Türklingel funktioniert nicht mehr


Hallo,

meine (uralte) Türklingel hat den Geist aufgegeben.
Ich habe sie aufgeschraubt und festgestellt, dass das Gummi, das den "Hammer" einfasst, porös geworden ist und deswegen den Hammer nicht mehr hält.
Habe also einfach eine neue geholt, angeschlossen und sie hat erst mal funktioniert.
Das Vergnügen hat leider nur einen Tag angehalten. Von jetzt auf gleich funktionierte sie nicht mehr.
Habe es mit einer anderen probiert - gleiches Ergebnis. Stille.
Jetzt habe ich leider keine Ahnung woran es liegen könnte.
Das zufällig am Tag nach dem Einbau irgendwo ein Kabel gebrochen sein könnte glaube ich nicht.
Kann (durch eine falsche Verkabelung oder so) eine Sicherung beim Trafo durchgebrannt sein?
Hier sind drei Parteien im Haus, bei den anderen funktioniert die Klingel noch.
Habe nur leider keine Ahnung, wo der Trafo versteckt ist. Altes Haus, uralte Klingelanlage.
Allgemein verstehe ich die Verkabelung nicht.
Aus der Wand kommt ein ganzer Strang mit Kabeln. Davon sind zwei mal zwei Kabel abisoliert und zusammengedreht. Diese waren an den Kontakten der ersten Klingel. Ich kenn mich nicht aus, aber macht das Sinn, dass zwei Kabel an jedem Kontakt sind???

Ich bin mit meinem Latein am Ende und freu mich über jeden Tipp.

Gruß,
SNAFU


Zitat
Ich kenn mich nicht aus, aber macht das Sinn, dass zwei Kabel an jedem Kontakt sind???

Dann lass jemanden ran der sich auskennt.

Wenn du Mieter bist, ruf den Vermieter an, bist du Eigentümer (Eigentumswohnung) sag dem Verwalter Bescheid, das er einen Elektriker beauftragt. Es gibt meist nur ein Trafo für die gesamte Klingelanlage.
Da es bei den anderen Mitbewohnern funktioniert, dürfte es also nicht am Trafo liegen.

Gruß

Sparfuchs

Das da zwei Drähte zusammen gedreht sind erklärt sich so... Klingelknopf an Wohnung und der an Haustür... das die eine Klingel kurz ging damit das du nicht weißt mit wieviel Volt die Klingel im "alten" Haus arbeitet... denn 3 Volt, 5 Volt, 8 Volt und 12 Volt oder sogar 24 Volt sind alles vertreten...


Zitat (Nachi @ 21.11.2013 20:32:30)
Das da zwei Drähte zusammen gedreht sind erklärt sich so... Klingelknopf an Wohnung und der an Haustür... das die eine Klingel kurz ging damit das du nicht weißt mit wieviel Volt die Klingel im "alten" Haus arbeitet... denn 3 Volt, 5 Volt, 8 Volt und 12 Volt oder sogar 24 Volt sind alles vertreten...

Genial! :rolleyes:

Und jetzt bitte nochmal gaanz langsam für Dummies? :unsure:

@Dummie oder hieß sie doch Jeannie :P

also Klingelanlagen haben im Laufe der Jahre eine Evolution durchgemacht. Heißt die Klingel kann von 3Volt bis 24Volt betrieben sein da der Klingeltransformator eben eine solche Spannung liefert... wenn der Fragesteller nun eine Klingel für 6Volt gekauft hat, in dem Haus aber 12Volt verlegt sind, geht die ganz kurz bis sie durchbrennt.

Alles Klär'chen du Schlau'chen ;) :P


Zitat (Nachi @ 21.11.2013 22:40:03)
oder hieß sie doch Jeannie  :P

Muss wohl... *schäm*
Aber jetzt hab ichs begriffen *glaub*
Danke! :blumen:

Eine ganz blöde Frage noch: Kann man von Alter des Hauses auf die Voltzahl der Klingel schließen? Je älter die Hütte desto weniger Volt?
Hintergrund (und auch nur darum hänge ich mich hier rein): Meine Klingel scheint so alt zu sein wie die (Miiet-)Wohnung. Beide schwächeln gewaltig. Bevor ich aber nun irgendwann umziehe, werde ich wohl doch noch eine neue Klingel brauchen.
Woran sehe ich denn, wie viel V die haben muss?

Bearbeitet von Jeannie am 21.11.2013 23:17:40

@Jeannie: wenn es eine Mietwohnung ist, muss der Vermieter die Klingel tauschen, da würde ich persönlich gar nichts wechseln.


Zitat
Eine ganz blöde Frage noch: Kann man von Alter des Hauses auf die Voltzahl der Klingel schließen? Je älter die Hütte desto weniger Volt?

Nein, der TRafo kann auch später eingebaut bzw. gewechselt worden sein.

Zitat
Woran sehe ich denn, wie viel V die haben muss?

Entweder steht es auf der Klingel, oder auf dem Trafo.

Mit einem Messgerät kann man es auch feststellen, hast du aber wahrscheinlich nicht.

Nochmal es handelt sich zwar um Kleinspannung, aber wenn man keine Ahnung von solchen Dingen hat, sollte man jemanden machen lassen, der Ahnung hat ;)

Zitat (Binefant @ 22.11.2013 07:07:14)
@Jeannie: wenn es eine Mietwohnung ist, muss der Vermieter die Klingel tauschen, da würde ich persönlich gar nichts wechseln.

Binefant :blumen:
Jeannie will´s halt nur verstehen, denke ich :rolleyes: Viele Probleme werden dadurch - wenn nicht gelöst - so doch um einiges kleiner...

Hallo,

danke schon mal für die Hinweise.
Das Haus gehört meinen Großeltern, deswegen bringt dem Vermieter bescheid sagen erst mal wenig ;)

Das mit der Volt-Zahl macht Sinn. Muss ich mir mal anschauen.

Das mit den zwei Drähten passt leider nicht ganz, da es nur die Klingel an der Haustüre, keine an der Wohnungstüre gibt.


Bei älteren Mehr- Familien - Häusern und wieder bei neueren, befindet sich der Trafo im Keller.
Bei älteren Trafos sind mehrere Klemmen am Trafo, meist 6 ; 9 ; und 12 V~.
Bei neueren Anlagen ist der Trafo in die Schalttafel auf die Schiene geklemmt und hat entweder 9 oder 12 V~.
Bei Anlagen mit Gegensprechanlage sind oft auch 24 V~ üblich.
Wenn im Haus andere Klingeln funktionieren, liegt es an SNAFUs Klingel. :ruege:
Manchmal, bei 12V ~ Anlage und einer 6V= Klingel hält die Klingel nicht lange und der Kontakt des Klingelknopfes kann verschmohrt sein. :hirni:
Wer mit einem Meßgerät umgehen kann, braucht hier vermutlich nicht zu fragen. :hmm:


Zitat (SNAFU @ 22.11.2013 16:06:13)
Das mit der Volt-Zahl macht Sinn. Muss ich mir mal anschauen.

Das mit den zwei Drähten passt leider nicht ganz, da es nur die Klingel an der Haustüre, keine an der Wohnungstüre gibt.

Okay dann denke ich mal das die Zusammengerödelten Drähte ggf. doppelte Voltzahl zur Klingel bringen sollten, alte Gleichstrom Klingeltransformatoren hatten diese Möglichkeit. Aber eben nur eine Vermutung. Ich würde ein Messgerät dran hängen um zu erfahren was ich da für Sekundärspannungen und Leerlaufspannungen auf dem Klingeldraht habe.


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