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Makuladegeneration: Wer weiss einen Rat?

Hallo miteinander,

ich brauche eure Hilfe!

Meine Schwester hat vor einigen Monaten die Diagnose "Makuladegeneration" bekommen und ist jetzt sehr verzweifelt, weil diese Augenkrankheit mehr oder weniger schnell zur fast völligen Erblindung führt.

Die Schulmedizin hat bis jetzt außer der Gabe von Vitaminpräparaten, insbesondere Lutein, keine Möglichkeiten dagegen.

Jetzt ist sie im Internet auf eine Praxis Hancke in Köln gestoßen, die die Makuladegeneration mit Akupunktur und einer speziellen Therapiebrille behandelt und sich diese Behandlung auch sehr gut bezahlen lässt, sprich, die Behandlung ist sehr teuer (etwa 8.000 - 10.000 Euro).

Meine Frage an euch:

- Hat jemand schon Erfahrung mit dieser Praxis oder was davon gehört oder gelesen?

- Hat jemand Erfahrung mit anderen Therapiemöglichkeiten?

- Wisst ihr von anderen mit dieser Erkrankung und wie sie damit umgehen?

Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr ein paar Meinungen dazu schreiben würdet!

chris

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Hall Chris,

hier findest Du ein paar Informationen:

Forumthema Praxis Hancke und Makuladegeneration

Die Behandlung an sich scheint auf ein geteiltes Echo gestossen zu sein.


Gruß

Highlander

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Hallo Chris,

meine Mutter hat diese Krankheit, sie ist zur Zeit nicht heilbar.
Meine Mutter hat in der hiesigen Augenklinik eine Therapie mit einem Medikament aus der Onkologie gemacht (Spritzen ins Auge), die mußte sie natürlich selbst bezahlen.
Sie hatte das Gefühl, daß diese Spritzen einen gewissen Stlllstand- keine Besserung!- brachten.
Alle bis dato gefragten Ärzte haben Ihr gesagt, daß Sie wohl nicht schwarzblind werden wird, hell-dunklel sehen soll angeblich bleiben.
Ein wirklich schwacher Trost, ich weiß.
Darf ich Dich fragen, wie alt Deine Schwester ist?
Es ist ja eine Krankheit, die oft ältere Leute bekommen, aber eben auch manchmal jüngere.
In Köln bei Herrn Hancke war sie auch schon, aber ihr Zustand war seiner Meinung nach schon zu schlecht, um etwas mit seiner Therapie ausrichten zu können.
Der Mann ist übrigens kein Arzt! Er ist Heilpraktiker und Optikermeister.
Sein Buch (Büchlein ) kann man in seiner Praxis kostenlos bestellen.

Du kannst mich gerne per PN anschreiben, ich interviewe meine Mam gerne nochmal genauer.
Vorerst ganz liebe Grüße und alles Gute für Deine Schwester und Dich als "Schulter zum Anlehnen" :trösten:
die Springmaus

@Highländer
die letzen Beiträge in dem von Dir genannten Forum sich aber auch schon 5 Jahre alt...

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Hallo Chris,

ich kann das was @Springmaus geschrieben hat, leider auch nur bestätigen.
Mein Vater hatte diese Krankheit auch, war damals schon weit über die 80 Jahre als mein Bruder in eine Uniklinik ( ich glaube es war Jena) mit ihm gefahren war. Dort wurde ihm gesagt, das das leider in diesem Alter nicht mehr zu operieren ist. Wie ich mich erinnern kann, wurden ihm auch Spritzen verabreicht.
Vielleicht findest du ein Forum, das sich mit dieser Krankheit befasst.
Ich wünsche deiner Schwester, das doch noch einen Weg gibt diese heimtückische Krankheit zu besiegen.

Alles Gute :wub:

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Also soweit ich weiß, hat mein Vater das an beiden Augen erfolgreich operieren lassen.

Ich werde morgen mal bei ihm nachfragen, ob das tatsächlich Makuladegeneration war.
(Also dass er zwei erfolgreiche Augen-OPs hatte, weiß ich, und es war irgendwas mit Makula...)

Ich frag nach und melde mich wieder.

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Hallo Chris :blumen: ,

von Makuladegeneration weiß auch ich leider nur zu berichten, daß diese heute noch nicht heilbar ist.
Meine Mutter (83) leidet daran. Die Erkrankung nimmt einen sehr raschen Verlauf.
Muttis beste Freunde sind von je her Bücher und jegliche Schriftsprache - diese wie Briefe, Zeitung, ihre Rätselhefte, die Speisekarte im Restaurant etc. kann sie jedoch inzwischen nur noch mit Lupe lesen - noch klappt es mit Fernsehen einigermaßen gut, wie sie sagt.
Briefe tippe ich ihr ihr nur noch am Rechner, mit Schriftgröße 12 und einer klaren schriftart ohne Schnörkel kommt sie bisher gut auch (noch) ohne Lupe lesetechnisch klar, wie sie sagt.

Von einer Spezialtherapie mit Akupunktur und Therapiebrille habe ich noch nie was gehört.
Es tut mir leid, Dir da also leider nicht hilfreich sein zu können. :unsure:

Bearbeitet von Cuniculus am 10.09.2011 02:56:59

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Erst mal vielen Dank an alle, die sich bisher geäußert haben! :blumen:

@Highlander
Danke für den Tipp! Die Behandlung nach Hancke scheint tatsächlich umstritten zu sein.
Kennst du (oder andere von euch) noch andere Foren, in denen was zu Behandlungsmethoden geschrieben wird?

@Springmaus
Meine Schwester ist gerade mal 60!
Dass man zum Schluss gerade noch hell und dunkel unterscheiden kann, ist wirklich ein schwacher Trost.
Das Buch von Herrn Hancke hat sie sich kommen lassen, aber so wirklich Konkretes steht da auch nicht drin.
Drum such ich ja auch noch Leute, die ihn vielleicht kennen und was über ihn sagen können.
Also, wenn du deine Mam nochmal dazu interviewen könntest, wäre das sehr nett!

@GEMINI-22
auch dir Dank für deine guten Wünsche!
Die kann sie sehr wohl brauchen!
Da meine Schwester mit Internet überhaupt nichts am Hut hat, versuche ich, für sie zu recherchieren, hab aber noch nicht allzu viel gefunden.
Deshalb hoffe ich noch auf weitere Tipps und Postings!

@madreselva
Ich fürchte, dass das, was bei deinem Vater erfolgreich operiert wurde, keine Makuladegeneration war, denn meines Wissens gibt es da noch keine OP, die hilft.
Wäre nett, wenn du dich nochmal diesbezüglich meldest!

@Cuniculus
hat deine Mutter die trockene oder die feuchte Form der AMD?
Und wie schnell ist der Verlauf der Verschlechterung bei ihr? Kann man das in Jahren ausdrücken, oder womöglich schon in Monaten?
Danke auch für die praktischen Tipps mit Schriftgröße usw!

Also nochmal vielen Dank euch, die ihr was dazu gepostet habt!!!

Gibt es denn unter den vielen Muttis hier nicht noch ein paar, die schon mal was von der Praxis Hancke oder anderen Therapien gehört haben?????

Ich bin über jeden Beitrag dankbar!

chris

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Ja träum' ich jetzt oder hab ich hier nicht vor etwa 2 Stunden noch einen Kommentar von einem micheal gelesen??? :verwirrt: :verwirrt:

Kann man denn seine Postings einfach wieder löschen?

Oder stimmt was mit meinem Browser nicht?

Bitte klär' mich mal jemand auf!

chris

---
Das mache ich gerne, Chris. Das Posting habe ich gelöscht, da "micheal" sich herablassend und teils schon
unterstellend in Dingen äußert, die ganz sicher nicht seinem "Aufgabengebiet" entsprechend. Erst vorhin wurde ein Thread geschlossen, in dem (mal wieder) Therapievorschläge unterbreitet wurden, die nicht erwünscht sind.
Grüßle, W.

PS: Habe dir noch eine PM geschrieben.


Bearbeitet von Wecker am 11.09.2011 17:32:35

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Chris,

da wurde ein Posting durch die MODs bzw. ADMINs kommentarlos gelöscht. Warum, kann hier nur gemutmasst werden.

Dürfte aber möglicherweise (!) damit zusammenhängen, dass ein therapeutischer Tip abgegeben wurde. Und das darf hier in diesem Forum nicht sein! Wir sind hier ja kein medizinisches Forum und die Qualifikation des Tipgebers konnte nicht überprüft werden.
Es wurde seitens der MODs mehrfach daraufhingewiesen, das direkte therapeutische Tips verboten (!) sind.

Edit:

Gruß

Highlander

Bearbeitet von Highlander am 11.09.2011 17:18:44

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Zitat (Springmaus, 09.09.2011)
@Highländer
die letzen Beiträge in dem von Dir genannten Forum sich aber auch schon 5 Jahre alt...

@Springmaus,

das ändert aber an dem generellen Sachverhalt nichts oder?
Oder hat sich da was in der Zwischenzeit geändert?
Deinem Posting entnehme ich, dass sich an generellen Sachverhalt nichts geändert hat.

Gruß

Highlander
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---
Das mache ich gerne, Chris. Das Posting habe ich gelöscht, da "micheal" sich herablassend und teils schon
unterstellend in Dingen äußert, die ganz sicher nicht seinem "Aufgabengebiet" entsprechend. Erst vorhin wurde ein Thread geschlossen, in dem (mal wieder) Therapievorschläge unterbreitet wurden, die nicht erwünscht sind.
Grüßle, W.


Ich hab jetzt leider den Beitrag von micheal nicht mehr wortwörtlich im Kopf, aber meiner Erinnerung nach war das kein therapeutischer Tipp, sondern die Meinung, dass es manche unseriöse Leute im Gesundheitsbereich gibt, die die Unheilbarkeit einer Krankheit und die Ängst der Betroffenen ausnutzen, um dubiose Behandlungen anzupreisen.

Das ist doch lediglich eine Meinung und - wie ich finde - gar nicht mal so falsch, wenn man sie nicht auf alle bezieht, die alternative Behandlungsmethoden anwenden.

Gerade das ist doch das Dilemma, in dem meine Schwester steckt, dass sie auf der einen Seite misstrauisch ist gegenüber diesem konkreten Angebot der Praxis Hancke, andrerseits aber auch hofft, dass er wirklich helfen könnte.

Darum hab ich ja gefragt nach Erfahrungen und/oder Meinungen zu dieser Praxis oder anderen Behandlungsansätzen.

Dass medizinische Tipps - womöglich noch anstelle eines Arztbesuchs - hier nicht hingehören, finde ich richtig!

Aber ein Meinungsaustausch muss doch möglich sein, oder?

chris
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Den Beitrag empfand ich als deplatziert. Meinungsaustausch: ja bitte!

Schau mal in deine PM-Box! :D

Bearbeitet von Wecker am 11.09.2011 17:45:16

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@chris: ich hatte Dir gestern bereits ein PM geschickt, mit einem Hinweis, wo Du sicherlich 'was finden wirst zu dem Thema!

Gruß...IsiLangmut

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Zitat (Wecker, 11.09.2011)
Den Beitrag empfand ich als deplatziert. Meinungsaustausch: ja bitte!


Hi, Wecker,

Natürlich war ich bei meinem "Tipp" nicht herablassend, wie soll das auch gehen bei einer feuchten oder trockenen Makuladegeneration.

Wichtig war mein Tipp in der Beziehung, dass es eine therapeutische Möglichkeit der Behandlung gibt, die zwar noch experimentiell ist, aber von der Krankenkasse (GKV) aus Forschungszwecken finanziert wird, weil die Hoffnung besteht, die Erblindungsentwicklung aufzuhalten.

Daher sollte man sich zu einer Universitätsaugenklinik oder einer große Augenklinik GKV-mäßig überweisen lassen.

Bearbeitet von micheal am 17.09.2011 13:46:40
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Hallo chris,
heute komme ich endlich wieder zum Schreiben, war reichlich was los diese Woche.

Zum Thema:
Meine Mutter war vor 2 Jahren in der Praxis Hancke,die erste Untersuchung kostete etwa 260 € und muß natürlich selbst bezahlt werden.
In der Praxis waren alle sehr nett und freundlich zu ihr, sie fühlte sich ernst genommen.
Man hat ihr dort gesagt, daß die Krankheit bei ihr schon zu weit fortgeschritten sei und die Therapie keinen Sinn mache.
Mein Vater war auch mit dort und meinte auch, es wirke alles recht seriös.
Über die Therapie kann ich Dir somit nichts aus zweiter Hand sagen, nur aus dritter, ein Nachbar meiner Eltern hat sie gemacht und meinte, es habe ihm etwas geholfen. Leider kann ich diesen Nachbarn nicht mehr fragen, da er letztes Jahr an einem Herzinfarkt verstorben ist.

Vielleicht noch ein paar Erfahrungen meiner Mutter:
Wichtig sei, die Augen zu schützen, große Sonnenbrille, wenn es sehr hell ist, Hut mit großer Krempe oder Basecap mit großem Schirm.
Sehr gut betreut fühlte sie sich auch in der Augenklinik im Frankfurt am Main-Höchst bei dem Professor/Doktor Ehepaar Eckhardt, die die Therapie mit dem Krebsmedikament und auch alle vorherigen Diagnosen und sonstigen Untersuchungen durchgeführt haben.
Ihr wurde auch ans Herz gelegt, den grauen Star nicht operieren zu lassen, da die Linsentrübung einen gewissen Schutz darstellen würde.
Wie gesagt, das sind alles Ihre Erfahrungen und nichts weiter.
Sie war übrigens auch noch nicht viel über 60, als alles anfing.
Heute hat sie nicht mehr viel Sehkraft (sie ist jetzt 68), Lesen ohne Lupe ist gar nicht mehr und das auch nur sehr begrenzt.
Von anderen weiß ich, daß das alles auch viel langsamer gehen kann, wenn man "Glück" hat. Sie hatte in dem Moment leider keines...
Deiner Schwester wünsche ich viel Erfolg bei Therapie und Arztwahl.

Liebe Grüße und halt mich/ uns doch mal auf dem Laufenden.
die Springmaus

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Zitat (Springmaus, 18.09.2011)
Meine Mutter war vor 2 Jahren in der Praxis Hancke,die erste Untersuchung kostete etwa 260 € und muß natürlich selbst bezahlt werden.

Hi, Springmaus,
soviel ich weiss, ist Herr Hancke kein approbierter Arzt mit Kassenzulassung, sondern Heilpraktiker.

Dann steht es ihm zu, gleich 260,-- Euro zu kassieren, da ihr ja keine Privatversicherten gewesen seid.

Bearbeitet von micheal am 19.09.2011 13:36:16
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Hi micheal,
dass der Mann kein Arzt ist, habe ich schon am 9.9. geschrieben,ich hab's ja auch nur noch mal erwähnt.
(Erfahrungsbericht- wollte wenig vergessen)
Ich habe das ja auch nicht gewertet, nur notiert.

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@springmaus: so weit zurückliegende postings berücksichtigt der hochentwickelte @micheal nicht.- Der Mann lebt tagesnah...bei DEM input, das er hat...

Liebe Grüße...IsiLangmut

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Vielen Dank euch allen für eure Beiträge bzw. PMs an mich! :blumen:

Besonders auch dir, Springmaus, für den ausführlichen Bericht über deine Mutter! Sie scheint die aggressivere, feuchte Form der AMD (altersbedingte Makula-Degeneration) zu haben, die oft mit Spritzen ins Auge behandelt wird. Meine Schwester hat - gottlob - bis jetzt(!) "nur" die trockene Form, die nicht so aggressiv ist wie die feuchte und langsamer zur Erblindung führt.

In vielen Fällen ist die Erblindung ja nicht vollständig, sondern man hat einen riesigen mehr oder weniger dunklen Fleck im Zentrum des Sehens, sodass man nicht mehr lesen, nicht mehr

Hier mal für die, die's interessiert ein Link zu einer Seite, die versucht zu simulieren, was ein an AMD Erkrankter in etwa noch wird sehen können:

Wie sieht ein Mensch mit Makuladegeneration? - Simulation

Es ist wahrlich keine schöne Perspektive, vor allem, weil meine Schwester immer sehr gern und viel gelesen hat!

Ich werde weiter recherchieren und bin nach wie vor für jeden hilfreichen Beitrag dankbar!

Lieben Gruß,
chris

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Chris: zu der Krankheit kann ich leider gar nichts sagen. aber wenn DeineSchwester immer gerne gelesen hat, vielleicht hilft ihr irgendwann - wenn lesen nicht mehr geht - ein Hörbuch weiter? Die gibt es auch für Klassiker, Sachbücher etc., nicht "nur" Romane

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Zitat (Springmaus, 19.09.2011)
Ich habe das ja auch nicht gewertet, nur notiert.

Hi Springmaus,
...und ich dachte schon, du warst sauer, weil der Augenheiler soviel cash auf einmal verlangte, ... was ja berechtigt war.
War diese Antwort hilfreich?

Gut, dass es immer mehr Hörbücher gibt, aber die decken natürlich nur einen winzigen Teil dessen ab, was alles bei Erblindung nicht mehr möglich sein wird.

Neben der Frage nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten stellen sich auch ganz grundsätzliche Fragen, z.B.:

Sollte man, wenn man eine Krankheit hat, die von der Schulmedizin als nicht behandelbar angesehen wird, sich dagegen auflehnen und nach jedem angebotenen alternativen Strohhalm greifen, der Besserung verspricht?

Oder sollte man im Leben vielleicht auch lernen, Schicksale anzunehmen und zu akzeptieren, dass es nun mal so ist, wie es ist?

Wie denkt ihr darüber?

chris

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Ich denke,man sollte sich auf gar keinen Fall damit abfinden.Sondern alles versuchen,um die Krankheit wenigstens zu lindern. :o Nur leider wird es dann teuer(Heilpraktiker werden i.d.R.nicht von der Kasse bezahlt,sondern man muß selbst blechen). :wallbash: :wub: Und Naturheilverfahren sind normal nicht sofort wirksam,es dauert eine zeitlang,bis sie wirken.Man muß also geduldig sein.

VLG :blumen:
Pompe

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Hallo Leute

Ich habe von meinem Beruf her auch immer wieder damit zu tun. Als Augenoptiker bekommt man eher das Leid geklagt im Vergleich zum Weisskittel der das Ganze Diagnostiziert.

Es gibt eigentlich 3 Arten der Makuladegeneration... Die trockene welche man min den schon erwähnten Spritzen behandeln kann, das sie langsam fortschreitet.

Die feuchte Makuladegeneration geht sehr rasch vorwärts, da kann man kaum mehr was machen. Ist vergleichbar wie bei einer Wunde welche immer eitert, das heilt auch nie.

Die Makuladegeneration kann wens ganz doof geht schon mit 50 Jahren beginnen!!! Das Gewebe im Auge wird ab diesem Alter einfach nicht mehr so regeneriert wie in den jüngeren Jahren.

So wird ja auch mit 45 meistens eine Brille zum Lesen gebraucht, da die Augenlinse nicht mehr so beweglich ist.

Das beste was man machen kann ist so lange es geht immer gutes Licht haben, den dies ist das A und O! Im weiteren geht es einem am besten wen man sich damit abfindet das es iregndwan nicht mehr geht mit schauen. Ich weis es klingt hart, aber man kann trotzdem immernoch ein gutes Leben führen! Den hören, riechen und gehen kann man trotzdem auch noch.

Die Zeit wo es noch im Anfangsstadion ist, sollte man nutzen um noch Dinge zu erledigen welche einem wichtig sind, die man gesehen haben will.

Ich hoffe ich konnte hier ein paar Infos geben.

grüsse

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Zitat (Pompe, 13.10.2011)
Ich denke,man sollte sich auf gar keinen Fall damit abfinden.Sondern alles versuchen,um die Krankheit wenigstens zu lindern. :o Nur leider wird es dann teuer(Heilpraktiker werden i.d.R.nicht von der Kasse bezahlt,sondern man muß selbst blechen). :wallbash:  :wub: Und Naturheilverfahren sind normal nicht sofort wirksam,es dauert eine zeitlang,bis sie wirken.Man muß also geduldig sein.

VLG :blumen:
Pompe

Das Problem ist:
man kann sich dabei finanziell ruinieren (wenn man schon vorher nicht so gut situiert ist) und es kann sein, dass das alles für die Katz ist, denn kein Arzt oder Heilpraktiker kann dir eine Besserung oder zumindest einen Stillstand garantieren!

Zitat (Hublina, 13.10.2011)
... Im weiteren geht es einem am besten wen man sich damit abfindet das es iregndwan nicht mehr geht mit schauen. Ich weis es klingt hart, aber man kann trotzdem immernoch ein gutes Leben führen! Den hören, riechen und gehen kann man trotzdem auch noch.
Die Zeit wo es noch im Anfangsstadion ist, sollte man nutzen um noch Dinge zu erledigen welche einem wichtig sind, die man gesehen haben will.

Das ist eben die Frage, die sich mir in Gesprächen mit meiner Schwester auch immer wieder stellt: könnte es nicht sein, dass es ihr besser geht, wenn sie es schafft, sich mit ihrer Situation abzufinden, und sich irgendwie auf einen Zustand des Blindseins "vorzubereiten"?

Aber wie kann man sich auf so etwas vorbereiten????? Organisatorisch? Psychisch?

Und ob man als blinder Mensch tatsächlich immer noch ein 'gutes' Leben führen kann, das wage ich ganz stark zu bezweifeln!
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Zitat (chris, 13.10.2011)
Sollte man, wenn man eine Krankheit hat, die von der Schulmedizin als nicht behandelbar angesehen wird, sich dagegen auflehnen und nach jedem angebotenen alternativen Strohhalm greifen, der Besserung verspricht?


Hi, Chris,

Grundsätzlich JA: in sehr großen, also operierenden Augenarztpraxen oder gleich in einer größeren ü Augenklinik werden "therapeutisch (noch) nicht gesicherte" Therapiealternativen angeboten, die die GKV (z.B. AOK) bezahlt, ich glaube sogar muss.
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Zitat (chris, 13.10.2011)
Oder sollte man im Leben vielleicht auch lernen, Schicksale anzunehmen und zu akzeptieren, dass es nun mal so ist, wie es ist?


Lieber Chris,

eher Nein !
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@ chris Es ist sicherlich nicht leicht sich damit abzufinden... oft ist es aber für die Familien schwerer als für den Betroffenen selber.

psychisch gesehen, sollte man einfach im JETZT leben das geniessen was ist und nicht immer dran denken ach in ein paar Monaten sehe ich nichts mehr. Den dies schlägt dan extrem auf die Psyche und macht auch den Mitmenschen zu schaffen.

Ich habe selber schon beide Seiten erlebt... der eine hat sich damit abgefunden und gings einfach an. Hat auch seiner Frau immer gesagt er könne ja trotzdem noch viel machen. (im vergleich wen er einen Schlaganfall gehabt hätte)

Der andere Kunde hatte schon mehr Mühe sich damit abzufinden. Er wurde sehr negativ, hat halles schwarz gesehen.... sein Leben hatte einfach keinen Sinn mehr. Er hat dann auch seine Lebenspartnerin vergrault damit. Auch war er als Kunde sehr unumgänglich. :(

Wie auch schon gesagt wurde, wen die Finanzen es zulassen kann man was probieren, aber nicht krampfhaft etwas erzwingen wollen, den die Krankheit ist nach wie vor unheilbar :heul:

Ich werde morgen mal noch meinen Chef fragen obs irgend eine neue Methode gibt irgendwo, aber denke nicht das in letzter Zeit was Weltbewegendes erfunden wurde gegen die Makuladegeneration.

Grüsse

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Hallo liebe Leidensgenossen,

auch bei mir wurde ein Makulaödem festgestellt.
Leider hat sich mein rechtes Auge verschlechtert und man hat mir zu einer Therapie geraten. Es soll ein Medikament ins Auge (Glaskörper) gespritzt werden.

Kosten sind ok.
Heilung vielleicht, bzw. man sagte mir, dass ich besser sehen werde.

Hat jemand von Euch diese Behandlung hinter sich ?
Ich habe ziemlich große Angst davor und bin noch nicht zu einem Entschluss gekommen.
Wäre super, wenn mir jemand was dazu sagen könnte.
Es soll nicht weh tun.
Wird das Auge betäubt ? bzw. kann man mit dem Auge nach der Betäubung etwas sehen ?
Der Moment, wenn die Nadel auf das Auge zukommt, ist eine schreckliche Vorstellung für mich.
Danke für Eure ehrlichen Antworten.
Ihr würde mir vielleicht bei der Entscheidung helfen.

lg
Gwenn

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Zitat (Gwenn, 07.12.2011)
Ihr würdet mir vielleicht bei der Entscheidung helfen.


Hi Gwenn,
die Einstichstelle wird betäubt, die Injektionsnadel siehst du nicht, das Makulaödem ist für die Therapie "gefälliger" als andere Makulaerkrankungen.

Kopf hoch und gute Besserung!
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Hallo zusammen!

Für Menschen mit Netzhauterkrankungen gibt es auch eine Selbsthilfegruppe:
http://www.pro-retina.de/

Neben meiner Körperbehinderung bin ich auch stark sehbehindert (sehe nur ca. 10 %). Es ist nicht leicht, aber nach und nach kann man lernen mit einer Behinderung zu leben (egal, ob jetzt blind, sehbehindert oder auch körperbehindert). Der Austausch mit anderen Betroffenen ist sicher dabei hilfreich!

Gruß Ramona

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Zitat (Hublina, 13.10.2011)
Ich werde morgen mal noch meinen Chef fragen obs irgend eine neue Methode gibt irgendwo, aber denke nicht das in letzter Zeit was Weltbewegendes erfunden wurde gegen die Makuladegeneration.


Hi, Hublina,

es ist schon etwas Weltbewegenes gegen die Makuladegeneration erfunden worden; jedoch gibt es darüber noch keine fertiggestellten kontrollierten Studien, die ja im Prinzip nötig sind, um die Wirksamkeit jenes neuen Medikaments, das zu erwähnen hier als Deplatziert gilt, zu beurteilen.

Reine Anwendungsbeobachtungen haben leider schon etwas Experimentelles.

So haben übrigens die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) einen Etat, mit dem sie neue Therapiemaßnahmen für Krankheiten finanzieren, für die es bislang nichts an Therapien gab. Das trifft hier zu. So sollte man sich an größere, also operierende Augenpraxen oder -kliniken wenden.
War diese Antwort hilfreich?

@Micheal,
vielen Dank für Deine Antwort.
Hast mir viel geholfen.
Ich glaube ich werde es hinter mich bringen.
lg
Gwenn

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Hi,
ist o.k..

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Hallo Zusammen !!

habe in der Sache Makula etwas gelesen, kann ja etwas sein.
Kommen nach Hause, somit auch etwas für die Senioren !

*Firmenname in* Neuss

*Werbung entfernt* da unter den Punkt Makula.

Gruss

Peter Müller :)

*Hallo Peter. Bitte nicht direkt im ersten Beitrag Werbung posten, auch wenns nicht verlinkt war. Sonst kann der Eindruck entstehen, du hättest dich nur hier angemeldet, um Werbung zu treiben.
Siehe dazu bitte auch die gerade erst akzeptierten Nutzungsbedingungen!

Bierle*


Bearbeitet von Bierle am 24.10.2012 17:57:45

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Ich muss meinen Vorgänger jedoch in Schutz nehmen, ja es stimmt, was dort steht, die *** kann helfen.

Habe mich behandeln lassen und ich kann besser sehen...... :)

Mein Visus ist von 0,3 auf einen Visus von 0,6 gestiegen, und das ist für mich als Makuladegeneration - Patient mehr als gut.

Sollte jemand Fragen dazu haben wollen, dann sende mir eine E-Mail, geben dann die Adresse.

**unerwünschte Eigenwerbung entfernt**

Mit freundlichen Grüßen

Udo Oetken


:) :) :) :)

Bearbeitet von Jeanette am 27.10.2012 14:19:51

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Da wir hier keine medizinische Beratung durchführen dürfen , mache ich hier zu !!

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