Blutspenden


N Kumpel ist Fernfahrer und will ab jetzt regelmäßig Blut spenden. Ne tolle Sache find ich. Dafür will er in örtliche Krankenhäuser latschen. Aber n anderer meinte das kann Probleme geben wenn er jeden Termin in ner anderen Stadt ist und dafür lieber zum DRK soll da die alles gespeichert haben deutschlandweit.

Ich kenn mich da ja mal gar nicht aus aber hat nicht jeder Spender nen Ausweis der überall in Deutschland verlangt wird und wenn man sowas noch nicht hat, zumindest den Ausweis? Spätestens nach dem ersten Spenden muss man doch dann registriert sein oder vertu ich mich da?


Ich gehe ab und zu zum DRK Blut spenden.

Das läuft so ab: du kommst an und fühlst einen Fragebogen aus (über Konstitution, Krankheiten etc. du musst sogar angeben, ob du Antibiotika oder Kopfschmerztabletten genommen hast in einer bestimmten Zeit, falls das so ist nehmen sie das Blut nicht für Kinder), bekommst Fieber gemessen, danach rein zum Arzt, der misst Blutdruck und fragt dich noch mal das Eine oder Andere, dann kannst du spenden, im Liegesessel, dauert ungefähr 15 bis 25 min. Am Schluss musst du dann noch einen Zettel in einen Kasten werfen, dass du wirklich damit einverstanden bist, dass dein Blut verwendet wird.
Da hab ich beim ersten Mal nur dumm geschaut, wenn ich das nicht wollte, wär ich ja nicht da. Das soll wohl für Leute sein, die unter Gruppenzwang spenden gehen, sich aber nicht sicher sind, ob sie nicht doch HIV gefährdet sein könnten.

Und ganz am Ende kannst du dich dann mit Brötchen und Kaffee stärken. Deinen Ausweis bekommst du danach wieder oder eventuell zugeschickt, beim ersten Mal.

Man sollte viel trinken vorher und an dem Abend keinen Sport mehr machen.
Das DRK untersucht dein Blut, und wenn etwas damit wäre, würden sie dich benachrichtigen.

Dann bist du registriert, bekommst regelmäßig Post mit den neuen Termine des DRK und Aufrufe zu spenden.


Um den Vorgang des Spendes gehts nicht sondern darum dass er keine Probleme kriegt wenn er irgendwo steht und spenden will eben weil der eine Kumpel meinte die linke weiß nicht was die rechte macht.

Ich glaub spenden kann man nicht bloß für Patienten sondern auch für die Forschung. Die brauchen auch Blut darum kann man da ankreuzen.

Dank dir trotzdem! :blumen: :blumen: :blumen:


Huhu!

Wir bekommen immer Einladungen aus drei verschiedenen Orten (allerdings aus demselben Landkreis), dann entscheiden wir, welcher Termin am besten passt.

Da man ja jedesmal diesen Fragebogen ausfüllen muss, und untersucht wird, und diesen Blutspendeausweis hat, vermute ich, das es egal ist, wo man spendet, zumindest beim DRK.

Notfalls würde ich mich mal beim DRK-Blutspendedienst erkundigen.


Liebe Grüße, FMomma


Ich weiss nicht wie's andere Häuser handhaben, aber bei uns in der Klinik ist es auch so, dass man zunächst mal, vor dem ersten Spenden, gründlich körperlich untersucht wird und Blut abgenommen bekommt, was erstmal untersucht wird. Erst wenn da alles o.k. ist, darf man zum spenden wieder kommen. Zu jedem 10. Spendetermin wiederholt sich das (Untersuchung, Blutcheck, etc.). Die Fragebögen wie beim DRK gibt's bei uns auch, muss man auch bei jedem Spenden ausfüllen.

Kalle, ich könnte mir vorstellen, dass es tatsächlich Probleme gibt für Deinen Kumpel, weil er diese Voruntersuchung wahrscheinlich in jeder Klinik vor dem ersten Spenden durchlaufen müsste. Falls er aber, sagen wir mal, in die immer drei gleichen Kliniken geht, macht er da halt dreimal den Check und geht dann spenden. Da er aber eh nur alle paar Wochen darf (weiss nicht wie der Rhythmus für Männer ist, für Frauen waren's mal alle 8 Wochen, jetzt mittlerweile alle 6) und auch sollte, könnte er es sicher auch managen, immer die gleiche Klinik aufzusuchen.

Übrigens: In den Kliniken gibt's auch ein bisschen Geld für's Spenden (bei uns 20 Euro pro Spende), plus kleines Essen dabei. Beim DRK gibt's nichts ausser Frühstück, angeblich verkaufen die das Blut dann teuer weiter....weiss aber nicht ob's stimmt.

Neben der normalen Blutspende gibt's übrigens auch noch andere Möglichkeiten, wie z. B. Zellspende. Das bringt sogar richtig Geld, hab damals so um die 120 DM pro Spende dafür bekommen. Da spendet man dann kein Vollblut, sondern z. B. Thrombozyten (weisse Blutplättchen). Ist etwas umständlicher, man kommt auf eine Liste und wird bei Bedarf (also i.d. R. 1 Tag vor OP) angerufen und gebeten, so schnell wie möglich zu kommen. Man kriegt dann auch zwei Nadeln in die Arme, aus der einen wird das Blut rausgezogen, läuft dann durch eine Art Filter, der die Zellen rausfiltert, und zum anderen Arm wieder rein. Man hat also keinen Volumenverlust, aber das ganze dauert auch gut 2 Stunden. Wär vielleicht auch was für Deinen Kumpel? Er kann sich ja mal erkundigen.

Schnegge


Wegen Kohle macht ers nicht. Hab ich damals auch nicht als ich gespendet hab ist aber schon lange her. Das DRK verkauft das Blut, stimmt. Aber die machen keinen Gewinn damit sondern erhalten sich somit selbst und das find ich ok.
Sobald ich wieder n festes Weibchen hab geh ich auch wieder spenden.


Dank dir, ich werds dem Kumpel weiterleiten und hoffen, dass er ne gute Lösung findet. :blumen:

Gibts hier eigentlich Spender? Habs grade gelesen dass nur 2,5 % aller Bundesbürger dazu bereit sind und das ist derbe wenig find ich. Wos doch jede Minute einen selbst treffen kann. Hab schon öfter gehört dass Leute sagen wenn ich nen Unfall hab will ich auch keine Blutkonserve. Ob einer will oder nicht ist den Ärzten doch latte, verabreicht kriegt man die doch sowieso. Ist ne ziemlich miese Ausrede nicht zu spenden.

Bearbeitet von Kalle mit der Kelle am 14.12.2005 20:51:33


Hey,

stimmt, ist 'ne blöde Ausrede. Ich war gerade gestern Blutspenden. Ich gehe sehr regelmäßig zum Blutspenden, da ich keine Probleme damit habe (manchen wird dabei halt schlecht). Ich finde es wichtig, denn wenn mir etwas passiert, erwarte ich auch, daß andere für mich gespendet haben, damit mir geholfen werden kann. Ferner ist es auch immer ein kostenloser und unterhaltsamer Gesundheitscheck.

Der Blutspendedienst bekommt natürlich Geld für die gelieferten Blutkonserven von den Krankenhäusern bzw. Krankenkassen, nur die Abnahme vor Ort, die Untersuchungen, die Lagerung und natürlich das Personal gibt es nicht umsonst.

Die Blutspende im Krankenhaus macht nicht jede Klinik. Außerdem sind da die selteneren Blutgruppen eher heiß begehrt.

Also Leute, auf zu guten Taten!!

LG urlaubsbille
:blumen: :daumenhoch: :blumen: :daumenhoch: :blumen:

Weiß nicht:

Ist Null negativ selten?


AB negativ ist selten. Ich hab mit Null positiv eine der häufigsten.


Bin über 20 Jahre regelmässig zum Spenden gegangen.Nach einer Krebserkrankung darf ich aber nicht mehr :heul: Naja, kann man ja auch verstehen.Da will man jemandem mit 'ner Blutspende helfen und verpasst ihm möglicherweise ein paar Krebszellen... :o


Ich gehe regelmäßig zum Spenden, werde vorher schon rechtzeitig dazu eingeladen.
Die Aktion findet dann immer bei uns in der Grundschule statt, man kennt sich, kommen fast immer die Gleichen, man tut etwas Gutes und hat die Gelegenheit für ein nettes Pläuschen hinterher bei Kaffee und Kuchen (belegte Brötchen gibt es auch).

Einmal wurde ich sogar angerufen, ob ich Zeit für eine Blutspende habe.Man hat mich abgeholt und mich dazu ins Krankenhaus gefahren, muß wohl an meiner seltenen Blutgruppe gelegen haben, alle meine Kinder haben sie auch, wurden nach der Geburt sofort getestet.
Übrigens wird mir auch immer schlecht, ich gucke überall hin,nur nicht da wo Blut ist oder Nadeln stecken, meistens nehme ich mir mein Buch mit und lese, das lenkt mich gut ab.


@betaangel: :trösten: :trösten: :trösten:


Ich gehe auch regelmäßig Blutspenden, hab ja schließlich genug davon. :)
Wenn mir mal was passiert, dass ich Blut brauche, haben bestimmt andere so gedacht wie ich.

Liebe Grüße :blumen:


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 13.12.2005 - 23:23:38)
... aber hat nicht jeder Spender nen Ausweis der überall in Deutschland verlangt wird und wenn man sowas noch nicht hat, zumindest den Ausweis? Spätestens nach dem ersten Spenden muss man doch dann registriert sein oder vertu ich mich da?

DRK erfaßt die Spenden sicher zentral. Es gibt in Deutschland jedoch noch zig weitere Blutbanken, jede Uni-Klink hat z.B. ihr eigenes Institut für Transfusionswesen, weiter gibt es Pharma-Unternehmen mit Blutsammeldienst. Meines Wissens macht da jeder seine eigene Sache, jeder gibt seine eigenen Ausweispapiere aus, in der die Spenden dann vermerkt werden oder auch nicht. Ich habe eine ganze Sammlung solcher gelber Ausweispapiere. Eine Zeitlang ließ ich mich von Biotest (Pharma-Firma, die u.a. Präparate aus Blut herstellt) anzapfen; Erkrankungen und Blutgruppe spielten da keine Rolle, das Blut wurde in großen zylindrischen Glasgefäßen gesammelt, für den nächsten Spender wurde einfach der Schlauch, der in dieses Gefäß hing, mit Nadel gewechselt, eine Strichmarkierung mit Filzschreiber am Glaszylinder angebracht und dann aus der Vene des Spenders bis zu dieser Markierung aufgefüllt. Die Dokumentation war auch nicht so wichtig, jedenfalls sind nicht alle meine Spenden bei dieser Firma in dem Ausweispapier der Firma vermerkt.
Wenn es jemand draufanlegen will, dann kann er sich durchaus zu Tode zapfen lassen.

Zitat (Schnegge @ 14.12.2005 - 13:35:01)
Neben der normalen Blutspende gibt's übrigens auch noch andere Möglichkeiten, wie z. B. Zellspende. Das bringt sogar richtig Geld, hab damals so um die 120 DM pro Spende dafür bekommen. Da spendet man dann kein Vollblut, sondern z. B. Thrombozyten (weisse Blutplättchen). Ist etwas umständlicher, man kommt auf eine Liste und wird bei Bedarf (also i.d. R. 1 Tag vor OP) angerufen und gebeten, so schnell wie möglich zu kommen. Man kriegt dann auch zwei Nadeln in die Arme, aus der einen wird das Blut rausgezogen, läuft dann durch eine Art Filter, der die Zellen rausfiltert, und zum anderen Arm wieder rein. Man hat also keinen Volumenverlust, aber das ganze dauert auch gut 2 Stunden.

Ich hänge alle vierzehn Tage am Zellseparator zur Spezialspende. Zumeist werden dabei Thrombozyten entnommen; manchmal werden auch Erythrozyten benötigt. Kürzlich liess ich mich auch breitschlagen zu einer Granulospende zur Nachbehandlung eines krebskranken Kindes.

Es werden z.b. für die Thrombospende rund 3,7 ltr Vollblut im Verlauf von ca 75 Minuten separiert; wobei die maximale Entnahmerate pro Minute nur 100 ml beträgt - also durchaus unproblematisch.

Das ganze wird im AKH-Wien seit vielen Jahren so gut wie nur mehr an sog. "Einhand-Maschinen" durchgeführt, was bedeutet, dass Entnahme und Rückgabe über die selbe Kanüle erfolgen. Das hat insbesondere für mich als Spender den grossen Vorteil, dass ich während des Spendeprozesses zumindest zu 50 % mobil bleibe und ich mir die Zeit durch Lesen, lernen etc gut vertreiben kann.

Meine persönlichen Beweggründe für diese Spende sind derer drei: Erstens stehe ich bzw mein Blut unter permanenter, in 14tägigem Intervall erfolgender, Kontrolle; zweitens werden die aus meinem Blut separierten Anteile einfach für kranke Miitmenschen dringend benötigt und last but not least gibts als kleines Zubrot eine finanzielle Aufwandsentschädigung pro Spende von Euro 55,-

Ich betreibe das nunmehr schon seit gut 20 Jahren und erfreue mich noch immer guter Gesundheit; sowie ich weiss, dass meine Spenden sicherlich schon sehr vielen Menschen während und nach Operationen geholfen haben.

Bearbeitet von wolfamon am 15.12.2005 12:36:55

das finde ich sehr gut! :daumenhoch: :daumenhoch: :daumenhoch:


Blutspenden - so ein richtiges vom Roten Kreuz bin ich noch nie in meinem Leben gewesen. Jedoch geh ich seit 6 Jahren Plasmaspenden, mal mehr mal weniger, je nachdem wie ich mir meine Zeit einteile.

Und so wie schon Wolfamon geschrieben hat hat es mehrere Vorteile,
a) ist es eine Stunde in der ich in Ruhe lesen kann
B) wird mein Blut und mein Körper wirklich regelmäßig untersucht, kontrolliert
c) hab ich hie und da auch gleich ein paar Impfungen dabei, wenn von seitens des Zentrum bedarf ist
d) bekommt man für jede Spende 20 Euro, bei öfteren Gehen sogar noch einen Bonus dazu
e) bin ich froh, dass es Menschen gibt, die das auch machen, weil z.B. mein Onkel aufgrund seines Krebes ein Nutznießer von fremden Blutplasma ist.
f) fällt mir noch ein, wer "neue" bringt, bekommt auch einen Bonus.


*altes thema in die mikrowelle stell und aufwärm*
ich habe die blutgruppe 0 rh pos., kell neg.
was habe ich nun 0 pos oder 0 neg?
ich hätte so gerne eine seltene, aber ist glaube ich in keinem der fälle selten :heul:
ich kam vorher nie damit in berührung, erst auf dem berufskolleg, wo das drk in unsere schule kam.
seitdem gehe ich auch spenden.
beim vorletzten mal war mir 4-5 tage schlecht, weis nicht, wieso, aber letztes mal ging wieder alles gut.

nur 2,5% kalle?
obwohl... das kann gut sein, habe nur einen kumpel, mit dem ich spenden gehen kann. sonst kenn ich niemanden, voll die weicheier.
ne ausrede findet man immer. am beliebtesten ist thc im blut, aber wen interessiert das, wenn dadurch sein leben gerettet wird?!
also ich habe kein thc im blut!
bei uns ist freitag wieder blutspende, deshalb komme ich auf das thema...!

ich kann mir das mit dem *menschen helfen* nicht wirklich konkret vorstellen, aber ich weis, dass es hilft.


Wieso kannst du dir das nicht vorstellen, dass das Menschen hilft? Wo ist da n Problem? Wenn einer viel Blut verliert, gibts ne Konserve, nen Ersatz gibts nicht. Woher sonst außer von Menschen soll das Blut kommen? Oder kann man neuerdings Tierblut verabreicht kriegen? :unsure: :unsure: :unsure:


nene ich meinte KONKRET vorstellen.
ich denke nicht, dass ich schonmal jemandem geholfen habe, konkret.
obwohl es ja höchstwahrscheinlich so ist.
aber ich denke jetzt nicht "ach heute hat bestimmt jemandem meine konserve genützt" u know


Da mach dir mal keine Gedanken drüber. Spender gibts so wenig, dass da keine vergammelt, die in Ordnung ist. Hat schon seinen Grund, warum regelmäßig in Zeitungen und Sendungen in der Glotze Spendenaufrufe sind, und im Sommerurlaub isses immer besonders schlimm, weil da viele Spender im Urlaub sind und sich kaum einer aufrafft, bei der Hitze erstspender zu werden. Da krieg ich immer n schlechtes Gewissen, weil ich nicht spenden geh.


mh du willst mich glaube ich nicht verstehen.
nein ich denke nicht, dass irgendwas vergammelt...


Kann sein ich steh auf der Leitung aber ich komm nicht hinter deine Gedankengänge.

Konkret helfen mit ner Blutspende heißt: Mit deinem Blut wird geforscht oder das kriegt n Patient als Transfusion. Bei den paar Konserven, die hergestellt werden, wird keine verschwendet die in Ordnung ist. Wenn das bei deinen nicht der Fall ist, hast du geholfen. Wo ist da was nicht zu verstehen?

Ist zwar ne anonyme Spende, bei der du nicht weißt, wer die gekriegt hat oder was damit angestellt wird, aber die hilft und mehr will n Spender normalerweise nicht wissen.


aaaaaaaaah
ich will auch nichts wissen...
und mir ist schon klar dass es nen patient bekommt.
ist auch egal ich sag nix mehr....


Ist besser so glaub ich, ich steig nämlich absolut nicht dahinter, was dein Problem ist, wenn du doch alles verstehst und dir alles klar ist, und du weißt es wohl auch selber nicht. :unsure: :unsure: :unsure:


@Pepsi
Also, du hast die Blutgruppe 0 negativ ... das mit dem kell. negativ ist ein anderes Gruppierungssystem für Blutgruppen, aber für den Otto-Normal-Blutbesitzer nicht weiter wichtig. Es geht da um irgendwelche Antigen-Antikörper-Faktoren. (soweit ich weiß)

Also ich für meinen Teil gehe schon seit einiger Zeit blutspenden. Ich geh da meistens mit einer Freundin oder mehreren hin. Das ist immer lustig, man hat Zeit zu quatschen, kriegt je nach Ort was leckeres zu essen, die Leute sind eigentlich auch immer nett.
Da ich nicht sooft rauskomme isses immer ne gute Gelegenheit soziale Kontake zu pflegen. ;)

Und an alle Angsthasen: ich hab auch imemr tierische Angst vor Kanülen in meinem Arm und traue mich für die Dauer der Spende kaum zu bewegen und ich geh Trotzdem!!! So!
Und an alle Damen: pro Spende verliert man mit dem Blut auch einige Kalorien (!!!) bis zu 1000 hab ich mal gehört, da könnt ihr auch ohne schlechtes Gewissen gleich die ganze Tafel Schokolade vernaschen, die ihr da kriegt. B)

Und noch was: Das Blut wird meist zur Behandlung von Krebspatienten oder anderen verwendet, die an einer Krankheit das Blut betreffend leiden. Für Unfälle geht weit weniger drauf.

Und: Hier http://www.drk.de/blutspendedienst/index.html Kann man schaun wie selten oder häufig die eigene Blutgruppe vorkommt.

So, jetzt hab ichs!! :D


also wer 0- hat sollte umbedingt blut spenden gehen! denn die sorte blut kann man notfalls überall reinpumpen.


Zitat (pepsi @ 20.06.2006 - 23:17:20)

ich habe die blutgruppe 0 rh pos., kell neg.
was habe ich nun 0 pos oder 0 neg?

Zitat
Also, du hast die Blutgruppe 0 negativ


das stimmt so nicht.

pepsi, Du hast Blutgruppe Null, Rhesusfaktor positiv (also 0 positiv) und den Kell-Faktor negativ

Näheres dazu hier

@kalle: ich habe gar kein problem...

ansonsten danke für die antworten.
ich habe also von allem das fast meist vorkommende =)
ob das nun gut oder schlecht ist, ist ja ansichtssache.
danke apsyrtides


Also, ich geh heute auch mal wieder, aus den schon oben genannten Gründen.
War jetzt 2 Jahre gesperrt, wegen ner OP und verschiedenen Auslandsaufenthalten in den USA (da gab´s irgend einen Virus) und auf den Philippinen(Malariagebiete)
Freu mich schon richtig drauf und ich muss sagen, dass ich immer noch extra hinschaue, wenn die Nadel reingeschoben wird und das Blut abläuft.
Mein Spenderekord liegt bei 7 Minuten Abzapfzeit. Hab aber auch schon Schnellere gesehen.



Soweit ich weiß kostet es das DRK auch jedes Mal mindestens 79 €/Spende das Blut abzupumpen, zu transportieren, zu untersuchen und den ganzen Kram noch zu Verwalten.
Wenn sie es dann also verkaufen sollten, muss der Käufer verdammt tief in die Tasche greifen.


Zitat (pepsi @ 21.06.2006 - 00:52:07)

ich habe also von allem das fast meist vorkommende =)
ob das nun gut oder schlecht ist, ist ja ansichtssache.
danke apsyrtides

Wenn du mal in die Situation kommen solltest eine Transfusion zu benötigen ist es auf jeden Fall gut und sonst kann ich an 0 positiv auch nichts schlechtes finden ^_^

@Aglaia: 0 negativ passt zu jeder anderen Blutgruppe, aber zu 0 negativ passt nur 0 negativ?

ich meinte nur, es wäre evtl gut eine seltene zu haben, um denen spenden zu können, bei denen es weniger viele spenden gibt (geben kann).


Ich darf nicht spenden, hab ne Allergie, die sich sonst u.U. auf den Empfänger übertragen könnte. :(


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 14.12.2005 - 17:14:42)
...
Sobald ich wieder n festes Weibchen hab geh ich auch wieder spenden.

Sag mal Kalle, was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Haste Angst, dass du dir bei wechselnden Bekanntschaften was "ranziehst" oder hat das andere Gründe?

Ohne n festes Weibchen leb ich nicht wien Mönch und hab wechselnde Bekanntschaften. Dadurch gehör ich zu ner Risikogruppe und die dürfen nicht spenden. Als ex-Knacki, Schwuler, Junkie und und und gehört man auch zu ner Riskogruppe. Find ich nicht richtig, dass Schwule immer als Risikogruppe gelten, wenn sich zwei treu sind, sind die kein Risiko.

Klaro kann ich bei den Angaben lügen aber das würde andere gefährden. Bin vorsichtig und nehm immer Gummis, kann aber trotzdem mal was schiefgehen und dafür riskier ich nicht n Menschenleben.


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 21.06.2006 - 13:59:30)
Ohne n festes Weibchen leb ich nicht wien Mönch und hab wechselnde Bekanntschaften. Dadurch gehör ich zu ner Risikogruppe und die dürfen nicht spenden. Als ex-Knacki, Schwuler, Junkie und und und gehört man auch zu ner Riskogruppe. Find ich nicht richtig, dass Schwule immer als Risikogruppe gelten, wenn sich zwei treu sind, sind die kein Risiko.

Klaro kann ich bei den Angaben lügen aber das würde andere gefährden. Bin vorsichtig und nehm immer Gummis, kann aber trotzdem mal was schiefgehen und dafür riskier ich nicht n Menschenleben.

Das versteh ich jetzt nicht. Wieso darf man dann erst gar nicht spenden?
Wenn man weiß, dass man HIV-positiv ist oder sonst eine Krankheit hat, ok.
Aber nur weil man einer bestimmten Gruppe angehört?
Das Blut wird doch getestet.

Klaro wirds getestet aber wenn ich mich selber heute infizier und morgen spenden geh, hab ich noch keine Antikörper gegen HIV gebildet. Das wird dann beim Testen auch nicht erkannt, die Spende gilt als sauber, obwohl sies nicht ist. Darum sind Blutspenden bis heute nicht 100 % sicher, obwohl sich da schon ne Menge getan hat und die Tests schneller und zuverlässiger geworden sind.

Lies dir mal so ne Fragebogen vom DRK durch, da stehts drauf.


Also, ich hab mich jahrelang geweigert, Blut spenden zu gehen, obwohl meine ganze Familie ging. Ich kipp um, wenn ich Blut seh, auch mein eigenes (ja ja lacht nur, angenehm ist das nicht...).
Aber dann hab ich angefangen Motorrad zu fahren und irgendwie hab ich dann so die Idee gehabt, daß ich`s vielleicht selbst mal brauchen könnte. Irgendwie verrückt, weil, kann einem sonst auch und Mit dem ja auch passieren, oder?
Jedenfalls spende ich seit ungefähr 2 Jahren regelmäßig, ca. 4 - 5 mal im Jahr - so oft ist das DRK hier vor Ort, und krieg ich auch eine entsprechende Einladung von denen. Muß ich halt weggucken, wenn die zu stechen anfangen. Und wenn man denen das sagt, daß man bißchen empfindlich ist, dann bleiben die auch bei einem stehen und lenken einen ein bißchen ab... Jedenfalsl bin ich froh, daß die mit meinem Blut irgendwas machen = helfen können....


Gibt ne Menge Leute die sagen, die können kein Blut sehen und denen wird beim Blutspenden schlecht.

Wenns nur am Sehen liegt: Braucht keiner hinzugucken, da sieht man keinen Tropfen Blut, wenn man nicht will.

Und schlecht wird einem schnell, wenn man sich nicht drauf vorbereitet. Wenn man da müde hinkommt, vorher den ganzen Tag Sport gemacht habt, nix gegessen und nix getrunken hat, isses klaro dass man mit ner Blutspende nicht zurecht kommt. Das liegt dann aber nicht an der Spende sondern am eigenen Verhalten, und sowas ist dann ne billige Ausrede. Beliebt ist dann auch zu sagen ich hab Schiss vor der Kanüle oder da kann ich mir ja was wegholen. Spritzenangst haben ne Menge Leute, das mit dem "da kann ich mich ja mit was anstecken" ist blöder Kack.

Wenn man nicht zuguckt und sich gut vorbereitet und trotzdem noch Probleme hat, isses was anderes. Dann sollte mans lassen. Soweit kommts aber selten, weil solche Leute selten nen zweiten Versuch machen. Nicht weil die Schiss haben sondern weil die keinen Bock drauf haben.


Hab kein Bock mehr. Schon zu viele Löcher in der Armbeuge.
Und überhaupt habe ich mein soziales Soll in der Hinsicht schon weit übererfüllt.

Was meint ihr, wieviele Liter Blut sollte jemand in seiner Lebenszeit liefern?


Ich bin leidenschaftlicher Blutspender aus Überzeugung:

1. Checkt jmd. so regelmässig mein Blut.
2. Tu ich etwas gutes.

Ich finde Blutspenden wichtig und wer kann sollte es machen, es ist wirklich nicht viel dabei und sovielen Menschen (vielleicht sogar deinen Lieben oder dir selbst?) In der Schweiz ist es so dass man an einem bestimmten Wochentag nach Anmeldung im Krankenhaus spenden kann. Das ist auch viel besser als die öffentlichen Termine wo sich alle die Beine in den Bauch stehen. Im Krankenhaus gibts auch einen Happen zu essen und was zu trinken, und als Dankeschön gibts ein Glas Honig, Marmelade oder ein Fläschchen Wein (wie passend).

Also macht es einfach, viel Spass!


Ich gehe nach Lust und Laune, also nicht regelmässig. Definitiv gehe ich nicht, wenn die das bei uns in der Kantine machen, das finde ich abartig, ein kleiner Bereich mit Trennwänden abgesteckt, vom Essen kommend, da ist einem sowieso schon schlecht, das ganze Ambiente finde ich nicht besonders steril und ausruhen kann man auchnicht, weil es sau laut ist.

Obendrein habe ich auch einen Organspendeausweis


Zitat (Ebenholz @ 21.06.2006 - 14:46:00)
Hab kein Bock mehr. Schon zu viele Löcher in der Armbeuge.
Und überhaupt habe ich mein soziales Soll in der Hinsicht schon weit übererfüllt.

Was meint ihr, wieviele Liter Blut sollte jemand in seiner Lebenszeit liefern?

Diese Aussage finde ich ziemlich unkollegial - man kann nie genug Gutes tun, finde ich! Deine Minilöcher wachsen doch wieder zu - Oder ???

Zitat (Chilly @ 21.06.2006 - 15:45:44)
Zitat (Ebenholz @ 21.06.2006 - 14:46:00)
Hab kein Bock mehr. Schon zu viele Löcher in der Armbeuge.
Und überhaupt habe ich mein soziales Soll in der Hinsicht schon weit übererfüllt.

Was meint ihr, wieviele Liter Blut sollte jemand in seiner Lebenszeit liefern?

Diese Aussage finde ich ziemlich unkollegial - man kann nie genug Gutes tun, finde ich! Deine Minilöcher wachsen doch wieder zu - Oder ???

Zuwachsen tun die Löcher nicht, selbst die sehr dünnen Nadeln die Diabetiker benutzen hinterlassen Narben.

Na ich hab eigentlich keine Narben - wie stechen die bei euch zu? Statt bei 3 dreimal? :lol:


Das konnte ich nicht wissen, daß er Diabetiker ist - und überhaupt seit wann spritzen Diabetiker in den Arm.... :rolleyes: meine Schwester nicht, ist das immer anders ? LIEBFRAG


Zitat (Chilly @ 21.06.2006 - 15:51:04)
Das konnte ich nicht wissen, daß er Diabetiker ist - und überhaupt seit wann spritzen Diabetiker in den Arm.... :rolleyes: meine Schwester nicht, ist das immer anders ? LIEBFRAG

Einer meiner Freunde (seit 32 Jahren erkrankt) und mein Opa sind (waren) schwer kranke Diabetiker. Mein Opa musste sich mehrmals täglich spritzen, damals waren die Nadeln auch nicht so fein, nach geraumer Zeit war der Hintern so zerstochen, das nix mehr ging, also dann die Beine, danach die Arme und Bauch, bis alles zerstochen und vernarbt war.

ok - das ist eine brauchbare Aussage, dann entschuldige ich mich für meinen Kommentar Ebenholz gegenüber



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