ANALDRÜSE


Hallo,

kennt ihr das auch?? Unser Hund stinkt in regelmäßigen Abständen so stark nach "Analdrüsensekret" das einem der Atem stockt. Ich weiß ja, daß das Sekret nomalerweise beim "kacken" mit raus läuft und zur Makierung und Informationsausstausch dient u. U. bei zu weichem Stuhlgang einfach nicht mit rausgedückt werden kann. Wir sind deswegen auch bei den ersten Geruchsanzeichen oder beim Schlittenfahren beim TA oder wenns gar nicht geht (ich habe es mir fachmännisch zeigen lassen) mach ich das auch schon einmal selber. .... :kotz: ist aber eher die Ausnahme, will ihm ja nicht weh tun und für ungeübte Nasen ist das nicht wirklich angenehm. Aber wie so vieles andere, wenn mann Kinder und Tiere hat passiert sowas immer am Wochenende oder wenn der TA gerade keine Sprechstunde hat. Echt eklig.

Wie ist das denn mit Euren Hunden? -oder Katzen, die haben das ja.

Gruß
YO


Meine Hündin hat da noch nie Probleme mit gehabt.
Auch der Tierarzt brauchte noch nie was machen. Und meine Mira ist 5 Jahre alt.


Bei uns muss regelmäßig der Tierarzt ran :angry:


Bei unserem Hund waren sie einmal verstopft, wurden ausgedrückt und gut wars.
Er ist jetzt neun.
Bei allen Katzen die wir bisher hatten gab es nie Probleme.
Hat dein TA mal gesagt, welche Ursache das haben kann? Futter vielleicht?


hallo,

bei unserer ersten hündin fing das jenseits der 9 jahre so in etwa an.. es stank echt widerlich.
und obwohl ich sonst nicht so dämlich bin in medizinischen belangen, hab ich es nie hinbekommen, musste immer mit ihr zur tierärztin.
geäussert hat es sich stets zuerst durch "schlittenfahren" (hund rutscht auf dem hintern durch die gegend...) dann müffelte es.
das regelmässige ausdrücken durch den doc blieb uns bis zu ihrem tod mit 16 jahren treu.....

ich glaube gehört zu haben, dass in extremen fällen die drüsen operativ entfernt werden können. solange aber paarmal im jahr ausdrücken reicht, würde ich von der OP absehen

liebe grüsse
chili
P.S. meine derzeitige süsse ist 11 und toitoitoi... NOCH mieffrei :P


Die Analdrüsen können verstopfen, sich entzünden und Abszesse entwickeln.

Aus den verschiedensten Gründen, wie z.B. Verdickung des Drüsensekretes oder unzureichend feste Konsistenz des Kotes, können die kleinen Ausgänge der Analdrüsen verstopfen. Wenn dieser Fall eintritt, verspürt der Hund einen unangenehmen Druck. Er setzt sich auf sein Hinterteil, nimmt die Hinterbeine hoch und rutscht mit seiner Analregion über die Erde. Dieser Vorgang wird von vielen Hundehaltern als "Schlittenfahren" bezeichnet.

Manche Hunde beginnen auch, ihre Analregion exzessiv zu lecken.

Verstopfung der Analdrüsen ist ein äußerst weit verbreitetes Problem, speziell bei kleinen Rassen.

Wenn Bakterien in die Drüsen gelangen, können sich Infektionen und Abszesse entwickeln. Da dies ein ausgesprochen schmerzhafter Zustand ist, wird der Hund eventuell versuchen zu beißen, wenn man die Region um seinen Schwanz berühren will. Auf der rechten oder linken Seite des Afters ist eine deutliche Verdickung zu erkennen, je nach dem, welche Drüse in Mitleidenschaft gezogen ist.

Behandlung

Bei Verstopfung der Analdrüsen müssen diese von einem Tierarzt oder dem Hundebesitzer gründlich gereinigt bzw. entleert werden. Zu diesem Zweck übt man mit dem Finger unterhalb der Analdrüse Druck aus und streicht diese nach oben hin aus. Dies wiederholt man so lange, bis kein Sekret mehr entleert werden kann.

Bei manchen Hunden ist diese Prozedur alle 1 bis 2 Wochen notwendig.

Verstopfte Analdrüsen wirken sich nicht auf den allgemeinen Gesundheitszustand des Hundes aus. Das Problem ist vielmehr, daß sich der Hund durch das Scheuern beim "Schlittenfahren" in der Analregion verletzen kann. Außerdem kommt es dabei vor, daß Sekret auf dem Teppich oder Boden abgesetzt wird. Da dieses Sekret für unsere Menschennasen einen äußerst intensiven, ganz fürchterlichen "Duft" hat und sich auch nur sehr schwer wieder entfernen läßt, sollte man hier so schnell wie möglich eingreifen.

Abszesse der Analdrüsen müssen von einem Tierarzt operativ geöffnet werden. Üblicher Weise bekommt der betroffene Hund anschließend über 7 bis 14 Tage Antibiotika. Weiterhin sollte das geöffnete Abszess möglichst mehrmals täglich ausgespült werden. Hierzu eignet sich eine dünne Braunol-Lösung, die mit Hilfe einer speziellen Kanüle in die (geöffnete) Analdrüse eingeführt wird. Der Vorgang sollte so lange wiederholt werden, bis kein eitriges Sekret mehr herausgespült wird. Da diese Prozedur für den Hund recht schmerzhaft ist, sollte sie ausschließlich von einem erfahrenen Hundebesitzer mit Hilfe einer weiteren Person, die den Hund währenddessen sicher hält, durchgeführt werden. Im Zweifelsfall oder bei Unsicherheit sollte man sich lieber an den Tierarzt wenden.

In manchen Fällen ergeben sich aus Analdrüsen-Abszessen Folgeerkrankungen. Übermäßige Narbenbildung oder ähnliche Schäden können die Nerven und Muskeln der Analregion beeinträchtigen. Im schlimmsten Fall kann dies dazu führen, daß der Hund seinen Kot nicht mehr halten kann.

Wenn ein Hund gelegentlich ein Problem mit den Analdrüsen hat, kann man durchaus wie oben beschrieben verfahren. Bei Hunden, die wiederholt oder chronisch unter Verstopfung, Entzündung oder gar Abszessbildung leiden, sollten die Analdrüsen jedoch operativ vom Tierarzt entfernt werden.


Es gibt einen Futterzusatz von Luposan, der die natürliche Entleerung des Beutels fördert/ermöglicht.
Das ist der Kräutersnack. Den mische ich unter Poldis Futter.

Unsere Hundefriseurin kontrolliert und entleert gegebenenfalls den Analbeutel.



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