Außentreppe - Rutschgefahr: suche Tipps für Anti-rutsch


Hallo

wir wohnen in der ersten Etage, die wir nur über eine Außentreppe erreichen können.
Es sind10 Stufen draußen, die mit Kacheln belegt sind (möchte mal wissen wer sich sowas dummes ausgedacht hat).
Mein Mann und ich sind schon mehrmals ausgerutscht, auch wenn wir noch so vorsichtig sind.

Im Winter habe ich oben immer einen Schrubber mit dem ich den Schnee wegschiebe, dann streue ich Sand. Etwas anderes geht nicht wegen unserem alten Hund.

Ich hätte am liebsten ein Dach darüber.
Mein Mann möchte die Treppe mit einem 2komponenten...irgendwas... streichen.
Ihm wurde gesagt, dass es ca. 80 Euro kostet, die Vermieteriin will das übernehmen.

Kann mir bitte jemand Tipps geben, was wir als unerfahrene "Handwerker" machen können?

Vielen Dank im voraus,
Sonja

Hallo Mitternachtswölfchen :)


- ich würde eigens dafür erhältliche Gummimatten auf die Stufen legen - im Sommer nimmst du sie wieder weg - die Pflege der Steine mit einem rauhen Belag wird schwieriger - mal vom Aussehen ganz abgesehen :)


Eine andere Möglichkeit wäre die, mit Einverständnis der Vermieterin
(schriftlich geben lassen!) die Kacheln mit einer Anti-Rutzsch-Fußbodenfarbe
(in verschiedenen Farben erhältlich) bei trockenem Wetter anzustreichen.


hallo wölfchen,.

angesichts der erheblichen unfallgefahren kann ich mir nicht vorstellen, dass die zuständigen behörden den beschriebenen zustand der außentreppe abgenommen haben.
den zustand zu ändern, ist wirklich nicht eure aufgabe, sondern die des vermieters.


Zitat (Mitternachtwoelfchen @ 13.11.2007 - 23:16:11)
Mein Mann möchte die Treppe mit einem 2komponenten...irgendwas... streichen.
Ihm wurde gesagt, dass es ca. 80 Euro kostet, die Vermieteriin will das übernehmen.


Hallo,
@Carlos,
So´n Mis. wird - wenn überhaupt - tatsächlich sogar abgenommen, wenn die Fliesen eine "Spezifikation frostsicher...irgentwas" erfüllen.
Jedoch zum Problem, das Beschichten der Treppe ist sehr gut und auch wirksam möglich mit diesem 2-Komponenten-Zeug´s.
Gibt´s natürlich nur im Fachhandel (nicht das aus dem Baunarkt) und da haben sich auch einige Firmen drauf spezialisiert.
Jedoch dies bei der Witterung/Jahreszeit selbst zu machen dürfte wenig Erfolg versprechen....
Auch die besagten 80 Euronen halte ich für ein Gerücht....(vlt. eine Stufe ?)
Wenn sich das mit den Fliesen sowiso erledigt haben sollte, und da in naher Zukunft ein vernünftige Lösung gesucht wird, würde ich über diesen Winter die Fliesen mit wasserfestem Blitzzement "beschichten".
Den kann man sogar bei Feuchtigkeit auftragen (evtl. sogar mit ´nem Pinsel) und ergibt eine rauhe Oberfläche, die sich nicht wieder ablöst.
- sieht nicht so prall aus, aber hochwirksam. (eigene Erfahrung als ehem. Hausmeister)
mfG

Zitat (Carlos @ 14.11.2007 - 08:40:52)
hallo wölfchen,.

angesichts der erheblichen unfallgefahren kann ich mir nicht vorstellen, dass die zuständigen behörden den beschriebenen zustand der außentreppe abgenommen haben.
den zustand zu ändern, ist wirklich nicht eure aufgabe, sondern die des vermieters.

Hallo und guten Morgen wölfchen, :blumen:

da muss ich mich Carlos anschliessen. Es kann nicht sein, dass eine solche Treppe in so einem Zustand ist, der auch noch gefährlich ist. Wenn das von einer Behörde so abgenommen wurde, möchte ich mal wissen, wie das angehen kann. Hier ist jetzt wirklich der Vermieter auf den Plan zu rufen.

Allerdings ist die Idee von Mann im Ohr nicht schlecht, Gummimatten auf die Stufen zu legen. :pfeifen: :pfeifen:

Zitat (kati @ 14.11.2007 - 10:16:42)
Allerdings ist die Idee von Mann im Ohr nicht schlecht, Gummimatten auf die Stufen zu legen. :pfeifen: :pfeifen:

...die dann widerum auf den Stufen befestigt werden müßten.....sonst macht man samt Matten ´nen "Abgang" :wacko:

Zitat (Moorhahn @ 14.11.2007 - 10:34:03)

...die dann widerum auf den Stufen befestigt werden müßten.....sonst macht man samt Matten ´nen "Abgang" :wacko:

da hat moorhahn nun wieder recht.
sonst ist das ganze wirklich umwerfend! rofl

Zitat (Moorhahn @ 14.11.2007 - 09:38:21)

Hallo,
@Carlos,
So´n Mis. wird - wenn überhaupt - tatsächlich sogar abgenommen, wenn die Fliesen eine "Spezifikation frostsicher...irgentwas" erfüllen.


hey moorhahn,
mag sein, dass das bei euch genehmigungsfähig ist.
bei uns würde mindestens die feuerwehr nicht mitmachen.

aber zum problem, wie du so schön sagst:
das problem liegt nicht bei wölfchen, sondern bei ihren vermietern.

--

Bearbeitet von Nyx am 21.12.2007 18:33:38


genauso.
herrlich, nyx.
dein hang zum richtig handfest-praktischen! :)


Zitat (Mitternachtwoelfchen @ 13.11.2007 - 23:16:11)
Im Winter habe ich oben immer einen Schrubber mit dem ich den Schnee wegschiebe, dann streue ich Sand. Etwas anderes geht nicht wegen unserem alten Hund.

die Vermieteriin will das übernehmen.


...das Problem ist ja anscheinend schon seit langem bekannt, - wenn nicht sogar schon beim Einzug.
Ich glaube, die Vermieterin würde Mitternachtwoelfchen "etwas Husten" aufeinmal mit solchen Maßnahmen aufzukreuzen.
- wie es in der Praxis aussieht, darauf kommt es doch an.
Reaktion vom Vermieter ? -...dann zieht doch aus.(Punkt)
Beide Seiten versuchen doch mit "kostengünstigen Maßnahmen" den Mißstand zu lindern.
§ hin, oder Vorschrift her.....Im Augenblick ist die Situation nunmal so...

--

Bearbeitet von Nyx am 21.12.2007 18:33:13


"Ihm wurde gesagt, dass es ca. 80 Euro kostet, die Vermieteriin will das übernehmen."

Sie weiß also um das Problem. Es geht jetzt nur um eine akzeptable Lösung!


...mein Reden. :angry:


---

Bearbeitet von Nyx am 21.12.2007 18:42:51


Zitat (Nyx @ 14.11.2007 - 13:35:43)

warum sollte man sich eine Schuh anziehen, der einem so wie es scheint mindestens eine Nummer zu groß ist:
Zitat
Kann mir bitte jemand Tipps geben, was wir als unerfahrene "Handwerker" machen können?


Tip: den Vermieter dazu bringen einen Fachmann zu beauftragen!

oder die zuständigen stellen B)

Grundsätzlich ist so zu planen und auszuführen, dass keine Gefahr für die Nutzer des Gebäudes entsteht.

Mir bekannte Trittsicherheitsanforderungen gelten nicht für den privaten Bereich. In privaten Bereichen kann man verlegen was man will. Diese Auslegung steht in direktem Widerspruch zu meinem ersten Satz.
Um aber den Unfallgefahren, und damit auch Haftungsansprüchen, entgegenzuwirken, kann man sich den Vorschriften, die für das Gewerbe gelten anpassen.
Für das Gewerbe gilt lt. BGR 181, dass die Mindest-Rutschhemmungssklasse für überdachte Außentreppenbereich R10 V4 bis R12 V4 betragen muss.
Für überdachte Bereiche gilt deshalb auch eine hohe Rutschfestigkeitsanforderung, weil Schnee/Feuchtigkeit mit den Schuhen auf die Treppe getragen wird.
Rutschfestigkeitsanforderung für reine Außentreppen: R12 V4.

Man muss wissen, dass Beläge mit einer Rutschfestigkeitsklasse R10/R12 der Oberflächenstruktur einer Haifischhaut entsprechen. Das bedeutet, dass diese Beläge sehr schwer, oder für den Laien fast gar nicht, zu reinigen sind.
Man beachte ausserdem, dass im Freien, bei entsprechender Eisbildung, auch eine R12-Oberfläche ganz schön glatt werden kann. Das gleiche gilt für die hier gemachten Vorschläge mit Anstrichen, Beschichtungen, Noppenfolien usw.

Eine wirkliche und dauerhafte Lösung wird aus meiner Sicht nur mit einer Überdachung der Treppe erreicht werden. Und hierzu gehört zusätzlich eine seitliche Abschottung auf der dem "Wetter" zugewandten Seite/Seiten.

Ob ein Vermieter sich diesen Kosten stellen muss - ich denke, hier ist der Jurist gefragt. :)


Zimtstange, prima argumentiert.
Aber - ich weiß nicht, ob ähnliche Vorschriften nicht auch für den privaten Bereich gelten in dem Moment, wo Vermietung stattfindet.
Ich weiß von einer Außentreppe in den 1. Stock, so wie im geschilderten Fall, da sind die Stufen aus Holzbalken, die an der Oberfläche eingefräst sind. Die Stufen sind recht trittsicher, im Winter freifegen, Feuchtigkeit läuft weg. Von Rutschen bisher nichts bekannt.l Hier wurde halt besser schon vorher überlegt.
In jedem Fall wird der Vermieter im o.g. Fall sehr schnell reagieren müssen, da zweifelhaft ist, ob seine Versicherung im Schadensfall eintritt, nachdem hier doch grob fahrlässig gearbeitet wurde.


Hallo Zwergin,

das sehe ich auch so. Deshalb habe ich auch auf den notwendigen juristischen Rat hingewiesen.


hallo,
es gibt viele ,wie von anderen vati's beschrieben, möglichkeiten fliesen zu behandeln oder zu entfernen.
die frage ist, bei guten fliesen oder oberflächen, die kosten der ausführung
bei 10 stufen sind die kosten.von Ihnen oder vom vermieter zutragen, nicht gans so hoch.
schauen sie mal auf www.wellmann-michael.de nach, vielleicht gibt es dort eine lösung.

liebe grüsse ;)


Hallo, hier ist wieder mal pong gefordert!
Am 20.09. hat er bei "Rutschige Fliesen" auch schon geworben...

Bearbeitet von zwergin am 20.11.2007 19:19:56


Huhu pong !

Immer noch muss die Werbung :mafia: eliminiert werden....,huhuuuuu !


Aber mal zum Thema :
Es soll ja Vermieter geben, die die preisgünstigste Lösung anstreben- so "Kniesköppe" halt (Übersetzung : Geizhälse ).
Ein schwedisches Möbelhaus vertreibt "Antirutsch"-Streifen, zum Kleben auf die Stufen, 6 Stück für 9.99 Euro.
DIE SIND MIST !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Diese Lösung habe ich auf meiner Außentreppe und bei Nässe gehen unsere Besucher "ab , wie ein Zäpfchen"! Diese Streifen taugen nicht, dafür kleben sie aber bombenfest.
Die extra gekauften Gummimatten rutschen weg- wie schon beschrieben.

Also, auch wir suchen eine Lösung für dieses Problem am eigenen Haus. :pfeifen:
Die vorgeschlagenen Möglichkeiten sind schonmal ein guter Denkansatz.Danke ! :D


Wie wäre es eigentlich mit den breiten Kantenschutzprofilen, die es in jedem Baumarkt gibt? Sind an der Oberkante ca. 5 cm breit, geriffelt und man kann sie auf die exakte Breite der Stufen kürzen. Mit einem dünnen Steinbohrer, Dübel und Schrauben (ordentliche, nicht den Schrott, der mitgeliefert wird) lassen sie sich gut aufbringen. Vor dem Befestigen erst Silikon ins Dübelloch und unter die Kante, damit dort kein Wasser drunter läuft.
Ist günstig und robust, aber ...

Andererseits: werden dadurch die Fliesen beschädigt (also nur vom Vermieter selbst oder mit dessen schriftlicher Zustimmung machen lassen) und ich bin mir nicht sicher, wie die Abnutzung/Haltbarkeit über die Jahre entwickelt. Und wenn man Schnee nicht regelmäßig wegkehrt, sondern ihn nur breit tritt, dann wird er wohl über dem Profil vereisen und du hast den selben Effekt wie vorher. Das lässt sich aber mit Kehren und Tausalz verhindern.

Evtl. kann man die Profile auch Kleben, um die Stufen nicht anzubohren, hab aber keinen richtigen Tipp, welcher Kleber sich dafür eignet.


Zitat (Pumuggel @ 21.11.2007 - 10:20:37)
hab aber keinen richtigen Tipp, welcher Kleber sich dafür eignet.

...SilikoHn macht das schoHn... :pfeifen:
...wenn man dübeln will kann man auch Gitterrosten "festdübeln".
was ´gscheites auf Dauer ´is das alles nicht.... :heul:

hey zwergin,

werbung ist eineandere art als jemanden eine quelle zur information zur eigenen sicherheit zu geben,

wenn ich eure ratschläge lese ist meine information bestimmt nicht schlechter als eure juristischen und bauhaus ratschläge.

ausser dem habe ich nichts angeboten sondern nur einen tip gegeben was man machen könnte.

ihr werbt ja mehr für rechtsanwälte und bauhäuser .

liebe grüsse



Ist aber schon ein Unterschied, ob ich sage : Geh zu e i n e m Anwalt oder

schau mal im e i n e m Baumarkt nach einem XY Produkt -

oder-

ob dein eingestellter Link sagt: Geh zum Herrn Wellmann und kauf ihm (nämlich mir ! ) seine Dienstleistung/sein

Produkt ab! Das ist eine konkrete Werbung mit der Absicht, neue Kunden zu

gewinnen und selbst daran zu verdienen.

Von deiner Seite aus verständlich- ist aber laut Forumsregeln verboten. :blumen:


Hallo Wellmann,
sauer? Kann ich verstehen. Wäre ich auch in gleicher Situation.

Aber trotzdem: So geht das hier nun mal nicht, da bist Du an der verkehrten Adresse...


Zitat (Moorhahn @ 21.11.2007 - 10:35:49)
Zitat (Pumuggel @ 21.11.2007 - 10:20:37)
hab aber keinen richtigen Tipp, welcher Kleber sich dafür eignet.

...SilikoHn macht das schoHn... :pfeifen:
...wenn man dübeln will kann man auch Gitterrosten "festdübeln".
was ´gscheites auf Dauer ´is das alles nicht.... :heul:

Recht hast du, Moorhahn.

Und immer wieder landet das Problem auf dem Tisch.

Den Mangel festzustellen, zu erkennen, zu beheben, darum geht es. Alles andere, alle

Behelfe sind für die Katz......................... (IMG:http://s4.directupload.net/images/071122/uydxrukv.gif)


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