Interner Jobwechsel: nach kurzer Zeit


Hallo, nachdem ich 3 Monate arbeitslos war, habe ich eine neue Arbeit gefunden. Und ich finde sie furchtbar.
Ok, vielleicht hätte ich sie gar nicht erst annehmen sollen, aber Auswahl hatte ich keine. Entweder weiter zu Hause bleiben oder eben das.
Da ich in meinen erlernten Berufen wegen der Arbeitszeiten nicht mehr arbeiten kann, muss ich irgendwo als Quereinsteiger was suchen. Das ist sehr schwer.

Heute war mein 2. Arbeitstag *schäm* und eben habe ich auf der Homepage meiner Firma eine freie Stelle bei einer Tochterfirma gefunden. Die Arbeitsstelle würde mich mehr interessieren und wäre auch noch näher.

Soll ich mir getrauen eine Bewerbung abzuschicken oder wäre das unverschämt? Ich könnte die neue Stelle erstmal verschweigen, aber vielleicht sehen die das auch im Computer über den Name.

Könnt ihr mir etwas raten?


Ich würde gleich morgen bei deinem jetzigen Chef genau das sagen. Daß der andere Job bei der Tochterfirma möglicherweise besser für dich sei aus den und den Gründen. Das ist eventuell keine Konkurrenz, vielleicht könnte er sogar vermitteln? Nichts verschweigen, ganz offensiv vorgehen. Notfalls die räumliche Nähe in den Vordergrund stellen.

Du weißt nie, wie intensiv der Kontakt zwischen den Firmen ist. Heimlich könnte der Schuß derbe nach hinten losgehen.


Ich würde mich an den Geschäftsführer wenden und es ihm genauso erklären, wie du es hier geschrieben hast. Dass du es als Quereinsteiger recht schwer hast und erstmal diesen Job angenommen hast, in der Hoffnung es könnte für dich OK sein.
Du bist doch sicher auch in der Probezeit? Dazu ist die Zeit doch da um auszuprobieren, ob einem die Arbeit wirklich liegt und wenn doch nicht, könnte man was anderes suchen. Das du nun bei der Tochterfirma dich besser aufgehoben fühlen könntest, sollte m.M.n. nicht auf Unverständnis stoßen.

Sehe gerade, das Isamama ähnlich denkt.


Ich habe auch bei einer Firma gearbeitet, bei der mehrere Tochterfirmen unter einem Dach waren. Und die Personalangaben sind in der Regel in einer zentralen Datenstelle gespeichert. Die wissen also sehr gut, wer bei welcher Tochter arbeitet.
Darum schließe ich mich Isamamas Rat an, mit offenen Karten zu spielen und die guten Gründe zu nennen, warum du gerne zur Tochtergesellschaft wechseln würdest. Ich denke, dass du hier mit Offenheit am weitesten kommst.


Ich hab jetzt erstmal da angerufen, wegen der Arbeitszeiten. Leider erreiche ich die zuständige Dame wahrscheinlich erst am Montag. Nützt ja nix, wenn es sowieso nicht in Frage kommt.
Sollte das passen, kann ich immer noch auf meinen Chef zugehen.
Wenn ich schon etwas länger da wäre, hätte ich kein Problem damit, aber morgen ist gerade 1 Woche um.


Ich hab jetzt erstmal da angerufen, wegen der Arbeitszeiten. Leider erreiche ich die zuständige Dame wahrscheinlich erst am Montag. Nützt ja nix, wenn es sowieso nicht in Frage kommt.
Sollte das passen, kann ich immer noch auf meinen Chef zugehen.
Wenn ich schon etwas länger da wäre, hätte ich kein Problem damit, aber morgen ist gerade 1 Woche um.


Ich kann das Dilemma gut verstehen. :trösten:
Heute ist ja der besagte Montag...
Drücke dir die Daumen, dass es positiv aufgenommen wird und du Verständnis findest. Kostet der Firma ja nix...


Arjenjoris, darf ich mal fragen, ob du das in deinem Sinne ummodeln konntest?


Auch bei dem anderen Job wurde Bereitschaft zur Schichtarbeit verlangt. Hatte sich also erledigt.
Samstag hatte ich ein Gespräch in einer Physiotherapie, für den Empfang. Leider gab es auch da 2-3x die Woche AZ bis 20 Uhr. Musste ich leider absagen.
Ich suche weiter und muss eben durchhalten. Glücklich bin ich aber dort nicht.


Zitat (Arjenjoris @ 17.11.2016 20:51:14)
Ich suche weiter und muss eben durchhalten. Glücklich bin ich aber dort nicht.

Ich drück dir die Daumen, dass du schnell was Passenderes findest :trösten:


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