Erörterung zum Thema "Modetrends?"


Hey!

Brauche dringend pro Argumente warum man Modetrends mitmachen sollte. :) Contra-Argumente hab ich schon^^

Lg


Hm, also das einzige Argument was mir einfällt, sind berufliche Gründe. In bestimmten Branchen wird erwartet, dass man modisch aussieht. Damit meine ich Berufe, die mit Mode zu tun haben.


In manchen Kreisen ist es auch vonnöten jeden Modetrend mitzumachen, um "in" zu sein, oder um nicht schief angesehen zu werden.


Nur mal so, spontane Einfälle :ph34r: :

- um die einheimischen Arbeitsplätze zu erhalten ( Industrie )
- um die Wirtschaft anzukurbeln ( was zwangsläufig auch zu Nebeneinnahmen beim Styling führt)
- um "up to date" zu sein
- um seinen eigenen Marktwert bei der Partnerwahl zu erhöhen ( Vorher / Nachher Fotoserien )
- um Platz im eigenen Kleiderschrank zu schaffen ( Ausmisten alter Kleidung )
- um die vorhandenen Rohstoffe der dritten Welt zu verbrauchen (Import / Export )
- um den Arbeitgeber zufrieden zu stellen
- um gesellschaftlich akzeptiert zu werden
- um die Modedesigner nicht arbeitslos zu machen durch Stagnation ( neue Einfälle, Inspiration für jede Modemesse durch die Veränderung der Mode nach Austestung der Alltagstauglichkeit )

Die aufgeführten Punkte entsprechen nicht der persönlichen Meinung der Autorin. :lol:


um.... seine Hausaufgaben selbst zu machen? ;)


Zitat (Cambria @ 05.03.2009 23:39:48)
um.... seine Hausaufgaben selbst zu machen? ;)

rofl
Ja, und wenn sie schlau ist, baut sie alle Argumente von Freesie mit ein, die sind nämlich unschlagbar!!!!

Zitat (Freesie @ 05.03.2009 20:58:28)
- um die einheimischen Arbeitsplätze zu erhalten ( Industrie )

das wäre zwar ein super Argument. Leider nur wird die Kleidung die wir tragen zu 99,9 % in Billiglohnländer produziert. :labern:

Zitat (Cambria @ 05.03.2009 23:39:48)
um.... seine Hausaufgaben selbst zu machen? ;)

Weiß ich doch....! :lol:
In der Annahme, dass die Zahl hinter dem Nick Prinzess, dem Geburtsjahr entspricht, habe ich der 15- 16 Jährigen etwas zur Seite stehen wollen, was marktwirtschaftliche Zusammenhänge angeht :ph34r: , die nämlich ( leider Gottes) erst Stoff der Stufen 12 und 13 sind.
So kann sie eventuell in den "Laberfächern" ( SoWi, Politik oder Erdkunde ) punkten und hat etwas mehr Spielraum für die Versetzungsrelevanten. ;)

Aber stimmt schon : Pädagogisch sinnvoll war das nicht.
*schäm*

@ Sammy
Da hast du leider vollkommen recht :( , aber mir ging es auch um das 0, 1 Prozent. ;)

ich glaube auch, dass princess argumente braucht um ihre eltern zu überzeugen.

sehr clever, sich hier zu melden!


So richtig gute Argumente pro Modetrends fallen mir leider keine ein :rolleyes:

Das einzige Argument dafür wäre, dass man Spaß daran hat, Trends mitzumachen...


Mir fallen auch keine Argumente ein, die für die Modetrends sprechen.
Ich kleide mich modern, kaufe, was mir gefällt und was mein Geldbeutel zuläßt. Sehe aber zu, dass ich für das Geld auch Qualität bekomme. Mir nutzt der modischste Fummel für 70 Euro nix, wenn er nach zweimal waschen fritte ist.
Ich bin auch ohne ein Modepüppchen zu sein, ein Mensch. Jemand, der liebt und geliebt wird. Werde ich mehr angesehen, wenn ich modischer gekleidet bin?
Vielleicht angesehen im Sinne von begucken, aber bin ich dadurch ein wertvollerer Mensch?
Ja, da fällt mir ein: jemand, der im Berufsleben Publikumsverkehr hat sollte schon modischer gekleidet sein. Sprich, er sollte nicht gerade im Jogginganzug und Westernstiefel zur Arbeit erscheinen. Sei es das Frollein vom Amt oder der Busfahrer.

Und zu Hause, wie halte ich es da? Klar, in der Woche etwas modischer, da ich ja nicht als Prolet im Büro gelten will. Aber kaum zu Hause, raus aus den Klamotten. Dann kann es auch gerne der Gammellook sein. So wie jetzt. Verwaschene Bluejeans, weißes T-Shirt aus der letzten Saison, und mein lila Strickschal.
Nein, ich schäme mich nicht, denn ich bin ich.


Ich war grade spazieren und wenn ich mich grade auf der Strasse umschaue, dann ist der 'Trend' derzeit nicht so 100% auszumachen.
in den 80ern sind wir (fast) alles mit toupierten Haaren, Leggins und Schulterpolstern rumgelaufen... was den meisten von uns heute "todsterbendpeinlich" ist. *schäm*
In den 90ern war man nur Cool, wenn man so graphisch wie möglich war, und alles am besten in Schwarz-weiß. B)
Heute ist es viel schwieriger. Der Trend ist von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich. Die einen tragen Leggins, die anderen tief sitzende Hosen.. nein, Moment, das war letztes Jahr, jetzt sind die Hosen wieder weit, oder doch nicht...? :blink:
Worauf ich hinaus will ist, daß die Mode mehr denn je ein Zugehörigkeitssymbol zu einer bestimmten Gruppe und ihren Werten ist.
Das beste Argument für einen Trend ist also der Wert, der dadurch zur Schau getragen wird.
Ist der Wert, daß man aussehen möchte, wie in einer bestimmten Serie (solange es nicht gleich 'Lost' ist, das könnte auf der Strasse schwer zu tragen sein) oder diese Lebensgefühl in sich (und seiner Umgebung) haben möchte?
Oder ist es die Band, die so erfolgreich ist, daß sie es Wert ist, kopiert zu werden, weil man sofort als Fan identifiziert werden möchte?
Oder man möchte unglaublich individuell sein, und damit das gleiche tun wie alle, die bei einer Kaufhauskette die total individuellen Outfits aus dem Schaufenster kaufen.
Ich finde es durchaus legitim, 'dazugehören' zu wollen, oder zumindest nicht zu sehr aufzufallen, halte es aber für fast unmöglich, angesichts der Vielfalt der möglichen Bewegungen, denen man sich anschließen kann. Wenn man also einen Trend gefunden hat, der einem gefällt, sollte man den festhalten und sich dran halten... und in 10Jahren immer noch dazu stehen können ^_^ oder ? :unsure:
grüße
ZweiterVersuch

Bearbeitet von ZweiterVersuch am 15.03.2009 17:15:40



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