Wie finanziert ihr euer Studium?


Mithilfe eurer Eltern, Stipendium, Bafoeg, Studienkredit, Jobben?

Wenn ihr jobbt, was macht ihr nebenbei? Seid ihr fest angestellt (Hiwi-Job an der Uni, Werkstudent, etc.), oder macht ihr alles querbeet von Flyer verteilen bis Blutspenden? Wieviele Stunden an Arbeit "erlaubt" euer Studium, ohne dass "es" sich vernachlaessigt fuehlt?

Kaeme ein Studienkredit - falls ihr darauf angewiesen waert - fuer euch in Frage? Oder wuerdet ihr lieber ein Semester dranhaengen, mehr arbeiten, aber dafuer schuldenfrei ins Berufsleben starten?

Freu mich auf eure Antworten :)



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Den Thread habe ich in's Forum Beruf & Karriere verschoben,
da er dort besser aufgehoben ist als bei "Do it yourself", das sich mit
Handwerk, Bauanleitung usw. beschäftigt. Bitte immer mal selbst
schauen, dass das richtige Forum ausgewählt wird. Danke! :)
W.


Bearbeitet von Wecker am 06.01.2011 10:44:20


Bin seit zwei Jahren kein Student mehr, darf hoffentlich auch antworten ;) ich hab mein Studium halb von meinen Eltern finanziert bekommen und halb selbst mit Jobben finanziert (erst als Verkäuferin, dann in einem Archiv). Daher konnte ich meine Arbeitszeiten so halten, dass das Studium nie drunter gelitten hat. Meine Arbeitgeber waren auch beide sehr großzügig und ich durfte meine Schichten legen, wie ich wollte, so dass ich in den Semesterferien mehr und in Prüfungssemestern weniger gearbeitet habe. Und zwischen Studium und richtigem Job konnte ich im Archiv als 400-Euro-Kraft weiterarbeiten. Ich muss sagen, ich bin froh dass ich den Luxus hatte, nicht auf einen Kredit angewiesen zu sein, da viele meiner ehemaligen Kommilitonen jetzt noch knabbern, den abzubezahlen.


Ich bin ebenfalls keine Studentin mehr, aber so lange ist es nicht her.

Ich bin meinen Eltern sehr dankbar, dass sie mir mein Studium finanziert haben. Sonst wäre das wahrscheinlich nicht so problemlos abgelaufen.
Ab dem vierten Semester hatte ich dann einen Studentenjob, der zum Glück auch zum Studium passte (Bibliothek) und bei dem ich freie Arbeitszeiten hatte.

Dadurch konnte die Unterstützung meiner Eltern runtergefahren werden.

Trotz allem bin ich froh, jetzt auf eigenen Füßen zu stehen, auch wenn mein Verdienst genauer besehen ein Witz ist. Aber ich kann zumindest davon leben.

Bafög hätte ich nicht gekriegt, zuviel Einkommen meiner Eltern. -_-


Ich bekomme Unterstützung von meinen Eltern, im Moment noch Kindergeld und ich arbeite. Mein 3 Jobs sind: Nachhilfe, therapeutisches Reiten für Behinderte und ein Assistenzjob in einem Büro. Und dann geh ich noch Blutspenden 4mal im Jahr. Ich arbeite damit so 15-20 Stunden die Woche plus 3-5 am Wochenende.
Ich würde sofort einen Studienkredit aufnehmen, wenn es nötig wäre, es macht mir aber auch nichts aus, länger zu studieren. Ich studiere gern und meine Ausbildung ist mir das Wert. Mit einem entsprechenden Kreditsystem im Hintergrund wäre ich gerne bereit, hohe Studiengebühren zu zahlen und damit bessere Studienkonditionen zu ermöglichen.


Bafög und Nebenjob. Für die Studiengebühren habe ich einen Kredit aufgenommen. Wenn ich fertig bin, hab ich über 10.000 Euro Schulden. :rolleyes:


Ich gehe den unbequemeren Weg... Warum einfach wenns auch kompliziert geht...

Ich geh 40 Stunden die Woche arbeiten und Freitag abends/Samstags setze ich mich in die FH. Finanziere so alles selbst


Mein Studium habe ich vor etwa zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen. Ich habe den unabhängigen Weg gewählt, indem ich in meinem zuvor erlernten Beruf der Sekretärin gearbeitet habe. Und zwar als Abendsekretärin in einer internationalen Anwaltskanzlei in Festanstellung mit 24 Wochenstunden. Davon konnte ich meinen Lebensunterhalt, mein Studium und meine Hobbies finanzieren. Mein Studium litt nicht darunter, kaum eine Vorlesung fing vor 10:00 h ct an. Dafür dauerte es eben länger. Finanzielle Hilfen seitens der Altvorderen, des Amtes oder der Bank wären für mich nicht in Frage gekommen. Ich habe zwei gesunde Hände, die arbeiten können und wollen sowie eine fundierte Ausbildung mit langjähriger Berufserfahrung: Also warum soll jemand anders für mich aufkommen, wenn ich mich selbst ernähren kann. Side effect ist dieser: Ich habe keine Schulden, bin Niemandem verpflichtet und muss Niemandem dankbar sein.

Grüßle,

Ilwedritscheline


ich hatte das große glück, dass mich meine eltern während des studiums finanziert haben. Allerdings war ich bis auf ein paar monate vor dem examen immer auch arbeiten. Damit hätte ich mich zwar nicht selbst finanzieren können, aber es war mir psychologisch wichtig, dass ich nicht nur die hand auf gemacht habe, sondern auch (In bescheidenem umfang, zugegebenermaßen) selbst dazu beigetragen habe.

Hätte ich die unterstützung meiner alten herrschaften nicht gehabt, hätte ich mich irgendwie selbst finanziert oder zur not einen kredit aufgenommen. Das wäre mir das studium wert gewesen, denn ich weiß, dass ich in einem anderen als 'meinem' metier nicht glücklich hätte werden können.

Andererseits ist es eine immense belastung, hochverschuldet ins berufsleben zu starten.

Wenn meine kinder später ihren beruflichen oder universitäten weg gehen, werde ich sie so gut es geht mit rat, tat und geld unterstützen. So wie es meine eltern mit mir gemacht haben.

Bearbeitet von Cambria am 06.01.2011 17:27:39


Zitat
Damit hätte ich mich zwar nicht selbst finanzieren können, aber es war mir psychologisch wichtig, dass ich nicht nur die hand auf gemacht habe, sondern auch (In bescheidenem umfang, zugegebenermaßen) selbst dazu beigetragen habe.

Hätte ich die unterstützung meiner alten herrschaften nicht gehabt, hätte ich mich irgendwie selbst finanziert oder zur not einen kredit aufgenommen. Das wäre mir das studium wert gewesen, denn ich weiß, dass ich in einem anderen als 'meinem' metier nicht glücklich hätte werden können.


Kann ich nur so unterschreiben.

Hi!

Also ich hab mir mein ganzes Studium selber finanziert. Ich bin nebenher arbeiten gegangen, unter der Woche soviel eben ging der Rest in den Semsterferien. Meine Eltern konnten da leider wenig helfen, aber sie waren immer hinter mir gestanden.
Jobs hab ich häufig wechseln müssen weil jeder die Aushilfe irgendwann wieder loswerden wollte. Da war ich dann imemr im internet ***unerwünschte Werbung entfernt*** bei vielen Jobbrösen kann man die Suche eingrenzen und wirklich nur anch Studentenjobs suchen. Dann wissen die Arbeitgeber wenigstens gleich das man nur begrenzte Zeiten arbeiten kann (im Semster 20 Std, mehr geht offiziell nicht).

LG

Bearbeitet von Cambria am 28.02.2011 15:20:15


Natürlich habe ich mein Studium mit Bafög finanziert. Komme ja nicht aus einem reichen Elternhaus. Aber sonst habe ich viele verschiedene Studentenjobs gemacht. Am Wochenende habe ich auch gearbeitet.
Wenn man sich im Internet gut auskennt, kann man auch Geld verdienen.
Naja es gibt schon Wege.


Ich habe für mein studium bafög bekommen und neben bei noch in unserer studentenkneipe gejobbt.


Ich habe das große Glück, dass meine Oma und mein Opa relativ viel Geld übrig haben, dass sie gerne mit ihren Enkelkindern teilen. Eigentlich wäre mir so was unangenehm, aber sie haben wirklich fast drum gebettelt, mir auch was geben zu dürfen. Zusätzlich kellner ich aber auch noch, das Geld von Oma und Opa ist eher ein kleines Taschengeld.


Ich bekam kein Bafög, aber einen gewissen Betrag von meinen Eltern, wie auch mein Bruder, die Studiengebühren übernahm mein Opa.
Nebenbei hatte ich einen Job als Pizzafahrerin und als Beiköchin in einer Großküche. Letzteres mache ich immer noch stundenweise.


Ich bekomme Bafög und gehe nebenbei bei einer bekannten Fast Food Kette jobben und verdiene mir so 400 Euro zum bafög dazu. Deshlab konnte ich mir auch eine schicke zwei-Zimmer-Wohnung in München leisten. Hab sie über Münchener Wohnungsanzeigen gefunden und mich sofort verliebt. Außerdem gehe ich noch Blut spenden :)


Habs ohne Bafög geschafft. Nicht zuletzt, weil es Sage und Schreibe 23.- DM waren, die man mir als Bafög gegeben hat. Ein gutes hatte es: Ich konnts ohne Probleme auf einmal zurück zahlen. :P

Finanziert hab ich mir mein Studium, indem ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, und nebenbei in der Firma, in der ich zuvor gelernt hab auch als Student jobben konnte. Hab von meinen Eltern nie Geld gebraucht, und auch gegessen hab ich zu 80% auswärts. Ich hab wöchentlich zwischen 25 und 40 Stunden in der Firma gearbeitet, um trotzdem selbst über die Runden zu kommen. Das Studium hat dadurch natürlich länger als gewöhnlich gedauert - allerdings fast ohne fremde Hilfe. Und da bin ich schon stolz drauf.


Bei mir ist es schon etliche Jahre her und ich hatte das Glück, dass es damals noch keine Studiengebühren gab (abgesehen von 2xjährlich ein kleiner Betrag).

Mein Grundstudium und einen Teil des Hauptstudiums hab ich mit BaföG finanziert, danach hatte ich einen Superjob an der Uni (Bibliothek) mit sehr guten Arbeitszeiten. Außerdem konnte ich dabei gut an meiner Diplomarbeit arbeiten.


ich habe Hochachtung vor den Leuten, die durch einen Job etwas zu ihrem Studium beitragen, es zügig durchziehen und nicht auf der Tasche der Eltern liegen.
Meine Kinder gehören dazu :wub:

Alle 4 Kinder studieren gerade gleichzeitig. Zwei von ihnen haben vorher ein FSJ im Ausland gemacht. Sie bekommen alle kein Bafög, sind also auf unsere selbstverständliche Unterstützung angewiesen. Alle, bis auf die Kleine jobben nebenher. Die "Kleine hat erst im Oktober angefangen und muss sich erst einmal sortieren.


Da ich auf einer Privaten studiere muss ich etwas mehr Kohle scheffeln..
Meinen Eltern finanzieren die Uni und ich muss mich um den Rest kümmern und das mache ich in dem ich nebenbei in einer Onlineagentur joggen gehe.


Wie praktisch... joggen ist ja auch gesund :P


Da muss man aber schon ganz schön viel joggen. Mein Ding wär's nicht. :D


Zitat (Bleepbloop @ 30.03.2012 12:36:54)
.. . . und ich muss mich um den Rest kümmern und das mache ich in dem ich nebenbei in einer Onlineagentur joggen gehe.

Hoffentlich findest du noch genug Zeit für frag-Mutti.

Unterhalt + Familienbeihilfe und momentan bin ich noch auf der suche nach einem Samstagsjob, damit für die Freizeit auch noch was da ist :)



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