Kampfkatze


Hier ist etwas, was mich seit dem WE beschäftigt.
Ich half am Sa bei einem Umzug von Freunden mit. Die haben eine süße kleine Katze, die auch "raus" darf. Beim Umzug in die neue Wohnung sichteten wir eine riesengroße - so groß wie ein mittelgroßer Hund - gelbliche, hochbeinige Katze, die Leuten gehört, die auch in diesem Haus wohnen. Meine Freunde wohnen, genauso wie diese Leute im Erdgeschoss mit Türen in den Garten. Ich kam mit der Besitzerin dieser Katze ins Gespräch, die sagte stolz, es sei eine russische "Kampfkatze" und sehr aggressiv. Sie sei so eine Art Wachhund und keiner käme an ihr vorbei. Als ich sie auf die Katze meiner Freunde hinwies, meinte die Frau nur schnodderig: Dann macht die`s wohl nicht mehr lange, wenn die rausdarf, natürliche Auslese.....
Wir haben nun richtig Angst um die kleine Tinka. Wie ist das eigentlich rechtlich gesehen, wie hat man als Eigentümer mit aggressiven Katzen umzugehen?


Hallo,liebe Fleur ! :blumen: :blumen: :blumen:


Ich würde das s o f o r t dem Ordnungsamt melden,denn so ein aggressives Tier zu halten,kann unmöglich in Ordnung sein!Die haben das Tier bestimmt illegal eingeführt,davon geh ich mal aus.Und daß die Besitzerin auch noch so pampig geworden ist,ist im höchsten Maße verdächtig. :wub: Es muß herausgefunden werden,wo diese Katze herkommt,und dem etwaigen Züchter das Züchten solcher Tiere verboten werden! :wallbash: :wallbash: :wallbash:

Viel Erfolg und viele Grüße :blumen: :blumen: :blumen:


Na, das geht ja schon gut los mit den Nachbarn. Ich glaube, da würde ich mich nicht wohlfühlen und alsbald wieder ausziehen.

Würde die Kampfkatze auch dem Ordnungsamt melden. <_<


Also ich habe mal kurz bei Google geschaut . Eine "russische Kampfkatze" gibt es nicht . Ich denke mal das es sich um eine wohl recht große Katze handelt die sich wohl auch noch Artgenossen gegenüber aggressiv verhält,aber ob da das Ordnungsamt was machen kann bezweifele ich . Leider. Ich hoffe das der kleinen Tinka nichts passiert. :(


Ich hatte auch gleich große Fragezeichen bei der merkwürdigen Rassenbezeichung... Gibt es also tatsächlich nicht. :pfeifen:
Trotzdem blöd...


Zitat (flauschi @ 06.01.2014 13:26:38)
Ich hoffe das der kleinen Tinka nichts passiert. :(

Das hoffe ich auch.Und wenn,dann diese Nachbarn verklagen. :wub: Denn reden kann man mit solchen Leuten nicht,ich spreche aus Erfahrung... :wallbash: :wallbash: :wallbash: :o

Das klingt mir nach einer echten Wildkatze, die sicherlich NICHTS in einem Mehrfamilienhaus zu suchen hat.- Und dort schon garnicht frei rumlaufen dürfte.- Ich stimme @Pompe zu: sofort das Ordnungsamt ansprechen, UND das Veterinäramt.- Könnte es evtl. eine Falbkatze sein?
Mit so 'was Tür an Tür zu wohnen, wäre auch nicht mein Ding.


Da war wohl jemand durch die Ansprache genervt.
Irgendwo war ich zu Gast. Da wurde ich vor der Katze gewarnt.
Die fauchte mich sofort an. Später hat sie sich entschlossen mir beizubringen wie sie gesteichelt werden will. :trösten:
Bei Katzen die Freigang haben, sind Revierkämpfe normal. :ach:
Z.B. wenn sich Katzen an der Gartengrenze begegnen, wird das Revier im Frühjahr oft neu festgelegt.
Bei einer Edelkatze kann da die Arztrechnung recht hoch werden. :wallbash:
Der einzige Trost kann sein : Die Kater akzeptieren in ihrem Revier meist Katzen.
Aber es gibt Katzen die einen Edelkater nicht mögen, geben dem Kater das oft mit Kratzern zu verstehen. :ruege:


Könnte auch eine Savannah Katze sein.
Eine Kreuzung aus Hauskatze und Serval. Die Savannahs sollen allerdings eher verträglich sein zu anderen Haustieren.


Also bevor ich da aber als neuer Mieter gleich das Ordnungsamt auf den Plan rufe,würde ich entweder nochmal mit den Besitzern reden oder einfach mal in der Nachbarschaft rumhören was die dazu sagen . :blumen:


Naja, @flauschi, grundsätzlich gebe ich Dir Recht.- Nur war ja die Ansage der Besitzerin recht eindeutig, und auch provokant, so, wie das hier wiedergegeben wurde.- Wenn die Nachbarn sich untereinander gut kennen, kann man mit "vorsichtig fragen" auch eine Lawine lostreten als Neue.


Na aber beim einschalten von Ordnungs und/oder Veterinäramt aber auch :unsure:


Zitat (Fleur @ 06.01.2014 11:10:37)
Ich kam mit der Besitzerin dieser Katze ins Gespräch, die sagte stolz, es sei eine russische "Kampfkatze" und sehr aggressiv. Sie sei so eine Art Wachhund und keiner käme an ihr vorbei. Als ich sie auf die Katze meiner Freunde hinwies, meinte die Frau nur schnodderig: Dann macht die`s  wohl nicht mehr lange, wenn die rausdarf, natürliche Auslese.....

Hallo Fleur,

hier gibts auch diverse Freigänger-Katzen in der Nachbarschaft und es fliegen des öfteren mal mehr oder weniger schlimm die Fetzen, allerdings sind das alles 'gleichwertige' Gegner...

Solche Sprüche der neuen Nachbarin schon zum Einzug sind natürlich mehr als 'ungeschickt' (ums mal sehr höflich zu formulieren) :angry:

Trotz alledem würde mich ich als Neu-Nachbar mit Nicht-Kampfkatze einfach mal vorstellen und bei der Gelegenheit nochmal das Gespräch diesbezüglich mit den Leuten suchen, und zwar sobald wie möglich. Vielleicht hatte die Dame ja nur einen ausgesprochen schlechten Tag... :rolleyes:

Wenn das nächste Gespräch allerdings ähnlich unkonstruktiv verläuft, würde ich ebenfalls mal das Ordnungs-/Veterinäramt vor Ort zu der Situation befragen.

Toi toi toi und eine stresslose Zeit in der neuen Wohnung - für Tinka und ihre Dosenöffner :blumen:

Danke für eure Ratschläge.
Ich telefonierte gestern abend noch mit meiner Bekannten. Zunächst darf Tinka sowieso nicht raus, denn sie soll sich ja erstmal an die neue Umgebung gewöhnen.
Dann wird meine Bekannte sich sicher mal bei ihrer neuen Nachbarin vorstellen und ihre Sorge ausdrücken. Hoffentlich kommen sie zu einer Einigung.
Sofort mit Behörden zu drohen ist wohl nicht sehr förderlich für das nachbarschaftliche Verhältnis. Sie wohnen ja direkt Tür an Tür.

Kann sein, ,dass es eine Savannahkatze ist, allerdings ist sie nicht gefleckt, sondern einfarbig gelb, fast wie ein Puma. Als ich sie sah, hatte ich das erste Mal in meinem Leben Angst vor einer Katze. Naja, vielleicht wollte sich die Frau auch nur aufspielen und das Kätzchen ist doch ganz lieb.....


Son dicker, inzwischen fetter, braun-gelber Kater mit einem dicken Schwanz mit leichen Ringeln.
Deutet das Streicheln an bis er das gewünschte Futter hat. :ruege:
Der hat mehrere Leckerliestellen.
rofl rofl

Bearbeitet von alter-techniker am 07.01.2014 23:34:05


Kein "dicker fetter Kater...usw.", aber da habe ich gerade eine Gegengeschichte erfahren und schreibe sie halt mal hier rein:
Schnurz ist ein zwar noch junger, aber schon großer dicker roter (kastrierter) Kater, der sich im Allgemeinen sofort mit jedem anfreundet. Er tut immer wie wenn er kurz vorm Verhungern ist.
Schnuppe ist seine Schwester, kleiner, flinker, klüger und immer erst etwas distanziert.

Nun sind Moritz und Momo dort vor einigen TAgen zusätzlich eingezogen, mitsamt ihren Dosenöffnerinnen.

Reaktion: Schnurz guckt sich das an, gääähnt demonstrativ und tut wie wenn er schläft, freundet sich aber mit dem neuen Kater an.
Schnuppe ist tödlich beleidigt und schimpft ihren Bruder aus, jedes Mal, wenn er sich den neuen zugewendet hat. Die beiden Katzen einigen sich anscheinend erst mal auf einen Nicht-Angriffspakt.

Bin gespannt, wie es weitergeht, denn der Einzug ist für dauernd vorgesehen. :pfeifen:

Bearbeitet von dahlie am 15.01.2014 13:25:44


So eine rabiate Katze bräuchte mein Hund Rexy einmal, damit er zukünftig den Katzen von weitem schon aus dem Weg geht. Er hat 2 Katzen gekillt, eine vom Nachbar und eine von uns selbst. :o Im Haus hat er nichts gemacht, aber außerhalb hat er sie erwischt. Vom Nachbarn haben wir eine Anzeige bekommen, sie wurde aber von der Staatsanwaltschaft eingestellt. Bringt also nichts mit dem Ordnungsamt oder Veterinäramt. Vom Veterinäramt ist sogar jemand vorbei gekommen und hat Fotos von der Unterbringung meiner Hunde gemacht.

Hund jagt Katze und Katze jagt die Maus, wo ist da der Unterschied. Heißt nicht umsonst immer: Die verstehen sich wie Hund und Katz. rofl


Zitat (Rexyangi @ 25.05.2014 15:15:20)


Hund jagt Katze und Katze jagt die Maus, wo ist da der Unterschied. Heißt nicht umsonst immer: Die verstehen sich wie Hund und Katz. rofl

:verwirrt: find ich nicht witzig...

Zitat (Rexyangi @ 25.05.2014 15:15:20)
... So eine rabiate Katze bräuchte mein Hund Rexy einmal, damit er zukünftig den Katzen von weitem schon aus dem Weg geht. Er hat 2 Katzen gekillt, eine vom Nachbar und eine von uns selbst. ...

Was für ein Schmarrn :labern:

Nimm es mir bitte nicht krumm @Rexyangi, Dein Hund braucht tatsächlich einen Rudelführer, wenn er selbst Deine eigene Katze killt. Und zwar Dich. In der Hundeschule lernt man, zusammen mit seinem Hund die Rangordnung im Rudel festzulegen. Es gibt durchaus einschlägig bekannte Hundetrainer, die sogar deutschlandweit Wochenendkurse durchführen. Diese Kurse sind international besucht. Ziel: Der Hund muss hören. Basta. Dann killt er weder eigene noch fremde Katzen. Man nennt es auch Erziehung.

Den Jagdtrieb bekommt man aus keinem Hund, der eigentlich möglicherweise genetisch ein Jagdhund ist, ganz heraus. Aber man kann seinem Hund beibringen, es nicht zu tun. Hunde brauchen Herrchen oder Rudelführer.

Ich kann Dir gerne mit einer entsprechenden Namensnennung per PM weiterhelfen, falls Du Interesse hast. Dann lasse mir bitte ein paar Tage Vorsprung, damit ich meine Schwester fragen kann, wie sie ihren äußerst intelligenten Mix aus Rottweiler, Stafford und Corgie erfolgreich in den Griff bekommen hat. Das 30-kg-Powerpack ist handzahm (geworden). Allerdings nur mit Blut, Schweiß und Tränen (Zitat meiner Schwester).

Dass ich es für unverantwortlich halte, dem Hund eine kratzbürstige Katze zu wünschen, ist meine persönliche Meinung. Das macht den Hund nur noch aggressiver und im schlimmsten Fall unerziehbar. Jetzt sind es noch Katzen, die er anfällt. Wann sind es Kinder?!

Nachdenkliche Grüßlies,

Egeria

Kampfkatze? Aber sicher:
https://www.youtube.com/watch?v=fHOy8nvEZRE -

(Habt ihr sicher schon gesehen...)


Meine Hunde und Katzen verstehen sich prima, so soll es auch sein. Manchmal liegen sie zusammen Popo an Popo.

Evtl. fremde hier auftauchenden Katzen verjagen sie mit viel Gebell, mehr machen sie auch nicht.

Wenn ein Hund Katzen tötet, dazu noch die eigene Hauskatze, stimmt etwas nicht.


Egeria und JUKA :daumenhoch:


Mit meinem Hund war ich in der Hundeschule und außerdem sind wir im Hundeverein. Aber den Jagdtrieb kriegst du aus (m)einem Hund nicht raus. Inzwischen ist er 10 Jahre alt und ist freundlich zu allen auch zu Kindern, selbst zu anderen Hunden. Mein Mann hat viele Jahre Hundesport mit ihm gemacht und ist jedes Jahr Landesmeister und einmal sogar Deutscher Meister geworden. Er ist also gut erzogen, nur Katzen mag eben er nicht , aber da ist er nicht der einzigste Hund.
Außerdem habe ich den Spruch wegen "Hund und Katze" mehr auf die Menschen bezogen, wenn sie sich nicht vertragen.


Rexy ist ein Hund aus Spanien, wir wissen leider nicht, was er dort vielleicht erleben mußte bevor er zu uns kam. Außer den Katzen haben wir noch nie irgendwelche Probleme mit ihm gehabt. Wenn ich sehe, was andere Personen für Probleme mit ihren Hunden haben, ist mein Hund ein sehr zuverlässiger Hund vor dem niemand Angst haben muß.


Sorry @Rexyangi, ich wollte Dich nicht persönlich angreifen.

Der Hund meiner Schwester, von dem ich sprach, ist ein spanisches Findelkind aus dem Tierasyl. Auf gut deutsch: Ein Straßenköter mit eindeutigen Kampfhund-Genen. Mittlerweile zweieinhalb Jahre alt.

Dieser Hundedame begegnete ich mit äußerstem Respekt. Meine Schwester hat mich ausführlich darin unterwiesen, wie ich mit der Madame umgehen sollte. Nach einer gemeinsam verbrachten Urlaubs-Woche legte sie die Schnauze auf mein Knie und ließ sich sogar die Stirn und die Ohren kraulen.

Doch eines weiß Madame: Wenn sie sich nicht korrekt verhält, bekommt sie die Fressbremse umgeschnallt. Vulgo: Maulkorb. Durch diverse Trainingseinheiten bei dem bereits erwähnten Hundetrainer hat sie gelernt, sich menschengefällig zu benehmen.

Und noch etwas habe ich dabei gelernt: Der Hund spiegelt eins-zu-eins die Stimmung des übrigen Rudels wider. Wenn ich entspannt bin, ist Madame ebenfalls entspannt. Wenn ich gestresst bin, lächelt sie mich an. Sie zeigt mir lächelnderweise die Zähne. Und sie hat ein sehr schönes, kräftiges und scharfzähniges Gebiss. Nun ja, ein bisschen knurren ist dann auch dabei ...

Grüßle,

Egeria


Hallo Egeria, Rex war auch ein Straßenköter gewesen, aber er hat sich vom ersten Augenblick bei uns wohlgefühlt. Die Kessi war damals seine Ersatzmutter, seine Anhänglichkeit war ihr manchmal fast zu viel.
Er ist ein richtiger Schmusehund, der von jedem gestreichelt werden will.

Ich weiß nicht, ob dir der Turnierhundesport etwas sagt, mein Mann hat mit Kessi und Rex Vierkampf gemacht.
http://www.dvg-hundesport.de/home/turnierhundsport.de.html die Unterordnung ist der schwierige Teil davon, wenn die nicht klappt, dann hat man kaum eine Chance eine gute Platzierung zu bekommen. Bei der Deutschen Meisterschaft ist es eine super Leistung, wenn man es unter hunderten von Hunden auf die ersten 3 Plätze geschafft hat. Mein Mann hat das mit der Kessi 3 mal und mit dem Rex 1 mal geschafft. Er war auch der einzigste Deutsche Meister im Verein bis jetzt.

Wenn jemand hier im Forum auch Hundesport macht, dann weiß er, dass man mit schlecht erzogenen Hunden nicht weit kommt.

Ich fühle mich nicht persönlich angegriffen, wollte damit nur klarstellen, dass wir unsere Hunde im Griff haben und die Rudelführer sind und dass bei uns nichts schief läuft nur weil er keine Katzen mag.


Liebe Rexyangi,

DANKE.

Nein, der Hundesport sagte mir mal so gar nichts. Doch ich habe mir Deinen Link mit Interesse angeschaut. Ich bin eher der Katzenmensch, der seit etwa fünfundzwanzig Jahren mit Katzen zusammenlebt. Eine Katze erzieht ihren Menschen nach Gusto. Meine letzte Katze musste ich Anfang April diesen Jahres begraben. Frage bitte nicht, wie ich Rotz und Wasser geheult habe, als sie über die Regenbogenbrücke ging.

Doch die Madame Katzi-Katz, die ich letzte Woche näher kennenlernen durfte, hat mich einen gewissen Respekt gelehrt. Einerseits will sie geliebt werden und überall dazugehören, andererseits hat die Berührung, die sie zulässt, auch enge Grenzen. Ihr ist klar, dass sie im Rudel an letzter Stelle steht. Sie bekommt ihr Fresschen erst, wenn die Rudelführer gegessen haben. Vom Tisch gibts schon mal gar nichts.

Für mich ist der Umgang mit einem äußerst intelligenten Hund eine komplett neue Erfahrung. Jetzt weiß ich, dass ich Madame nicht direkt anschauen darf, um sie nicht zu provozieren. Wenn sie mich mit dem Hintern zur Seite schiebt, ist das Machtgehabe. Dann sollte ich zurückschieben. Und wenn sie mir die Schnauze aufs Knie legt, ist das ein absoluter Vertrauensbeweis. Jetzt weiß ich auch, dass man Madame niemals von vorne und oben anfassen sollte, sondern immer von unten und der Seite. Dann lässt sie sich auch anfassen, sofern frau Vertrauen aufgebaut hat. Davon abgesehen vertrete ich schon immer die Meinung, dass man fremde Kinder und fremde Haustiere niemals ungefragt berühren darf.

Okay, das löst jetzt nicht das Problem mit der Katzen-Affinität von Rex. Vielleicht wäre zu überlegen, ob die Fressbremse möglicherweise doch erstmal eine Zwischenlösung sein könnte. Denn immer wird die Staatsanwaltschaft eine gekillte Katze nicht als Nichtigkeit oder Verbrechen an Sachgegenständen abtun. Das könnte Probleme geben.

Grüßle,

Egeria


Liebe Egeria, frag mich bitte auch nicht, wie ich Rotz und Wasser geheult habe, als unsere Kessi mit nur 8 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen mußte, sie hatte Krebs. Sie war ein Superhund.
Der Rex ist seither auch immer an der Leine, erst wenn wir weit außerhalb sind darf er frei laufen.
Diese Marotten wie diese Madame hat, hat mein Rex und die Angi nicht, den/die darf man berühren wo man will, egal von vorne hinten, oben oder am Bauch. Du bist ja schließlich keine Fremde für diese Madame.
Einem Einbrecher würde ich aber trotzdem nicht raten ungebeten ins Haus zu kommen, aber ich glaube bei 2 Hunden würde er es sich auch genau überlegen ob er dieses Risiko eingehen würde.

Grüßle ist doch schwäbisch, darf ich dich fragen aus welcher Gegend du kommst. Ich wohne nicht weit vom Bodensee, ganz im Süden Deutschlands.

Grüßle Ruth


Liebe Rexyangi,

jetzt bin ich auch am Ende meines Lateins. Vielleicht wäre ein Hundeflüsterer noch eine Alternative. Oder vielleicht wirklich eine Kampfkatze, die dem Hund mal einen breiten Rallye-Streifen über die Nase zieht. Eben die superharte Tour. Doch da bin ich mir unsicher. Ich verstehe mich eher auf Katzen als auf Hunde.

Um Deine Fragen zu beantworten: Ich wohne im schönen Hessenländle, genau mitten in Frankfurt. Doch es juckt mich in den Fingern, mal wieder im Bodensee abzublubbern.

Und das "Grüßle" klingt einfach schöner und freundlicher als ein "mfg". ;)

Grüßle,

Egeria

P.S.: Jepp, Madame Katzi-Katz ist eine besondere Marke. Als ehemalige Straßenhündin hat sie - wie alle Tiere, die jemals in einem Tierasyl gestrandet sind - selbstverständlich einen Hasch-Mich abbekommen. Tierheimtiere haben grundsätzlich ein Trauma, mit dem man/frau umzugehen lernen muss. Bei Katzen ist das relativ einfach. Frau muss ihnen zeigen, wo es was zu fressen gibt und wo die Katzentoilette ist. Ansonsten ganz in Ruhe lassen. Die Eleganz auf vier Pfoten schließt sich nach Gutdünken ihrem neuen Menschen an und lässt sich zuweilen auch mal eineinhalb Jahre Zeit, ehe sie der Situation vertraut. Bei Madame ist der Fall etwas anders gelagert. Die Kampfhund-Gene sind klar erkennbar. Du klopfst der Madame auf die Schulter und spürst pure Energie und Muskelkraft. Ich gehe nicht mit ihr Gassi. Nein Danke. Dann führt nämlich Madame mich Gassi und nicht umgekehrt.


Also, bevor deine Freunde ihre Katze rauslassen können, müssen sie ja ohnehin erstmal 4-6 vergehen lassen, bevor sie ihre Tinka raus lassen können, damit sie sich an die neue Wohnung gewöhnen und las neues zuhause akzeptieren kann.
Die Zeit würde ich nutzen, um nochmal auf die Nachbarin zu zu gehen und wenn dann wieder so ein blöder Spruch kommt, würde ich mich schon an die Behörden wenden. Auch wenn die einem vielleicht nicht direkt weiter helfen können, können die einem sagen, wo man sich in solchen Fällen hinwenden kann.

Und ansonsten, einfach mal das Kätzchen unter Beobachtung raus lassen und schauen, wie die beiden Katzen miteinander klar kommen (oder eben nicht).
Wenn es gar nicht geht, würde ich evtl überlegen, meiner Katze den Auslauf zu streichen (wenn das denn bei ihr machbar ist) und ihr dafür den Balkon oder so herrichten.

Wurde das denn im Vorfeld nicht beim Vermieter angesprochen mit der Katze? Also ich meine, man erwähnt das ja, dass man ne Katze mitbringt. Hat er dann nicht darauf hingewiesen, dass in der Nachbarwohnung auch eine wohnt oder so!?

Ich wünsche der kleinen Tinka alles gute und dass ihr eine gute Lösung finden werdet!


Ergänzung zum Vorschlag von @Phoenixa: Wenn Du ausprobierst, ob sich die beiden Fellnasen vielleicht doch riechen können, dann halte zur Sicherheit einen gefüllten Wassereimer parat, um die beiden - wenn es brenzlig wird - sofort trennen zu können.

Grüßle und viel Erfolg,

Egeria


Oh, das wird wohl nicht gehen, denn so schnell wäre ich mit meinem Eimer Wasser nicht. Die Katze kommt ja nicht zu uns, sondern läuft auf der Straße auf und ab und setzt sich noch hin, so als würde sie sagen, ätsch, fang mich doch. Geht aber nicht, wir haben das Terrassengeländer mit Stangen erhöhen müssen, weil er sonst darüber gesprungen ist. Mit den Jahren wird er auch ruhiger und nicht mehr so sportlich sein. Mit seinen 10 Jahren gehört er so langsam auch zu den grauen Schnauzen. :hmm:

Grüßle Ruth


Eine großkalibrige.... Wasserpistole tuts auch. Dadurch haben die bei meiner Tochter zugezogenen Katzen der Freundin "gelernt", dass sie nicht mal mit der Schnauze auf den Tisch kommen dürfen...

Edit meint noch: Ihre eigenen wussten das schon. :pfeifen:

Bearbeitet von dahlie am 28.05.2014 13:14:04


Das mit dem bereitgehaltenen Wassereimer meinte ich wörtlich. Also folgender Ablauf: Kleine Katze rauslassen und auf die große Katze loslassen. Gucken, ob die zwei sich verstehen. Sobald die große Katze das Fauchen anfängt, die kleine Katze verteidigen und die große Katze einnässen. Und zwar richtig unter Wasser setzen. Geht am besten mit einem bereitgehaltenen Wassereimer, weil schnell zur Hand und bereits vorbereitet.

Das mag jetzt etwas anarchisch klingen. Dürfte aber immer noch billiger als ein Tierarzt-Besuch zum zusammenflicken der kleinen Katze sein, falls sie im Zweikampf unterliegt.

Bei Hunden mit ähnlichen Problemen geht man in die Hundeschule.

Doch der Punkt ist: Die große Katze muss lernen, dass es Konsequenzen hat, wenn sie eine kleinere Katze plattmacht. Oder plattzumachen versucht. Mit der Besitzerin kannst Du Dich nicht ins Benehmen setzen, weil sie uneinsichtig zu sein scheint. Also musst Du selbst handeln. Da die Begegnung sicherlich auf Deinem gemieteten Grund und Boden stattfinden dürfte, hast Du das Hausrecht. Und kannst mal locker eine große Katze pitschenass machen, um Deiner kleinen Katze die Flucht zu ermöglichen. Glaube mir, die rennt um ihr Leben. Und die große Katze hat auch etwas gelernt: Die kleine Katze zieht unfreiwillige Duschen nach sich.

Grüßle,

Egeria


Wie gesagt: Eine große Wasserpistole tuts auch. Das hat noch den Vorteil, dass du nicht ganz so nahe drangehen musst wie mit einem Eimer. Und die große Katze "sieht" nicht so den Zusammenhang zwischen dem Angriff auf die kleine und dem Wasserwerfer. :P
Pitschnass kann sie so auch werden.
oder den Gartenschlauch nehmen...

Bearbeitet von dahlie am 29.05.2014 11:47:16



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