FAHRSCHULE - Diskussionsthread -: Das richtige Verhalten im Straßenverkehr


Zitat (Vogulisli @ 28.01.2012 12:05:16)
Es sei denn , du stellst dich (jetzt) absichtlich doof , was ich doch aber wiederum auch gaaar nicht recht glauben will ...

Voguschli, schick mir Deine Beleidigungen doch bitte per PN. Hier sollte es doch bitte um wesentlichere Dinge gehen als dieses ????? :blink:

Erstens ist das keine Beleidigung , sondern nur eine ehrliche Überlegung meinerseits .
Zweitens , ich schreibs dir gern auch nochmal , nenn ich dich auch nicht , beispielsweise , Petzenpeter , sondern bei deinem richtigen Nick .
Drittens , hab ich wirkich keine Lust mit dir PMs auszutauschen .


Bei allen Anderen hier möcht ich mich fürs OT entschuldigen . :blumen:

Bearbeitet von Vogulisli am 28.01.2012 14:49:12


Zitat (Vogulisli @ 28.01.2012 14:47:12)
Bei allen Anderen hier möcht ich mich fürs OT entschuldigen . :blumen:

Entschuldigung akzeptiert. Und jetzt trage wieder Konstruktives zu frag Mutti bei. Alles Andere überlasse bitte dem Bundeskartellamt oder Camria. Die hatte Dir ja schon qualifiziert geantwortet. :blumen:

Zitat (Aurisches @ 28.01.2012 15:55:11)
Entschuldigung akzeptiert. Und jetzt trage wieder Konstruktives zu frag Mutti bei. Alles Andere überlasse bitte dem Bundeskartellamt oder Camria. Die hatte Dir ja schon qualifiziert geantwortet. :blumen:

Ach ...ich hab allerdings nicht gewusst , das DU hier auch Mod bist .
Aber man lernt ja nicht aus .
Weswegen wundert mich das nicht , dass du so reagierst ? :hihi:
Meine Meinung war immer , dass wir in einem freien Land wohnen und man reagieren darf , wenn man der Meinung ist , dass etwas Unrechtes geschrieben wird . Und was ich schreiben darf und was nicht , das schreibst nicht DU mir vor sondern ein Mod , oder Admin .
Und dann werde ich mich daran halten .





Eigentlich wollt ich das erst nicht einstellen ...aber da es gut zum Thema Fahrschule passt und ich wirklich auch konstruktiv sein möchte , weil ich das Thema an sich , auch für ein sehr Gutes halte :
Bittesehr - falls es wen interessiert , find ich sehr hilfreich , wenn man das weiss . :blumen:

Bearbeitet von Vogulisli am 28.01.2012 16:13:04

Es sollte jetzt mal gut sein mit den ständigen Anfeindungen. Es hilft Euch nicht und auch sonst niemanden hier.

Wäre schön, wenn Ihr Euch daran halten würdet, damit es hier reibungslos mit der Diskussion weitergehen kann.


Zitat (Kati @ 28.01.2012 16:13:41)
Es sollte jetzt mal gut sein mit den ständigen Anfeindungen. Es hilft Euch nicht und auch sonst niemanden hier.


Moderatoren, die so gut mit Farben umgehen können, müssten doch eigentlich auch den Dativ beherrschen. :blumen:

Oh guck mal, Sarkasmus! Wie nützlich. :rolleyes:

Bitte bleibt beim Thema, bleibt sachlich und verlegt persönliche Animositäten auf PMs. Es wäre schade, wenn der Thread hier zugemacht werden müsste. Danke.

Bearbeitet von Cambria am 28.01.2012 17:15:10


Zitat (Cambria @ 28.01.2012 14:00:46)
Es gibt Städte, bei denen sich Ordnungsamt und Polizei eine Fahrradstaffel leisten - Münster zum Beispiel.
Zwar sehen haarige Polizistenwaden in engen grünen Radlerhosen echt etwas... ähm... gewöhnungsbedürftig aus, aber sie können die Radler besser verfolgen und Tickets verteilen.

Ein Bekannter von mir hat Punkte oder sogar ein Fahrverbot (weiß nicht mehr so genau, ist schon ein paar Jahre her) kassiert, weil er strunzvoll von einer Party mit dem Rad nachhause geeiert ist und von einer "Leezenstreife" angehalten wurde.

Hier im Süden müssen die Polizisten mit Fahrrad Streife fahren, weil sie kein Kontingent mehr für Benzin haben.
Nur in Notfällen rücken sie mit dem

Wir müssen alle Sparen. So müssen bei uns sogar die Stringtangas für Putzlappen herhalten.... sad.gif

Kati , es war mein Anliegen , mich nicht zu weit weg , vom Thema , zu bewegen .

Leider hab ich mich wohl getäuscht , weil ich dachte , wenn man schon über Fahrschulen diskutiert , man auch darüber schreiben darf , dass es halt auch sehr viele Fahrschulen gibt , in die man besser keinen Fuss setzen sollte : Preisabsprachen , Pauschalpreise u.s.w....sogar Gästebucheinträge voller Lob , auf Fahrschul-HPs die vom Fahrschulinhaber aber selber geschrieben sind !!! Das sind doch eben alles Dinge , die man nur merkt , wenn man ganz genau hinsieht und man weiss , worauf man überhaupt achten und ruhig auch mal kritischer nachfragen muss .

Wenn man als Fahrschulinhaber nix zu verbergen hat , dürfte das doch auch gar kein Problem sein , mein ich zumindest . :keineahnung:
Ohne , dass ich irgend jemandem zu nahe treten oder gar beschuldigen will , sind das alles doch nur traurige Tatsachen .

Das hab ich halt hier in diesem Fred vermisst und mich eben gewundert . Vllt ist es auch einfach unwichtig oder ich habs übersehen . Was solls ...

Und für den Fall , dass das nicht hierher passt , dann tut mir das leid , dass ich mich jetzt nochmal gemeldet hab .
Aber womöglich hilfts ja doch jemandem , der vllt. grade auf der Suche nach einer wirklich guten und nicht nur billigen Fahrausbildung ist . Es hängen schliesslich Menschenleben dran .
Und wenns auch nur ein Einziger wäre , dann fänd ichs mal gar net schlecht .


Und das mit den PMs , das ist halt auch so eine Sache , die man sich glaub manchmal auch besser sparen könnt :keineahnung:

Wegen mir muss sicher kein Fred geschlossen werden . Nix für ungut , ich sehs schon ... :blumen:


Zitat (Pinguin21 @ 28.01.2012 10:05:30)
Danke , da kann ich mal überprüfen ,ob ich jetzt noch die Prüfung schaffen würde. :)

Nicht nur das du kannst auch Üben bis der Arzt kommt,denn es ist jedesmal ein anderer Bogen ;)

Zitat (Cambria @ 28.01.2012 17:14:34)
Bitte bleibt beim Thema, bleibt sachlich und verlegt persönliche Animositäten auf PMs. Es wäre schade, wenn der Thread hier zugemacht werden müsste. Danke.[/color]

Kann gerne geschehen. Wieso sollte ich mir diese Arbeit für 0,-€ machen, wenn Vogulisli dies viel besser beherrscht?
Schade, wenn Einem ( Dativ! ) persönliches Engagement so gedankt wird. Nun habe ich wieder dazugelernt: LG :blumen:

Bearbeitet von Aurisches am 28.01.2012 18:26:59

@Aurisches,

hätte da auch mal eine Frage zum Thema: wie alt darf ein Fahrschüler/in ( ich meine die Grenze nach oben) überhaupt sein? Hast du Erfahrung oder hast du schon mal älteren Herrschaften das Fahren beigebracht?


Zitat (GEMINI-22 @ 28.01.2012 18:32:57)
@Aurisches,

hätte da auch mal eine Frage zum Thema: wie alt darf ein Fahrschüler/in ( ich meine die Grenze nach oben) überhaupt sein? Hast du Erfahrung oder hast du schon mal älteren Herrschaften das Fahren beigebracht?

Bisher war meine älteste Autofahrschülerin 61 Jahre ( Theorieprüfung und Praktische aufs erste mal geschafft ! ) , mein ältester Motorradfahrschüler 65 Jahre (auch in theoretischer und praktischer Prüfung aufs erste Mal erfolgreich) Es gibt nach oben nur ein biologisches Limit. :blumen:
Meine Erfahrungen mit den reiferen Fahrschülern waren prima. Es hat Freude gemacht, ihnen beim Erfüllen ihres Lebenstraumes zu helfen. :)

Bearbeitet von Aurisches am 28.01.2012 18:40:25

Sorry , ich wusste natürlich nicht , dass DU (=Aurisches) hier alleine das Wort hast .
Wie konnt ich auch ... -_-
Nicht heulen , kannst es gern wieder haben . :trösten:
Anscheinend kannst du weder Kritik , noch kritische Fragen leiden . Warum das so ist , darüber kann sich jeder selber seine Meinung bilden ....
Aber , nur falls du es nicht schon selber rausgefunden hast , sind ausser dir , hier auch noch andere User die auch nicht dumm sind und ihre Meinung äussern dürfen .
Und damit mein ich jetzt nichtmal mich .


Also die Sache mit den schlechten Fahrschulen will mir nicht so recht in den Kopf. Ich kenne es im Grunde nur so das einem von Familie oder Freunden eine Gute empfohlen wird. Jeder der nen Führerschein hat war ja mal da.
Von dem her kann ich mir schlechte Fahrschulen die betrügen in großer Menge nicht so recht vorstellen.
Es ist ja so das man gut nachfragen kann: wieviel Fahrstunden wer hatte...etc...


Zitat (Cambria @ 28.01.2012 17:14:34)


Bitte bleibt beim Thema, bleibt sachlich und verlegt persönliche Animositäten auf PMs. Es wäre schade, wenn der Thread hier zugemacht werden müsste. Danke.

Wirklich... wie oft muss man es sagen?

Zitat (Vogulisli @ 28.01.2012 18:39:33)
Sorry , ich wusste natürlich nicht , dass DU (=Aurisches) hier alleine das Wort hast .
Wie konnt ich auch ...  -_-
Nicht heulen , kannst es gern wieder haben . :trösten:
Anscheinend kannst du weder Kritik , noch kritische Fragen leiden . Warum das so ist , darüber kann sich jeder selber seine Meinung bilden ....
Aber , nur falls du es nicht schon selber rausgefunden hast , sind ausser dir , hier auch noch andere User die auch nicht dumm sind und ihre Meinung äussern dürfen .
Und damit mein ich jetzt nichtmal mich .

Liebe Vogulisli,
für Dich habe ich ab sofort den Ignore- Modus geschaltest.
Solltest Du Probleme haben, Fachtexte zu verstehen, wäre ich Dir beim verständnisvollen Lesen aber weiterhin gerne behilflich! :blumen:

Bearbeitet von Aurisches am 28.01.2012 18:44:40

@Gemini: zu Deiner Frage bzgl. "Höchstalter" für Fahrschüler/innen fällt mir 'was ein:
In meinen ganz jungen Jahren gab's in der Nachbarschaft meiner elterlichen Wohnung eine sehr resolute Mittsiebzigerin, die damals -dürfte nun gute 40 Jahre her sein, noch den Führerschein gemacht hat.- Keine Ahnung, wieviele Fahrstunden sie hatte.- Jedenfalls hat sie irgendwann die Fahrprüfung bestanden.- Und fuhr mit ihrem alten DAF durch die Gegend.- Geradeaus ging ja wohl noch, aber es gab rundum kein Beetgeländer, parkende Pkw oder Blumenkübel, die nicht irgendwann von ihr gerammt wurden.- Sie bekam letztendlich eine Garage zugeteilt, und da fuhr sie eines schönen Tages rein..............................
Rrrrrrrrrrummmmsssssssss :wacko: , und fortan sah man das Autochen nicht mehr, und sie fuhr mit dem Bus. :pfeifen:

Diese Anekdote mal als kleine Aufmunterung meinerseits...liebe Grüße..IsiLangmut :)


@Aurisches, danke für die Info,

ja Isi, man sollte schon selbst einschätzen können wenn man sich nicht mehr ans Lenkrad setzten sollte....


Zitat (GEMINI-22 @ 28.01.2012 18:55:29)
@Aurisches, danke für die Info,


Gern geschehen. Danke für Deine freundlichen Worte. :)

Zitat (GEMINI-22 @ 28.01.2012 18:55:29)
ja Isi, man sollte schon selbst einschätzen können wenn man sich nicht mehr ans Lenkrad setzten sollte....

@ gemini uns @ isi: Es versteht sich für einen seriösen Fahrlehrer von selbst, daß er bei offensichtlicher Nichteignung eine sinnlose Ausbildung ablehnt. So habe ich in den 25 Jahren meiner Tätigkeit schon einige Male eine Fahrschulausbildung abgelehnt.
Das sind allerdings Ausnahmen. Denn wenn sich jemand im fortgeschrittenen Alter entschieden hat, den Führerschein zu machen, hat er sich vor der Anmeldung schon selbst mehrfach gefragt, ob er das wirklich machen möchte.
Die Ausbildung der reiferen Menschen hat mir , wie beschrieben, große Freude gemacht. Ich war sehr erstaunt, welche Leistung diese Menschen brachten Von den 18 jährigen wurden sie voll akzeptiert, und es entstanden sogar Freundschaften mit den jungen Fahrschülern.
Ein ganz anderes Thema ist die Gefahr, die von älteren Verkehrsteilnehmern mit Führerschein ausgeht. Und selbstverständlich sollte hier nachgeschaut werden. Aber mit freiundlich verständnisvoller Menschlichkeit.
So wurde in der letzten Woche auf dem Verkehrsgerichtstag in Goslar beschlossen, daß Ärzte ihrer Schweigepflicht entbunden werden, wenn sie begründete Bedenken an der Fahrtüchtigkeit ihrer Patienten haben. In diesen Fällen dürfen sie jetzt die Verkehrsbehörde des Landkreises über die mögliche Nichteignung informieren.

Bearbeitet von Aurisches am 29.01.2012 07:14:54

Hallo Aurisches :blumen:

Das hast Du prima beschrieben.

Jetzt die andere Seite...

Ich habe auch vollste Hochachtung vor den älteren Menschen, die sich von selbst dazu entschliessen, ihren Führerschein abzugeben.

Meine Mutter ist mit 90 Jahren noch Auto gefahren und das in der Großstadt Hamburg. Dann hatte sie einen kleinen Crash, (Blechschaden) an dem sie nicht Schuld war, ihr ist jemand beim Ausfahren aus der Parklücke ins Auto gefahren. An dem Tag hat sie sich zu dem Schritt entschlossen, ihren Führerschein abzugeben weil sie sich sagte, das ihr das auch passieren könnte und sie ihren Führerschein dann automatisch los wäre. Das wollte sie nicht riskieren.

Sie hatte ihre Mobilität aufgegeben und das war gar nicht so einfach. Das Gefühl zu haben, mal eben irgendwo hinzufahren, war ihr dadurch genommen.

Aber sie sagte, das war die richtige Entscheidung. :)


Wie sich die Schicksale ähneln! Meine Mutter steckte ihren Führerschein im Alter von 65 Jahren in einen Briefumschlag, schickte ihn mit einem freundlichen Schreiben an das Landratsamt zurück, verkaufte ihr Auto und lebte noch viele Jahre führerscheinlos. Sie sparte sich durch den Autoverzicht so viel Geld, daß sie sich hin und wieder ein Taxi leisten konnte, und den Chauffeurdienst sehr genoss. Mein Hausarzt, der bis zu seinem Tod fleißig war, fuhr noch mit 88 Jahren zu seinen Patienten. Er fuhr gelassen, aber absolut sicher. Das hatte mich sehr beeindruckt.

Bearbeitet von Aurisches am 29.01.2012 11:56:28


Jetzt mal eine Frage? Es wird gefordert 55 jährige einen Test zur Fahrtauglichkeit zu unterziehen, wir sollen aber bis 67 arbeiten, da fragt auch keiner nach ob wirs noch können. Und zur Arbeit sollen wir auch noch kommen und heutzutage muss man ja in allen Belangen flexibel bleiben und dies wird sicherlich noch zunehmen.
Aber sollten wir dann nicht hinterfragen was mit Fahrlehrern/innen ist, die das Alter erreicht haben? Sollten die sich nicht auch eine jährliche TÜV Prüfung und Geschundheitscheck unterziehen? Evtl veröffentlichen wie in Berlin die Gastronomie Ihren Smilie bzw die Hygieneampel bekommen hat? Ich würde dies Einfordern, was für die einen taugt, kann für die anderen nicht schlechter sein.
Für mich als Fahrschüler wäre das schon interessant und bei der Fahrschulwahl ausschlaggebend. Immerhin profitieren selbst die Fahrschulen von den Forderungen und sollten mit gutem Beispiel voran gehen zum Schutz der Schüler.
Ich weiß nicht ob ich mit 17 bzw. 18 Jahren neben einen, sagen wir mal 60 jährigen im Auto sitzen möchte und mich bei dem zugleich sicher fühlen kann. Man hört doch des öfteren von Herzaussetzern oder Schlaganfällen. Gut kann auch bei jungen Menschen passieren. Aber durch die lange Lehrtätigkeit und ständigen Stress durch Gefahrensituation im Straßenverkehr unterliegt denen Ihre Nervenkostüm doch höheren Stresssituationen. Ob ich das als junger Mensch unbedingt beim Fahren brauch?
Ist halt nur meine Überlegung und gehe von meiner jetzigen Lebenserfahrung aus und da würde mich so was dann doch interessierten.


ob du jeh darauf eine Antwort bekommst? :pfeifen:


@ mwh.
Es ist ein sehr berechtigter Gedanke nach der Fähigkeit des Fahrlehrers zu fragen.
Zunächst wird nicht jeder Bewerber für diesen Beruf Fahrlehrer, sondern muß Voraussetzungen erfüllen. Die staatliche Fahrlehrerprüfung ist schwierig und eine Auswahl findet hier schon statt. In meinem Kurs bestanden von 27 Kandidaten lediglich 5 Anwärter.
Danach erfolgt eine weitere Auswahl. Da der Beruf sehr anstrengend ist, steigen viele, die den Belastungen nicht gewachsen sind, bereits nach 2 Jahren aus dem Beruf aus.
Desweiteren werden Fahrschulen in Zeitintervallen von 2 bis 4 Jahren überprüft. Unterrichtsbesuche finden unangekündigt statt.
Der Fahrlehrer hat eine Weiterbildungspflicht. Sie findet in 4 jährigen Intervallen bei den staatlich geprüften Fahrlehrerausbildungsstätten statt. Deren Durchführung wird von der Verwaltungsbehörde überwacht.
Fahrlehrer sind zum großen Teil verbandsmäßig organisiert und erhalten so monatlich Informationen über Gesetzesänderungen und Neuerungen. So bin auch ich seit Jahren Mitglied des Fahrlehrerverbandes Baden Württemberg.
Bei den Führerscheinprüfungen sehen die Prüfer den Fahrlehrer und dessen Arbeitsergebnisse nahezu wöchentlich. Bei Auffälligkeiten ist der Prüfer gegenüber der Dienstbehörde meldepflichtig.
Die Fahrschule unterliegt den Gesetzen der Wirtschaft. Taugt der Fahrlehrer nichts, stimmen die Kunden mit den Füßen ab.
Das Verkehrsamt führt über jeden Fahrlehrer eine Personalakte und hat die Kontrolle über den Fahrlehrer.
Meiner Erfahrung nach wird ein Fahrlehrer durch Berufserfahrung immer besser.
Ich kenne etliche Kollegen, die im fortgeschrittenen Alter eine hervorragende Arbeit leisten.
Nach meiner Erfahrung können Fahrschüler sich vertrauensvoll bei einer deutschen Fahrschule anmelden!
Oft wächst ein junger Fahrlehrer in die Verantwortung der Fahrschule hinein, entlastet den Inhaber immer mehr und übernimmt später den Betrieb.
So, lieber mwh. Hoffentlich konnte ich Dich etwas beruhigen. :)
Und vielleicht konnte ich hiermit auch einen Beitrag dazu leisten, das Vertrauen zu Fahrschulen und Fahrlehrern in Deutschland herzustellen und zu stärken.
Desweiteren hoffe ich, daß meine Beiträge auf Interesse stoßen und von den Usern geschätzt werden.
Über entsprechende Rückmeldungen würde ich mich freuen. :blumen:

Bearbeitet von Aurisches am 30.01.2012 04:48:52


Aurisches: Ja deine Beiträge sind interessant :blumen:

Es ist gut zu wissen, das man hier jemanden fragen kann.
Ich selbst hatte einen sehr guten Fahrlehrer. Leider sehe ich ihn heut nur noch sehr selten, das ich umgezogen bin. Wer jedoch am alten Wohnort eine Fahrschule sucht, dem kann ich diese empfehlen und habe es auch schon mehrfach getan.
Und ich denke so läuft es zumeist. Gute Fahrschulen und gute Fahrlehrer leben durch Empfehlung.
Das ist mehr wert als jedes Zertifikat.


Zitat
Es wird gefordert 55 jährige einen Test zur Fahrtauglichkeit zu unterziehen, wir sollen aber bis 67 arbeiten, da fragt auch keiner nach ob wirs noch können.

Ich fände es nicht verkehrt, solche Tests zu absolvieren, bei LKW Fahrern ist das normal, warum nicht auch bei PkW Fahrer.

Ich kann es eh nicht nachvollziehen, z.B. macht man vor der Führerscheinprüfung einen Augentest.
Fällt dieser negativ aus, wird eine Sehhilfe im Führerschein vermerkt.
Nun die Frage: werden die Augen im laufe des Lebens nicht schlechter?
Da fragt niemand danach, leider.

Im Alter gibt es verschiedene Vorsorgeuntersuchungen, die könnte man erweitern um die Verkehrstüchtigkeit zu überprüfen.

Allerdings wird auch immer wieder festgestellt, das nicht die Älteren die Hauptunfallverursacher sind, sondern junge und uneinsichtige. Es gibt genug Fahrer die meinen die Straße gehört nur ihnen alleine.
Es wird erst gejammert wenn das Punktekonto voll ist und der Lappen weg ist.

Zitat
Ich weiß nicht ob ich mit 17 bzw. 18 Jahren neben einen, sagen wir mal 60 jährigen im Auto sitzen möchte und mich bei dem zugleich sicher fühlen kann.

Meine Fahrlehrer vor über 30 Jahren waren fast alle um die 60 und ich habe sehr davon profitiert.

Arbeiten sollen alle bis 67, aber bitte nicht in meiner Umgebung/Firma?

Bearbeitet von Sparfuchs am 30.01.2012 07:59:20

@mwh

Zitat
Ich weiß nicht ob ich mit 17 bzw. 18 Jahren neben einen, sagen wir mal 60 jährigen im Auto sitzen möchte und mich bei dem zugleich sicher fühlen kann. Man hört doch des öfteren von Herzaussetzern oder Schlaganfällen. Gut kann auch bei jungen Menschen passieren. Aber durch die lange Lehrtätigkeit und ständigen Stress durch Gefahrensituation im Straßenverkehr unterliegt denen Ihre Nervenkostüm doch höheren Stresssituationen. Ob ich das als junger Mensch unbedingt beim Fahren brauch?


Was ist das denn für eine Einstellung?!

D.h. für jeden, der sich an einer Fahrschule anmeldet, erstmal zu schauen, wie alt der Fahrlehrer ist? Wenn er dann an die 60 Jahre alt ist, dann meldet man sich nicht an denn der Fahrlehrer könnte ja mal während der Fahrt einen Herzinfarkt erleiden und dadurch einen Unfall verursachen. Oder habe ich das falsch vestanden?
Dann dürfte es auch keine Taxifahrer geben, die in dem Alter noch ihren Beruf ausüben.

Ich möchte z.B. nicht neben einem 17 oder 18-Jährigen im Fahrzeug sitzen, die nämlich verursachen lt. Statistik die meisten Verkehrsunfälle und viele davon mit tödlichem Ausgang!! ...

Ich finde, Aurisches antwortet hier sehr professionell und klug auf die Fragen.

Bearbeitet von Kati am 30.01.2012 09:24:30

Der erste Eindruck ist aber der entscheidende!
In jedem Lebensbereich.

Für junge Menschen ist zwar jeder ab 30 alt(fast kleines Spässle),aber ich bin mir sicher,daß sich junge Leute bei einem etwas jüngeren Fahrlehrer wohler fühlen.
Allein schon wegen evtl. mehr Gesprächsthemen.

Aber das kommt auf den einzelnen an.

Grundsätzlich bin ich der Meinung,daß es nicht auf das Alter,sondern auf den körperlichen Zustand ankommt.


Zitat (Pumukel77 @ 30.01.2012 07:20:17)
Aurisches: Ja deine Beiträge sind interessant  :blumen:

Es ist gut zu wissen, das man hier jemanden fragen kann.
Ich selbst hatte einen sehr guten Fahrlehrer. Leider sehe ich ihn heut nur noch sehr selten, das ich umgezogen bin. Wer jedoch am alten Wohnort eine Fahrschule sucht, dem kann ich diese empfehlen und habe es auch schon mehrfach getan.
Und ich denke so läuft es zumeist. Gute Fahrschulen und gute Fahrlehrer leben durch Empfehlung.
Das ist mehr wert als jedes Zertifikat.

Warum sollte man seinen Fahrlehrer wiedersehen? Ich hatte mit meinen eine dreiwöchige Geschäftsbeziehung und das wars? Viel konnte er mir nicht beibringen, das Motorradfahren habe ich schwarz und im Gelände gelernt, die Theorie habe ich bei aral.de gebüffelt.
Für mich war bei der Fahrschule nicht die Nähe sondern der Preis entscheidend.

Bearbeitet von Josi-Julius am 30.01.2012 11:33:29

Man muss ihn ja nicht wieder sehen, aber ich habe mich immer gefreut und freue mich heute noch ihn zu treffen, von seiner Seite ist das ebenso. Als ich noch in der Stadt wohnte war das öfter der Fall, er wartet ja immer mal irgendwo auf seine Schüler. Wir haben uns sehr gut verstanden.

Und eines kann ich sicher sagen: er hat es verstanden mir Fahrsicherheit zu vermitteln, es gibt keine Situation die ich fürchte, da ich von Oktober-Dezember Fahrschüler war konnte er mir auch vermitteln wie mit wintertypischen Situationen umzugehen ist.


Ich kann Pumukel gut verstehen. Mit 17 bzw. 18 Jahren schaut man zwar wohl auf den Preis, klar, denn so ein Führerschein ist ja schon ziemlich teuer, aber es als reine Geschäftsbeziehung zu sehen geht mir persönlich zu weit.
Denn man lernt von seinem Fahrlehrer immerhin, wie man sich im Sinne des Allgemeinwohls und der StVo von A nach B bewegt und dies am besten sicher und unaufgeregt.
Mir ist die Sympathie des Fahrlehrers jedenfalls nicht unwichtig. Denn Fahrschule soll auch Spaß machen.
Und übrigens: ich freue mich auch noch meinen Fahrlehrer zu sehen, wenn ich ihm irgendwo begegne.


Zitat
Und übrigens: ich freue mich auch noch meinen Fahrlehrer zu sehen, wenn ich ihm irgendwo begegne.

Ich nicht, der hat mir mal während der Stunde seinen String (neu) hingehalten und wollte meine Meinung wissen.... :pfeifen:

Ich finde das Fahrkönnen ist völlig alterslosgelöst. Manch 90jähriger fährt besser, sicherer und reaktionsschneller, wie manch z.B. 30 jähriger...
Wann und wie sollte man solche Überprüfungen festlegen? Dürfen Frauen dann überhaupt noch fahren? Sind Straßenrambos potentielle Kandidaten? Wie siehts aus mit den Blinkverweigerern und den Linksspurschleichern?

Ganz ehrlich, ich wüsste nicht, an was man das festmachen könnte.... :verwirrt:

Bearbeitet von selito am 30.01.2012 13:18:52

Deinen Hinweis auf die Frauen verstehe ich ehrlich gesagt nicht...

Ich stelle mir eine Überprüfung so vor:

Ab einem gewissen Alter - sagen wir 55 - muss der Führerscheint im 2-Jahresrytmus verlängert werden. Das geht aber nur, wenn man einen medizinischen Checkup macht und so nachweist, dass man medizinisch gesehen noch in der Lage ist, ein Fahrzeug sicher zu bedienen.
Ausreichendes Sehvermögen, bzw. ausreichend korrigiert durch Brille, ect.
Gehör noch in Ordnung
Reaktionsschnelligkeit noch in einem gewissen Rahmen
noch Beweglich genug, um einen Schulterblick zu machen

Wer das nicht mehr nachweisen kann, der muss entweder dafür sorgen, dass er sich Hilfsmittel beschafft, die sein Defizit ausgleichen (Hörgerät, neue Brille, Zusatzspiegel, die den Schulterblick überflüssig machen,...) oder den Lappen abgeben.
Meinetwegen kann man dann noch den Abschied von der Fleppe mit 2 Jahren gratis ÖPNV oder sowas versüßen.
Hauptsache, diejenigen, die nicht zum Fahren in der Lage sind, werden aus dem Verkehr gezogen.

Man braucht für den Führerschein, wenn man ihn zum ersten mal macht, eine Bescheinigung, dass man ausreichend sieht.
Ist man physisch eingeschränkt (durch Krankheit oder Behinderung), darf man auch nur noch dann fahren, wenn man gewährleistet, dass die körperliche Beeinträchtigung nicht auf die Fahrsicherheit schlägt.

Wenn ich in einem Betrieb an einer schweren Maschine arbeite, bei der ich mich oder andere verletzten kann, wenn ich sie falsch bediene, weil ich physisch nicht mehr dazu in der Lage bin, hat der Chef jedes Recht, mich von der Bedienung dieser Maschine fern zu halten.
Ein Auto ist auch nichts anderes als eine große schwere Maschine, die bei Fehlbedienung dem Fahrer oder anderen schweren SChaden zufügen kann.


Zitat (Cambria @ 30.01.2012 13:24:49)

Ab einem gewissen Alter - sagen wir 55 - muss der Führerscheint im 2-Jahresrytmus verlängert werden. Das geht aber nur, wenn man einen medizinischen Checkup macht und so nachweist, dass man medizinisch gesehen noch in der Lage ist, ein Fahrzeug sicher zu bedienen.
Ausreichendes Sehvermögen, bzw. ausreichend korrigiert durch Brille, ect.
Gehör noch in Ordnung
Reaktionsschnelligkeit noch in einem gewissen Rahmen
noch Beweglich genug, um einen Schulterblick zu machen


Wieso wird das am Alter festgemacht? Verstehe ich nicht.....

Einschränkungen des Sehvermögens, Hörverlust whatever können in
jedem Alter auftreten.

Bestes Beispiel bin ich selbst :D Mir wurde beim Sehtest für den Führerschein
bestätigt, ich würde sehen wie ein Luchs......

Nicht ganz zwei Jahre später, da war ich 20, trug ich eine Brille mit
nicht wenig Dioptrienwerten.

Zitat
Hauptsache, diejenigen, die nicht zum Fahren in der Lage sind, werden aus dem Verkehr gezogen.

Da muss man aber schon bei den 18jährigen anfangen ;)
Zitat

Bestes Beispiel bin ich selbst biggrin.gif Mir wurde beim Sehtest für den Führerschein
bestätigt, ich würde sehen wie ein Luchs......

Nicht ganz zwei Jahre später, da war ich 20, trug ich eine Brille mit
nicht wenig Dioptrienwerten.

Das steht aber nicht im Führerschein und du wirst nicht belangt, wenn du keine Sehhilfe trägst.

Meinetwegen könnten diese Überprüfungen auch unabhängig vom Alter bei jedem alle zwei Jahre gemacht werden.
Im Alter treten halt typischerweise Beeinträchtigungen des Sehvermögens und der Beweglichkeit ein. Das man damit nicht alle denkbaren Fälle erfassen kann, ist klar.


@lassie

Zitat
Wieso wird das am Alter festgemacht? Verstehe ich nicht.....


Ich schon:
Weil die Sehfähigkeit im Alter schneller schlechter wird, als in jungen Jahren. Das ist erwiesen.

Ausnahmen bestätigen - wie immer - die Regel. ;)

Da stimme ich Dir zu, Cambria...wenn man jeden lieben Tag miterlebt, wie sich viele "Ü60er" durch den Straßenverkehr lavieren...ich rede jetzt nicht von den "Bremse-mit-Gas-verwechselt-Crashs"...

Nur: Wie teuer soll das Autofahren denn noch werden, wenn alle 2 Jahre jeder auf Herz und Nieren betr. Verkehrstüchtigkeit überprüft wird ?
Da wird die Autoindustrie wohl nicht mitmachen und ihre Marionetten in der Politik in Bewegung setzen.


Zitat (horizon @ 30.01.2012 13:56:12)
Da stimme ich Dir zu, Cambria...wenn man jeden lieben Tag miterlebt, wie sich viele "Ü60er" durch den Straßenverkehr lavieren...ich rede jetzt nicht von den "Bremse-mit-Gas-verwechselt-Crashs"...

Nur: Wie teuer soll das Autofahren denn noch werden, wenn alle 2 Jahre jeder auf Herz und Nieren betr. Verkehrstüchtigkeit überprüft wird ?
Da wird die Autoindustrie wohl nicht mitmachen und ihre Marionetten in der Politik in Bewegung setzen.

Die Autoindustrie hat nichts damit zu tun.
Das wäre ein Fall für die Krankenkassen, die ja bereits jetzt für die Kosten von Unfällen aufkommt, die auf Grund mangelnder Fahrtüchtigkeit passieren.

Zitat (Cambria @ 30.01.2012 13:24:49)
Deinen Hinweis auf die Frauen verstehe ich ehrlich gesagt nicht...



Na, uns sagt man doch am nach, dass wir nicht fahren können und potentielle Unfallverursacher sind.... :D
Da stehen wir aber drübber! ;)

Bei mir wäre ein Zwangssehtest ab 55 auch absolut zu spät gekommen, denn meine erste Brille hab ich mit knappe 30 bekommen.
Ich denke, dass wir alle mündige Bürger sind und solche Zwangsmaßnahmen überflüssig.
Es gibt immer störische und uneinsichtige Quertreiber, die würden sicher auch einen Weg finden diese Maßnahmen zu übergehen.

Ich sehe nicht , dass alles immer Reglementiert werden muss.

Ich werde mir mal Statistiken anschauen, jetzt interessiert mich wirklich, welches Alter die häufigsten und besonders schweren Unfälle verursacht (und somit den Kassen die größten Kosten). In den Zeitungen lese ich hauptsächlich von Fahranfängern, die sich um Bäume wickeln und dabei ums Leben kommen oder schwer verletzt werden. Nur selten lese ich von schweren Unfällen, die von älteren Personen verursacht wurden. Aber vielleicht überlese ich das ja auch nur einfach...

Bei uns geben die älteren Herrschaften freiwillig den Führerschein ab, wenn sie sich aus irgendeinem Grund überfordert fühlen.

@Cambria: die Autoindustrie hat sehr wohl 'was damit zu tun.- Denn die ganz dicken, großen Pkw werden -zumindest hier in der Gegend- meist von älteren Semestern gekauft und gefahren.- Und zwar als Neuwagen.- Diese Käuferschicht ginge der Autmobilindustrie bestimmt nur sehr ungern verloren.

Zudem herrscht in Deutschland ja meist der Grundsatz: erst muß 'was passieren, dann reagieren.- Die Krankenkassen zahlen sicherlich für wesentlich mehr andere "Schäden", nicht verursacht durch evtl. Pkw-UNfälle verursacht durch "Alte".- Vielen Menschen, gleich welchen Alters, ist einfach nicht bewußt, daß die Kfz-Versicherer inzwischen arg eingeschränkt für Schäden aufkommen.- Bei älteren Pkw-Fahrern, die einen Unfall verursachen, wird grundsätzlich erst die Fahrtüchtigkeit angezweifelt, und überprüft.- Und es kann durchaus passieren, daß solche Unfallverursacher auf den Schadenskosten sitzen bleiben.
Gilt jedoch auch für Alle, die z.B. Medikamente einnehmen, die in irgendeiner Weise die Fahrtüchtigkeit beeinflussen.

Soweit mir bekannt ist, gibt es in etlichen Staaten die gesetzliche Vorschrift, daß ab Alter X der Führerschein jährlich oder alle zwei Jahre verlängert werden muß.- Ob das nun mit 55 Jahren sinnvoll ist, oder mit 65 Jahren, wäre sicherlich anhand der Unfallhäufigkeit ab den genannten Altersgrenzen zu ermitteln.

Die Stelle, die an sich am Besten "Bescheid weiß", wie die Leute drauf sind, ist der Hausarzt.- Dem sind jedoch die Hände gebunden.- Einzig, darauf hinzuweisen, daß es besser wäre, den Führerschein in den Schrank zu legen, ist dem möglich.-
Ist ein beliebtes Gesprächsthema zwischen unserem Hausarzt und mir, wenn mal wieder reihenweise Kamikaze unterwegs siind.

Pauschal zu sagen: ein 80jähriger kann nicht mehr fahren, halte ich für falsch.- Wer z.B. beruflich Millionen Kilometer gefahren ist zeitlebens, hat eine ganz andere Fahrpraxis, als ein Jener, der noch jung und fit ist, aber noch keine richtige Einschätzung für Gefahrensituationen hat.

Und die Aussage von @mwh, daß "Alte" eher einen Herzinfarkt, oder Schlaganfall o.ä. kriegen, halte ich mit Verlaub gesagt, für unsinnig.- ICH habe 2 Schlaganfälle mit 41 Jahren erlitten.- Zeitgleich, als ich im Krankenhaus war, wurden dort ganz junge Menschen ebenfalls mit Schlaganfällen behandelt.- Wobei die leider nicht so "glimpflich" (nach 'Wiederaufbereitung' durch eigene Kraft!) aus Allem hervorgingen, wie ich.- Die Altersgrenze für bestimmte, früher meist alten Menschen vorbehaltenen Krankheiten, geht immer mehr zurück.- ICH bin erst wieder Pkw gefahren, als ich dazu auch uneingeschränkt wieder in der Lage war.

Kommt noch hinzu, daß es mir ein Rätsel bleiben wird, wie junge Menschen, die grad den Führerschein haben, und dann ihre Kleinstwagen mit anderen sich balgenden Jugendlichen vollgepackt haben, bei lautest dröhnenden Bässen im Auto überhaupt Etwas hören wollen, oder gar rechtzeitig reagieren.- Welche Vorschrift gibt es da?- Wo und wie das oft ausgeht, liest man vielfach montags in der Zeitung.

Das sind nun meine ganz speziellen Gedankengänge zum Thema.- Werden sicher nicht Jeder/m gefallen, nur: wir haben ja Alle das Recht uns zu äussern, ohne beleidigend zu werden.

Liebe Grüße...IsiLangmut


Zitat (Cambria @ 30.01.2012 13:24:49)
Deinen Hinweis auf die Frauen verstehe ich ehrlich gesagt nicht...

Ich stelle mir eine Überprüfung so vor:

Ab einem gewissen Alter - sagen wir 55 - muss der Führerscheint im 2-Jahresrytmus verlängert werden. Das geht aber nur, wenn man einen medizinischen Checkup macht und so nachweist, dass man medizinisch gesehen noch in der Lage ist, ein Fahrzeug sicher zu bedienen.
Ausreichendes Sehvermögen, bzw. ausreichend korrigiert durch Brille, ect.
Gehör noch in Ordnung
Reaktionsschnelligkeit noch in einem gewissen Rahmen
noch Beweglich genug, um einen Schulterblick zu machen

so das ist ja schon wieder dieses böse alter wo man ja ganz sicher schon verblödet!!!!!???????? :wacko:
man Cambria, gehts noch? :blink:
ich bin 55 und fühle mich manchen Jungspunt noch in der Reaktion und Geschicklichkeit völlig überlegen!!!!!!!
und dieser Schulterblick, ist glaube ich nicht mehr erwünscht, da es dadurch zu einigen Unfällen kam weil das Lenkrad verrissen wurde.
ist ja nicht schlimm, heutzutage hat man ja auch schon 3

ich fahre wenn es sein muß kilometerweise rückwärts ohne mich 1x umdrehen zu müssen.
ich habe die Spiegel die man haben muß!

ich bin unfallfrei!!!!!!!!!! von meiner Seite aus!
soll natürlich heißen das man mein Auto schon 2x gebeult hat, aber nicht meine schuld und es war einmal ein alter Mann(ca 70 +) beim ausparken, zur Straße und 1x ein alter Mann(ca 75 +) (mit einem sehr alten Mercedes welcher sehr schick gemacht war) aber er meinte: "von da (rechts) ist ja noch nie was gekommen"

ich habe einige sehr schwere Unfälle, verhindern können, durch mein vorausschauendes Fahren.
2x beinahe die Gewalt über mein Auto verloren, aber wieder auf den weg gebracht.
1x war es Blitzeis und 1x Aquaplaning
und nie habe ich irgendjemanden auch noch in Schwulitäten gebracht, eher das Gegenteil.
also ich bekomme bei deiner aussage ab 55 einen riesen Hals den du eigentlich schon sehen müsstest egal wo du wohnst! :angry:

Zitat (selito @ 30.01.2012 14:32:07)
Bei mir wäre ein Zwangssehtest ab 55 auch absolut zu spät gekommen, denn meine erste Brille hab ich mit knappe 30 bekommen.
Ich denke, dass wir alle mündige Bürger sind und solche Zwangsmaßnahmen überflüssig.
Es gibt immer störische und uneinsichtige Quertreiber, die würden sicher auch einen Weg finden diese Maßnahmen zu übergehen.

Ich sehe nicht , dass alles immer Reglementiert werden muss.

Ich werde mir mal Statistiken anschauen, jetzt interessiert mich wirklich, welches Alter die häufigsten und besonders schweren Unfälle verursacht (und somit den Kassen die größten Kosten). In den Zeitungen lese ich hauptsächlich von Fahranfängern, die sich um Bäume wickeln und dabei ums Leben kommen oder schwer verletzt werden. Nur selten lese ich von schweren Unfällen, die von älteren Personen verursacht wurden. Aber vielleicht überlese ich das ja auch nur einfach...

Bei uns geben die älteren Herrschaften freiwillig den Führerschein ab, wenn sie sich aus irgendeinem Grund überfordert fühlen.

...wenn sie doch nur alle so einsichtig wären.
Letztes Wochenende habe ich auf dem Geburtstag meiner Oma zwei "Kandidaten" erlebt, da wollte ich am liebsten zum Hörer greifen und das Ordnungsamt um freundliche Kenntnisnahme bitten.

Mrs. Vollkaracho: Ist irgendwas jenseits der 70, sie parkt nach eigenem Bekunden und meinem Erleben nach Gehör ein, weil sie sich nicht mehr drehen kann ("Die Schulter macht das halt nicht mehr mit") und selbst wenn sie sich drehen könnte, sie nix mehr sieht ("Ach, für mich alte Frau lohnt doch keine neue Brille mehr"). Sie fährt teilweise noch lange Strecken, auch über die Autobahn. Auf dieser fährt sie aber nicht mehr schneller als maximal 70 und im 4. Gang, weil "der 5. Gang immer so schnell ist".
Das ist ein rollendes Verkershindernis wie aus dem Bilderbuch. Meines Wissens gilt auf der Autobahn bei freier Fahrt eine gewisse Mindestgeschwindigkeit, damit der fließende Verkehr nicht behindert wird.

Mr. Raktionsschnell-wie-ein-Ambos: Ist bereits über 80, sieht noch gut, hört dafür ähnlich gut wie ein Klafter Holz, kann kaum noch laufen weil die Beine es nicht mehr mitmachen. Die Anschaffung eines AUtomatikautos kommt nicht in Frage, weil das ja kein Auto sei, in dem man sich "so richtig jung fühlen kann". Wie er die Strecke von der Haustür bis ins Auto schafft, ist ein Rätsel, jedenfalls braucht er für die 10 Meter gefühlte 20 Minuten.
Flüssiges Schalten ist nicht drin, weil er seine Füße nicht so schnell von einem Pedal aufs andere kriegt. Wenn er fährt, sieht man von außen, dass er grade schaltet, weil die Kutsche dann über mehrere Meter deutlich langsamer wird, bis er den Fuß auf der Kupplung und wieder runter hat.
Wie der im Ernstfall eine schnelle Bremsung einleiten soll, ist mir schleierhaft.

Gut, auf dem Geburtstag liefen auch Gegenbeispiele rum. Omis, die noch super fit sind und ihr Auto unfallfrei duch die Gegend kutschen.

Aber da, wo die Freiwilligkeit zum Wohle aller versagt, muss der Staat eingreifen.
Es gibt einfach kein Recht auf Autofahren. Es ist ein Privileg. Dieses Privileg sollte aber nicht genutzt werden dürfen, wenn man sich als untauglich zum Führen eines Fahrzeugs erwiesen hat. Entweder, weil man zu viele PUnkte in Flensburg gesammelt hat oder weil man physisch nicht mehr in der Lage ist, sicher am Straßenverkehr teilzunehmen.

Da laufend leute sich nicht freiwillig daran halten, muss eben reguliert werden. Gäb es Flensburg und die Punkte nicht, würden viel mehr Leute besoffen fahren, zu schnell fahren oder unangeschnallt durch die Gegend kurven.
Und weil es eben keine Verlängerungspflicht gibt, müssen wir uns laufend mit fahruntüchtigen Verkehrsteilnehmern rumplagen. Egal wie alt sie sind - wer nicht mehr ordentlich reagieren kann, gehört nicht in eine Maschine, die ihn oder andere töten könnte.

Bearbeitet von Cambria am 30.01.2012 15:04:34

Ich bin auch nicht mehr als Jungspunt zu betrachten und fahre 40 Jahre unfallfrei. Einmal ist mir jemand ins Auto gefahren (aus einer Garageneinfahrt ohne sich zu vergewissern, dass die Strasse frei ist) Das 2. Mal ist einer an der roten Ampel aufgefahren, hatte wohl das Gaspedal mit der Bremse verwechselt. Ja, so kann es gehen. Der erste Unfall wurde verursacht von einer Frau, 30 Jahre alt, der 2. Unfall von einem jungen Mann um die 20 Jahre alt.

Was ich letztens gemacht habe ist, mich am gleichen Tag 2 Mal erwischen zu lassen, weil mein Fuß aus Blei war. Ich fuhr zu schnell auf der Autobahn Richtung Süden - genauer gesagt zum Frag Vati-Treffen. -

Ergebnis: 4 Punkte in Flensburg und ein saftiges Bußgeld...

T. Edit Korrektur

Bearbeitet von Kati am 30.01.2012 15:02:43


Zitat (Cambria @ 30.01.2012 13:59:28)
Die Autoindustrie hat nichts damit zu tun.

Nein, wirklich nicht ?

Wer bezahlt denn seinen Wagen in bar... d. h., würde er gerne, wenn er nicht diese unsäglichen 2-Jahres-TÜV für sich selbst bräuchte ? Zumeist die Älteren. Überlegt man sich´s halt noch mal...denn auch wenn ich heute bestehe, wie sieht es in 2 Jahren aus ?

Den Jüngeren (wenn denn TÜV für alle) behagt sicher auch nicht die Rechnung für den Check-Up alle 2 Jahre.
Was kostet dann das Autofahren insgesamt ?

Klar, den Kassen wär´s ganz recht. Die wären ja wohl eher für einen Check-Up, der vom Kunden dann selbst bezahlt werden müßte. Auch bei Bescheinigung der Fahrtüchtigkeit und anschließendem Unfall mit Körperschaden gäbe es noch ein paar Lücken, durch die geschlüpft werden kann
(für die Kassen). Warum die Behandlungskosten übernehmen ? Da wäre doch erst mal die Stelle, die die Fahrtüchtigkeit bescheinigt hat, gefragt. Oder auch der Verkehrsteilnehmer, wo er doch so dumm ist und mit 74 noch Auto fährt. Die Versicherungen würden ebenfall umstrukturieren, das bekämen dann auch wieder alle zu spüren.
Ein Hick-Hack ohne Ende.

Ich denke schon, daß zuallererst die Autoindustrie ganz massiv einen regelmäßigen, vom Gestzgeber vorgeschriebenen Check-up und erst recht das Fahrverbot ab... mit allen Mitteln verhindern wird.

Ein interessanter Beitrag dazu hier


@ Kati: Eigene Selbstschuld... :D Hauptsache, dass Du daraus gelernt hast! ;)

sorry aus Versehen Editiert.. *schäm*

Bearbeitet von Kati am 30.01.2012 15:53:41


Hi selito :blumen:

Na klar habe ich daraus gelernt.. das passiert mir hoffentlich nicht nochmal. Diese hinterhältigen, versteckten Blitzer und das natürlich in einer Gegend, wo man kaum fährt. Da, wo das passierte bin ich das letzte Mal vor ca. 10 Jahren gewesen. Sch**** :labern:

Ich habe es extra mal gepostet, weil ich auch eigene Fehler zugebe.



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