lehrgeld


bin am verzweifeln.
kurz und knapp:
unser sohn lernt lagerist,ist nicht direkt über dem betrieb eingestellt,
heißt er wird von der RVA bezahlt arbeitet aber genauso wie die lehrlinge die direkt vom bertrieb eingestellt wurden.
er verdient alle 3 lehrjahre 256 euro,die anderen bekommen schon im 1 jahr über 400,die ganze zeit ging das gut bis jetzt.
nun hat er mitbekommen das der neue praktikant auch eingestellt wird und zwar über den betrieb,heißt er bekommt auch gleich mehr kohle als unser.
jetzt ist er so sauer weil er der einzige ist der so wenig verdient das er uns schon mal vorgewarnt hat er würde alles in den sack schmeißen wenn ihm der kragen platzt. :blink:
das einzige was ich tun kann ist ihn unterstützen....das mach ich bereits schon nur kann auch ich nicht viel geben,habe auch noch 2 andere kinder.
50 euro bekleidungsgeld
50 euro steck ich ihm so zu
mehr geht nicht.
er ist im 3.lehrjahr ,nächstes jahr im sommer wär er fertig,wie kann ich ihn nur ermutigen weiter zu machen?
wir sind der meinung er soll aufhören zu rauchen,da spart er schon eine ganze menge,er sieht das anders.....wieso soll ich auf alles verzichten und die anderen machen sich ein schönes leben?
wie oft habe ich schon gesagt....sei froh das du eine lehrstelle hast,ist doch nur noch ein jahr,im moment kann er das nicht mehr hören weil er sich benachteidigt fühlt,was ja auch so ist.
auf der anderen seite.....hätte er die RVA nicht gehabt hätte er gar keine lehrstelle bekommen weil der betrieb noch genügend lehrlinge im lager hatte.
eine frage kann ich dazu gar nicht stellen aber über paar ratschläge würd ich mich freuen.


:traurig:


Deinen Sohn kann ich verstehen, dass er sauer ist, aber die Alternative wäre ja anscheinend Harz IV (zu befürchten auf unbestimmte Zeit und ohne Aussciht auf "Lohnerhöhung"). Hier ein paar Argumente für künftige Diskussionen mit deinem Sohn:
Empfänger staatlicher Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld II und Sozialgeld erhalten folgende Beträge zur Bestreitung ihres Lebensunterhaltes: Alleinstehender Erwachsener 345 €, Ehe- / Lebenspartner 311€, im Haushalt lebende Kinder zwischen 15 und 18 Jahren 276 € und Kinder unter 14 Jahren 207 €. Bei der Berechnung dieser Werte wurde folgender Bedarf für einen allein stehenden Erwachsenen (in Klammern der Betrag für Kinder unter 15 Jahren) zugrunde gelegt:
• Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren: 131,10 € (78,66 €)
• Bekleidung und Schuhe: 34,50 € (20,70 €)
• Wohnung ohne Mietkosten, also Strom, Gas und Instandhaltung: 27, 60 €, (16,56 €)
Möbel, Geräte und Ausrüstungen für den Haushalt sowie deren Instandhaltung: 27, 60 €, (16,56 €)
• Gesundheitspflege: 13,80 € (8,28 €)
• Verkehr: 20,70 € (12,42 €)
• Nachrichtenübermittlung (Telefon, Fax, Briefe usw.): 20,70 € (12,42 €)
Freizeit, Unterhaltung und Kultur: 37,95 € (22,77 €))
• Beherbergungs- und Gaststättenleistung: 10,35 € (6,21 €)
• Sonstige Waren und Dienstleistungen: 20,70 €, (12,42 €)


danke märchentante,das werd ich ihm heut abend mal zeigen.


Halo lFenjala,
ich verstehe Deinen Sohn wegen der Lehrstelle. Sicher tut es weh wenn man sieht ,dass andere mehr verdienen.
Aber er hat doch nur noch ein Jahr und ist damit auch ausgebildet. Das ist heutzutage ja auch nicht selbstverständlich!

Was ich aber nicht verstehe ist folgendes.

Er bekommt 256 Euro und lebt noch bei Euch zu Hause.
Warum kommt er dann mit seinem Geld nicht aus?

Die Aussage warum muss ich auf alles verzichten ist sehr egoistisch, wir mussten alle doch schon mehr oder weniger verzichten.
Das Leben ist halt nicht immer nur Action und Fun!
Noch lange nicht jeder junge Mensch hat Familie die hinter ihm steht und zu ihm hält.
Ist Deinem Sohn das eigentlich klar?

Mein Sohn hat vor seiner Ausbildung ein Jahrespraktikum in seinem jetzigen Ausbildungsbetrieb gemacht und bekam über das Arbeitsamt eine Förderung von 192 Euro.Wir brauchten ihm nichts dazugeben, denn Essen und Trinken und alles andere für seinen Bedarf hatte er bei uns.
Er hat sich sogar noch ab und zu ein T- Shirt oder was anderes zum Anziehen gekauft.
Mal ganz ehrlich, hast Du für Dich so ein Taschengeld? Ich nicht!
Mache ihm klar, dass dieses Jahr auch vorbei geht und die Welt dann hoffentlich auch für ihn anders aussieht.
Ich drück Dir ganz fest die Daumen das Dein Sohn Einsicht zeigt


hallo pauli,
er hat ein auto,eine freundin,und er raucht .
tanken,zigaretten und freizeit gehen muss er selbst bezahlen,wie gesagt 50 euro steck ich ihm mitte des monats zu.
wenn du 256 durch 30 tage teilst hat er weniger als 10 euro am tag,ist mit auto und tanken schon sehr wenig.
wie du schon sagst man soll froh sein wenn man eine lehrstelle hat,mach das einem 21 jährigen klar,ist schwer.
um ehrlich zu sein ich habe auch keine 256 euro nur für mich,geb ich dir vollkommen recht.
hoffe er kapiert das langsam.



vor 2 monaten .....reperatur an seinem auto...2000 euro ....hat papa bezahlt!


Ich hatte nie ein eigenes , weder in der Schule, noch während des Studiums...Der hat's gut.


Eigene Karre in der Ausbildung mit 306 Mücken Einkommen zur freien Verfügung, Papa zahlt Reparaturen? :blink: :angry: :wallbash: Zeig deinem verwöhnten Sohn mal die Reaktionen hier oder sag dem, der hat nen Arschtritt bis zum Mond verdient! :wallbash: :wallbash: :wallbash:
Bei Hartz 4 kriegt der, wenn der bei euch lebt, vielleicht 345 und darf da erstmal derbe was abziehen für die Bewerbungskosten, die der vorstrecken muss, oder hofft der, ihr würdet dem das schon geben? Der soll den Arsch zusammenkneifen, die Zähne zusammenbeißen und durch, bloß noch n Jahr, wenn der das nicht packt ist dem sowieso nicht zu helfen, ich würd dem die 50 Mücken auch streichen. Wenn der jetzt schon keine Abstriche machen will und, tut mir leid das so zu sagen, ihr meints bestimmt gut, zwei Doofe oops :gnade: findet, die dem das finanzieren, wird der sich später richtig umgucken und denken, den hat n Bus gestreift! :labern:

Bearbeitet von Kalle mit der Kelle am 05.07.2007 17:56:24


habt ja recht, für mich ist es wichtig auch mal andere meinungen zu hören,
na ja unser mittlerer wird am 1.9 auch im selben betrieb eine ausbildung machen,
bekommt aber wie alle anderen gleich seine 400 euro....ist schon ungerecht.

auf der anderen seite hätt er keine arbeit könnte er auch nicht auto fahren.


@kalle mein mann hat gerade gelesen was du dazu geschrieben hast...er ist der meinung du hast vollkommen recht..... :ph34r:
vielleicht bin ich zu weich :(


Recht oder nicht, ist meine Meinung, ob dein Mann jetzt was dran ändert steht auf nem anderen Blatt. Wie wärs mit mehr Hausarbeit für die 50 Mücken oder nebenbei was machen, Zeitungen austragen oder sowas?


Hei Fenjala,
wenn er schmeißt kann er sich kein Auto mehr erlauben.
Das geht mit Hartz 4 nämlich nicht, außer er braucht es um eine Stelle zu bekommen.
Ansonsten ist da Bus und Bahn angesagt.
Er soll sich doch mal mit Leuten unterhalten die da schon hin mussten, mal sehen was er dann sagt.

Mein Sohn ist auch 21 aber der hat es kapiert das man nicht alles haben kann.
Mir würde es im Traum nicht einfallen meinem Sohn alles zu finanzieren.
Wenn er so hohe Ansprüche stellt soll er sich einen Nebenjob suchen.
Hat meiner auch getan!
Was ist, wenn bei Euch einer arbeitslos würde? In der heutigen Zeit ist doch nichts mehr sicher.
Das eine Jahr geht doch vorbei, Zähne zusammen und durch!


die 50 mücken hat er so bekommen und die werd ich ihm auch weiterhin so geben.


Dann wunder dich aber auch nicht weiter über seine Einstellung oder erwarte, dass sich da was bessert, du warst die, die hier gemeint hat, die ist verzweifelt.

Bearbeitet von Kalle mit der Kelle am 05.07.2007 18:22:32


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 05.07.2007 18:22:00)
du warst die, die hier gemeint hat, die ist verzweifelt.

ist ja auch so,
nur werd ich ihm die 50 euro jetzt doch nicht streichen oder ihn nach der arbeit(20:00) noch hausarbeit aufdrücken. :huh:

Zitat (fenjala @ 05.07.2007 18:25:41)

nur werd ich ihm die 50 euro jetzt doch nicht streichen oder ihn nach der arbeit(20:00) noch hausarbeit aufdrücken. :huh:

Warum denn nicht? :wub:
Er kann doch auch weggehen! Oder bleibt er nach der Arbeit zu Hause?
Am Wochenende kann man auch was tun.
Meiner hat Aufträge bekommen was er zu machen hat.Er lebt mit uns in der Wohnung und ich bin kein Sklave für meinen Herrn Sohn. :heul:

Mein Sohn ist 22 und macht auch ne Ausbildung. Er hat auch nicht allzuviel Vergütung, kommt aber damit aus. Das Kindergeld bekomme ich und kaufe ihm dafür einen Teil der Klamotten, da er in Anzug, Hemd und Krawatte zur Arbeit muss. Er bekommt als Auzubi zum Fachinformatiker nichtmal das, was die IHK vorschlägt. Aber er ist froh die Stelle zu haben und murrt auch nicht rum. Und wenns Geld alle ist und noch Monat da, ist Schluß. Er würde nie auf die Idee kommen uns nach Geld zu fragen. Dann bleibt er am WE auch mal zu Hause.
Von seinem Verdienst bezahlt er Monatskarte, Autoversicherung, Tankkosten und seine Freizeit.
Kostgeld braucht er keins abzugeben, dafür muss er mir im Haushalt und meinem Mann im Garten helfen.

Dein Sohn soll das durchziehen. 1 Jahr vergeht und dann sieht es sicher anders aus.


Unser Nachkomme hatte die ersten 3 Jahre in der Ausbildung null Einkommen. War also total auf uns angewiesen :heul: und mußte nebenher noch einen Nebenjob machen - bekam ihm sehr gut und er hatte keine Zeit zum Murren. Ab dem 4. Ausbildungsjahr - Berufspraktikum - verdiente er überhaupt einen Groschen - heute strahlt er und was hat er daraus gelernt - s p a r e n ! :blumen:

Ich wünsche allen Auszubildenden gutes Durchhaltevermögen und dass sie später stolz sein können.

Bearbeitet von nanamanan am 05.07.2007 21:13:42


Meine Ausbildung war auch zum Nulltarif, im Gegenteil ich mußt noch Schulgeld zahlen.
Ich bekam von meinen Eltern genau 360 DM.
Davon mußte ich mein Zimmer im Wohnheim zahlen, Lebensmittel, Telefon, Sprit, Bücher usw.
Mein damaliger Freund wohnte 360km weit weg.
War alles ein bißchen kanpp, aber ich habe die drei Jahre auch gepackt!
Ich habe genau Buch geführt, um meine Kosten genau einteilen zu können!


Ich konnte mir in meiner Ausbildung kein Auto leisten, habe fast alles meiner Mutter zur Unterstützung gegeben. Erst als ich ausgelernt hatte, konnte ich Führerschein machen und später ein Auto kaufen - alles selbst verdient - Null Unterstützung (war nicht möglich). Zählt denn heute nur noch Fun?

Hätt ich fast vergessen, die kurze Zeit soll er noch durchstehen, wenn er schmeißt, verschenkt er sehr viel mehr, als die niedrigere Ausbildungsvergütung.

Bearbeitet von Sparfuchs am 05.07.2007 20:34:53


ich dank euch für eure meinungen,
das hat mir sehr geholfen denn nun werde ich nicht immer nur mitleid mit ihm haben sondern kann auch mal die erfahrungen von euch berichten. :blumen:


Ich wünsch Dir ganz viel Erfolg und bleib stark :blumen: :blumen:

Bin auf Deine Berichte gespannt :D


Hab mal ne Weile mitgelesen und irgendwie sehe ich die Sache doch etwas anders als die meisten hier.

Klar, deinem Sohn, fenjala gehts ganz gut, er hat eine Lehrstelle, hat bei euch Kost und Logie, fährt nen Auto etc. Und damit gehts ihm wohl besser, als den meisten, die hier so groß gepostet haben, daß sie sich in ihrer Lehrzeit kein Auto etc leisten konnten, daß sie sogar Schulgeld zahlen mußten etc..

Aber darum gehts doch gar nicht!!!

Hier geht es doch mehr um die schreiende Ungerechtigkeit, die dem Sohn von fenjala wiederfährt!...

Er sieht Tag für Tag, daß er für die gleiche Buckelei einfach mal weniger Geld bekommt. Seine Arbeit wird einfach mal weniger wertgeschätzt.

Und da kann ich ihn echt gut verstehen, daß er sich da zurecht aufregt. Klar, er kann sich wahrscheinlich dennoch mehr leisten, als andere in seinem Alter, die keine Ausbildung oder einen Job haben. Aber das gleicht doch diese Ungerechtigkeit nicht aus!

Wozu sollte er sich denn noch anstrengen? Warum sollte er genauso viel arbeiten, wie die anderen Azubis, die direkt bei der Firma angestellt sind?

Merkt ihr denn gar nicht, wie bereits junge Menschen als billige Arbeitskraft ausgenutzt werden?

Natürlich bin ich auch dafür, daß er das eine Jahr noch durchzieht aber seinen Frust kann ich echt gut verstehen.

Anstatt ihn noch irgendwie zu bestrafen (mit Hausarbeit, mit Ratschlägen, er solle mit dem Rauchen aufhören, er solle sparen etc) würde ich ihn jeden Tag bestärken.

Er hat doch wirklich nen Lob verdient, daß er sich die Buckelei jeden Tag antut, obwohl er so ungerecht entlohnt wird. Ich finde schon, daß das von Reife zeugt. Es gibt bestimmt Jugendliche, die sich dann denken, "für das bißchen Geld gehe ich doch nicht malochen, da lege ich mich lieber in die soziale Hängematte zurück"


danke melly,
ja du hast recht in erster linie geht es um die ungerechtigkeit,der betrieb stellt ihn den arbeitsplatz aber braucht kein penny für ihn ausgeben.
wer arbeitet denn von den azubis freitags bis um 22:00 uhr?
na unser junge da er ja schon volljährig ist und weil sie wissen er ist so gut das man ihn auch allein arbeiten lassen kann.
ich denk wenn alle azubis im 3.lehrjahr den selben verdienst wie er hätten würde er auch nicht so viel rumjammern.

trotzdem bin ich froh das er die stelle hat. :mellow:


Zitat (Mellly @ 05.07.2007 21:25:36)
Aber darum gehts doch gar nicht!!!

Hier geht es doch mehr um die schreiende Ungerechtigkeit, die dem Sohn von fenjala wiederfährt!...

Er sieht Tag für Tag, daß er für die gleiche Buckelei einfach mal weniger Geld bekommt. Seine Arbeit wird einfach mal weniger wertgeschätzt.


Die Ungerechtigkeit sehe ich genauso, mich würde das genauso erzürnen. Nur- welche Wahl hat er denn? Er hätte ja sonst gar keine Lehrstelle gehabt. Wenn er jetzt schmeist, hat er nur zeit vergeudet und hat nichts in den Händen. Macht er seine Lehre fertig, hat er die Chance, sich eine besseren Arbeitgeber zu suchen.

Zitat (Sparfuchs @ 05.07.2007 21:42:25)
Zitat (Mellly @ 05.07.2007 21:25:36)
Aber darum gehts doch gar nicht!!!

Hier geht es doch mehr um die schreiende Ungerechtigkeit, die dem Sohn von fenjala wiederfährt!...

Er sieht Tag für Tag, daß er für die gleiche Buckelei einfach mal weniger Geld bekommt. Seine Arbeit wird einfach mal weniger wertgeschätzt.


Die Ungerechtigkeit sehe ich genauso, mich würde das genauso erzürnen. Nur- welche Wahl hat er denn? Er hätte ja sonst gar keine Lehrstelle gehabt. Wenn er jetzt schmeist, hat er nur zeit vergeudet und hat nichts in den Händen. Macht er seine Lehre fertig, hat er die Chance, sich eine besseren Arbeitgeber zu suchen.

dto. Sparfuchs, so sehe ich es genauso.

Bricht er ab ist er auf jedenfall erst recht der Betrogene. Also junger Mann halte durch - es ist für Dich und das eine Jahr kriegste rum. :trösten:

Mutter Fenjala halte auf jeden Fall zu ihm und bestärke ihn und sei einfach stolz auf ihn. :blumen:

Zitat (Sparfuchs @ 05.07.2007 21:42:25)
Zitat (Mellly @ 05.07.2007 21:25:36)
Aber darum gehts doch gar nicht!!!

Hier geht es doch mehr um die schreiende Ungerechtigkeit, die dem Sohn von fenjala wiederfährt!...

Er sieht Tag für Tag, daß er für die gleiche Buckelei einfach mal weniger Geld bekommt. Seine Arbeit wird einfach mal weniger wertgeschätzt.


Die Ungerechtigkeit sehe ich genauso, mich würde das genauso erzürnen. Nur- welche Wahl hat er denn? Er hätte ja sonst gar keine Lehrstelle gehabt. Wenn er jetzt schmeist, hat er nur zeit vergeudet und hat nichts in den Händen. Macht er seine Lehre fertig, hat er die Chance, sich eine besseren Arbeitgeber zu suchen.

Also ich bin überzeugt davon, daß er das dritte Jahr durchhält.

Ich finds einfach nur schade, daß junge Azubis schon merken müssen, daß ihnen Arbeit nicht mehr angemessen gedankt wird. Geht es dem Betrieb eigentlich noch um das Ausbilden junger Menschen? Oder sehen sie nur noch die billige Arbeitskraft?

Da läuft doch was schief!

Zitat (nanamanan @ 05.07.2007 21:53:04)


Mutter Fenjala halte auf jeden Fall zu ihm und bestärke ihn und sei einfach stolz auf ihn. :blumen:

rofl Mutter Fenjala....

glaub mir das werd ich und stolz auf ihn bin ich auch...sogar sehr :wub:

Mal ne Frage fenjala wer ist die RVA??? :pfeifen:


Zitat (wurst @ 05.07.2007 22:02:00)
Mal ne Frage fenjala wer ist die RVA??? :pfeifen:

regionalverbund für arbeit,
wer dort gemeldet ist kann im notfall über die RVA eine lehrstelle bekommen.
unser sohn hat in seinem betrieb zuerst ein 9 monatiges praktikum gemacht mit dem wunsch eine lehrstelle dort zu bekommen,als es soweit war hieß es....nein dieses jahr geht es nicht mehr da wir noch zu viele azubis im lager haben,versuch es nächstes jahr noch einmal.

in diesem fall konnte unser sohn dann sagen das er bei der RVA gemeldet ist,also wusste der chef er braucht kein lehrgeld für ihn bezahlen stellt ihn nur ein arbeitsplatz zur verfügung......und auf einmal ging es doch noch!

die RVA bezahlt dann die auszubildeten 3 jahre 256 euro
und die azubis müssen dann aber auch unterschreiben das sie in der zeit keine anderen nebenarbeiten anfangen.

Zitat
9 monatiges praktikum

Ist auch sehr seltsam ein Praktikum ist eigendlich 2-6 Wochen!!! :pfeifen:

Zitat
die RVA bezahlt dann die auszubildeten 3 jahre 256 euro


Die Summe erinnert mich irgentwie an einen 1,50 € Job!!!
:hmm: :hmm: :hmm:

Zitat (wurst @ 05.07.2007 22:27:10)
Zitat
9 monatiges praktikum

Ist auch sehr seltsam ein Praktikum ist eigendlich 2-6 Wochen!!!

dieses pratikum wird über eine BNW maßnahme vergeben,
dort dauert ein praktikum 9 monate.....alles bissel kompliziert :wacko:

Zitat (wurst @ 05.07.2007 22:27:10)

Ist auch sehr seltsam ein Praktikum ist eigendlich 2-6 Wochen!!! :pfeifen:


Mein Sohn hat auch ein Praktikum von 9 Monaten gemacht, bezahlt mit 192 Euro plus Fahrgeld von der Agentur für Arbeit.
Da er die Aussicht auf die Ausbildungsstelle hatte ,hat er es natürlich gemacht.
Jetzt ist er in dem Betrieb regulärer Azubi.

Zitat (wurst @ 05.07.2007 22:27:10)
Ist auch sehr seltsam ein Praktikum ist eigendlich 2-6 Wochen!!!  :pfeifen:


@ Wurst:

ein EQJ-Praktikum z.B. dauert mindestens 6 Monate (längstens 12 Monate)

Zitat
Mein Sohn hat auch ein Praktikum von 9 Monaten gemacht, bezahlt mit 192 Euro plus Fahrgeld von der Agentur für Arbeit.
@ Pauly: Das klingt ganz nach einem EQJ-Praktikum... die Agentur für Arbeit bezahlt nicht nur die 192 Euro und die Fahrtkosten, sondern auch die kompletten Sozialversicherungsbeiträge für den Praktikanten - dem Betrieb entstehen also keinerlei Kosten, zahlt alles die Agentur...
Zitat
Da er die Aussicht auf die Ausbildungsstelle hatte ,hat er es natürlich gemacht.
Jetzt ist er in dem Betrieb regulärer Azubi.
Und das ist im Prinzip auch der Sinn und Zweck eines solchen EQJ-Praktikums - es sollte dann idealerweise in ein Ausbildungsverhältnis einmünden - dann kann die Praktikumszeit sogar teilweise auf die Ausbildungszeit angerechnet werden (kann, muss aber nicht) - auf jeden Fall erhält man dann irgendwann eine reguläre Ausbildungsvergütung, weil man dann ja ganz normaler Azubi ist.
(Edit: hatte noch was zu ergänzen)

Bearbeitet von madreselva am 05.07.2007 22:51:44

Dein Kurzer hats gewusst, wie das ablaufen wird, der hat gewusst das dauert drei Jahre und der kriegt 256 Mücken. Wärs dem lieber gewesen, wenn der nix gekriegt hätte? Dann würd der sich erst recht nix leisten können. Vielleicht fragt er mal rum, wie beschissen es ist, Hartz 4 zu kriegen und zu warten, sich den Arsch aufzureißen und zu hoffen, bin mir sicher auf dem Arbeitsamt gibts mehr als einen, die Tränen in die Augen kriegen, entweder vor Lachen oder vor Wut, wenn die seine "beschissene" Situation mitkriegen, eigene Karre, nix abgeben, Essen, Wohnung und Wäsche umsonst und noch 50 Mücken von Mama obendrauf. :labern: :labern: :labern: Und jetzt nach zwei Jahren, wo Ende in Sicht ist, so nen Aufriss zu machen geht mir echt nicht rein.


Das war es ja auch. Uns hat dabei der Internationale Bund sehr geholfen, die haben sich so um die jungen Leute bemüht.
Erst war er in der Schule zu faul, als er dann eingesehen hat, dass er eine Ausbildung machen muss hat er nichts bekommen.


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 05.07.2007 22:43:29)
Und jetzt nach zwei Jahren, wo Ende in Sicht ist, so nen Aufriss zu machen geht mir echt nicht rein.

Naja, Aufriss würde ich das nun auch nicht gerade nennen...

Jeder kennt doch bestimmt von sich selbst die Situation, wo man am liebsten alles hinschmeißen würde, weil einen alles ankotzt, obwohl man vorher wußte, wie es ablaufen wird.

Und warum hält ihm eigentlich keiner zu Gute, daß er dennoch arbeiten geht und das Ding durchzieht? Trotz, daß es einfach nur ne riesen Ausbeute seiner Arbeitskraft ist.

Warum regt sich keiner auf, daß die Firma ihn nur nimmt, weil sie für ihn nichts abführen muss?

Natürlich gehts im besser als dem einen oder anderen Jugendlichen ohne Ausbildung aber ich finde, er hat alles Recht der Welt abzukotzen.

Er geht arbeiten für nen Hungerlohn und darf sich nicht mal nen Nebenverdienst suchen...

Natürlich sind Lehrjahre keine Herrenjahre aber ich finds krass, wie Firmen mittlerweile alles versuchen um rumzutricksen. "Nöööö, Azubis brauchen wir nicht mehr! Was? den kriegen wir umsonst, na dann her damit!"

Sorry, aber ihr solltet euch mehr über die Firma aufregen, anstatt über einen Jugendlichen, der sich über eine Ungerechtigkeit beschwert.

Natürlich hat er das alles vorher gewußt. Und genau deshalb sollte man ihn dabei unterstützen, daß er noch bis zum Schluß durchzieht. Und genau das macht ja fenjala und das ist auch gut so :blumen:

Zitat (Mellly @ 05.07.2007 22:53:42)


wie Firmen mittlerweile alles versuchen um rumzutricksen. "Nöööö, Azubis brauchen wir nicht mehr! Was? den kriegen wir umsonst, na dann her damit!"


Und da gibt es sogar noch eine Steigerung:

Da die EQJ-Praktikanten keinerlei Kosten für den Arbeitgeber verursachen und die Agentur für Arbeit keine Kontrollen durchführt, sind die Jugendlichen in manchen Betrieben massiver Ausbeutung ausgesetzt. Es werden sogar bezahlte Kräfte in Anlernberufen entlassen und durch Praktikanten ersetzt, diese werde oft mit versprochenen Ausbildungsplätzen motiviert, einen rechtlichen Anspruch darauf haben sie aber natürlich nicht. Für einige schwarze Schafe unter den Unternehmern sind EQJ-Praktikanten die ideale Form, Kosten zu sparen, da sie keine Berufsschule besuchen und ihnen so für die gesamte Arbeitszeit kostenlos zur Verfügung stehen.

Quelle! :pfeifen::pfeifen::pfeifen:

Ich denke, man muss da auch differenzieren.
Eigentlich haben nämlich alle irgendwie recht. Sowohl Fenjalas Sohn, der sich mit Recht irgendwie ausgebeutet bzw. ungerecht bezahlt vorkommt, aber natürlich auch Leute, die mit Recht schreiben, dass Fenjalas Sohn auf diese Weise wenigstens einen Ausbildungsplatz bekommen konnte, ansonsten wäre er leer ausgegangen.
Ich finde es persönlich nicht richtig, wenn Menschen für einen Hungerlohn arbeiten müssen.

Andererseits: Ich habe in den letzten Jahren auch ein paar Jugendliche in EQJ-Praktika untergebracht (nein, ich arbeite nicht bei der Agentur, sondern in der Jugendhilfe). Das waren meistens Jugendliche, die die Schule ohne irgendeinen Abschluss verlassen haben, die oft dann auch noch in irgendwelchen Fördermaßnahmen der Agentur waren und das auch vergeigt haben - aus welchen Gründen auch immer, persönliche/familiäre Schwierigkeiten, jugendlicher Leichtsinn, Faulheit... selbst verschuldet oder unverschuldet... auf jeden Fall, wie sollen die einen Ausbildungsplatz finden, ohne Schulabschluss?
Welcher Arbeitgeber soll die ausbilden, wenn die Bewerber bei ihm Schlange stehen? Das lief dann meistens so, dass ich die Arbeitgeber erst mal überzeugen musste, ob die Jugendlichen bei denen ein Praktikum machen dürfen, vielleicht erst mal ein paar Tage Schnupperpraktikum, bevor der Arbeitgeber sich dann auf ein EQJ-Praktikum einließ - meist nur unter der Bedingung, dass ich weiterhin Ansprechpartnerin für den Jugendlichen (und oft dann auch für den Arbeitgeber) bleibe... dann musste ich die Agentur überzeugen, dass der Jugendliche das EQJ-Praktikum durchhalten wird...
Größten Respekt und Hut ab vor meinen Jugendlichen, die das EQJ dann auch wirklich durchgehalten haben. Es ist mir nur bei wenigen gelungen, so ein Praktikum überhaupt zu vermitteln, aber diejenigen haben das auch allesamt durchgehalten - und wurden dann auch allesamt, jeder einzelne von ihnen, hinterher vom Betrieb in ein reguläres Ausbildungsverhältnis übernommen.
Der erste Jugendliche, den ich in ein EQJ vermittelt habe, macht jetzt seinen Gesellenbrief... er ist Mitte 20, und es war ein langer, mühseliger Weg mit einigen Rückschlägen. Als ich mit ihm zum ersten Mal bei der Agentur war (damals noch Arbeitsamt), war er 17 (mit 15 ohne Abschluss von der HS abgegangen), stand mit 1 1/2 Beinen im Knast, und das Amt weigerte sich schlichtweg, ihm noch irgendwelche Fördermaßnahmen zu finanzieren. Wie gesagt, er macht jetzt seinen Gesellenbrief.
Der zweite, den ich in ein EQJ vermittelt habe (auch ohne HS-Abschluss) wird kommenden Sommer mit seiner Ausbildung fertig.

Was ich damit sagen will: Für manche Jugendliche ist das EQJ leider tatsächlich eine wirkliche Chance (für manche echt die einzige, weil die Agentur leider nicht auf dem Standpunkt steht, dass es sich lohnt, alles dafür zu tun, dass jemand seinen HS-Abschluss nachholen kann oder Ähnliches...)
Für manche. Man muss da dahinter her sein, den Kontakt zum Jugendlichen und zum Betrieb halten, und darauf hinarbeiten, dass das dann wirklich in ein reguläres Ausbildungsverhältnis mündet.
Eine 3jährige Ausbildung mit Praktikums-Bezahlung finde ich aber nun wirklich bedenklich.


Ich denke wir wissen alle, dass es nicht richtig ist,wie die Betriebe sich heutzutage gegenüber den Jugendlichen verhalten.
Das da so Unterschiede in der Bezahlung sind ist auch nicht korrekt, auf keinen Fall.
Wenn wir mal ehrlich sind haben wir alle Angst, dass unsere Kinder ohne Ausbildung sind und dadurch eine noch ungewissere Zukunft haben.
Uns als Eltern sind doch die Hände gebunden, unsere Politiker unfähig, da kommen doch nur leere Versprechungen.
Das Fenjala ihren Sohn unterstützt ist doch auch vollkommen in Ordnung. Welche Mutter macht das denn nicht?
In den Postings ist einiges schief gelaufen.
Ich wollte doch nur wissen, warum er mit seinem Geld nicht auskommt, wie es bei uns aussieht und andere haben auch nur dazu geschrieben wie es bei ihnen aussieht
und was mit ihren Kindern ist.

Das Fenjalas Sohn das eine Jahr noch durchhält glaube ich auch, solange Familie da ist und stützt schaffen die Kinder es auch.


Zitat (wurst @ 05.07.2007 23:03:07)

Da die EQJ-Praktikanten keinerlei Kosten für den Arbeitgeber verursachen und die Agentur für Arbeit keine Kontrollen durchführt, sind die Jugendlichen in manchen Betrieben massiver Ausbeutung ausgesetzt. Es werden sogar bezahlte Kräfte in Anlernberufen entlassen und durch Praktikanten ersetzt, diese werde oft mit versprochenen Ausbildungsplätzen motiviert, einen rechtlichen Anspruch darauf haben sie aber natürlich nicht. Für einige schwarze Schafe unter den Unternehmern sind EQJ-Praktikanten die ideale Form, Kosten zu sparen, da sie keine Berufsschule besuchen und ihnen so für die gesamte Arbeitszeit kostenlos zur Verfügung stehen.

Quelle! :pfeifen:  :pfeifen:  :pfeifen:

@ Wurst,

also hier bei uns ist das so, dass jemand von der IHK bzw. von der HWK sich die EQJ-Plätze anschaut, so dass schon eine gewisse Qualitätskontrolle gegeben ist.
Ich hatte hier in der Praxis eher das Problem, Plätze für meine Jugendlichen zu finden, also es war nicht so, dass da Arbeitgeber standen und einen EQJ-Platz angeboten hätten, meistens kannten die das Modell nicht mal, sondern man musste denen erst mal erklären, was das Ganze sein soll.
Aber Du hast natürlich recht, es besteht keinerlei Rechtsanspruch darauf, dass der EQJ-Praktikant dann in dem Betrieb einen Ausbildungsplatz kriegt. Da muss man schon ein bisschen hinterher sein, und das war ich bei meinen Jugendlichen auch immer. Hat dann auch jedes Mal geklappt. Man muss eben den Kontakt zum Betrieb halten :D Ich hatte manchmal das Gefühl, dass sich in Wirklichkeit gar nicht der Jugendliche dort bewirbt, sondern dass es quasi darauf ankommt, wie überzeugend ich als Betreuerin und zukünftige Ansprechpartnerin wirke. :rolleyes: *grins* Ich sag's Dir, bin zu Bewerbungsgesprächen mitgekommen, wurde von Metzgermeistern kritisch beäugt, bin durch Backstuben und Wurstküchen mitgelatscht (und das ich als Vegetarierin...) Aber das Ergebnis zählt. Man muss halt echt am Ball bleiben und dahinter her sein.

Edit: Ach ja, ein EQJ-Praktikum in einem Anlernberuf macht natürlich keinen Sinn. Sollte schon ein Beruf sein, in dem man dann auch eine Ausbildung machen kann. Ich kenne das bei uns hier wirklich so, dass jede einzelne EQJ-Praktikumsstelle von der IHK oder von der HWK geprüft und genehmigt werden muss, sonst wird sie von der Agentur nicht bezahlt.

Bearbeitet von madreselva am 05.07.2007 23:27:49

Zitat (madreselva @ 05.07.2007 23:24:02)
Ich sag's Dir, bin zu Bewerbungsgesprächen mitgekommen, wurde von Metzgermeistern kritisch beäugt, bin durch Backstuben und Wurstküchen mitgelatscht (und das ich als Vegetarierin...) Aber das Ergebnis zählt. Man muss halt echt am Ball bleiben und dahinter her sein.

Also kleine Handwerksbetriebe,aber ich möchte nicht wissen was in großen Firmen abgeht!!! ;) ;) ;)

Zitat (wurst @ 05.07.2007 23:31:24)
Zitat (madreselva @ 05.07.2007 23:24:02)
Ich sag's Dir, bin zu Bewerbungsgesprächen mitgekommen, wurde von Metzgermeistern kritisch beäugt, bin durch Backstuben und Wurstküchen mitgelatscht (und das ich als Vegetarierin...) Aber das Ergebnis zählt. Man muss halt echt am Ball bleiben und dahinter her sein.

Also kleine Handwerksbetriebe,aber ich möchte nicht wissen was in großen Firmen abgeht!!! ;) ;) ;)

Ja, kleine Handwerksbetriebe - weil das genau das Umfeld ist, was meine Jugendlichen brauchen. In großen, anonymen Firmen würden die weder ein mehrmonatiges Praktikum noch eine 3jährige Ausbildung durchhalten. Große Firmen würden meine Jugendlichen auch nicht nehmen.
Ein Schulabgangszeugnis (kein Abschluss) das aus lauter 5ern und 6ern besteht, dann noch ein oder zwei abgebrochene Maßnahmen bei der Arbeitsagentur, eventuell schon die ersten Lücken im Lebenslauf...
welche große Firma soll so jemand nehmen?
Da sind kleine Betriebe ideal, da haben die Jugendlichen einen festen Betreuer, manchmal eine fast familiäre Atmosphäre, ich einen festen Ansprechpartner...
und dann kann das klappen. Große Firmen probiere ich erst gar nicht, deshalb kann ich nicht sagen, wie es dort aussieht.

Ach ja, das muss ich auch positiv bemerken: Auch während der Praktikumsphase haben sich die Arbeitgeber dann meist recht großzügig gezeigt, und den Jugendlichen immer wieder mal ein paar Scheine zugesteckt, wenn z.B. vor Feiertagen wie Weihnachten oder Ostern irgendwelche Sonderschichten geschoben wurden. Gar nicht zu sprechen davon, dass da natürlich zusammen gegessen wurde, und dafür nix bezahlt werden musste, und auch noch Zeug mit nach Hause genommen werden durfte...

Ich sehe es auch kritisch, wirklich.
Aber ich muss einfach sagen, dass meine Jugendlichen dadurch wirklich einen Einstieg ins Berufsleben bekommen haben.

Edit: Ach ja, und was ich auch noch sagen wollte: Ich nehme auch die Beschwerden der Jugendlichen sehr ernst, falls es Beschwerden gibt. Und ich gehe dem nach, und versuche zwischen Jugendlichem und Arbeitgeber zu vermitteln. Und ich bin auch nicht der Meinung, dass meine Jugendlichen sich im Praktikum alles bieten lassen müssen. Wir haben durchaus auch schon Praktika abgebrochen und eine neue Praktikumstelle gesucht.

Bearbeitet von madreselva am 05.07.2007 23:48:27

Ich kenne auch einen jungen Mann der nur durch eine solche Massnahme einen Ausbildungsplatz bekommen hat. Er hat einen schlechten Hauptschulabschluss und hätte ansonsten nie eine Lehrstelle bekommen. Er ist sehr froh, daß er seine Lehre machen darf auch wenn er weniger verdient als die regulären Azubis. Er begreift es als Chance. Auch er arbeitet in einem kleinen Handwerksbetrieb und wäre niemals von einer großen Firma genommen worden weil er da gleich durch das Raster gefallen wäre.


ich denk auch irgentwie habt ihr schon alle recht,
wenn ich mir aber überlege alle azubis bekommen ihr normales geld ....und nun der hammer,es geht ja nun langsam dem urlaub zu das bedeutet, URLAUBSGELD
alle bekommen das,nur unserer nicht.....das tut sogar mir weh!!!
er bekommt nur mit wenn die anderen sich unterhalten, was sie mit den 400 euro urlaubsgeld machen werden,ich gönne es den jungen leuten sie haben auch dafür gearbeitet es ist sicher kein NEID ,es macht nur traurig.

was ich noch korregieren muss,
400 euro bekommen die azubis im 1 lehrjahr,er ist im dritten.


Zitat (fenjala @ 06.07.2007 08:42:31)
ich denk auch irgentwie habt ihr schon alle recht,
wenn ich mir aber überlege alle azubis bekommen ihr normales geld ....und nun der hammer,es geht ja nun langsam dem urlaub zu das bedeutet, URLAUBSGELD
alle bekommen das,nur unserer nicht.....das tut sogar mir weh!!!
er bekommt nur mit wenn die anderen sich unterhalten, was sie mit den 400 euro urlaubsgeld machen werden,ich gönne es den jungen leuten sie haben auch dafür gearbeitet es ist sicher kein NEID ,es macht nur traurig.

was ich noch korregieren muss,
400 euro bekommen die azubis im 1 lehrjahr,er ist im dritten.

Wenn ich das richtig verstanden hab, hätte der die Lehrstelle ohne diesen Umweg doch gar nicht bekommen und der Betrieb hat ihn nur eingestellt, weil sie keine Kosten haben. Hätten sie die Kosten, hätten sie ihn erst gar nicht genommen.

Hat dein Sohn denn überhaupt einen Abschluss?

Von daher kann er doch froh sein, dass er den Platz überhaupt hat.

Gruß

Zitat (fenjala @ 05.07.2007 17:56:18)
habt ja recht, für mich ist es wichtig auch mal andere meinungen zu hören,
na ja unser mittlerer wird am 1.9 auch im selben betrieb eine ausbildung machen,
bekommt aber wie alle anderen gleich seine 400 euro....ist schon ungerecht.

auf der anderen seite hätt er keine arbeit könnte er auch nicht auto fahren.

Hallo Fenjala,

ich hab auch noch mal drüber nachgedacht, und das muss natürlich sehr bitter sein - vor allem wenn der eigene (jüngere?) Bruder im gleichen Betrieb anfangen wird und sofort mal mehr Geld verdienen wird... ich denke, das hätte ich als Jugendliche auch nicht so locker weggesteckt...

Was ich nicht verstehe, wenn der Betrieb doch immer wieder neue reguläre Azubis einstellt, warum können / wollen die Deinen Sohn nicht regulär einstellen? Gibt oder gab es bei ihm irgendwelche Vermittlungshemmnisse? Das verstehe ich nicht, er hat sich doch jetzt schon eine ganze Zeit in dem Betrieb offensichtlich bewährt...

Ich wünsch Dir alles Gute dabei, Deinen Sohn weiter zu motivieren und bei der Stange zu halten :trösten:

Zitat (Ritter @ 06.07.2007 12:04:42)

Hat dein Sohn denn überhaupt einen Abschluss?

Von daher kann er doch froh sein, dass er den Platz überhaupt hat.


Was spielt das nach zwei Jahren denn noch für eine Rolle?
Das ist doch Kleinigkeitskrämerei!

Ich denke wir als Erwachsene sollten uns auch mal in so einen Jugendlichen hineinversetzen, er macht die gleiche Arbeit und schaut auf deutsch gesagt in die Röhre.

So doch aber bitte nicht!

:o klar hat er einen abschluss


Zitat (pauly @ 06.07.2007 13:29:50)
Zitat (Ritter @ 06.07.2007 12:04:42)

Hat dein Sohn denn überhaupt einen Abschluss?

Von daher kann er doch froh sein, dass er den Platz überhaupt hat.


Was spielt das nach zwei Jahren denn noch für eine Rolle?
Das ist doch Kleinigkeitskrämerei!

Ich denke wir als Erwachsene sollten uns auch mal in so einen Jugendlichen hineinversetzen, er macht die gleiche Arbeit und schaut auf deutsch gesagt in die Röhre.

So doch aber bitte nicht!

Ich vermute, dass der Betrieb ihn überhaupt nur als Azubi genommen hat, unter der Bedingung, dass der andere Verein dafür zahlt.
Sonst hätten sie ja auch einen anderen nehmen können (ich gehe einfach mal davon aus, dass Fenjalas Sohn nicht ausreichende Qualifikationen hatte, sonst hätten sie ihn ja regulär genommen).

Man kann doch nicht immer davon ausgehen, dass man alles hinterhergeschmissen bekommt. Er hätte sich auch eine stinknormale Lehrstelle suchen können, inklusive Urlaubsgeld. Aber das tat er ja aus mir unbekannten Gründen nicht.

Zitat (Ritter @ 06.07.2007 17:04:59)
Zitat (pauly @ 06.07.2007 13:29:50)
Zitat (Ritter @ 06.07.2007 12:04:42)

Hat dein Sohn denn überhaupt einen Abschluss?

Von daher kann er doch froh sein, dass er den Platz überhaupt hat.


Was spielt das nach zwei Jahren denn noch für eine Rolle?
Das ist doch Kleinigkeitskrämerei!

Ich denke wir als Erwachsene sollten uns auch mal in so einen Jugendlichen hineinversetzen, er macht die gleiche Arbeit und schaut auf deutsch gesagt in die Röhre.

So doch aber bitte nicht!

Ich vermute, dass der Betrieb ihn überhaupt nur als Azubi genommen hat, unter der Bedingung, dass der andere Verein dafür zahlt.
Sonst hätten sie ja auch einen anderen nehmen können (ich gehe einfach mal davon aus, dass Fenjalas Sohn nicht ausreichende Qualifikationen hatte, sonst hätten sie ihn ja regulär genommen).

Man kann doch nicht immer davon ausgehen, dass man alles hinterhergeschmissen bekommt. Er hätte sich auch eine stinknormale Lehrstelle suchen können, inklusive Urlaubsgeld. Aber das tat er ja aus mir unbekannten Gründen nicht.

Ich denke das ist nicht der Thread um hier auszudsikutieren aus welchen Gründen auch immer Fenjalas Sohn keine reguläre Ausbildungsstelle bekommen hat.

Das ist so ein sensibles Thema, ich denke das geht uns nichts an, ich erzähle auch nicht allen Leuten was mein Sohn für einen Bockmist gebaut hat, das er nur über einen Praktikantenvertrag zur Ausbildung gekommen ist.

Das Thema hier ist einzig und allein ,was sich Betriebe heutzutage dabei denken die Jugendlichen so auszunutzen.

Bearbeitet von pauly am 06.07.2007 21:16:10


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