Osteopath


Hallo,
ich habe vor kurzem noch einmal den Orthopäden gewechselt (Rückenwirbel im Lenden- und Halswirbelbereich verschoben, aber kein Bandscheibenvorfall) und bin schon wieder frustriert, weil ich außer zwei Überweisungen zu verschiedenen Chirurgen :unsure: nichts bekommen habe. Ganz abgesehen davon, dass er mir sehr wenig seiner kostbaren Aufmerksamkeit geschenkt hat (sollte man als Arzt nicht auch einmal zuhören, um eine Diagnose stellen zu können?).
Da ich aber leider Gottes nun mal unter Rückenschmerzen leide und wissen will, was ich im Alltag und beim Sport dagegen tun kann (Rat des Orthopäden: Warten, bis sich die Wirbel versteifen, dann geht der Schmerz weg :blink: ), würde ich gerne einmal einen Besuch beim Ostheopaten wagen.
Wer kennt einen Guten im Raum Köln/Düsseldorf?
Worauf sollte ich bei meiner Suche achten (an alle, die schon Erfahrungen gemacht haben)?
Liebe Grüße, Bienenstich

Bearbeitet von bienenstich am 30.10.2008 13:50:47


Hallo Bienenstich!
Ich kenne leider keinen im Raum Düsseldorf/Köln, aber ich kann Dir einen Tip geben, wie Du einen guten findest. Frag' am Telefon nach, ob er/sie ganzheitlich arbeitet. Gute Osteopathen erkennst Du daran, daß sie sich bei der Anamnese wirklich Zeit nehmen. Für den Osteopathen ist es wichtig, Deine ganze Krankengeschichte (auch organische Beschwerden) zu kennen, weil er das alles in die Behandlung mit einbeziehen sollte.
Ich bin auch wegen Rückenproblemen zu einem Osteopathen gegangen und habe dort erfahren, daß diese Probleme auch mit meinem Verhalten im Alltag zu tun haben. ;)


Klicki :blumen:

oder Du rufst bei der Dt. Gesellschaft für Osteopathie an, und fragst nach den eingetragenen Osteopathen/innen in Deiner Nähe. Die entsprechende Internetseite (Therapeutensuche) der DGO funzt grade nicht. ;) Da Osteopathen auch keine geschützte Berufsgruppe sind, kann jeder Hannebambel, der einen einwöchigen Kursus besucht hat, als Osteopath "arbeiten". Du solltest aber besser zu jemanden gehen, der das Handwerk auch wirklich über Jahre gelernt hat und sich weiterbildet; sonst könnte Pfusch an Bienenstich herauskommen, und das wäre schlecht. Die o.g. Adressen bieten vertrauenswürdige Therapeuten/innen.

Bearbeitet von Bücherwurm am 30.10.2008 17:56:26

Hallo!
kenne mich leider in deiner gegens nicht aus aber ich habe auch so ein problem das in gewissen abständen immer wieder auftritt- nach unzähligen therapien und durch besuch bei verschieden ärzten bin ich schon ziemlich alles durch- bin durch meinen hausarzt zu einen lungenfacharzt gekommen er mit die ganz wirbelsäule und die wirbeln wieder eingerichtet hat- das geht dann meistens wieder so für 3-4 jahre- sehr gut sind auch besuche in der infarotkabine- schau mal das du zu einer guten sportmasseurin gehen kannst die kann dir jeden einzelnen wirbel durch sanfte massage wieder an die richtige stelle bringen
lg geli


In Köln habe ich gute Erfahrungen mit der Praxis für Osteopathie Köln gemacht. Der Osteopath aus Köln hat sich auf die Gebiete Baby und Kinder spezialisiert. Er macht natürlich auch allgemeine Osteopathie, wie bei mir. Seitdem hatt ich nie wieder Probleme mit meiner Schulter.


das Thema ist von 2008 ... ich denke, es hat sich bereits erledigt, oder meinst Du nicht? ;)


Die „Klassische Massage“ ist wissenschaftlich anerkannt, wird schon seit Jahrtausenden erfolgreich angewandt und zielt darauf aus Verhärtungen im Gewebe zu lösen.
Massagen, die die Funktionen der Muskeln verbessern haben aber noch andere zusätzliche Auswirkungen, sie regen den Stoffwechsel an, fördern die Durchblutung, lindern Schmerzen, erhöhen das Wohlgefühl, fördern den Schlaf und aktivieren wichtige Selbstheilungskräfte.
:trösten:


Joooooo....@M-Therapeut: und wenn Mensch Glück hat, bekommt er solche Massagen verordnet auf Kassenrezept.- Mit noch mehr Glück dann mehr als 6 Stück im halben Jahr!

Das Ur-Thema ist ja nun schon etwas älter....und Du bist neu hier?- Tachchen dann auch mal!

Gruß...IsiLangmut


Zitat (IsiLangmut @ 22.06.2011 17:04:07)
...und wenn Mensch Glück hat, bekommt er solche Massagen verordnet auf Kassenrezept.- Mit noch mehr Glück dann mehr als 6 Stück im halben Jahr!


Und dass das nicht so oft passiert, hat die Krankenkasse das Budget erfunden, damit es den Kassenärzten schön im Portemonnaie wehtut.

@Tja, Michael, mein Mitleid mit den Kassenärzten hält sich an sich inzwischen in Grenzen!- Es werden in Deutschland zuviele Leute finanziert, die keine Krankenkassenbeiträge einzahlen, bzw. einbezahlt haben.- Das sollte jedoch nicht -im wahrsten Sinne des Wortes- auf dem Rücken der anderen -zahlenden- Patienten ausgetragen werden.
Und solange sich die Ärzte nicht gegen die Pharma-Lobby wehren, bzw., die Unverhätlnismäßigkeit der Kosten, die dort verpulvert werden, nutzt mir als Patientin alles Mitleid oder auch Verständnis dieser Welt Nichts.

Liebe Grüße...IsiLangmut


Zitat (IsiLangmut @ 22.06.2011 17:23:23)
@Tja, Michael, ....Und solange sich die Ärzte nicht gegen die Pharma-Lobby wehren, bzw., die Unverhätlnismäßigkeit der Kosten, die dort verpulvert werden, nutzt mir als Patientin alles Mitleid oder auch Verständnis dieser Welt Nichts.

Liebe Grüße...IsiLangmut

Meine liebe IsiLangmut!

Tja, wir sind nun mal ein Sozialstaat, bei dem alle (auch) krankenversichert sein müssen, egal wie arm oder reich jemand ist-
Der GKV-versicherte zahlt seinen prozentualen ( 15,2 % ?) Obulus an die Gesetzl. Krankenkassen (inzwischen Staats-Fond geheißen) und alle akuten und chronisch Erkrankten bekommen alles, was es so in der Medizin gibt, und zwar dann, wenn es wirtschaftlich ("notwendig, zweckmäßig, ausreichend) begründet ist. Das definiert der Arzt und nicht der Patient. (..ich hätt' ja mal wieder ein EKG, das tat so gut...)

Dafür gibt es sogar im Streitfall eigens eingerichtete Fachgerichte. Bei ALG-II oder Hartz 4-Empfänger zahlt der Staat in diesen Fond ein. Also bezahlen tatsächlich alle, die eine gültige Krankenversicherten-Chipkarte besitzen.

Der Unterschied ist nur, dass Gutverdiener mehr, arme Schlucker wesentlich weniger einzahlen. Aber es wird stets 15,2 %(?) vom Brutto gezahlt.

Sollten Kassenärzte nach Empfehlung der profitorientierten*) Pharmalobby unverhältnismäßig viel Geld durch deren teuren Medikamente verpulvern, greift prompt der Regress und das Kassenarztportemonnaie.

Denn jeder Kassenarzt hat sein individuelles Medikamentenbudget, das er genau kennt und dank seines PC zeitnah verfolgen kann. Droht es am Ende des Quartals überschritten zu werden, dann macht der zur Sparsamkeit verurteilte Vertragsarzt zum Quartalsende die Praxis für 14 Tage einfach zu. __________________________________________________________________________________
*) ebenso wie bei Airbus, VW, Daimler, E-ON, Deutsche Bank u.a.. Und was übrigens in Griechenland fehlt !

Ich kann es ja nicht ab, wenn mich Jemand "Meine liebe ...." nennt...!- Weil dann meist nur der Inhalt von Sprechblasen folgt...

Gruß...Isi


Zitat (IsiLangmut @ 22.06.2011 19:09:35)
Ich kann es ja nicht ab, wenn mich Jemand "Meine liebe ...." nennt...!- Weil dann meist nur der Inhalt von Sprechblasen folgt...


Ach, Isi,
das ist eine Vorverurteilung. Nix Blasen, facts and figures !


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