Vegetarismus: kleine Umfrage


 
  Lebt ihr vegetarisch oder gar vegan?  
  Ja, ich lebe vegetarisch [23] [16.31%]  
  Ja, ich lebe vegan [2] [1.42%]  
  Ich futter alles :) [110] [78.01%]  
  Ich würde es gerne ausprobieren [6] [4.26%]  
  Stimmen Gesamt: 141  
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Meine Güte, hier werden mal wieder leger Unwahrheiten verkauft und halbes Zweidrittelwissen gepostet, dass die Schwarte kracht.

Nur mal zum Klarstellen:

1. Der Ferd hier war nicht dafür gedacht, vegetarische/vegane Zwangsernährung von Kleinkindern zu thematisieren - von daher sind sämtliche Postings in dieser Richtung ->

Zitat
Von mir aus kann jeder essen was er möchte, aber Kinder können sich nicht wehren. Darüber sollte die Pflanzenliebhaber mal nachdenken.
am Thema vorbei. Wer darüber reden möchte, soll einen eigenen Ferdaufmachen. Ausserdem hat mich damals auch niemand gefragt, ob ich lieber KEIN Steak essen wollte. Insofern sollten nicht-vegetarische Eltern mal überlegen, ob sie ihren Kindern ein Mitspracherecht einräumen, welches sie von vegetarischen Eltern einfordern.


2. Nur, weil man kein Fleisch isst, gehört man nicht gleich einer Art Gemüse-Djihad an und will deshalb automatisch Fleischessern ans Leder und vice versa. Manche hier scheinen echt Probleme damit zu haben, andere Lebensgewohnheiten zu akzeptieren/tolerieren.

3. Bevor hier die negativen Folgen von carnivorer/vegetarischer Ernährung gepostet werden, bitte ich darum, inne zu halten und mal nachzudenken. Vegetarier, die an Krebs erkranken, haben diese Krankheit nicht automatisch vom fehlenden Fleisch. Soweit ich weiß, esst ihr Fleischesser das selbe Zeugs wie wir (Gemüse), nur das wir eben das tote Tier weg lassen.
Um Krebs zu kriegen, bedarf es meines Wissens nach entweder einer genetischen Veranlagung (die das Risiko enorm steigert) oder des Kontaktes mit karzinogenen (krebserregenden) Stoffen. Und Gemüse ist nicht krebserregend (wenn man mal von unzulässigen Chemikalien zur Düngung ect absieht). Aber nicht-Vegetarier hauen sich hier das selbe Zeugs rein, wie Vegis... also dürfte das Risiko, durch nichtfleichhaltige Kost an Krebs zu erkranken, bei beiden Gruppen gleich hoch sein. Von entsprechenden Veranlagungen von Einzelpersonen mal abgesehen.
Zitat
daß
jahrzehnte langes vegetarisches Essen
zu schweren Krankheiten führt, und zwar Krebs.
<- DAS ist mithin Unfug deluxe, mein Lieber.

Nicht jeder Vegetarier liegt schwächelnd und blass auf der Couch oder leidet an einem kaputten Imunsystem. Das hat meistens andere Gründe, und die zugegeben etwas extremere Diät ist dann der Auslöser. Ursache udn Wirkung sind nicht immer ein und dasselbe.

4. Bitte BITTE BITTE achtet auf den Umgangston! Dazu gehört auch, dass heftige Bilder nur verlinkt werden sollten und ggf auf eventuell irritierende Inhalte hingewiesen werden.

Weiter ist damit gemeint, dass ihr auch auf euere Quellenangaben achtet. Stark aufgeladene Sites (krass vegan oder ultra-carnivor, je nach dem), sind selten mit sachlichen Inhalten gesegnet und tragen dementsprechend minimal zur Diskussion bei - leider! Also: lieber zwei mal lesen, als einmal die Diskussionskultur zum Teufel gejagt.

5. Bedanke ich mich bei allen DiskutiererInnen, die sachlich geblieben sind und an einem ernsthaften Meinungsaustausch interessiert sind. :wub: :wub:


Tante Edit meint: Viel Holz... und viele Vertipper.

Bearbeitet von Cambria am 05.12.2006 18:43:58

Cambria's Beitrag kann ich voll zustimmen.

Bezüglich der erwähnten Mangelerscheinungen möchte ich anmerken, dass purer Fleischverzicht bei sonst ausgewogener Ernährung noch keine Mangelerscheinungen auslöst. Und selbst ultra-Veganer können sich ausreichend mit allen Nährstoffen versorgen, wobei man in diesen Fällen schon sehr sorgfältig auf die Nahrungszusammenstellung achten sollte. Der "einfache" Vegetarier, der weiterhin Milch und Eier sowie deren Erzeugnisse zu sich nimmt, hat es da meines Erachtens etwas einfacher.

Ich denke, in einer Überflussgesellschaft wie der unseren ist es weniger so, dass Vegetariern irgendwelche Nährstoffe fehlen. Anders sähe es vielleicht dort aus, wo Nahrungsknappheit in welcher Form auch immer keine freie Auswahl ermöglicht, da kann es unter Umständen wirklich gesundheitsfördernd sein, tierisches Eiweiß in Form von Fleisch zuzuführen.

Ich persönlich habe Anfang des Jahres im Rahmen meiner Diät das Fleischessen unterbrochen, da es für mioch so einfacher war, aus meinem Trott herauszukommen und fettarm zu kochen. Inzwischen habe ich mein Zielgewicht erreicht, aber keinerlei Appetit auf Fleisch oder Geflügel (Fisch esse ich allerdings liebend gerne, auch auf Milch- und Eiprodukte verzichte ich nicht). Wieso sollte ich es dann essen? Durch mein starkes Abnehmen hat mein Arzt regelmäßig ein Auge auf mich, meine Blutwerte sind gut wie nie, ich bin fitter denn je, kerngesund und fühle mich klasse. So what?


Also, ich werde nicht auf Fleisch verzichten, würde mir aber wünschen, daß das Vieh artgerechter gehalten wird und nicht so viele Medikamente und Mastmittel eingesetzt werden. Klar wäre das Fleisch dann teurer, aber lieber esse ich 1-2 mal in der Woche qualitativ besseres Fleisch (schmeckt auch besser) als täglich hochgezüchtestes. Auch die Käfighaltung bei Hühnern finde ich unmöglich.

Zu viel Fleisch kann genauso krank machen, als zu wenig. Die richtige Mischung macht es.


Hallo!

Ich bin 22 Jahre alt und seit ca. 10 Jahren Vegetarier.

Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, was der Auslöser war aber es war definitiv in der Schule. Ob es ein Film oder was ähnliches war, weiß ich nicht mehr. Auch meine Eltern können es sich nicht erklären, da meine große Schwster ziemlich zeitgleich Vegetarier wurde.

Und nun dazu, ob ich etwas vermisse:
Ich kann mir nicht vorstellen, wie ich in einen Supermarkt gehe und mir Wurst kaufe. Das gibt es in meinem Leben einfach nicht. Auch wenn Familie oder Freunde grillen, gibt es nie Probleme, da ja alle Bescheid wissen und es unzählige Alternativen zur Bratwurst gibt.

Ich muss zugeben, dass ich vor ca. 2 Jahren ziemliche Probleme mit dem Eisen hatte und deshalb auch zusammengebrochen bin. Ich hatte durch Stress auf Arbeit einfach keine Zeit mehr zu essen. Und wenn man mal 5 Minuten hatte, sucht man sich eben das aus, was schnell geht - was meist nicht das gesündeste ist.
Inzwischen habe ich alles im Griff und versuche mich sehr ausgewogen zu ernähren. Da ich mich für das Thema Ernährung auch Interessiere, weiß ich, dass man alle Stoffe die im Fleisch sind ersetzen kann. Das meiste geht mit Soja und Nüssen. Mann muss ja nicht permanent Nüsse knabbern, so wie es sich die meisten vorstellen. Hin und wieder Studentenfutter essen genügt - und ist gesund!

Liebe Grüße an alle


nach dem zweiten weltkrieg ist die gicht um ca 1000% in wenigen jahren angestiegen..(krieg=überleben=fleisch zu teuer)
demnach hatten wissenschaftler mühe ,ihren studenten gicht-kranke vorzustellen,
gicht zu erforschen..
gicht steht im direkten zusammenhang mit fleischkonsum...(das wissen wir heute)
im mittelalter konnten sich nur die reichen fleisch leisten,litten unter gicht...
interessant,dass auf porträits aus dieser zeit,oft typische gicht-knoten an den fingergelenken zu sehen sind.. ;)


:mellow:

@ Melly

noch ein paar...

Militarismus, Radikalismus, Egoismus, Katholizismus, Nepotismus, Kannibalismus, Klassizismus etc. jetz bist Du wieder dran! :)




Wer gegen einen


ignoranz(ismus)....gibts noch nicht.. ;)


Cambria :daumenhoch:
Vor allem mit Punkt 2 hast du den Nagel auf den Kopf getroffen: Manche verwechseln einfach eigene Meinung und missionarischen Glaubenskriegfeldzug. Das sieht man auch in anderen Freds.
Ich finde, beide Standpunkte haben etwas für sich und erwachsene Menschen sollten frei entscheiden können.
Weder gegen Fleischkonsum noch gegen Vegetarismus ist etwas zu sagen, wenn man sich insgesamt ausgewogen und vernünftig ernährt . Hier gilt einfach wie beim Alkoholkonsum, Übermaß tut selten gut.
@rostigernagel: Mag ja sein, dass übermässiger Fleischkonsum Gicht befördert. Dabei solltest du aber auch nicht unterschlagen, dass viele Andere im Mittelalter aufgrund der einseitigen und schlechten Ernährung (Gerstenbrei, halbroh) oft früh an anderen Mangelerkrankungen gestorben sind.
Dass Krebs direkt auf bestimmte Ernährungsgewohnheiten zurückzuführen ist, kann ich auch nicht nachvollziehen. Sicher, bestimmte Nahrungsmittel befördern oder behindern solche Erkrankungen, aber nur, wenn eh eine Neigung/Gefährdung vorliegt.
Soweit mir bekannt, sind Tomaten (natürlich ohne den grünen Strunk) und Misteln besonders erfolgreich in der Krebsprävention/-therapie.
Abschließend: Ich respektiere und achte den Entschluss, vegetarisch zu leben. Ich persönlich habe mich bewusst dagegen entschieden, Fleisch esse ich zwar relativ selten und dann auch nicht so große Portionen, aber z. B. auf Fisch und Meeresfrüchte möchte ich keinesfalls verzichten (von Käse mal ganz zu schweigen, der gehört wirklich zu meinen kulinarischen Leidenschaften). Toleranz bitte in beide Richtungen. Und bitte bei beiden vernünftiger und nicht idologisch verbrämter Umgang mit sich selbst und anderen.
So, und nu gibts als Betthupferl noch einen lecker Kakao mit Milch!


hi,fee!gute nacht,morgen mehr...! :)


Zitat (tom-kuehn @ 05.12.2006 12:43:56)
Zitat (xanthya @ 05.12.2006 12:24:54)
also dass man krebs bekommt, wenn man sich vegetarisch ernährt, glaub ich nu auch nicht.

Mußt Du ja nicht glauben, wissenschaftliche Untersuchungen sagen nur was anderes.

Ärzteblatt

liga-kind.de

Deutsche Gesellschaft für Ernährung

zum einen habe ich DEUTLICH nicht von kindern gesprochen. das ist wieder ein anderes thema - darum gehts hier in dem fred aber nicht (gings aber auch nicht in dem obenstehenden beispiel).

auch aus dem ersten allgemeinen artikel geht nicht hervor, dass vegetarismus (stimmt, blödes wort :P ) per se krebs verursacht.
türlich, wenn man jeden tag nur salat isst, hat man mangelerscheinungen. aber es gibt durchaus vegetarier, die sich ihre nährstoffe woanders holen - und deshalb auch kein geschwächtes immunsystem haben.

abgesehen davon verurteile pauschalisierungen - "vegetarismus erzeugt krebs" - watn blödsinn, da gibts wesentilich mehr faktoren.
im übrigen bin ich selbst nicht vegetarier - aber die panikmache hier verstehe ich nicht so ganz ... :unsure:

Das war keine Panikmache, sondern meine Erlebnisse und Erfahrungen und meine ganz persönliche Meinung. Aber wenn man die hier nicht haben darf, verabschiede ich mich ganz herzlich


Zitat (Petermeister @ 05.12.2006 23:34:25)
:mellow:

@ Melly

noch ein paar...

Militarismus, Radikalismus, Egoismus, Katholizismus, Nepotismus, Kannibalismus, Klassizismus etc. jetz bist Du wieder dran! :)




Wer gegen einen Backofen blasen will, muß ein großes Maul haben. (Alte Sizilianische Bauernregel)

@Petermeister:

die Endsilbe "ismus" ist einfach nur ein Suffix (angehängte Silbe) zur Wortbildung.
Ähnlich der Endsilbe "istik".

Aus dem Wort Tourist kann man den Tourismus und Touristik bilden.

Im Gegensatz zu vielen anderen Suffixen ist der Suffix "-ismus" in der deutschen Sprache der Gegenwart noch produktiv. Neue Wörter entstehen nach Bedarf.

Die Endsilbe "ismus" bildet ein Nomen (Grundwort) auch aus einem Adjektiv
(Eigenschaftswort)

Das Wort vegetarisch ist ein adjektiv. Durch die Endsilbe "ismus" ist eine
Wortbildung zum Nomen (Grundwort) möglich.

"ismus" bildet darüber hinaus nur maskuline Nomen.

Dennoch werden durch die Endsilbe "ismus" nicht nur aus Adjektiven neue
Nomen gebildet. Sondern auch aus Nomen können neue Nomen gebildet werden.

z.B. Alkohol -> Alkoholismus
aus der Impression -> Impressionismuss

Sogar Neoklassische Formative (z.B. log- und graph-) können als Nomen
gebildet werden.

Es gibt noch mehr Endungssilben außer "ismus": "istik", "keit", "itis", "iment",...

Der Sachverhalt ob ein Nomen mit der Endung "ismus" eine herabsetztende Bedeutung hat, bzw. negativ ist, liegt nicht an der Endungssilbe, sondern am
Ursprungswort. Also der Vorsilben an die Ismus angehängt wird.

Apfelblüte


Mir ist es völlig wurscht (haha) wer was isst.
Solange man den jeweils anderen nicht missionieren will.
Habe mal erlebt, wie eine Mannschaftskollegin, als wir in einer Pension alle Mann die Treppe hoch wollten und ein Koch eine Schüssel mit Fleisch in die Küche trug, ganz hysterisch schrie: "IIIEEHHH totes Tier."
Das fand ich unmöglich!
Heute isst sie übrigens auch wieder Fleisch....


Zitat (Paulchen @ 06.12.2006 09:04:50)
Das war keine Panikmache, sondern meine Erlebnisse und Erfahrungen und meine ganz persönliche Meinung. Aber wenn man die hier nicht haben darf, verabschiede ich mich ganz herzlich

jetzt reg dich doch nicht gleich so auf :blumen:

ich hab ja auch nur meine meinung gesagt. und die ist nun mal, dass solche pauschal-aussagen panik verursachen und unnötig sind.

Bin bekennender Allesfresser aber am liebsten ess ich noch Fleisch.
Kann mich bis heute noch nicht mit dem Grünzeug anfreunden, aber es wird besser :D

Auf Schwein kann ich gerne verzichten, dies schmeckt mir einfach nicht.
Nichts geht über ein blutiges Steak mit PellKartoffel und Quark :wub:
Für Elch, Wildschwein, Reh, Hirsch mit Preisselbeeren würde ich glatt meine Mutter für eintauschen :pfeifen:
Lecker Pute, Ente, Gans und Laufende-Chicken-Mc-Nuggeds rofl
und Sushi ohne Tuhnfisch, Lachs ist kein Sushi für mich

Esse jeden Tag Fleisch und verbringe auch keine großen Gedanken an das zerstückelte Tier, was ich esse, natürlich gebraten, außer den Fisch :D

Komme vom Bauernhof und bin mit dem Schlachten aufgewachsen, sei es mit Ohne-Kopf-Rumlaufendes Geflügel; Bolzenschussgeräte an die Schläfen des süß aussenden Kalbes halten oder aber mit dem Jagdgewehr auf ein vorbeilaufendes Wildtier zu :mafia:

Und warum dies alles? Weil wir Allesfresser sind und Fleisch dazu gehört (die spitzen Eckzähne (Reißzähne) und die Schneidezähne zeigen dies ja auch noch).


Nun hab ich Hunger bekommen :sabber:

Michael


Also ich esse kein Fleisch von Tieren, die 4 Beine haben. Gern esse ich Fisch, Pute, Hähnchen.

Grund? Ich habe früher häufig unter Migräne gelitten und irgendwo gelesen, dass es u. a. auch von zu vielen Verzehr von Fleisch kommen könnte. Ich habe gedacht,
naja ich probier es aus und esse davon nichts mehr, wenn es dadurch besser wird.

Ich weiß zwar nicht, ob es wirklich nun daran liegt oder nicht, aber meine Migräne-Anfälle haben sich deutlich reduziert auf vielleicht noch 2 mal im Jahr. Sonst waren es mindestens 6 Anfälle im Jahr. Ich will hier jetzt nicht behaupten, dass es daran liegt, aber ich werde dabei bleiben.


@luckylady: das macht nicht wirklich sinn...


Ich esse sehr gerne Geflügel, am liebsten Putenfleisch. Das gibt es jetzt aber auch nicht jeden Tag, vielleicht so 1- bis 2-mal die Woche. Gelegentlich kommt dann noch Geflügelaufschnitt dazu, je nachdem.
Rindfleisch gibt es nicht sehr oft bei mir und Schweinefleisch mag ich nicht.
Mein Opa hat früher Hasen gezüchtet mit denen ich als Kind oft gespielt habe und aus diesem Grund kann ich absolut kein Hasenfleisch essen. Da streubt sich bei mir jede Faser gegen. Auch Reh oder Hirsch könnte ich nicht essen ... Tiere die ich schön oder niedlich finde haben bei mir nix auf dem Teller zu suchen, krieg ich einfach nicht über's Herz.
Klingt zwar jetzt komisch, weil ich ja keine Vegetarierin bin, aber so bin ich halt gestrickt.

MfG, Mischiko


Bei uns gibt es mehr Gemüse und selten Fleisch obwohl ich eigentlich ein Allesesser bin. Das hat aber mehrere Gründe. Ich mag weder Schaf, noch Lamm oder Kaninchen, habe alles probiert aber es schmeckt mir nicht.

Der Fleischverzicht kommt zum einen dadurch dass ich es mir absolut nicht leisten kann mein Fleisch beim Biobauern oder beim Schlachter zu kaufen, was ich lieber tun würde weil ich Massentierhaltung etc.. schrecklich finde. Und zum anderen habe ich meistens eher Appetit auf Gemüse. Manchmal möchte ich schon gern ein Stück Fleisch essen, aber ich habe festgestellt dass ich es dann gar nicht so lecker finde wenn es auf dem Teller liegt, bzw. nur sehr wenig davon esse. Allerdings geht es meiner Schwester und meiner Tochter (ohne Zwang ) auch so. Ich koche ausgewogen und natürlich auch das was die beiden gerne essen möchten, aber auch in deren Wünschen kommt nicht wirklich viel Fleisch vor. Und wenn dann auch eher Geflügel.

Reiner Vegetarier könnte ich nicht sein, weil ich gerne Milch trinke, Käse und Eier esse, da würde mir wirklich etwas fehlen.

Ich kann die Menschen die auf Fleisch verzichten schon verstehen und respektiere deren Meinung, aber es gibt ein Veganerforum in dem ich eine Zeitlang ausführlich gelesen habe und das ehrlich gesagt bei mir oft genug Lachanfälle ausgelöst hat. Und sorry, wenn die da fragen ob sie ihre Katze auch vegetarisch ernähren können, da haben sie definitiv das falsche Haustier, da fehlt mir jedes Verständnis.

Massentierhaltung, Transporte finde ich furchtbar und ich habe vor Jahren auch eine sehr schreckliche Reportage bei Stern TV gesehen, da saß ich wirklich heulend vor dem Fernseher. Und auch das Peta Video hab ich angefangen zu sehen, konnte es aber nicht zu Ende schauen. Da stellt sich mir schon die Frage wie der Mensch mit anderen Lebewesen umgeht. Trotzdem bin ich wohl Meister in der Verdrängung und esse weiterhin ab und zu Fleisch.

Aber ich meine auch, dass Vegetarier und Allesesser nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen werden und sich daher lieber gegenseitig tolerieren sollten. Ich bin allerdings zu engstirnig um das Leben von Veganern verstehen zu können, das finde ich wirklich übertrieben.. :pfeifen:


Ich bin auch ein "Allesfresser", jedoch achte ich möglichst darauf, dass z.B. die Eier von "glücklichen" Hühnern stammen usw. Zudem braucht der Mensch Eiweiße etc., da hat es ein Vegetarier schwerer.


Zitat
Zudem braucht der Mensch Eiweiße etc., da hat es ein Vegetarier schwerer


Zustimmung zum ersten Teil des Satzes, Einspruch, Euer Ehren beim zweiten Teil.

Vegetarier verzichten ja nicht auf Eier, Milch und Milchprodukte. Die, die völlig ohne tierische Produkte leben, sind die Veganer. Irgentwie scheint das hier aber ein beliebter Fehler zu sein :blink:

Aber selbst im Tofu, der ja aus Eiweißbestandteilen der Sojamilch hergestellt wird, ist (Trommelwirbel) Eiweiß (Tusch, Applaus).

Also eine Freundin von mir ist Vegetarierin und selbst mit Soja und Co. kommt sie nicht auf die nötige Menge Eiweiß, die ihr Körper eigentlich braucht. Sie nimmt deshalb Nahrungsergänzungsmittel.
Was ich ja auch wieder eigentartig finde. Wenn Vegetarismus sooo gesund wäre, dann müsste man dem Körper nicht noch zusätzliche Nährstoffe zuführen, die es in der pflanzlichen Nahrung nunmal nicht (ausreichend) gibt.

Aber meine Eltern nehmen auch regelmäßig Vitaminpillen, weil sie "zu faul" zum Obst essen sind. ^_^


in Nüssen, in Hülsenfrüchten und z.B. auch in Champignons ist auch sehr viel Eiweiß enthalten. Ich ernähre mich zwar vegetarisch (mit Milchprodukten), kann mir aber vorstellen, dass ich auch als Veganer genügend pflanzliche Eiweißquellen finden würde, ohne ständig auf Sojaprodukte zurückgreifen zu müssen (ich weiß, Sojabohnen sind auch Hülsenfrüchte :P )


Zitat (madreselva @ 13.12.2006 16:24:53)
Ich ernähre mich zwar vegetarisch (mit Milchprodukten), kann mir aber vorstellen, dass ich auch als Veganer genügend pflanzliche Eiweißquellen finden würde, ohne ständig auf Sojaprodukte zurückgreifen zu müssen (ich weiß, Sojabohnen sind auch Hülsenfrüchte  :P )

Hallo! Madreselva!
Deine vegetarische Kost heißt , weil mit Milchprodukten ergänzt, "laktovegetabil"! Auch so ein Schlagwort. Dass wir auch (totes) Fleisch mögen, liegt zum Großteil an unserer Menschwerdung, denn Aas war zunächst das Fleisch, was auf den "Teller" kam! Die Jagd mit Pfeil und Bogen kam später.

Ich habe vor Jahren mal eine medizinische Abhandlung aus Canada gelesen (wann?wo?,wer?) , bei der Hunderte von Vegetariern durch- und nachuntersucht ("follow-up study") wurden. Dabei stellten die (nichtvegetarisch lebenden) Ärzte fest, dass ihre Probanden von exellenter Gesundheit waren. Auch der vielvermutete Eisen- und /oder Vitamin-B12-Magel hat sich nicht bewahrheitet. Die Natur ist doch erstaunlich flexibel! (Es ist also doch was dran: Man soll etwas essen oder trinken, nicht weil es gesund ist, sondern weil es schmeckt!)

Hallo Micheal!

Zitat

Deine vegetarische Kost heißt , weil mit Milchprodukten ergänzt,  "laktovegetabil"!
noch genauer: "ovolaktovegetabil", da ich gelegentlich auch Eier esse :P

Was diese ganzen Studien betrifft: Ich denke, man muss bei jeder Studie sehr genau hinschauen, wer die Studie denn in Auftrag gegeben bzw. finanziert hat. Mit Zahlen kann man alles oder gar nichts beweisen (nicht umsonst gibt es den schönen Spruch: Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast).
Beispiel: Die empfohlene Tagesdosis (=RDA / recommended daily allowance) für Milchprodukte. Ich habe mal irgendwo (wo? wann? weiß leider auch nicht mehr... man sollte sich solche Sachen immer aufschreiben, damit man sie später zitieren kann ^_^ ) auf jeden Fall habe ich da mal einen Bericht gelesen, wie die RDA in den U.S.A. im Verlauf der Jahre immer nach oben oder nach unten korrigiert wird, je nachdem ob die Milchfarmer gerade viel Milchprodukte zu verkaufen haben oder eher weniger...
Zitat
Es ist also doch was dran: Man soll etwas essen oder trinken, nicht weil es gesund ist, sondern weil es schmeckt!)
ich ernähr mich auch nicht aus Gesundheitsgründen vegetarisch, sondern weil ich irgendwann mal für mich entschieden habe, dass ich das halt so machen will. Das mache ich, seit ich 17 bin, inzwischen also mehr als mein halbes Leben, und noch kein Arzt hat je bei der Kontrolle drüber gemeckert.
Ich geb Dir recht, man sollte vor allem das essen, was einem schmeckt und gut tut. Und zwar BEWUSST (damit meine ich jetzt NICHT, dass man über jedem Bissen meditieren sollte, aber dass man halt bewusst mit seiner Nahrung umgeht, bewusst einkauft, selbst kocht, sein Essen genießt, nicht ständig einfach nebenbei in sich reinstopft und so... ) DAS, denke ich, ist ein wichtiger Schlüssel zu Gesundheit und Wohlbefinden, und dann lernt man auch auf sich und seinen Körper zu hören, ob der jetzt Fleisch braucht, oder nicht... und dann pendelt sich das bestimmt von selbst auf ein gesundes Maß ein.

Zitat
noch genauer: "ovolaktovegetabil", da ich gelegentlich auch Eier esse  :P

Hallo, Maldiselva,
da bist du ja ganz nah dran - an meiner Mischkost: "ovocarnilaktovegetabil"!

Zitat
Was diese ganzen Studien betrifft: Ich denke, man muss bei jeder Studie sehr genau hinschauen, wer die Studie denn in Auftrag gegeben bzw. finanziert hat. Mit Zahlen kann man alles oder gar nichts beweisen (nicht umsonst gibt es den schönen Spruch: Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast).

Ganz klar, Studiendesign ist sehr wichtig, z.B. ausreichend hohe Anzahl der Probanten, Stratefizierung der Studienarme, Verblindung, Robustheit , harte Endpunkte usw. Wer groß rummogelt, wird immer erwischt, z.B. mit Hilfe des statistischen "Tunnelplot" hat's den defraudanten Veterinärprofessor aus Südkorea beim Klonen "das Genick gebrochen".
(Nebenbei: wusstest du, dass wir die einzigen "Säugetiere" auf der Welt sind, die im Erwachsenenalter noch Milch trinken?).

Zum Thema Eiweiß:
Wichtig ist für den menschlichen Körper die BIOLOGISCHE WERTIGKEIT des EIWEIßES. Soll heißen, je mehr das Aminosäuremuster dem menschlichem entspricht, desto biologisch vollwertiger ist es. Deswegen sind tierische Eiweiße hochwertiger als pflanzliche Eiweiße für den Menschen. Pflanzlichem Eiweiß fehlt oft eine wichtige essentielle Aminosäure oder ist nicht in ausreichender Menge im Lebensmittel vorhanden, um vom menschlichen Körper zu 100% aufgenommen werden zu können. Der Mensch kann die fehlenden Aminosäuren nicht selbst bilden und wenn ein pflanzliches Lebensmittel z B. ca. 8 verschiedene Aminosäuren in einer Eiweißgruppe besitzt, davon aber nur eine Einzige 40% der Menge so groß ist wie die gleiche Aminosäure in der Eiweißgruppe des menschlichen Körpers, kann diese komplette pflanzliche Eiweißgruppe nur zu 40% vom Körper aufgenommen werden und 60% sind Abbauprodukt. Natürlich lässt sich die Differenz durch die Auswahl zu einander abgestimmter Lebensmittel ausgleichen, dazu gibt es aber bestimmt auch Tabellen im www wo man sich schlau machen kann.
Mal nen Beispiel: Das Eiweiß vom Eiklar kann vom Menschen zu 100% aufgenommen werden, da alle 8 essentillen Aminosäuren in ausreichender Menge vorhanden sind und dem menschlichem gleich zu setzten sind. Nimmt man jetzt Gelatine wo die Aminosäure Threonin fehlt, aber alle anderen 7 Aminosäuren sind vorhanden, ist die biologishe Wertigkeit bei Null, da keine andere vorhandene Aminosäure genutzt werden kann und sie der menschliche Körper nicht vervollständigen kann.
Oder Weizenmehl, die Aminosäure Threonin ist am geringsten mit 35% enthalten, somit liegt die biologische Wertigkeit bei 35%, egal ob die anderen essentiellen Aminosäuren zu 70 - 80% dem körpereignem Eiweiß gleich sind.
Meine Meinung ist zu veganischer Ernährung: Es sollten auf keinen Fall Kinder auf diese Weise ernährt werden, da außer dem enormen Wachstum des Körpers wichtige Funktionen der Organe und Hormonausschüttung erst noch gebildet werden müssen und Eiweiß DER Baustoff des Organsismus ist und bei ungenügender Zufuhr Mangelerscheinungen auftreten können wie z.B. Gehirnfuktionen, Drüsenfunktionen, Fruchtbarkeit von Mann und Frau usw. Beispiele findet man da bestimmt auch alleine schon bei unausgeglichener bzw. einseitiger Ernährung. Als Erwachsener Mensch sollte es bei einer wirklich ausgeklügelten veganischen Ernährung keine Probleme geben.
Vegetarische Kost sollte bei keinem ein Problem seitens Ernährung darstellen, da ja pflanzliche sowie tierische Eiweiße und Fette aufgenommen werden.

Bearbeitet von mwh am 16.12.2006 01:29:02


Zitat (mwh @ 16.12.2006 01:23:21)

Guten Tag, MWH!
Zitat
Mal nen Beispiel: Das Eiweiß vom Eiklar kann vom Menschen zu 100% aufgenommen werden, da alle 8 essentillen Aminosäuren in ausreichender Menge vorhanden sind und dem menschlichem gleich zu setzten sind. Nimmt man jetzt Gelatine wo die Aminosäure Threonin fehlt, aber alle anderen 7 Aminosäuren sind vorhanden, ist die biologische Wertigkeit bei Null, da keine andere vorhandene Aminosäure genutzt werden kann und sie der menschliche Körper nicht vervollständigen kann.

Ganz eindeutig siehst du die Ernährungstrategien unter biochemischen Gesichtspunkten. Das ist löblich, nur witzlos, weil sich kein Ernährungs-Mediziner für den biochemischen Background interessiert. Die gucken nämlich, um es mit Helmut Kohl zu sagen "was hinten rauskommt": Also eine Studie muss her, möglichst placebo-kontrolliert, am Menschen schlecht durchfürbar! Harte Endpunkte müssen her: Gut definierbare Mangelkrankheiten (Beri-Beri, Kwashiokor, perniziöse Anämie) und Tod. Ohne dem läuft wenig, solche Studien gibt es nicht, mangels längerer Beteiligung ("Drop-outs").Was wir nicht wissen, ersetzten wir durch Glauben, für mich ein Graus! :heul: Ich finde es schöner zu sagen: Ich weiss es nicht! Oder kennst du ein krankheitsbildlich definiertes "Threonin-Mangel"-Syndrom??

also mal ganz erlich,fleisch gehört zum leben dazu wie das wasser zum trinken...bevor ich mich mit irgendwelchen wurzeln rum schlage gönne ich mir ein saftiges rinderfilet mit reis buttergemüse und sosse hollandais.
Es ist ja nun mal auch erwiesen das wurzel esser öfters krank sind und weniger energie haben als fleisch esser (nicht fresser)... hmmm wo das wohl her kommt :pfeifen: :pfeifen:


ach ja? wo ist das denn erwiesen?
außerdem sind wir keine wurzel-esser...


Gesellschaftliche Konventionen brauchen als Legitimation scheinbar keine wissenschaftlichen Fakten. Sie ersetzen sie sogar vollständig. Wie schade.

Gut, man muss einsehen, dass es immer Menschen geben wird, die selbst mit den stichhaltigsten Argumenten nicht zu überzeugen sind, dass die andere Meinung wenigstens eine Existenzberechtigung hat.

Und nein, cih bin kein Wurzelesser. Und NEIN ich muss auch nicht in die Heide fahren, um mir da mit nem Grabstock mein Essen aus dem Mutterboden scharren zu müssen. Ich gehe in einen Supermarkt, nur dass ich eben am Gemüseregal stehen bleibe und nicht an der Fleischtheke.


Zitat (razbok @ 19.12.2006 11:58:54)
Es ist ja nun mal auch erwiesen das wurzel esser öfters krank sind und weniger energie haben als fleisch esser...

Kannst Du mir da eine fundierte Quelle dazu nennen? Einfach nur so dahingeworfen hat es nämlich ein bisschen was von Stammtisch.

Ich habe es - glaube ich - weiter oben schonmal erwähnt, aber wenn man sich nicht um eine ausgewogene Ernährung kümmert, lebt man auch mit Fleisch nicht gesund - und umgekehrt lässt sich auch fleischlos der Körper mit ausnahmslos allem versorgen, was er braucht.

Ein bisschen Ahnung vpn dem, was man isst, gehört in beiden Fällen dazu. Und wenn Du schon so pauschal das Bild vom schwächelnden blassen kränkelnden Vegetarier projizierst, wo bleibt dann bitte das Klischee vom schwerst übergewichtigen, am besten in Lederhosen gekleideten, Schweinshaxenesser, dem die Haxe aus dem linken Mundwinkel hängvt, während ihm aus dem rechten das Fett runterläuft? Ich meine ja nur, wenn wir gerade so schön beim Vorurteilen sind :)

Zitat (razbok @ 19.12.2006 11:58:54)
also mal ganz erlich,fleisch gehört zum leben dazu wie das wasser zum trinken...


Wasser ist wichtig. Stimmt! Aber Fleisch würde ich (von der Notwendigkeit her) NICHT
mit Wasser vergleichen...

Zitat (razbok @ 19.12.2006 11:58:54)

bevor ich mich mit irgendwelchen wurzeln rum schlage gönne ich mir ein saftiges rinderfilet mit reis buttergemüse  und sosse hollandais.


Boa! So eine Nahrungszusammenstellung begünstigt ja einen Vitalitästverlust!!!
Um Fleisch zu Verdauen, benötigt der Körper eine Säure. Aber der Reis (Kohlenhydrat)
benötigt eine Base um verdaut zu werden. Der Magen stellt auch beides her.
Leider neutralisieren sich Säure und Base gegenseitig und nichts wird verdaut...

Um dies verhindern zu wollen, muss der Körper noch mehr Verdauungssäfte zur Verfügung stellen. Die sich aber wieder gegenseitig (Säure / Base) neutralisieren werden... usw. usf. Nach Stunden ist die Masse (halbverfault) endlich im Darm, der
nun keinen Nutzen mehr aus solch einer Nahrung gewinnen kann.
Blähungen, Durchfall usw. sind die Folge. Ebenso Müdigkeit und eine schlechte Imunabwehr...


Zitat (razbok @ 19.12.2006 11:58:54)

Es ist ja nun mal auch erwiesen das wurzel esser öfters krank sind und weniger energie haben als fleisch esser (nicht fresser)... hmmm wo das wohl her kommt  :pfeifen:  :pfeifen:



Alle Menschen die ich persönl. kenne ernähren sich nach Deinen Vorstellungen!

Und? Sie sind Krank, andauernd eine Erkältung, Mittagsschläfen muss gemacht werden! Übergewichtig! Schlechte Haut (Mittesser, Pickel) Zuckerkrank!
Gehirnschlag! Herzinfarkt! Arterien Verkalkung! Gelenkbeschwerden, Rheuma,...

Aber prima :wacko: ! Wieder hat die Industrie es geschafft, die Leute dermaßen zu manipulieren, dass sie solchen Mist zu 100% unterstützen und Andere versuchen
von der Richtigkeit zu überzeugen...

Die Apfelblüte.


Zitat (Apfelblüte @ 03.12.2006 11:25:28)
,
Hühner Eier sind die Embyos von den Hühnern. Die Eier sind einfach nur dazuda,
dass ein Hühner Baby  :wub:  zur Welt kommen kann.

,Apfelblüte [/color]

Hühnereier sind n i c h t die Embryonen von Hühnern! Sie sind die Eizellen, d.h. die Geschlechtszellen, die erst nach einer Befruchtung mit Spermienzellen zu Embryonen werden. Da die Hühner, die Eier zum menschlichen Verzehr legen, nicht begattet werden, können die Eier nicht befruchtet werden. Demzufolge isst Mensch, wenn er Hühnereier (oder andere Geflügeleier) isst, keine Embryonen (oder Geflügelbabies).
Ein befruchtetes Ei, das bereits den Weg zum Embryo eingeschlagen hat, würde ohnehin keiner essen, da es wie ein faules Ei riecht.

Bearbeitet von whirlwind am 17.08.2017 14:02:03

Das ist ja ungemein beruhigend, @whirlwind.
Aber dafür nach 11 (in Worten: elf) Jahren diesen Thread wieder auszugraben... grenzt ja an Leichenschändung. :lol:


Ja, besser hingucken, bevor man seinen Kommentar abgibt, ist wohl manchmal nötig!
Wäre aber interessant zu erfahren, ob die Meinung mancher zur eigenen Ernährungweise nach 11 Jahren immer noch so lauten würde.


Ich bin immer noch Vegetarierin. Hab mir meine Statements hier nochmal durch gelesen... Stimme "Vergangenheitscambria" zu


Habe seinerzeit nur abgestimmt für "Ich futter alles" (fast alles) und das ist immer noch so. Es darf auch mal etwas vegetarisches sein und wenn es vegan ist, dann halt auch das. Es muss mir schmecken.

Was mir allerdings manchmal nicht schmeckt bzw. geschmeckt hat, ist der "Dudu-Finger", der aus irgendeiner bekehrenwollender Richtung kommt, weil ich nicht grundsätzlich vegetarisch/vegan lebe. Aber das hat sich zum Glück bis auf ein Minimum, das eigentlich kaum erwähnenswert ist, reduziert. Soll jeder das essen, was er mag.


Mein Mann und ich essen an vier Tagen in der Woche kein Fleisch.
Zu 100% packen wir es (noch) nicht.
Fisch, Käse und Eier essen wir.
Milch (nur noch zum Kaffee) wurde reduziert, nachdem ich ein Ernährungsseminar besucht habe.
Dort habe ich viel gelernt und auch sehr gute leckere Rezepte für vegetarischen Brotaufstrich bekommen. :wub:

Das und das Intervallfasten (8/16) haben dazu beigetragen, dass ich keine Knieschmerzen mehr habe.
Denke ich jedenfalls, denn die waren drei Wochen nach der 8/16 Methode weg. :)


Ich bin definitiv ein Alles-Esser!


Zitat (Sammy @ 18.08.2017 09:24:54)
Ich bin definitiv ein Alles-Esser!

Ich auch, bis auf Innereien.

Ich stimme Juka absolut zu. Allerdings verzichten wir momentan vermehrt auf Schweinefleisch und Aufschnitt, mein Mann ist nach seinem Herzinfarkt auf fettärmere Produkte und Käse umgestiegen, auch sehr viel mehr Kräuter statt Salz. Auf seine geliebte Salami verzichtet er komplett, dafür Frischkäse mit ganz viel Schnittlauch.

Aber geschmacklich mag ich Schweinefleisch ganz gern, am liebsten aber Huhn und Fisch. Lamm geht auch, Hammel und Ziege gar nicht. An Rind mag ich die Steaks, nicht so gerne die Braten. Und wir essen sehr viel Fisch, Gemüse, Obst und Salat. Also insgesamt recht gesund, denke ich. (Aber manchmal packt es mich und ich BRAUCHE Chips oder Schokolade. Dann geht's wieder wochenlang. :pfeifen: )

Unsere Tochter, als Kind ausgeprägter Fleischesser, ist seit Jahren absolute Vegetarierin. Liebäugelt eigentlich auch mit der veganen Küche, aber dafür isst sie zu gerne Überbackenes mit Käse und auch Eierspeisen. Na, sie hat ja ihren eigenen Haushalt und kocht selber. Wir essen aber manchmal auch tagelang zufällig vegetarisch, und uns fehlt nichts.

Ich möchte nur keine Lebenseinstellung daraus machen.



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