Katzentransport


Hallöchen,
im November haben wir ein kleines Käztchen pudelnass im Wald gefunden; mitgenommen und zum Tierarzt gebracht!Die Untersuchung ergab: geschätzes Alter 6-8 Wochen- topfit! Weil wir 2 Wohnsitze (beruflich bedingt) haben und eigentlich kein Haustier mehr wollten, haben wir überall nachgefragt, wer das Kätzchen haben möchte/ erfolglos!
Nun gehört FLUMMI zu uns!
Ein herzallerliebstes lebendiges Kätzchen - sehr anstrengend, aber süß!
Die ersten Wochen war auch das Pendeln kein Problem. Schnell wurden beide Wohnungen als zuhause akzeptiert!
Seit 3 Wochen geht nun gar nix mehr! Wir schaffen es nicht mal mehr zum Tierarzt: wenn wir sie endlich in ihrer durchaus geräumigen Transportbox haben, kotet sie schon das erste mal rein! Nachdem wir den Kot entfernt haben und weiterfahren wollen, kotet sie wieder rein, maunzt erbärmlich und muß sich übergeben, sodass uns nichts anderes übrig bleibt, als umzukehren! (3 Std. vorher nix fressen und Rescue-Tropfen schon ausprobiert!)
Gott sei Dank haben wir eine Tierärztin gefunden, die demnächst zum 1. Wohnsitz kommt.
Meine Frage: können wir das kleine Käztchen schon allein lassen, vor allem über Nacht? Wir haben Katzensitter organisiert, die 1x am Tag gucken.
Oder gibt es so große Transportboxen, wo man ein (kleines) Katzenklo reinstellen kann? Ich habe gehört, dass es Leute gibt, die ihre Samtpfote sogar mit in den Urlaub nehmen (keine Angst-haben wir nicht vor), aber vielleicht hat jemand nen guten TIP?!


:) Ich würde ihr den Transport nicht mehr antun, 1x am Tag Katzensitter hört sich doch gut an. Wieviele Tage die Woche wärt ihr den weg?

:blumen: Wünsche viel Erfolg!


Das Kätzchen mag wohl die ständige Umstellung nicht mehr und rebelliert. Ich würde das Tier nicht mehr zwingen ständig die Umgebung zu wechseln. Die Lösung mit dem Katzensitter finde ich gut. :)


Wenn das Zumselchen für längere Zeit das Haus verlässt, wird Katerchen kurzerhand vor die Tür gesetzt. Miezchen wohnt sowieso draußen und kommt nur rein, wenn die Gefahr besteht, dass sie sich's Ärschlein abfrieren könnte.
Wenn das Zumselchen Urlaub macht, muss auch Katerchen draußen wohnen. Die Nachbarn stellen dann was zum Futtern hin.
Das Zumselchen würde nicht auf die Idee kommen, Katzen durch die Gegend zu chauffieren. Das Zumselchen macht sich nicht gern unnötige Arbeit.


Zitat (zumselchen @ 11.03.2015 15:55:04)
Wenn das Zumselchen für längere Zeit das Haus verlässt, wird Katerchen kurzerhand vor die Tür gesetzt. Miezchen wohnt sowieso draußen und kommt nur rein, wenn die Gefahr besteht, dass sie sich's Ärschlein abfrieren könnte.
Wenn das Zumselchen Urlaub macht, muss auch Katerchen draußen wohnen. Die Nachbarn stellen dann was zum Futtern hin.
Das Zumselchen würde nicht auf die Idee kommen, Katzen durch die Gegend zu chauffieren. Das Zumselchen macht sich nicht gern unnötige Arbeit.

Das hilft jetzt dem TE auch nicht gerade weiter...

Vor allem hat er ja die berufsbedingten zwei Wohnsitze, was beim @Zumselchen vielleicht nicht gegeben ist :)


@rudirallala: Ich denke mal, dass ich dem Kätzchen unter diesen Umständen auch einen Katzensitter geben würde, weil die meisten Katzen eher auf den Wohnort als auf die Person fixiert sind (Ausnahmen bestätigen die Regel!). Mein Kater Benson ist total auf mich geprägt, folgt mir auf Schritt und Tritt und würde auch nach Timbuktu mit mir ziehen, sein Bruder Hedges ist mehr materiell gesinnt - solange der Futternapf regelmäßig gefüllt wird und sein Bettchen sauber und die Katzenklappe benutzbar ist, ist ihm der "Dosenöffner" relativ egal. :D

Zitat (zumselchen @ 11.03.2015 15:55:04)
Wenn das Zumselchen für längere Zeit das Haus verlässt, wird Katerchen kurzerhand vor die Tür gesetzt. Miezchen wohnt sowieso draußen und kommt nur rein, wenn die Gefahr besteht, dass sie sich's Ärschlein abfrieren könnte.
Wenn das Zumselchen Urlaub macht, muss auch Katerchen draußen wohnen. Die Nachbarn stellen dann was zum Futtern hin.
Das Zumselchen würde nicht auf die Idee kommen, Katzen durch die Gegend zu chauffieren. Das Zumselchen macht sich nicht gern unnötige Arbeit.

Deine Methode ist nicht für alle umsetzbar. Manche Fellnasen wohnen draußen und andere drinnen. Das macht den Unterschied zwischen Deinem Miezchen und dem Kätzchen des TE.

Zitat (mops @ 11.03.2015 16:07:12)
Vor allem hat er ja die berufsbedingten zwei Wohnsitze, was beim @Zumselchen vielleicht nicht gegeben ist :)

Ja, @mops, nun verhält es sich aber auch so, dass das Zumselchen unter solchen Bedingungen (zwei Wohnsitze, kein Auslauf) keine Haustiere halten würde.
Aber falls @ruditrallala der Katze Auslauf bieten kann (was wir nicht wissen), dachte ich, dass es ggf. eine Option wäre, die Katze bei Abwesenheit draußen wohnen zu lassen. Dann braucht man auch niemandem den Schlüssel zu geben.

Auch wenn das vielleicht gemein klingt, ich würde das Kätzchen ins Tierheim geben. So eine kleine, süße Miez wird schnell adoptiert.
Erstens mögen Katzen den ständigen Ortswechsel nicht, inkl. Box, und dann wollen sie auch nicht ständig alleine sein. Selbst wenn 1x am Tag jemand schaut, ist das zuwenig. Auch wenn Katzen "ihr Ding machen", wollen sie ihre Streicheleinheiten.
Vielleicht fühlt sie sich vernachlässigt und das in so jungem Alter, wo sie viel spielen und beschäftigt werden wollen.


Erstmal: Super, das ihr der Mieze ein/zwei ^_^ neue Zuhause gegeben habt!!!
Die katze zeigt eindeutige Angst und Stresssymptome. Heisst, der Transportkorb muss erst mal als "Höhle" angenommen werden. Also geliebte Decke, getragenes Hemd von einem von euch, Lieblinglecker reinlegen, während Ihr entspannt ! in einem eurer zuhause seid. Die Katze nicht in den Korb "stopfen", sonder ggf. wieder (früh genug!!) mit Lecker reinlocken und schnell zumachen...aber immer dran denken, die merken euch an, wenn es los geht. Während der Fahrt mögl. neben der Box sitzen und die Katze mal ansprechen und streicheln gibt Boxen, die man so öffnen kann, dass die Hand reinpasst ohne dass die Katze raus kann. Ausserdem ist dieses Feliway-Spray sehr empfehlenswert. Ich schreib das deshalb, weil meine Tochter 250 Km weit entfernt studiert und ihre Katze alle paar Wochen "nach Hause schleppt" und zwar, unter erschwerten Bedingungen, mit dem Zug. Das Paulinchen hatte sich nach dem zweiten Mal daran gewöhnt und ist jetzt eine Globetrotterin... ;) . Und gute Ratschläge darf ich geben, weil ich drei Katzen von unterschiedlichster Mentalität habe, und seit 30 Jahren solche hatte.
Liebe Grüße und bitte nicht aufgeben!


An "Zumselchen"
Entweder machst du dir einen Spass aus dieser Seite, oder du wohnst auf dem Land, wo man in Bezug auf Tiere ja eh schon immer etwas schmerzfreier war... Bei uns Stadtbewohnern bringt das Leben leider nicht immer eure entspannte Lebenshaltung mit sich. Das WIR es trotzdem wagen, unsere Katzen, die sehr oft aus dem Tierschutz kommen, in der Wohnung halten (müssen), ist nicht zuletzt diesem sorglosen,"ländlichem" Umgang ohne Kastration zu "verdanken". Ich kann meine drei Katzen, die aus eben solche erbärmlichen Verhältnissen kommen, nicht "vor die Tür " setzen und würde es auch nicht tun. Und ja, auch ich habe Catsitter, wenn es nötig sein sollte.

Bearbeitet von Mimikatz am 11.03.2015 23:45:40


Flummi zeigt eindeutig Stress-Verhalten und das Einkoten ist ihr Protest.

Meine Katzen mochten den Transportkorb auch nicht, weil der als Synonym für den Tierarztbesuch stand. Aber das hilft Dir jetzt nicht weiter @rudirallala :(

Deine Idee, ein Katzenklöchen mit reinzustellen, finde ich ziemlich gut. Eine ausreichend große Box findest Du, wenn Du Dich im einschlägigen Fachhandel beim Hundezubehör umsiehst. Hunde-Transportboxen sind größer. Eine kleine Waschschüssel mit Streu könnte als behelfsmäßiges Tö umfunktioniert werden.

Meine Tierärztin gab mir den Rat, die Transportbox als Wohlfühl-Höhle zu gestalten. Also Lieblingsdecke reinlegen, Leckerlies und/oder Lieblingsfutter bereitstellen. Vielleicht noch mit Feliway einsprühen.

Wenn ich meine Katze bei meinen Altvorderen geparkt hatte, weil ich wegfahren wollte, brachten sie mir meine Fellnase zuweilen auch persönlich wieder. Papa saß am Steuer, Mama auf dem Rücksitz. Und hatte die Katze auf dem Schoß. Es ist zwar verboten, Haustiere lose (ohne Box) im Auto zu transportieren, aber es funzte. Die Katze kam jeweils entspannt wieder nach Hause :)

Grüßle und viel Erfolg,

Egeria


@rudirallala, habt ihr im Verwandten/ Freundeskreis niemanden, der das kleine Kätzchen für die Zeit in der ihr weg seid, in Obhut nehmen würde? Oder eine Pfötchen- Pension?
Mach doch mal einen kleinen Aushang beim Tierarzt.
Ist für so eine kleine Katze auch nicht so schön, über Tage, die ganze Nacht allein zu sein.


An Mimikatz:

Nun, das Zumselchen hat seine Prioriten gesetzt:
- Ein Leben ohne Katzenkacka im Heim oder Automobil. - Dafür lässt es sich auch gern als "schmerzfrei" bezeichnen, obwohl es ja eher denjenigen für schmerzfrei hält, der sich die Bude vollk... lässt.
Das Zumselchen könnte übrigens auch ganz entspannt im Stadtzentrum wohnen - dann eben ohne Haustiere.



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