Benedikt XVI: Der neue Papst

Seiten: (2)Seite 1Weiter » 

Ratzinger zum Papst gewählt

19. April 2005 20:07 Uhr

Rom (dpa) - Joseph Ratzinger ist das neue Oberhaupt der katholischen Weltkirche. Der erste deutsche Papst seit 480 Jahren trat am Dienstag in Rom als Benedikt XVI. die Nachfolge von Johannes Paul II. an.
Quelle: Freenet


War bis gerade unterwegs und habe es gerade in den Nachrichten gesehen. Ich finde den Ratzinger ganz sympathisch, schaun wir mal, wir es sich gibt. Die ersten negativen, wie positiven Meinungen gehen die Runde.
Meinen Segen hat er. Amen

Für meinen Geschmack ist der Papst Benidikt der XVI zu konservativ für die heutige Zeit. Gut, Frauen im Priesteramt muß nicht wirklich sein, aber nach seiner Meinung sind Frauen nichts und haben keinerlei Rechte und das finde ich nicht richtig. Auch in Sachen Verhütung wird nun auch nichts geschehen, obwohl das gerade in der dritten Welt so wichtig währe und hier in der westlichen Welt schehrt sich sowiso keiner drum ob der Papst dagegen ist.
Gruß Tulpe :D


War nicht schon mal ein Deutsche Papst?
Dacht er wehre die Zweite.
Meinen Segen hat er auch weil er ja als Übergangs Papst gewählt ist.


Bearbeitet von internetkaas am 19.04.2005 21:15:13

Zitat (internetkaas @ 19.04.2005 - 21:14:43)
War nicht schon mal ein Deutsche Papst?
Dacht er wehre die Zweite.
.

Er ist der Achte deutsche Papst
Gruß Tulpe :D
Ps wie währs mal mit nem Holländischen? :lol:

Ja der Achte Papst aber nicht alle Deutsch.

Bearbeitet von internetkaas am 19.04.2005 21:20:51

Zitat (internetkaas @ 19.04.2005 - 21:20:25)
Ja der Achte Papst aber nicht alle Deutsch.

Hab ich oder hast Du was falsch ferstanden? ;)
Benidikt XVI ist der 265 Papst in der Geschichte und der achte der aus Deutschland kommt.
Oder bin ich jetzt verkeht?
Gruß Tulpe :D

Zitat (internetkaas @ 19.04.2005 - 21:20:25)
Ja der Achte Papst aber nicht alle Deutsch.


Hi Internetkaas,
Ratzinger ist der 8. deutsche Papst.
Was meinst du damit, dass er als "Übergangspapst" gewählt ist (dein Kommentar weiter oben)?

Grüßi
Wecker

Bislang kamen sieben Päpste aus Deutschland
Gregor V. - erster deutscher Papst
Hadrian VI. - bislang letzter deutscher Papst


Er sollte eigentlich als Übergangs Papst werden


Bearbeitet von internetkaas am 19.04.2005 21:28:53

Der letzte deutsche Papst war vor fast 500 Jahren.


Zitat (internetkaas @ 19.04.2005 - 21:27:48)
Er sollte eigentlich als Übergangs Papst werden


Ach so. Das ist mir entgangen. Aber soweit geht mein Interesse auch
nicht, was die Kirche betrifft. Trägt etwas zur Allgemeinbildung bei,
befasse mich aber nicht weiter damit.

Grüßi
Wecker

Übergangspapst weil er schon 78 Jahre alt ist und somit bestimmt keine 26 Jahre Pontifikat aushält.

-evi-


Zitat (Wecker @ 19.04.2005 - 21:33:41)
Zitat (internetkaas @ 19.04.2005 - 21:27:48)
Er sollte eigentlich als Übergangs Papst werden


Ach so. Das ist mir entgangen. Aber soweit geht mein Interesse auch
nicht, was die Kirche betrifft. Trägt etwas zur Allgemeinbildung bei,
befasse mich aber nicht weiter damit.

Grüßi
Wecker

Nein ich mich auch nicht nur wenn was Welt bewegendes Passiert möchte ich nur etwas wissen ;) :P

Zitat (internetkaas @ 19.04.2005 - 21:36:13)

Nein ich mich auch nicht nur wenn was Welt bewegendes Passiert möchte ich nur etwas wissen ;)  :P


Stimmt, denn es ist ja auch etwas wissenswertes :)

Mit dieser Begründung (Zitat "Weltereignis") hat sich mein Gatte sogar teilweise die Beerdigung des letzten Papstes im Fernsehen angesehen. Wer hätte das gedacht... TV-Übertragungen von königlichen Hochzeiten und Beerdigungen dagegen werden vom ihm nur als "Schwachsinn" tituliert... dabei ist er weder religiös noch Mitglied einer Kirche und hat auch keinen katholischen Background...

Bearbeitet von fiona123 am 19.04.2005 21:50:58


Ich finde, es ist keine gute Wahl. Kardinal Ratzinger steht eher für das 18,19 Jahrhundert als für das 21. Es ist kein gutes Signal, für das er steht. Und alle drängenden Fragen, z.B. der Sexualethik werden noch weiter ins tiefste Mittelalter gehen.
Im übrigen gibt es sogar auch den ein oder anderen Pfarrer, der ihn nicht wollte.

LG Bücherwurm


Zitat (Tulpe @ 19.04.2005 - 21:13:22)
Für meinen Geschmack ist der Papst Benidikt der XVI zu konservativ für die heutige Zeit. Gut, Frauen im Priesteramt muß nicht wirklich sein, aber nach seiner Meinung sind Frauen nichts und haben keinerlei Rechte und das finde ich nicht richtig. Auch in Sachen Verhütung wird nun auch nichts geschehen, obwohl das gerade in der dritten Welt so wichtig währe

Aus meiner Sicht ist diese Wahl ein schlimmer Fehlgriff!

Der ehemalige Kardinal Ratzinger ist einer der reaktionärsten Repräsentanten der katholischen Kirche und wird diese Kirche nicht an die heutige Zeit und ihre Probleme heranführen.

Es wird alles beim Alten bleiben:

- die Diskriminierung der Frau

- die verlogene und mörderische Sexualmoral mit ihrem Verbot einer sicheren Verhütung, Verteufelung der Homosexualität und vielem mehr;

- das massenhafte Sterben an Aids wird weitergehen, weil die katholische Kirche sich anmaßt, ihren Gläubigen den Schutz durch Kondome zu verbieten

- die starre Ablehnung einer ökumenischen Annäherung von evangelischer und katholischer Kirche

- der Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis für etwas aufgeschlossenere und liberalere Theologen


Und ob es endlich an der Zeit wäre, Frauen das Priesteramt zu ermöglichen!! Schon ewig lange wäre das an der Zeit!

Möglich, daß er als 'Übergangspapst' gewählt wurde, in der Meinung, mit 78 wird er vielleicht nicht allzu lange mehr leben. Da kann man sich aber gewaltig täuschen!

chris

Zitat (chris @ 19.04.2005 - 22:55:02)
Zitat (Tulpe @ 19.04.2005 - 21:13:22)
Für meinen Geschmack ist der Papst Benidikt der XVI zu konservativ für die heutige Zeit. Gut, Frauen im Priesteramt muß nicht wirklich sein, aber nach seiner Meinung sind Frauen nichts und haben keinerlei Rechte und das finde ich nicht richtig. Auch in Sachen Verhütung wird nun auch nichts geschehen, obwohl das gerade in der dritten Welt so wichtig währe

Aus meiner Sicht ist diese Wahl ein schlimmer Fehlgriff!

Der ehemalige Kardinal Ratzinger ist einer der reaktionärsten Repräsentanten der katholischen Kirche und wird diese Kirche nicht an die heutige Zeit und ihre Probleme heranführen.

Es wird alles beim Alten bleiben:

- die Diskriminierung der Frau

- die verlogene und mörderische Sexualmoral mit ihrem Verbot einer sicheren Verhütung, Verteufelung der Homosexualität und vielem mehr;

- das massenhafte Sterben an Aids wird weitergehen, weil die katholische Kirche sich anmaßt, ihren Gläubigen den Schutz durch Kondome zu verbieten

- die starre Ablehnung einer ökumenischen Annäherung von evangelischer und katholischer Kirche

- der Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis für etwas aufgeschlossenere und liberalere Theologen


Und ob es endlich an der Zeit wäre, Frauen das Priesteramt zu ermöglichen!! Schon ewig lange wäre das an der Zeit!

Möglich, daß er als 'Übergangspapst' gewählt wurde, in der Meinung, mit 78 wird er vielleicht nicht allzu lange mehr leben. Da kann man sich aber gewaltig täuschen!

chris

Es ist immer der Faktor "Macht" in der Geschichte der katholischen Kirche gewesen.
Eine simple Rechnung.: wenn man die Hälfte der Menschheit unterdrücken kann (Frauen) hat man die andere auch im Griff (Männer).

Wenn die Kirche das, was die Menschen am meisten bewegt- die romantische oder körperliche Liebe- pervertiert und zur "Sünde" macht, hat sie es einfach, verängstigte Menschen an ihren Glauben zu binden.
Was von denen keiner erzählt ist, dass Jesus auch Vater von mehreren Kindern gewesen sein soll.

Und was ich auch nicht verstehe, dreimal hat Kardinal Ratzinger in den letzten Jahren Rücktrittsgesuche eingereicht (sind jedoch nie angenommen worden), also warum läßt er sich jetzt zum Papst wählen. Als Kardinal zu alt, als Papst jung genug? Die einzige Möglichkeit, die ich mir denken kann, ist, daß er sich als Verwalter des Erbes der verstorbenen Papstes sieht.
Trotzdem, ich verstehs ned? Ihr?

LG Bücherwurm


Zitat (Bücherwurm @ 20.04.2005 - 00:08:51)
Und was ich auch nicht verstehe, dreimal hat Kardinal Ratzinger in den letzten Jahren Rücktrittsgesuche eingereicht (sind jedoch nie angenommen worden), also warum läßt er sich jetzt zum Papst wählen. Als Kardinal zu alt, als Papst jung genug? Die einzige Möglichkeit, die ich mir denken kann, ist, daß er sich als Verwalter des Erbes der verstorbenen Papstes sieht.
Trotzdem, ich verstehs ned? Ihr?

LG Bücherwurm

Oh ,das wusste ich nicht..
Da ist die momentane Berichterstattung wohl auch mangelhaft.
Man hört immer wieder, dass keiner den Job als Papst wirklich gerne machen würde ("Zimmer der Tränen"), aber ich glaube, die Versuchung der Macht ist gross.
Ratzinger hat 23 Jahre mit dem letzten Papst gearbeitet, ihm zugearbeitet und hat die Macht schon länger in der Hand. Jetzt hat er sie in beiden Händen.
Für mich ist es entsetzlich, dass er diese Macht nicht um der Menschen willen nutzen wird.
Und die Indizes? Du bist auch Buchhändlerin..

Zitat (Moni @ 19.04.2005 - 23:48:57)
Für mich ist es entsetzlich, dass er diese Macht nicht um der Menschen willen nutzen wird.
Und die Indizes? Du bist auch Buchhändlerin..

Meinst Du damit "Liste der verbotenen Bücher, die Katholiken nur mit kirchlicher Erlaubnis lesen dürfen"

LG Bücherwurm

Was ich nicht verstehen kann ist dieses Alter , in dem ein Mann zum mächtigsten Mann der katholischen Kirche gemacht wird, ist.

Warum muss ein Papst so alt sein? Es leuchtet mir ein, dass er Lebenserfahrung braucht und sicherlich nicht erst 35 sein kann, aber 78!!!!!!!!!!!

In dem Alter sind doch 99,99 % der Menschen froh nicht mehr arbeiten zu müssen und was ist das für eine Aufgabe, die sich so ein alter Mensch noch vornimmt.

Könnten sie nicht einen wählen, der vielleicht 60 oder so ist, dann bestände ja vielleicht auch die Möglichkeit, dass die katholische Kirche einmal aus dem Mittelalter herausfindet.

Aber das will die Kath Kirche ja wahrscheinlich nicht. Hätten sie einen Jüngeren gewählt, hätten sie wahrscheinlich Angst gehabt dem Fortschritt Tore und Türen zu öffnen.


Bereits der kürzlich verstorbene Papst gab mir seinerzeit Grund genug aus diesem "Verein" auszutreten, zu dessen Mitgliedschaft ich ungefragt genötigt wurde. Dem neuen und jedem anderen Papst stehe ich nicht anders gegenüber, solange sich die Dinge nicht "vereinsintern" grundlegend ändern. - Amen ! :angry:


Hallo anitram,

ich glaube nicht, daß es am Alter liegt, ob ein Mensch konservativ oder reformfreudig eingestellt ist. Ich bin froh, daß er schon so alt ist, somit besteht die Chance in nicht so ferner Zukunft, daß ein neuer und vielleicht fortschrittlicher Papst ans Ruder kommt.
-evi-


Zitat (Tulpe @ 19.04.2005 - 21:19:04)
Ps wie währs mal mit nem Holländischen? :lol:

Nette Idee, dann würde in der Kirche nicht der Weihrauch brennen sondern Haschisch... :lol:

Dunni!!!!!!!

Zitat (wolfamon @ 20.04.2005 - 07:36:04)
Bereits der kürzlich verstorbene Papst gab mir seinerzeit Grund genug aus diesem "Verein" auszutreten, zu dessen Mitgliedschaft ich ungefragt genötigt wurde. Dem neuen und jedem anderen Papst stehe ich nicht anders gegenüber, solange sich die Dinge nicht "vereinsintern" grundlegend ändern. - Amen ! :angry:

Weißt du eigentlich was das kostet Kirchenaustrit?
Ich meine früher war das kostenlos und heute muss man das glaube ich zahlen.

Das kostet irgendwas zwischen 0 und 50 Euro.

Die Kirchensteuer, die Du im laufe der Jahre zahlst ist viel mehr.


Gruß,

Eike


Aber die kannst du von der Steuer absetzen.

Der katholische Klerus weiß schon, wozu / weshalb Weihrauch abgefackelt wird.
Im Betäubungsmittelgesetz wäre das Zeug gut aufgehoben.


Zitat (internetkaas @ 20.04.2005 - 08:43:38)
Weißt du eigentlich was das kostet Kirchenaustrit?
Ich meine früher war das kostenlos und heute muss man das glaube ich zahlen.

Kannst du hier nachsehen:
Kirchenaustritt

Meine Frage war vielleicht das eine es wüßte denn genauen Betrag.
Denn aktuele Stand!
Selber trete ich nicht aus.

@dunni
weihrauch macht angenehm breit und ist mit der wirkung von haschisch zu vergleichen.

@anitram.sunny
die hätten also einen jüngeren wählen sollen, damit die kirche aus dem mittelalter heraus findet? carol woitila war unter 60 als die den gewählt haben. und da war nix mit "raus aus dem mittelalter".


Zitat
Könnten sie nicht einen wählen, der vielleicht 60 oder so ist, dann bestände ja vielleicht auch die Möglichkeit, dass die katholische Kirche einmal aus dem Mittelalter herausfindet.

bis man mal kardinal wird vergehen schon etliche jährchen.
unter den 115 kardinälen gabs vielleicht zwei die unter 70 waren, soweit ich mich erinnern kann.
sie wollen ja gar nicht mehr dass ein papst über 20jahre im amt bleiben kann, daher "übergangspapst"

Zitat (kLeiner @ 20.04.2005 - 09:10:47)
weihrauch macht angenehm breit und ist mit der wirkung von haschisch zu vergleichen.


Stimmt

Das finde ich leider sehr albern Dunni.
Ich fand diesen Papst wirlklich sehr gut.

Kann man nie ein Thema zu ende führen ohne diese Bilder die eigentlich in Humor & Skurriles gehören?

Bearbeitet von internetkaas am 20.04.2005 09:38:11

In unserer Tageszeitung waren mehrere Sonderseiten vom neuen Papst. Ich muß zugeben, daß ich mich mit dem Ratzinger noch nicht so beschäftigt habe. Ihr seit mir da schon voraus. Werde mir mal alles zugemüte führen und mir meine eigene Meinung bilden. Die Meinungen aus Deutschland sind nicht so positiv und die latain-amerikanischen Länder sind angesäuert, weil da doch die meisten Katholiken wohnen. Die Zeit wird es zeigen, ob die Entscheidung gut oder schlecht war.

lg die Ulli


Ich schlage nun etwas aus der Art mit meinem Kommentar, ich weiß. Dennoch bin ich froh, daß es ein Deutscher geworden ist. Warum? Überlegt doch einmal, was der verstorbene Papst für sein Heimatland Polen bewirkt hat! Und ich hoffe hier auf einen ähnlichen Effekt für Deutschland, insbesondere in wirtschaftlicher Hinsicht. So viel Zeit wie seinem Vorgänger wird dem neuen Papst nicht bleiben, aber wenn die Politiker schon nichts bewegen können außer Stillstand oder Rückschritt, vielleicht kann sich aus der Papstwahl heraus etwas positives entwickeln. Ich hoffe darauf!


@ Dünni
Ich meinte eigendlich, das die Holländischen Parrer, Bischöfe und Kardinäle viel liberaler, offener und freier sind als die Deutschen (siehe Ratzinger). Als Beispiel weiß ich in Nl eine Messe, in der kleine Kinder fangen spielten ind kein Mensch hatt sich drüber aufgeregt. Im Gegenteil , in den Fürbitten berachte der Pfarrer ein, das auch die Kinder noch in Zukunft so frei rumlaufen mögen. Kannst Du die das hier vorstellen??? ich nicht. Papst Johannes Paul II war wegen seiner konservativen Einstellung in Holland nicht gerade beliebt und das wie jetzt bestimmt nicht anders mit Benedikt den XVI.
Gruß Tulpe :D


Merkt ihr den Ruck, der durchs ganze Forum geht?

Vergessen sind alle kleinen und großen Sorgen,
denn wir alle

du, Weckerchen,
du, bücherwurm,
du, anitram.sunny
du, hamlett,
du. keksi,
du, ulli,
du, tulpe,
....
und wie ihr alle heißt,
ja selbt du, dünni,

wir alle doch

WIR SIND PAPST!

(eine der dümmsten Schlagzeilen, die ich je in meinem doch schon recht langen Leben gelesen habe!!!) :o :o :o


Wenn ich Papst währe, was für mich als Frau gar nicht möglich währe, würde sich einiges ändern.
Diese Schlagzeile ist die Dümmste, die ich jeh gehlesen habe.
Gruß Tulpe :D


Zitat (chris @ 20.04.2005 - 09:44:58)
Merkt ihr den Ruck, der durchs ganze Forum geht?

Vergessen sind alle kleinen und großen Sorgen,
denn wir alle

du, Weckerchen,
du, bücherwurm,
du, anitram.sunny
du, hamlett,
du. keksi,
du, ulli,
du, tulpe,
....
und wie ihr alle heißt,
ja selbt du, dünni,

wir alle doch

WIR SIND PAPST!

(eine der dümmsten Schlagzeilen, die ich je in meinem doch schon recht langen Leben gelesen habe!!!) :o :o :o

AMEN

Zitat (khberlin @ 20.04.2005 - 09:42:47)
Ich schlage nun etwas aus der Art mit meinem Kommentar, ich weiß. Dennoch bin ich froh, daß es ein Deutscher geworden ist. Warum? Überlegt doch einmal, was der verstorbene Papst für sein Heimatland Polen bewirkt hat! Und ich hoffe hier auf einen ähnlichen Effekt für Deutschland, insbesondere in wirtschaftlicher Hinsicht. So viel Zeit wie seinem Vorgänger wird dem neuen Papst nicht bleiben, aber wenn die Politiker schon nichts bewegen können außer Stillstand oder Rückschritt, vielleicht kann sich aus der Papstwahl heraus etwas positives entwickeln. Ich hoffe darauf!

Ich verstehe was du meinst.
Deshalb erst mal abwarten wie der neue Papst das alles so packt oder verarbeitet.
Er hat es jetzt so wie so nicht einfach.
Mann erwartet jetzt schon zu viel von ihm


Bearbeitet von internetkaas am 20.04.2005 09:56:22

Was ist eigentlich mit meinem Geheimfavoriten passiert?

(IMG:http://img252.echo.cx/img252/8658/popemon21ua.jpg)


Zitat (Hamlett @ 20.04.2005 - 10:00:02)
Was ist eigentlich mit meinem Geheimfavoriten passiert?

(IMG:http://img252.echo.cx/img252/8658/popemon21ua.jpg)

:lol: :lol: :lol:
gute frage
Gruß Tulpe :D

Zitat (internetkaas @ 20.04.2005 - 09:05:28)
Meine Frage war vielleicht das eine es wüßte denn genauen Betrag.
Denn aktuele Stand!
Selber trete ich nicht aus.

Wenn Du den Betrag für den Kirchenaustritt meinst, der ist in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich. Es gibt da keinen Einheitspreis.
_________________

Auch wenn ich die Kirchensteuer absetzten kann, daß kann ich mit meinen Spenden auch, und die kommend da hin, wo ich sie haben will, weil ich mir die Projekte für die ich spende aussuchen kann. Ich spende auch für christlicher Projekte, oder zur Restaurierung unserer schönen Kirche hier, aber ich mag mein Geld nicht in den großen Topf "Kirchensteuer" werfen.

______________________

Frage:

Der Papst ist der Oberhirte von nur einer, der vielen Religionsgemeinschaften auf dieser Welt.

Wieso sollte er so viel Einfluß haben, wie ihr hier schreibt?

Gruß,
Eike

Zitat (chris @ 19.04.2005 - 21:55:02)
Es wird alles beim Alten bleiben:

- die Diskriminierung der Frau

- die verlogene und mörderische Sexualmoral mit ihrem Verbot einer sicheren Verhütung, Verteufelung der Homosexualität und vielem mehr;

- das massenhafte Sterben an Aids wird weitergehen, weil die katholische Kirche sich anmaßt, ihren Gläubigen den Schutz durch Kondome zu verbieten

- die starre Ablehnung einer ökumenischen Annäherung von evangelischer und katholischer Kirche

- der Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis für etwas aufgeschlossenere und liberalere Theologen


Und ob es endlich an der Zeit wäre, Frauen das Priesteramt zu ermöglichen!! Schon ewig lange wäre das an der Zeit!

Möglich, daß er als 'Übergangspapst' gewählt wurde, in der Meinung, mit 78 wird er vielleicht nicht allzu lange mehr leben. Da kann man sich aber gewaltig täuschen!

chris

Hallo,

vielleicht sollten alle Kritiker der katholischen Kirche mal folgendes überdenken:

Eine Glaubensrichtung/Konfession/etc. steht für bestimmte Regeln/Gesetze/Überzeugungen. Diese gilt es zu bewahren. Es steht nirgends dass diese an irgendwelche gesellschaftlichen/politischen/zeitgeistmässigen Ereignisse angepasst werden müssen oder sollen.
Nur weil manche das gerne so hätten, um ihre eigenen Vorstellungen zu verwirklichen heisst nicht, dass die Kirche dem Rechnung tragen muss.

Meine persönliche Meinung ist: entweder man lebt den Glauben so wie er nun mal vorgeschrieben ist oder man lässt es. Ich sehe da keinen Spielraum für Aufweichungen sondern die Leute müssen sich der Religion anpassen.

Wer glaubt, Religiöse Vorschriften lassen sich nach Bedarf der Leute dehnen verwechselt das mit der Sendung "Wünsch Dir was". Ich denke, wem die Konsequenz fehlt, den Glauben so zu leben wie er seit langem bewahrt wird, sollte einfach ehrlich sich selbst gegenüber sein und eventuell eine andere Glaubens-Richtung einschlagen, statt von der Kirche zu fordern, dass sie sich ändern muss.


Bitte haltet mich nicht für radikal, ich bin nicht mal katholisch. Ich denke einfach, die Leute wollen sich bestimmten Riten aus Bequemlichkeit nicht unterwerfen und fordern lieber eine Änderung der bestehenden Regeln und das finde ich einfach nicht in Ordnung.

Jeder Gläubige weiss, worauf er sich einlässt und ob er das so möchte oder nicht. Wenn ihm die Regeln zu streng sind, hat er die Wahl, diesen nicht zu folgen. Hat er dann allerdings Gewissenbisse, muss er sich selbst fragen, was er wie leben möchte.

Liebe Grüße
Murphy

Meine Mutter sagt:

Ich habe kein Problem mit Gott, nur mit seinem Bodenpersonal. :)

Der neue Pabst wird sein Amt sicherlich zum Segen der Kirche ausüben. Hoffen wir, dass es dabei auch Entwicklungen gibt, die zum Segen der Menschheit sind.


habe das im eifer des gefechts mit dem "quote" nicht ganz richtig gemacht.
da ich aber nicht alles nochmal schreiben möchte, müssen sich halt diejenigen, die es interessiert so lesen.sorry! :rolleyes:

Zitat (murphy9970 @ 20.04.2005 - 11:17:51)
Eine Glaubensrichtung/Konfession/etc. steht für bestimmte Regeln/Gesetze/Überzeugungen. Diese gilt es zu bewahren.

die frage ist, wer diese regeln/gesetze/überzeugungen ins leben gerufen hat.nur weil vor zig jahren irgendwelche kirchenoberhäupter etwas bestimmt haben, müssen wir uns heute noch daran halten.sehe das kritisch, die kirche hat eben deswegen eine große verantwortung, weil sie eine gewisse macht besitzt.es gibt menschen die dem willen der kirche folgen, weil sie es für "gottes wille" halten.kann mir aber nicht vorstellen, so wie chris es geschildert hat, dass "gottes wille" z.b. die unterdrückung von minderheiten oder die schlechterstellung der frau beabsichtig.


Es steht nirgends dass diese an irgendwelche gesellschaftlichen/politischen/zeitgeistmässigen Ereignisse angepasst werden müssen oder sollen.

als sie ins leben gerufen wurden, wurde das auch aus eben damals herrschenden umständen, also wäre es doch an der zeit, die kirche (nicht die religion oder den glauben)an eine aufgeklärte gesellschaft anzupassen.


Nur weil manche das gerne so hätten, um ihre eigenen Vorstellungen zu verwirklichen heisst nicht, dass die Kirche dem Rechnung tragen muss.

genau das tun, früher wie heute, viele kirchenvorsteher!


Meine persönliche Meinung ist: entweder man lebt den Glauben so wie er nun mal vorgeschrieben ist oder man lässt es. Ich sehe da keinen Spielraum für Aufweichungen sondern die Leute müssen sich der Religion anpassen.

---

Bitte haltet mich nicht für radikal, ich bin nicht mal katholisch. Ich denke einfach, die Leute wollen sich bestimmten Riten aus Bequemlichkeit nicht unterwerfen und fordern lieber eine Änderung der bestehenden Regeln und das finde ich einfach nicht in Ordnung.

es geht meiner meinung nach nicht um einhalten oder nicht einhalten irgenwelcher, aus menschenhand gemachter regeln.
sondern die frage, welche bestehenden "regeln, vorschriften,grundsätze" tatsächlich dem christlichen glauben als solches nutzen.


Jeder Gläubige weiss, worauf er sich einlässt und ob er das so möchte oder nicht. Wenn ihm die Regeln zu streng sind, hat er die Wahl, diesen nicht zu folgen. Hat er dann allerdings Gewissenbisse, muss er sich selbst fragen, was er wie leben möchte.


zu guter letzt: bin christin aber keine kirchengängerin.finde nicht das sich das ausschließt sonder in machen punkten der christliche glaube einen sogar zwingt, kirchenansichten abzulehnen.

@chilli-lilli

eben weil ich glaube aber mich nicht den Riten unterziehen möchte ist es meine Entscheidung gewesen aus der Kirche auszutreten. Wenn ich alles was dort regelkonform ist akzeptieren hätte können, wäre ich ja dort geblieben. ich erwarte aber nicht, dass die Kirche sich meinen Bedingungen anpasst sondern bin konsequent und gehe weg von der Kirche.

Ich will meinen Glauben selbst gestalten, daher kann ich mich keiner Konfession zugehörig fühlen, sondern lebe meinen eigenen Glauben.

Jeder muss ohnehin für sich selbst bestimmen, wie und was er glauben möchte. Ich habe einfach nur Verständnis für den Drang der Oberen, die alten Werte und Traditionen zu bewahren.

Ausserdem geht es natürlich auch um sehr viel Macht ....und mehr Freiheiten für die Gläubigen ist eventuell auch verbunden mit Machtverlust.

Grüße
Murphy


Gestern habe ich spät abends noch ein Porträt über Joseph Kardinal Ratzinger, oder Papst Benedikt XVI, wie er sich jetzt nennt, gesehen. Ich muss sagen, trotz allem Erzkonservatismus ist mir der Mann nicht unsympatisch.

Allerdings halte auch ich es für unabdingbar, dass sich die katholische Kirche dem "wirklichen Leben" anpassen muss. Nur denke ich, dass es zumindest momentan ein schlechter Zeitpunkt gewesen wäre, einen weltoffeneren Pontifex zu wählen, um nicht gar zu sagen, dass es schlichtweg unmöglich war. Bis auf 3 wurden alle Kardinäle des Konklave von Johannes Paul II. in ihr Amt berufen. Das heisst, dass diese Herren zumindest zum größten Teil auch der Linie des alten Papstes anhängen. Und der war nunmal in den Punkten, um die es ja hauptsächlich geht (Lockerung des Zölibat, Verhütung - AIDS Prävention, Geburtenkontrolle) stock konservativ. Insofern werden diese Kardinäle also auch nicht plötzlich einen Richtungswandel einschlagen.

Papst Benedikt XVI. ist ein Übergangspapst, allein schon vom Alter her. In dieser Zeit ist es vielleicht möglich, dass Kardinäle wie Godfried Danneels (Belgien) etwas mehr Einfluss bekommen bzw. Überzeugungsarbeit liefern können.

Ein Umdenken in der katholischen Kirche muss äußerst langsam vonstatten gehen, zu tief ist der Glauben verwurzelt. Und nur weil wir im westlichen Europa die Grundsätze des Katholizismus kritisieren, heisst das ja nicht, dass der Rest der Welt das genau so sieht. In früheren Zeiten musste die Kirche quasi dazu gezwungen werden, die Welt mit etwas praktischeren Augen anzusehen. Denke man nur mal an die ersten Flüge in's All (ups, wo ist denn der "Himmel" in den wir alle kommen sollen) oder die ersten Herzverpflanzungen ("Jesus wohnt in Deinem Herzen" - und nun ist er umgezogen....?) Mal ganz davon abgesehen, dass die Erde wirklich keine Scheibe ist...

Wie dem auch sei, nach über zweieinhalb Jahrzehnten Johannes Paul II. kann nicht plötzlich ein Richtungswechsel folgen, das braucht Zeit. Ein konservativer Papst hat zudem wesentlich größere Überlebenschancen nach der Wahl ;-) Papst Johannes Paul I. hat es ja nur etwas über 30 Tage geschafft, und das war für seine Zeit ein SEHR weltoffener Geistlicher. Der dann... naja... sehr plötzlich und unerwartet gestorben ist.

Ohje.. Mittagspause schon vorbei...

P.S. Ich bin weder katholisch noch evangelisch, letzteres war ich allerdings mal. Habe dann aber beschlossen, dass mein Geld mit einer privaten Patenschaft doch besser angelegt ist. Christ sein oder christliches Handeln hat für mich nichts mit Kirchensteuer zu tun.