Auto verkaufen bei ebay


Moin,

wer einen Wagen loswerden will, ohne sich beim Händler über den Tisch ziehen zu lassen, der könnte doch auch mal versuchen, den Wagen bei ebay zu versteigern.
Der Vorteil ist, daß man genau weiß, wann der Schlitten verkauft ist. Ohne endlose Diskussionen, ohne Anrufe "was is letzte Preis?", ohne Termine, ohne viele Probefahrten.
Ich habe damit beste Erfahrungen gemacht.

Generell ist es so, daß alte, preiswerte Autos eher teurer verkauft werden, als gedacht, während teurere Autos eher weniger bringen, als gedacht.
Wer also seine alte Kiste loswerden möchte, hat eigentlich leichtes Spiel.

Wichtig sind nur ein paar Dinge:

- ausreichend Fotos, auf denen man auch etwas erkennen kann
- eine ausführliche Beschreibung des Autos
- ganz wichtig: ehrlich bleiben. Mängel auch aufzählen und auf Bildern zeigen
- Startpreis 1,- Euro
- kein Mindestgebot

Vor allem die letzten beiden Punkte sid immens wichtig, weil so der "Jagdtrieb" geweckt wird und ein theoretisches Schnäppchen drin ist. Ist in Wirklichkeit ja nicht so - es kommen genügend Schnäppchenjäger, die irgendwann ins Fieber geraten und am Schluss einen hohen Preis zahlen.

Wie gesagt - damit habe ich mehrfach schon sehr alte Autos gut verkauft.

Gruß

Alex

Bearbeitet von Alexander_MGSM am 09.05.2012 10:47:10


Die Frage stelle ich mir auch gerade, ob ich meinen alten Astra bei Ebay inseriere oder nicht.

War es nicht so, das speziell bei Autos, seitens Ebay eine höhere Gebühr verlangt wird?
Ich meine da mal was gehört zu haben.

Gestern habe ich erstmal übergangsweise den Wagen bei Ebay Kleinanzeigen inseriert.
Der Wagen ist seit gestern Abend 21.00 Uhr drin und es gibt schon einige Interessenten.

Die Methode ist kostenlos und vor allem regional. beim bieten auf Ebay bleibt immer so nen
flaues Gefühl im Magen ^^

Ne´n Verkauf an den Händler würde für mich aber auch nicht in Frage kommen ...


Hm, ich meine mich zu erinnern, daß ich etwa 50,- Euro an ebay gezahlt habe.
Aber das ist wirklich wesentlich weniger, als der Mindererlös beim Händler wäre.

Das A und O für einen hohen Verkaufspreis ist die ausführliche, genaue und freundliche Beschreibung. Dann sind die 50,- Euro schnell wieder drin


Wenn man einen "Teileträger" für 250 Euros verscherbeln will, kann man das bei eBay vielleicht machen. Aber wenn man dafür noch viel Geld haben möchte, wäre ich da mehr als vorsichtig, weil sich da unmengen an schwarzen Schafen tummeln. Kein Mensch, der seriös ein teures kaufen möchte, wird das ungesehen bei eBay ersteigern.
eBay Lokal ist da eine Alternative, da man den persönlichen Kontakt mit potentiellen Käufern findet. Oder z.B. einschlägige Fachforen für KFZ, die haben meistens auch einen Marktplatz.

Beim Händler bekommt man in der Regel am wenigsten, das ist wohl wahr. Dafür ist man dann aber auch wirklich auf der sicheren Seite. Meistens verkauft man ein FAhrzeug ja, bevor man es abmeldet. Und genau da ist das Risiko. Bei eBay kommt noch das Risiko dazu, daß man um das Geld beschissen wird und dann zum Übergabezeitpunkt mehere nicht so nette Genossen ankommen, und das Auto abholen, aber leider nicht so viel Geld dabei haben :ph34r:

Wie gesagt, und man muß sich ja auch mal überlegen, WER denn auf die Idee kommt, bei eBay ein Auto zu ersteigern, das er gar nicht kennt- das alleine würde mich schon davon abhalten.


Also, auch ich plädiere dafür, nicht auf ebay zu verkaufen, sofern Du es vorziehst, nicht mit netten jungen Menschen, ausgestattet mit der Argumentationshilfe Kloppe von Ikea, Bekanntschaft machen zu wollen.

Entweder Du inserierst in örtlichen Zeitungen oder auf den einschlägigen Internetseiten.

Am Problemlosesten geht es immer noch über den Händler.
Der versucht nicht zusätzlich, Dich nach der Besichtigung noch weiter runterzuhandeln wegen Kratzer hier und Delle dort.

Preise gibt es als Anhaltswerte auch auf den Seiten. Nur glaube nicht, dass ein Privatmensch den ausgeschriebenen Preis auch wirklich bekommt.

Gruß

Highlander


Ääähmm... wer sagt denn, dass man ein Auto nicht anschauen kann, bevor man es bei ebay ersteigert?
Meist steht es sogar im Auktionstext, daß der Verkäufer es wünscht, damit es hinterher kein Theater gibt. Der Verkäufer will in den meisten Fällen ja auch keinen Stress, sondern den Wagen schnell und unkompliziert loswerden. Und nicht mit reihenweise Export-Aufkäufern telefonieren, verhandeln, daß irgendwo noch eine Macke ist usw. Vielleicht braucht der Verkäufer ja auch das Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt, und der ist durch das Ende der Auktion ja genau definiert.

Eigentlich ist das ein normaler Privatverkauf, wie es auch über eine Anzeige bei mobile oder autoscout läuft. Nur mit dem Unterschied, daß der Preis nicht verhandelt wird, sondern auf eine Auktion geboten wird.
Und unangenehme Zeitgenossen kann man auch bei einem Privatverkauf antreffen.

Meinen vorletzten Wagen habe ich bei ebay ersteigert. Das war ein absolut korrektes Geschäft. Ich konnte die Bewertungen des Verkäufers einsehen, die waren gut. Wir haben telefoniert und uns dann getroffen und eine halbstündige Probefahrt gemacht. Ich konnte den Wagen untersuchen und mir eine Meinung bilden. Dann haben wir uns herzlich verabschiedet, ich bin heimgefahren und habe mein Gebot gemacht. Und gewonnen. Dann habe ich den Wagen abgeholt und bar bezahlt. Alles ohne Probleme.

Es klingt ein bißchen ungewöhnlich, gebe ich zu, aber man kann ja mal drüber nachdenken..

Gruß Alex


hi zusammen!
bei einer Auktion kanns Du erhebliche Verluste erziehlen wenn Du von Autos sowie deren Wert keine Ahnung hast.
Ich habe mein Wagen bei einem seriösen Autoankauf Spezialisten verkauft und würde dies jederzeit wieder tun.
Hier ein Link des Unternehmens:*** Link wurde entfernt ***


viele Grüße

Lisa


Ich habe auch einen alten Golf bei ebay verkauft.

Aber mit einem Festpreis plus Angebotsvorschläge.
Und selbstverständlich nicht ohne Besichtigung, denn das bedeutete ja, den Käufer über den Tisch zu ziehen.
Niemals würde ich ungesehen ein Auto kaufen, egal, wie alt das ist.
Und niemals würde ich einem Käufer das zumuten.

Setzt man es für 1 Euro ein, kann passieren, dass es für einen Minipreis oder gar für 1 Euro weggeht.
Es gibt ja keine Möglichkeit zu sehen, wie viele Interessenten es gibt.
Und es gibt bei ebay Phasen, besonders die mit schönem Wetter, in denen nichts los ist.
Ich rate daher dringend von einem 1,-- Euro Angebot ab.
So bald eine Person einen Euro geboten hat, ist der Einfluss auf den Ablauf dahin.

So, wie das bei Alex lief, ist das richtig.
Es gibt so lange keine Kloppe, wie man fair miteinander umgeht - egal, auf welcher Plattform man verkauft.
Kleinanzeigen bringen meist klar weniger Geld als ebay Original.



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