Kindheitserinnerungen: Was war früher besser als heute??

In: Kinder
Ich habe hier bei Kindheitserinnerungen etliche Seiten vorher schon
erklärt und beschrieben wie so eine Waschmaschine funktionierte es war
der Wassermotor.Das gleiche Prinzip gabs auch elektrisch,war aber nur
für reiche Leute.
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Kennt jemand von euch noch diese Teppichstangen und die passenden Klopfer dazu. Im Frühjahr wurden bei uns dann die Teppiche ausgekopft, nichts mit Schneepulver oder wir kaufen mal eben einen neuen Teppich.
Auf jeden Fall gab es früher keine Kommunikationsstörungen, denn man unterhielt sich beim Wäsche waschen, beim spülen und abtrocknen, vor dem Ofen, da es ja noch nicht so viele Programme gab, in der Küche, sie war groß, während des kochens :wub:
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Zitat (Karmuffel @ 09.04.2007 17:25:08)
Ich habe hier bei Kindheitserinnerungen etliche Seiten vorher schon
erklärt und beschrieben wie so eine Waschmaschine funktionierte es war
der Wassermotor.Das gleiche Prinzip gabs auch elektrisch,war aber nur
für reiche Leute.

genau, schaut mal ein paar Seiten zurück, da hat Karmuffel es schön erklärt, denn sie kennt sich da gut aus :blumen:
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Zitat
man unterhielt sich beim Wäsche waschen, beim spülen und abtrocknen, vor dem Ofen, da es ja noch nicht so viele Programme gab, in der Küche, sie war groß, während des kochens


also, in meiner alten verwandtschaft sitzt mal IMMER in der küche. beim essen vorbereiten, beim essen, nachm essen, zum kaffee, immer.
so wird das wohnzimmer geschont,..
und das stundelang auf den harten stühlen !

ich ess immer im wohnzimmer und auf der couch, da ist so schön flegelig.
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Hallo zusammen :blumen:

@Pathfinder,die Teppichstangen und die Teppichklopfer kenne ich auch noch .An den Stangen konnte man so schön herumturnen. :D

Kennt ihr das auch =bei Neuschnee den Teppich mit der Oberseite in den Schnee legen um ihn zu reinigen ?-danach wurde er ordentlich ausgeklopft und getrocknet.

Bearbeitet von janice am 09.04.2007 20:49:17
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Zitat (janice @ 09.04.2007 20:48:48)
Hallo zusammen :blumen:

@Pathfinder,die Teppichstangen und die Teppichklopfer kenne ich auch noch .An den Stangen konnte man so schön herumturnen. :D

Kennt ihr das auch =bei Neuschnee den Teppich mit der Oberseite in den Schnee legen um ihn zu reinigen ?-danach wurde er ordentlich ausgeklopft und getrocknet.

Janice, unsere Eltern waren da echt flexibel, grins, auf diese Idee mit dem Schnee, zwecks Teppich reinigen, würde doch keiner mehr kommen.
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das habe ich selber vor 15 jahren noch so gemacht, mit fußmatten und läufern.
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Und mit dem Teppichklopfer kriegten die Jungs auch mal den Hintern voll
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Zitat (Karmuffel @ 09.04.2007 21:53:55)
Und mit dem Teppichklopfer kriegten die Jungs auch mal den Hintern voll

Ich hab was mit dem Kochlöffel bekommen :pfeifen:

Bearbeitet von Ostseeperle am 09.04.2007 22:12:13
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Zitat (Trulli @ 09.04.2007 21:40:59)
das habe ich selber vor 15 jahren noch so gemacht, mit fußmatten und läufern.

Ich auch . :D :D
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Was hör ich da Schläge mit Kochlöffel und Teppichklopfer - macht das heute einmal...
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Zitat (pathfinder @ 09.04.2007 20:36:08)
Auf jeden Fall gab es früher keine Kommunikationsstörungen, denn man unterhielt sich beim Wäsche waschen, beim spülen und abtrocknen, vor dem Ofen, da es ja noch nicht so viele Programme gab, in der Küche, sie war groß, während des kochens :wub:

genau so wars

und wenn Fernsehen, dann war auch das ein Familienereignis

Straßenfeger wie "Das Messer"

http://209.85.135.104/search?q=cache:azoBB...clnk&cd=7&gl=de

ich weiß noch, beim letzten Teil hatte mein Vater Spätschicht und konnte nicht gucken, wer der Mörder ist

er hatte vorher aber immer behauptet, er wüsste, wer es ist
er hat aber nicht damit rausgerückt, wen er vermutet
und hinterher hat er dann getönt "das wusste ich doch, den hatte ich gemeint" :pfeifen:
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Das mit dem Schnee (damals gab's ja noch welchen, richtig :D ) kenne ich auch! Lag dicke Neuschnee: alle Teppiche und Brücken raus in den Obstgarten und dann auskloppen, zum Frieren war da keine Zeit :lol: .

Die Teppichstange in unserem Hof war mein liebstes Turngerät :wub: und der Ausklopper genauso gefürchtet wie der Handfeger, wenn ich was Schlimmes verbrochen hatte... :pfeifen:.

Eine Schleuder hatten wir schon, das Ding hieß "die Trockentonne" und machte sich liebend gern selbständig- deswegen mußte ein "Hiwi" aus dem Haushalt zum Festhalten Parade stehen, sonst marschierte das Teil herum. :lol:
Im Sommer wuschen wir auf dem Hof, überall standen Holz- und Zinkwannen mit eingeweichten oder zu spülenden Stücken herum- herrlich! mehr als einmal badete ich mit voller Montur zwischen der Wäsche mit rofl , wenn Mutti nicht aufpaßte...
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Erinnert sich noch jemand an Wolfman Jack, einen DJ bei AFN? Der hatte eine rostige, rauchige Wahnsinnsstimme und ein saugeiles Lachen. :sabber: und ich meine mich dunkel zu erinnern, daß er auch echt gute Musik aufgelegt hat. :lol:
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Zitat (Ostseeperle @ 09.04.2007 22:11:51)
Zitat (Karmuffel @ 09.04.2007 21:53:55)
Und mit dem Teppichklopfer kriegten die Jungs auch mal den Hintern voll

Ich hab was mit dem Kochlöffel bekommen :pfeifen:

jo, diese Holzkochlöffel. Meine Mutter wollte mir mal damit den Hintern verhauen, Kochlöffel jedoch schon morsch und alt, ist in der Mitte entzwei gebrochen, grins.

@Außerirdische, habe ne Kindheitserinnerungslücke, kenn ich nicht "Das Messer" :heul:

@biene rofl
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Nee, aber bei Nebelwetter hatte wir glasklaren Bayern III-Empfang... wenn Gottschalk moderierte, gabs immer geile Sprüche und was zu lachen. :lol:
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Ja "Gottschalk" war für uns wie "Tokio Hotel" :teufel: (i hate TH... :pfeifen: )
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Gerade läuft auf NDR Tops&Flops -darunter viele TV-Pannen von früher . :lol:
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Zitat (Sparfuchs @ 09.04.2007 22:38:02)
Was hör ich da Schläge mit Kochlöffel und Teppichklopfer - macht das heute einmal...

Ich habe von meiner Mutter Prügel mit Kochlöffel oder Hausschuh oder Handfeger bekommen. Auf Hintern, Hüften, Oberschenkel... - und das nicht zu selten. (Gilt natürlich auch für meine Geschwister). Romantisch ist diese Erinnerung nicht.
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@Onkel Robert,ja genau so schilderte mein Vater das auch -damals galt das wohl als "völlig normal" . :(
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Ich glaube auch Gürtel und Schläuche gehörten zu den Erziehungsmittel.

Gibt es heute ja Gott sei dank nicht mehr (hoff ich doch).
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meine Mutter hat gelegentlich das Geschirrtuch über mir geschwungen :angry:
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Zitat (Bücherwurm @ 09.04.2007 22:46:13)
Erinnert sich noch jemand an Wolfman Jack, einen DJ bei AFN? Der hatte eine rostige, rauchige Wahnsinnsstimme und ein saugeiles Lachen. :sabber: und ich meine mich dunkel zu erinnern, daß er auch echt gute Musik aufgelegt hat.<span style='font-size:5pt;line-height:100%'></span> :lol:

Guckst Du den Kultfilm American Graffiti, da ist er (in der Originalfassung) den ganzen Film hindurch zu hören, und in einer kurzen Szene ist er auch zu sehen. Ausser aus diesem Film kenne ich seinen Namen aus der Hörfunksendung des BR "Aus meiner Rocktasche - Platten die es in sich hatten" mit Georg Kostya. Ist leider auch schon eingestellt.
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Gürtel und Schläuche kenne ich gottseidank nicht, aber habe das von anderen reichlich und oft gehört. Es gehörte damals dazu, galt als normal... :(
Ein Grund mehr, das alles später beim eigenen Kind zu unterlassen. Mal nen Klaps mit der flachen Hand auf den "gepolsterten" Achtersteven vielleicht, aber niemals "Ohrfeigen" (Spezialität meiner Mutter) oder mit Gegenständen :labern: .
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Meine Jungs haben auch noch von mir den Hintern voll bekommen mit
den Holzlöffel oder Schlappen,bin ich jetzt aber NICHT stolz drauf.Die
konnten einen aber auch soweit bringen.
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Ohrfeigen habe ich auch immer gehasst, sind einfach erniedrigend, aber es war früher so.
Habe mal überlegt, ob meine Jungs Prügel bzw. Ohrfeigen bekommen haben, da stelle ich glatt fest, mein Ältester hat einmal in seinem ganzen Leben von mir eine Ohrfeige bekommen, er sollte mit mir die Einkäufe aus dem Wagen laden und meinte," mach ich nicht, blöde Kuh", da ist mir leider meine Hand ausgerutscht und mein Sohn hat nicht damit gerechnet, aber er war danach soooooooo lieb :D
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Am Kopf habe ich nie geschlagen.Die Jungs konnten einem manchmal
zur Weißglut bringen,wenn man was sagte dann son grinsen,da hätt ich
inne Luft gehn können.Aber letzt sagte ein Sohn das hat uns nicht ge
schadet
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Schläge haben wir nie bekommen -meine schlimmste Strafe war Stubenarrest :o -Ich fand das war die schlimmste Strafe die es für mich damals gab ......ich hab dann meine Mutter ohne Ende genervt (damit sie sagt:Na geh schon raus......)aber nix da -meine Mutter hatte Geduld ohne Ende -und ein Nein hiess dann auch Nein....

Bearbeitet von janice am 09.04.2007 23:16:34
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Wenn Zurechtstutzungen, so nenne ich es mal törichter Weise, nicht die Grenze zur Misshandlung überschreiten, schadet es keinem Kind, gewisse Dinge handfest begreiflich zu machen.

Vorallem, wenn ich an Kinder, wie an Lukas aus der Nanny-Sendung, denke, die einfach keinen Respekt, sondern nur noch Ungezogenheit aufweisen.

Kinder sind Kinder und man sollte, nein, man muss ihnen bestimmte Dinge einfach durchgehen lassen. Aber bei solchen Ausschreitungen, wie oben schon erwähnt, ist nicht nur das Maß voll, sondern auch die Zurückhaltung von Handgreiflichkeiten.

Ob ich solche Zurechtstutzungen erfahren habe?

Ja und sie waren immer gerechtfertigt.

Ich kann mich nicht beschweren, im Gegenteil.

MFG : king
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Ich kann und darf meine Mutter nicht verurteilen. Sie hatte es selber nicht leicht gehabt: Als Kind von ihrem versoffenen Vater selber verprügelt (er fuhr auf dem Fahrrad neben ihr her, sie musste laufen und er haute ihr während des Laufens einen Strick über die Beine); Wahrscheinlich hat er sie auch missbraucht; Später dann war meine Mutter mit fünf Kindern alleine (Mein Vater war Wochenpendler und nur am Wochenende zuhause); Dann Geldsorgen, mehr als boshafte Nachbarinnen, und nicht zuletzt war meine Mutter als Großstadtmädchen in einer Kleinstadt im Bayerischen Wald gelandet, mit wenig Möglichkeit sich mal zu amüsieren oder auszuweinen...
Ich würde wohl schon aus wesentlich geringeren Anlässen die Kontrolle über mich verlieren.
@ Karmuffel:
Zitat
Meine Jungs haben auch noch von mir den Hintern voll bekommen mit
den Holzlöffel oder Schlappen,bin ich jetzt aber NICHT stolz drauf.Die
konnten einen aber auch soweit bringen.

Ich kann das nachvollziehen :trösten:
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Ja, Pathi,
da siehst Du: es hat genützt- es muß halt nur "plötzlich und unerwartet" kommen ;) .

Meine Maus und ihre legendäre Sturheit sowie ihre Wutausbrüche haben mitunter auch Klapse nötig gemacht. :rolleyes: Karmuffel, ich versteh Dich schon! Klar ist man da nicht stolz drauf, aber wenn halt schon mal mit Geschirr geschmissen wird, weil Kindchen seinen Willen haben muß, na ja.
Bloß sowas passierte eben sofort und war danach auch vergeben und vergessen und Kindchen war das süßeste Schätzchen überhaupt. :wub:

Ich kriegte früher meine Verfehlungen liebend gern immer wieder "aufs Brot geschmiert" von meinen Eltern. Sowas finde ich end-daneben und erzieherisch von Nullwert. :angry:
Entweder man redet drüber oder vielleicht gibts auch mal eine, wenn's nötig ist, aber nachtragen sollte man nie!
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@Richard

Diese Sendung mit Lukas und der Nanny habe ich auch gesehen. Diesem Jungen fehlten einfach die Grenzen. Denke, wenn mein Sohn mich ständig als ..... betiteln würde, hätte er öfters eine Ohrfeige bekommen.
Meine Erziehung hätte so eine, ich nenne es mal vorsichtig, "Verwahrlosung" auch nicht zugelassen.

@Robert

was du so schilderst, geht mir echt unter die Haut, da hat deine Mutter einiges mitgemacht und früher waren es absolute Tabuthemen, denke, sie war überfordert mit der gesamten Situation.

@Biene

Nachtragend zu sein finde ich genauso schlimm wie Ohrfeigen.Meine Mutter, wenn sie sauer auf mich war, konnte es aushalten, mit mir einige Tage nicht zu reden, fand ich voll daneben.
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Zitat (pathfinder @ 09.04.2007 23:36:05)

@Robert

was du so schilderst, geht mir echt unter die Haut, da hat deine Mutter einiges mitgemacht und früher waren es absolute Tabuthemen, denke, sie war überfordert mit der gesamten Situation.


Es war ja noch schlimmer, ihre Mutter siechte einige Monate dahin (Lungenentzündung, früher sagte man Schwindsucht), aber nicht im Krankenhaus, sondern zuhause. Und wenn dann ihr Vater vom Feierabendsaufen nach Hause kam, ging er zunächst nicht in sein Bett, sondern in die Kammer meiner Mutter, sie war damals dreizehn. Was dann geschah hat meine Mutter nie explizit erzählt... Aber es liegt doch nahe.

Und mein Vater... hatte es auch mehr als schwer. Ich werde es bei Gelegenheit schildern, sowas darf nicht vergessen werden.
Aber ich denke, nicht in diesem Fred.
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@Robert

Missbrauch ist heute ja noch ein Tabu, aber früher hätte man deiner Mutter ja nie geglaubt, so etwas wurde ja lieber verschwiegen.
Die Schwindsucht war früher sehr stark vertreten, meine Mutter hatte sie auch mal ganz schlimm und da gab es noch nicht so die medizinische Hilfe, wie heute.
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Habe viel gelacht und auch viel nachgedacht und wie immer sage ich, es hat mal wieder so richtig Spass gemacht mit Euch, danke.

Gute Nacht, bis die Tage

Eure
Pathi
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Gute Nacht Pathi :)
Mir hat es auch wieder viel Spass gemacht -und genau wie dich auch nachdenklich.
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Zitat (Richard_the_King @ 09.04.2007 23:18:19)
Wenn Zurechtstutzungen, so nenne ich es mal törichter Weise, nicht die Grenze zur Misshandlung überschreiten, schadet es keinem Kind, gewisse Dinge handfest begreiflich zu machen.

Vorallem, wenn ich an Kinder, wie an Lukas aus der Nanny-Sendung, denke, die einfach keinen Respekt, sondern nur noch Ungezogenheit aufweisen.


Das sehe ich auch so wie Du. :) damit es eben halt nicht so endet, wie heutzutage in diverser Doku-Seife zu sehen ist -ob bei der Nanny oder den Wildwest-Teenagern, greift man rechtzeitig sinnig, aber konsequent durch.

Schaue ich mir meine Maus heute an, so habe ich kein verängstigtes Kind bzw. verstockten Teenager vor mir, sondern ein Mädel, was sich prima benimmt, uns nie Schwierigkeiten macht und sich vor nichts fürchtet, wo immer drüber zu reden sei oder was zu klären ist. Diskussionsfreudig, kritisch und alles, aber kein Duckmäuser und mein allerbester Kumpel.
So kann also nicht alles verkehrt gewesen sein. ^_^

Aus seinen Kindheitserinnerungen kann man ja auch vieles lernen- aus den lustigen wie den unangenehmen Dingen.
Schön ist es, so etwas auch mit anderen teilen zu können, so wie mit Euch hier :blumen:
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Zitat (janice @ 10.04.2007 00:18:14)
Gute Nacht Pathi :)
Mir hat es auch wieder viel Spass gemacht -und genau wie dich auch nachdenklich.

Gute Nacht Pathfinder auch von mir.

Auch ich bin nachdenklich geworden.Aber bei allem gelesenen denke ich,dass wir zu der einzigen Spezie gehören,die in der Vergangenheit,Gegenwart und Zukunft reflektierend leben kann.Das heißt:Was war-ist vorbei!Ich muss das jetzt so gestalten,dass ich mich wohl fühle.und die Gestaltung von morgen liegt in meiner Hand.
Und das ist auch das,was wir aus unseren Erinnerungen positiv mitnehmen:
Wir machen es besser bei unseren Kindern,wir haben aus den Erfahrungen gelernt!

Ich denke da nur mal an das Thema "Schule".
Mädchen und Jungen saßen auf verschiedenen Seiten.
Wir mussten zur Begrüßung aufstehen.
Samstags Unterricht.
Schulkakao und Butterbrot in Tüten(keine Tupperdosen)
Blockschrift zu Anfang(heute Vereinfachte Ausgangsschrift)
Katholische und Evangelische Kinder in verschiedenen Gebäuden
Handarbeitsunterricht
Heimatkunde
Schullandheim

Wie waren da eure Erinnerungen?Grundschule.....Einschulung....
Ich bin mal gespannt-ob sich die,mit meiner,deckt!!!!!!!!!!!!!
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Meine Erinnerungen an die Grundschule sind:

2 Jahrgänge in einem Klassenzimmer....ein Lehrer der zweigleisig unterrichten musste

Schreiben auf einer Schiefertafel mit Griffel.......herrliches Geräusch -_-

Aufstehen und stramm stehen, wenn die Lehrkraft rein kam.

Beten zum Schulbeginn-und Ende.

Verhasster Handarbeitsunterricht

Geliebte Heimatkunde

Blockflötenunterricht :pfeifen: :pfeifen:
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Meine Erinnerungen an der Einschulung /Grundschule:

Eine Schultüte mit Wachsmalstifte(die mit dem weissen Plastikteil darum) ,Kinderschokolade :rolleyes: ,Etui etc.

Ich habe da auch sofort die vielen Kastanienbäume auf dem Schulhof vor Augen und die Buchecker die wir gegessen haben die so Haselnussähnlich geschmeckt haben.
Auf dem Nachhauseweg haben wir getrödelt und mit einem Fuss Blätterberge vor uns hergeschoben (kennt ihr das auch noch?) :lol:

Handarbeitsunterricht-für mich ein Greuel :wacko:

Unser Direktor an der Schule war sehr streng -und gefürchtet-da war man gleich schon am ersten Schultag eingeschüchtert.
Meine erste Lehrerin dagegen ist eine richtig liebe und geduldige gewesen.

@Lassie ,-ja Blockflötenunterricht -und Noten lernen .... :blink:

Bearbeitet von janice am 10.04.2007 01:14:45
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Oh je:
Strammstehen, wenn der Lehrer reinkam und Meldung des "diensthabenden Schülers" (wechselte von Woche zu Woche): "Herr xyz, ich melde, die Klasse 4a ist zum yxz-Unterricht bereit. Es fehlt niemand."
der Lehrer begrüßte uns mit: "Seid bereit!" und die Klasse intonierte lustlos oder zackig (kam auf den Lehrer an) "Immer bereit!" "Setzen!" und dann gings los mit dem Unterricht.

Montagmorgens Schulappell (hoffentlich dauert die sozialistische Direx-Ansprache wieder so lange, daß die Mathearbeit gecancelt werden muß :lol: ) mit Fahnehissen und meist dilettantischem Fanfarensolo :rolleyes: .
Tadel, Strafen oder Belobigungen wurden vor versammelter Mannschaft vorgenommen, halt alles militärisch geprägt.
Aber wir waren das eben gewöhnt, es war überall so im ehemaligen Osten. ;)
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Genau Bi(e)ne so war des überall bei uns,war zwar lästig und nicht immer so schön,wenn man mit einen Tadel drann war.Aber geschadet hat es eigentlich nichts.Und ganz klar wir hatten Rezpekt vor den Erwachsenen,was Heut immer mehr verloren geht.leider. gruß jackie
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Zitat (Karmuffel @ 09.04.2007 21:53:55)
Und mit dem Teppichklopfer kriegten die Jungs auch mal den Hintern voll


Leider nicht nur die Jungs............! :labern:

Ich habe noch einen Teppichklopfer und benutze ihn auch gelegentlich. Natürlich nur für die Teppiche. :trösten: Aber manchmal sind die alten herkömmlichen Sachen einfach noch praktischer. :blumen:
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Für mich persöhnlich war das schlimmste Stubenarrest das war aber nicht dann nur für einen Tag das war für Wochen und das für Nichtigkeiten manchmal wußte ich garnicht wofür.
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Zitat
meine schlimmste Strafe war Stubenarrest


Meine auch :( Und es war so langweilig. Alle spielten und ich musste drinnen bleiben.
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meine schulerinnerungen sind eigentlich sehr schön! da gab es dass nicht mehr mit strafen und so! das war auch gut. 1988 bin ich eingeschult worden und das einzige womit wir bestraft wurden, war vor der tür stehen! lustig war es wenn aus der nachbarklasse auch mal jemand draußen stand. konnte man halt quatschen. richtig bestraft wurde man nicht. unsere lehrerin war ne ganz liebe, leider schon verstorben. :traurig:

und ganz ehrlich uns geht es auch gut, wir können uns benehmen, und unsere eltern haben uns gut erzogen.
hausarrest kenn ich gar nicht, meine mutter hat immer geschimpft, aber hausarrest hätte ihr als alleinerziehende nicht gedient, so konnte sie uns nachmittags mit den nachbarskindern spielen lassen, wir waren immer so 5 - 20 Kinder die die Gegend unsicher gemacht haben. und Sie konnte den Haushalt machen, weil Sie morgens und oft auch am Abend arbeiten war um meine Schwester und mich zu ernähren. Und wir stehen für Alte und Behinderte im Bus auf und wissen auch was sonst noch so Sache ist! Nur mal hier um eine Lanze zu brechen! Ausnahmen bestätigen halt die Regel und die Jugend ist nicht immer schlecht! Bitte nicht immer alle über einen Kamm scheren, das kommt mir in letzter Zeit zu oft das die Jugend schlecht ist.
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Zitat (Stierfrau82 @ 10.04.2007 11:05:33)
meine schulerinnerungen sind eigentlich sehr schön! da gab es dass nicht mehr mit strafen und so! das war auch gut. 1988 bin ich eingeschult worden und das einzige womit wir bestraft wurden, war vor der tür stehen! lustig war es wenn aus der nachbarklasse auch mal jemand draußen stand. konnte man halt quatschen. richtig bestraft wurde man nicht. unsere lehrerin war ne ganz liebe, leider schon verstorben.  :traurig:

und ganz ehrlich uns geht es auch gut, wir können uns benehmen, und unsere eltern haben uns gut erzogen.
hausarrest kenn ich gar nicht, meine mutter hat immer geschimpft, aber hausarrest hätte ihr als alleinerziehende nicht gedient, so konnte sie uns nachmittags mit den nachbarskindern spielen lassen, wir waren immer so 5 - 20 Kinder die die Gegend unsicher gemacht haben. und Sie konnte den Haushalt machen, weil Sie morgens und oft auch am Abend arbeiten war um meine Schwester und mich zu ernähren. Und wir stehen für Alte und Behinderte im Bus auf und wissen auch was sonst noch so Sache ist! Nur mal hier um eine Lanze zu brechen! Ausnahmen bestätigen halt die Regel und die Jugend ist nicht immer schlecht! Bitte nicht immer alle über einen Kamm scheren, das kommt mir in letzter Zeit zu oft das die Jugend schlecht ist.


Ich als "Ältere" sage ganz einfach:

Respekt und weiter so! Ich weiß, dass die Jugend nicht so schlecht ist, ich habe viel mit Jugendlichen zu tun und sehe die Jugend absolut positiv. :blumen:

Ich persönlich kenne keine Jugendlichen die anders sind als Du. Es gibt keine schlechten Jugendlichen - nur schlechte Eltern!!! :trösten:

Aber in diesem Thread sind eben die Kindheitserinnerungen anno dazumal beschrieben und die waren eben so!!! :pfeifen: :pfeifen: :pfeifen:

Bearbeitet von nanamanan am 10.04.2007 11:21:54
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Zitat (arkade @ 10.04.2007 10:32:56)
Zitat
meine schlimmste Strafe war Stubenarrest


Meine auch :( Und es war so langweilig. Alle spielten und ich musste drinnen bleiben.

Heute ist das keine Strafe mehr, eher umgekehrt, wenn man sie rausschickt. :lol:
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Zitat (lassie @ 10.04.2007 01:02:11)
Meine Erinnerungen an die Grundschule sind:

2 Jahrgänge in einem Klassenzimmer....ein Lehrer der zweigleisig unterrichten musste

Schreiben auf einer Schiefertafel mit Griffel.......herrliches Geräusch -_-

Aufstehen und stramm stehen, wenn die Lehrkraft rein kam.

Beten zum Schulbeginn-und Ende.

Verhasster Handarbeitsunterricht

Geliebte Heimatkunde

Blockflötenunterricht :pfeifen: :pfeifen:

Ja genau,Lassie!

Schiefertafel mit Griffelkasten,das Schwämmchen hing aus dem Tonister raus!
Wenn ich Bilder einstellen könnte,würde ich euch mein Einschulungsfoto von April 1966 zeigen-
Kleidchen,dicke Hornbrille,Zahnlücke vorn,Kniestrümpfe,brauner Ledertonister,Schultüte,Seitenscheitel!

Da ich Linkshänder bin,wurde mir direkt das Schreiben rechtshändig angewöhnt-wegen der Schiefertafel,so hieß es(Verwischen des Geschriebenen!)

Meine Klassenlehrerin hieß "Fräulein"E.
Auch diese Erinnerung macht mir einen Heidenspaß-zumal meine 16 jährige Tochter schon seit einem Jahr mit "Frau XYZ" angesprochen wird!
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Zitat (Freesie @ 10.04.2007 16:07:22)

Ja genau,Lassie!

Schiefertafel mit Griffelkasten,das Schwämmchen hing aus dem Tonister raus!
Wenn ich Bilder einstellen könnte,würde ich euch mein Einschulungsfoto von April 1966 zeigen-
Kleidchen,dicke Hornbrille,Zahnlücke vorn,Kniestrümpfe,brauner Ledertonister,Schultüte,Seitenscheitel!

Da ich Linkshänder bin,wurde mir direkt das Schreiben rechtshändig angewöhnt-wegen der Schiefertafel,so hieß es(Verwischen des Geschriebenen!)

Meine Klassenlehrerin hieß "Fräulein"E.
Auch diese Erinnerung macht mir einen Heidenspaß-zumal meine 16 jährige Tochter schon seit einem Jahr mit "Frau XYZ" angesprochen wird!

Und mit einem Wisch hat meine Mutter mühevoll hingekritzelte
Hausaufgaben vernichtet.........und ich durfte alles nochmal schreiben :heul: :heul:

In besonderer Erinnerung sind mir meine kläglichen Versuche ein
ordentliches "s" zu schreiben.......Mutter kannte keine Gnade......wisch-wasch........
noch mal ;)
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Seiten: (81)