Brot aufbewahren an warmen Tagen


Wie kann ich mein Brot am besten aufbewahren? Da es hier, wo ich lebe schon ziemlich warm ist, habe ich immer Schimmel auf meinem Brot. Im wird das Brot wässrig. Wie soll ich mein Brot am besten "einpacken" damit es nicht schimmelig wird?


Hallo Roselin :blumen:

Ich hab so ne Brotbox von Tupper, superhäßliches Teil aber da bleibt Brot doch was länger essbar.
Allerdings besorge ich mir vom Bäcker immer ein paar Papiertüten, da hinein dann das Brot und niemals in Plastiktüten. Falls mal keine Papiertüten vorhanden, wickle ich Brot auch in ein sauberes Küchenhandtuch aus BW. Im Supermarkt gekauftes Brot, das es ja oft in Papier/Plastik-Tüten gibt, dann eben auch davon befreien und in Papiertüten, dann rein in die Box. Ein Römer/Tontopf soll auch gute Dienste leisten, ebenso ein Holz-. Metall...ich weiß nicht. :unsure:

Nur noch soviel: in den Sommermonaten schimmelt Brot eben schneller, ich hole halt immer nur wenig, spätestens jeden 3. Tag gibt es frisches, je nach Größe. Brot ist nun mal ein Nahrungsmittel, daß nur durch Einfrieren einige Zeit haltbar gemacht werden kann, nach dem Auftauen sollte Brot aber dann auch recht schnell verbraucht werden. Wenn man bedenkt, wie lange früher so ein Kilo-Laib "hielt", kann man sich ja vorstellen, daß da so einiges an Konservierungsstoffen enthalten war. Dann doch besser öfter "rennen" und frisches Brot ohne diese Zusätze, was meinste ?


Wenn ich Brot kaufe, lasse ich es mir direkt beim Bäcker schneiden und dann wird es auch ebenso direkt zu Hause eingefroren. Bei Bedarf nehme ich die entsprechende Anzahl Scheiben entweder - vielleicht eine halbe Stunde - vor der Mahlzeit aus dem Froster oder die noch gefrorenen Scheiben kommen kurz in den . Jedenfalls wird mir kein Brot mehr schimmelig und ich denke, gerade in warmen Ländern ist das scheibenweise Einfrieren von Brot sicher eine gute Alternative.
Wenn die Scheiben in gefrorenem Zustand etwas "zusammenkleben" sollten, ist das auch überhaupt kein Problem. Man kann die Scheiben mit einem Messer kurz anlösen und schon gehen sie gut auseinander.


Ich friere mein Brot auch gerne Portionsweise ein. Das kann auch schnell in der aufgetaut werden und dann nochmal fix in den Toaster, dann schmeckt es wirklich gut. Oder einfach ein paar Stunden vorher aus dem Tiefkühl nehmen und bei Zimmertemperatur auftauen lassen.


Wenn schon mal der Schimmel in der Brotdose ist , kann es noch schneller gehen, dass er wieder auftritt. Dann am besten die Brotdose heiß mit Essig auswaschen und eventuell in den Tiefkühler stellen. Sonst schließe ich mich meinen Vorrednern an. Nur so viel Brot auf Vorrat wie man wirklich braucht, alles andere in den TK. Damit man einmal nicht ohne ist, ist es gut wenn man vielleicht Knäckebrot zu Hause hat.


Ich lege mein Brot immer in eine Tupperdose, und diese kommt dann in den Kühlschrank. Damit habe ich eigentlich nie Probleme.
Was ich im Sommer auf keinen Fall tun würde, ist Plastiktüte. Denn darin ist es warm und feucht, was ideal für Schimmelbildung ist.


Ein Keramikbrotkasten hilft auch recht gut, dass das brot frisch bleibt. Man muss nur darauf achten, den Kasten regelmäßig zu belüften, damit die Feuchtigkeit verschwindet - sonst gibt es Schimmel...

Und ansonsten lege ich Brot, eingepackt in einen großen Gefrierbeutel, auch gerne in den Kühlschrank. Dann hält es meist sehr lange - gerade auch in den Somemrmonaten eine gute Methode!


Ich habe das Glück, bei mir im Umland einen Hofladen zu haben, wo noch das Brot nach alter Tradition gebacken wird. Nämlich mit Sauerteig. Das hält bei mir auch bei Wärme ca. 7 Tage! Es ist zwar teurer als das "Chemiebrot" aus dem Supermarkt, aber das ist es mir wert!

Aber sonst kenne ich noch den Tipp, einen Apfel mit in den Brotbehälter zu legen. Er verzögert die Schimmelbildung. Fragt mich nicht, warum das funktioniert. Hab den Tipp von einer Bekannten, die es schon etliche Jahre so macht,und bei ihr klappt es.



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