg allen Fleisches geht...
Frage ihn und hör ihm genau zu. :)
Vermutlich bist Du gerade dabei, Dich auf eigene Füße zu stellen... aber der Träumer sollte darunter nicht leiden!

Für ein Tier würde ich auch Konzessionen machen, nachgeben, Kompromisse schließen.

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 02.09.2008 03:44:46

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Zitat (Schnegge @ 01.09.2008 15:33:09)
. Und ich würde nie auf die Idee kommen, einen langjährigen treuen Freund, der jetzt krank ist, jemals über ein neues (ungeborenes) Leben zu stellen, egal wieviele Umstände er mir jetzt macht. Welche Werte gibst Du Deinem Kind damit mal mit?!


Erstmal: Im Eifer des Gefechts hab ich natürlich wieder zu schnell getippt. Es soll selbstverständlich andersrum sein: Das ungeborene Leben (bzw. eigentlich egal was - Kind, Ausbildung, neuer Lebenspartner, neuer Lebensabschnitt, egal wie) sollte nicht über dem alten treuen Freund stehen. So rum ist's richtig.

Justme, Du hast natürlich Recht. Aber Du musst Leuten wie z. B. Biene, Kalle und mir, die ihr Leben lang mit Tierschutzfragen konfrontiert wurden, schon zugestehen, dass wir genervt reagieren, wenn wir sowas lesen. Weil sich die Geschichten halt immer gleichen. Und Brinaria wollte einen Rat. Klar kann man jetzt sagen: Such einen billigeren Stall, such dir eine Reitbeteiligung, gucke wo und wie du das Pferd billiger halten kannst. Aber Brinaria ist schwanger, hat gerade Familienprobleme, ihr gesamtes Leben wälzt sich um, und das nicht nur für ein Jahr oder so, sondern erstmal auf ziemlich unbestimmte Zeit. So ein Kind ist nicht nach 3 Jahren so weit, allein zu Hause gelassen zu werden, während Mama sich wieder um Job und Pferd kümmert. Bis dahin ist das Pferd dann 18 und noch weniger reitbar als zuvor. Dann die Sache mit der Arthrose/ Hufrolle/ Rückenproblematik: Brinaria, mach die Augen auf! Das Internet und die Zeitungen sind voll von jungen, gesunden, ausgebildeten Pferden, meist noch schicke neue Moderassen, zu akzeptablen Preisen, und noch nicht mal DIE lassen sich heutzutage noch gut verkaufen. Mir wurden schon mehrfach absolut ordentliche Pferde GESCHENKT angeboten - einfach, weil die Besitzer sie sich nicht mehr leisten können, aber sie nicht verkauft kriegen. Der Markt ist zur Zeit völlig überlastet, alles wird teurer, und kaum einer kann sich mehr die Pferdehaltung mit allen Konsequenzen leisten. Darum behaupte ich ganz frech: Dieses Pferd ist unverkäuflich. Es ist zu alt und zu krank, die Rasse ist zu unspektakulär, die Ausbildung (vermute ich mal) zu schlecht um es wirklich GUT zu verkaufen. An irgendwen für ein paar Euro abgeben würde ggf. noch gehen, die Frage ist nur, will man ein krankes Pferd wirklich an jemanden geben, der sich noch nicht mal den (verglichen mit Tierarztkosten) läppischen Kaufpreis leisten kann oder will? Nein Danke. Bevor ich sowas machen würde und mein altes krankes Pferd einer ungewissen Zukunft ausliefern würde, hätte ich den Arsch in der Hose, auch den letzten Weg mit ihm zu gehen. So gehört sich das nämlich einfach, verdammich nochmal!

Klar kann man das Tier auch nochmal ein paar Jahre auf die Weide stellen um zu gucken, wie die finanzielle Lage sich so macht. Aber auch dann bitte ich zu bedenken, neben den weiter laufenden Kosten an Stall, Schmied, Wurmkuren, Tierarzt: Das Pferd hat Arthrose, es muss gehen dürfen! Da iss nix mit 24 Stunden wegstellen und fertig. Ausserdem hat's Rückenprobleme und Hufrolle, da gehört, mit Verlaub, schon lange kein Reiter mehr über 45 kg drauf, das Tier muss vom Boden gearbeitet werden, damit's wenigstens schmerzfrei ist. Das kostet mindestens dieselbe Zeit wie reiten (und offen gestanden wundert es mich schon, warum mal - auch als Schwangere - nicht ohnehin vom Boden arbeitet bei so einer Krankheitskonstellation?). Nach wie vor ist Tierarzt, Osteopath, vielleicht Akupunktur etc. nötig, damit es schmerzfrei bleibt und ist. Ein Tier mit Schmerzen einfach wegstellen und denken, wenn ich nicht reite ist ja alles gut, zeugt wirklich nicht von Fachkenntnis. Will Brinaria all das machen, für all das Zeit und Geld aufbringen? Wenn sie's nicht will oder kann, vor allem nicht auf Dauer, und danach sieht's mir aus, hilft nur die finale Spritze oder finale Bolzen. Und das am besten, bevor man Mensch und Tier noch jahrelang mit der Entscheidung gequält hat.
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Wisst ihr was, das hier ist zum Kotzen!

Glaubt ihr wirklich von mir das ich nicht tierlieb sei und nicht verantwortungsbewusst genug um mich auch weiterhin um mein Pferd zu kümmern?

Denkt ihr wirklich das ich ihn gerne, oder gar freiwillig abgebe?

Meint ihr ich hätte hier von einem "Problem" gesprochen wenn mich das nicht schon ewig lange beschäftigt und ich A was Biene meinte schon immer ALLES von Träumer alleine bezahlte, und B das ihr mir das sagt, wo mir Geld NIEMALS über meinem Pferd steht?

Ihr bildet euch hier eine Meinung über mich die ist sowas von daneben das gibts nicht mehr. Aber schön erst mal reinschlagen und motzen, anstelle mir zu helfen.

Ich sitze hier und habe zum 8. Mal innerhalb von 5 Wochen den Tierarzt zu Träumer bestellt und mach mir Sorgen ohne Ende und krieg sowas von euch zu hören!!!!

Findet ihr das in Ordnung?

ICh mach mir wirklich riesig Sorgen, wie es mit ihm weitergeht, wie ich ihm besser helfen könnte und wie ich die Zukunft es gebacken bekomme die riesigen Kosten die auf mich zu kommen zu tragen.

Und was alles andre betrifft wegen dem Kind, das Kind steht mir über dem Pferd, aber das liegt einfach daran das man die Liebe zu einem Menschen eben auch nicht mit der Liebe zu einem Tier vergleichen kann. ICh hab jahrelang ihn immer wieder verteidigt, als meine Eltern ihn gern verkaufen wollten, oder meine Schwester...und nun muss ich mir sowas von euch anhören.

DAs ist wirklich zum Kotzen.

Und des weiteren, wie das Kind geplant wurde wurde geplant das meine SChwester Träumer übernehmen würde. Damals hatte sie noch einen guten Job und ich wollte das es ihm gut geht und er in der Familie bleibt.
Meine Schwester hat sich die letzen Jahre auch sehr gut um ihn gekümmert.
Nun ist meine Schwester unerwarteterweise arbeitslos geworden, wesshalb auch das Pferd für sie untragbar wird.
Zwar kann ich ihn mir locker noch das erste Jahr wos Baby da ist leisten, wird sicherlich aber zeittechnisch schwierig und wenns mit den Krankeiten den dauernden so weiter geht, dann weiß ich wirklich nicht ob wir ihn noch finanziell leisten können.

Was wollt ihr eigentlich von mir? soll ich ne Bank ausrauben damit ich mien geliebtes Tier behalten kann?

Ich finde ihr solltet euch was schämen das ihr hier so auf mich zu werft und verurteilt ohne gefragt zu haben.
Ich brauche Hilfe und keine Anschuldigungen die nicht mal im Ansatz stimmen.

Ich gehör zu der Art Mensch die auch einen verletzen Vogel noch zum tierarzt bringt und kann mir sowas jetzt hier von euch anhören.

Klasse, danke.

Mir gehts prima jetzt...........

Bitte darum den Thread zu löschen, HIlfe suche ich mir nun woanders.

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Zitat (Schnegge @ 02.09.2008 08:57:56)
das Tier muss vom Boden gearbeitet werden, damit's wenigstens schmerzfrei ist. Das kostet mindestens dieselbe Zeit wie reiten (und offen gestanden wundert es mich schon, warum mal - auch als Schwangere - nicht ohnehin vom Boden arbeitet bei so einer Krankheitskonstellation?). Nach wie vor ist Tierarzt, Osteopath, vielleicht Akupunktur etc. nötig, damit es schmerzfrei bleibt und ist. Ein Tier mit Schmerzen einfach wegstellen und denken, wenn ich nicht reite ist ja alles gut, zeugt wirklich nicht von Fachkenntnis.

Träumer wird von meiner Schwester Schritt geritten, von meiner Reitbeteiligung einigermaßen normal geritten (also Leichttrab, große WEndungen und Schritt, sie ist auch erst 12 Jahre) und vom Boden aus arbeite ich mit ihm seit Beginn der Schwangerschaft regelmäßig dreimal die Woche, mit STangen die ich hinlege usw.

Soviel zum Thema erst mla drauf hacken, dann nachfragen.

ICh hab das mit der Akkupunktur, dem Osteopath und Homäophatischen Mitteln alles schon hinter mir.

Er war im Sommer einen Monat extra auf einer Weide mit regelmäßiger Bewegung wo entsprechend die Natur und Umgebung besser war, trotzdem wurde er nicht gesünder davon.

Ihr denkt echt ich würd nix mehr machen gell? Super.
Aber wenn ihr meint das ich so ein Unmensch bin, mir ists derweil egal was ihr über mich denkt.

Das Thema hier hat sich für mich erledigt. Ich brauchte Hilfe und wurde statt dessen nur schön fertig gemacht.
Danke.
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Aha. Und welche Art Hilfe hast Du Dir hier erwünscht, Brinaria, in einem Forum, hm? Das würd ich doch mal gerne wissen. Du hast ja jahrelang alles für Dein Pferd getan, nach Deiner eigenen Aussage. Was also sollen jetzt einige Forumsteilnehmer tun, hm? N bisschen Geld sammeln oder wie?

Und: MUSS ich das eigentlich verstehen?!?!?!?!

(nein, muss ich nicht. Es ist immer das gleiche. Es wird gejammert und gejault, um das Gewissen zu beruhigen, und wenn dann was gesagt wird, was der Fragesteller nicht hören will, werden Maulschellen verteilt und der Thread soll gelöscht werden. Nichts Neues.)

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Zitat
Bevor ich sowas machen würde und mein altes krankes Pferd einer ungewissen Zukunft ausliefern würde, hätte ich den Arsch in der Hose, auch den letzten Weg mit ihm zu gehen. So gehört sich das nämlich einfach, verdammich nochmal!


Schnegge, muss ich sowas verstehen?

Und das nennst du Tierliebe?

WEißt du was? Der Thread soll eh gelöscht oder geschlossen werden.

Du hast überhaupt gar kein bisschen Ahnung was mit mir derzeit los ist oder was ich grade fühle und wie es mir geht. Ich hoffe nur es macht dir Spaß einen Menschen so fertig zu machen.

Genieße es......es fällt alles auf einen Menschen zurück.

Ich wollte einen Rat, was es noch für Möglichkeiten gibt, oder was ich machen kann....kein Geld.
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Ich finde es absolut unmöglich, wie hier mit Brinarina umgegangen wird. Das ist unterste Schublade und ihr solltet euch was schämen! Bevor man mit dem Vorschlaghammer drauf kloppt, sollte man sich erstmal näher erkundigen. Von erwachsenen Leuten erwarte ich etwas anderes als das, was hier abgeht :angry: Da möchte jemand Rat und Hilfestellung weil sie sich in einer verzweifelten und verzwickten Lage befinden, und stattdessen werden Mutmaßungen angestellt, die teils echt unter die Gürtellinie gehen. Und mal ganz ehrlich: Wer den Wert eines Tieres über den eines Menschen (Kindes stellt), sollte mal seine Wertvorstellungen ganz heftig auf den Prüfstand stellen!

Ich schließe diesen Thread. Wer Brinarina wirklich mit Tipps und Rat weiterhelfen möchte, kann dies ja gerne per PM tun. Brinarina, wenn du per PM Anfeindungen und Beleidigungen bekommst, dann melde das bitte bei den Moderatoren.

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