Erhöhung Lebensmittelpreise: .... um 40 % teurer


In den Nachrichten gehört:

Milchprodukte sollen bis 40 % teurer werden. Schon wieder höre ich EU und Weltmarkt. Ich glaube bald, die sind nicht mehr ganz dicht. Wer zahlt mir dann für meine Arbeit 40 % mehr?

Was haltet ihr davon?


Als Antworten möchte ich nicht nur Emotionen lesen, sondern Vorschläge, WAS man als Verbraucher konkret machen kann...........


Gruß

Abraxas


Naja, Du ernährst Dich ja nicht nur von Milch und Milchprodukten, daher hinkt der Vergleich mit dem Arbeitslohn etwas. ;)

Aber ein Anstieg von 40% ist schon krass. Dabei wird sicher nicht viel beim Erzeuger hängen bleiben. Der Milchbauer wird mal wieder der Dumme sein...

Überlege gerade... :hmm: Wird denn die Milch bei uns in Deutschland nicht auch subventioniert? Ich glaube das mal gelesen zu haben. Anscheinend ist die Milch aus dem EU Ausland erheblich billiger und wir wollen ja wettbewerbsfähig sein...

Bearbeitet von Don Promillo am 29.07.2007 18:48:34


Na, du scheinst das wohl noch nicht ganz zu begreifen, Don. Stell dir mal vor, du hättest Kinder. Du selbst kannst vielleicht auf Milch, Butter, Käse und Joghurt verzichten. Kinder können das nicht. Außerdem wurde auch gesagt, Brot und Backwaren werden sich um etwa denselben Prozentsatz verteuern. Somit über kurz oder lang auch Fleisch - und wurstprodukte. Denn unsere Lieblingsvegetarier werden ja auch zum großen Teil mit Cerealien (also Feldprodukten) ernährt. Obst und Gemüse werden dann sicher preislich angeglichen. Und DAS geht auch dich an, Don. Man sollte nicht so engstirnig NUR an sich denken, sondern ein ganz klein wenig mehr auch an Andere.

Wieder kommen China und andere asiatische Länder als Verbraucher - und "Markt"-Nutzer ins Gespräch. Ich frage mich in diesem Zusammenhang, WAS GEHEN MICH DIESE LÄNDER AN? Diese Milliardenvölker müsse doch in der Lage sein, SELBST ihren Dreck herzustellen. Warum soll ich doppelt bezahlen? Ich zahle Steuern für Entwicklungshilfe für China, obwohl uns China nächstes Jahr als Exportweltmeister überholt haben wird. Ich muss MEHR für Benzin zahlen, weil der Ölverbrauch in CHINA steigt und steigt. Nun soll ich auch noch für MILCH mehr zahlen, weil die Chinks UNS auch noch die Milch wegsaufen? NEIN!!!!!!!!! Eher trink ich meinen Kaffee schwarz und fresse Margarine aufs Brot!

Ich glaub allmählich, bei denen da oben hakts aus!

Kein Wunder, dass viele Deutsche abhauen. Jeder Regierungspolitiker hat einen Amtseid geschworen. Er MUSS Schaden vom deutschen Volk abwenden! Was tun die? Mit jeder Entscheidung schädigen sie uns mehr. Die müssen WEG! Und zwar ALLE!


Gruß

Abraxas


Ha! Rabe es sollen sogar 50% werden!!! :heul::heul::heul:

Info!!! ;)

Gut das ich Biertrinker bin! :P

Ja gut, aber es gibt auch viele, denen ist es schnurzegal, ob Sie jetzt im Monat 250 Euro, oder 280 Euro für Lebensmittel ausgeben. Bei den meisten Nettoeinkommen ist das doch verkraftbar.
Den Chinesen die Schuld dafür zu geben, dass bei uns die Milch teurer wird finde ich jetzt aber schon etwas übertrieben... :lol: rofl


So, wie ich gehört habe, werden auch die Preise für Getreide mächtig steigen. Dann schützt dich dein "Biertrinken" auch nicht vor dem Griff in DEINE Börse!



Gruß

Abraxas


Don, lies dir doch den Artikel, den wurst gepostet hat, mal richtig durch. Und du schreibst, die Preiserhöhungen sind bei den MEISTEN Gehältern verkraftbar. Viele können diese Preiserhöhungen eben NICHT mehr verkraften. Denkst du auch mal an alleinerziehende Mütter? Ich bin mal gespannt auf das erste Posting einer Mutti, die ihre Kinder ganz allein durchbringen muss. Und auf unsere "Hausmuttis", die mit relativ wenig Geld den Haushalt schmeißen müssen. Und auf die Meinungen unserer jungen Leute, die sich mit dem Lohn eines AZUBI oder als Studenten durchschlagen müssen.

Gruß

Abraxas


Hallo,

"ein Staubsaugervertreter verkauft ; ein Versicherungsvertreter verkauft Versicherungen; und ein Volksvertreter? ..."

So, oder ähnlich hat es glaube ich Kurt Tucholsky (korrigiert mich bitte, wenn er es nicht war) gesagt.

Preistreiber sind und waren in 1. Linie die Politik. Nach der Euro- Einführung sind die Abgaben der Kommunen gestiegen; die Umsatzsteuer- Erhöhung -zwar ohne direkten Einfluss auf die meisten Lebensmittel- hat zu einer weiteren Preisspirale geführt. Aber die Lohnerhöhungen der letzten Wochen spiegeln sich eben auch in den Lebensmittelpreisen wieder.

Hinzu kommen die Spekulanten, die nicht nur mit Benzin, Stahl und so weiter spekulieren, sondern mit allem, was hohe Gewinne verspricht.
So eben auch Lebensmittel- Rohstoffe.

Vielleicht verstehe ich irgendwas nicht - welcher chinesische Arbeiter soll denn 1,19 € (mal auf die Landeswährung umgerechnet) für 250 g Butter bezahlen können?
Ich meine damit, dass China ja mindestens die Preise für den Import zahlen muss, den auch deutsche Produzenten zahlen.

Das sind meiner Meinung nach viele vorgeschobene Gründe.
Die Preise wurden jahrelang stabil gehalten, indem Flächen stillgelegt wurden, Vieh geschlachtet wurden usw.
Damit nicht genug, werden Rinder, Schweine usw. von England z. B. nach Italien oder Spanien zum Schlachthof gebracht.
BSE hat sich auch dadurch wie eine Seuche in Europa ausgebreitet.
Obwohl ein Freund offener Grenzen, machen die Bürokraten in Brüssel soviel Mist wie alle Kühe in Europa zusammen.

Ich weiss aber auch, dass ich das sehr einfach formuliert habe.

Gruß


Der_westfale


Zitat (Abraxas3344 @ 29.07.2007 19:22:17)
Viele können diese Preiserhöhungen eben NICHT mehr verkraften. Denkst du auch mal an alleinerziehende Mütter? Ich bin mal gespannt auf das erste Posting einer Mutti, die ihre Kinder ganz allein durchbringen muss. Und auf unsere "Hausmuttis", die mit relativ wenig Geld den Haushalt schmeißen müssen. Und auf die Meinungen unserer jungen Leute, die sich mit dem Lohn eines AZUBI oder als Studenten durchschlagen müssen.

Gruß

Abraxas

Das sehe ich auch so und ich finde es zum :kotz: :kotz:
Gerade Brot, Milch, Käse und Butter, als Grundnahrungsmittel,
mal schön die Preise rauf. :labern: :wallbash:
Mag es für den einen Teil verkraftbar sei, für viele andere nicht.
Ok, ich kann sagen, trinke ich halt meinen Kaffe schwarz und
esse Margarine statt Butter, verzichte auf Joghurt etc...
Hab ich aber Familie und Kinder und muß eh schon jeden Cent
zweimal umdrehen, dann siehts doch ganz duster aus.
Oder ältere Menschen mit niedriger Rente.
Kenne welche die kaum über die
Runde kommen und deren Mittagessen an manchen Tagen aus
Pellkartoffeln mit Butter besteht. ... tja ...
Aber, das wird auch nicht das Ende der Preiserhöhungen sein. ...
Bin mir jetzt nicht sicher, ob ich mich irre,
aber ich glaube in den vergangenen 2-3 Wochen,
ist der Liter H-Milch ( Discounter, fettarm ) eh schon von
0,49 auf 0,55 Cent erhöht worden. :pfeifen: :pfeifen:

Westfale, ich versuche, dich zu verstehen. So ganz einfach ist es nicht, zugegeben. Aber das Credo deiner Meinung leuchtet ein.

Wenn wir also "vernünftige" Preise haben wollen, so verstehe ich dich, dann müssen wir unsere Politiker "exportieren", um es mal höflich auszudrücken.

Für mich definiert sich das Wort "vernünftig" im Zusammenhang mit den Preisen etwa so:

Erzeugerpreise, die sowohl die Kosten als auch einen "Gewinn" vor Steuern für die Bauern realisieren.

"Angemessene" Preise für die weiterverarbeitende Industrie, in diesem Fall für Molkereien, mit ähnlichen Konditionen wie der der Bauern.

Ein in etwa entsprechendes Salär für den Zwischenhandel.

Im Laden dann ein Preis, der sowohl den bedürfnissen des Einzelhandels, als auch denen der Verbraucher entspricht.

Dazu eine Steuer, die ihren Namen verdient.

Dann wäre das Preisgefüge wohl in Ordnung.

Ich sehe dabei nur eines nicht: Irgendeinen Posten für den Kropf Europas, nämlich die EU.

Wenn also, am Beispiel Milchwirtschaft, Deutschland eine Überproduktion von 20 % erwirtschaftet, so sind meiner bescheidenen Rechnung nach - grob definiert, 20 % des Ertrages als Exportartikel zu deklarieren. Wohin würde ich nun exportieren? Milch ist eine leicht verderbliche Ware, also würde ich Milch und deren Produkte in nicht so weit entfernte Länder exportieren. Gelesen habe ich, dass es bei der Milchproduktion ein Nord-Süd-Gefälle gibt. Im Süden wird aufgrund klimatischer Bedingungen weniger Milch produziert. Es spricht also nichts dagegen, Milch und Milchprodukte nach Italien, Spanien und Portugal zu exportieren. Wir haben aber, ebenfalls aufgrund unserer klimatischen Lage, eine "Unterproduktion" an Südfrüchten. Was also spräche dagegen, unsere Überproduktion an Milch gegen Zitronen, Orangen, Mandarinen und ähnliche Produkte zu tauschen? Ich sehe als politischer "Kleingeist" dementsprechend KEINEN Nutzen in einer EU, ebenso nicht in der heute modernen Form der Wirtschaft, die sich bald nur noch aus geldfressenden "Parasiten", genannt "Aktionäre" zusammensetzt.

So, wie ich das nun verstehe, unterstützen also unsere "Volksvertreter" mit ihren "Entscheidungen" nur die Geschwüre der Wirtschaft, also die Aktionäre. Warum? Damit im "Bundestag" nur noch Millionäre von Gnaden der "Krebsgeschwulst" "globale Wirtschaft" sitzen?

Dann verstehe ich die angeblich denkende und wählende Bevölkerung nicht. Wir sind - grob geschätzt - achtzig Millionen Deutsche. Von denen sind - ich schätze mal - 30 Millionen "Wähler". 30 Millionen, die mit den "Entscheidungen" von rund 700 Abgeordneten nicht zufrieden sind. 30 Millionen. Und die lassen sich ausnehmen, belügen, betrügen, bestehlen, verarschen. Immer wieder. Alle vier Jahre.

Warum, so frage ich mich, sind 30 Millionen nicht in der Lage, 700 Verbrecher zu jagen, dass sie Schuhe und Strümpfe verlieren?

Ich kann mich erinnern, anno ´89, riefen siebzehn Millionen DDR-Bürger: "WIR SIND DAS VOLK". Und jagten ihre Politiker, dass sie Schuhe und Strümpfe verloren. Ohne Gewalt. Aber mit Nachdruck.

Warum ist das im teilvereinigten Deutschland nicht auch möglich? Bei der Telekom wurde gestreikt. Sechs Wochen lang. KEIN Deutscher hat sich mit eingereiht und gerufen: "DIE TELEKOM GEHÖRT UNS". Stimmt. sie gehörtE uns. Den Steuerzahlern. Jetzt gehört sie asozialen "Aktionären". Gestohlen. Die Bahnstreikenden hat auch niemand aus der Bevölkerung unterstützt. "DIE BAHN GEHÖRT UNS" hätte es millionenfach zu hören sein müssen. Sie gehörtE uns. Den Steuerzahlern. Nun gehört sie skrupellosen Aktienverbrechern. Mit dem Segen der Regierungsverbrecher. Nu geht es an die Lebensmittel. Da werde ich auch nicht hören: DIE MILCH GEHÖRT UNS. Ich werde immer nur hören, dass wir uns bald das Leben nicht mehr leisten können. Aber wie heißt das Sprichwort: Die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber.

Achtzig Millionen dummer Kälber? Muhhhh muhhhhhh muhhh............

Eigentlich wäre es Zeit, diesem DÄMLICHEN Volk den Rücken zu kehren. In ganz Europa sind die Menschen nicht so dumm wie in Deutschland. In England, Frankreich, Spanien und Italien würden Autos und Häuser brennen, wenn solche "Entscheidungen" durch Politiker getroffen würden. In Deutschland wird gezahlt.......

... ich schäme mich bald, Angehöriger des Deutschen Volkes zu sein......



Gruß

Abraxas


Jahrelang - nein, jahrzehntelang - gibt es angblich einen Milchsee in der EU. Also Überproduktion. Die Bauern erhalten so "viel" für ihre Milch, dass gerade mal die Unkosten herin sind, wenn überhaupt. Auf vielen Plakaten kannst du lesen, dass die Bauern einen "anständigen" Preis wollen - mindestens 40ct/Liter. Inwiefern diese Forderung realistisch ist, kann ich nicht nachvollziehen. Und ich weiß: Landwirtschaft ist kein romantisches Hirtenspiel. Landwirtschaft ist eine knallharte Industrie mit hohem menschlichem und technischem Aufwand. Alles kostet: Mensch, Maschine, Treibstoff, Pacht, Futter, Tierarzt und noch viel mehr. Dann müssen manche Bauern auch noch hektoliterweise die erzeugte Milch wegschütten, wenn sie keinen Pächter für ihr Milchkontingent finden.

Wenn die Mipro deswegen teurer würden, weil die Bauern einen angemessenen Preis erhalten, ließe ich mir das eingehen. Hier muss die Geizgeilheit aufhören.
Aber das steht ja gar nicht zur Debatte. Bis jetzt habe ich ein solches Argument noch nicht gehört. Vielleicht wird es noch von einem Politiker kommen, der sich bei der Masse (also uns Allen) und vor allem bei den Bauern einschleimern will:
Selbst wenn die Bauern aufgrund (?) der Teuerung einen höheren Preis erhalten würden, dann wären das nur ein paar lausige Cent.

Soweit meine Meinung zur Stellung der einheimischen Landwirtschaft.
Was ich gar nicht nachvollziehen kann: Milchsee in der EU auf der einen Seite - und Mangel in Australien und Ozeanien sowie steil wachsender Bedarf in China und Indien. Die Teuerung hat m. E. keine volkswirtschaftlich nachvollziehbare Gründe, sondern eher nicht nachvollziehbare politische.

A propos Bedarf in China: Stimmt es, dass viele Asiaten (also mehrere 100Millionen) keine Milch vertragen und deswegen auch keine Mipro konsumieren können, weil ihnen ein bestimmtes Verdauungsenzym fehlt!?

Bearbeitet von Onkel Robert am 29.07.2007 21:38:13


Schön, dass wenigstens eine kleine Diskussion aufkommt. Ich bin in dieser Beziehung weiß Gott nicht der Rabe, der damit seine Späßchen macht. Es geht schließlich um unsere Existenz. Onkel Robert, du hast Recht mit deiner Fußnote. Ich habe gelesen, dass die Mehrzahl der Asiaten keine Milch verträgt. Ein Volk von über einer MILLIARDE Menschen müsste doch wohl in der Lage sein, seine Milchproduktion selbst zu übernehmen. Folglich KANN es nur wieder mal "wirtschaftliche" Gründe geben, die Preise derart erhöhen zu wollen. Sicher, wenn die Bauern 40 Cent por Liter verlangen und mir vorrechnen, dass sie diesen Preis brauchen, um ihr Produkt wirtschaftlich zu produzieren, so zahle ich GERN einen entsprechenden Preis, auch wenn es mir schwer fällt. Aber wieder nur um die Aasgeier des Kapitalismus zu unterstützen? NIEMALS ohne Gegenwehr. Das, was die Wirtschaftsbosse machen, im Zusammenhang mit der Milchproduktion nenne ich hier namentlich einen gewissen Herrn Müller (mit dem ich trotz Namensgleichheit Gott sei Dank nicht verwand bin), ist ein VERBRECHEN. Diebstahl, Wucher, Erpressung (niemand kann auf die Produkte der Milchwirtschaft ganz verzichten), schleichender Völkermord (wer kann denn unter diesen Lebensbedingungen noch Kinder ernähren?).

Und es findet sich KEIN Richter, KEIN Scharfrichter, der diese Verbrecher bestraft. Und KEIN Volk, was sich dagegen erhebt.........


Gruß

Abraxas


Ich finde die Erhöhung zum :kotz:
Was ist den mit all den Menschen die eine winzige Rente oder aber Hartz IV bekommen !?!? Denen fällt es doch eh schon schwer und sind froh wenn sie den Monat einigermassen überstehen.
Und dann höre ich die Landwirte immer jammern. Dabei werden die Höfe hier in der Gegend immer weiter ausgebaut mit riesigen Silo´s und die fahren Traktoren die fast die ganze Strasse in Anspruch nehmen.

Gruss


Tastenmaus, DU fragst nach den Harzt-IV-Empfänger, DU fragst auch nach der kleinen Rentnerin, die sich ihr Stückchen Butter nicht mehr leisten kann. ICH frage nach der alleinerziehenden Mutti. Dann sind wir schon zwei. Aber glaubst du, Herrn Müller aus dem schönen Aretsried und all seine Kollegen interessiert das? Einen Scheißdreck interessiert das diese skrupellosen Leute, die "Gen-Milch" verkaufen dürfen (laut Gerichtsbeschluss ist diese Bezeichnung für Müller-Milch-Produkte erlaubt, nachzuschauen bei Gen-Milch)
.
Wenn diese "feinen Herrn" ihre Produkte nicht in Deutschland verkaufen können (weil sie sich niemand mehr leisten kann), so verkauft Müller seinen Scheiß eben nach Polen, Tschechien, Russland und so weiter. Die EU machts möglich. Da ist dem doch egal, ob Oma Meier verhungert oder ob Nicole B. ihrem 2-Jährigen noch Milch und Quark kaufen kann. Auch Heiner R. interessiert Herrn Müller nicht. Heiner R. ist Harzt-IV-Empfänger und aufgrund einer Allergie gegen Faserfleisch auf Milchprodukte angewiesen. Herrn Müller interessiert SEIN Volk nicht. Herrn Müller interessieren seine Umsatzzahlen, sein Gewin vor Steuern. Und seine Subventionen, die die paar Leute, die noch Arbeit haben, in Form von Steuern an ihn bezahlen.

Gruß

Abraxas


Beim Plus ist neulich schon die Milch von einer Woche auf die andere um zehn Cent teurer geworden. Heißt das jetzt, das wird dann NOCHMAL verteuert, oder bleibt es dabei? Die haben sowieso dieses Jahr ziemlich nen Hau weg bei Plus. Toast 5 Cent rauf, Schinken 10 Cent, Milch 10 Cent... ich finds echt unverschämt. Kauf jetzt deshalb auch weniger bei Plus und mehr bei Real.


Zitat (fnü @ 29.07.2007 23:06:30)
Beim Plus ist neulich schon die Milch von einer Woche auf die andere um zehn Cent teurer geworden. Heißt das jetzt, das wird dann NOCHMAL verteuert, oder bleibt es dabei? Die haben sowieso dieses Jahr ziemlich nen Hau weg bei Plus. Toast 5 Cent rauf, Schinken 10 Cent, Milch 10 Cent... ich finds echt unverschämt. Kauf jetzt deshalb auch weniger bei Plus und mehr bei Real.

Es wird nochmal teurer, auch bei R*** :(

... bei allen andern wohl auch.

:trösten: :trösten:

Trifft uns alle. :(

toll :wallbash: dann darf ich ja in Zukunft 2,10 € für Laktose freie Milch und knapp 2 € für 125 g Butter , 1 € (oder mehr) für einen Mini-Becher Pudding + Joghurt bezahlen :wallbash: ... man ist so schon gestraft wenn man irgendwelche Spezialprodukte braucht auf Grund von Allergien oder Unverträglichkeiten


da kostet dann in Zukunft die Kugel Eis für die Kinder 1.00 € bis 1.20 € :(


Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich der Preis seit ich selber Milch kaufe - sprich seit knapp 10 (!!!) Jahren, seit mein Sohn Kuhmilch trinkt - bis vor 4 Wochen nicht verändert hat. 100 % sicher bin ich mir, dass der preis für Milch sich seit der Euroeinführung ( 6,5 Jahre !!!) nicht verändert hat.
Es wird von 10 ct. pro Liter Milch gesprochen. Jetzt laßt mal die Kirche im Dorf, deshalb wird in Deutschland kein Kind verhungern.


Zitat (Klementine @ 30.07.2007 13:45:42)
Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich der Preis seit ich selber Milch kaufe - sprich seit knapp 10 (!!!) Jahren, seit mein Sohn Kuhmilch trinkt - bis vor 4 Wochen nicht verändert hat. 100 % sicher bin ich mir, dass der preis für Milch sich seit der Euroeinführung ( 6,5 Jahre !!!) nicht verändert hat.
Es wird von 10 ct. pro Liter Milch gesprochen. Jetzt laßt mal die Kirche im Dorf, deshalb wird in Deutschland kein Kind verhungern.

Hallo Klementine...

...soweit ich das verstanden habe, geht es nicht NUR um die 10 Cent bei dem Liter Milch. Das ganze "Preissystem" kränkelt, der rote Faden der "Abzocke" und die stoische "Dummheit" der Konsumenten stehen hier mit zur Diskussion... (@Abraxas: Verbessere mich, wenn ich das jetzt zu überspitzt sehe...)

Jedoch ist es leider nun mal so, das in der "freien" Marktwirtschaft das Angebot durch die Nachfrage geregelt wird...

Vielleicht mal überlegen, WIE man die Nachfrage minimieren könnte???

Scheinbar geht es vielen Menschen bei uns im Lande einfach noch immer zu gut, denn sonst kämen bestimmte Konzerne mit so etwas nicht durch...

Grisu...

Wenn ich richtig verstanden habe,
ist die Nachfrage nach Milchprodukten stärker,
als die Produktion.

Butterberge und Milchseen gehören der Vergangenheit an.

Vor allem die zunehmende Nachfrage aus Asien (China) treibt
die Preise wohl in die Höhe.


Zitat (Grisu1900 @ 30.07.2007 15:14:12)
Zitat (Klementine @ 30.07.2007 13:45:42)
Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich der Preis seit ich selber Milch kaufe - sprich seit knapp 10 (!!!)  Jahren, seit mein Sohn Kuhmilch trinkt - bis vor 4 Wochen nicht verändert  hat. 100 % sicher bin ich mir, dass der preis für Milch sich seit der Euroeinführung ( 6,5 Jahre !!!) nicht verändert hat.
Es wird von 10 ct. pro Liter Milch gesprochen. Jetzt laßt mal die Kirche im Dorf, deshalb wird in Deutschland kein Kind verhungern.

Hallo Klementine...

...soweit ich das verstanden habe, geht es nicht NUR um die 10 Cent bei dem Liter Milch. Das ganze "Preissystem" kränkelt, der rote Faden der "Abzocke" und die stoische "Dummheit" der Konsumenten stehen hier mit zur Diskussion... (@Abraxas: Verbessere mich, wenn ich das jetzt zu überspitzt sehe...)

Jedoch ist es leider nun mal so, das in der "freien" Marktwirtschaft das Angebot durch die Nachfrage geregelt wird...

Vielleicht mal überlegen, WIE man die Nachfrage minimieren könnte???

Scheinbar geht es vielen Menschen bei uns im Lande einfach noch immer zu gut, denn sonst kämen bestimmte Konzerne mit so etwas nicht durch...

Grisu...

Ja, da ist wohl was im Umbruch. So what?

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir die letzten Jahre viel zu wenig für viele Lebensmittel bezahlt haben. Ich glaube nicht, dass sich für 55 ct. ein Liter Milch produzieren läßt und Bauer, Molkerei, Großhändler und Einzelhandel und wer da noch alles dranhängt, was verdienen können.

Wir haben uns noch nie so gut ernährt (bzw. ernähren können) und so wenig (prozentual) von unserem Einkommen dafür ausgegeben.

Und wenn in 10 Jahren die Milchpreise um 10 ct steigen, kann ich damit leben. Ich wünsche mir nur, dass davon mindestens 9 beim Bauern landen. Und die Preiserhöhung im Frühjahr sollte genau dies bewirken.

Überleg dir mal, wie der Bierpreis in dieser Zeit gestiegen ist, das find ich mindestens genauso dramatisch! B)

Und wenn die Bauern ihre Milch an die Chinesen verkaufen, weil die mehr bezahlen, dann ist das so. Soviel ich weiß vertragen die meisten Asiaten doch eh keine, weil ihnen ein Enzym fehlt oder?
Meine Nachfrage nach Milch kann ich nicht minimieren, meine Kinder sind im Wachstum und brauchen ihre Milch. Ich trink eh keine. Mein Mann auch nicht.

Erinnert mich irgendwie an das Gebrülle mit den Spritpreisen. Jammern ohne Ende, aber mit Vollgas auf die rote Ampel zu. Kind im Kiga abholen, Mutti im sitzenlassen und Motor laufenlassen (unsere Freunde aus Anatolien machen das regelmäßig so).

Für mich mal wieder ein Fall von "Lerne klagen ohne zu leiden".

Jammert nicht rum, die Milchpreise waren sowieso viel zu billig und 50% wird es nicht teurer. Vielleicht die Butter das wars aber auch schon. Also handelt und kauft in der Nähe direkt bei den Erzeugern, ich gehe jede Woche auf den Markt. Dort ist es ein bissl teurer, dafür verzichte ich auf 10 Sorten Käse und begnüge mich mit 5 Sorten. Hach ja, das Leben in einer Wohlstandsgesellschaft ist schon nicht einfach.


Milch sowie Milchprodukte sollen bis zu 50% teurer werden,da alte Verträge mit den Bauern ausgelaufen sind und diese jetzt den Preis wieder selbst bestimmen können.
Und da die Nachfrage in Fernost nach Milch respektive Milchprodukten immer grösser wird,sollen auch deshalb die Preise hierzulande steigen.

Grüsse

Michi


@ Grisu:

Du hast mich vollkommen richtig verstanden. Gegenwehr ist eigentlich schon lange überfällig. Sei es durch offenen Protest, sei es durch Verweigerung. Ich sage es jetzt ganz deutlich: Für BEIDES sind die Deutschen schlicht und einfach ZU DUMM, ZU FAUL, und den meisten GEHT ES NOCH ZU GUT!

Erst wenn sie sich nicht mehr "2 Wochen Malle" leisten können, und überlegen müssen, ob sie Brot oder Benzin kaufen können, dann werden sie sich wehren.

@ Vince:

Es geht hier sicher nicht darum, die Erzeugerpreise an die tatsächlichen Kosten der Bauern anzugleichen. Es geht NUR um die Gewinne von Müller & Co.


@ Forenhundchen:

Tatsache ist, dass wir immer noch 20 % Überproduktion an Milch und Milchprodukten haben. Es kann also nicht an der Nachfrage liegen. Wie bereits beschrieben, vertragen viele Asiaten keine Milch. Es wurden Indien und China als "Konkurrenten" genannt. Zwei Völker mir insgesamt 2 MILLIARDEN Menschen, deren Länder zusammengenommen mehr als die Fläche des größten Landes der Erde, nämlich Russland, haben. Und ausgerechnet DIESE Völker brauche UNSERE Milch? Wer das glaubt, liest täglich die Bildzeitung.

Wieder mal kann ich dieses Deutsche Volk nur verächtlich als vollkommen verblödet darstellen. Wer solch einen Schwachsinn glaubt, der gehört bestraft. Wenn immer noch kein Protest, keine Solidarität gegen diesen Bandendiebstahl des Großkapitals zusammen kommt, dann gute Nacht, Deutschland.

Gruß

Abraxas


Wollte nur mal kurz anmerken, dass es als wir heute Nachmittag bei Aldi Süd waren, die gesamte Milch ausverkauft war!
Kommt jetzt die sogenannte Milchknappheit?

Bearbeitet von tastenmaus am 30.07.2007 22:04:15


Zitat (tastenmaus @ 30.07.2007 22:03:41)
Wollte nur mal kurz anmerken, dass es als wir heute Nachmittag bei Aldi Süd waren, die gesamte Milch ausverkauft war!
Kommt jetzt die sogenannte Milchknappheit?

War ich heute auch.
Milch war noch genug da, aber die Butter war von 0,79 Cent auf 1,19 Euro erhöht.
Heute schon, obwohl eigentlich erst ab Mittwoch, die Preise steigen sollten.
Das gleiche beim P***. :(

Zitat (tastenmaus @ 30.07.2007 22:03:41)
Wollte nur mal kurz anmerken, dass es als wir heute Nachmittag bei Aldi Süd waren, die gesamte Milch ausverkauft war!
Kommt jetzt die sogenannte Milchknappheit?

Oh mein Gott, müssen meine Kinder jetzt verhungern???

Die Leute haben doch alle einen Knall. Oder denselben nicht gehört.

Zitat (Klementine @ 30.07.2007 13:45:42)
Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich der Preis seit ich selber Milch kaufe - sprich seit knapp 10 (!!!) Jahren, seit mein Sohn Kuhmilch trinkt - bis vor 4 Wochen nicht verändert hat. 100 % sicher bin ich mir, dass der preis für Milch sich seit der Euroeinführung ( 6,5 Jahre !!!) nicht verändert hat.
Es wird von 10 ct. pro Liter Milch gesprochen. Jetzt laßt mal die Kirche im Dorf, deshalb wird in Deutschland kein Kind verhungern.


Klementine, hast Du mal daran gedacht, dass in vielen Produkten Milch (Trockenmilch) enthalten ist. Es geht also nicht um 10 Cent bei einem ltr. Milch, sondern es geht um alle milchhaltigen Produkte und dies ist eine sehr große Palette. :labern: . Davor kann man doch nicht die Augen verschließen. Dies zieht einen ganzen "Rattenschwanz" hinter sich her.

Dadurch wird z.B. auch Kindernahrung etc. teurer.

China/Asien braucht in Zukunft eine riesen Menge an Trockenmilch um viele Produkte herstellen zu können und dies für Milliarden von Leuten. Unseren Bauern möchten die höchstens 3 Cent mehr geben.

Ich jedenfalls boykottiere schon sehr lange Müller.......dies fing bereits mit der Werbung mit Dieter Bohlen an. :pfeifen: . Aber andere Hersteller sind da nicht besser :wallbash: .

Könnte ich - wäre ich schon längst aus der Eu-Abzocke ausgetreten - trotzdem bin ich Europäerin, aber ich fühle mich irgendwie von der Eu in Brüssel finanziell verheizt.
:aengstlich:

Wenn ich das gestern richtig gehört habe, sind die Preise für Milchprodukte die letzten 20 Jahre nicht gestiegen, sondern der preisdruck auf die Erzeuger wurde immer höher.

Wenn die Erzeuger was von den Erhöhungen bekommen, zahle ich gerne mehr. Zudem war der Trend zu immer billigeren Lebensmitteln bei immer höheren Qualitätsansprüchen doch mittlerweile ziemlich schizophren...


Dass die Preise seit was weiß ich wie langer Zeit nicht erhöht wurden (ich bin nu ja noch nicht so alt), ist aber kein Argument für eine derartige Abzocke.
Für mich persönlich ist es jedenfalls ein Unterschied, ob ein Produkt über zehn Jahre jedes Jahr einen Cent teurer wird oder innerhalb eines Jahres um zehn Cent.
Es ist ja schön, wenn die Bauern mehr verdienen, auch schön, wenn es Leute gibt, die jede Verteuerung mit links hinnehmen und das Geld mit vollen Händen zum Fenster rauswerfen können. Nur kann das eben nicht jeder. Es gibt tatsächlich Menschen, die ohnehin schon sparen müssen und denen eine derartige Verteuerung in dem Umfang ganz schön zu schaffen machen könnte. ;)


Zitat (fnü @ 31.07.2007 14:39:06)

Es ist ja schön, wenn die Bauern mehr verdienen, auch schön, wenn es Leute gibt, die jede Verteuerung mit links hinnehmen und das Geld mit vollen Händen zum Fenster rauswerfen können

Lebensmittel sind in Deutschland so oder so relativ billig im Vergleich mit anderen europäischen Staaten. Wenn ich jetzt 55 statt 49 cent für Milch bezahle und1,19 Euro für 250 g Butter bin ich doch noch lange kein Luxusweibchen, die nur so mit Geld um sich wirft. :nene:
Ich hoffe nur, dass die Preiserhöhung auch beim Erzeuger landet.

Mit Geld um mich werfen hätte ich neulich können (war da wohl im falschen Kaufhaus :D )
Handtasche vom Krabbeltisch nur 660 statt 1095 Euro, :ph34r:
Hemd für GG nur 189 Euro :ph34r:
von Joop für 119 Euro :ph34r: :offtopic:

Zitat (fnü @ 31.07.2007 14:39:06)
Es ist ja schön, wenn die Bauern mehr verdienen, auch schön, wenn es Leute gibt, die jede Verteuerung mit links hinnehmen und das Geld mit vollen Händen zum Fenster rauswerfen können.

Das ist völliger Käse und mir schleierhaft, wie das aus meinen Worten interpretiert werden kann.

Es geht nicht ums rauswerfen von Geld weil man es hat, sondern um die Einsicht, dass die Bauern bisher am Rande der Existenz rumgekrebst sind und ich froh wäre, das ändern zu können. Dafür würde ich höhere preise in kauf nehmen.

Betrifft mich zwar persönlich nicht so arg, aber Fleisch wird ebenfalls teurer, insbesondere auch Geflügelfleisch..


Hab gestern Butter eingekauft für 79 Cent, heute geguckt, sie kostet 1,19 Euro!!!! :angry: :angry:


Ich habe kürzlich mal gelesen, daß kein westeuropäisches Volk so wenig Geld für Lebensmittel ausgibt, wie die Deutschen. Gerade bei Lebensmitteln herrscht bei vielen eine "Geiz ist geil"-Mentalität.
Und dann wundern sich alle, wenn dann der nächste Gammelfleisch-Skandal vor der Tür steht, ich meine, was wrd denn erwartet wenn man im Discounter abgepacktes Schweinefleisch für 1,99 Euro das Kilo kauft?
Sicherlich ist das ärgerlich, wenn Preiserhöhungen anstehen, aber überlegt mal, was der Bauer davon sieht, wenn ein Liter Milch 49 Cent kostet. ( Ich bin auf einem mittelgroßen landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen, mein Vater mußte den Betrieb Anfang der Neunziger einstellen, weil es sich nicht mehr rentiert hat. im Übrigen hat er damals schon beim Verkauf direkt vom Hof eine DM für den Liter Milch genommen-niemand hat darüber geklagt, und das ist immerhin fast 20 Jahre her)
@ Abraxas
Ich stimme dir zu, daß die Deutschen sehr demonstrationsfaul sind, aber ob man nun gegen Erhöhung der Lebensmittelpreise auf die Straße gehen sollte- ich weiß nicht so recht. Viel schlimmer finde ich es, daß Arbeitgeber zu wenig Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen, und viele Jugendliche wenig Zukunft haben und die Arbeitnehmer im Allgemeinen immer mehr Rechte verlieren-dagegen würde ich sofort auf die Straße gehen....aber das ist ein anderes Thema

Bearbeitet von Heiabutzi am 31.07.2007 17:59:37


Ja, es geht um die Milch - habe das Thema auch im Urlaub verfolgt - übrigens kosten auf den Kanaren die Lebensmittel ähnlich wie bei uns - nur wer unbedingt deutsche Produkte braucht zahlt drauf. Die EU bräuchte nur die Milchqoute wieder zu erhöhen und die Preise würden fallen, allerdings bin ich auch der Meinung, das die Milchbauern etwas mehr 10Cent/Liter verdienen sollten. Der Kunde hat es aber in der Hand wieviel der handel verlangt. Die Gemeinschaft der Milch-Bauern ist mittlerweile stark und kann höhere Preise durchsetzen. Leider hat nicht jeder Berufszweig eine starke Lobby und so kommt es dazu, das die Einen immer mehr verdienen als die anderen.

Was mir im Urlaub auch in den Sinn kam waren die Benzinpreise - bei uns werden die Ölkonzerne an den Pranger gestellt(teils zu recht), wegen der hohen Benzinpreise.
Die Kanaren beziehen auch von diesen Konzernen das Öl zum gleichen Preis.
1 Liter Super kostet ca. 88 Cent - wir dürfen nicht vergessen das unser Staat der Preistreiber ist.

Jetzt wird auch das Getreide teurer, weil immer mehr Biosprit daraus gemacht wird.
Ich vertstehe mittlerweile viele Leute die auswandern, wer einen guten Beruf erlernt hat, kann in vielen Ländern besser leben als hier.


Hallo an ALLE...

FAZIT:

@Abraxas hat also RECHT, wenn er die Milch als Beispiel anführt, für die "stoische Dummheit" des deutschen Bürgers... ... ...

Ich würde vorschlagen, das jeder, der die "gesamte Preistreiberei" ohne Gegenwehr schluckt, schon mal einen Steuersatz von so ungefähr 53% (früher mal höchster Steuersatz!!!, abgeschafft, weil es uns zu gut ging!!!) zahlen sollte...

Meine Nachbarn haben übrigens gerade mal wieder den neuesten Porsche bestellt, weil, man kann nicht immer mit dem Mercedes Cabrio zu allen Events fahren... und die Tochter mit dem Alfa eine falsche Kaufentscheidung gemacht hatte: ES passt eben nichts in den Kofferraum... und die beiden Harleys des Sohnes sowie der Morgan sind eh nichts für die beiden "Alten"...

Deshalb haben sie sich ja auch damals den Mini- Van zugelegt, so zum Einkaufen fahren... ... ... Jedoch war das Parkplatzproblem dann so groß, wegen dem Wohnmobil mit drei Zimmer Küche Diele Bad, das es immer ein ziemliches Rangieren ist, wenn die Haushälterin zum Einkaufen fährt...

Die Spritpreise kennen die gar nicht, da der Chaffeur immer tanken fährt...

ZUM Glück sind es Energiesparer, denn sie lassen sich die Milch und Frühstücksbrötchen jeden Morgen von einem Boten bringen... ... ... SEIN Glück ist, das im Winter immer das ganze Gelände hell beleuchtet ist und deshalb kann man die Eisflächen früh genug erkennen, die in der Anfahrt schon mal so in der Winternacht gebildet worden sind...

Aber, das macht doch alles nichts, denn der Weg wird ja ab 06.00 Uhr geheizt und damit eisfrei. Obwohl, nachdem der morgendliche Swimmingpoolbesuch verlegt werden mußte, so von 08.00 Uhr auf 09.00 Uhr, wegen des Aufheizens, hat man ja eine Stunde mehr Zeit sich zu duschen... ... ... und das ist total entspannend, sich eine Stunde länger das Wasser auf den Körper prasseln zu lassen... ... ...

NUN, aber das mit der Milchpreiserhöhung, nun, das gefällt denen gar nicht... ... ... DAS SIND NÄMLICH 1, 20 Euro bei 12 Litern Milch... und das summiert sich... ... ...

OK, habe ich dann gesagt, Was könnte man machen???

ANTWORT:

"Was willst DU denn DA machen??? DAS IST EBEN SO!!!"

OK, habe ich mir gedacht, mein zwei Jahre alter Geländewagen ist eh nicht mehr Stand der Technik, also trinke ich jetzt keine Milch mehr im Kaffee und bestelle mir einfach mal einen neuen, denn es gibt ja den größeren Motor, JETZT mit 200 PS statt der lapidaren 150 PS... ... ... bessere Kraftausschöpfung, ergo bessere Klassifizierung im Schadstoffaustoss... ... ... weniger KFZ Steuer und bessere Versicherungsklasse... ... ... % gibt es auch genug... ... ..

NA, das könnte sich doch lohnen, wenn ich morgen früh wegen Armut (ICH kann mir keinen Brötchenjungen leisten!!!) mit dem Auto zum Bäcker die 1000 Meter fahre und meine Milch und Brötchen hole... ... ... ABER, Teufel auch, die Milch ist doch zu teuer... ... ...

WAS mache ich jetzt??? ??? ???

Mit mal wieder MEHR als provokativem Gruß von hier an EUCH... ... ...

"Märchenonkel" GRISU... ... ...


Auch nach der Erhöhung werden die Lebensmittel tendenziell immer noch günstiger sein als in vielen anderen europäischen Ländern.

In Frankreich sind beispielsweise die meisten Lebensmittel - auch Grundnahrungsmittel - teurer als bei uns, obwohl in den meisten Berufen weniger verdient wird und auch Wohnen nicht zwingend preiswerter ist.

Ich denke, dass die Erhöhung bei uns deshalb als so "krass" empfunden wird, weil die Ernährung einen viel zu geringen Stellenwert bei uns hat, Hauptsache, das Futter ist billig. Dafür muss ja fast jeder Haushalt ein oder mehrere Pkw haben, auch der Fernseher / DVD / Stereroanlage muss regelmäßig erneuert werden, jährlicher Urlaub ist sowieso Pflicht. Ich will das jetzt bitte keinem vermiesen, aber man sollte schon überlegen, wo die Prioritäten sitzen. Ich esse jeden Tag, also will ich das genießen. Auto fahre ich eben nicht täglich, und den Fernseher benutze ich noch nicht mal vierteljährlich, aber wie gesagt: jedem seine Prioritäten.

Bitte bedenkt aber auch, dass speziell im Bereich "Grundnahrungsmittel" vieles in den letzten Jahren tatsächlich auch preiswerter geworden ist (z.B. die Milch, die hat früher nicht immer in der billigsten Variante (1,5% H-Milch Handelsmarke) unter 1 DM gekostet, auch Butter war schon teurer als mindestens 1,50 DM.

Sofern die Preiserhöhung denen zugute kommt, die sie brauchen können, nämlich den Produzenten, und sofern dadurch vielleicht idealerweise noch die regionale Produktion ohne übertrieben weite Anfahrtswege gefördert wird (bei uns im K'land ist die Thüringer H-Milch (fettarm), zumindest vor der Erhöhung, 20 Cent / Liter billiger als die regionale Breisgaumilch - da stimmt doch was nicht in unserem Land!), kann ich wirklich damit leben.

Nur meine persönliche Meinung, ich hoffe, ich bin jetzt niemandem zu sehr auf die Zehen gestanden.


N paar unserer Nachbarländer lachen sich mit gutem Grund kaputt, wenn die sehen was für ne Welle die Deutschen machen, weil die mal n paar Cent mehr für n paar Milchprodukte abdrücken sollen, ist immer noch billiger als das, was bei denen in den Regalen steht.
Ist noch nicht so lange her dass in Deutschland noch n viel größerer Anteil von Einkommen fürs Essen draufgegangen ist, und da gabs noch nicht soviel Fertigprodukte, war also mehr für Grundnahrungsmittel. N paar sollten sich auch mal entscheiden, was die wollen: Gerechtere Preise für alle oder bloß selber möglichst billig einkaufen und scheiß drauf, was mit den anderen ist, aber nen totalen Aufriss starten, wenn man selber was dazu beitragen soll.

Hat vielleicht auch mal was Gutes, wenn die Kids nicht weiter so oft derbe überzuckerte fertige Milchprodukte kriegen, n paar ganz abgefahrene Leute sollen mal auf die Idee gekommen sein, sich sowas auch selber zu machen und sich damit auch gleich nen Großteil der Zusatzstoffe zu sparen. Grade die Eltern die meinen, ne gesunde Milch-Mahlzeit für Kids besteht aus Fruchtz*ergen und Milkshakes oder Pudding überlegen sich das jetzt endlich vielleicht dreimal, was die ihren Kids anbieten.
Ich glaub allerdings mehr dass weiterhin gemeckert wird und dann klaglos bezahlt wird, ändern wird sich da bei vielen bestimmt nix. Man ändert weiterhin nix an seinem Tankverhalten, meckert über die hohen Preise, stöhnt über die Staus zu Ferienbeginn und -ende und fährt trotzdem jedes Jahr wieder mit der Karre in den Urlaub, wünscht den Tabakgiganten die Pest an den Hals wegen der Preise für Kippen und raucht trotzdem weiter wie vorher und und und. Aber immer erstmal schön nen Aufriss machen, dafür haben viele genug Energie, bloß zum dauerhaften Ändern des eigenen Konsumverhaltens reichts dann meistens nicht mehr. :laaangweilig: :laaangweilig: :laaangweilig:


Ich finde es auch total bescheuert. Wenn die Bauern wenigstens mehr davon hätten aber so kassiert ja wieder nur unser "lieber" Staat. Das ist echt eine Frechheit hoch drei. Man sollte echt umstellen und statt z.B. Butter - Margarine kaufen. Da sollen die Preise wohl so bleiben wie ich es verstanden habe. Das ist echt :wallbash: . Gott sei Dank gibt es bei uns nicht oft Milch zu trinken aber eigentlich habe ich immer einige Päckchen haltbare zu Hause. Sollte ich dafür jetzt wirklich 50% mehr zahlen müssen, werde ich mir auch keine mehr in den Keller stellen sondern wirklich nur so kaufen wie ich sie brauche. Und dann werde ich sie mir beim Bauern direkt holen!!!


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 31.07.2007 19:17:28)
weil die mal n paar Cent mehr für n paar Milchprodukte abdrücken sollen, ist immer noch billiger als das, was bei denen in den Regalen steht.

N paar Cent? :o

Also für mich sind, gerade bei der Butter 40 Cent ein haufen Holz, der meiner Meinung nach nicht sein muss. Mag sein, das es in anderen Ländern teurer ist, aber wir sind nicht in anderen Ländern. Mag sein, das die Bauern mehr Geld erhalten (was ihnen auch definitiv zusteht für die Arbeit), aber das ist noch lange kein Grund so überzogen zu verteuern. Der Staat hätte garantiert noch genug verdient hätte er den Preis so gelassen. Wenn die Erhöhung um 5-10 Cent gewesen wäre könnte man es noch irgendwie akzeptieren, aber so?

Margarine ist übrigens auch aufgeschlagen obwohl die nicht aus Milch hergestellt wird. Aber war klar, denn wenn jetzt mehr auf Margarine umsteigen wird da auch wieder Gewinn erzielt.

Würde mich mal interessieren wann ich auf meinem Gehaltszettel 40% mehr habe. Nehme es auch gerne ohne Vorankündigung an.

Also, ich warte mit meinen Butterkäufen bis der Preis richtig angezogen ist. Damit hab ich kein Problem. Auch kann ich noch immer kein Geflenne in meinem Gesicht erkennen.

Weinen wie ein Schloßhund tue ich aber wenn ich jedesmal den Soli abgezogen bekomme. Diese Verbrecher.


Zitat (Rheingaunerin @ 31.07.2007 19:41:58)
Der Staat hätte garantiert noch genug verdient hätte er den Preis so gelassen. Wenn die Erhöhung um 5-10 Cent gewesen wäre könnte man es noch irgendwie akzeptieren, aber so?


Sag mal, seit wann gibt es denn eine Buttersteuer? Der Staat hat damit rein gar nix zutun. Der neue Preis ist das blanke Ergebnis von Angebot und Nachfrage. Vielleicht kauf ich mir ja noch ne Kuh wenn es sich rentiert und steige ins Buttergeschäft ein.

Ich kauf einfach in holland ein paar Paletten mehr milch da kostet die gute H-Milch nur 42 cent der Liter^^


Zitat (LiquidDarkness @ 31.07.2007 19:48:53)
Ich kauf einfach in holland ein paar Paletten mehr milch da kostet die gute H-Milch nur 42 cent der Liter^^

...EBEN!!!...!!!...!!!... :daumenhoch: :daumenhoch: :daumenhoch:

Grisu...

Da rentieren sich ja wieder Butterfahrten??? :D

Aber der Sprit ist billig wie seit Monaten nicht. Super gabs eben bei der "Markentankstelle" für € 1,29! Kann mich ehrlich nicht dran erinnern, wann ich das letzte Mal weniger als € 1,30 bezahlt habe - jedenfalls war es vor Ostern. Meist habe ich in den letzten Monaten ca. 50l für € 1,37/1,38 im Monat getankt, macht eine Ersparnis von satten 4€ IM MONAT, damit kann ich die Preiserhöhung von der Butter auffangen. Mein Mann soll jetzt mal ausrechnen, wieviel er spart - das muss dann für Milch reichen. :D


VincentVega wie bist denn du drauf?
Mit Angebot und Nachfrage hat die Erhöhung ganz und gar nichts zu tun! Warum eigentlich Buttersteuer jeder bezahlt auch auf Butter 7 % Mwst und da sackt der Staat jawohl schon genug ein.


Zitat (putze @ 31.07.2007 20:19:22)
VincentVega wie bist denn du drauf?
Mit Angebot und Nachfrage hat die Erhöhung ganz und gar nichts zu tun! Warum eigentlich Buttersteuer jeder bezahlt auch auf Butter 7 % Mwst und da sackt der Staat jawohl schon genug ein.

Aber ich denke auch nicht, dass "der staat" gesagt hat "wir machen jetzt Milchprodukte teurer", oder?

Hallo,

wie wäre es, wenn diese 4- Buchstaben- Discounter statt "BILLIGER - BILLIGER - BILLIGER" auch mal "TEURER - TEURER - TEURER" in ihre Zeitungsanzeigen schreiben würden. Werden Preise erhöht, sind das Steigerungen im 2- stelligen Prozentbereich.
Wie gesagt, es ist ja nicht so, dass "nur" die Milch erhöht wird. Der Rattenschwanz, der folgt ist viel länger.
Milchpulver ist in vielen anderen Lebensmitteln; auch in Arzneimitteln.
Der Staat ist allerdings für mich der Abzocker Nr. 1 !!!
Die Umsatzsteuer- Erhöhung von 2007 hat sich zwar nicht direkt auf die Lebensmittel ausgewirkt; aber ein Schelm, der ...
Die Discounter hatten noch zu Beginn des Jahres hoch gelobt, wegen der Steuererhöhung keine Preise zu erhöhen, die bis dahin mit 16 % besteuert wurden.
Haben sie auch monatelang nicht getan - sondern die mit 7 % besteuerten Lebensmittel erhöht (Gibt einige Beispiele - Gründe, wie die Tankstellen das vormachen, lassen sich immer finden - Dürre, Hochwasser, China usw.). Die Marge der Discounter muss schließlich stimmen, damit wieder ein satter Reibach vor Steuern einfahren werden kann.

Im Augenblick nicht nur für die Herstellung (zu Dumping- Löhnen) vieler billigen Waren beliebt: Die Chinesen
Noch mal die Frage: Welcher "normale" Chinese kann sich die Preise für Milch leisten? Die Erzeugnisse werden ja wohl zu gleichen Konditionen dort hin geliefert.

Der große Amerikaner, der vor Jahren die Preissenkungen provoziert hat, hat ja zwischenzeitlich die Segel gestrichen - und einen echten Wettbewerb kann ich sowieso nicht erkennen. Erhöht einer, folgen alle anderen innerhalb weniger Tage.
Ob ich hier Preisabsprachen vermute? NIIIIIIIIIIIIIIIMALS.

Wie häufig schon gesagt, wenn der Erzeuger wirklich davon profitiert und artgerechte Haltung der Tiere gewährleistet ist, erkenne ich moderate Erhöhungen an.

Ich habe meine Konsequenzen bereits gezogen: Restaurantbesuche - gestrichen.

Bin aber mal gespannt (heute in 5 Monaten ist Silvester), ob die Tagesschau dann wieder über Rekordumsätze beim Feuerwerk berichtet.

Zur Stimmungsaufhellung in diesem unserem Lande brauchen wir einfach eine Fußball- WM 2007.

Gruß


Der_westfale

By the way: Herr Müller
In der Suchmaschine mal "Der herr müller aus aretsried" eingeben.
Schöne Geschichte - könnte wahr sein - hab´ ich bei Mutti nicht gefunden