Kartenlegen, Wahrsagen, Tarot, Hellseherei: ich trau mich zu fragen.....


Wie denkt Ihr darüber, steht Ihr dazu?

alles Humbug, Müll, Mist,
ist etwas wahres dran?
stimmt es das es wahre Aussagen gibt?
Läßt man sich irgdnwo hineinziehen?
Glaubt man das, was man gerne möchte?
Ist es Beeinflussung?
Manipulation?
Reine Geldmache?

oder

(aber dann bitte ehrlich)!

Hast Du das schon mal probiert?
Wie waren Deine Erfahrungen?
Gibt es das wirklich?
Werden Situationen angesprochen die Stimmen?
Trifft es ein, was gesagt wird?
Lebt man danach?
Wird man Süchtig danach?

Ward Ihr schon einmal bei einem Kartenleger, habt angerufen, Euch überlegt, ich würde gern, aber trau mich nicht, ?
Wenn ja, was für Erfahrungen habt Ihr gemacht,

oder ist alles doch nur: Blauer Dunst Eurer Ansicht nach?

lg,
kochgenuss

Bearbeitet von kochgenuss am 05.01.2006 22:15:13


Ich habe Erfahrung mit Tarotkarten. Selten gelegt, aber die Ergebnisse waren verblüffend richtig :rolleyes:

Ach ja, und mir hat mal eine Frau aus der Hand gelesen. Ernsthaft, nicht auf der Kirmes. Und auch das hat alles gestimmt, was meine Vergangenheit betraf, aber auch, im Nachhinein, meine Zukunft. :)


ja, es gibt übersinnliche kräfte.
sind auch in der bibel beschrieben - allerdings verboten. deswegen halte ich mich daran und werde meine zukunft nicht vorhersagen lassen.
ich kenne einen fall, der frau ist was vorhergesagt worden, was sie dann mit allen mitteln erzwungen hat. sie sitzt heute im gefängnis. wirklich!
ich finde prophezeiungen können labilen menschen mehr schaden als helfen.

mein rat, nimm dein leben selbst in die hand!


Zitat (Bücherwurm @ 05.01.2006 - 22:17:18)
Ich habe Erfahrung mit Tarotkarten. Selten gelegt, aber die Ergebnisse waren verblüffend richtig :rolleyes:

Ach ja, und mir hat mal eine Frau aus der Hand gelesen. Ernsthaft, nicht auf der Kirmes. Und auch das hat alles gestimmt, was meine Vergangenheit betraf, aber auch, im Nachhinein, meine Zukunft. :)

alles kann und wird wohl nicht eintreffen, aber,
hat einiges gestimmt, was Sie gesagt hatten?

Zitat (yuki @ 05.01.2006 - 22:23:50)
ja, es gibt übersinnliche kräfte.
sind auch in der bibel beschrieben - allerdings verboten. deswegen halte ich mich daran und werde meine zukunft nicht vorhersagen lassen.
ich kenne einen fall, der frau ist was vorhergesagt worden, was sie dann mit allen mitteln erzwungen hat. sie sitzt heute im gefängnis. wirklich!
ich finde prophezeiungen können labilen menschen mehr schaden als helfen.

mein rat, nimm dein leben selbst in die hand!

das ist wohl richtig!!
Aber:
erschreckt es nicht, wenn es "T O T A L F R E M D E " menschen gibt die etwas sagen können,
und es dann irgendwann stimmen sollte, eintrifft??????

Auch wenn mich alle hier für verückt halten werden, ich emfpinde so etwas als Phänomen.... Denn wie gesagt, keinen Kontakt, keine Verbindungen, aber dann bekommt man etwas vom Leben erzählt?

ja auch ich war mal bei ner wahrsagerin. schon ewig her.

und was daran das interessante war, alles ist eingetroffen.


kochgenuss, ich glaub das nennt man GABE


Zitat (lotte-franziska @ 05.01.2006 - 22:27:48)
ja auch ich war mal bei ner wahrsagerin. schon ewig her.

und was daran das interessante war, alles ist eingetroffen.

hat Dich das nicht auf eine bestimmte Art und Weise erschreckt?
Voraus gesetzt sie kannte Dich wirklich nicht!......

Zitat (kochgenuss @ 05.01.2006 - 22:24:40)
Zitat (Bücherwurm @ 05.01.2006 - 22:17:18)
Ich habe Erfahrung mit Tarotkarten. Selten gelegt, aber die Ergebnisse waren verblüffend richtig :rolleyes:

Ach ja, und mir hat mal eine Frau aus der Hand gelesen. Ernsthaft, nicht auf der Kirmes. Und auch das hat alles gestimmt, was meine Vergangenheit betraf, aber auch, im Nachhinein, meine Zukunft. :)

alles kann und wird wohl nicht eintreffen, aber,
hat einiges gestimmt, was Sie gesagt hatten?

es hat sehr viel gestimmt, was sie sagte. Vor allem grundlegende Dinge meines Lebens. Wohlgemerkt, sie kannte mich nicht, und wußte auch nichts über mich. Und grundlegende Dinge, die sie mir für die Zukunft "prophezeit " hatte, sind auch eingetroffen. :rolleyes: ;)

Zitat (yuki @ 05.01.2006 - 22:29:21)
kochgenuss, ich glaub das nennt man GABE

weißt Du......

ich hatte ja um Ehrlichkeit gebeten., also will ich dem auch nicht hintenanstehen....

Es gibt viele die sagen es ist Mist, Müll, Humbug...
Okay, Ansichtssache!
Und natürlich findet man, wenn man ein solches mEdium kontaktiert, findet man es schön wenn man die positiven Dinge erzählt bekomt ( leider gibt es sehr sehr viele Scharlatane und Geldmacher darunter die ausnutzen...)
Aber, was ist, wenn man mal vorsichtig den mut zusammen nimmt, anruft oder anfragt und dann etwas nciht positives geagt bekommt und, es stimmt dann auch noch leider???? Alle nehmen das positive mit, ist ja auch das was schön ist, aber das andere, ist dann auf einmal nur noch Müll!.....

Bei mir, ich hatte vor 2 Jahren eine Kartenlegerin (da habe ich aber eine bestimmte Legeweise die ich bevorzuge...)sie sagte mir, als ich nach Familie und vor allem Mutter fragte: Es gibt einen Anruf für Dich in den Abendstunden.... eine männliche Person... es geht um Deine Mutter , es sieht nicht gut aus, und, du bist nicht da.....

Ihr könnt Bonny, Murphy, Sammy und und und fragen, sie haben es mitbekommen. AUF DM WEGE NOCHMALS VIElEn vIElen dank für Eure Worte und support, es hat sooooooo viel geholfen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Jetzt am Samstag vor dem 1. Advent, da kam dieser Anruf. Es war mein Papa, er sagte mir, Mama liegt auf der Intensivstation im Koma... Und , ich , ich war wirklich nicht da, 180 km entfernt bei meinem Freund in Köln......

Ich frage mich , und deswegen habe ich auch gepostet, woher kommt so etwas?
Wie geht das? Denn das negative will und zieht man sich bestimmt nicht selbst ins Leben. Denn, meine Mumi im Koma, ist wohl das letzte was ich gewollt hätte....

Das kann doch keine Eindildung sein?, oder????????

Ich denke, daß manche Menschen sowas wie das sogenannte "zweite Gesicht" haben. Diese Frau, die mir aus der Hand gelesen hatte, wurde nicht von mir bezahlt. Ich war bei Freunden zu Besuch, weit weg von meinem Heimatort, und sie war eine Nachbarin aus dem Haus, die , ich weiß nicht mehr, warum, an einem Abend dabeisaß. Natürlich fragte ich meine Freunde später, ob sie der Frau vorher irgendwas von mir erzählt hatten. Das war jedoch nicht der Fall.

Ich habe allerdings auch schon Dinge selber erlebt, für die es keine rationalen Erklärungen gab. Ich wußte Dinge, in dem Moment, als sie geschahen. Und ich war nicht dabei, als sie geschahen. ;)


Zitat (Bücherwurm @ 05.01.2006 - 22:47:18)
Ich denke, daß manche Menschen sowas wie das sogenannte "zweite Gesicht" haben. Diese Frau, die mir aus der Hand gelesen hatte, wurde nicht von mir bezahlt. Ich war bei Freunden zu Besuch, weit weg von meinem Heimatort, und sie war eine Nachbarin aus dem Haus, die , ich weiß nicht mehr, warum, an einem Abend dabeisaß. Natürlich fragte ich meine Freunde später, ob sie der Frau vorher irgendwas von mir erzählt hatten. Das war jedoch nicht der Fall.

Ich habe allerdings auch schon Dinge selber erlebt, für die es keine rationalen Erklärungen gab. Ich wußte Dinge, in dem Moment, als sie geschahen. Und ich war nicht dabei, als sie geschahen. ;)

Die "rationale Erklärung"
eine gute Bezeichnung dafür! .......

Für das was ich in Bezug auf meine Mama, vor gut 2 ! Jahren gesagt bekam, schon gar nicht mehr daran dachte, also auch nicht danach gelebt hatte (macht man im wenigsten Fall bei negativem...) da habe ich auch keine Erklärung für. Es war soweit weg, bis zu dem besagten Abend. Hatte meinem Freund damals mal von erzählt und ihm gesagt was mir gesagt wurde. Er hatte dies alles nur belächelt undsagte, ist dochalles Blödsinn, das gibt es nicht.

Seine erste Aussage nach dem Anruf von meinem Papa war:
Ich muß gerade daran denken was Du mir damals gesagt hattest....
Und ich, es war etwas was gesagt wurde ich aber in keinster Weise hätte anders beeinflussen oder mir einreden können.
An dem Samstag, vor dem 1. Advent hatte ich das erste richtig Angst, als alles gesagte, vor sooo langer Zeit auf einmal da war!.....

Liebe Kochgenuss, ich bin sehr sicher, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die wir nicht erklären können. Diese Dinge hat eigentlich auch jeder Mensch in sich. Ob das nun der sechste Sinn, das zweite Gesicht, oder eine übersinnliche Kraft oder etwas ganz anderes ist, sei dahin gestellt.
Vielleicht kennst Du das aus eigenen Träumen, die Jahre später eingetroffen sind. Oder "deja vu`s".
Die Tarotkarten betrachte ich nicht als Wahrsage oder Zukunftskarten. Für mich dienen sie als Schlüssel zum Unterbewussten. Aber nur zu meinem. Wenn Du ein Deck zur Hand hast betrachte sie mal in Ruhe.
Vor all den TV-Kartenlegern habe ich Respekt. Zum einen weil ich viele als Scharlatane ansehe und zum andern gibts solche die mich überzeugen.
Habe in meiner Jugend einmal ein Kartendeck der Madame Lenormand bekommen, das ich jahrelang nicht angerührt habe. Irgendwann einmal (kurz nach wunderschönen Afrikaferien) hab ich sie aus purer Langeweile für mich ausgelegt. Die Aussage war nicht sehr erfreulich, da sie Verlust oder Krankheit prophezeite. Die zweite Legung sagte ziemlich genau das selbe aus. Erst am nächsten Abend wagte ich die dritte Legung. Es war wie verhext. Wieder kam die gleiche Aussage. Damit war das Thema für mich erledigt. Ich entschloss einfach alles zu ignorieren und zu vergessen. Das war einfach, weil ich ja nicht eigentlich daran glaubte.
Einige Wochen später lag ich mit einer Tropenkrankheit einige Wochen im Krankenhaus. Hatte einen 3-monatigen Arbeitsausfall und war ein halbes Jahr völlig geschwächt.
Aber eigenthlich sind mir die Karten erst lange nach meiner Krankheit wieder eingefallen. Damals ist mir siedent heiss geworden und ich habe die Karten viele Jahre nicht mehr angerrührt.
Doch irgendwann hat mich dann doch wieder der Hafer gestochen und so lege ich hin und wieder aus. Aber nur für mich oder ganz enge Freunde und auch da nur mit äusserster Vorsicht, was Aussagen betrifft.
Liebe Grüsse Tweetie


Dejavu`s hab ich ganz häufig. Das ist schon ein merkwürdiges Gefühl.

Horoskope lese ich gerne. Bin richtig versessen drauf. Hab schon fremde Menschen angesprochen die grad am Bildzeitung lesen waren ob ich mal kurz mein Horoskop lesen dürfte :ph34r:
Ich glaube aber nur dran wenn es gut für mich aussieht.

Zu einer Wahrsagerin würde ich nicht gehen. Da hab ich Angst.

Hab schon paarmal gedacht das ich durch meine Gedanken Sachen beeinflussen kann, sowas wie Spielkarten, Würfel oder Bowlingkugel. Is natürlich Quatsch. Sonst müßte ich schleunigst nach LasVegas ;)

Manchmal ruft mich meine Freundin oder meine Mama oder Christine an und ich wollte sie im selben Moment auch grad anrufen. Is schon manchmal komisch.

Edit weil war grad bei Wikipedia wegen Dejavu

Das Erlebnis wird auch als Bekanntheitstäuschung oder Fausse reconnaissance (französisch für falsches Wiedererkennen) bezeichnet. Es tritt beim gesunden Menschen vereinzelt spontan, im Zustand der Erschöpfung oder bei Vergiftungen (v. a. mit Nervengiften wie Alkohol) auf. Als Begleiterscheinung von Neurosen, Psychosen oder organischen Hirnerkrankungen, vor allem des Temporallappens, können Déjà-vu-Erlebnisse gehäuft auftreten.

Im besten Fall bin ich erschöpft :unsure: oder ...???

Bearbeitet von Annette am 06.01.2006 00:33:39


Ich glaub ich geh jetzt besser auf direktem Weg in mein Bett ;)


angst, kochgenuss, nene nicht wirklich. damals war ich grad mal 20 und ich hab die wahrsagerin nicht wirklich ernst genommen. bin eher aus jux und dollerei zu der gegangen.
sie wusste von mir nur meinen vornamen, mehr nicht. meine freundin war mit von der partie. auch ihr wurden dinge gesagt, sei es vergangenheit/zukunft. von meiner freundin wusste die frau nicht mal nen namen. wir 2 waren echt platt.

jetzt über 20 jahre später reden wir noch abundzu von dem erlebnis und dass doch alles stimmte.
kleines beispiel: die frau sagte zu mir, dass ich z.zeit alleine wäre; ohne freund und dass diese trennung mir weh tat. yo war so. als sie mir dann was von nem " schwarzen mann " sagte, dacht ich, mein nächster freund hat wohl schwarze haare.
4 jahre später war ich mit einem dunkelhäutigen US ami verheiratet.
auch wenn diese ehe nicht gut ging, woher wußte die frau das? mit 20 wusst ich zwar, dass ich deutschland amerikaner sind, aber dass ich mal nen ami heirate und dann noch einen dunkelhäutigen, NENEEEEEEEEEE!!!


Es gibt sicher genug unerklärliche Dinge zwischen Himmel und Erde. Ich habe daran jedoch kein Interese, weil ich mein Leben ohne diese Einflüsse leben möchte. :)

Meine Mutter ar vor vielen Jahren bei einer Kartenlegerin und ich bin bis heute überzeugt dass es zuviele Menschen gibt, die diese Dienste in Anspruch nehmen, weil sie nicht zurechtkommen und verzweifelt einen Wegweiser suchen. Das ist teilweise gefährlich weil labile Menschen beeinflussbar sind und das kann schlimme Folgen haben.

Ich bin mehr für Autonomie im Leben und will selbst wählen und entscheiden was ich tue, nicht was jemand mir vorhersagt.

Hat es eigentlich was gebracht sich zu erinnern was vorhersagt wurde und es kam dann ?Was hat man im Nachhinein davon ausser die Verwunderung darüber ?

Murphy


Du hast recht mit der Behauptung, das sich labile oder unsichere Menschen leicht manipulieren lassen. Halte das auch für gefährlich. Da gibt es mehr als genug Scharlatane, die das ausnutzen.
Es würde zu weit führen jemandem, der ganz bewusst ohne diese Einflüsse leben möchte, zu erklären was es auser Verwunderung gebracht hat.
Liebe Grüsse Tweetie


@Tweetie: es würde mich wirklich interessieren, das war keine hämische Bemerkung oder Zynismus sondern eine echte Frage :huh:


Liebe Murphy, ich habe durch die Karten gelernt auch andere Sinne etwas zu schärfen. Bin vermutlich nicht sehr representativ, weil ich das nur für mich mache und auch nicht todernst nehme.
Bin auch keineswegs sooo geübt und brauche Stunden um alle Kombinationen zu berücksichtigen. Erst mit der Zeit kristallisieren sich die Aussagen von bestimmten Kartenfolgen heraus. Da helfen Bücher nur ein Stück weit. Es ist die Intuition die, entscheidet. Und die hat sich bei mir verbessert. Oder vielleicht geben mir gewisse Treffer mit den Karten einfach mehr Vertrauen in meine eigenen Instinkte.
Hoffe ich konnte in etwa deine Frage beantworten.
Liebe Grüsse Tweetie


Generell glaube ich schon an übersinnliche Kräfte. Da ich aber nie wissen möchte was die Zukunft bringt (kann man sowieso nicht ändern) würde ich sie mir nie deuten lassen.
Wiederum glaube ich das der persönliche Weg vorgeschrieben ist (Schicksal). Da muss man durch um das Leben zu verstehen. Deshalb leben wir ja um was zu lernen.
Entfliehen kann man seinen Weg nicht wenn man ihn schon vorher deuten lässt :)

Liebe Grüsse
Ela


Danke :blumen:


@ Tweetie, danke für Deine einfühlsamen Erklärungen. Du hast es genau auf den Punkt gebracht. Tarotkarten sagen NICHT, so oder so wird es kommen, sondern weisen auf Aspekte, manchmal auch vernachlässigte Aspekte, des Lebens hin, die man genauer anschauen sollte. Oder auch auf Aspekte, die stark sind, aber von dem Menschen nicht als Stärke wahrgenommen werden.

Was man daraus macht, ist jedem unbenommen :rolleyes:


Zu einer Kartenlegerin oder Handleserin würde ich nicht gehen, weil ich mir einrede, daß das alles Quatsch ist und nur Zufälle (gepaart mit einer sehr guten Menschenkenntnis) sind und Geldmacherei und so weiter und zum anderen, weil ich jetzt so glücklich bin, wie ich bin. Ich meine, wenn sich bei mir was ändert, dann wahrscheinlich nicht zum Guten und das möchte ich nicht unbedingt vorher wissen. Das würde mir nur meine gute Laune verderben.
Also kurz gesagt glaube ich nicht genug dran um solchen Leuten zu vertrauen und ich glaube nicht wenig genug dran um es mir am A... vorbeigehen zu lassen.

In meiner Jugend hatte ich sehr oft Dejavus. Einige konnte ich sogar beweisen. Es war mir (und meiner besten Freundin) eine Zeitlang richtig unheimlich.

Eine andere Freundin wußte vor mir, daß ich schwanger war und daß es ein Junge wird. Sie rief mich im Büro an und erzählte es mir und ich fiel aus allen Wolken weil ein Kind nicht grade geplant war. Ein paar Tage später hatte ich Gewißheit...

Also irgendwas ist dran.

Gutemine


Alles Quatsch und Zufall und Aufbauschen von Dinge die ausnahmsweise passiert sind, wie sie "vorhergesagt" wurden.
Kein Quäntchen Wahrheit dran, weil keine wissenschaftliche Wiederholbarkeit mit gleichen Voraussetzungen.

Das einzige, was reizt und den Stellenwert "erhöht", ist das "Mysterium" Zukunft, das einzige, was man nicht fassen kann.

Wenn man zehn Wahrsagern einen selben Auftrag gibt, kommen mindestens zehn verschiedene Deutungen heraus.

Auch sind diese "Wahrsagungen" keine Aspekte von irgend etwas, allerhöchstens ein Wunschdenken für die Unfähigkeit, Entscheidungen nicht fällen zu wollen, sondern es dem "Schicksal" zu überlassen.

Szenario:
Wahrsagerin sagt einem Mann voraus, dass er am nächsten Tag totgefahren wird.
Er geht an dem Tag nicht heraus und lebt weiter.
Sie konnte also nichts voraussagen, weil nichts da war, was einen Unfalltod gleichkam.

Wenn man sich anhört, wie oft Wahrsager sich im Nachhinein klammheimlich korrigieren und dann sagen: "Ja, das war ein anderer Aspekt, der eingetreten ist.", sieht man ganz klar, dass Wahrsagen mit KArten, Kristallkugeln, Pedeln, nur Geldmacherei ist.

Psychologisch bewiesen ist diese These:
Viele legen sich die Karten, weil sie nichts entscheiden können bzw. sich nicht festlegen wollen.
Der Zufallsgenerator "Wahrsage" muss dann her, damit man/frau einen Entscheider für sich hat.

Mal ein philosophisches Experiment:
Ein Philosoph steht vor dem Kadi, weil er angeblich die Wahrheit verfälscht hat.
Der Richter: "Morgen stirbst du durch das Beil des Henkers."
Er hat aber ein kleines Fünkchen Gutes im Herzen und meint weiter:
"Wenn du morgen früh etwas auf einem Zettel schreibst, was der Wahrheit entspricht, wird dein Leben verschont."
Der Philosoph überlegt die ganze Nacht.
Am nächsten Morgen wird er abgeholt, um ihn hinzurichten.
Der Richter fragt: "Wo ist der Zettel?"
Der Philosoph reicht dem Richter einen Zettel, den der Richter liest.
Daraufhin ist der Philosoph frei und wird nicht hingerichtet.




Was auf dem Zettel stand?

"Heute werde ich hingerichtet."


so, ich war jetzt mal zu faul den thread ganz zu lesen, aber ich befasse mich mit magie und bezeichne mich selbst als hexe.
ich hab einige tarotsets, aber ich lege sie nicht oft, weil ich meist gar nicht so viel wissen will wie mir die karten sagen. Wenn ich aber konkrete fragen hab hilft es mir oft sehr.
Ich habe auch schon Rituale gemacht die teilweise erschreckend gut funktioniert haben! Auch hier sollte man als unerfahrene Person sehr vorsichtig sein!


... und durch die Wand kann ich auch beamen.
Wollte ich nur mal gesagt haben. :pfeifen:


Ätsch und ich brauch keinen Transporter Syn, ich bin schneller als die Lichtgeschwindigkeit und komm überall schneller raus, als ich rein gekommen bin. :P

Bearbeitet von Jaren am 07.01.2006 16:49:29


Das glaub ich sofort rofl


Zitat (Jaren @ 07.01.2006 - 16:48:33)
Ätsch und ich brauch keinen Transporter Syn, ich bin schneller als die Lichtgeschwindigkeit und komm überall schneller raus, als ich rein gekommen bin.  :P

Das kann nicht sein, Jaren.
Du kannst nur maximal so schnell sein wie ich.
Man nennt mich mit Kosename C *(von Lichtgeschwindigkeit, physikalisches Symbol - c), weil ich beim Rennen die Lichtgeschwindigkeit erreiche (beim Denken sowieso).

Nichts ist schneller als die Lichtgeschwindigkeit, ähm c, ähm ich.

Fragen, Jaren ? :pfeifen:


Also, falls deine Reisegeschwindigkeit trotzdem stimmte (Konjunktiv) - also mal rein spekulativ und höchst-philosophisch obendrein - , hättest du ein Problem.
Hoffentlich stößt du nicht mit deinem "jüngeren" Ego zusammen, wenn du beamst. rofl
Wie ist das rechtlich gesehen, wer ist schuldig?



* sprich: "Sssie" B)

Bearbeitet von Syntronica am 07.01.2006 18:17:41


Jaren, pass bloß auf, dass du nicht mit Schrödingers Katze kollidierst oder in deren Kammer beamst :)

Wenn wir schon mal bei Inkohärenzen sind!

(IMG:http://www.quanten.de/images/schroedingerkatze_tot.gif)(IMG:http://www.quanten.de/images/schroedingerkatze_lebt.gif)

Vorsicht!

(IMG:http://www.quanten.de/images/schroedingerkatzen_ueberlagerung.gif)

Denk an das FM-Treffen am 18.3.!
:pfeifen:

Bearbeitet von Syntronica am 07.01.2006 18:32:06


:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Danke für den Rat - ich werde aufpassen

:blumen: :blumen: :blumen:


Was ich ganz auffallend finde ist das sich fast nur Frauen oder Mädchen für sowas
begeistern lassen.
Z.B ist meine Tante ein Esoterik-Fan, meine Mutter ist eine, meine Schwester auch ein bißchen.... usw. Ich kenne aber keinen männlichen Bekannten der sich für so was interessiert.

Vor kurzem hab ich mal auf VOX eine Serie gesehen in dem es um Reinkarnation ging. Es waren ausschließlich Frauen die berichteten. Ich muß sagen das ich es echt verblüffend finde obwohl ich es für absoluten Quatsch halte.
Auch sog. Nahtoderfahrungen hab ich bis jetzt auch nur von Frauen gehört.

Also ich selber glaube nicht an Hokuspokus, Horoskope und sowas, obwohl ich gestehen muß das ich wenn ich Horoskope finde Sie auch durchlese. Obwohl ich mich natürlich nie danach richten würde.

mfG xylokopos


Ich finde das gar nicht seltsam Xylokopos. Frauen sind sehr viel kommunikativer, reden dauernd - wenn niemand da ist, sogar mit sich selbst (hab ich selbst erlebt) und sind auch dauernd am Telefonieren. Weiterhin beobachten sie ununterbrocheen das Tun anderer Menschen. Das führt dazu dass sie eine oft bessere Menschenkenntnis haben, als Männer.

- Wenn sie also z.B. gerade mit einer bestimmten Person telefonieren wollten, ist die Chance groß, dass die Person, die sie gerade anrufen wollten, auch gerade anrufen will. Das ist eine statistische Wahrscheinlichkeit.

- das selbe beim "Wahrsagen" der Vergangenheit. Es bedarf nur einer gewissen Menschenkenntnis, um am Wortschatz, an der Körpersprache etc. jemanden einzuschätzen. Und mit viel Übung hast du das dann drauf.

- Außerdem gibt es wissenschaftliche Untersuchungen darüber, wie die Zukunft einer Person - statistisch gesehen - aussehen wird, wenn sie eine bestimmte Vergangenheit hatte. Deshalb beginnen Wahrsager grundsätzlich auch mit dem Wahrsagen der Gegenwart oder / und der Vergangenheit. Abgesehen davon, dass sie dann schon Anhaltspunkte haben, bekommen sie auch einen Eindruck von der speziellen Körpersprache und verbalen Ausdrucksweise der zu Beratenden.

Das ist alles Psychologie - hat aber nichts mit diesem Humbug zu tun.

(Übrigens, was ich hier über Frauen gesagt habe gilt selbstverständlich nicht für alle Frauen - ich kenne ja nicht alle Frauen. Die, die sich also nicht angesprochen fühlen, brauchen also nicht gleich böse zu werden.)


Als ich gerade "Psychologie" las, fiel mir ein, dass diese - Wie soll man es nennen? - rückwärtige Erklärungsnotstandsmethodik (???) sehr stark vertreten ist, was "Wahrsagerei" (schon das Wort ist auf Zukunft bezogen ein Antagonismus) betrifft.

Man glaubt an die "Wahrsagerei" und dann trifft die Prophezeihung nicht ein (, was immer so ist, wenn mal nicht der Zufall zugeschlagen hat).
Nun muss die Person, die an die "Wahrsagerei" glaubt (auch so ein schwammiges Wort) , eine Erklärung haben und die findet sie in einer weiteren irrationalen Erklärung, die eigentlich nur ein Versuch einer nichtwissenschaftlichen Erklärung durch nichtwissenschaften These für eine nichtwissenschaftlichen Methode (in diesem Zusammenhang "Wahrsagerei") ist.
"Ja", wird sie sagen, "dies mal hing ein Nebel vor der Zukunft."
Dieser Nebel hängt aber vor der Wahrnehmung der An-Wahrsagerei-Glaubenden.
Scheinwahrnehmungen sind ein sehr gängiges Mittel der "Wahrsagerei", Esotherik, Okkultismus u.ä.
Gerne wird auch die heisenbergsche Unschärferelation als Verteidigung der Glaubhaftigkeit der Zukunftserkennung genannt.
(Zur Info: Die HUR sagt z.B. aus, dass man im subatomaren Bereich entweder die Geschwindigkeit oder den Ort eines Teilchens bestimmen kann, aber nicht beides (gleichzeitig).)

Nun nimmt der Seher die HUR und erklärt seine Nichtwissenschaft, in dem er sagt, dass die HUR ja auch nicht eindeutig sei, da man eben ... (s.o.) und das gelte auch für die "Seherei", die ja auch eine Wissenschaft (in seinen Augen !!!) sei. Der Sehende hat ein Ereignis gesehen, weiß aber nicht, wann es eintritt oder weiß, dass etwa an genau dem Tag eintritt, aber nicht was.

Dies ist ein Methode der Erklärung des "Wahrsagens".

Eine weitere ist die Statistik der "Wahrsagerei".
Statistitisch gegesehen kann dies oder jenes eintretten, eben nur statistisch.
Eine Regenwahrscheinlichkeit von 99% heißt nicht, dass es zu 99% regnet, sondern, dass an Tagen, an denen die gleichen Bedingungen in der Vergangenheit galten, wie für den Voraussagetag, es an 99% dieser Tage geregnet hat.

Ausreden haben die Wahrsager für ihre nicht eingetroffenen Methoden zu Hauf.

Es reicht ja, wenn man sich selbst etwas vormacht.


Lieber Syn Du erwartest zuviel von den Karten. Lach.
Ich finde den Begriff Wahrsagekarten nicht korrekt. Jaren hat sehr viel richtiges zum Wahrsagen geschrieben.
Tuesday, was für Rituale sind das denn, die Du praktizierst? Würd`mich intressieren.
Liebe Grüsse Tweetie


Zitat (Jaren @ 07.01.2006 - 20:11:31)
-  Wenn sie also z.B. gerade mit einer bestimmten Person telefonieren wollten, ist die Chance groß, dass die Person, die sie gerade anrufen wollten, auch gerade anrufen will. Das ist eine statistische Wahrscheinlichkeit.


Stell dir vor Jaren selbst als Mann ist es mir vor kurzem passiert.
Ich wollt eine SMS an einen Kumpel schicken und genau in diesem Augenblick ruft er mich an. Meiner Mutter passiert dies laufend.

@Syntronica:
Obwohl ich mich wie gesagt ausdrücklich distanziere musst du zugeben das es Sachen zwischen Himmel und Erde gibt die man auch mit der "heisenbergsche Unschärferelation" oder mit sonst einer Theorie nicht erklären kann. Wir müssen ja auch nicht alles wissen.

mfG xylo

Zitat (mehrere Quellen)
Ich finde den Begriff Wahrsagekarten nicht korrekt.


Zitat
.. das es Sachen zwischen Himmel und Erde gibt die man auch mit der "heisenbergsche Unschärferelation" oder mit sonst einer Theorie nicht erklären kann.

Das ist kein Nachweis für das Zutreffen der "Wahrsagerei". Dies ist nur eine Verallgmeinerung des (Noch-)Nichtwissens, kein Beweis für oder gegen.

So ist es eben mit der "Wahrsagerei".
Wenn heraus kommt, dass das nichts mit Voraussage der wirklich einzutreffenden Zukunft zu tun hat, kommt es zu Relativierungen, wie in dem Zitat gesehen oder man spricht auf einmal nur noch von bestimmten Aspekten,die zutreffen könnten und schon ist man für sich auf der richtigen Seite, doch bemerkt nicht, dass der ganze Kram nur Mutmaßungen sind, die zutreffen könnten ("könnten" als Meßfaktor "zu 99.999 % nicht zutreffend").
Dann wird krampfhaft an der "gesehenen Zukunft" aber nicht eingetretenen Zukunft festgehalten und danach gelebt. Denn dann trifft die Zukunft doch zu.
Der Mann, der nicht rausgeht, weil ihm gesagt wurde, er habe einen Unfall, it den ganzen Tag allein zu Haus und hängtz ein paar Bilder aus Langeweile auf und haut sich mit dem HAmmer ziemlich schwer auf den Daumen, so dass er ins Krankenhaus muss.
Zack und da ist wieder die Prophezeihung eingetreten.
"Der Mann hatte doch einen Unfall, wie die 'Wahrsagerin' vorausgesagt hat", sagen dann die "Gläubigen".
Dies ist aber wieder eine Relativierung und Rechtfertigung.
Ich denk in diesem Zusammenhang an meinen Großvater, dem eine "Wahrsagerin" während des Krieges "vorausgesagt" hatte, dass er reich würde, vielleicht erst, wenn er ganz alt wäre.
Einige meiner Verwandten konnten nach seinem Tod dann nicht verhehlen, dass dies nicht eingetroffen war.
"Ja, aber vielleicht meinte die 'Wahrsagerin', dass es auch geistiger Reichtum oder Kindereichtum sein könnte."

"Wahrsagerei" ist eine à posteriori-Revision der nicht zugetroffenen Zukunt, mehr nicht.
Was ich damit sagen will, ist, wenn sich herausstellt, dass die "Zukunftsseherei" nicht zutrifft, wird im Nachhinein eine Relativierung hinein interpretiert, um doch einen Anhaltspunkt zu haben, um nicht zugeben zu müssen, dass dieser ganze Aberglaube völliger Quatsch ist.

Man denke auch daran, dass "Wahrsager" in früheren zeiten auch dazu da waren, Geschicke im Sinne der Herrschenden zu leiten. (siehe Wallenstein/Seni)

Bearbeitet von Syntronica am 08.01.2006 13:52:10

Also prinzipiell glaube ich schon, dass an den Wahrsagern etc. was dran ist. Und genau deshalb würde ich zu so jemand nicht hingehen. Ich möchte gar nicht wissen, was in meinem Leben noch auf mich zu kommt. :pfeifen:


Ich habe noch nie an sowas gelaubt, ich glaube auch nicht an Horoskope. Meine Schwiegermutter hat Tarotkarten und pendelt auch. Sie wollte mir vor Ayleens geburt den Geburtstag auspendeln, und ist dann beim 6.11. gelandet gekommen ist sie dann am 8.11. Also konnte auch sie mich nicht überzeugene. Helleseher und Wahrsager haben meiner meinung nach einfach nur eine rießen Menschenkenntniss oder großes Glück. Die Tante von meinem Freund hat mir für Celina ein Horoskop erstellt und meinte das sie ein rießen Sturkopf wird, naja bis her ist sie nur so stur wie es kinder in ihrem Alter sind und ich denke nicht das es schlimmer wird.
Denk nicht das mich irgendwas oder jemand überzeugen kann, bisher war es aufjedenfall nicht so.


Ich war 2001 bei der bekannten Berliner Wahrsagerin Gabriele Hoffmann. Sie hatte mir für die folgenden drei Jahre detaillierte Voraussagen gemacht, allerdings ist nicht eine davon eingetroffen.

Nach einem Jahr habe ich ihr davon berichtet, mit dem Hinweis, daß die damals bezahlten 500 DM für mich eine Menge Geld waren. Sie bat mich um die Übersendung meiner persönlichen Daten nebst Bild, um noch mal "nachzuschauen".

Einen Monat später bekam ich eine Mail von ihr, worin sie mich um meine Kontodaten bat, um mir die Hälfte des Betrages zurückzuüberweisen, mit dem Hinweis, mich nie wieder an sie zu wenden.

}:-]


Zitat (lu.gal @ 09.01.2006 - 08:49:28)
Ich war 2001 bei der bekannten Berliner Wahrsagerin Gabriele Hoffmann. Sie hatte mir für die folgenden drei Jahre detaillierte Voraussagen gemacht, allerdings ist nicht eine davon eingetroffen.

Nach einem Jahr habe ich ihr davon berichtet, mit dem Hinweis, daß die damals bezahlten 500 DM für mich eine Menge Geld waren. Sie bat mich um die Übersendung meiner persönlichen Daten nebst Bild, um noch mal "nachzuschauen".

Einen Monat später bekam ich eine Mail von ihr, worin sie mich um meine Kontodaten bat, um mir die Hälfte des Betrages zurückzuüberweisen, mit dem Hinweis, mich nie wieder an sie zu wenden.

}:-]

Wenn ich Handwerker wäre und würde nur absoluten Pfusch abliefern (keine der Voraussagen eingetroffen), dann könnte ich auch "großzügig" sein und den halben Lohn rückerstatten.
Ist doch ein Bombengeschäft.
Halbes Geld (in diesem Fall 250,- DM) obwohl man eigentlich gar keines verdient hätte. :sabber: :sabber: :sabber:

Genau das sind die Schindluder die ich meine. Selbst wenn alle Voraussagen eintreffen würden, wären 500 Euro eine Menge Moos für etwas, das so oder so passieren wird.
Der Boom all dieser Wahrsager und Hellseher hat etwas mit Mystik zu tun.
Ich denke mir, dass viele Leute, die früher in ganz anderen Familien- und Gemeindestrukturen gelebt haben und durch diese auch gewissermasen gelenkt und aufgefangen wurden, heute bei diesen Kartenlegern Rat und Anteilname suchen.
In einer Welt, in der alles erklärbar ist suchen die Menschen die Geheimnise und das Unerklärliche.
Grüsse Tweetie


Daran glauben? Hmmm... das ist eine schwierige Frage.... Ich kann von mir nur sagen, dass ich WEISS, dass es funktioniert...
Wie jemand von euch schon sagte, es ist eine "GABE"... entweder man ist für gewisse Dinge feinfühlig und empfänglich oder nicht.
Seit meinem Kindesalter habe ich immer wieder verschiedene Dinge erlebt, die mich stutzig machten...
Anfangs glaubte mir niemand, deswegen stellte ich das alles irgendwie ab und ab damit ins Hinterstübchen...
Doch vor kurzem fing ich an, Tarotkarten selbst zu legen... die interessieren mich am meisten...
Japp und es funktioniert wirklich... ich war zu Besuch bei meiner Mutter und legte ihr als erstes die Karten.. ich konnte in den Karten erkennen, dass es in den nächsten Stunden einen Streit mit ihrem Mann geben wird und dass sie überlegen soll, weise zu entscheiden usw. usw.... tatsächlich passierte dieser streit... ich meine, ich war erstmal fix und fertig...
ich hab aber wirklich gemerkt, dass ich plötzlich an gar nichts anderes mehr denken konnte, als an die karten... meine ganze energie ging nur für's kartenlegen drauf...
momentan gönne ich mir ne kleine atempause... aber wie gesagt, humbug ist das ganz sicher nicht, man sollte nur aufpassen, an WEN man sich wendet ;)

Jeannie


Träum weiter!


Träumen? Nenene... dann wäre ich ja im falschen Thread... ;)

LG
Jeannie


"Wahrsagerei", "Hellsehen", "Astrologie" - wie immer man diesen Determinismus-Schwachsinn nennen mag - ist eine Möchtegern-Absichts-Erklärung an die Zukunft und Hinbiegen der Vergangenheit als Verwechselung von Urache und Wirkung, um sich selbst zu rechtfertigen, nicht entscheidunstätig geworden zu sein.
Die Wahrscheinlichkeit von Eintreffen der vorausgesagten Handlungen, Dinge u.ä. ist im Gegensatz zum nicht eingetroffenen so gering, dass sich ein Glaube an diesen Humbug schon erübrigt.
Im Grunde ist es ein Erklärungsversuch von Dingen, die bereits eingetroffen sind, also eine Nachherbewertung der Vergangenheit und ein Zurechtrücken der Vergangenheit im Nachhinein, um sich selbst zu beweisen, dass man unter einer Wahrnehmungsstörung leidet, die Wirkung und Ursache verwechselt und genau dann, wenn es Sinn macht, sich vor sich selbst und andere zu rechtfertigen, dass man an sowas (s.o.) "glaubt".
Das Problem bei "Wahrsagerei" ist, dass Wirkung und Ursache gleichgesetzt werden.
Die Gleichsetzung der Wirkung mit dem Verursacher ist ein typischer, in empirischer Wissenschaft unzulässiger Zirkelschluss.
Er reduziert komplexe Zusammenhänge auf monokausale, geradlinig und relativ störungsfrei durchgeführte Handlungsstrategien, die in der Realität sehr selten vorkommen und ihre Komplexität unterschätzen.
Manipulative, (eigen-)suggestive Handlungsstrategie, um es korrekt auszudrücken.
Der Rückgriff auf eventuell vorausgegangene kausale Handlung benennt keine direkten Ursachen für die Ereignisse, die kommen werden, sondern nur mögliche Ursachen für einige seiner Folgen.
Dies beruht auf dem klassischen Denkfehler, dass aus Absichten und Interessen angeblich linear Handlungen folgen.
Dem ist aber nicht so.
In der "Wahrsagerei" tritt nämlich der sog. Aspekt bzw. die ungefähre Richtung in Betracht.
Und dies ist eine eindeutige Relativierung der ach so klaren Zukunft.
Dabei ist die Frage "Wem nützt es?" bzw. "Wem hätte es im Nachhinein nutzen können?" eine Umschreibung von Unfähigkeit, die Realität anzuerkennen, wie sie ist, und Entscheidungen zu fällen, bevor sie eintreffen, also Entscheidungsfaulheit.
Im Zusammenhang vor- und nachgefasster Erklärungsmuster soll sie jedoch nur die bereits für sicher gehaltene These untermauern, dass die Zukunft schon klar ist.
Wenn die Zukunft dann nicht eintrifft, ist eben ein Aspekt eingetreten oder eine Richtung ist nur grob vorgegeben.
"Wahrsagerei" - Determinismus - ist ein Mittel, sich selbst zu betrüfen, ein Erklärungsversuch, dass es sich nicht lohnt, wirklich weltbewegendes in Eigenregie zu planen, denn in Sinne der "Wahrsagerei" ist alles sowieso determiniert, also vorherbestimmt.

Völlig haltloser Quatsch!


Habe genauso wie Jeannie die Erfahrung gemacht, dass es funktioniert. Allerdings befrage ich die Karten nicht nach der Zukunft. Habe schon so viel über meine eigenen, unbewussten Hintergründe aus den Karten erfahren, dass ich die Zukunft gelassen auf mich zukommen lassen kann.
Jeder der sich die Karten legen lässt setzt sich der Willkür eines andern aus. Wenn ich denjenigen auch noch dafür bezahlen muss, ist das ein Geschäft. Genau wie mit der Liebe mache ich auch mit andern Gefühlen kein Geschäft. Also muss ich mich selbst mit den Karten beschäftigen.
Jeder der sich die Karten, aus welchen Beweggründen auch immer, legen lassen will, sollte sich Jeannis Rat zu Herzen nehmen: Passt auf, an WEN Ihr Euch wendet.


Es ist schon sehr seltsam, welche Argumente es für "Wahrsagerei" durch Karten gibt.
(Für die anderen Formen wie Hellsehen, Handlesen, Kaffeesatzlesen, Astrologie, Bleigießen, aus Wolkenlesen, aus Vogelschärmen lesen ... übrigens auch)
Man glaubt dran, doch auf einmal ist es nicht mehr die Zukunft, die man zu Tage fördert, sondern Geheimnisse über sich selbst.
Die Karten sind in diesem Fall nicht die Offenleger der eigenen Eigenschaften, sondern ein Instrument, des Sich-etwas-Wünschen.
Dabei geht die "Wahre Aussage" über eigene Eigenschaften, des Schicksals u.ä. einher mit dem Wunsch, etwas über sich selbst aus einer universellen Wahrheitsbasis zu erfahren.
Dabei ist die Karte nicht der Wahrheitsbote, sonder reine Einbildung.
Ich habe bei meinen Studien über diesen "geheimnisumwitterten" Humbug eine psychologische Befangenheit sich gegenüber erkannt (von Seiten der Karten-Gläubigen).
Was man über sich weiß, hat man angeblich durch die Karten erfahren.
Was genau hat man erfahren?
Eine Schülerin sagte mir, sie habe durch Kartenlegen - wobei sie ausdrücklich betonte, sie wisse, dass "Wahrsagen" Humbug sei - herausgefunden, sie sei selbstbewusst.
Man kann sich viel einbilden, dass man durch Karten bestätigen lassen kann.
Selbstbewusst war sie übrigens nicht, auch wenn die Karten es ihr Glauben machen wollten.

Das Über-sich-mehr-durch-Kartenlegen-erfahren geht so:
Es werden Karten gelegt. Diese werden je nach zugrunde liegendem Inerpretationsprinzip mal einzeln mal in Zusammenhängen betrachtet und "Lehren" gezogen.
Dabei ist die Wahrscheinlichkeit monokausal sehr hoch, dass etwas auf einen selbst zutrifft.
Irgendwas trifft immer zu, wenn man mehrere Interpretationen benutzt.
Wenn mal nichts herauskommt, oder nicht das, was man sich nicht erträumt hat, macht es eben später noch mal u.s.w. bis man sich selbst bestätigt hat.
Was die Karten-Gläubigen nicht wahrhaben wollen, ist, dass sie sich selbst betuppen, wenn sie die Karten als Perpetuum-mobile der Selbsterkenntnis sehen.

Das Problem, das ihr ansprecht ist, ein ganz anderes, es nennt sich Einflussnahme.
Angenommen die aufgedeckten Karten legen für eine sensible Personen ein schlimmes Schicksal offen.
Wenn es ihm durch Euch offenbart wird, könnte die Person plötzlich ausrasten, weil sie sich dem "vorasusbestimmten" Schicksal nicht hingeben will. Sie flippt aus und was passiert?
Ihr stößt etwas zu.
Und dies legt ihr als vorhergesagte Zukunft aus.
Peinlich!

Andersherum.
Die "Wahrsagerin" von Franz-Josef Strauß (ehemaliger Bayerischer Ministerpräsident) hat über dessen Tod hinaus noch viele große Taten vorausgesagt.
Ein TV-Moderator fragte: "Wieso konnten sie denn nicht sehen, dass Herr Strauß sterben wird?"
Die "Wahrsagerin" hatte zwei Thesen:
1. Sie könne nicht alles sagen, was sie wisse. Sie wisse nicht, wie Strauß darauf reagiert hätte.
2. Die Zukunft sei nicht immer klar, man könne eben nicht alle Aspekte berücksichtigen, sie habe aber schwarze Wolken erkannt.

Dies trifft besonders die Ernsthaftigkeit und den Wahrheitsgehalt von "Wahrsagerei".
In Nachinein legt man sich etwas zurecht.

Wenn etwas passt, ist es Zufall.
Merkt ihr "Wahrsagerei-Gläubigen" nicht, dass ihr Euch selbst betrügt, in dem ihr an etwas glaubt, dessen Wahrheitsgehalt von vorne gegen Null lauft?

Ich kann übrigens auch "Wahrsagen".
Ich habe vorausgesagt, dass einer meiner Azubis durch die Prüfung fallen wird, was auch geschehen ist.
Dazu haben ich auch Karten benutzt - Bewertungskarten über (nicht-)erbrachte Leistungen.



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