Träumereien


Angeregt durch Ruven träumte es mir, es hier mal mit Träumereien zu versuchen.
Träumereien kennen schließlich alle. Die einen träumen nachts, andere wieder tagsüber. Und wieder andere träumen immerzu. Häufig brechen sie auch ab ... .

Vielleicht, hörte ich mich im Traum, wird das hier ja ein stiller Ort. Wo man sich über kleine Träumereien freuen kann. Selbst wenn es mal ein wenig nachdenklich werden sollte ... .




Einem rechtschaffenen Mann erschien einst ein Engel.
Du bist, flüsterte der Abgesandte, auserwählt. Du hast einen Wunsch frei.
Der wälzte darüber sein höhepunktloses Leben.
Überleg es dir gut!, mahnte der Engel.
Da blitzte es ihm gedankenschwer. Einen Wunsch, sagst du?!
Dann - dann will ich - dich!
Da erschrak der Engel.

Bearbeitet von gert am 12.07.2006 01:01:59

Nachts träume ich eigentlich immer nur wirres Zeug, an das ich mich am nächsten morgen - zum Glück - meist nicht mehr erinnern kann.

Tja, meine Tagträume sind da deutlich attraktiver, aber outen möchte ich mich hier nicht. :pfeifen: :P


Träumereien sind für mich schon was ganz anderes als Träume. Ein Traum ist eher das, was mir der Schlaf beschert und eine Träumerei ist für mich ein Tag-, Wunsch- oder Wachtraum.

Mir fällt dazu H.Heine ein:

Mir träumte einst von wildem Liebesglühn,
Von hübschen Locken, Myrten und Resede,
Von süßen Lippen und von bittrer Rede,
Von düstrer Lieder düstern Melodien.

Verblichen und verweht sind längst die Träume,
Verweht ist gar mein liebstes Traumgebild!
Geblieben ist mir nur, was glutenwild
Ich einst gegossen hab in weiche Reime.

Du bliebst, verwaistes Lied! Verweh jetzt auch,
Und such das Traumbild, das mir längst entschwunden,
Und grüß es mir, wenn du es aufgefunden --
Dem luftgen Schatten send ich luftgen Hauch.

Ein bischen schwermütig ist es schon aber nicht so schlimm wie der kleine blaue Schmetterling von H.Hesse. Anscheinend hab ich heute meinen Lyrischen....

Gutemine


Soviel Träume...

Was wäre wenn...

Was wäre, wenn Freunde nicht verstorben wären, ausgewandert und etc. - wäre ich dann ein anderer Mensch geworden? Wäre mein Leben ein anderes Leben geworden? Wo würde ich heute stehen?
Es bleibt nur ein Traum... es kommt keiner wieder...
Und so träume ich weiter... in Gedanken immer bei ihnen...


Mein Traum wäre es, frei von Sorgen leben zu können.
Mein Traum wäre es, ohne Kriege auf dieser Welt Leben zu können.
Mein Traum wäre es, zu Wissen das unsere Kinder eine sichere Zukunft hätten.
Mein Traum wäre es, das die Menschen miteinander und nicht gegen einander Leben
können.
Mein Traum wäre es, Das das Elend auf dieser Welt ein ände hätte.
Mein Traum wäre es, Wen diese Dinge kein Traum wären.

:D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D

morgenwind :rolleyes:


Morgenwind, das hast du schön gesagt. Diese Träume haben wir doch alle.


Ton aun und dann ab gehts ...... :rolleyes::wub::rolleyes:
http://www.beepworld.de/members28/synonimus/


zum Nachlesen :

Selig im roten Abendlicht
soll sich Herz zum Herzen legen.
Wenn wir so tanzen dicht an dicht
werden wir durch Wolken schweben.

Lächelnd sich die Sterne wiegen,
tragen im Innern manches Bild.
Sah´n schon viele Paare fliegen,
in Liebesnächten, heiß und wild.

© by Gilbert 2005


Zitat (Chilly @ 11.07.2006 - 17:57:55)
Ton an und dann ab gehts ...... :rolleyes:  :wub:  :rolleyes:


Danke, Chilly!! :blumen: :blumen: :blumen:
Wunderbar ...

Bearbeitet von gert am 11.07.2006 20:07:52

Ich träume oft so real das ich wenn ich aufwache mich erst ein paar minuten "sammeln"muss.


@ Chilly :blumen:

was für eine traumhafte homepage, die musik, die bilder, die texte,

alles traumhaft. danke :blumenstrauss: :blumenstrauss: :blumenstrauss:


Ich träumte mal - in allen meinen Liebeswirren - dass ein Mann kommt, der mein Seelenverwandter ist - mit dem ich nicht nur Spaß habe - der mich auch hält, wenn ich Halt brauchte, der immer und überall bei mir ist. Ich träumte diesen Traum sehr lange.... bis dann... eines Tages - ein Mann dort stand - so groß - so stark - der mit mir die Sterne in der Nacht anschaute - der mir beim Abschied hinterhersah, bis er mich nicht mehr sehen konnte - der rannte, wenn ich rief.. der mich tröstete in der Not, der mit mir lachte, wenn ich lachte, der stundenlang meine Probleme anhörte - der einfach nur "meines war"

Es gehört hier nicht rein... es ist ja gar kein Traum...

es ist mein Leben!!!!


Zitat (Gitta1 @ 11.07.2006 - 22:20:04)
Es gehört hier nicht rein... es ist ja gar kein Traum...


Aber es klang wie ein Traum!

Und diesen "Traum"- träumen den nicht viele?

Ich träume heute... von einem Mann..ich weiss nicht, was er ist, wer er ist, was er tut - mir gut....
Scheissegal - wer er ist... ich lasse mich einfach nur fallen...
er tut mir einfach nur gut....
einfach nur fallen lassen - ich träume...

süsse Träume...


:) Träume süss Gitta ,mir geht es oft so das ich mich fast wie auf einen guten Film auf das Träumen freue . :wub:


Zitat (gert @ 11.07.2006 - 18:27:11)
Zitat (Chilly @ 11.07.2006 - 17:57:55)
Ton an und dann ab gehts ...... :rolleyes:  :wub:  :rolleyes:


Danke, Chilly!! :blumen::blumen::blumen:
Wunderbar ...

:wub:

http://www.cirrico.de/page/unicorn-lady.php

http://www.cirrico.de/page/romantic-songs.php

Bearbeitet von Chilly am 12.07.2006 07:06:13

Zitat (Chilly @ 12.07.2006 - 07:03:59)
http://www.cirrico.de/page/unicorn-lady.php

http://www.cirrico.de/page/romantic-songs.php

Ich hab jetzt noch mal zwei neue Favoriten mehr!
Vielen Dank! :blumenstrauss::blumenstrauss:

Traum und Traeumerei, zwei Worte die so aehnlich klingen und garnichts miteinander zu tun zu haben brauchen.
Oder vielleicht doch? Seltsamerweise brauchen die Sprachen in denen ich mich auskenne, dasselbe Verb wenn sie von 'vor sich hintraeumen' reden und das was wir im Schlaf tun.
Ueber das, was wir im Schlaf traeumen, haben wir kaum Gewalt: Der Geliebte, von dem eine junge Frau am Tage traeumen kann, kann ihr im naechtlichen Traum als Ungeheuer erscheinen.
Wenn wir im Wachen traeumen, phantasieren wir uns meistens ideale Momente zusammen. Dabei koennen wir uns vollkommen entspannen.
Je staerker unsere Phantasie ist, umso besser koennen wir uns eine angenehme Welt zusammenstellen.
In der Tat, traeume ich vor dem Einschlafen vor mich hin mit angenehmen Gedanken und schlafe ebenso angenehm ein, was nicht garantiert, dass die Traeume im Schlaf angenehm sein werden.
"Ich werde eine wunderschoene Frau heiraten," sagte der Gefangene.
"Du sitzt doch lebenslaenglich", erinnerte ihn ein anderer.
"Aber man darf doch traeumen!"

Ist es berechtigt, dass dasselbe Wort fuer so verschiedene Taetigkeiten gebraucht wird?

Danke Gert, dass Du mich auf diesen Thread aufmerksam gemacht hast. Ich fand ihn dann durch den Sucher.
Wollte Dir antworten, bekam aber Fehlermeldungen. Muss so manches in diesem Forum noch gruendlich lernen. :blumen:


Hatte heute einen merkwürdigen Traum... vielleicht ist ja hier so ein kleiner Experte - der weiss, was es zu bedeuten hat....

Ich war auf dem Kröpcke.... tausende von Männern um mich herum... sie hatten alle schwarze Haare - mit grauen Strähnen drin... sie hatten kein Gesicht!!! Ich wandelte zwischen ihnen umher, nicht wissend, was ich suchte, dann aufeinmal zog sich alles bei mir zusammen - Herzchen, Hüftgegegend.... da hatte ich ihn gefunden.... leider bin ich dann erwacht...

Ich weiss nur, dass mein Kopf sagte - da ist er....

Hat jemand eine Erklärung?


"Ich werde eine wunderschoene Frau heiraten," sagte der Gefangene.
"Du sitzt doch lebenslaenglich", erinnerte ihn ein anderer.
"Aber man darf doch traeumen!"



Ach Ruven!

Als ich deine Zeilen zu lesen begann, hab ichs schon geahnt:
Gert, hats mich gewarnt, das hälst du nicht durch.
Und so geschahs dann ja auch. Ich bin so furchtbar sentimental.
Ich gestehs trotzdem: Ich habe bei deinem süßen Traum auch schon wieder Tränen in den Augen gehabt. Und wenn das weibisch sein sollte, Ruven!
Dann ist es das eben! Ich habe sie auch nicht zurück gehalten!

Bearbeitet von gert am 13.07.2006 01:25:13


S eit heute weißt Du ganz genau
E s war nichts echt, es war nur Schau
L ange hast Du nach Dir gesucht
B is vor kurzem dein Leben verflucht
S eitdem ist Dir endlich klar
T ief verschüttet es in Dir war
W eil Du es zuliesst dass man mit Dir spielte
E rbarmungslos deine Gedanken durchwühlte
R uhig hast Du dem zugesehn
T ief verletzt liesst Du es geschehn
G eblendet vor Liebe warst Du und dumm
E in Spielball der hüpfte und nahm gar nichts krumm
F reundlich zu Jedem und immer bereit
U nendlich voll innerer Einsamkeit.
E s ist vorbei, Du bist wieder da
H eb deinen Kopf und sag nicht nur Ja
L ass die Vergangenheit hinter Dir, lache und sag ,ich bin wieder hier.


Tilda

Gert, diese Geschichte habe ich extra fuer Deinen Fred geschrieben, waehrend es draussen kracht.

Im Moment, da er sie das erste Mal erblickte, wusste er, dass sie es war. Sie setzte sich an einen Tisch, nah genug, dass er sie verstohlen anblicken konnte, weit genug, dass es nicht auffiel. So hatte er sie in seinen Tagestraeumen gesehen: Schlank, von angenehmem Aeusseren, und vor allem symphatisch. Sie war der Typ, mit der er sich nie streiten wuerde, diskutieren, ja, aber keine heftigen Argumente. Sie wuerden immer einen Kompromiss finden.
Er war immer der schuechterne Typ gewesen, und wusst nicht, wie man Frauen anredet; manchmal hatte er in einer Discothek eine der Floskeln versucht, wie “sie haben eine sehr huebsche Bluse an”, hatte jedoch selber gemerkt , wie unecht das klang , und wurde natuerlich abgeblitzt. Aber sie wuerde kein Anrede benoetigen: Ein Blick und auch sie wuerde ihn erkennen. Und danach wuerde die Unterhaltung fliessen, als ob sie sich schon immer gekannt haetten.
Das alles klang eigentlich naiv, doch wusste er, dass sein Moment endlich gekommen war.
Er starrte vor sich hin und sah ihre gemeinsame Zukunft: Das langsame Naeherkommen, die erste Beruehrung, und bald danach das gemeinsame Leben. Es wurde ihm schwummerig bei so viel Glueck. Alleine der Gedanke, mit ihr abends zu Hause zusammenzusitaen, Hand in Hand; und spaeter die Kinder, auf die sie voll Glueck und stolz blicken wuerden. Und gemeinsam wuerden sie alt werden!
Wie hiess sie eigentlich? Er kam in die Wirklichkeit zurueck.
Sowas fraegt man am besten!
Dies war der Moment sich zusammenzu nehmen und zu handeln! Wenn er jetzt zu schuechtern oder ungeschickt war, gaebe es nie die ertraeumte Zukunft.
Aber das konnte ja nicht passieren. Er kannte sie schon lange aus seinen Traeumen und das musste bedeuten, dass auch er in ihren Traeumen erschienen war.
Er nahm sich zusammen, stand auf und begab sich zu ihrem Tisch.
Er schaute sie nur an und als sie aufblickte, fuehlte er, dass sie ihn erkannte. Ihre Augen oeffneten sich ueberrascht, ihr Mund oeffnete sich zu einem Laecheln…nein, sie zoegerte und wollte wohl etwas sagen.
Eine kalte Stimme erklang: “Was starrst du Affe? Kenne ich dich? Los, verschwind von hier!”


Zitat (ruven @ 13.07.2006 - 09:21:14)
...
Er schaute sie nur an und als sie aufblickte, fuehlte er, dass sie ihn erkannte. Ihre Augen oeffneten sich ueberrascht, ihr Mund oeffnete sich zu einem Laecheln…nein, sie zoegerte und wollte wohl etwas sagen.



Bis hier hin stimmts!
Das darf nicht wahr sein!!
Du kannst meine Träume lesen!!


PS: Vielen Dank! Hast du meisterlich fortgeführt!! :blumen:

Ja Gert, bei mir besteht keine Gefahr, dass eine Geschichte romantisch und mit happy end zu Ende geht. :)

Bearbeitet von ruven am 13.07.2006 10:35:45


Zitat (ruven @ 13.07.2006 - 10:35:02)
Ja Gert, bei mir besteht keine Gefahr, dass eine Geschichte romantisch und mit happy end zu Ende geht. :)

Ja, Ruven.
So definitiv!?
Warum besteht denn diese "Gefahr" bei dir so gar nicht?

Hallo Ruven,

das würde mich auch sehr interessieren - nie ein Happy End?

Es sind doch Träume - du verpasst eine Menge süsser Schmerzen -

manche Träume gehen doch auch in Erfüllung oder ist bei dir

nie so etwas passiert?


Ja Gert, die Zeiten der Romane mit happy end sind vorueber. Heute erwartet man bei der Geschichte einen besonderen, ungewohnten Twist, ich jedenfalls.
Daphne du Maurier war darin hervorragend: Oft erfuhr man erst mit dem letzten Satz ihres Buches, dass alles ganz anders war, als es bis dahin erschien.
Ein happy end wuerde ich nur in meinen Satiren schreiben, da es da nicht besonders auf das Ende ankommt.
Ich nehme jedoch an, dass Frauen immer noch gerne geruehrt sein wollen. Das ist in Ordnung.

Meine Geschichte moege den Eindruck erwecken, dass ich pessimistisch veranlagt sei; bin ich aber garnicht. Ich habe in den schlimmsten Zeiten immer die gute Seite einer Situation gesehen.
Wie sagte der Geschaeftsmann, als er auf laengere Zeit ins Gefangnis musste?
"Wenigstens zahle ich da keine Steuern mehr."


An Gitta, die unterdessen angekommen ist:
Ich habe so manche Enttaeuschungen erlebt, habe mich jedoch davon nicht unterkriegen lassen. Am Schluss fand ich immer heraus, dass alles nur zum Guten war, und habe im Rueckblick das Gefuehl, als ob das Schicksal mir besonders guenstig geneigt war. indem es die anscheinend unangenehmen Sachen geschehen liess.

So kann der schuechterne Held meiner Geschichte froh sein, dass ihn diese unwirsche Dame weggeschickt hat.

Da faellt mir gerade ein: Als er aus dem Restaurant kam, war er sehr durcheinander und schaute nicht , wo er hinlief; dabei rannte er eine junge Dame um, der dabei mehrere Dinge aus der Hand fielen. Er war vollkommen verwirrt, versuchte ihr zu helfen und plapperte ungeschickte Entschuldigungen.
Sie war von seinem tolpatschigen Benehmen geruehrt .
Ihr seid zu der Taufe ihres ersten Kindes eingeladen.
Seht ihr: Solch eine Geschichte kann man auch zum guten Ende bringen, ohne Schablonen zu brauchen.

Bearbeitet von ruven am 13.07.2006 13:18:55


Zitat (ruven @ 13.07.2006 - 13:04:56)


Mein lieber Ruven!

Mit Daphne du Maurier hast du in der Tat eine hervorragende Vertreterin dieses "genre" genannt. Da stimmen wir ganz sicher überein.
Zweifel habe ich aber, daß (nur) Frauen immer noch gerührt sein wollen.
Seis drum!
Ich freue mich, dass du zu uns hier gefunden hast.
Du bist eine wunderbare Bereicherung! :blumenstrauss:

Zitat (ruven @ 13.07.2006 - 13:14:38)
Seht ihr: Solch eine Geschichte kann man auch zum guten Ende bringen, ohne Schablonen zu brauchen.

Großartig!
Früher sind solche Geschichtenerzähler bei Hofe vom Regenten hoch salariert worden. Wir können nur Lob spenden. Aber gern! :)

:hihi:


Hallo Ruven,

deine Zeilen habe mich sehr bewegt – so sah ich mich dir gegenüberstehen. So oft schlug das Schicksal zu – ich habe gehadert – suchte einen Weg. Warum bekomme ich es immer ab, wenn doch so viele Freunde neben mir laufen und alle glücklich sind? Ich wollte sie nicht verdammen – doch ich war eifersüchtig auf sie. Ich suchte weiter – ich ging viele, sehr viele Wege – ich ging schwarze Wege, graue Wege, verschlungene Wege – schließlich befand ich mich vor einem hohen Zaun – dahinter war ein gleißendes Licht – da wusste ich es – ich bin geklettert – geklettert und als ich auf der anderen Seite angekommen war – fügte sich mein Schicksal und hielt mir nur noch schöne Dinge hin.

Der kleinste Augenblick schleppt die Zukunft hinter sich her.
Ein Unheil, in Sekunden angerichtet, kann manchmal nicht mehr geheilt werden.
Das Glück eines einzigen kurzen Augenblicks kann ein ganzes Leben überstrahlen.
Ein Wort zu rechten Zeit,
ein schweigender Händedruck, ein Kuss,
ein Gebet, können ein ganzes Leben ändern.
Herr, das richtige im rechten Augenblick zu erkennen und aus Liebe zu tun,
das erbitte ich mir von dir.

Paul Roth – aus „Dir gehört der Tag“

Ich gehe diesen Weg jetzt schon sehr lange und er passt da oben sehr gut auf mich auf, dafür liebe ich ihn umso mehr.


@Gitta

Das kenne ich. Ist wirklich schön. Ich hatte meinen Weg für einige Jahre verloren, aber ich habe ihn wiedergefunden. Gott sei Dank.


Zitat (Gitta1 @ 13.07.2006 - 15:53:48)
ich bin geklettert – geklettert und als ich auf der anderen Seite angekommen war – fügte sich mein Schicksal und hielt mir nur noch schöne Dinge hin.

Ich gehe diesen Weg jetzt schon sehr lange und er passt da oben sehr gut auf mich auf, dafür liebe ich ihn umso mehr.

Beta-Angel, so hast Du Dein Schicksal selber gemeistert; Du bliebst nicht passiv, sondern hast Dich durchgekaempft.

Ich bin nicht religioes, doch habe ich oft das Gefuehl, dass jemand auf mich aufpasst.
Gruss Ruven

Siehst Du Ruven...

und manche geben diesem Gefühl "Aufpassen" einen Namen

Du gibst keinen Namen - aber du weisst, fühlst, dass auf dich aufgepasst wird...

Ruven, es ist schön, dass es dich gibt...


Hallo BetaAngel,

willkommen im Club....

es ist einfach nur ein Mega-Gefühl und ich will es nicht mehr missen...

Denn wer Glauben hat - der kann über sich hinauswachsen....


Zitat (Gitta1 @ 13.07.2006 - 19:49:06)
Denn wer Glauben hat - der kann über sich hinauswachsen....

DAS IST ES :wub:

Man muss etwas - meist nicht so schönes - erleben, um seinem Gott oder Engeln oder was auch immer zu begegnen.

Ich glaube allerdings, dass solche Begegnungen dazu führen, dass man wieder an SICH glaubt.

Und das ist das wichtigste überhaupt :blumen:

Sunshine4ever

habe gerade Gänsehaut pur.....

hast du genau richtig gesagt....


Ohne meinen Glauben und Gott (oder wie immer das jemand nennen mag) bin/kann ich nichts.Mit ihm bin und kann ich ALLES!


Hallo BetaAngel und all die anderen...

freue mich, dass ich hier gelandet bin. Hier fühle mich mich wohl - und ich glaube, er lächelt gerade...


Mein Traum vom Schwesterchen

Weil hier von "ihm" die Rede war, muß ich was los werden.
Ich habe immer eine Schwester haben wollen.
Schon als ich ganz klein war, gabs diesen Wunsch.
Später war auch der Wunsch gewachsen. Da wars dann heftiges Verlangen.
Ich habs oft geträumt. Und war total am Boden, als mich der Traum allein ließ.
Bis Anfang 2006 ging das so.
Und dann hab ich mich auf die Suche gemacht.
Nach meiner Nichte. Von der ich viele Jahre nichts gehört hatte.
Zuletzt gesehen, da war sie vielleicht 16.
Und dann hab ich sie übers Internet gefunden. mehr als mühevoll.
Erste mails. Hab mir die Augen gerieben: Wieso kenn ich das alles. Sie auch.
Als hätten wir uns gestern zuletzt gemailt.
Wir hatten so viel von einander. Das wurde immer deutlicher.
Und dann hat sie plötzlich mal gesagt. Du, du bist wie ein Bruder. Weißt du das eigentlich?
Und da hatte ich Tränen in den Augen. Und die kullerten einfach los.
zu ihr. Ich weiß was anderes, hab ich geantwortet. Ich habe jetzt eine Schwester.
Endlich hab ich ein Schwesterchen. Der Traum ist wahr geworden. Bin ich froh! Ich tu mich schwer, das in Worte zu fassen. Ich bin ja sowas von glücklich!

Bearbeitet von carlos am 31.07.2006 19:23:22

Mein Traum vom Schwesterchen 2

Manchmal werden Träume wahr.
Manchmal sogar zweimal.
Ich hab auch gestaunt. Ich staune noch!
Hatte "er" etwa da oben ...? :engel:
Das zweite Mal wars hier. bei FM. richtig gelesen.
Jetzt ist es raus.
Ich habe immer ein Schwesterchen gewollt.
Und jetzt habe ich sogar zwei.
Bin ich ein Glückspilz! :yes:

Bearbeitet von carlos am 31.07.2006 19:34:31

Hallo Carlos,

wenn du soviel Familie benötigst...

hätte da was im Angebot...

meine dusselige, nervige Schwester, die nur vom Essen redet....

nen Neffen, der sich für den größten hält und mir gern sagen möchte, wo der Weg langgeht...

ne Nichte, die sich für die tollste hält und der Meinung ist.. Heidi Klum erschauert sicherlich, wenn sie meine Nichte sieht...


INTERESSE?

Ich gebe sie gern ab... völlig kostenlos und pfandfrei.....


Nicht Fredverhunz...

nein...

ich träumte, dass eines Tages das Telefon klingelt.... das es eine Auslandnummer ist und dass es die Vorwahl von Island ist....

Und das mir aufeinmal eine Stimme erklingt, über die ich immer so herzlich lachen konnte..... und sie sagt: "Ich bins Swabbi!"

Und dass ich weiss, dass er noch lebt, das es ihm gut geht, das MS ihn nicht besiegt hat...

Und das er sagt - ich komme zurück nach Deutschland oder kommt doch zu mir...

Ich warte seit 5 Jahren!!!

Und ich warte weiter!!!!


Zitat (Gitta1 @ 31.07.2006 19:42:46)
Ich warte seit 5 Jahren!!!

Und ich warte weiter!!!!

Siehst du.
Um diese Träume ging es mir.
Schön, dass du es noch gemerkt hast. :yes:

Carlos...

biete dir trotzdem.... diese drei kostenlos an....

Habe zuviel Familie - werde noch wahnsinnig... bei E-Bay versteigern hat es nix gebracht...

war ja nur ein Versuch....


Nimmst du jemanden an????


:o


Liebe Gitta1...

Ich wünsche, dass Dein Traum wahr wird...

Mir läuft´s kalt den Rücken runter und ich hab´Tränen in den Augen...


Nicht Fredverhunz...

Ich träumte, dass ich nocheinmal mit meiner Freundin sprechen könnte...

wir haben uns gestritten, weil sie einen Videorecorder auf meinen Namen bestellte, der eigentlich einer Familie gehörte, die auf der schwarzen Liste stand, die halbe Nachbarschaft war involviert... ich nicht...

Ich empfand es als Verrat, denn sie hätte mir vorher Bescheid sagen müssen. Ich habe mich mit ihr verkracht... ihr Verrat, Misstrauensbruch etc. vorgeworfen...

Sie starb 2 Monate später im Hannöversch (wo wir beide so gern auf den Tischen getanzt haben).

Ich hätte ihr so gern verziehen... wenn ich die Gelegenheit dazu gehabt hätte...

Sie wurde nur 42 Jahre alt!!!!


@ wuscheli
Es mögen ja die dümmsten Bauern sein, die die dicksten Kartoffeln ernten ...
Solche wie hier - ernten die nie!
Fand ihn ganz süß: deinen Wunsch an Gitta1. :blumen:


Ja Wuscheli,

das Leben schreibt nicht nur die schönsten Dinge.... leider kommen auch die sehr traurigen dazu....

Ich danke dir vielmals für deine Worte...

Die Hoffnung stirbt zuletzt!!!


Zitat (Gitta1 @ 31.07.2006 21:44:35)
Ich träumte, dass ich noch einmal mit meiner Freundin sprechen könnte...

wir haben uns gestritten ...

So ging und geht es mir mit meiner Mutter.
Als ich klein war, hab ich sie nicht verstanden.
Als ich groß war, und begann, sie zu verstehen, starb sie.
Seitdem träume ich. manchmal. Ich würde es ihr so gern sagen.
Ich krieg nur nichts raus. Du, würd ich sagen. Ich verstehe dich jetzt. Hörst du?


Kostenloser Newsletter