Campingbus gebraucht kaufen: wer hat Ahnung von Autos?


Huhu!

In mir hat sich in letzter Zeit immer mehr der Gedanke manifestiert, mir einen Campingbus zuzulegen. Mit dem Alter kommt das Bedürfnis, die Zeltplane gegen ein festes Dach und die Luftmatratze gegen ein Bett einzutauschen.
Dem Camping möchte ich aber auf jeden Fall treu bleiben, ganz im Gegenteil, ich hoffe durch einen Bus meine Mobilität und Flexibilität um ein Vielfaches zu erweitern.

Dummerweise hab ich überhaupt keine Ahnung von Autos... :rolleyes:

Natürlich hab ich schon ein bisschen im Netz gestöbert und einen Bus gefunden, den ich total klasse finde. Aber was heißt das schon? Wie gesagt, ich hab keine Ahnung, alles was ich weiß ist, dass ich maximal 3000€ aufbringen kann :ph34r: .

Ständig tun sich mir neue Fragen auf und ich hoffe, ich kann im Laufe der Zeit alle hier aufschreiben und bekomme Antworten darauf...

Z.B.

  • was spricht für oder gegen einen Diesel, bzw. Benziner?
  • welcher Kilometerstand bei welchem Alter und Preis ist akzeptabel?
  • wie sind Campinbusse besteuert (bei manchen Anzeigen steht drinne, als WoMo zugelassen, spart Steuern, was muss das Gefährt dafür vorweisen)?
  • gilt ein Bus von 1977 schon als Oldtimer, wenn ja, ist das günstiger?
  • wem kann ich Anzeigen schicken, der mir sagt: Ist Schrott oder ein super Angebot? :D
Puh, mir fällt bestimmt noch mehr ein....

Hat jemand von euch so ein kleines ReiMo? Wie sind eure Erfahrungen?

Danke! :blumen:

PS: Ich sollte noch erwähnen, dass ich (wenn) das Busschen gegen meinen PKW eintauschen würde. Da ich z.Zt. sowieso kaum Auto fahre, kann man die wenigen Strecken (z.B. einkaufen) wohl auch mit dem Bus zurücklegen...

Bearbeitet von keke am 14.08.2008 21:57:20

zu den Steuern kann ich dir leider nichts sagen, die ändern sich ja ständig.
Ich weiß nur, das ab 30 Jahren ein Fzg zu den Oldtimern zählt.
Fakt ist, je größer der Kilometerstand, also Tacho, je weniger Wert ist die Karre.
Ein Büsschen von 1977 mit ca 300000 km zu kaufen ist ne heikle Sache.
Lass dir den Brief zeigen. Wenn du noch den original Fzg-Brief hast, dann sind alle Besitzer dort eingetragen. Auch wenn es heute nicht mehr üblich ist, alle eingetragenen Besitzer anzugeben, so wird derjenige, der Oldtimer liebt, darauf bestehen, den entwerteten Brief wieder mitzunehmen, um diesem bei einem evt. Verkauf vorweisen zu können. Daran kannst du genau erkennen, wieviele Menschen den Bock schon getreten haben.

Alternative: Schau mal in den Zeitungen. Viele ausrangierte Transporter, LKW der Post o.ä. werden kostengünstig verkauft. Wenn du da anfängst, das Ding zum WoMO umzubauen, ist das ein heidenspaß. Frage vorher beim TÜV, in welcher Art und Weise die Sitzgruppenanordnung und der Zugang zum Fahrer zu folgen hat. Da habe ich auch schon die dollsten Aussagen gehört.

Und wenn es nur für ein WE ist: Als ganz junge Frau habe ich auch schon in einem LKW mit Plane und Spriegel geschlafen. Unterlage, LuMa, Schlafsack, Heizstrahler, ne Kühlbox für Lebensmittel und einen Grill. Wenn du keine Luftmatratze nehmen möchtest, kann auch jeder Zeit ne ausrangierte Matratze oder Luftbett herhalten.


Das mit dem Um-/Ausbau hatte ich auch schon überlegt, das Dumme ist nur, dass ich dafür echt keine Zeit habe.
Anbieten würde es sich natürlich, mein LG ist schließlich Schreiner. Nur haben wir hier bei uns auch gar keine Möglichkeit, sowas durchzuführen, haben keine Garage, keinen Stellplatz etc.
Außerdem sind die Kosten so schlecht zu kalkulieren....

Wenn Bus, dann nicht nur für's WE, z.Zt. verbringen wir ja auch immer unseren "Jahresurlaub" auf dem Campinplatz, mit Zelt eben.
Nur mit 'nem Bus ist Reisen und Camping doch erstens nochmal ein Stück komfortabler, und zweitens ist man eben wesentlich flexibler. Man kann unterwegs mal spontan irgendwo übernachten, weiterreisen, etc. ohne immer das Zelt auf- und abbauen zu müssen.

Fallen vielleicht noch jemandem ein paar Argumente ein, mit denen ich meinen LG von der "Operation Bulli" (wie ich sie nenne ^_^ ) überzeugen kann? Momentan wehrt er sich mit Händen und Füßen. Ich hätte nur "Pupse im Kopp'".... rofl


Dazu braucht ein Mann gar kein Schreiner sein. Mein Papa war ein Bürohengst und hat das geschafft. Zeit? Ja Zeit. Wenn ich zurückerinnere (Anfang der 80th) war mein Daddy und sein Kumpel auch nur nach Feierabend am Bus beschäftigt. Kumpel hatte auch einen, der sich aber nur in der Farbe unterschied.
Statt im Frühjahr dumpf vor der Glotze zu hocken, haben die Herren sich ums WoMO gekümmert. Die Damen studierten Kataloge über Camping-Gas-Herde und versenkbare Tische, die dann als "Latten-Rost oder Stütze" dienten.

Einen Stellplatz oder Garage hatten wir auch nicht, man machte es einfach vor der Haustüre.

Ja, komfortabler war es. Es fehlte uns - auch mit vier Personen- an nichts.
Vorne Führerhaus, hinten WoMO. In Fahrtrichtung links: eine kleine Küche, Spüle, Gasherd, Unterschränke in normaler Höhe. Direkt links davon, Sitzgruppe mit Klappbaren Tisch, der dann die Schlafgelegenheit bot. In Fahrtrichtung Rechts, ein Kleiderschrank für alle. Gasflasche wurde unter dem Kotflügel angebracht, Abfluss der Spüle allerdings als Auffangbehälter ein Putzeimer. Man darf doch kein Spülwasser entsorgen.
Wärmer, trockener, Gemütlicher als ein Zelt war es alle male. Strom gab es immer vom jeweiligen Camping-Platz-Wirt. Wenn es dann erforderlich war. Später, als meine Schwester und ich größer wurden, bekamen wir sogar ein Vorzelt. Auch das war praktisch. Bei Regen saßen wir nicht mehr im Wagen, sondern im Vorzelt davor. Auch die ganze Camping-Ausrüstung, wie Liegen, Grill, LuMa, Kühlbox, Stühle und weiters fand darunter ein Dach.

Keke, die Zeit war einfach nur Genial....


ich bin inzwischen luxuscamper, und möchte mien fast 7 m wohnmobil nicht mehr missen.

bin grade am packen für den urlaub - ich könnte noch mehr platz gebrauchen,...

diesel : kommt drauf an, wir haben diesel. in der schweiz ist diesel allerdings am teuersten von allen kraftstoffsorten.

und oldtimer : mit 30 jahren kannst du das fahrzeug als oldtimer zulassen, dsa spart dann steuern, oder man zahlt keine mehr ?
aber - das ist nicht so einfach, da gibts auch spezielle regeln !!

und für 3000 euro einen bulli - hmmm - der kostet dann ja auch weiter. tüv, asu, gasprüfung,. reifen, bremsen, rost ?

hab letzt aufm camping einen bulli gesehen, also kein VW - keine ahnung, aber so ne art vw bus. selbstausbau.

da stand ne 2-er couch drin, und ein kasten in der ecke, das war die klimaanlage mit schlauch *g *.

vielleicht findest du auch einen schon fertigen ?

http://wc-n.de/pages/index.htm

http://wohnmobil-galerie.de/page_deutsch/index.htm

ist beides in hohenaspe, bei itzehoe, bei hamburg, weiß nicht, woher du bist,..

darf ich die links schreiben ? sonst bitte entfernen, dann gerne per pn.


ich fahre auch wieder los dieses Jahr.
Vorfreude ist doch die schönste Freude :D


Ich finde so einen Bus auch nicht schlecht, hätte gerne einen alten T1 Bus von VW richtig schön Retro.... das fände ich richtig toll :-)


Ich würde auf jeden Fall einen Diesel nehmen. Diese haben im Durchschnitt eine höhere Laufleistung (und der Sprit ist auch ein wenig billiger :P)
Weiters würde ich mich an deiner Stelle fragen, wie groß dein neues Gefährt haben soll :)
Soll es ein Bulli sein? Ein großer 9-Sitzer wie es z.B ein Fiat Ducato ist oder etwas in der Mitte drin? Das wäre dann ein Opel Vitara.
All diese genannten Autos kann ich empfehlen. Wobei bei den letzteren zwei die Innenausstattung selten in einer Camper-Ausführung ist. Diese müsste dann noch selbst eingebaut werden, wenn du ein wenig handwerklich begabt bist :) Mein Mann hat das alles selbst gemacht und so haben wir eine Menge Geld gespart, Geld das dann für den nächsten Trip draufgegangen ist B)


Zitat (maria.m @ 05.03.2016 18:26:20)
Das wäre dann ein Opel Vitara.

nee, der heißt Vivaro :P (oder meinst du den Movano??)
Außerdem hat die TEin glaube ich inzwischen entweder den Plan aufgegeben oder längst ein Gefährt gefunden :D


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