Brot aufbewahren: Brotkasten oder....


Liebe Muttis, wo hebt ihr eigentlich euer Brot auf? Habt ihr einen Brottopf, eine Brot-Trommel, einen Tontopf? Und wie klappt das?
Bisher haben wir immer ein Brot geschnitten, eingefroren und scheibenweise nach Bedarf aufgetaut. Das ging sehr lange gut, nun werden die Kinder größer, essen mehr und nehmen auch ein Brot mit zur Frühstückspause. Somit lohnt sich das Einfrieren nicht mehr.Aber wo nun das angeschnittene Brot aufheben? Im ist nicht lecker. In der Schublade ist immer zuwenig Platz. Aber lohnt sich die Anschaffung eines platz-wegnehmenden Gegenstandes, um darin ein Brot aufzubewahren?!
Für eure Erfahrungswerte wäre ich dankbar. :blumen:


Hallo Charlatan,

hier wurde diese Frage auch schon mal gestellt...

https://forum.frag-mutti.de/index.php?showtopic=24095


ich habe einen aus Holz, aber meistens friere ich es scheibchenweise ein...jeder so wie er lustig ist :D

ach ja, der Brotkasten steht bei mir in der Speisekammer, dort hat er Platz...

Bearbeitet von GEMINI-22 am 29.10.2013 11:33:42


Ich habe einen Brotkasten auf der Arbeitsplatte in der Küche stehen. Kommt natürlich drauf an wieviel Platz Du zur Verfügung hast.


Ich hab keinen Platz für eine professionelle Aufbewahrung, daher lagere ich das Brot ein bis zwei Tage in der Papiertüte im (kalten) Backrohr und packe es, wenn es trocken zu werden droht, samt der Papiertüte in eine Plastiktüte. Meistens toaste ich die restlichen Scheiben dann vor dem Verzehr. Normalerweise lebt das Brot aber gar nicht so lange :P


Bei mir kommt Brot samt der Papierverpackung in ein Plastiksackerl.
Das Papiersackerl nimmt ein bisschen die Feuchtigkeit auf damit nix schimmelt.


Wir hatten zweimal ne Brotdose. Einmal die vom Herrn Tupper, ein anderes mal eine aus Ton. Nie wieder. Nimmt nur Platz weg und in beiden Aufbewahrungsbehältern schimmelte das Brot oder wurde hart.

Heute kaufen wir für die ganze Woche geschnittenes Brot und frieren es ein. Jeden Abend holen wir ein Paket raus und verbrauchen es über Tag.

Ja wo liegt das Brot? Auf der Brotmaschine, die auch kaum mehr Nutzen hat.


Frisches Brot lass' ich erst mal 2 Tage (in Papier eingepackt) auf der Anrichte in der Küche liegen. Dann kommt es (in einer Plastiktüte) in den Kühlschrank.


ich bewahre mein Brot (immer am Stück) in einem ausrangierten Römertopf auf (den wollte meine Mutter wegschmeissen, ich habe ihn gerettet und ihm eine neue Aufgabe gegeben) :)


Ich bewahre mein Brot in einem Tontopf auf.

Wenn Du viel Brot brauchst, dann rentiert es sich evt. es selbst anzufertigen.

Ich habe persönlich mit selbstgebackenem Brot gute Erfahrungen gemachti in Bezug auf Geschmack/Haltbarkeit.

Du mußt es halt selbst zusammenmischen - also keine Backmischung nutzen da Du dann auch gleich gekaufte Fertigware nutzen kannst. Der grandiose Vorteil: Du kannst hervorragend variiren. Du kannst auch mal ein Extrabrot backen : z.b. was herzhaftes mit Speck drin oder Oliven. Kommt zwar nicht gut mit Marmelade, aber für süße Aufstriche kann man ja auch normales Brot backen ^^.

Früher als ich klein war ist Brot welches alt war hart geworden...
Später als ich dann selbst Brot kaufte (Supermarktbrot, vom "Bäcker" die oft das Brot nicht selbst machen sondern nur Teig von der Fabrik verarbeiten oder Brot selbst einkaufen) stellte ich fest, daß dieses Brot nicht hart wird sondern schimmelt... Kaufte ich Brot von einem echten Bäcker der den Teig ohne Chemiekram anrührt, dann wurde es auch nur fest, schimmelte aber nicht.

Aufgrunddessen habe ich 1997 angefangen selbst Brot zu backen und kann sagen es lohnt sich sogar für meinen 2 Personenhaushalt wovon nur ich Brot esse...

Grad wenn Du mehr davon brauchst, ist es lohnend. Ich habe keine Brotbackmaschine, mache es ohne, aber eine Freundin hat sich eine gekauft und ist für ihren 2 Personenhaushalt sehr zufrieden- sie backt 1 mal/Woche Brot - das hält dann die ganze Woche.


Mein Brot kommt in den ganz normalen Brotkasten. Ich kauf immer ein großes Brot und schneide es in viertel, die ich dann einfriere und bei Bedarf wieder auftaue.
Und nach dem Auftauen.....ab in den Brotkasten. Und der wird einmal die Woche mit Essigwasser ausgeputzt....so schimmelt auch nix!


es gibt bei den meisten Bäckern auch tolle Brotbeutel, die nehmen nicht so viel Platz weg!! da kann das Brot drin atmen ohne (wie in der Papiertüte oft) das die Kanten so schnell austrocknen wie im Tontopf halt :)


Zitat (Lusia @ 30.10.2013 08:14:21)
es gibt bei den meisten Bäckern auch tolle Brotbeutel,

Meinst du die aus Stoff?
Die sind doch meistens innen mit Plaste beschichtet. Das hat mich bisher davon abgehalten, so einen zu verwenden.

Wir geben das in Papier verpackte Brot in Plastiksackerl (3 Liter) und bewahren diese dann in unserem Brotkasten aus Edelstahl auf - der steht bei uns auf der Arbeitsplatte, neben dem - ist sicher auch nicht die beste Stelle dafür, aber er passt dort perfekt hin und woanders würde er nur unnötig Platz wegnehmen.
Da wir nur zu zweit sind, wird Brot, das in den nächsten zwei Tagen nicht aufgegessen wird, aber sowieso meistens eingefroren.

Bearbeitet von BlackKitten am 31.10.2013 17:51:51


Zitat (Dora @ 31.10.2013 07:37:56)
Meinst du die aus Stoff?
Die sind doch meistens innen mit Plaste beschichtet. Das hat mich bisher davon abgehalten, so einen zu verwenden.

meinst du wegen weichmachern und so?
sollte aber ne brauchbare alternative zu tontöpfen sein wenn man dem hier glaubt: http://www.hilfreich.de/die-besten-tipps-z...ge-frisch_14732

Ich wickle mein Brot in ein Linnen / od. Baumwolltuch . So bleibt das mehrere Tage frisch.

Ist aber kein gekauftes Brot. Backe es selber - das trocknet vielleicht weniger schnell.


Ich beware mein Brot in einem Tupper Brotkasten auf. Es hält sehr lange frisch :D


Ich bewahre mein Brot scheibenweise in meinem Bauch auf... da schimmelt auch nix :pfeifen: liegt vielleicht daran, dass es meist zusammen mit Käse oder Wurst aufbewahrt wird ... :P


Ich hebe mein Brot meistens in dem Behältnis auf, in dem ich es gekauft habe (Papier- oder Plastiktüte). Bei Bedarf packe ich die Papiertüte noch in einen Plastikbeutel.

Ein Trick, den @donnawetta hier erwähnt hat, habe ich vor vielen Jahren von der Mutter meines damaligen LG übernommen: Brot, Brötchen, Toast u.ä. bewahre ich im kalten auf. Wenn ich ihn brauche, wandert alles für ein paar Stunden auf die Arbeitsfläche, aber den Großteil der Zeit wird der ansonsten verschenkte Platz im Ofen ganz prima genutzt, und das Brot liegt dunkel und geschützt.


Im Backofen stehen meine Pfannen und die Backformen, da ist kein Platz mehr für's Brot :D
Aber ansonsten auch eine gute Idee!


Wenn ich Brot kaufe, lasse ich es mir schneiden bzw. schneide es im Laden selbst und dann kommt das Brot zu Hause in die TK. Bei Bedarf werden die benötigten Scheiben entnommen, entweder im oder einfach normal an der Luft aufgetaut und so haben wir immer frisches Brot und nix wird schimmelig oder trocken!

Ach ja, einen Tupper-Brotkasten wie Schneewittchen hab ich auch, aber das Brot wird entweder schnell trocken oder es schimmelt, wenn es zu frisch in den Kasten gelegt wird. Deshalb ist dieser sündhaft teure Brotkasten suspendiert worden und fristet sein Dasein im "Keller"-Verlies! :sarkastisch:

Bearbeitet von Murmeltier am 05.11.2013 16:24:41


Zitat (Murmeltier @ 05.11.2013 16:22:18)
Wenn ich Brot kaufe, lasse ich es mir schneiden bzw. schneide es im Laden selbst und dann kommt das Brot zu Hause in die TK. Bei Bedarf werden die benötigten Scheiben entnommen, entweder im Toaster oder einfach normal an der Luft aufgetaut und so haben wir immer frisches Brot und nix wird schimmelig oder trocken!

Ach ja, einen Tupper-Brotkasten wie Schneewittchen hab ich auch, aber das Brot wird entweder schnell trocken oder es schimmelt, wenn es zu frisch in den Kasten gelegt wird. Deshalb ist dieser sündhaft teure Brotkasten suspendiert worden und fristet sein Dasein im "Keller"-Verlies! :sarkastisch:

Genau so mache ich es auch! :D

Hallo, ich habe mir einen brotbehälter von Wesco gekauft. Klar nimmt der etwas Platz in der Küche weg, dafür hat er Belüftungslöcher und das Brot hält sich super darin!


Behälter von Wesco und Pfannen von Le Creuset (aus dem Steak-Thread) sind sicherlich toll (ich finde sie wirklich wunderschön), aber solche Produkte sind für die wenigsten "mal eben" erschwinglich.

Es geht auch anders, ich denke mal, das ist hier eher gefragt.


Ich muss zugeben, dass ich gar keinen Brotbehälter oder dergleichen besitze :o meist benutze ich ganz einfach einen Gefrierbeutel und eine von diesen Plastikklammern zum zu machen. Hat bisher seinen Zweck erfüllt :D


Wir bewahren unser Brot (wir kaufen einen ungeschnittenen Laib für die ganze Woche) in der Papiertüte auf, in der wir es in der Bäckerei kriegen.
Wenn etwas abgeschnitten wird, wird die Tüte wieder fest um das Brot gewickelt und dann in den Küchenschrank gelegt.
Alt genug das es schimmelt oder hart wird, wird es bei uns meist eh nicht.
Für einen Brotkorb/Kasten/etc. haben wir bei uns keinen Platz und eine Speisekammer gibt's nicht.
Wenn dann doch mal ein oder zwei Scheiben hart sein sollten, reißt sich unsere Tochter darum.
Sie liebt (wieso auch immer) hartes Brot - besonders Endstücke..


Zitat (hatschepuffel @ 07.11.2013 20:02:48)

Es geht auch anders, ich denke mal, das ist hier eher gefragt.

Nein, eigentlich nicht. Ich wäre schon bereit gewesen, auch ein wenig zu investieren. Wenn ich aber eure zahlreichen Antworten lese, ist es wohl gar nicht nötig einen extra Brotbehälter zu kaufen, da es anscheinend egal ist, wo man das verbleibende Brot eines Brotlaibes aufhebt. Also wird das Brot bei Charlatans wohl auch weiterhin in einem Gefrierbeutel mit einem Verschlussclip im Schrank landen und alsbald verzehrt werden!

Bearbeitet von Charlatan am 10.11.2013 14:31:08

Wir haben zwar einen Brotkorb (so ein Tupper-Dingen, von der Schwie-Ma "geerbt", als sie sich einen neuen holte), aber es stimmt: Es geht auch ohne :D So Supermarkt-Brot wird ja eh meistens in zugeklippten Tüten verkauft, da hab ich es in meiner Studizeit auch immer drin gelassen, ohne Verluste. Das Bäckerbrot kommt inzwischen in die Box, aber da ich verschiedene Brotsorten immer per Gefrierbeutel trenne ist es eigentlich wurst, ob der Beutel nun in der Box oder sonstwo liegt. Und da die Wahl des abzutrennenden Brotes reine Willkür ist, ist die Tüte so gut wie die Box. :)


ich mache es wie hier schon öfter beschrieben: Frisch gebackenes Brot wird wenn es kalt ist geschnitten und dann eingefroren.
Nun sagte einer meiner Schwestern neulich, etwas abweisend, sie möge kein gefrorenes Brot. :o
Ich verstand absichtlich miss ;) und sagte, dass ich das auch nicht möge, und dass das Brot erst mal aufgetaut oder getoastet werde vor dem Verzehr. <_<
Nein - es würde sich in der Substanz verändern. Und das möge sie nicht.

Nun, bei Käse ist das so: der wird häufig bröckelig. Aber Brot? Ich kann keinen Unterschied feststellen, aber ich bin womöglich kein besonders guter Feinschmecker. :pfeifen:
Ich backe Toastbrot (mit Milch statt Öl und Wasser) und Sauerteigbrot aus eigener Sauerteigherstellung. Kaufen tue ich es eher selten, und dann meistens dunkles grobes Vollkornbrot, mit dem dann aber genauso verfahren wird.

Meine Frage: Fällt euch was auf, wenn ihr ehemals gefrorenes Brot esst? - Im Vergleich zum frischen natürlich. :P


ich finde, dass eingefrorenes Brot etwas anders schmeckt als frisches aber nicht unbedingt schlechter ... der Unterschied ist zu vernachlässigen aber bei einer Blindverkostung würde ich es herausschmecken :)

eingefroren gewesenen Käse finde ich auch "bäh" ... mache ich nicht mehr :ph34r:


Zitat (dahlie @ 13.11.2013 17:16:18)
Ich backe Toastbrot (mit Milch statt Öl und Wasser)

ich bin sicher nicht die einzige, die sich über dein Toastbrotrezept freuen würde :blumen:

Wurde erledigt. :)

Ja, das mit dem Käse einfrieren! Einmal und nie wieder! Habs halt unter "Lehrgeld" verbucht...


Kleiner Tipp: Toastbrot kaufen ich immer und friere es direkt ein (bei uns wird nicht viel Toast gegessen). Wenn man die Scheiben aus der TK nimmt, kann man sie direkt in den Toaster schmeissen und auf gleicher Stufe wie sonst auch toasten - wird genauso gut und schnell fertig wie das nicht eingefrohrene!


Zitat (dahlie @ 13.11.2013 17:16:18)
ich mache es wie hier schon öfter beschrieben: Frisch gebackenes Brot wird wenn es kalt ist geschnitten und dann eingefroren.

Verpackst du da jede Scheibe einzeln vakuumdicht oder kommen die Scheiben einfach so in den Tiefkühler? :unsure:

Hab mir heute extra einen ganz großen Laib Brot gekauft und möchte das mal ausprobieren.

Brot bewahre ich freischwebend in einer Baumolltasche auf. Ich backe immer einen großen Laib (4-5 kg) und eine extra dicke Kruste dran. So hält sich Wasserverlust und dadurch Hartwerden während der Lagerung im akzeptablem Rahmen.


lieber Dudelsack, verrätst du uns bitte, wie du die dicke Kruste hinkriegst :blumen: ?

ich backe auch gerne Brot aber meine Kruste ist eher bescheiden :unsure:


Also ich mach das immer so,erst heiss anbacken mit ca 240 - 250 ° C dann sofort zurückstellen und "kalt" ausbacken 180 ° C (mit trockener backatmosphäre).


Zitat (Sammy @ 15.11.2013 10:49:33)
Verpackst du da jede Scheibe einzeln vakuumdicht oder kommen die Scheiben einfach so in den Tiefkühler? :unsure:

Kann mir denn keiner sagen wie er/sie das Brot einfriert :heul: :heul: :heul:

Zitat (BierSchweinchen @ 18.11.2013 08:55:01)
Also ich mach das immer so,erst heiss anbacken mit ca 240 - 250 ° C dann sofort zurückstellen und "kalt" ausbacken 180 ° C  (mit trockener backatmosphäre).

...hast du mal die Überschrift von Thread gelesen :o

BROT AUFBEWAHREN

Zitat (Sammy @ 18.11.2013 08:56:12)
Kann mir denn keiner sagen wie er/sie das Brot einfriert  :heul:  :heul:  :heul:

Sammy,

oben hat es @Murmeltier schon gut beschrieben, so mache ich es auch..

die Scheiben / oder eine einzelne in Tiefkühlbeuteln in den Tiefkühler geben. ( verschlossen natürlich) so 1 Stunde vor Gebrauch rausholen auf Teller legen und das Brot schmeckt wie frisch von Bäcker :sabber:

Zitat (GEMINI-22 @ 18.11.2013 09:02:11)
die Scheiben / oder eine einzelne in Tiefkühlbeuteln in den Tiefkühler geben. ( verschlossen natürlich)

DAS wollte ich doch wissen. :blumen:
Wie ich es wieder auftaue weiß ich ja, ich wollte nur wissen wie ihr es einfriert. :)

Bei uns kommt das Brot immer in eine Papiertüte und dann in den Brotkasten aus Holz. Wir haben viel ausprobiert, das war bisher die beste Lösung. Übrigens scheibchenweise Einfrieren im Gefrierbeutel ist auch super, dann kann man es immer frisch portioniert aus dem Eisfach nehmen.


Es frieren hier wohl viele scheibchenweise ein. Bei uns wurde bis jetzt immer der ganze Laib eingefroren, damit es beim auftauen nicht "austrocknet". Habt ihr nicht die Erfahrung gemacht? Taut ihr die Scheiben dann in der auf?


Zitat (Matisisis @ 19.11.2013 16:19:46)
Es frieren hier wohl viele scheibchenweise ein. Bei uns wurde bis jetzt immer der ganze Laib eingefroren, damit es beim auftauen nicht "austrocknet". Habt ihr nicht die Erfahrung gemacht? Taut ihr die Scheiben dann in der Mikrowelle auf?

nö, die Scheiben brauchst du nicht in die Mikro geben und austrocken tuen sie auch nicht...einfach mal ausprobieren..

Musst nur früh genug ans Rausnehmen denken. Also etwa´ne halbe Stunde vor dem geplanten Verzehr die Scheiben nebeneinanderlegen und fertig.


Na dann probier ich das mal aus. Mikrowelle vermeide ich und bei einem ganzen Laib dauert das sonst Stunden...


Zitat (Agnetha @ 15.11.2013 20:37:55)
verrätst du uns bitte, wie du die dicke Kruste hinkriegst  :blumen: ?

ich backe auch gerne Brot aber meine Kruste ist eher bescheiden  :unsure:

Das Brot zeitweise während des Backvorgangs in einer Atmosphäre von überhitztem Wasserdampf backen. Der Profibäcker hat dafür eine Schwadenanlage in seinem Ofen.

Hab alles Mögliche ausprobiert, um das in einem Haushaltsherd so einigermaßen zu realisieren: Wasser in den kurz geöffneten Ofen mit einem Zerstäuber zugeführt, Wasser auf den Boden von der Backkammer gekippt, Teller mit Wasser zum Backgut gestellt. War alles nicht so überzeugend.

Dann kam ich auf die Idee, das Brot kurz aus dem Ofen zu nehmen und die Oberfläche richtig naß zu machen, damit das teilgebackene Brot im Ofen seinen eigenen Heiligenschein aus überhitztem Wasserdampf erzeugt. Das liefert bislang mein bestes Resultat; läßt sich mit professionel gebackenem Brot durchaus vergleichen. Dazu nehme ich den Laib 2-3 Mal während des Backens aus dem Ofen, setze ihn auf ein Gitter über der Spüle, kippe für mein ca. 4 kg-Brot 4-5 Hohlhände kaltes Wasser über die Laiboberfläche und verteile das Wasser gleichmäßig über den Laib (geht mit der Handfläche ohne sich diese am heißen Brot zu verbrennen ;)). Danach gehts zum Weiterbacken zurück in den Ofen.

Danke für den Tip, Dudelsack :blumen:


Hallo und Guten Morgen,

Wie lagert ihr Brot und wo?

Habt ihr einen Brotkasten? Welchen könnt ihr empfehlen?
Oder nehmt ihr einen leinenbeutel?
Oder habt ihr gar eine andere Alternative?
und wie lange bleibt euer Brot frisch?

Viele Fragen, ich würde mich freuen wenn ihr mir was empfehlen könntet.

Danke,
Else


Guten Morgen!

Hast du einen alten Römertopf? Der ist ideal. Brötchen bleiben darin tagelang weich, man kann sie im Ofen super wieder aufbacken. Auch Brot, wobei darin die Kruste ebenfalls weich wird. Wenn ich frisches Krustenbrot kaufe, lagere ich es mit der Schnittkante am Metall der Brotschneidemaschine stehend, da bleibt es 2 Tage perfekt. Danach dann eben in den Römertopf.


ich lagere mein Brot ebenfalls in einem alten Römertopf (meine Mutter wollte den wegwerfen) aber wie lange es darin frisch bleiben könnte kann ich nicht sagen, bei mir wird ein Brot nie älter als 2 oder 3 Tage

Leinenbeutel sind gut für eine kurze Lagerdauer, so ein oder zwei Tage, danach wird das Brot darin leider trocken