Campingbus gebraucht kaufen: wer hat Ahnung von Autos / Oldtimern?


Hallo Ihr,

gestern hab ich bei Frag-Mutti einen Beitrag reingesetzt und wiederhole mich hier bei den Vatis nochmal ganz dreist in der Hoffnung auf ein paar Antworten... ^_^

Natürlich hab ich schon ein bisschen im Netz gestöbert und einen Bus gefunden, den ich total klasse finde. Aber was heißt das schon? Wie gesagt, ich hab keine Ahnung, alles was ich weiß ist, dass ich maximal 3000€ aufbringen kann :ph34r: .

Ständig tun sich mir neue Fragen auf und ich hoffe, ich kann im Laufe der Zeit alle hier aufschreiben und bekomme Antworten darauf...

Z.B.

* was spricht für oder gegen einen Diesel, bzw. Benziner?
* welcher Kilometerstand bei welchem Alter und Preis ist akzeptabel?
* wie sind Campinbusse besteuert (bei manchen Anzeigen steht drinne, als WoMo zugelassen, spart Steuern, was muss das Gefährt dafür vorweisen)?
* gilt ein Bus von 1977 schon als Oldtimer, wenn ja, ist das günstiger?
* wem kann ich Anzeigen schicken, der mir sagt: Ist Schrott oder ein super Angebot? :D

PS: Ich sollte noch erwähnen, dass ich (wenn) das Busschen gegen meinen PKW eintauschen würde. Da ich z.Zt. sowieso kaum fahre, kann man die wenigen Strecken (z.B. einkaufen) wohl auch mit dem Bus zurücklegen...


Hier der Link zum Beitrag in FM:
Campingbus bei Frag-Mutti


Moin!!
Nun, als Laie ist es sehr schwierig, zwischen Schrott und Edelmetall zu unterscheiden.
Gerade wenn man weiter wegfahren will, ist ja eine hohe Zuverlässigkeit schon sehr wichtig.
Wenn man öfter ins Ausland fährt, würde ich darauf achten, daß es ein gängiges Modell ist, das zur not auch mal kleine Werkstätten reparieren können, und wo auch noch Teile für verfügbar sind. Das ist bei Baujahr 1977 zum Beispiel mitunter schwierig, selbst bei den noch sehr häufigen luftgekühlten VW´s... Ist dann auch eine Kostenfrage.
Bei Dieseln gibt es mehr und mehr das Problem der Umweltzonen- sie haben meistens keinen Partikelfilter, und den gibts meistens auch nicht zum Nachrüsten. Kommt also darauf an, wo man hin will und welche Gesetze dort zukünftig gelten.

Wichtig wäre, daß alle Papiere vollständig sind (wichtig zum Beispiel bei Gaseinbauten wie Heizung oder ). Bei längerer Standzeit gammeln natürlich viele bewegliche Teile kaputt wie z.B. Bremsen oder Achsteile, die so von Laien kaum prüfbar sind.
Und das erkennt man natürlich auch NICHT auf Fotos. Und wo der Rost schon fleißig am Werk ist (häufig nicht sichtbar!!, ansonsten sehr gerne an Karosserienähten) sollte man sowieso die Finger von lassen, wenn man nicht schweißen kann oder nur ein schmales Portemonnaie hat.

Den Plan, als Laie mit einem schon eher betagten Camper ohne viel Geld noch weit zu reisen, halte ich -mal so formuliert- für sehr gewagt.

Am besten einen, der sich auskennt, zum Probefahren mitnehmen, und sich dafür sehr viel Zeit lassen.Pauschalurteile nach Fotos oder noch besser vom Hörensagen taugen nix.

Hoffe, habe Dir jetzt nicht die Illusionen geraubt... :pfeifen:


Hab mal Deinen link zu FM geklickt...

Pupse im Kopp is natürlich auch ein Ausdruck.. :D
Dann würde ich auf jeden Fall einen Benziner bevorzugen, da die Steuern geringer sind (jedenfalls mit PKW- Zulassung) und die Folgekosten auf jeden Fall kalkulierbarer.
Und Informationen, Belege usw. über den Pflege- und Wartungszustand des Objektes einholen. Das wird bei älteren Fahrzeugen gerne sträflich vernachlässigt, und nur das Allernötigste getan. Allein ein Satz poröser Reifen, die Standplatten haben, können da schnell den Preis verdoppeln, denn Transporterreifen sind oft ziemlich teuer.

Ausrangierte und abgeschriebene Firmenfahrzeuge sehen oft recht mitgenommen aus, sind aber dafür meistens lückenlos gewartet und technisch in Ordnung. Und häufig recht günstig.


Ich hab da ja gerade einen im Auge, der mir außerordentlich gut gefällt...

Vielleicht schick ich dir mal den Link und du sagst, was du davon hältst?

Mein Onkel ist KFZ-Mechaniker bei VW und selbst T3-Camper, den würde ich im Ernstfall sowieso zu Rate ziehen. Wohnt nur leider so weit weg...


Hi!
Den link kannst Du mir gerne mal schicken, weiß aber nicht genau, wann ich dazu komme, Dir zu antworten...
Wenn Du einen Fachmann in der family hast, umso besser. Mit T3 gibt es bei höheren Laufleistungen z.B. öfter Getriebeprobleme, die sich durch starken Ölverlust bemerkbar machen. Das kann man leider auf Fotos auch nicht sehen... Da hilft nichts, außer eine ausgedehnte Probefahrt. Und eine Hebebühne wäre auch sehr dienlich.



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