welche Lebensmittel sind in Ungarn rar oder teuer?


Hallo, ich möchte ein Lebensmittel-Paket nach Ungarn schicken. Es soll ein kleines "Danke schön" für die Mitarbeiter eines Tierheimes sein. Da ich noch nie dort war, würde ich gerne Wissen, was für die einheimische "einfache" Bevölkerung schwer zu bekommen ist oder Luxus ist.
Ich dachte an Kaffee, Tee und (Weihnachts)Gebäck . . . oder wie sieht es dort mit mit Dauerlebensmittel (Nudeln, Reis, Mehl, Zucker, Haferflocken)aus?
Sorry, ich habe leider wirklich null Ahnung, wie es außerhalb der Urlaubsorte aussieht!


... Ungarn ist kein Entwicklungsland und der Eiserne Vorhang seit Jahren Geschichte... Nudeln, Reis, Kaffee und Gebäck kennt und kriegt man dort wie hier auch.

Schick doch lieber eine kleine Aufmerksamkeit, die aus deiner Region kommt. Aachener Printen, Nürnberger Christstollen, Botropper Bohnen, Hürther Hering... Was weiß ich :)

Schön, dass du an ein "Danke" denkst!!


Hallo Renate :blumen:

Ich glaube, ich kann dir mit guten Gewissen antworten, da ich in Ungarn wohne.

Eigentlich kann man fast alles bei uns kaufen was es in Deutschland auch gibt.
Auf keinen Fall würde ich so was wie Nudeln, Reis, Zucker u.s w. verschicken.

Aber über eine gute Tafel Schokolade.o. feine Pralinen, ja und das Weihnachtsgebäck ( Lebkuchen o. ein Stollen) könnte schon Anklang finden.

Alles gut verpackt und reichtzeitig losgeschickt, werden sich die Mitarbeiter vom Tierheim bestimmt freuen.


zum Glück haben wir Gemini bei FM :)

wie wäre es zusätzlich mit Sachen, die das Tierheim braucht? Einweghandschuhe, Halsband, Decke? oder andere leichte, preiswerte Sachen?


Aehm, sehe ich auch so - wie gesagt Ungarn ist jetzt eben kein Entwicklungsland - gut ist es etwas zu schicken was du gerne magst und wo du einen Bezug dazu hast, wie denn etwa regionale Marmeladen, Tee, Gebäck oder Pralinen oder diverses einfach was man finden kann, das ist dann eben auch die persönliche Geste!


Sorry, hatte es aus den Augen "verloren" ;)

aus dem Päckchen wurde ein großes Paket. ;)
Nach Rücksprache mit jemandem, der Kontakt zu den ehrenamtlichen Mitarbeitern im ungarischen Tierheim hat, habe ich außer Hundefutter, Decken, Leinen usw dicke Winterwesten, Körperpflegeartikel (Markenware ist dort wohl sehr teuer und nicht für jeden erschwinglich) etliche Kilo Weihnachtssüßigkeiten (ebenfalls Markenware) Kaffee und Tee hingeschickt. Es wären auch Lebensmittel aller Art herzlich Willkommen gewesen.Es gibt sie zwar zu kaufen, aber wohl zu Preisen, die nicht jeder zahlen kann - als Deutscher soll man da wohl "keinen Einblick" erhalten.
Was soll ich sagen, würde es den Menschen gut gehen, würden sie sich vielleicht auch besser um die Tiere kümmern können :)


Zitat (renateh03 @ 18.01.2017 11:10:14)
Was soll ich sagen, würde es den Menschen gut gehen, würden sie sich vielleicht auch besser um die Tiere kümmern können :)

menschen, die tiere schlecht behandeln oder vernachlässigen, haben in der regel andere gründe als armut dafür. unwissen, desinteresse, überforderung, lust am quälen, bequemlichkeit, faulheit, geldgier und verantwortungslosigkeit. dazu kommt nicht selten, dass das gefühl der macht, herrscher über leben und tod zu sein, für viele einfach berauschend ist.

ein verantwortungsvoller mensch, der sich nicht mehr in der lage sieht, sein tier dauerhaft zumindest ausreichend zu versorgen, bemüht sich entweder um ein gutes neues zuhause oder sorgt dafür, dass das tier getötet wird. und zwar auf eine weise, die das tier nicht unnötig lange leiden lässt, wenn überhaupt. manchmal steht einschläfern nicht zur wahl. meine schwiegereltern sorgen seit sehr langer zeit für tiere, deren halter nicht das beste für sie im sinn hatten, und könnten bücher darüber schreiben. es würden tragödien werden.

na ja, als meine Großeltern früher Tiere hatten - also vor ca 60 Jahren oder so - hatten sie selbst nicht viel und die Tiere bekamen die Lebensmittelreste, auch wurden Hunde in Hütten auf dem Hof und Katzen in der Scheune gehalten. Unerwünschte Kleintiere wurden erschlagen oder ertränkt . . . . . so war es (leider) eben.
Die hatten, mit den heutigen Augen gesehen, auch kein schönes Lebens. Bei uns hat sich das Bewusstsein zum Tier halt schon geändert. In ein paar Jahren wird es vielleicht undenkbar sein, dass wir Teile von toten Tieren essen


Zitat (renateh03 @ 18.01.2017 11:10:14)
Sorry, hatte es aus den Augen "verloren" ;)


Was soll ich sagen, würde es den Menschen gut gehen, würden sie sich vielleicht auch besser um die Tiere kümmern können :)

Naja, ich wohne als Deutsche schon über 40 Jahre in Ungarn und dieser Satz macht sich sprachlos :wacko:
Solche Behauptungen aufzustellen, wenn Frau noch nie in diesem Land war, finde ich persönlich als unverschämt :pfeifen:

Damit ist für mich dieses Thema abgeschlossen und auch weitere Fragen von dir werden von mir einfach überlesen :pfeifen:

ich weiß zwar nicht, worüber du dich aufregst, jedoch finde ich es nicht angemessen, dass du jemandem seine meinung absprichst, nur weil er oder sie noch niemals in dem land war. ich muss auch nicht in china gewesen sein, um zu wissen, dass sehr viele menschenrechte dort praktisch nicht existieren.

andererseits kenne ich langjährige türkei-urlauber, die in ihren ferienorten nicht das geringste von den derzeitigen politischen problemen mitbekommen und niemals mitbekommen haben und glauben, dass alles in dem land völlig ruhig ist, und es einfach nicht glauben wollen, was andere berichten. :blink:

was ungarn betrifft: auch in diesem land gibt es viel tierelend, wie sehr vielen anderen ländern ebenfalls. es ist eigentlich tragisch, dass ich menschen kenne, die sich wundern, woher denn angeblich die vielen streunenden katzen kämen, denn sie selbst hätten noch niemals welche gesehen, und auch keine kolonien. was man selbst nicht sieht oder sehen will, ist manch anderem sehr viel bewusster.


Seidenlöckchen, das ist deine Sache, das du nichts von dem verstehst was ich geschrieben habe....ich verstehe auch viele Beiträge von dir nicht :pfeifen:

Aber im Ernst, du willst doch nicht etwas besser als ich wissen, wie hier der Hase hoppelt oder was in D. billiger ist wie in H. oder etwa wie hier die Tiere behandelt werden ?


vielleicht will man auch einfach nicht sehen, wie es im eigenen Land aussieht - hier interessieren sich ja leider auch viele nicht für die Qualen der sogenannten "Nutztiere"

Es ist immer einfacher, die Augen zu verschließen, als sich mit bestimmten Themen zu befassen oder Mißstände ändern zu wollen :angry:

Bearbeitet von Highlander am 19.01.2017 10:58:46


Vielleicht sollte man auch erst einmal vor der eigenen Haustüre kehren (sprich die Mißstände im eigenen Land beheben), statt sich im Ausland zu kümmern. Hier bei uns in Deutschland gibt es genügend Möglichkeiten, sich zu engagieren, genügend Tiere im Tierheim, die neue Familien suchen, aber da wird dann lieber ein Hund/eine Katze aus dem Ausland geholt.

Aber darum ging es hier im Fred nicht, also führe ich das hier auch nicht weiter aus.


Zitat (GEMINI-22 @ 18.01.2017 18:52:47)
Seidenlöckchen, das ist deine Sache, das du nichts von dem verstehst was ich geschrieben habe....ich verstehe auch viele Beiträge von dir nicht :pfeifen:

Aber im Ernst, du willst doch nicht etwas besser als ich wissen, wie hier der Hase hoppelt oder was in D.  billiger ist wie in H. oder etwa wie hier die Tiere behandelt werden ?

siehe dazu noch einmal meinen vorherigen beitrag und den letzten von renateh03, den ich mit herzblut unterschreibe. :blumen:

ich kann jeden verstehen, der beispielsweise tierhilfe in rumänien unterstützt. bekannte von mir haben dort an vielen orten zustände gesehen, die sie erschüttert haben. und sie haben leider viel gesehen. es war für sie keine frage, dass sie das verbessern wollen, vor allem deswegen, weil allgemein in osteuropa tierschutz und der gedanke dahinter bei weitem noch nicht den stellenwert hat wie beispielsweise in westeuropa. in welchem land tieren geholfen wird, ist letzten endes völlig zweitrangig. tier ist tier.

kontroverse themen entstehen u. a. dadurch, dass am wahrheitsgehalt der "anklagenden" seite gezweifelt wird. das beispiel der drei affen, betriebsblindheit, scheuklappen tragen, tunnelblick, gewohnheit, bewusstes schönreden oder konsequentes ausblenden; manches trifft zu, wenn das verhalten der menschen im umgang damit beschrieben wird. das jedoch wird nun langsam arg off-topic.

Bearbeitet von seidenloeckchen am 19.01.2017 12:08:20

Hi ich war letztes Jahr beruflich in Ungarn (3 Tage). Wir haben zwar nicht viel Eingekauft, haben aber auch nichts vermisst. Das Essen (zumindest in den Restaurants) ist noch billiger als bei uns :)



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