lustige weihnachtsgeschichten: habt ihr lustige weihnachtsgeschichten?






Thema: Schnee oder 30 Tage bis zum Nervenzusammenbruch
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8. Dezember 18:00
Es hat angefangen zu schneien. Der erste Schnee in diesem Jahr. Meine Frau und ich haben unsere Cocktails genommen und stundenlang am Fenster gesessen und zugesehen wie riesige, weisse Flocken vom Himmel herunter schweben.
Es sah aus wie im Maerchen. So romantisch - wir fuehlten uns wie frisch verheiratet. Ich liebe Schnee.

9. Dezember
Als wir wach wurden, hatte eine riesige, wunderschoene Decke aus weissem Schnee jeden Zentimeter der Landschaft zugedeckt. Was fuer ein phantastischer Anblick! kann es einen schoeneren Platz auf der Welt geben?
Hierher zu ziehen war die beste Idee, die ich je in meinem Leben hatte. Habe zum ersten Mal seit Jahren wieder Schnee geschaufelt und fuehlte mich wieder wie ein kleiner Junge. Habe die Einfahrt und den Buergersteig freigeschaufelt.
Heute Nachmittag kam der Schneepflug vorbei und hat den Buergersteig und die Einfahrt wieder zugeschoben, also holte ich die Schaufel wieder raus. Was fuer ein tolles Leben !

12. Dezember
Die Sonne hat unseren ganzen schoenen Schnee geschmolzen. Was fuer eine Enttaeuschung. Mein Nachbar sagt, dass ich mir keine Sorgen machen soll, wir werden definitiv eine weisse Weihnacht haben. Kein Schnee zu Weihnachten waere schrecklich!
Bob sagt, dass wir bis zum Jahresende so viel Schnee haben werden, dass ich nie wieder Schnee sehen will. Ich glaube nicht, dass das moeglich ist. Bob ist sehr nett - ich bin froh, dass er unser Nachbar ist.

14. Dezember
Schnee, wundervoller Schnee! 30 cm letzte Nacht. Die Temperatur ist auf -20 Grad gesunken. Die Kaelte laesst alles glitzern. Der Wind nahm mir den Atem, aber ich habe mich beim Schaufeln aufgewaermt. Das ist das Leben!
Der Schneepflug kam heute nachmittag zurueck und hat wieder alles zugeschoben. Mir war nicht klar, dass ich soviel wuerde schaufeln muessen, aber so komme ich wieder in Form. Ich wuenschte ich wuerde nicht so Pusten und Schnaufen.

15. Dezember
60 cm Vorhersage. Habe meinen Kombi verscheuert und einen Jeep gekauft. Und Winterreifen fuer das Auto meiner Frau und zwei Extra-Schaufeln. Habe den Kuehlschrank aufgefuellt. Meine Frau will einen Holzofen, falls der Strom ausfaellt.
Das ist laecherlich - schliesslich sind wir nicht in Alaska.

16. Dezember
Eissturm heute Morgen. Bin in der Einfahrt auf den Arsch gefallen, als ich Salz streuen wollte. Tut hoellisch weh. Meine Frau hat eine Stunde gelacht. Das finde ich ziemlich grausam.

17. Dezember
Immer noch weit unter Null. Die Strassen sind zu vereist, um irgendwohin zu kommen. Der Strom war 5 Stunden weg. Musste mich in Decken wickeln, um nicht zu erfrieren. Kein Fernseher. Nichts zu tun als meine Frau anzustarren und zu versuchen, sie zu irritieren.
Glaube, wir haetten einen Holzofen kaufen sollen wuerde das aber nie zugeben. Ich hasse es, wenn sie recht hat! Ich hasse es, in meinen eigenen Wohnzimmer zu erfrieren!

20. Dezember
Der Strom ist wieder da, aber noch mal 40 cm von dem verdammten Zeug letzte Nacht! Noch mehr schaufeln. Hat den ganzen Tag gedauert. Der beschissene Schneepflug kam zweimal vorbei. Habe versucht eines der Nachbarskinder zum Schaufeln zu ueberreden.
Aber die sagen, sie haetten keine Zeit, weil sie Hockey spielen muessen. Ich glaube, dass die luegen. Wollte eine Schneefraese im Baumarkt kaufen. Die hatten keine mehr. Kriegen erst im Maerz wieder welche rein. Ich glaube, dass die luegen.
Bob sagt, dass ich schaufeln muss oder die Stadt macht es und schickt mir die Rechnung. Ich glaube, dass er luegt.

22. Dezember
Bob hatte recht mit weisser Weihnacht, weil heute Nacht noch mal 30 cm von dem weissen Zeug gefallen ist und es ist so kalt, dass es bis August nicht schmelzen wird. Es hat 45 Minuten gedauert, bis ich fertig angezogen war zum Schaufeln und dann musste ich pinkeln.
Als ich mich schliesslich ausgezogen, gepinkelt und wieder angezogen hatte, war ich zu muede zum Schaufeln. Habe versucht fuer den Rest des Winters Bob anzuheuern, der eine Schneefraese an seinem Lastwagen hat, aber er sagt, dass er zu viel zu tun hat.
Ich glaube, dass der Wichser luegt.

23. Dezember
Nur 10 cm Schnee heute. Und es hat sich auf 0 Grad erwaermt. Meine Frau wollte, dass ich heute das Haus dekoriere. Ist die bekloppt? Ich habe keine Zeit - ich muss SCHAUFELN !!! Warum hat sie es mir nicht schon vor einem Monat gesagt? Sie sagt, Sie hat, aber ich glaube, dass sie luegt.

24. Dezember
20 Zentimeter. Der Schnee ist vom Schneepflug so fest zusammengeschoben, dass ich die Schaufel abgebrochen habe. Dachte ich kriege einen Herzanfall. Falls ich jemals den Arsch kriege, der den Schneepflug fuehrt, ziehe ich ihn an seinen Eiern durch den Schnee.
Ich weiss genau, dass er sich hinter der Ecke versteckt und wartet bis ich mit dem Schaufeln fertig bin. Und dann kommt er mit 150 km/h die Strasse runtergerast und wirft tonnenweise Schnee auf die Stelle, wo ich gerade war.
Heute Nacht wollte meine Frau mit mir Weihnachtslieder singen und Geschenke auspacken, aber ich hatte keine Zeit. Musste nach dem Schneepflug Ausschau halten.

25. Dezember
Frohe Weihnachten. 60 Zentimeter mehr von der Scheisse. Eingeschneit. Der Gedanke an Schneeschaufeln laesst mein Blut kochen. Gott, ich hasse Schnee! Dann kam der Schneepflugfahrer vorbei und hat nach einer Spende gefragt.
Ich hab ihm meine Schaufel ueber den Kopf gezogen. Meine Frau sagt, dass ich schlechte Manieren habe. Ich glaube, dass sie eine Idiotin ist. Wenn ich mir noch einmal Wolfgang Petry anhoeren muss, werde ich sie umbringen.

26. Dezember
Immer noch eingeschneit. Warum um alles in der Welt sind wir hierher gezogen? Es war alles IHRE Idee. Sie geht mir echt auf die Nerven.

27. Dezember
Die Temperatur ist auf -30 Grad gefallen und die Wasserrohre sind eingefroren.

28. Dezember
Es hat sich auf -5 Grad erwaermt. Immer noch eingeschneit. DIE ALTE MACHT MICH VERRUECKT !!!

29. Dezember
Noch mal 30 Zentimeter. Bob sagt, dass ich das Dach freischaufeln muss, oder es wird einstuerzen. Das ist das Daemlichste was ich je gehoert habe. Fuer wie bloed haelt der mich eigentlich ?

30. Dezember
Das Dach ist eingestuerzt. Der Schneepflugfahrer verklagt mich auf 50.000DM Schmerzensgeld. Meine Frau ist zu ihrer Mutter gefahren. 25 Zentimeter vorhergesagt.

31. Dezember
Habe den Rest vom Haus angesteckt. Nie mehr Schaufeln.

8. Januar
Mir geht es gut. Ich mag die kleinen Pillen, die sie mir dauernd geben. Warum bin ich an das Bett gefesselt?



die geschichte hat mein vadder letzte weihnachten vorgelesen...ich find sie zum totlachen mfg ginTonic

gin Tonic, mir gehts gerade auch so. Habe Tränen gelacht. Kalle mit der Kelle hat noch weitere solche Geschichten. Zwar nicht von Weihnachten, aber es lohnt sich da mal nachzusehen. Ich glaube das ist unter: "frauenfeindliches". Ganz besonders empfehle ich Dir IKEA und Freispruch. Schau mal da rein.
Ich wünsche Dir viel Vergnügen dabei.
Liebe Grüsse Tweetie rofl rofl rofl rofl rofl rofl rofl rofl rofl rofl rofl rofl rofl


Adventskalender

*Erster Dezember 2003
Hurra, ich darf das erste Fenster meines Adventskalenders öffnen. Ein Schokoengelchen. Ich liebe den Advent.

* Zweiter Dezember 2003
Eine Glocke. Ich lasse die Schokolade auf meiner Zunge zergehen und bekomme einen zärtlichen Kuss meiner Liebsten. Die Adventszeit ist immer so romantisch.

* Dritter Dezember 2003
Kollege Meier erzählt mir von seinem tollen Adventskalender mit Pralinen und kleinen Geschenkchen. Ich freue mich für ihn. Ich hatte ein Schokoauto.

* Vierter Dezember 2003
Ein Schokokopf. Nichts nennenswertes passiert.

* Fünfter Dezember 2003
Kollege Niederkopf erzählt in der Kantine schmutzige Adventswitze. Habe aus Höflichkeit mitgelacht. Frl. Blasewetter sah pikiert zu Boden. Schokotannenzweig.

* Sechster Dezember 2003
Nikolaustag. Meier kommt mit einem Nikolauskostüm und verteilt Schokolade und Kondome. Lustiger Scherz. Ich mache mich über die Schoki her und schiebe die Kondome unserer jungen, allerdings auch sehr hübschen Azubine zu. Schutz ist heute so was von wichtig. Vor allem für die Jugend. Demnächst muss ich mich wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz äußern.

* Siebter Dezember 2003
Meine Liebste scheint sich über den Wischmop den ich ihr zum Nikolaus schenkte irgendwie nicht zu freuen. Istäußerst muffig heute. Schokoschlitten im Kalender. Kolleginnen gehen mir aus dem Weg. Menschenskind, ich wollte doch wirklich nur das Beste für die Kleine. Frl. Blasewetter murmelte was von "Ja, ja" und ".. sein bestes Stück".

* Achter Dezember 2003
Zweiter Advent. Meine Liebste war wieder versöhnlich. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt als ich mein Sturmfeuerzeug zum Entzünden der zwei Kerzen auf dem Adventskranz zückte. Bei den anderen brannten nur zwei mickrige Kerzen, bei uns der ganze Kranz. Warum war das Holz auch nur so trocken?

* Neunter Dezember 2003
Anschiss wegen Nikolaustag. Die Frauenbeauftragte unserer Firma grinste hämisch. Eintragung in der Personalakte. Als ich wieder an meinen Schreibtisch zurück kam fand ich zwei Kondome auf meinem Platz liegen. Schnell steckte ich sie ein. Schokoflugzeug.

* Zehnter Dezember 2003
Hatte einen Schokohasen im Kalender und einen eiskalten Hasen mir gegenüber am Frühstückstisch sitzen. Sie hatte die Gummis in meiner Tasche gefunden. Meine Beteuerungen das ich ihr ewig treu bin prallten an ihr ab wie ein Zwerg an Santas Bauch. Frostiger Empfang im Büro und auch am Abend Zuhause. Habe Angst vor Frostbeulen.

* Elfter Dezember 2003
Azubine kam im Minirock. Das macht sie extra. Ignoriere sie geflissentlich. Meier pfeift ihr nach. Blöd, dass er das auf der Türschwelle in sein Büro machte und ich allein auf dem Gang stand als sie sich umdrehte. Termin beim Boss für morgen in Outlook eingetragen. Mausi ist immer noch sauer

* Zwölfter Dezember 2003
Meier schwärmt wieder davon was er heute in seinem Kalender fand. Er geht mir auf den Nerv. Der Boss glaubt mir meine Schilderung des Vorfalls am Vortag nicht. Zweite Eintragung und eine dringende Empfehlung einen Bogen um Auszubildende und Minderjährige zu machen.

* Dreizehnter Dezember 2003
Schatzi spricht wieder mit mir. Ich wünschte nur es wäre was freundlicheres als "Bring den Müll raus". Hatte das Büro für mich allein. Zumindest gingen alle als ich es betrat. Als ich mich in der Kantine zu meinen Kollegen setzte standen diese auf. Mir fiel auch auf das sie mich heute nicht fragten ob ich zum essen gehe. Komisch.

* Vierzehnter Dezember 2003
Die Nachbarkinder machten eine Schneeballschlacht. In einem Anfall eines jugendlichen Gefühls machte ich mit. Blöd das sich ein Stein in meinem Schneeball versteckte. Ich überschlug im Geiste wie viel eine Katze kosten könnte. Was muss das Vieh auch in die Wurfbahn springen.

* Fünfzehnter Dezember 2003
Dritter Advent. Behutsam entferne ich den "Katzenmörder"-Zettel von meiner Haustür. Mein Mäuschen war am Kofferpacken. Sie hatte mit einer Freundin telefoniert die lustigerweise mit einem meiner Kollegen verheiratet war. Meine Erklärungsversuche scheiterten.

* Sechzehnter Dezember 2003
Hatte einen Schokotannenbaum im Kalender. Ich fand Schokolade nicht mehr so spannend. Mausi fehlt mir.

* Siebzehnter Dezember 2003
Hab mit Mausi telefoniert. Konnte sie nach stundenlangen Betteln und Überreden dazu bringen wieder zurück zu kommen. Wir lagen uns weinend in den Armen. Als wir später ins Bett gingen kreuzte ein neues Problem auf. Stress erzeugt tatsächlich Impotenz. Ich war immer stolz darauf dass er stand wie ein Weihnachtsbaum. In dieser Nacht war's eher eine Trauerweide.

* Achtzehnter Dezember 2003
In der Arbeit reißt Meier Pädophilenwitze. Werde dabei von Kollegen lachend angesehen. Gedanken an einen Axtmord durchschleichen meine Hirnwindungen.

* Neunzehnter Dezember 2003
Schokoschlitten. Bin frustriert. Sex hat letzte Nacht wieder nicht geklappt. Mausi seufzt jedes Mal bei meinem Anblick.

* Zwanzigster Dezember 2003
Kleiner Umtrunk. Meier gibt einen aus. Meier will auf kameradschaftlich machen und haut mir auf die Schulter so das ich mein Glas verschütte. Laufe panisch aufs Klo. Solche Flecken bekommt man später nicht mehr raus. Verdammt. Falsche Tür. Stehe nur in Unterhosen vor der Azubine. Sie hat nen Mini an. Das Gute daran: die Impotenz ist augenscheinlich vorbei.

* Einundzwanzigster Dezember 2003
Ich lese zum dritten Mal die Kündigung während Mausi weinend ihre Sachen packt. Ihre Mutter im Auto hupt schon. Hatte eine Schokoweihnachtskugel.

* Zweiundzwanzigster Dezember 2003
Ein Nachbar wünscht mir frohe Feiertage. Ich haue ihm ein blaues Auge. Habe kurz darauf selber eines. Der Freund der Azubine freute sich nicht so sehr über den Behandlungserfolg seiner Freundin bei meinem kleinen Schwellkörperproblem.

* Dreiundzwanzigster Dezember 2003
Die Polizei steht vor der Tür. Ich denke sie sind wegen des kleinen Vorfalls im Supermarkt mit einem verkleideten Weihnachtsmann hier. Egal was mit mir passiert, ER würde keinen Nachwuchs mehr zeugen. Sie drohen die Tür einzutreten. Als Antwort schicke ich ihnen meinen lichterloh brennenden Weihnachtsbaum den ich aus dem Badezimmerfenster im ersten Stock fallen lasse. Ich hätte den Baum doch nicht schon im Wohnzimmer anzünden sollen. Nun hat auch die Feuerwehr ein dringendes Bedürfnis meine Wohnung von innen zu besichtigen. Ich sitze auf dem Dach und singe Weihnachtslieder die nicht unbedingt für Kinderohren gedacht sind.

* Vierundzwanzigster Dezember 2003
Ich feiere Weihnachten mit Bob. Wir teilen uns unsere Zelle. Bob ist sehr nett. Er mag mich. Er sagt er habe ein Geschenk für mich. Ich freue mich schon, wenn ich es auspacken darf. Bob sagt, es ist etwas für jeden Tag. Aber warum kommt der Weihnachtsmann mit dickem Sack und strammer Rute?


Hab auch noch was zum Thema Weihnachten gefunden ....

Klick mich

Ein Schelm, wer böses dabei denkt ... :rolleyes:


Zitat (Osnadrücker @ 13.12.2005 - 22:13:16)
Hab auch noch was zum Thema Weihnachten gefunden ....

Klick mich

Ein Schelm, wer böses dabei denkt ... :rolleyes:

aber erst ab 30 roflroflrofl

Es naht die liebe Weihnachtszeit

Ihr Kinder seid nun stille
Die Mutti ist schon ganz nervös,
sucht ihre Kreislaufpille.

Es gibt so schrecklich viel zu tun,
ein Fest braucht Vorbereitung.
Nur Opa sitzt vor seinem Schnaps
Und liest in Ruhe Zeitung.

Der Vati zerrt am Weihnachtsbaum,
das Ding das steht nicht gerade,
und das es kaum noch Nadeln hat
ist auch ein wenig schade.

Nur Dackel Waldi ist entzückt.
Bis dahin musst er immer
zum Bäumchen vor die Tür hinaus,
jetzt hat er eins im Zimmer.

Papa wühlt in den Pappkartons,
dann schimpft er "Donnerwetter!
Was ist das für 'ne Wirtschaft hier?
Wo ist denn das Lametta?"

Dann brennt der Käsekuchen an,
Mama fängt an zu weinen.
Nur Opa ohne Zeitgefühl
Genehmigt sich noch einen.


Verfasser -noch- unbekannt

Hier gibt es noch mehr:

http://www.themenmix.de/witziges/witzige-weihnachten-.html

http://www.themenmix.de/witziges/coole-wei...eihnachten.html

Liebe Grüße

Flodo2002

Die Weihnachtsfeier!
>
> 1. Dezember
> AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
>
> Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, daß unsere
> Firmen-Weihnachtsfeier am 20.12. im Argentina-Steakhouse stattfinden
> wird.
> Es wird eine nette Dekoration geben und eine kleine Musikband wird
> heimelige Weihnachtslieder spielen. Entspannen Sie sich und genießen Sie
> den Abend... Freuen Sie sich auf unseren Geschäftsführer, der als
> Weihnachtsmann verkleidet die Christbaumbeleuchtung einschalten wird!
> Sie können sich untereinander gern Geschenke machen, wobei kein Geschenk
> einen Wert von 20 EUR übersteigen sollte.
>
> Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Adventszeit.
>
> Tina Bartsch-Levin
>
> Leiterin Personalabteilung
>
>
>
> 2. Dezember
>
> AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
>
> Auf gar keinen Fall sollte die gestrige Mitteilung unsere Türkischen
> Kollegen isolieren. Es ist uns bewußt, daß Ihre Feiertage mit den
> unsrigen nicht ganz konform gehen: Wir werden unser Zusammentreffen daher
ab
> sofort "Jahresendfeier" nennen. Es wird weder einen Weihnachtsbaum oder
> Weihnachtslieder geben.
>
> Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine schöne Zeit.
>
> Tina Bartsch-Levin
>
> Leiterin Personalabteilung
>
>
>
> 3. Dezember
>
> AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
>
> Ich nehme Bezug auf einen diskreten Hinweis eines Mitglieds der Anonymen
> Alkoholiker, welcher einen "trockenen" Tisch einfordert. Ich freue mich,
> diesem Wunsch entsprechen zu können, weise jedoch darauf hin, daß dann
> die Anonymität nicht mehr gewährleistet sein wird.
>
> Ferner teile ich Ihnen mit, daß der Austausch von Geschenken durch die
> Intervention des Betriebsrats nicht gestattet sein wird: 20 EUR sei zuviel
> Geld.
>
> Tina Bartsch-Levin
>
> Leiterin Personalforschung
>
>
> 7. Dezember
>
> AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
>
> Es ist mir gelungen, für alle Mitglieder der "Weight-Watchers" einen
> Tisch...weit entfernt vom Buffet und für alle Schwangeren einen Tisch ganz
> nah an den Toiletten reservieren zu können. Schwule dürfen miteinander
> sitzen.
> Lesben müssen nicht mit Schwulen sitzen, sondern haben einen Tisch für
> sich alleine.
> Na klar, die Schwulen erhalten ein Blumenarrangement für ihren Tisch.
>
> Endlich zufrieden?
>
> Tina Bartsch-Levin
>
> Leiterin Klappsmühle
>
>
>
> 9. Dezember
>
> AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
>
> Selbstverständlich werden wir die Nichtraucher vor den Rauchern schützen
> und einen schweren Vorhang benutzen, der den Festraum trennen kann, bzw.
> die Raucher vor dem Restaurant in einem Zelt platzieren.
>
> Tina Bartsch-Levin
>
> Leiterin Personalvergewaltigung
>
>
> 10. Dezember
>
> AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
>
> Vegetarier!!! Auf Euch habe ich gewartet!!!
>
> Es ist mir scheißegal, ob´s Euch nun paßt oder nicht: Wir gehen ins
> Steakhaus!!!
> Ihr könnt ja, wenn Ihr wollt, bis auf den Mond fliegen, um am 20.12.
> möglichst weit entfernt vom "Todesgrill", wie Ihr es nennt, sitzen zu
> können.
> Labt Euch an der Salatbar!!!!!!!!
> Und freßt rohe Tomaten! Übrigens: Tomaten haben auch Gefühle, sie
> schreien wenn man sie aufschneidet, ich habe sie schon schreien hören,
> ätsch,ätsch,ätsch!!!
>
> Ich wünsch Euch allen beschissene Weihnachten, besauft Euch und krepiert
> !!!!!
>
> Die Schlampe aus der dritten Etage.
>
>
>
> 14. Dezember
>
> AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
>
> Ich kann sicher sagen, daß ich im Namen von uns allen spreche, was die
> baldigen Genehsungswünsche für Frau Bartsch-Levin angeht. Bitte
> unterstützen Sie mich und schicken Sie reichlich Karten mit Wünschen zur
> guten Besserung ins Sanatorium. Die Direktion hat inzwischen die Absage
> unserer Feier am 20.12. beschlossen. Wir geben Ihnen an diesem
> Nachmittag bezahlte Freizeit.
>
> Josef Benninger
>
> Interimsleiter Personalabteilung


Weihnachtsplätzchen

In der Adventszeit bleiben auch Karrierefrauen nicht von weihnachtlicher Romantik verschont. In Frauenzeitschriften stolpern sie über Artikel wie "easy selberbacken" oder "Weihnachstplätzchen so einfach wie noch nie". Und plötzlich hat Frau ein anheimelndes Bild vor Augen, wie sie mit ihren Kindern gemeinsam vor dem offenen Kamin Plätzchenteig knetet und Kekse aussticht. Im Hintergrund singt Bing Crosby Weihnachtslieder und ans Fenster klopft der Weihnachtsmann persönlich.

Diese Wunschvorstellung veranlaßt so manche (unerfahrene) Mutti, den Traum in die Realität umzusetzen. Also zerrt sie zuhause mit sanfter Gewalt die unmotivierten Kinder vorm Fernseher weg und zwingt sie, am Küchentisch zuzusehen, wie Mutti in der 10 qm kleinen Küche den Kampf "Mehl-mit-Butter-und-Ei-vermengen" aufnimmt. Spätestens bei der Eizugabe ist das erste Malheur passiert: Erschrocken flüchtet das Ei durch die Finger in Richtung Boden und Mutti entfleuchen die ersten Schimpfworte. Das ist natürlich ärgerlich, hat Mutti doch nur genau so viele Eier eingekauft, wie laut Rezept benötigt werden. Das Positive an der Geschichte: Die Kinder beginnen sich zu amüsieren :) :teufel: ! Um ihrer wachsenden Freude an der weihnachtlichen Bäckerrei Ausdruck zu verleihen, beginnen sie enthusiastisch Mehl zu pusten. Und weil es so lustig ist, greifen die Kids mit vollen Patschhändchen in den Mehltopf und werfen es Mutti ins Gesicht. Diese wird nicht nur wegen des Mehlstaubs im Gesicht blass ... :rolleyes: :hihi:

Aber Mutti kann sich durchsetzen und läßt sich die Weihnachststimmung nicht verderben. Die Mansche ist zu ihrer eigenen Überrraschung doch tatsächlich eine teigähnliche Substanz geworden :o ;) ! Also beginnt sie den Teig auszurollen; wäre sie nun eine erfahrene Hausfrau, wüßte sie, daß man Mehl auf und unter den Teig geben muß, damit er nicht anklebt. Aber leider ist sie keine erfahrene Hausfrau und somit pappt die Pampe am Küchentisch und an ihren Fingern fest. Sie muß also kurz die Küche und die Kinder verlassen, um sich im Badezimmer einer Reinigung zu unterziehen.

Als sie nach ca. 5 Minuten wieder in die Küche kommt, könnte sie fast wetten, der Teigklumpen wäre vorher größer gewesen :sabber: ... Egal, tapfer bäckt sie weiter, denn nun kommt nämlich die Hauptattration: Das Ausstechen der Plätzchen. Zu Beginn macht es den Kindern auch noch wirklich Spaß, aber dieser währt nicht lange. Außerdem haben sie nicht verstanden, daß es so etwas wie "ökonomisches Kekseausstechen" gibt und produzieren Ausschußware hoch drei. Da die Kids auch noch ständig quengeln, verweist Mutti sie der Küche.

Nun hat Mutti die Küche, die mittlerweile einem Schlachtfeld gleicht, für sich alleine ! Sie legt "X-mas-Hits" ein und schiebt das 1. Blech voll Stolz in den Ofen. Während die, mit etwas Fantasie erkennbaren, Zimtsterne im Rohr vor sich hinbacken, macht sich die ambitionierte Gelegenheitshausfrau ans 2. Blech. Da plötzlich: "Mutti, mir ist sooo schlecht" :wacko: :wacko: - ein leicht grünlich angehauchtes Kind linst leidend durch den Türspalt und übergibt sich direkt anschließend ins Vorzimmer. Die fürsorgliche Mutti verläßt sofort ihren Küchentisch und beseitigt das Erbrochene - zu ihrer Überrraschung klärt sich jetzt auch, wo der restliche Teig geblieben ist ... ;)

Nachdem Kind und Boden gereinigt sind, kann Mutti gerade noch die Küche vor einer Feuersbrunst retten, denn die Kekse im Ofen verströmen leider keinen Weihnachtsduft, sondern strengen Brandgeruch ! Beim Herausnehmen aus dem Ofen verbrennt sich die bemitleidenswerte Frau auch noch die Hand. Als sie diese unterm Wasser kühlt, bleibt die Weihnachts-CD bei "Last Christmas" hängen und Mutti beginnt zu weinen. :heul: :heul: :heul:

Am nächsten Tag geht sie flotten Schrittes mit tief ins Gesicht gezogener Mütze :ph34r: in die Konditorei gegenüber und kauft für teuer Geld ein buntes Sortiment verschiedenster Plätzchen und putziger Lebkuchenmännchen.Stolz verkündet sie dann bei der Familienfeier: "Ja, dieses Jahr haben die Kinder und ich mal richtig schön miteinander Kekse gebacken, war gar nicht so schwer ..." :pfeifen: :pfeifen:


Weihnachten: Der Apfent


Der Apfent ist die schoenste Zeit vom Winter.
Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber.
Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie
mit K.
Drei Wochen bevor das Christkindl kommt stellt Papa die Krippe im
Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich duerfen mithelfen.
Viele Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben
mords tolle Figuren darin. Ich habe einmal den Josef und das
Christkindl auf den Ofen gestellt damit sie es schoen warm haben und
es war ihnen zu heiss.

Das Christkindl ist schwarz geworden und den Josef hat es auf lauter
Truemmer zerrissen. Ein Fuss von ihm ist bis in den Plaetzlteig geflogen
und es war kein schoener Anblick. Meine Mama hat mich geschimpft und
gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Bloedheit sicher sind.

Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut es nicht gut
aus. Aber ich habe gottseidank viele Figuren in meiner Spielzeugkiste
und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkindl wollte ich den
Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den
Futtertrog gepasst haette. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch als
Christkindl keinen Asterix hernehmen, da ist ja das verbrannte
Christkindl noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein
Christkindl.

Hinter dem Christkindl stehen zwei Oxen, ein Esel, ein Nilpferd und
ein Brontosaurier. Das Nielpferd und den Brontosaurier habe
ich hineingestellt, weil der Ox und der Esel waren mir zulangweilig.
Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Koenige daher.
Ein Koenig ist dem Papa im letzten Apfent beim Putzen heruntergefallen
und war dodal hin. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige
Koenige und einen heiligen Batman als Ersatz.

Normal haben die heiligen drei Koenige einen Haufen Zeug fuer das
Christkind dabei, naemlich Gold, Weihrauch und Puerree oder so aehnlich.
Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das
glaenzt auch schoen. Der andere hat eine Marlboro in der Hand, weil wir
keine Weihrauch haben. Aber die Marlboro raucht auch schoen, wenn man
sie anzuendet.
Der heilige Batman hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein Geschenk
fuer das Christkindl, aber damit kann er es vor dem Saurier beschuetzen.
Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothaeutige Indianer und ein
kasiger Engel. Dem Engel ist ein Fuss abgebrochen, darum haben wir ihn
auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad
kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt.
Rechts neben dem Stall haben wir ein Rotkaeppchen hingestellt. Sie hat
eine Pizza und drei Weizen fuer die Oma dabei und reisst gerade eine
Marone ab. Einen Wolf haben wir nicht, darum lurt hinter dem Baum ein
Bummerl als Ersatz-Wolf hervor.

Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht voll.
Am Abend schalten wir die Lampen an und dann ist unsere Krippe erst
so richtig schoen. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Apfent.
Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu lusert.
Mein Opa hat
mir ein Gedicht vom Apfent gelernt und es geht so:
``Apfent, Apfent, der Baerwurz brennt. Erst trinkst oan, dann zwoa drei vier,
dann hauts de mit deim Hirn an d'Tuer.'' Obwohl dieses Gedicht recht
schoen ist, hat Mama gesagt, dass ich es mir nicht merken darf.
Im Apfent wird auch gebastelt. Wir haben eine grosse
Schuessel voll Nuesse und eine kleine voll Goldstaub. Darin waelzen wir die
Nuesse, bis sie goldern sind, und das Christkindl haengt sie spaeter an den
Christbaum. Man darf nicht fest schnaufen, weil der Goldstaub ist
dodal leicht und er fliegt herum, wenn man hinschnauft.
Einmal habe ich vorher in den Goldstaub ein Niespulver hineingetan und
wie mein Vater die erste Nuss darin gewaelzt hat, tat er einen Nieserer,
dass es ihn gerissen hat und sein Gesicht war goldern und die Nuss
nicht. Mama hat ihn geschimpft, weil er keine Beherrschung hat und sie
hat gesagt, er stellt sich duemmer an als wie ein Kind.
Meinem Vater war es recht zuwider und er hat nicht mehr mitgetan. Er
hat gesagt, dass bei dem Goldstaub irgendetwas nicht stimmt und Mama
hat gesagt, dass hoechstens bei ihm etwas nicht stimmt. Ich habe mich sehr gefreut,
weil es war insgesamt ein lustiger Apfentabend.

Kurz vor Weihnachten muessen wir unsere Wunschzettel schreiben. Meine
Schwester wuenscht sich meistens Puppen oder sonst ein Klump. Ich
schreibe vorsichtshalber mehr Sachen drauf und zum Schluss schreibe
ich dem Christkindl, es soll einfach soviel kaufen bis das Geld ausgeht.
Meine Mama sagt, das ist eine Unverschaemtheit und irgendwann bringt
mir das Christkindl gar nichts mehr, weil ich nicht bescheiden bin.
Aber bis jetzt habe ich immer etwas gekriegt. Und wenn ich gross bin
und ein Geld verdiene, dann kaufe ich mir selber etwas und bin
ueberhaupt nicht bescheiden. Dann kann sich das Christkindl von mir
aus aergern, weil dann ist es mir wurscht.
Bis man schaut ist der Apfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem
Jahr geht es dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt bis
Ostern nichts mehr, hoechstens, wenn man vorher Geburtstag hat.

Aber eins ist gewiess: Der Apfent kommt immer wieder.


Lieber Weihnachtsmann,
es wird dich sicher verwundern, warum ich dir heute, am 26. Dezember nochmals schreibe.

Ich möchte einfach ein paar Sachen mit dir klären, die auftraten, seit ich dir am Anfang dieses Monats voller Illusionen einen Brief schrieb. Ich wünschte mir ein Fahrrad, eine elektrische Eisenbahn, ein Paar Inline-Skates und ein Trikot der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

Das ganze Jahr habe ich mir richtig Mühe gegeben in der Schule. Ich war nicht nur der Beste in unserer Klasse, nein, ich war der Beste in der ganzen Schule!

Und das ist die Wahrheit! Kein anderes Kind in der ganzen Nachbarschaft hat sich so gut benommen wie ich, war nett zu meinen Eltern, meinen Geschwistern und allen anderen. Ich habe soger älteren Menschen über die Strasse geholfen. Ich kann mir nichts vorstellen, was ich nicht getan habe im Namen der Menschlichkeit.

Du musst echt Eier haben, dass du mir dieses verf*ckte Jojo, eine dämliche Blockflöte und dieses wiederliche Paar Socken unter den Baum gelegt hast!!!
Was zur Hölle hast du dir dabei gedacht, du Fettarsch, dass du mich zum Narren gehalten hast, das ganze verf*ckte Jahr hab ich mir den Arsch aufgerissen, und DAS liegt unter dem Tannenbaum???

Und als ob das noch nicht genug wäre, hast du dem kleinen Drecksack von gegenüber SO VIELE Geschenke gebracht, dass er Probleme hat, sein Haus zu betreten!!!

Eines sage ich dir: Lass dich nächstes Jahr nicht dabei erwischen, wie du versuchst, deinen dicken Arsch durch unseren Kamin zu zwängen! Ich hau dich um!!! Und deine Drecks-Rentiere werde ich mit Steinen beschmeissen, das sie weglaufen und du ZU FUSS zurück an deinen verkackten Nordpol latschen musst, genau wie ich, weil ich NICHT das scheiss Fahrrad bekommen habe!!!

Und deinen süssen Rudolf werde ich rektal schänden, das rotarschige Rentier!!!

F*CK DICH, WEIHNACHTSMANN!!!

Mit freundlichen Grüßen
der kleine Achim

PS.: Und nächstes Jahr zeige ich dir mal, was BÖSE bedeutet!!!


Es kommt ein kleines Vorweihnachtsrätsel:

Du fährst mit dem Auto und hältst eine konstante Geschwindigkeit. Auf der linken Seite befindet sich ein Abhang. Auf der rechten Seite fährt ein riesiges Feuerwehrauto und hält die gleiche Geschwindigkeit wie du. Vor dir galoppiert ein Schwein, das eindeutig größer ist als dein Auto und du kannst nicht vorbei. Hinter dir verfolgt dich ein Hubschrauber auf Bodenhöhe. Das Schwein und der Hubschrauber haben exakt deine Geschwindigkeit. Was unternimmst du, um dieser Situation gefahrlos zu entkommen???

Lösung etwas weiter unten:














































Vom Kinderkarussell absteigen und weniger Glühwein trinken!!! rofl


Zitat (Tulpe @ 15.12.2005 - 11:51:56)
Weihnachten: Der Apfent
.........Aber eins ist gewiess: Der Apfent kommt immer wieder.

Herrlich, Tulpe! :)
Von wem ist das?

Wie Weihnachten 2004 im Internet gezeigt hat, heißt Weihnachten nicht mehr Weihnachten, sondern X-mas.
Also muss der Weihnachtsmann entsprechend auch ab jetzt X-Man heißen!


Da X-mas 2005 quasi schon vor der Tür steht, ist es spätestens seit Oktober höchste Zeit, mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen - Verzeihung - seit Oktober ist es höchste Zeit, mit dem X-mas-Roll-Out zu starten und die X-mas-Mailing-Aktion just-in-time vorzubereiten.

Hinweis:
Die Kick-Off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für die diesjährige
SANCROS (Santa Claus Road Show) fand bereits am 27. November 2005 statt. Daher wurde das offizielle Come-together des Organizing
Commitees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) abgehalten.

Erstmals haben wir ein Projekt-Status-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine, in Workshops entwickelte To-do-Liste und einheitliche Job Descriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powervolle Performance des Kundenevents und optimierte Geschenkal-Locations geschaffen werden, was wiederum das Service-Level erhöht und außerdem hilft, X-mas als Brandname global zu implementieren.

Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head des Global Christmas Markets (formerly Knecht Ruprecht) die Ablauforganisation abzustimmen, die Geschenk-Distribution an die zuständigen Private-Schenking-Center sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren. Erstmals sollen auch sog. Geschenk-Units über das Internet angeboten werden. Die Service Provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via Conference Call virtuell informiert und die Core Competence vergeben.

Ein Bündel von Incentives und ein separates Team-Building-Event an geeigneter Location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche Corporate Culture samt Identity zu entwickeln. Der Vorschlag, jedem Engel einen Coach zur Seite zu stellen, wurde aus Budgetgründen zunächst gecanceled.

Stattdessen wurde auf einer zusätzlichen Client Management Conference beschlossen, in einem Test Market als Pilotprojekt eine
Hotline für kurzfristige Weihnachtswünsche einzurichten, um den
Added Value für die Beschenkten zu erhöhen. Durch ein ausgeklügeltes Management Information System (MIST) ist auch benchmarkorientiertes Controlling für jedes Private-Schenking-Center möglich.

Nachdem ein neues Literaturkonzept und das Layout-Format von externen Consultants (Osterhasen & Associates) definiert wurde,
konnte auch schon das diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release 2005.1) erstellt werden. Es erscheint als Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einen Newsletter für das laufende Updating. Hochauflagige lowcost Giveaways dienen zudem als Teaser und flankierende Marketingmaßnahmen.

Ferner wurde durch intensives Brainstorming ein Konsens über das Mission Statement gefunden. Es lautet: "Let's Keep the Candles
Burning" und ersetzt das bisherige "Frohe Weihnachten".

X-man hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des Corporate Redesign. Er akzeptierte aber letztendlich den progressiven Consulting-Ansatz, auch im Hinblick auf das Shareholder Value, und würdigte das Know-how seiner Investor-Relation-Manager.


In diesem Sinne:
Let's Keep the Candles Burning ...
:pfeifen:


Die wahre Geschichte von der Christbaumspitze

Es war einmal vor langer Zeit, kurz vor Weihnachten, als der Weihnachtsmann sich auf den Weg zu seiner alljährlichen Reise machen wollte, aber überall nur auf Probleme stieß.
Vier seiner Elfen feierten krank und die Aushilfs-Elfen kamen mit der Spielzeug-Produktion nicht nach. Der Weihnachtsmann begann den Druck zu spüren, den er haben würde, wenn er aus dem Zeitplan geraten sollte. Dann erzählte ihm Frau Weihnachtsmann, dass Ihre Mutter sich zu einem Besuch angekündigt hatte. Und Frau Schwiegermutter hatte dem armen Weihnachtsmann gerade noch gefehlt. Als er nach draußen ging, um seine Rentiere aufzuzäumen, bemerkte er, dass 3 von ihnen hochschwanger waren und zwei weitere sich aus dem Staub gemacht hatten, der Himmel weiß wohin.
Welche Katastrophe. Und so kurz vor Weihnachten. Trotzdem begann der Weihnachtsmann fleissig damit, den Schlitten zu beladen. Beim Beladen brach jedoch ein Brett und der Sack mit den ganzen Spielzeugen fiel so zu Boden, dass das meiste Spielzeug zerkratzt wurde. Frustriert ging der Weihnachtsmann ins Haus, um sich eine Tasse mit heißem Tee und einem Schuss Rum zu machen. Dort musste er feststellen, dass die Elfen ihm den ganzen Schnaps weg gesoffen hatten. In seiner Wut glitt ihm auch noch die Tasse aus den Händen und zersprang in tausend kleine Stücke, die sich über den ganzen Küchenboden verteilten. Jetzt gab's natürlich mächtigen Ärger mit Frau Weihnachtsmann. Als er schliesslich feststellen musste, dass Mäuse seinen Weihnachts-Stollen angeknabbert hatten, wollte er vor Wut fast platzen. Da klingelte es plötzlich an der Tür. Er öffnete und vor ihm stand ein kleiner Engel mit einem riesigen Christbaum. Der Engel sagte sehr zurückhaltend: "Frohe Weihnachten Weihnachtsmann! Ist das nicht ein wunderschöner Tag? Ich habe da einen wunderschönen Tannenbaum für dich.

Sagst du mir bitte, wo ich den hinstecken soll?"

Und so nahm die wunderschöne Tradition von dem kleinen Engel auf der Christbaumspitze seinen Anfang....


Einladung zur Weihnachtsfeier

Liebe Kollegen,
wie schon in den Vorjahren wollen wir auch in diesem Jahr das
anstrengende Geschäftsjahr mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier in
der Cafeteria beenden. Da es im letzten Jahr einige etwas
unerfreuliche Zwischenfälle gab, möchte die Geschäftsleitung im
Vorfeld auf gewisse Spielregeln hinweisen, um die besinnliche Feier
auch im rechten Rahmen ablaufen zu lassen.

1.) Wenn möglich sollten die Mitarbeiter den besagten Raum noch aus
eigener Kraft erreichen,und nicht im alkoholisierten Zustand von
Kollegen hereingetragen werden. Eine Vorfeier ab den frühen Morgen-
stunden sollte möglichst vermieden werden.

2.) Es wird nicht gern gesehen, wenn sich Mitarbeiter mit ihrem Stuhl
direkt an das kalte Buffet setzen. Jeder sollte mit seinem gefüllten
Teller einen Platz an den Tìschen aufsuchen! Auch die Begründung
'Sonst frißt mir der Meier die ganzen Melonenschiffchen weg' kann
nicht akzeptiert werden.

3.) Schnaps, Wein und Sekt sollte auch zu vorgerückter Stunde nicht
direkt aus der Flasche getrunken werden. Besonders wenn man noch
Reste der genossenen Mahlzeit im Mund hat. Der Hinweis 'Alkohol
desinfiziert' beseitigt nicht bei allen Mitarbeiten das Mißtrauen
gegen Speisereste in den angetrunkenen Flaschen.

4.) Wer im letzten Jahr den bereitgestellten Glühwein gegen eine
Mischung aus Hagebuttentee und Super-Bleifrei ausgetauscht hat,
wird darum gebeten diesen Scherz nicht noch einmal zu wiederholen.
Sicherlich ist uns allen noch in Erinnerung was passierte als Kollege
Moosbacher sich nach dem dritten Glas eine Zigarette anzündete.

5.) Sollte jemand nach Genuß der angebotenen Speisen und Getränke von
einer gewissen Unpäßlichkeit befallen werden, so wird darum gebeten
die dafür vorgesehen Örtlichkeiten aufzusuchen. Der Chef war im
letzten Jahr über den unerwarteten Inhalt seines Aktenkoffers nicht
sehr begeistert.

6.) Wenn Weihnachtslieder gesungen werden, sollten die Originaltexte
gewählt werden. Einige unserer Auszubildenden sind noch minderjährig
und könnten durch einige Textpassagen irritiert werden.

In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals daran erinnern, das einige
der männlichen Kollegen sich noch nicht zur Blutuntersuchung zwecks
Feststellung der Vaterschaft gemeldet haben. Unsere im Mutterschafts-
urlaub befindliche Mitarbeiterin Frl. Kluge meint, es bestände ein
ursächlicher Zusammenhang zwischen der letztjährigen Weihnachtsfeier
und der Geburt ihrer Tochter Sylvia im September dieses Jahres.

Wenn wir uns alle gemeinsam an diese wenigen Verhaltensmaßregeln
halten, sollte unsere Weihnachtsfeier wieder ein großer Erfolg werden.

MfG Die Geschäftsleitung


Warum es den Weihnachtsmann nicht geben kann


Gibt es den Weihnachtsmann? Dieser elementaren Frage wollen wir höchst wissenschaftlich auf den Grund gehen und werden zu einem - soviel darf ich vorwegnehmen - traurigen Ergebnis kommen...





Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. Aber es gibt 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden müssen, und obwohl es sich dabei haupsächlich Insekten und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit fliegende Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.

Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt. Aber da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindu, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15 % der Gesamtzahl - 378 Millionen Kinder (laut Volkszählungsbüro). Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen Häuser. Wir nehmen an, daß in jedem Haus mindestens einbraves Kind lebt.

Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken füllen, die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle gebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern und zum nächsten Haus fliegen. Angenommen, daß jeder dieser 91,8 Millionen Stops gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt sind (was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km, nicht mitgerechnet die Unterbrechungen für das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muß, plus Essen usw. Das bedeutet, daß der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sekunde fliegt, also der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde, der Ulysses Space Probe, fährt mit lächerlichen 43,8 km pro Sekunde. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km pro Stunde.

Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt. Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgrosses Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet den Weihnachtsmann, der übereinstimmend als übergewichtig beschrieben wird.
Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme, dass ein "fliegendes Rentier" (siehe Punkt 1) das zehnfache normale Gewicht ziehen kann, braucht man für den Schlitten nicht acht oder vielleicht neun Rentiere. Man braucht 216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht - den Schlitten selbst noch nicht einmal eingerechnet - auf 410.400 Tonnen. Nochmals zum Vergleich: das ist mehr als das vierfache Gewicht der Queen Elizabeth.

410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugt einen ungeheuren Luftwiderstand - dadurch werden die Rentiere aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muß dadurch 16,6 Trillionen Joule Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes. Anders ausgedrückt: sie werden praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen, das nächste Paar Rentierewird dem Luftwiderstand preisgegeben, und es wird ein ohrenbetäubender Knall erzeugt.
Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden vaporisiert. Der Weihnachtsmann wird währenddessen einer Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung nach lächerlich wenig sein muß) würde an das Ende seines Schlittens genagelt - mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton...

Damit kommen wir zu dem Schluß: wenn der Weihnachtsmann irgendwann einmal die Geschenke gebracht hat, ist er heute tot.


:D


Weihnachtsgedicht 2006

"Lieber guter Weihnachtsmann,
jetzt ist`s soweit, jetzt bist du dran.
Mein Chef ist nämlich Rechtsanwalt.
Der klagt dich an, der stellt dich kalt.

Schon seit vielen hundert Jahren,
bist du nun durch das Land gefahren,
ohne Nummernschild und Licht.
Auch TÜV und ASU gab es nicht.

Dein Schlitten eignet sich nur schwer,
zur Teilnahme am Luftverkehr.
Es wird vor Gericht zu klären sein:
Besitzt du 'nen Pilotenschein?

Durch den Kamin ins Haus zu kommen,
ist rein rechtlich streng genommen
Hausfriedensbruch - Einbruch sogar.
Das gibt Gefängnis, das ist klar.

Und stiehlst du nicht bei den Besuchern,
von fremden Tellern Obst und Kuchen?
Das wird bestraft, das muss man ahnden.
Die Polizei lässt nach dir fahnden.

Es ist auch allgemein bekannt,
du kommst gar nicht aus diesem Land.
Wie man so hört, steht wohl dein Haus
am Nordpol, also sieht es aus,
als kämmst du nicht aus der EU.
Das kommt zur Klageschrift dazu!

Hier kommt das Deutsche Recht zum Tragen.
Ein jeder Richter wird sich fragen,
ob deine Arbeit rechtens ist,
weil du ohne Erlaubnis bist.

Der Engel, der dich stets begleitet,
ist minderjährig und bereitet
uns daher wirklich Kopfzerbrechen.
Das Jugendamt will mit dir sprechen!

Jetzt kommen wir zu ernsten Sachen.
Wir finden es gar nicht zum Lachen,
dass Kindern du mit Schläge drohst.
darüber ist mein Chef erbost.

Nötigung heißt das Vergehen
und wird bestraft, das wirst du sehen,
mit Freiheitsentzug von ein paar Jahren.
Aus ist's bald mit dem Schlittenfahren.

Das Handwerk ist dir bald gelegt,
es sei denn dieser Brief bewegt
dich, die Kanzlei reich zu beschenken.
Dann wird mein Chef es überdenken"


Und noch n' Gedicht:

Rup Cyberknecht

(sehr frei nach Theodor Storm)

Von drauß', vom Web da komm ich her;
ich muss euch sagen, es browst gar sehr!
Allüberall auf den Übertragungsspitzen
sah ich goldene Buttons sitzen;
und droben aus dem MS-Tor
sah mit großen Augen Bill Gates hervor.

Und wie ich so scroll mit 'ner neuen TAN,
da callte's mich mit heller Stimme an:
"Rup Cyberknecht", callte es, "alter Gesell,
hebe die SIMMs und boote dich schnell!

Die Chips fangen zu brennen an,
das Interface ist aufgetan,
Alt und Junge sollen nun
von der Jagd des Surfens einmal ruhn.

Und morgen link ich mich herab zur Erden,
denn es soll wieder eXmas werden!"
Ich sprach: "O lieber Herr der List,
meine Sitzung fast zu Ende ist;
ich soll nur noch in diesen Chat,
wo's eitel gute Connections hat."

"Hast denn das Update auch bei dir?"
Ich sprach: "Das Update, das ist hier;
denn Utils, Extensions und HTML,
fressen die neuen Controller schnell."
"Hast denn die Router auch bei dir?"

Ich sprach: "Die Router, die sind hier
Doch für die Hacker nur, die schlechten,
die treffen sie auf den Port, den rechten."
Bill Gates sprach: "So ist es recht;
so geh mit DOS, mein treuer Knecht!"


Weihnachtsfrau oder Weihnachtsmann ???
von Helmut Schreiber

Im Sinne der Emanzipation
stellte sich jeder die Frage schon:
Warum heißt es "Weihnachtsmann" ?
Hörte es sich nicht besser an,
wenn es hieße "Weihnachtsfrau" ?
Nun ja, ich weiß es nicht genau.
Auf jeden Fall fiel es mir schwer,
käm da 'ne Frau mit Bart daher,
mir das Lachen zu verkneifen.
Weil Frauen doch gewöhnlich keifen,
erfreute es mich sowieso,
rief sie noch lauthals: Ho Ho Ho !

Man stelle sich vor, dann schwänge die Gute
während des Rufens auch noch ihre Rute.
Doch die Grenze zum guten Geschmack,
das wäre wohl der pralle Sack.

Nach dieser Analyse des Geschlechtes
und im Eifer des Gefechtes,
ergeben meine Argumente dann:
Es kann nur heißen: "Weihnachtsmann" ! (IMG:http://www.cheesebuerger.de/images/midi/xmas/a100.gif)


@Sky

:applaus: :daumenhoch: :applaus: :daumenhoch: :applaus:


Der Weihnachtsmann

Der Weihnachtsmann hat eingeschirrt.
Das Eis ist klar, die Kälte klirrt.
Das Lichterfest steht kurz bevor.
Von Ferne klingt der Engelchor.


Den Schlitten voll, wie all die Jahre,
Mit allerfeinster Handelsware.
Motiviert bis in den Bart
Beginnt er seine Erdenfahrt.


Mütz' und Mantel abgeschüttelt.
Etwas steif und durchgerüttelt
Landet er im Kerzenschein
Bei Brüderchen und Schwesterlein.


Von nun an wird es kompliziert
Der Weihnachtsmann wirkt leicht verwirrt
Was soll er denn den Kleinen schenken ?
Ohne sie vielleicht zu kränken.


Es ist noch nicht so lange her,
Da war das Schenken gar nicht schwer.
Gesellschaftsspiele waren in.
Beim Lego-Haus war Baubeginn.


Mit einer Kleinigkeit zum Naschen
Ließ sich jeder überraschen.
Söhnchen spielte Großwildjagd.
Und Puppen waren noch gefragt.


Die Kleinen konnten Stunden malen.
Der Weihnachtsbaum ließ Herzen strahlen.
Die Eisenbahn aus echtem Holz.
Ach wie waren Kinder stolz.


Doch jetzt, mein liebes Jesuskind,
Weht ein völlig neuer Wind.
Keiner spielt noch Karusell.
Völlig out - nicht aktuell.


Vom Christbaum bis zur Wohnungsdiele
Häufen sich Computerspiele
Und mitten drin, mit Stock und Hut,
Steht Harry Potter, frohgemut.


Der Wunsch nach einem CD-Brenner
Ist beim Bub der große Renner.
So geseh'n ist Pappis Bester
Ganz genau wie seine Schwester.


Steht bei ihr doch auf dem Zettel
Popmusik und Heavy Metal.
Knecht Ruprecht hat es gleich gesagt:
"Oh Tannenbaum" ist nicht gefragt.


Bestellt wird heut' im Internet
Vom Engel bis zum Himmelbett.
Dem Weihnachtsmann wird langsam klar:
Es ist nicht so - wie jedes Jahr.


Kinder, die schon alles haben
Kann man nicht mit Keksen laben.
So kommt es, dass der Weihnachtsmann
die Plätzchen selber essen kann.


Ernüchtert tritt der gute Mann
Die Reise z'rück zum Himmel an.
Konsterniert und leicht betrübt
Wird noch mal ein Jahr geübt.


Laptops müssen in's Gepäck.
Und weniger Adventsgebäck .
Rentiere sind Larifari
Nächst'Jahr kommt er mit Ferrari. (IMG:http://www.cosgan.de/images/smilie/xmas/f022.gif)


Autor: Gerhard P.Steil

Nicht unbedingt lustig, regt aber zum Nachdenken an!

Es war einmal, etwa drei Tage vor Weihnachten, spätabends. Über den Marktplatz der kleinen Stadt kamen ein paar Männer gezogen. Sie blieben an der Kirche stehen und sprühten auf die Mauer: "Ausländer raus" und "Deutschland den Deutschen". Steine flogen in das Fenster des türkischen Ladens gegenüber der Kirche. Dann zog die Horde ab. Gespenstische Ruhe .....
Die Gardinen an den Bürgerhäusern waren schnell wieder zugefallen. Niemand hatte etwas gesehen!

"Los komm, es reicht. Wir gehen!" "Wo denkst du hin! Was sollen wir denn da unten im Süden?" "Da unten? - Das ist immerhin unsere Heimat. Hier wird es immer schlimmer. Wir tun das, was da an der Wand steht: Ausländer raus!!"

Tatsächlich, mitten in der Nacht kam Bewegung in die kleine Stadt. Die Türen der Geschäfte sprangen auf: Zuerst kamen die Kakaopäckchen, die Schokoladen und Pralinen in ihren Weihnachtsverkleidungen. Sie wollten nach Ghana und Westafrika, denn da waren sie zu Hause.
Dann der Kaffee palettenweise, des Deutschen Lieblingsgetränk. Uganda, Kenia und Lateinamerika waren seine Heimat.
Ananas und Bananen räumten ihre Kisten, auch die Trauben und Erdbeeren aus Südafrika.

Fast alle Weihnachtsleckereien brachen auf, Pfeffernüsse, Spekulatius und Zimtsterne - die Gewürze in ihrem Inneren zog es nach Indien. Der Dresdner Stollen zögerte. Man sah Tränen in seinen Rosinenaugen, als er zugab: "Mischlinge wie mir geht es besonders an den Kragen." Mit ihm kam das Lübecker Marzipan und der Nürnberger Lebkuchen, - nicht Qualität, nur Herkunft zählte jetzt.

Es war schon in der Morgendämmerung, als die Schnittblumen nach Kolumbien aufbrachen und die Pelzmäntel mit Gold und Edelsteinen in teuren kleinen Chartermaschinen in alle Welt starteten.

Der Verkehr brach an diesem Tag zusammen. Lange Schlangen japanischer Autos, vollgestopft mit Optik und Unterhaltungselektronik krochen gen Osten. Am Himmel sah man die Weihnachtsgänse nach Polen fliegen, auf ihrer Bahn gefolgt von den feinen Seidenhemden und den Teppichen des fernen Asien.
Mit Krachen lösten sich die tropischen Hölzer aus den Fensterrahmen und schwirrten ins Amazonasbecken.

Man mußte sich vorsehen, nicht auszurutschen, denn von überall her quoll Öl und Benzin hervor, floß in Rinsalen und Bächen zusammen in Richtung Irak und Iran.

Aber man hatte ja Vorsorge getroffen. Stolz holten die großen deutschen Automobilfirmen ihre Krisenpläne aus den Schubladen: Der Holzvergaser war ganz neu aufgelegt worden. Wozu ausländisches Öl!? - Aber die VW`s und BMW`s begannen sich aufzulösen in ihre Einzelteile. Das Aluminium wanderte nach Jamaika, das Kupfer nach Somalia, ein Drittel der Eisenteile nach Brasilien, der Naturkautschuk aus den Gummimischungen der Reifen nach Zaire.
Und die Straßendecke hatte mit ausländischem Asphalt im Verbund auch ein besseres Bild abgegeben als heute.
Autohäuser standen leer, denn die Fiat`s und Lancia`s rollten gen Italien. Jaguar, Rover, Rolls-Royce Richtung England, Chrysler nach Amerika und Renault`s, Citroens`s und Peugeot`s gen Frankreich usw.

Natürlich verschwand auch ein großer Teil der Schuhe in Richtung Italien, England und Frankreich. Auch die Boutiquen waren um die Kleidungsstücke aus diesen Ländern geräumt und plötzlich war da kaum noch eine modische Auswahl zu finden.
Orangen rollten nach Spanien, Datteln und Feigen in den Orient. Weine und Spirituosen zogen sich gleich containerweise in ihre Heimatländer zurück.
Viele Restaurants, die wir liebten, waren schlagartig geräumt. Nichts war`s mehr mit Pizzas, mit griechisch, jugoslawisch oder chinesisch essen. Auch Mc Donald war geschlossen. Nur noch deutsche Küche den Deutschen.

Alsdann machten sich sogar unsere liebgewonnenen Haustiere auf den Rückweg in ihre Ursprungsländer - getreu dem Motto: Nur die Herkunft zählt. So waren dann plötzlich die Wellensittiche aus den heimischen Käfigen verschwunden, Papageien, ja sogar Siamkatzen, Perserkatzen und bestimmte Hunderassen verließen einfach ihr bisheriges "Herrchen oder Frauchen".
Die Aquarien waren auf einen Schlag leer und Fisch zum Essen gab es auch nur noch in einer ganz kleinen Auswahl. Nie wieder würden die Blumenzwiebeln aus Holland im Frühjahr aus den Böden sprießen und blühen, denn auch die waren der Erde entsprungen und heimwärts gezogen.

Feinstes Porzellan aus China verschwand ebenso wie Gemälde vieler berühmter ausländischer Maler aus unseren Museen. Auch Bestseller in den Bücherregalen zuhaus, in Bibliotheken und Buchhandlungen waren schlagartig verschwunden. Und in den Musikläden und CD-Sammlungen in den Wohnzimmern fanden sich nur noch ganz wenige Stücke, ausschließlich in deutsch. Denn ... Nur die Herkunft zählte ja schließlich.

Nach drei Tagen war der Spuk vorbei, der Auszug geschafft. Gerade noch rechtzeitig vorm Weihnachtsfest. Nichts Ausländisches war mehr im Land. Aber Tannenbäume gab es noch, Äpfel und Nüsse. Und "Stille Nacht" durfte gesungen werden - wenn auch nur mit Sondergenehmigung - das Lied kam immerhin aus Österreich!

Nur eines wollte nicht ins Bild passen, Maria, Josef und das Kind waren geblieben. Drei Juden. Ausgerechnet! "Wir bleiben", sagte Maria, "wenn wir aus diesem Land gehen, wer will ihnen dann noch den Weg zurück zeigen, zurück zur Vernunft und zur Menschlichkeit?"

(vermutlich Helmut Wöllenstein)

Bearbeitet von Jinx Augusta am 02.12.2007 18:55:55


Warme Weihnacht

Advent, Advent,
Der Christbaum brennt
Die Kerze zündet an die Nadeln
die dies durch ein Geknister adeln
Hungrig springt die Flamme weiter
eifrig hoch die Ästeleiter


Schon ist das Feuer aus dem Zaum
Es brennt der ganze Weihnachtsbaum

Die Funken güldnen Engeln gleich
schaffen sich ein heißes Reich
im Rauschebart des Weihnachtsmann
und kokeln die Geschenke an


Ein Zimmerbrand folgt nun sehr schnell
Die Samtgardinen brennen hell
Den Braten frisst das Flammenmeer
und heulend naht die Feuerwehr

Der Kerzenabstand war zu klein
Drum sagt die Allianz auch nein


Es gibt kein Geld fürs Christenkind
Obwohl wir doch versichert sind
Dies ist die Moral von der Geschicht
Unterschätz Versicherungen nicht


Zitat (wurst @ 03.12.2007 00:49:20)
Warme Weihnacht

Advent, Advent,
Der Christbaum brennt

:daumenhoch:
Tja, man hat so seine Erfahrung :pfeifen:

Auf, du lieber Weihnachtsmann

Auf, du lieber Weihnachtsmann,
jetzt kommt deine Zeit heran!
Die Weihnachtszeit, die bringt viel Stress.
Woll'n ins Kaufhaus uns begeben
und den Umsatz dort beleben.
Ei, das wäre doch gelacht!
Auf geht's in die Käuferschlacht!

Für die Oma einen Schal.
Die Entscheidung ist 'ne Qual.
Die Weihnachtszeit, die bringt viel Stress.
Für die Kinder neue Spiele.
Ach, hier gibt's unendlich viele!
An der Kasse steh'n wir an,
schwer bepackt wie'n Weihnachtsmann.

Müde kommen wir nach Haus,
packen unsern Einkauf aus.
Die Weihnachtszeit, die bringt viel Stress.
Später fällt uns plötzlich ein,
wir vergaßen Onkel Hein.
Morgen zieh'n wir nochmal los.
Weihnachtstrubel ganz famos!

Zwischendurch besorgen wir
Karten und Geschenkpapier:
Ein' Weihnachtsgruß für jedes Haus.
Packen, schreiben und versenden.
Bald steh'n wir mit vollen Händen
auf der Post in langer Reih'.
Schließlich geht auch das vorbei.

Jetzt fehlt noch der Tannenbaum.
Schön geschmückt ist er ein Traum.
Die Weihnachtszeit, die bringt viel Stress.
In der Stadt ein Bäumchen suchen
und vor Kälte leise fluchen.
Endlich greift man freudig zu.
Ab nach Haus geht es im Nu.

Dann ist Heilig Abend da.
Post traf ein von fern und nah.
Und endlich fällt er ab, der Stress.
Freu'n uns auf die Feierstunde,
sitzen da in froher Runde.
Alles Liebe kam hier an.
Danke, lieber Weihnachtsmann!(IMG:http://i46.photobucket.com/albums/f141/ah-bee/emoticons/greetings/HOXmasYkl005.gif)

--- unbekannt ---

Bearbeitet von Sky am 03.12.2007 16:09:02

Der Weihnachtsbraten

Beim Bauer Ewald läuft nicht dumm,
das Schweinchen Berta fröhlich rum.
Sie ist gedacht als Weihnachtsbraten,
das hat die Bäuerin verraten.
Doch Berta, die ist etwas schlauer
und denkt bei sich: Na warte, Bauer!

Schnell, noch in der selben Nacht,
hat Berta sich was ausgedacht.
Die Flucht vom Hof, die muss gelingen,
doch dieses geht nicht ohne springen.

O je, O je, könnt ich doch fliegen,
das ist zum graue Borsten kriegen.
Wie komm ich raus aus diesem Stall,
bevor ich auf die Schnauze fall?


Sie müht sich ab mit aller Kraft,
hat’s bis zur Hälfte schon geschafft,
als Bauer Ewald durch’s getöse,
aufgeweckt und richtig böse,
hineinläuft in den Schweinestall
und auf dem Mist dann kommt zu Fall.

Berta nutzt die Gunst der Stunde,
bewegt sich schnell und Ihre Pfunde,
hinaus ins Freie, weg vom Hof,
das findet Bauer Ewald doof!

Statt Braten gibt’s nun nur Gemüse,
von Berta schöne Weihnachtsgrüße!

Autor: Horst Fehse


Kein Schnee


Der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten,
hat noch niemals so gelitten,
kein Schnee für seines Schlitten Kufen,
er muss den Pannendienst wohl rufen.

Der Engel vom ADAC,
sagt auch verzweifelt nur, oh ne,
für Schlitten hab ich keine Reifen,
das müssen leider sie begreifen.

Ein grosser Laster muss nun her,
der Schlitten ist ja furchtbar schwer,
der Weihnachtsmann, er schuftet fleissig,
doch überall ist Tempo 30.

So kommts Geschenk nicht pünktlich an,
es ärgert sich ein jedermann,
dem Weihnachtsmann wirds schon ganz flau,
denn nun steckt er im Riesenstau.

Die Rentiere stehn da und lachen,
was macht der Alte bloss für Sachen,
sie könnten sich vor Freude biegen,
er hat vergessen, wir könn fliegen.

So kriegt auch diesmal jedes Kind,
ganz sicher sein Geschenk geschwind,
denn würde das mal nicht so sein,
der liebe Gott liess es schon schnein. --- Heinz Bornemann ---

Besser spät als nie Adventskalender Nur für FrauenKlick mich! ;)

Bearbeitet von wurst am 09.12.2007 21:18:39


Onkel Hotte's Märchenstunde

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehn,
ich hab's überfahren - es war ein Versehn,
ich hatte gerade die Äuglein zu,
ich träumte beim Fahren in himmlischer Ruh.

Das Christkind hat in dieser heiligen Nacht
Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.
Später sah ich auch noch den Weihnachtsmann,
er feuerte gerade seine Rentiere an.

Ich überholte den langsamen Wicht,
doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.
Ich wich noch aus, doch leider nicht Santa,
ein kurzes Rumsen und er klebte am Manta.

Am Ende sah ich auch Nikolaus,
er stürmte grad aus dem Kaufhaus.
Er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,
wollt am Automaten noch rasch Süßigkeiten kaufen.

Mein Auto und mich hat er wohl nicht gesehen,
jedenfalls blieben nur seine Stiefel stehen.
So ist die Moral von dem Gedicht,
fahr zu schnell dein Auto nicht!

Denn als ich zu Haus war, da musste ich heulen,
mein schöner Wagen, der hatte drei Beulen.
Vom Niklaus, vom Christkind und vom Santa Claus,
tja, nächstes Jahr Weihnachten, das fällt dann wohl aus.

Frei nach "Onkel Hotte's Märchenstunde"
Ein humorvolle Gedicht für Erwachsene...



Stenkelfeld
Weihnachtsbeleuchtung
Sonntag, 1. Advent, 10 Uhr

In der Reihenhaussiedlung Önkelstieg lässt die Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel Norbert drei Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus. Die Freude ist groß.

10:14
Beim Entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung des zehnarmigen dänischen Kerzensets zu je 15 Watt im Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Önkelstieg im besinnlichen Glanz von 134 elektrischen Fensterdekorationen.

19:03
Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage registriert der wachhabende Ingenieur irrtümlich einen Defekt der Strommessgeräte für den Bereich Stenkelfeld-Nord, ist aber zunächst noch arglos.

20:17
Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluss einer Kettenschaltung von 96 Halogenfilmleuchten durch sämtliche Bäume ihres Obstgartens an das Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nestbau.

20:56
Der Discothekenbesitzer Alfons K. sieht sich genötigt, seinerseits einen Teil zur vorweihnachlichen Stimmung beizutragen, und montiert auf dem Flachdach seines Bungalows das Laserensamble "Metropolis", das zu den Leistungsstärksten Europas zählt. Die 40 Meter hohe Fassade eines angrenzenden Getreidesilos hält dem Dauerfeuer der Nikolausprojektion mehrere Minuten stand, bevor sie mit einem hässlichen Geräusch zerbröckelt.

21:30
Im Trubel einer Julklubfeier im Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage verhallt das Alarmsignal aus Generatorhalle 5.

21:50
Der 85jährige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190 Flakscheinwerfern des Typs "Varta Volkssturm" den Stern von Betlehem an die tiefhängende Wolkendecke.

22:12
Eine Gruppe asiatischer Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und sommerlicher Bekleidung irrt verängstigt durch die Siedlung Önkelstieg. Zuvor war eine Boing 747 der Singapor Airlines mit dem Ziel Sydney versehentlich in der mit 3000 bunten Neonröhren gepflasterten Garagenzufahrt der Bäckerei Bröhrmayer gelandet.

22:37
Die NASA-Raumsonde Voyager 7 funkt vom Rande der Milchstraße Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel. Die Experten in Houston sind ratlos.

22:50
Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kohlekraftwerkes Sottrup-Höcklage. Der gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen läuft mit 350 Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.

23:06
In der taghell erleuchteten Siedlung Önkelstieg erwacht die Studentin Bettina U. und freut sich irrtümlich über den sonnigen Dezembermorgen. Um genau 23:12 betätigt sie den Schalter ihrer Kaffeemaschine.

23:12:14
In die plötzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises Stenkelfeld bricht die Explosion des Kohlekraftwerks Sottrup-Höcklage wie Donnerhall. Durch die stockfinsteren Ortschaften irren verstörte Menschen, Menschen wie du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war.

Baum verbrannt, Geschenk vergessen,
die Gans ist auch schon aufgegessen.
Auf dem Tisch unnütze Gaben,
na dann schönen Heiligabend!


Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt,
erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann brennen die Gardinen,
die Mama brennt,
der Papa brennt,
und ich eß´Apfelsinen! :blink:

Okay, etwas makaber, aber trotzdem lustig... :D


Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
und wenn das fünfte Lichtlein brennt,
dann hast du Weihnachten verpennt! :lol: :lol: :lol:


Christkind, Christkind, guter Gast,
hast du mir was mitgebracht?
Hast du was, dann setz dich nieder,
hast du nichts, dann geh gleich wieder.


Kennt Ihr Loriot's Adventsgedicht ? Bestimmt.
Andernfalls such ich mal.


Der ungeduldige Weihnachtsstollen

Es war einmal ein Weihnachtsstollen, der war ganz durchknetet von dem Gedanken, als leckeres Frühstücksbrot mit Butter zu dienen. Ja, es wurde ihm sogar in Aussicht gestellt, zum Nachmittagskaffee serviert zu werden, wie Kuchen, wie richtiger Kuchen.

Nun lag der süße Stollen aber schon wochenlang im Brotfach, lag da in durchsichtigem, glänzendem Weihnachtspapier mit Schneelandschaft und Christkind-Schlitten und musste mit ansehen, wie alle anderen Brote gebraucht wurden: das Schwarzbrot, das Vollkornbrot; sogar das Weißbrot und das Knäckebrot kamen regelmäßig an die Reihe und durften sich bewähren.

Ich glaube, der Stollen wurde ganz blass vor Neid und vor Ungeduld, aber das konnte man nicht sicher sagen, weil er ja über und über mit Puderzucker bedeckt war.

"Da hat man soviel Aufhebens um mich gemacht," dachte der Stollen bitter wie Sukade, "hat mich gesüßt und mit Rosinen gespickt. Ja, sogar Marzipanstückchen hat die Hausfrau in mich hineingebacken. Und nun? Nun bin ich überflüssig und gammele hier `rum, schön und lecker, aber unnütz."

Doch dann kam Heiligabend. Die Hausfrau stellte im Wohnzimmer die Geschenke auf. Und nun, nun deckte sie in der Küche den festlichsten Kaffeetisch des Jahres; und das Beste, das Edelste und das Leckerste, das sie zu bieten hatte, das war der Weihnachtsstollen.

Leider konnte er seine große, feierliche Wichtigkeit nicht lange genießen, denn er schmeckte gar zu gut und war nach einer halben Stunde gegessen. :o :o :o

von Helmut Wördemann


Wer gammelt so spät noch durch Sträucher und Tann?
Ich mag es nicht glauben, der Weihnachtsmann.

Sein Mantel ist rot und sein Bart nicht verschneit,
und für einen Schwatz hat er wohl eh keine Zeit.
Die Hände voll mit Tüten von Aldi und Netto,
und bestimmt hat der Alte auch noch andere Marken in petto.

Jetzt wird mir's auch klar und ich wundre mich nich,
das ich jedes Jahr von Aldi nen Schlafanzug krich.
Er schleppt sich kraftlos dahin durch Fichten und Tann
und es ist nicht mehr aus der Kindheit der Weihnachtsmann.

Denn der kam mit einen Schlitten und Rentier davor,
darauf einem Sack voll Spielzeug und Süßen und dazu sang ein Engelchor.
Der Weihnachtsmann aus der Kindheit war ein lustiger Mann,
doch der hier ist traurig man sieht es ihm an.

Er schleppt keinen Sack mehr mit kleinen Geschenken.
Nein, er hält duzende Plastetüten in seinen knorrigen Händen.
"He Alter", so sag ich ganz still vor mich hin,
"was ist nur aus Dir geworden, was ist des Weihnachtsfest Sinn?"

Da plötzlich dreht er sich zu mir um,
er macht einen Schritt auf mich zu und ich werde stumm.
Dann spricht er zu mir der alte Weihnachtsmann,
und es fällt ihm wohl schwer, man sieht es ihm an.

"Das Fest der Liebe ist es lange nicht mehr,
alle wollen viel Fressen und der Geschenke noch mehr.
Nur die teuersten Geschenke müssen es sein,
aber es gibt auch welche, für die kauf bei Aldi ich ein.

Die Menschen wurden undankbar, geldgeil und gierig
und sagt überhaupt einer Danke, dann klingt das schon schmierig.
Dabei gibt es anderswo viel Kummer und Leid.
Doch daran zu denken hat wohl keiner mehr Zeit.

Auch der Sinn des Christfest von einst ging verloren
wurde einst doch laut Bibel der Heiland geboren.
Doch besinnliche Weihnacht, das kannst Du heute vergessen,
erst Geschenke aufreissen dann kräftig fressen,
welch Kind singt heut noch ein Lied, wer kennt noch ein Gedicht
und nach dem Ursprung der Weihnacht frag ich lieber nicht.

Das heilige Fest wie wir einst es gedacht,
wurde lange schon durch Euch zum Konsumrauschfest gemacht.
Ich schleppe mich ab jedes Jahr mit den teuersten Geschenken
aber an den Ursprung der Weihnacht tut heut keiner mehr denken."

Und als seine Worte zu Ende er bringt,
eine Träne mehr über seine Wangen rinnt.
"Mach's besser, mein Freund" so ruft er mir noch zu,
dann verschwindet er zwischen den Bäumen im Nu.

Noch lange steh ich zwischen Fichten und Tann,
dann mehme ich meine Gedanken zusamm,
ich gehe nach Hause und für mich steht es fest
ich feiere dieses Jahr das alte Weihnachtsfest.

Wir werden zusammen sitzen unterm Tannenbaum
und ich erzähle meinen Kindern von einem Traum.
Von einem Traum eines alternden Mann
den dennoch jeder der will auch erfüllen kann.

Und wir werden der wahren Weihnacht gedenken
und uns nicht sinnlos mit Werten beschenken,
und singen die alten Lieder im Kerzenschein,
ja, und wer weiß, vielleicht kehrt der alte Weihnachtsmann dann bei uns ein.

Ich wünsche es mir und Euch allen von Herzen
eine frohe gesunde Weihnacht ohne Ärger und Schmerzen,
ohne viel Stress mit viel mehr besinnlicher Zeit,
die Ohren macht auf, die Herzen macht weit.
Ich hoffe es wird ein Fest der Liebe und Freude denn dann,
und das sage ich Euch schon heute, gibt es irgendwo zwischen Sträuchern und Tann,
einen alten, aber glücklichen Weihnachtsmann.


Die Weihnachtsgans

In einem Vorort von Wien lebten in der hungrigen Zeit nach dem Krieg zwei nette, alte Damen. Damals war es noch schwer, sich für Weihnachten einen wirklichen Festbraten zu verschaffen. Und nun hatte die eine der Damen die Möglichkeit, auf dem Land - gegen allerlei Textilien - eine wohl noch magere, aber springlebendige Gans einzuhandeln. In einem Korb verpackt, brachte Fräulein Agathe das Tier nach Hause. Und sofort begannen Agathe und ihre Schwester Emma das Tier zu füttern und zu pflegen. Die beiden Damen wohnten in einem Mietshaus im zweiten Stock und niemand im Hause wusste, dass in einem der Wohnräume der Schwestern ein Federvieh hauste, das verwöhnt, gefüttert und großgezogen wurde.Agathe und Emma beschlossen feierlich, keinem einzigen Menschen jeweils davon zu sagen, aus zweierlei Gründen:Erstens gab es Neider, das sind Leute, die sich keine Gans leisten können; zweitens wollten die beiden Damen nicht um die Welt mit irgendeinem der nahen oder weiteren Verwandten die später möglicherweise nudelfett gewordene und dann gebratene Gans teilen.Deshalb empfingen die beiden Damen auch 6 Wochen lang, bis zum 24. Dezember keinen einzigen Besuch. Sie lebten nur für die Gans.Und so kam der Morgen des 23. Dezember heran. Es war ein strahlender Wintertag. Die ahnungslose Gans stolzierte nichtsahnend und vergnügt von der Küche aus ihrem Körbchen in das Schafzimmer der beiden Schwestern und begrüsste sie zärtlich schnatternd.Die beiden Damen vermieden es, sich anzusehen. Nicht, weil sie böse aufeinander waren, sondern nur, weil eben keine von ihnen die Gans schlachten wollte. "Du musst es tun", sagte Agathe, sprach's, stieg aus dem Bett, zog sich rasend rasch an, nahm die Einkaufstasche, überhörte den stürmischen Protest und verließ in geradezu hässlicher Eile die Wohnung.Was sollte Emma tun? Sie murrte vor sich hin, dachte darüber nach, ob sie vielleicht einen Nachbarn bitten sollte, der Gans den Garaus zu machen, aber dann hätte man einen großen Teil von dem gebratenen Vogel abgeben müssen. Also schritt Emma zur Tat, nicht ohne dabei wild zu schluchzen.Als Agathe nach geraumer Zeit wiederkehrte, lag die Gans auf dem Küchentisch, ihr langer Hals hing wehmütig pendelnd herunter. Blut war keines zu sehen, aber dafür alsbald zwei liebe alte Damen, die sich heulend umschlungen hielten."Wie... wie....", schluchzte Agathe, "hast du es gemacht?" "Mit ... mit...Veronal", wimmerte Emma. "Ich habe ihr einige deiner Schlaftabletten auf einmal gegeben, jetzt ist sie ...", schluchzend, " huhh... rupfen musst Du sie ... huh huh huh...", so ging das Weinen und Schluchzen fort.Aber weder Emma noch Agathe konnten sich dazu entschließen.In der Küche stand das leere Körbchen, keine Gans mehr, kein schnatterndes "Guten Morgen", und so saßen die beiden eng umschlungen auf dem Sofa und schluchzten trostlos. Endlich raffte sich Agathe auf und begann, den noch warmen Vogel zu rupfen.Federchen um Federchen schwebte in einen Papiersack, den die unentwegt weinende Emma hielt. Und dann sagte Agathe: "Du, Emma, nimmst die Gans aus" und verschwand blitzartig im Wohnzimmer, warf sich auf das Sofa und verbarg ihr Gesicht in den Händen. Emma eilte der Schwester nach und erklärte, es einfach nicht tun zu können. Und dann beschloss man, nachdem es mittlerweile spät abend geworden war, das Ausnehmen der Gans auf den nächsten Tag zu verschieben.Am zeitigen Morgen wurden Agathe und Emma geweckt. Mit einem Ruck setzten sich die beiden Damen gleichzeitig im Bett auf und stierten mit aufgerissenen Augen und offenen Mündern auf die offene Küchentür. Herein spazierte, zärtlich schnatternd wie früher, wenn auch zitternd und frierend, die gerupfte Gans.Bitte, es ist wirklich wahr und kommt noch besser!Als ich am Weihnachtsabend zu den beiden Damen kam, um ihnen noch rasch zwei kleine Päckchen zu bringen, kam mir ein vergnügt schnatterndes Tier entgegen, das ich nur wegen des Kopfes als Gans ansprechen konnte, denn das ganze Vieh steckte in einem liebevoll gestrickten Pullover, den die beiden Damen hastig für ihren Liebling gefertigt hatten.Die Pullovergans lebte noch weitere sieben Jahre und starb dann eines natürlichen Todes!


Klick mich! :D

Rentiere zum ein und ausschalten anklicken!!! :lol:

Bearbeitet von wurst am 22.12.2007 00:48:49

Zitat (Ludwig @ 21.12.2007 15:17:51)
Die Weihnachtsgans

In einem Vorort von Wien lebten in der hungrigen Zeit nach dem Krieg zwei nette, alte Damen. Damals war es noch schwer, sich für Weihnachten einen wirklichen Festbraten zu verschaffen. Und nun hatte die eine der Damen die Möglichkeit, auf dem Land - gegen allerlei Textilien - eine wohl noch magere, aber springlebendige Gans einzuhandeln. In einem Korb verpackt, brachte Fräulein Agathe das Tier nach Hause. Und sofort begannen Agathe und ihre Schwester Emma das Tier zu füttern und zu pflegen. Die beiden Damen wohnten in einem Mietshaus im zweiten Stock und niemand im Hause wusste, dass in einem der Wohnräume der Schwestern ein Federvieh hauste, das verwöhnt, gefüttert und großgezogen wurde.Agathe und Emma beschlossen feierlich, keinem einzigen Menschen jeweils davon zu sagen, aus zweierlei Gründen:Erstens gab es Neider, das sind Leute, die sich keine Gans leisten können; zweitens wollten die beiden Damen nicht um die Welt mit irgendeinem der nahen oder weiteren Verwandten die später möglicherweise nudelfett gewordene und dann gebratene Gans teilen.Deshalb empfingen die beiden Damen auch 6 Wochen lang, bis zum 24. Dezember keinen einzigen Besuch. Sie lebten nur für die Gans.Und so kam der Morgen des 23. Dezember heran. Es war ein strahlender Wintertag. Die ahnungslose Gans stolzierte nichtsahnend und vergnügt von der Küche aus ihrem Körbchen in das Schafzimmer der beiden Schwestern und begrüsste sie zärtlich schnatternd.Die beiden Damen vermieden es, sich anzusehen. Nicht, weil sie böse aufeinander waren, sondern nur, weil eben keine von ihnen die Gans schlachten wollte. "Du musst es tun", sagte Agathe, sprach's, stieg aus dem Bett, zog sich rasend rasch an, nahm die Einkaufstasche, überhörte den stürmischen Protest und verließ in geradezu hässlicher Eile die Wohnung.Was sollte Emma tun? Sie murrte vor sich hin, dachte darüber nach, ob sie vielleicht einen Nachbarn bitten sollte, der Gans den Garaus zu machen, aber dann hätte man einen großen Teil von dem gebratenen Vogel abgeben müssen. Also schritt Emma zur Tat, nicht ohne dabei wild zu schluchzen.Als Agathe nach geraumer Zeit wiederkehrte, lag die Gans auf dem Küchentisch, ihr langer Hals hing wehmütig pendelnd herunter. Blut war keines zu sehen, aber dafür alsbald zwei liebe alte Damen, die sich heulend umschlungen hielten."Wie... wie....", schluchzte Agathe, "hast du es gemacht?" "Mit ... mit...Veronal", wimmerte Emma. "Ich habe ihr einige deiner Schlaftabletten auf einmal gegeben, jetzt ist sie ...", schluchzend, " huhh... rupfen musst Du sie ... huh huh huh...", so ging das Weinen und Schluchzen fort.Aber weder Emma noch Agathe konnten sich dazu entschließen.In der Küche stand das leere Körbchen, keine Gans mehr, kein schnatterndes "Guten Morgen", und so saßen die beiden eng umschlungen auf dem Sofa und schluchzten trostlos. Endlich raffte sich Agathe auf und begann, den noch warmen Vogel zu rupfen.Federchen um Federchen schwebte in einen Papiersack, den die unentwegt weinende Emma hielt. Und dann sagte Agathe: "Du, Emma, nimmst die Gans aus" und verschwand blitzartig im Wohnzimmer, warf sich auf das Sofa und verbarg ihr Gesicht in den Händen. Emma eilte der Schwester nach und erklärte, es einfach nicht tun zu können. Und dann beschloss man, nachdem es mittlerweile spät abend geworden war, das Ausnehmen der Gans auf den nächsten Tag zu verschieben.Am zeitigen Morgen wurden Agathe und Emma geweckt. Mit einem Ruck setzten sich die beiden Damen gleichzeitig im Bett auf und stierten mit aufgerissenen Augen und offenen Mündern auf die offene Küchentür. Herein spazierte, zärtlich schnatternd wie früher, wenn auch zitternd und frierend, die gerupfte Gans.Bitte, es ist wirklich wahr und kommt noch besser!Als ich am Weihnachtsabend zu den beiden Damen kam, um ihnen noch rasch zwei kleine Päckchen zu bringen, kam mir ein vergnügt schnatterndes Tier entgegen, das ich nur wegen des Kopfes als Gans ansprechen konnte, denn das ganze Vieh steckte in einem liebevoll gestrickten Pullover, den die beiden Damen hastig für ihren Liebling gefertigt hatten.Die Pullovergans lebte noch weitere sieben Jahre und starb dann eines natürlichen Todes!

Na, Ludwig, diese Geschichte kommt mir doch irgendwie bekannt vor..., ;) Zitat: "Gustchen, unser Gustchen, unser Gustchen lebt!" rofl

... schön, daß wenigsten eine Person den Beitrag gelesen hat...


@Ludwig

ICH hab sie auch gelesen und fand beide sehr schön!

LG
MINI77


@ MINI77,

sorry, aber mein vorheriges Posting bezog sich auf Schnaufs Quote und war eher ironisch gemeint...


@ Sky,

das hat viel Wahres in sich...


Zitat (Ludwig @ 22.12.2007 16:29:32)
@ Sky,

das hat viel Wahres in sich...

........................hast Du recht, lieber Ludwig, ich sehe das ebenso ! :bussi:

Ich wünsche Dir ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und Alles Liebe und Gute für das neue Jahr 2008 !! :blumen:

Ich kenne die Geschichte mit der Gans etwas anders (scheine nicht die einzige zu sein)... ich hatte sie als Kind auf Schallplatte und mußte eben an sie denken.... Google spuckte sie dann aus: (in Kindheitserinnerungen schwelg)

Die Weihnachtsgans Auguste
(Deutsches Märchen nach Friedrich Wolf)
Es ist November. Herr Löwenhaupt geht über den Markt. Er sieht große
und fette Gänse. Er denkt an Weihnachten und kauft die schönste
Gans. Das wird ein herrlicher Weihnachtsbraten! Ob Frau Löwenhaupt
schimpft? Nein! Sie sagt: „Das ist eine schöne Gans. Aber wo soll sie bis
Weihnachten bleiben?“
Die drei Kinder Elli, Gerda und der kleine Peter freuen sich. Peter ruft:
„Die Gans soll ins Kinderzimmer.“ Die Mutti sagt erschrocken: „Oh nein!“.
Der Vati bringt die Gans in den Keller. Sie bekommt eine Kiste zum
Schlafen. Die Gans erhält auch einen Namen: Auguste. Die Kinder haben
Auguste sehr lieb. Besonders der kleine Peter spielt oft mit Auguste.
Der November ist vorbei. Nun möchte Peter nicht mehr allein schlafen.
Er möchte Auguste in sein Bett holen. Die Mutti und die große Schwester
Elli schimpfen: „Das geht nicht, Auguste muss im Keller schlafen“.
Aber Gerda und Peter überlegen heimlich. Am nächsten Abend schlafen
sie nicht. Alles ist ruhig. Gerda und Peter gehen leise in den Keller.
Auguste schläft. Die Kinder heben sie aus der Kiste. Auguste wacht erschrocken
auf. Sie schnattert (schreit) laut und schlägt mit den Flügeln.
Nun sind Gerda und Peter erschrocken. Sie lassen Auguste los. Auguste
schnattert, läuft und flattert (fliegt) durch das Treppenhaus. Es ist laut.
Alle wachen auf. Alle wollen die Gans fangen. Endlich ist Auguste in ihrer
Kiste. Im Haus ist es wieder ruhig. Nur Peter weint: „Im Keller ist es
kalt. Auguste soll bei mir schlafen“. Peter ist sehr aufgeregt. Was soll die
Mutti machen? Sie erlaubt, dass Auguste in ihrer Kiste einmal im Kinderzimmer
schlafen darf. Einmal? Nein! Auguste wohnt jetzt immer im Kinderzimmer.
Die Kinder und Auguste sind gute Freunde geworden.
Peter geht jeden Tag mit Auguste
spazieren. Auguste schnattert und
Peter erzählt. So unterhalten sich
beide. Und abends? Auguste schläft
nicht mehr in der Kiste. Wenn es
dunkel ist, springt sie heimlich in
Peters Bett. Peter umarmt sie lieb und
beide schlafen. Morgens springt
Auguste wieder in die Kiste.
In einer Woche ist Weihnachten.
Der Vater sagt: „Die Gans wird geschlachtet!“.
Mutti meint: „Die Kinder
dürfen nichts merken. Aber wer
schlachtet Auguste?“ Vater Löwenhaupt
will mutig sein. Er nimmt ein
2
Messer, er holt die Gans und geht in den Garten. Die Gans schreit. Die
Gans schimpft laut und flattert durch den Garten. Was nun? Der Vater
möchte Weihnachten Gänsebraten essen. Deshalb nimmt er zehn
Schlaftabletten und mischt sie in Augustes Kartoffelbrei. Auguste frisst
den Kartoffelbrei. Plötzlich taumelt Auguste. Sie fällt um. Ist Auguste tot?
Die Mutti rupft (Federn herausziehen) die Gans. Sie denkt an die Kinder
und weint. Sie ist böse auf den Vati.
Die Kinder kommen nach Hause. Sie rufen: „Auguste!, Auguste!“. Peter
weint: „Wo ist Auguste?“. Plötzlich schnattert etwas in der Speisekammer.
Da kommt Auguste. Sie ist nicht tot! Aber sie hat keine Federn
mehr. Oh, Auguste sieht schrecklich aus und friert sehr. Die Kinder
schreien, die Mutti zittert und der Vati trinkt sofort einen Schnaps. Was
nun?
Die Mutti holt schnell den Wäschekorb. Gerda holt eine Wolldecke. Elli
holt eine Wärmeflasche. Sie legen die nackte Gans in den warmen Korb.
Vater Löwenhaupt will verschwinden (weglaufen). Aber Mutti hält ihn
fest. Sie sagt streng: „Kaufe sofort fünfhundert Gramm gute weiße Wolle!“.
Warum?
Am Nachmittag sitzen Mutti, Elli und Gerda im Wohnzimmer. Sie stricken.
Peter streichelt die arme Auguste. Am Abend ist Augustes Pullover
fertig. Nun friert Auguste nicht mehr. Sie stolziert (geht) in ihrem neuen
weißen Pullover durch das Zimmer. Natürlich bekommt Auguste noch
einen zweiten Pullover.
Am 24. Dezember feiert Auguste mit der Familie Löwenhaupt Weihnachten.
Es gibt keinen Gänsebraten. Auguste ist der Liebling der Familie.
Wenn Peter und Auguste
spazieren gehen, staunen
alle Leute. Warum hat
die Gans einen Pullover
an?
Es ist Frühling. Auguste
hat neue Federn bekommen.
Diese Federn sind
noch schöner und noch
weißer als ihre alten Federn.
Und jeden Abend
nimmt Peter seine Auguste
in den Arm. Dann schlafen
beide glücklich ein.
nacherzählt von Karin Hohlweg


Zitat (Goody @ 22.12.2007 21:20:13)
Ich kenne die Geschichte mit der Gans etwas anders (scheine nicht die einzige zu sein)... ich hatte sie als Kind auf Schallplatte und mußte eben an sie denken.... Google spuckte sie dann aus: (in Kindheitserinnerungen schwelg)

Die Weihnachtsgans Auguste
...

:applaus: :applaus: :applaus:
Meine Lieblingsweihnachtsgeschichte!
:P :D ;)

Zitat (Goody @ 22.12.2007 21:20:13)
Die Weihnachtsgans Auguste
(Deutsches Märchen nach Friedrich Wolf)

Goody, , die Story ist wirklich spitze ! (IMG:http://www.cosgan.de/images/more/bigs/c017.gif)

Lustig! :ph34r::ph34r::ph34r:


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