Die Krise der Banken: was ists dran oder wie erlebt ihr sie?


Glücklicherweise haben wir im letzten Dezember fast alles an Aktien verkauft - den ein oder anderen Sparplan gehalten, aber was jetzt da abgeht, ist doch ohne Worte.

Selbst die Sparkassen sind schon betroffen, auch die haben mit meinem Geld sich auf ungesicherte Immobieliengeschäfte eingelassen - ist unser Geld noch sicher. Was denkt ihr - oder sollte ich es jetzt doch lieber anstatt es anzulegen im Sparstrumpf einlagern?


Alles hat immer 2 Seiten: ich bin froh darüber, nix zu haben, was im Ernstfall mir-nix-dir-nix wegsein kann. :ph34r:
Wo nichts ist, kann auch nichts den Bach runtergehen.


Ganz ehrlich - würd ich heute zu Geld kommen (was eh unwahrscheinlich ist) - ich würds in nen Kissenbezug einnähen, unterm Bett verstecken oder ähnliches.
Obwohl ich meiner Bank schon traue... aber unwohl wäre mir trotzdem irgendwie.

Aber, wie Bi(e)ne schon so schön sagte, was nicht da ist, kann nicht einfach verschwinden....


Lange waren einfache Leute nicht davon zu überzeugen, ihr Geld der Bank (und damit fremden Menschen, die sie nicht kannten) anzuvertrauen.
Das hat sich im Laufe der Jahrzehnte gewandelt: man vertraut den Menschen, mit denen man - auch wieder jahrzehnelang - zu tun hatte.
So ging es auch vielen Leuten vor der Inflation und dem black friday.
Man sollte wohl besser vorsichtig sein... und froh sein, nix zu haben, wo das Großkapital noch munter mit "wirtschaftet", oder?

Legt Euch lieber in Goldbarren in der Schweiz an, wenn Ihr was habt... und macht die ganze Geschichte langfristig. Schnelles Geld kann ebensoschnell weg sein.
Was immer die Finanzpolitik an Beruhigungsfoskeln rausgibt... hätte ich Geld, wäre ich damit mehr als vorsichtig. man darf heute nix mehr glauben.


Ich sehe es so wie Phoenixtear....
Ich habe meine Ersparnisse auf 3 Konten verteilt,weil ich zu viel Angst habe,dass irgendwass passiert.
Und je nachdem wie sich die Situation entwickelt,werde ich wohl das Geld irgendwo verstecken.
Ich habe zu meiner Bank kein Vertrauen mehr,nachdem sie sich schon viele peinliche Dinge geleistet haben.

Aber irgendwie hab ich Angst,dass sich die Situation verschlimmert. :(


Geld ist eh dooooooof.Ich wuerde lieber mit Muscheln oder Kies zahlen.


Auch Muscheln und Kies wären irgendwann ganz schnell alle, wollte man die (rein hypothetisch) in Zahlungsmittel umdenken. Der Mensch ist nun mal so (gottseidank nicht jeder einzelne), daß er nie genug bekommt.


ein wahres Wort, Bi(e)ne!
nur mal aus Interesse - was kost eigentlich n Goldbarren? das wollt ich schon immer mal wissen.... B)


Zitat (Phoenixtear @ 05.10.2008 10:45:33)
ein wahres Wort, Bi(e)ne!
nur mal aus Interesse - was kost eigentlich n Goldbarren? das wollt ich schon immer mal wissen.... B)

goldpreise werden aber auch an der börse gehandelt ;)

zur zeit würdest du ein sattes sümmchen an gold verdienen. die goldpreise sind so hoch wie schon laaaaange nicht mehr. :rolleyes:

ich schätze mal so 9'000 € pro barren.

na, bis dahin muss ich aber noch viele Sparstrümpfe stricken... danke Marcel!


Zitat (Phoenixtear @ 05.10.2008 11:02:34)
na, bis dahin muss ich aber noch viele Sparstrümpfe stricken... danke Marcel!

keine Ursache. :blumen:

Wenn ich das richtig verstehe, haben wir alle mit Spekulationen nichts zu tun, solange Gewinne gemacht werden.
Da man sich aber verspekuliert hat, gehts uns plötzlich was an. :pfeifen:

Sogar mit unseren Rentengeldern durften die Banken spekulieren, darum haben
die Politiker es plötzlich so eilig ganz viele Milliarden locker zu machen. :angry:

Jeder Schlosser weiß, nach fest kommt ab, unsere "sogenannten Intelligenzler" wissen das wohl nicht. rofl

Geld ist aber nie weg, es hat nur jemand anders, müßten mal suchen. ;)

LG-Sebring.


Zitat (Die Bi(e)ne @ 05.10.2008 00:26:39)
Lange waren einfache Leute nicht davon zu überzeugen, ihr Geld der Bank (und damit fremden Menschen, die sie nicht kannten) anzuvertrauen.
Das hat sich im Laufe der Jahrzehnte gewandelt: man vertraut den Menschen, mit denen man - auch wieder jahrzehnelang - zu tun hatte.
So ging es auch vielen Leuten vor der Inflation und dem black friday.
Man sollte wohl besser vorsichtig sein... und froh sein, nix zu haben, wo das Großkapital noch munter mit "wirtschaftet", oder?

Legt Euch lieber in Goldbarren in der Schweiz an, wenn Ihr was habt... und macht die ganze Geschichte langfristig. Schnelles Geld kann ebensoschnell weg sein.
Was immer die Finanzpolitik an Beruhigungsfoskeln rausgibt... hätte ich Geld, wäre ich damit mehr als vorsichtig. man darf heute nix mehr glauben.

Richtig, man darf wirklich nichts mehr glauben.
Vor einigen Jahren hat ein Politiker gesagt"Die Renten sind sicher".Von wegen, nix ist heute mehr sicher. Geld würde ich auch lieber verbuddeln, in Eigentum anlegen, in den Sparstrumpf stecken, noch viel lieber:Verjubeln!!.
Ich traue dem Braten nicht mehr und glauben tue ich schon gar nix .

Zitat (Sebring @ 05.10.2008 14:49:04)


Geld ist aber nie weg, es hat nur jemand anders, müßten mal suchen. ;)

Genau das mein ich auch, Sebring...
aber komischerweis hört man davon nie ein Wort...

Is' schon putzig: Die Banken werden von hochbezahlten Leuten geführt, die sich damit eigentlich auskennen sollten, verspekulieren das Geld der Bürger, und wenns den Bach runtergeht, soll dann Vater Staat und die Steuerzahler dafür aufkommen??
:blink:


Ich sagte grad heute zu meinem Mann, das ich glücklich bin das zu besitzen, was mann mit Geld nicht aufwerten kann!! Ich glaub ich strick mir noch nen Sparstrumpf ;) Meine Tante machte das so, als Sie starb hat man ihn beim abriss des Hauses gefunden!! Tolle überraschung war das!! :D Hab den Bankleuten noch nie ganz über den Weg getraut :ph34r:
L.g.: Rosenelfe


die krise ist fies, das stimmt. sie hat sich aber angekuendigt, wer also etwas retten wollte......weil er den banken nicht traute......hatte ziemlich viel zeit dazu.
seis drum

was mich an dem 'ueber die krise reden' stoert ist die einseitige betrachtungsweise der geschichte :
die banken sind boese und die baenker betruegen uns um unserer notgr...aehm notcent.
soweit sogut.

wenns uns aber mal nicht reicht....fuer den urlaub, ein neues auto, evtl sogar einen hauskauf....dann wetzen wir alle zu eben diesen betruegreischen institutionen und wollen von ihnen geld geliehen haben. klar muessen wir drauflegen beim zurueckzahlen, aber immerhin koennen wir uns kaufen was vorher nicht drin war.

oder andersrum, haben wir geld, bringen wirs zu genau denselben haeusern und wollen moeglicht viele zinsen haben. unser geld soll sich ordentlich vermehren.

wo aber kommt das geld her das wir uns leihen, resp. als zinsen ausgezahlt haben moechten????

konsequent waere :
schimpfen darf, wer nie eine bank in anspruch genommen hat und sie auch nie brauchen wird.

alles andere ist mitlaeufer-wischiwaschi.

:tomate:

gruss :blumen:
shewolf


Warum habt ihr Sorgen? :keineahnung:

Die Bundesregierung hat doch mittlerweile sämtliche Spareinlagen garantiert. rofl :lol: :pfeifen:

Bin ja mal gespannt wie die Sache mit der Hypo heute Nacht ausgeht...


Zitat (Sebring @ 05.10.2008 14:49:04)
Geld ist aber nie weg, es hat nur jemand anders, müßten mal suchen. ;)

Das ist aber eine Mischung aus echtem Geld und Spielgeld.
In Krisezeiten kommts drauf an, wer das echte hat. ;)

Gold ist auch nicht das Wahre. Beim Einkauf mußt du den Barren schmelzen, Probe nehmen und Analyse machen, obs auch wirklich reines Gold ist, was du kaufst. Außerdem ist die Differenz von Einkaufs- und Veraufspreis erheblich.

Zitat (Mosaik @ 05.10.2008 21:55:00)
Außerdem ist die Differenz von Einkaufs- und Verkaufspreis erheblich.

Dazu kommt noch die Devisenschwankungen (Dollarkurs)

Ich könnte abkotzen!
Diese blöden Bonzen-Bankenheinis hauen sich die Taschen voll, sobald ein angeblicher Gewinn erzielt wird, und jetzt, wo das ganze den Bach herunterggeht, soll die Pleite mit staatlichen Geldern finanziert werden?
Was ich daran zum Schreien ungerecht finde, ist, daß die, die das alles verbockt haben, nichts zu befürchten haben und die ein richtig fettes Leben führen können.

Ich gebe zu, mein Beitrag ist vielleicht nicht gerade fachkompetent, aber ich kann mich über den Sch*** total aufregen! :labern:


Es ist im Prinzip wie beim Roulette: Die Bank gewinnt immer. Und eine Bank zu sprengen kann nicht nur im Spielcasino erstrebenswert sein.

Ich würde raten, den Totalcrash abzuwarten und sich bei den folgenden Plünderungen zwei riesige Knarren und reichlich Spritvorräte zu besorgen. Der nächste Schritt aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit wird nämlich ein ziemlich gewaltiger sein. :wüste:

Tante Edith an Heiabutzi:
Die sog. fachkompetenten Beiträge zur Situation gehen mir mittlerweile eh mächtig auf die Eier. Der Kontext ist eh immer der gleiche: Wer sich die Rosette dran vergoldet hat, bekommt jetzt noch den Puderzucker reingeblasen, weil das für das Überleben der freien Welt angeblich ganz doll wichtig ist. :schlafen:

Bearbeitet von Koenich am 05.10.2008 22:53:54


Zitat (shewolf @ 05.10.2008 18:05:54)
konsequent waere :
schimpfen darf, wer nie eine bank in anspruch genommen hat und sie auch nie brauchen wird.

alles andere ist mitlaeufer-wischiwaschi.

Schimpfen darf ich grundsätzlich, so oft und so lange ich will B)
Ich lebe nun mal leider in einem Wirtschafts- und Finanzsystem, in dem ohne Banken nicht viel läuft (glaube kaum, dass z.B. mein Arbeitgeber sich drauf einlassen würde, mir jeden Monat mein Gehalt in bar auszuzahlen. Soweit ich weiß, muss man selbst für Hartz 4 ein Girokonto angeben? Also selbst, wer nix hat, braucht zum Überleben noch eine funktionierende Bankverbindung)... ;)
Trotzdem nehme ich mir das Recht, mich über gewissen Machenschaften aufzuregen und drüber zu schimpfen (Hab übrigens noch nie einen Kredit in Anspruch genommen. Aber das Girokonto, wie gesagt, werde ich wohl auch weiterhin brauchen).

Edit: Übrigens, dass es demnächst mal ganz gewaltig crashen wird, hat sich ja nun leider schon seit geraumer Zeit abgezeichnet, und es gibt / gab auch genügend Rufer in der Wüste, die seit geraumer Zeit davor gewarnt hatten. Aber das ist wohl so ähnlich wie mit den Ölpreisen: Im Prinzip konnte man es seit vielen Jahren wissen, dass sowas passieren wird. Aber wenn das Desaster dann mal da ist, dann sind auf einmal alle ganz entsetzt :mellow:

Bearbeitet von madreselva am 05.10.2008 22:52:46

Zitat (Heiabutzi @ 05.10.2008 22:25:00)

Was ich daran zum Schreien ungerecht finde, ist, daß die, die das alles verbockt haben, nichts zu befürchten haben und die ein richtig fettes Leben führen können.


:daumenhoch: Butzi, Du bringst es damit auf den Punkt.
Die, welche sowieso schon immer hatten, werden weiterhaben... egal, wie viele Kleine denn am Strick langsch... (das ist unfein).

Stimmt. :daumenhoch: So denken wohl viele...

Ich bin auch der Meinung das die Leute die in Chefetagen mit fremdem Geld managen persönlich haften sollten. Und zwar mit ihrem Privatvermögen! :labern:

Wäre das nämlich so, würden sich sicherlich viele überlegen wo sie ihre Unterschrift drunter setzten. Aber was juckts mich denn wenn ich fremdes Geld in den Sand setzte? :keineahnung: Eben, ist ja egal. was juckt mich das - meine Millionen sind doch sicher auf In- und Ausländischen Konten angelegt.

Normalerweise gehören die Leute die son Scheiß bauen auf Schadensersatz verklagt. Denen gehört das Geld abgenommen und dann auf Hartz4 gesetzt...

Nur wer glaubt das jetzt zB ein Franjo Poth von 347 Euro im Monat leben muss der täuscht sich... rofl Jetzt gehört halt alles seinen Brüdern oder seiner Frau - ist also nix pfändbar...

Sonst hat Butzi recht. Bei "Gewinnen" (Wenn auch nur auf dem Papier) wird sich erst mal die Taschen bis oben hin vollgestopft. Plötzlich hat die Firma dann doch ein paar Milliarden Miese gemacht - ist ja aber kein Problem. Jetzt werden eben wieder ein paar tausend Mitarbeiter entlassen. Man muss ja schließlich wieder einsparen. :wallbash:


Da gebe ich dir recht :labern: :wallbash: :wallbash:


Bestimmt ist es dann, wie man es in der Politik oft hat. Die Verantwortlichen treten zurück (grossherzige Tat :labern: ) und lassen die Nachrücker oder die Allgemeinheit das Süppchen auslöffeln.


Für mich sind die Meinungen von den sog. "Fachleuten" verwirrend. Habe unter "Bankenkrise", "Sind Bankguthaben sicher?" usw. gegoogelt.

Völlig widerspüchliche Meinungen von sog. Experten dazu. Einer verwies auf sein Wirtschaftsstudium und seine Erfahrungen, behauptete: selbst Kleinanlegersparverträge und Bundesschatzbriefe seien risikoreich. Hinweis: der Staat ist absolut pleite, wie können dauerhaft noch Gewinne für die Bürger herausspringen? "Es wird zum Crash kommen". Sein Tipp: Goldbarren in der Schweiz anlegen.

Der nächste "Experte" äußerte sich absolut im Gegenteil: "Ist alles nicht so dramatisch - Medienhysterie - die Anlagen sind sicher" (wie Angie heute auch erzählte).

Wem darf man glauben? Es hat sich schon so oft in der Geschichte herausgestellt, dass die Größen sich irren! Es kommt meist anders als man denkt ...

Ich kann mich hier einigen anschließen: wer nicht viel hat, hat nicht viel zu verlieren. Allerdings möchte ich mein über Jahre angespartes Guthaben im bescheidenen Rahmen (wenn es mir mal finanziell schlechter geht) in Sicherheit wissen.

Grüße Daddel :blumen:


http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,582490,00.html

Das hat mich schon umgehauen. Da werden übers WE milliardenschwere Hilfspakete geschnürt - und dann das. Aber vielleicht kam der neuerliche Absturz auch gerade wegen des Geldes der Regierungen, weil es so etwas wie Vertrauen in die Banken nicht mehr gibt und des Vater Staat mit unserem Geld richten soll.

Ich finde, diese Bankenkrise auch deswegen so schlimm, weil gerade die Banken die Garanten des Finanzsystems und damit auch unseres Wohlstandes sind oder vielleicht waren.

Und leider stimmt der alte Satz nicht, wenn jemand Geld verliert, dann muss es ja ein anderer gewonnen haben. Das Geld, das jetzt verloren wird, war ja nie da gewesen. Die Krise beruht auf faulen Krediten, also Geld das erst erwirtschaftet hätte werden müssen. Bank verleiht Geld, das sie glaubt wieder zu bekommen und spielt dann mit dem Geld, das sie gar nicht mehr hat auch noch weiter mit hochspekulativen Anlagen, Optionsgeschäfte, Leerverkäufe und ähnlichem.

Na ja, Geld futsch, Bank pleite, mal sehen, wie das noch weitergeht. Ich fühle mich ins 19. Jahrhundert versetzt und mir fällt dazu ein Roman von Ken Follet ein "Die Pfeiler der Macht".

Bearbeitet von markaha am 06.10.2008 20:51:26

Ist doch richtig das wir das Bankensystem retten, woher sollten denn die armen Vorstände sonst ihr Auskommen haben. :labern::wallbash:


Ich verstehe jetzt gar nix mehr! :hmm:
Ich denke, unser Staat ist so hoch verschuldet? Wo kommen denn die Milliarden (ich weiß jetzt nicht mehr, wieviele sie gestern in den Tagesthemen genannt haben) jetzt plötzlich her??? Ich begreife das nicht! *kopfkratz*
Werden wir hier etwa alle verarscht?
Im Gegenzug soll der Staat etwas mehr Kontrolle über das Bankengeschehen bekommen. Preisfrage: WER soll das denn verstauenswürdig kontrollieren? Die Politiker? *hust* Vielleicht eine spezielle Task-Force, die wiederum dann auch wieder "angemessene Jahresgehälter", also Milliarden benötigt?

Fragen über Fragen....

*büchsekaviaraufreiß*
*pulleschampusaufmach*

Na, denn: Prost!


Zitat (Heiabutzi @ 14.10.2008 22:05:29)
Ich denke, unser Staat ist so hoch verschuldet? Wo kommen denn die Milliarden (ich weiß jetzt nicht mehr, wieviele sie gestern in den Tagesthemen genannt haben) jetzt plötzlich her??? Ich begreife das nicht! *kopfkratz*
Werden wir hier etwa alle verarscht?

Klar sind wir sehr hoch verschuldet - hier hat man aber einen Weg gefunden, den Staat noch höher zu verschulden. An den Schulden werden die Bürger Deutschlands noch 100 Jahre zu knabbern haben. Es werden ja nur Zinsen gezahlt - nie eine Tilgung.
Wir schaffen es ja nicht einmal ohne neue Schulden auszukommen.
Normalerweise müsste man in wirtschaftlichen guten Zeiten, Schulden tilgen, denn in schlechten Zeiten ist es unmöglich.

Hmmm Hmmm Hmmmm.
Ich überleg mir jetzt dreimal, ob ich das bisschen Spargeld, was ich noch hier und da liegen habe, zusammenkratze und das Dach doch schon jetzt und nicht in 5 Jahren neu decken lasse. Dann isses weg und steckt im Haus und keiner kann's mir klauen, und auf meine Rente wird es auch nicht mehr angerechnet.

Oder ich nerve meine Schwester verstärkt damit, sich endlich Eigentum zu kaufen und schuster ihr was zu. Die würde jetzt Kredite zu Konditionen kriegen, da hätt ich mir vor 8 Jahren, als ich kaufte, alle Finger nach geleckt.

Spargeld anlegen ist schon seit Jahren nicht mehr lohnenswert. Jeder, der ein bisschen Ahnung hat, legt sein Geld in Werten an. Leider haben wir da alle unsere Hemmungen. Sind halt alle mit "Weltspartag" und dem Sparbuch zur Kommunion etc. groß geworden....


Das DGB Vorstandsmitglied Dietmar Hexel lehnt eine generelle Begrenzung von Managergehältern ab. Befürwortet jedoch ein Limit des Jahresgehalts von 500.000 €.

Labens


Zitat (labens @ 17.10.2008 02:55:07)
Das DGB Vorstandsmitglied Dietmar Hexel lehnt eine generelle Begrenzung von Managergehältern ab. Befürwortet jedoch ein Limit des Jahresgehalts von 500.000 €.

Labens

Ogottogott, die Armen. Also, das geht ja gar nicht. Das ist denen nun wirklich nicht zumutbar!
Ein klarer Fall für Amnesty International!

Bearbeitet von Heiabutzi am 17.10.2008 08:48:48

Zitat (labens @ 17.10.2008 02:55:07)
Das DGB Vorstandsmitglied Dietmar Hexel lehnt eine generelle Begrenzung von Managergehältern ab. Befürwortet jedoch ein Limit des Jahresgehalts von 500.000 €.

Labens

Ich :heul: gleich bei dem Gehalt die wissen gar nichts von den unteren Gehältern :kotz: :kotz: :kotz: Und unser schwer verdientes verzocken ohne dafür bestraft zu werden das ist unverständlich :wallbash:

Ja, aber der Ackermann :bigboss: verzichtet ja dieses Jahr auf seine Prämie zu Gunsten verdienter Mitarbeiter..
Ich bin dafür, dass Das Goldene Blatt ihm die Retter-Rose in Gold verleiht


:kotz:


wenn man soviel hat wie der, dann fällt einem das verzichten leicht :kotz: :kotz bei soviel Scheinheiligkeit wird mir ganz schlecht


Was würde geschehen, wenn jeder Bundesbürger am nächsten Tag sein Sparguthaben von seiner Bank abheben würde?

Wie kann die Regierung erklären, wie es möglich ist, wenn 100 % der Euros im Land verteilt werden, 105 % wieder zurück gezahlt wird?

Woher kommen diese 5 % auf einmal?

Wie funktioniert der Geldhandel in den Finanzmärkten?

Eine Antwort ist: Die Bundesbank könnte die Bundesbürger nie auszahlen. Das Geld ist einfach nicht mehr da!

Trailer

http://www.neueimpulse.org/index.php?id=8&tx_abdownloads_pi1[action]=getviewcatalog&tx_abdownloads_pi1[category_uid]=2&cHash=e4f331ff5a
unter Videos

kann der Film kostenlos herunter geladen und angeschaut werden.

Also, brennen und verschenken.

So funktioniert die wundersame Geldvermehrung auf den Geldmärkten.

Labens

Bearbeitet von labens am 21.10.2008 04:54:57


Neue Berufsbezeichnung: "Bankster".

Happy Hippo


Das ganze Theater wird immer schlimmer. Ich glaube auch bald ich verjubele mein bißchen Kohle. :wub:
Wenn ich nix mehr habe kann ich auch nix mehr verlieren. Stimmts. :bigboss: :gestatten:


Zum Glück senden die Nachrichten und die Presse immer nur das, was wir Bürger wirklich hören und lesen DÜRFEN. Also nur die Spitze des Eisberges.

Jedes Finanzsystem verfügt nur über eine festgelegte Geldmenge.Was darüber hinaus gedruckt wird, nennt sich Inflation.

Jetzt haben die Superschlauen und Superhabgierigen in den feinen Anzügen den Rest des noch in Umlauf befindlichen, zu ergatternden Geldes unter den Hammer gebracht. Denn: Spekulanten in den USA wissen nicht, wieviel Geld sich noch in Europa durch Aktien usw. dem Bürger wegstehlen - sprich "verdienen" lässt.

Nun ist die sprichwörtliche Kacke am dampfen. Die Banken haben nichts mehr. Also muss der Staat - also wir alle - für diese Fehlspekulationen gerade stehen. Denn - auch wenn die Staaten hoch verschuldet sind - WIR haben es ja noch. Überlegt euch mal, JEDER geht tagtäglich einkaufen. 7 oder 19 Prozent Märchensteuer. Fast jeder muss mindestens einmal in der Woche Tanken. 80 Cent pro Liter gehen in Steinbrücks Kassen. Einige von uns zahlen auch noch Lohnsteuern - oder Einkommenssteuern. Oder müssen vierteljährlich als kleine Selbstständige ihren Obulus an "Vater Staat" abführen. Was glaubt ihr wohl, kommt da tagtäglich zusammen? Richtig, es sind Milliarden.

Aber auch die sind irgendwann weg. So, wie 1929. Und dann? Dann ist der Kapitalismus wohl am Ende.

Hoffentlich bald........


Bis dahin: sollte ICH im Lotto gewinnen, bringe ich das Geld in die Schweiz, wechsle es in Franken und lasse den lieben Gott n guten Mann sein.


Gruß

Abraxas


ich bin zwar nicht in deutschland, aber unser staat ist BANKROTT! Staatsbankrott. wow.

Ich hab es schon vor Jahren gesagt, als hier alle Leute völlig ausser Rand und Band endlos viel Kohle gescheffelt haben, das kann nicht lange gut gehen! Bekannte von mir haben sich eine Villa gekauft mit 100 % Hypothek. Wie soll das denn gehen? Alles in ausländischen Krediten, jetzt sieht es arg schlimm aus mit den Raten. Euro oder Dollar haben wir nicht, sondern unsere gute alte Krone, die is kaum was wert.
Die Banken sind pleite und nun verstaatlicht worden. Ich hatte Aktien bei einer Bank, dh, so Bankanteile und die sind nun weg, weil die Bank ja pleite ist und aus der alten Bank nun die NEUEBANK geworden ist. Komisch nur, dass die Kredite, die man bei der alten BANK aufgenommen hat bleiben (und sogar MEHR geworden sind), aber die Besitzeranteile, die sind futsch. Find ich ja total dreist echt.
Obwohl man hier echt stinkesauer sein sollte, muss ich lachen wenn ich daran denke, dass die alten Bankbosse (immerhin mittlerweile gefeuert) ein MONATSGEHALT von 393.555,40 EURO :bigboss: !!!!! gescheffelt haben. Wer ist so unersetzbar, dass er soviel Lohn im Monat bekommt? Andere bekommen vielleicht 3000 Euro, aber fast vierhunderttausend???
Jetzt haben wir eine neue Bankdirektorin und die bekommt doppelt soviel Lohn wie unser Präsident! Die Bank ist doch verstaatlicht worden und die olle Schnepfe ist dem PRäsidenten dann doch "untertan". Wie kann die doppelt soviel Gehalt im Monat kriegen? Der bekommt schon viel zu viel finde ich, und scheffelt nebenbei hier und da. Lässt sich allen pipapo zahlen. sogar arztbesuche und krankenhausaufenthalte seiner frau. das muss jeder andere buerger doch auch zahlen, wieso die nicht, die ist doch nicht präsidentin.
Wisst ihr eigentlich wieviel Steuern ihr zahlt, was von Eurem Lohn abgezogen wird? Eine deutsche Freundin schrieb mir die Tage, dass 42 % ihres Lohnes abgezogen werden und sie nur 58% ausgezahlt bekommt. Das ist sau viel Abzug und sauwenig Gehalt.

ich find es zum :kotz:



:kotz: :kotz: :kotz: :kotz:

Bearbeitet von Nudel am 24.10.2008 20:17:52


guten abend zusammen,

ich denke es wird momentan einiges von den medien sehr stark hochgekocht (ein gutes beispiel dafür, ist, dass die BILD sich eingehend mit diesem thema auseinandergesetzt hat, über die qualität dieser auseinandersetzung lasse ich mich jetzt nicht aus)

fakt ist, wir haben eine krise
fakt ist, aber auch, dass diese krise noch von den medien durch panikmache aufgeblasen und verstärkt wird
fakt ist, dass es noch einige zeit dauern wird, bis sich die märkte beruhigen, aber ich bin der festen überzeugung, dass wir dem ende der krise näher sind, als dem anfang.


Zitat (s_a_v @ 24.10.2008 23:26:25)
guten abend zusammen,

ich denke es wird momentan einiges von den medien sehr stark hochgekocht (ein gutes beispiel dafür, ist, dass die BILD sich eingehend mit diesem thema auseinandergesetzt hat, über die qualität dieser auseinandersetzung lasse ich mich jetzt nicht aus)

fakt ist, wir haben eine krise
fakt ist, aber auch, dass diese krise noch von den medien durch panikmache aufgeblasen und verstärkt wird
fakt ist, dass es noch einige zeit dauern wird, bis sich die märkte beruhigen, aber ich bin der festen überzeugung, dass wir dem ende der krise näher sind, als dem anfang.

Gut gebrüllt, Löwe!


Und ich setzt noch einen oben drauf:

Es wäre alles längst nicht so weit gekommen, wenn man vor Jahren schon den Handel mit Aktien zum Zwecke der kurzfristigen Kapitalanlage (also unter 10 Jahren) verboten hätte!

Dann hätten nur diejenigen Aktien, die ein Unternehmen auch kennen und bewusst auf Gurnd von Tasachen sich zum Kauf oder Verkauf entscheiden.
(Und wenn mein Chef das hier liest, dann flieg ich hihi) :blumen:

Das Problem hier ist das die Menschen jetzt Angst haben zu investieren, was auch logisch und verständlich ist. Aber: wenn wir nicht mehr inmvestieren und unser Geld aus den banken nehmen bringt das eine echte Krise hervor denn die Banken werden dann noch weniger Geld haben und dann ist es schluss und aus.

Auch die Krise der 30er Jahre war so schlimm weil die Menschen voll Panik bekommmen haben und nahmen ihr ganzes Geld aus den Banken, und nun hatten diese keine flüssigen Mittel mehr um ihre Schulden abzubezahlen.

Also auch wenn man ein Teil zur Sicherheit aus der Bank rausnimmt sollte man schon den größten Teil doch auf dem Kono lassen, so das die Wirtschaft die möglichkeit hat wieder auf den Beinen zu kommen.



Kostenloser Newsletter