Mitralklappenprolaps: suche Betroffene

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Ich weiß, dass das ein sehr spezielles Thema ist, aber vielleicht gibt es ja doch jemanden unter euch, der daran leidet. Wäre sehr an einem Erfahrungsaustausch interessiert, da ich finde, dass man mit der Diagnose doch recht alleine da steht... :verwirrt:

Bearbeitet von dieheulsuse am 08.03.2007 11:03:02

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was ist das? sorry, bin so unwissend

okay, hab gegoogelt und bin jetzt schlauer

Bearbeitet von Mumsel85 am 08.03.2007 11:05:08


Ist so ne Art Herzfehler, habe davon vorher auch noch nie was gehört...


Zitat (dieheulsuse @ 08.03.2007 11:04:33)
Ist so ne Art Herzfehler, habe davon vorher auch noch nie was gehört...

Hallo Heulsuse,
mit der Erfindung der zweidimensionalen Ultraschalldiagnostik und der Farbdopplersonographie werden relativ häufige "Mitralklappenprolapses" beschrieben, die zu Glück ganz harmlos sind! Schlimmer stets um die Mitralklappenfehler (Stenose / Insuffizienz), die heutzutage aufwandsreich, aber gut operabel sind.
Ergo: Forget it!

Zitat (micheal @ 08.03.2007 20:35:53)


Ergo: Forget it!

Ja, so nen ähnlichen Spruch hat der Arzt auch von sich gegeben. Aber man hat ja trotzdem Beschwerden und später soll ich mich eventuell mit Beta-Blockern zupumpen. Habe dann mal gegoogelt und ein paar Sachen gelesen, die mich jetzt irgendwie verunsichern, weil die beschriebenen Symptome fast alle zutreffen. Ich jedoch nie einen Zusammenhang erkannt habe...Naja, ist jedenfalls komisch damit umzugehen, als ob man nichts hätte, wenn da aber doch was ist! :unsure:

Bearbeitet von dieheulsuse am 09.03.2007 14:27:54

Zitat (dieheulsuse @ 09.03.2007 14:26:49)
.....Symptome fast alle zutreffen. Ich jedoch nie einen Zusammenhang erkannt habe...Naja, ist jedenfalls komisch damit umzugehen, als ob man nichts hätte, wenn da aber doch was ist! :unsure:

Hallo, Heulsuse,
Es gibt eine Menge Krankheiten, die sind derart harmlos, dass man sie ganz vergessen kann und kaum erwähnenswert sind. (Man spricht von Krankheiten i.S. von Normvarianten, somit als Krankheit "ohne Krankheitswert"!).

Diese Krankheitsbilder machen folglich auch keine Beschwerden, so dass man jetzt in deinem Falle deine tatsächlichen Beschwerden auch in ganz andere Richtungen hin abklären müsste!

Hallo Micheal, ist zwar schon etwas länger her, ich hoffe du kannst mir vielleicht trotzdem noch ein paar Fragen beantworten...Wenn ich dich richtig verstanden habe, löst ein Mitralklappenprolaps keinerlei Beschwerden aus? Das verwirrt mich jetzt echt, da mir der Kardiologe damals meine Herzschmerzen damit begründet hat, und mir auch später zur Einnahme von Beta-Blockern geraten hat. Außerdem habe ich nach der Diagnose etwas gegoogelt und auf ein paar Seiten über mögliche Beschwerden gelesen, die alle auf mich zutrafen. Ich habe allerdings auch gelesen, dass viele Beschwerden psychosomatisch bedingt sind. Denkst du man bildet sich das alles nur ein?


Zitat (dieheulsuse @ 28.03.2007 16:35:51)
Hallo Micheal, ist zwar schon etwas länger her, ich hoffe du kannst mir vielleicht trotzdem noch ein paar Fragen beantworten...Wenn ich dich richtig verstanden habe, löst ein Mitralklappenprolaps keinerlei Beschwerden aus? Das verwirrt mich jetzt echt, da mir der Kardiologe damals meine Herzschmerzen damit begründet hat, und mir auch später zur Einnahme von Beta-Blockern geraten hat. Außerdem habe ich nach der Diagnose etwas gegoogelt und auf ein paar Seiten über mögliche Beschwerden gelesen, die alle auf mich zutrafen. Ich habe allerdings auch gelesen, dass viele Beschwerden psychosomatisch bedingt sind. Denkst du man bildet sich das alles nur ein?

Hi, Heulsuse!
Mit der Erfindung des Echokardiogramms sind plötzlich Mitralklappenprolapses(MKP) (d.h. das Durchschlagen der Segel bei dem Mitralklappenschluss) auf vielen Bildschirmen, die klinisch absolut irrelevant sind. Hier bei FM kann ich mich ohne wirtschaftliche Nachteile, denn ihr kommt ja alle hierher wieder :D , unverblümt die nackte Wahrheit außern: Da in jeder Minute die Mitralklappe etwa 60 Mal schließt, tritt das Durchschlagen der beiden Mitralklappensegel (Proplaps) auch 60 Mal ein und du müstest 60 Mal pro Minute einen Herzschmerz verspüren. Das ist einfach irre! So ist das mitnichten! (Betablocker verlagsamen den Puls und senken den ohnehin normalen Blutdruck! Hast du schnelle, dich störende (!)Herzfrequenzen? Oder Hochdruck?)

Und was macht nun ein netter Kardiologe, wenn er gefragt wird, warum habe ich bei unauffälligen EKG usw. Herzschmerzen habe. Er müsste ehrlicherweise sage, dass er das nicht wisse! Dazu hat er keinen Mut, also nimmt er das Vehikel MKP.

Er "somatisiert" die eher psychischen Beschwerden, sehr zum Ärger der Psychotherapeuten!! Ich persönlich finde so etwas doof. Er könnte doch nett und freundlich sagen, dass es zumindestens nicht am Herzen liege, vielleicht Halswirbelsäule oder doch Psyche.

Danke für deine schnelle Antwort Micheal! Aber es verunsichert mich immer mehr...Nein, ich habe keinen Bluthochdruck, eher zu niedrigen Blutdruck. Und ein 24h-EKG war unauffällig. Trotzdem habe ich hin und wieder starke Herzschmerzen und Herzrasen. Sonst geht es mir eigentlich gut. Aber da mir das irgendwie Angst gemacht hat, hab ich das abklären lassen. Und das ist jetzt das Ergebnis...Ich verstehe nur nicht, warum es Bücher und Internetseiten zu diesem Thema gibt, wenn es doch eigentlich keins ist!? :unsure:


Zitat (dieheulsuse @ 28.03.2007 20:40:19)
Und ein 24h-EKG war unauffällig. ..Ich verstehe nur nicht, warum es Bücher und Internetseiten zu diesem Thema gibt, wenn es doch eigentlich keins ist!?  :unsure:

Hi, Heulsuse,
nach dem 24-h-EKG brauchst du eine Event-Langzeit-EKG, das die Herzaktionen aufzeichnet ,wenn du den Bedarfsknopf drückst! (LGL-Syndrom? Paroxysmale Tachykardie?)

Es gibt viele verrückte Internetseiten, die eine Relevanz einer Erkankung nicht unbedingt erkennen lassen. In Büchern ist der MKP gerade ein Zweizeiler wert. :angry:

Vielen Dank Micheal!


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