Leitungssucher unzuverlässig?


Hallo zusammen,

ich habe mir ein Ortungsgerät gekauft, um Leitungen vor dem Bohren aufzuspüren. (Markengerät von Bosch und alles). Aber leider findet das Gerät fast überall in den Wänden "Metall" und in rauen Mengen auch völlig unplausibel verlaufende "spannungsführende Leitungen".

Ich bin verunsichert... ist mein Gerät fehlerhaft (soll ich es also zurückbringen)? Oder gibt es Wände, die gegen solche Geräte "resistent" sind? Ich werde ja wohl nicht in einem Metallkäfig leben...

Und vor allem: Wo bohre ich jetzt?!

Danke schonmal für eure Hilfe!


Zitat (billyray @ 21.08.2010 - 18:02:00)
Ich werde ja wohl nicht in einem Metallkäfig leben...

Wenn es ein Betonbau ist, dann schon
Beton ist voll mit Stahl, da haste mit solchen Suchern schlechte Karten.

Ich habe auch schon mehrere solche Dinger ausprobiert. Geht ganz gut bei Gipskartonwänden, aber sonst sind sie ziemlich unzuverlässig.
Etwas besser funktionierts, wenn Du eine vorhandene Leitung damit verfolgst: Licht einschalten bzw. ordentlich Strom auf der Leitung fließen lassen und probieren, bei welcher Einstellung der Leitungssucher einigermaßen korrekt anzeigt. In den Wänden sollten die Leitungen waagerecht und senkrecht zwischen Dosen, Schaltern usw. verlegt sein; theoretisch möglichst in Installationszonen ca. 45 cm oben und unten - praktisch muss man natürlich mit allem rechnen :)


Kann mich dem Vorredner anschliessen, der Leitung folgen klappt am besten. Dumm nur, wenn man nicht weiss wo man anfangen müsste. Diese Geräte sind nützlich, aber...na ja man muss schon aufpassen.


Danke, Leute... dann werde ich mal mutig sein (müssen)...



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