Bevor ich mir einen Hund oder ein Tier kaufe: Nachdenken, bevor man kauft


Für alle die sich einen Hund oder ein Tier zulegen wollen

Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen.

Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.

Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest.

Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil Du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabies, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe".

Als sie aber grösser waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung - denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre.

Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge.

Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.

Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiss, Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet - auch mit "Stammbaum". Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen.

Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?".

Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete.

Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte.

Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?"

Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid". Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr galt. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten.

Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen.




Einige Worte des Autors:

Wenn "Wie konntest Du?" Tränen in Ihre Augen trieb, dann erging es Ihnen genauso wie mir, als ich dies schrieb. Jedermann ist es erlaubt diese Geschichte weiterzugeben, solange es einem nicht kommerziellen Zweck dient. Erklären Sie der öffentlichkeit, dass die Entscheidung, ein Haustier in eine Familie aufzunehmen, eine wichtige für das Leben ist, dass Tiere unsere Liebe und unseren Respekt verdienen

Jim Willis.


Jep, ich mußte mir auch eine Träne wegwischen.

Ich dachte dabei gerade an Bekannte von mir, die zur Zeit eche süße Welpen haben. Sie möchte sie kurz vor Weihnachten vermitteln. Und ich habe jetzt schon die schlimme Ahnung, daß die meisten Welpen dann im Tierheim landen, wenn die neuen Besitzer merken, daß das "Weihnachtsgeschenk" doch mehr Arbeit macht als Freude :heul: ...

Die armen kleinen, ich mag so gar nicht daran denken. Das sind so süße Mischlinge. Leider weiß man eben auch nicht, wie groß die werden und wie sie später aussehen. Noch nen Faktor mehr, der evtl Auslöser ist, daß sie im Tierheim landen.

"Wie werdet ihr das nur können...?"


Auch nachdenkenswert:

Gebet eines Hundes

Denk daran, bevor du mich zu dir holst - meine Lebenszeit beträgt 10-15 Jahre.

Jede Trennung von dir bringt mir Schmerz und Leid.

Liebe mich so wie ich bin - auch ich liebe dich so wie du es dir vorstellst - bedingungslos.

Sprich meine Sprache oder lasse mir Zeit zu begreifen, was du von mir verlangst.

Strafe mich nicht ungerecht oder sperre mich zur Strafe ein - deine Freiheit, deine Arbeit, deine Freunde - ich habe nur dich.

Schlage mich nicht. auch wenn mein Kiefer die Knöchel deiner Hand zerbrechen könnten - ich tue es nicht !

Bedenke: was immer du tust, es bleibt in meinem Gedächtnis.

Sprich mit mir. Wenn ich auch nicht jedes Wort verstehe - ich weis wie es deine Stimme sagt.

Pflege mich und achte auf meine Gesundheit damit ich dir lange Freude bereiten kann.

Sorge dich um mich wenn ich alt und gebrechlich werde - auch du wirst alt.

Geh den letzten Weg mit mir. Denke nicht, du kannst es nicht. Lass es keinen anderen tun. Alles ist leichter für mich mit dir.

Autor mir unbekannt.
Gefunden :
www.bernerportal.de


Zitat (lassie @ 30.11.2007 00:40:28)

Geh den letzten Weg mit mir. Denke nicht, du kannst es nicht. Lass es keinen anderen tun. Alles ist leichter für mich mit dir.

Autor mir unbekannt.
Gefunden :
www.bernerportal.de

Das ist echt das rührendste und zugleich härteste was ich je in diesem Zusammenhang gelesen habe.

Bei mir wars kein Hund aber ich heule heute noch bei der Erinnerung, daß ich den Weg nicht bis ganz zuletzt mitgegangen bin, sondern sie kurz vorm Ende mit jemand fremdes gehen hab lassen.

Ich hab sie noch in die Praxis begleitet aber ihren allerletzten Weg mußte sie in der Hand einer fremden Person gehen.

Weil ich es nicht konnte, weil ich nicht stark genug war unter meinen Tränen ein Nicken, ein Ja herauszupressen....

:heul: :heul: :heul:


Ich habe den Text gar nicht erst zuende gelesen, weil ich sowas einfach nicht ertrage! Mir krampft sich bei sowas sofort der Magen zusammen.

Tierquäler und Menschen, die Tiere einfach aussetzen, sollen in der Hölle schmoren!

In unserer Stadt hat im Frühjahr jemand seinen kleinen Hund mit der Leine an einen schweren Stein gebunden und in einen Kanal geworfen! :o Glück für den Kleinen: Das war so eine Leine, die länger wird, wenn man einen Knopf drückt und das muss wohl beim Aufprall auf´s Wasser ausgelöst worden sein. So ist der Hund nicht ganz untergegangen, sondern die Schnauze guckte noch raus. :o Eine frühere Kollegin von mir hat den Hund zufällig entdeckt (auch nur, weil ihr eigener Hund den Kleinen bemerkt hat) und dafür gesorgt, dass der Hund gerettet wird. Was für Schweine machen sowas?! :labern:

Wir hatte noch nie einen Hund (wenig Zeit und - ehrlich gesagt - ein bisschen Angst vor der Verantwortung), aber mal einen total zahmen, witzigen Wellensittich. Als der gestorben ist, waren mein Mann und ich eine Woche richtig krank davon! Wir haben beide wenig gegessen und viel geweint. Es war "nur" ein Wellensittich, aber Haustiere können einem so an´s Herz wachsen....


:heul:


Ich habe beide Texte schon gelesen weil sie gerade im Tierschutz öfter auftauchen, aber sie tun mir jedesmal weh :(:(

Genauso wie dieser Text..

My Webpage

Auf der Seite einfach runterscrollen bis die Geschichte von Bella auftaucht...

Ich habe die Geschichte nicht aufgeschrieben weil sie zu lang ist, aber sie zeigt wie unachtsam genug Menschen mit tieren umgehen, oder gerade mit Tieren die anders ticken als gedacht :(

Mir zerreisst es dabei einfach das Herz :heul::heul:

Und genau darum habe ich mir viele Gedanken gemacht, ich weiß dass unser Hund/ unsere Hunde ihr Leben lang bei uns bleiben und ich (genau wie bei meinen Katzen) immer darum kämpfen werde -_-

Bearbeitet von Blackcat am 30.11.2007 08:34:42


:heul: :heul: :heul: :heul:


Und wieviel unschuldige Tiere werden wieder unterm Weihnachtsbaum liegen????

Es ist wirklich zum :heul: :heul: :heul:

Wenn sie nicht mehr gebraucht werden, dann werden sie entsorgt. :wallbash:


Ich sitze hier und heule mir die Seele aus dem Leib! Mußte vor 10 Monaten meinen Hasso einschläfern lassen - er war krank - es schmerzt immernoch so sehr, ich habe meinen besten Freund verloren! Ich weiß nicht wie Menschen so grausam sein können...


Zitat (Alte Eule @ 30.11.2007 08:43:19)
Ich sitze hier und heule mir die Seele aus dem Leib! Mußte vor 10 Monaten meinen Hasso einschläfern lassen - er war krank - es schmerzt immernoch so sehr, ich habe meinen besten Freund verloren! Ich weiß nicht wie Menschen so grausam sein können...

:trösten: :trösten:

Ich kann dich verstehen, man wird seinen pelzigen Freund lange vermissen...

Zitat (Mellly @ 30.11.2007 00:46:46)
Das ist echt das rührendste und zugleich härteste was ich je in diesem Zusammenhang gelesen habe.

Bei mir wars kein Hund aber ich heule heute noch bei der Erinnerung, daß ich den Weg nicht bis ganz zuletzt mitgegangen bin, sondern sie kurz vorm Ende mit jemand fremdes gehen hab lassen.

Ich hab sie noch in die Praxis begleitet aber ihren allerletzten Weg mußte sie in der Hand einer fremden Person gehen.

Weil ich es nicht konnte, weil ich nicht stark genug war unter meinen Tränen ein Nicken, ein Ja herauszupressen....

Mach dir keine Vorwürfe Melly, ich habe das für meine Freundin auch getan. Gerade bei den eigenen Tieren fällt dieser Schritt unendlich schwer und ich denke wichtig ist dass sich das Tier geliebt gefühlt hat :trösten: :trösten:

www.buffys-tagebuch.ch.vu
Auch das passt immer wieder zum unüberlegten Anschaffen von Tieren.

Ich seh selber immer wieder wie Leute bei uns anrufen und eine Katze haben wollen, als Weihnachtsgeschenk. Erwachsene Menschen, aber nein, es muss eine Überraschung sein, und wir sollen die Katze bitte am 24. liefern, die soll unter den Christbaum.
Solchen Leuten empfehlen wir Stofftiere.

Ich versteh nicht, wie man die Entscheidung für die nächsten gemeinsamen 15 Jahre auf so einer Basis treffen kann.

Bearbeitet von Gift am 30.11.2007 09:34:31


:heul: :heul: :schnäuzen: :traurig:

hatte auch mal nen hamster und ne katze und n hasen.......... schlimm! darum mag ich nicht mehr- hat mir jedesmal das herz zerissen


Bearbeitet von sirena am 30.11.2007 09:32:32

Die Welt ist doch so riesengroß

und ich so winzig klein....

warum soll denn da grad für mich

kein Platz zu finden sein ?

unbekannter Verfasser


Das habe ich heute auch dazu gelesen... :(

:heul:


Zitat (Gassine @ 30.11.2007 10:46:14)
:heul:

Ja so geht es mir auch immer wieder wenn ich so etwas trauriges lese oder sehe... ich verstehe dann die Welt nicht mehr :schnäuzen: :schnäuzen:

Ich verstehe auch nicht, wie Leute Tiere für sich oder ihre Kinder anschaffen, ohne zu überlegen, wie alt dieses Tier wird, wie man es im Urlaub versorgen lassen möchte, etc.

:wallbash:

Es gibt zu viele hirnlose Menschen auf der Welt.


wenn ich einamal so etwas mitbekomme, wie jemand ein Tier quält, dann garantiere ich für nichts! Sehe immer kleine Kinder mit Hunden spazieren, die noch gar nicht wissen wie man mit so einem Tier umgeht! Nur weil die Eltern keinen Bock haben! Ich bin stinksauer :labern:


Zitat (Alte Eule @ 30.11.2007 08:43:19)
Ich sitze hier und heule mir die Seele aus dem Leib! Mußte vor 10 Monaten meinen Hasso einschläfern lassen - er war krank - es schmerzt immernoch so sehr, ich habe meinen besten Freund verloren! Ich weiß nicht wie Menschen so grausam sein können...

Ich wünsche dir viele positive Gedanken,wenn du an deinen Freund denkst. :trösten:

Mellly,es hat mich eine gewaltige Überwindung gekostet,meinen vierbeinigen Kumpel zu begleiten.Er ist in meinen Armen gestorben...und es hat mir bei meiner Entscheidung "geholfen",das auch sonst keiner wollte oder konnte.
Wichtig ist wirklich nur,das jemand dabei war,der das Tier geliebt hat.
Ich sage ganz ehrlich....dem Onkel,den sonst nichts umschmeisst,hat das einen gewaltigen Knacks gegeben.Es ist schon Jahre her und ich möchte trotzdem keinen neuen Kumpel...
Ich habe schon Kollegen in das Tierheim begleitet,die sich einen Hund wünschten...ich kenne Kollegen und Freunde mit Hunden.Normalerweise mögen mich Tiere...die springen mich an und lassen sich streicheln und ich geniesse das.
Aber da ist keine Sehnsucht mehr nach einem Hund...ich will das nicht nochmal. <_<

Zitat (Undie @ 30.11.2007 11:44:44)
Ich sage ganz ehrlich....dem Onkel,den sonst nichts umschmeisst,hat das einen gewaltigen Knacks gegeben.Es ist schon Jahre her und ich möchte trotzdem keinen neuen Kumpel...
Ich habe schon Kollegen in das Tierheim begleitet,die sich einen Hund wünschten...ich kenne Kollegen und Freunde mit Hunden.Normalerweise mögen mich Tiere...die springen mich an und lassen sich streicheln und ich geniesse das.
Aber da ist keine Sehnsucht mehr nach einem Hund...ich will das nicht nochmal. <_<

Kann dich verstehen, geht mir auch so! Mein Freund mag auch wieder einen, aber ich werd niewieder solche Gefühle für einen Hund haben können! Außerdem hab ich Angst vor dem Moment, wenn er wieder gehen muß...
Jetzt wollen wir erstmal 2 kleine Rosenköpfchen haben, aber nicht als Ersatz, denn ihn kann man nicht ersetzen

Ich finde man sollte die wunderschönen gemeinsamen Jahre nicht auf den Moment des Abschieds und die Zeit der Trauer reduzieren.
Die Trauer zeigt ja nur, wie schön die Zeit davor war.


Wir haben eine andere Katze danach bekommen, obwohl ich eigentlich auch nicht mehr wollte. Aber letztendlich sehe ich es so, meine Tiere haben bei mir ein sehr schönes Leben, ich tue was ich kann für alle. Warum soll ich nicht einem anderen die Chance geben das auch zu genießen?

Zum Leben gehört das Sterben dazu, gleich wie schwer es uns fällt. Aber ich weiß auch dass mein Tier ein schönes geliebtes Leben kennengelernt hat. Man kann kein Tier ersetzen, mein Miki fehlt mir manchmal schrecklich, aber wenn ich Caspar so ansehe (er ist auch aus dem Tierheim) dann weiß ich dass es richtig war... :wub: :wub:


Zitat (Gift @ 30.11.2007 12:03:38)
Ich finde man sollte die wunderschönen gemeinsamen Jahre nicht auf den Moment des Abschieds und die Zeit der Trauer reduzieren.
Die Trauer zeigt ja nur, wie schön die Zeit davor war.

Schön gesagt....aber wer tut das denn ?
Genauso wie man akzeptieren kann,das es Leute gibt,die gleich wieder ein Haustier brauchen,sollte man akzeptieren können,das es welche gibt,die das eben nicht sofort oder gar nicht mehr können.
Zu sagen,das jemand,der kein Tier mehr will,nur an den Abschied und die Trauer denkt....das ist genauso behämmert,wie zu sagen,das z.B. Blackcat ihren kleinen Freund völlig vergessen hat und sich schnell Ersatz geholt hat.

vor kurzem hat meine nachbarin erzählt, dass sie ihren hund weggeben will, weil sie neben job und kinder keine zeit hat. wenn ich könnte würd ich ihn nehmen, aber ich bin mir bewusst (im gegensatz zu vielen anderen) dass ich in den nächsten 7-8 jahren um meine kids keine zeit für tiere hab...


Zitat (Undie @ 30.11.2007 12:16:35)
Schön gesagt....aber wer tut das denn ?
Genauso wie man akzeptieren kann,das es Leute gibt,die gleich wieder ein Haustier brauchen,sollte man akzeptieren können,das es welche gibt,die das eben nicht sofort oder gar nicht mehr können.
Zu sagen,das jemand,der kein Tier mehr will,nur an den Abschied und die Trauer denkt....das ist genauso behämmert,wie zu sagen,das z.B. Blackcat ihren kleinen Freund völlig vergessen hat und sich schnell Ersatz geholt hat.

Ja, und schön, dass du da wieder Dinge reininterpretierst, die ich gar nicht gesagt habe...

Zitat (Undie @ 30.11.2007 12:16:35)
Schön gesagt....aber wer tut das denn ?
Genauso wie man akzeptieren kann,das es Leute gibt,die gleich wieder ein Haustier brauchen,sollte man akzeptieren können,das es welche gibt,die das eben nicht sofort oder gar nicht mehr können.
Zu sagen,das jemand,der kein Tier mehr will,nur an den Abschied und die Trauer denkt....das ist genauso behämmert,wie zu sagen,das z.B. Blackcat ihren kleinen Freund völlig vergessen hat und sich schnell Ersatz geholt hat.

Da gebe ich dir recht, ich habe meinen Süßen nicht vergessen und er ist heute noch so präsent wie vor 1,5 Jahren. Es war nur so dass meine Tochter unendlich unter dem Verlust ihres Kumpels gelitten hat und Caspar hatte etwas ganz besonderes an sich. Vielleicht hat er mich an Miki erinnert als ich ihn im Tierheim gesehen habe. Caspar ist kein Ersatz, er ist eine Bereicherung in der Gruppe auf andere Art, da er sich total von Miki unterscheidet. Aber für meine Tochter war es gut (ich hätte noch gewartet) sie konnte ihre Trauer verarbeiten indem sie Mikis Tod als Zeichen nahm um einem anderen armen Tier ein gutes Zuhause zu geben. Trotzdem schauen wir oft Bilder an oder erzählen von unserem Schmusemonster :wub: :wub:

Trotzdem trauert jeder anders und nicht jeder Mensch kann aktzeptieren dass die Aufnahme eines Tieres auch den Tod bringt, eben weil sie nicht so lange wie wir leben. Aber es denkt auch nicht jeder gleich ans Sterben wenn ein neues Fellbündel einzieht. Wir sind nunmal alle unterschiedlich und Jeder muss seinen eigenen Weg finden :trösten:

Ja, diese Geschichte hat mich sehr ergriffen und es trieb mir die Tränen in die Augen!

Da wir am 20.12. 4 kleine Labradorwelpen in hoffentlich liebe Hände abgeben, habe ich beschlossen, jedem neuen Besitzer einen Ausdruck dieser Geschichte sozusagen als "Leitfaden" mit auf den Weg zu geben.


Bei jedem Tier das ich verloren habe war die Trauer kaum
zu ertragen. Jedesmal habe ich mir gesagt das willst du nicht
nochmal erleben.
Aber nach genügend Abstand merkte ich auch immer wieder,
dass mir ohne ein Tier im Haus etwas entscheidendes fehlt.

Keines meiner verstorbenen Tiere ist vergessen und ein jedes
behält für immer einen Platz in meinem Herzen.


Nicht nur das, lassie.
Man muß sich auch jedesmal selbst fragen, ob der verlorene Kumpel nicht auch gewollt hätte, daß es einem anderen Artgenossen nicht genauso gut gehen sollte, wie es ihm bei seinem Herrchen/Frauchen gegangen ist. Ich denke, diese Frage kann man eigentlich mit nichts anderem als Ja beantworten. Es gibt so viele traurige Kreaturen im Tierheim. Sie haben doch ne Chance verdient.


Zitat (Gift @ 30.11.2007 12:36:29)
Ja, und schön, dass du da wieder Dinge reininterpretierst, die ich gar nicht gesagt habe...

Wieder ? :hmm:
Trotzdem schön,das du es schön fandest.... :pfeifen:
Gift,versprüh kein Gift..... :blumen:
Ein dickes Sorry,wenn ich dich falsch verstanden haben sollte... ;)
Zitat (lassie)
Bei jedem Tier das ich verloren habe war die Trauer kaum
zu ertragen. Jedesmal habe ich mir gesagt das willst du nicht
nochmal erleben.
Aber nach genügend Abstand merkte ich auch immer wieder,
dass mir ohne ein Tier im Haus etwas entscheidendes fehlt.

So ist es wohl...und in die Zukunft kann man nicht sehen...ein "sehr lange" muss ja nicht automatisch "niemals" heissen.

Zitat (Wyvern @ 30.11.2007 14:25:35)

Man muß sich auch jedesmal selbst fragen, ob der verlorene Kumpel nicht auch gewollt hätte, daß es einem anderen Artgenossen nicht genauso gut gehen sollte, wie es ihm bei seinem Herrchen/Frauchen gegangen ist.

So ähnlich empfinde ich das auch.

Meine bisher letzte Hündin musste ich im Frühjahr 2004 einschläfern lassen. Sie war 13 Jahre alt und hatte Krebs. Wir wussten, dass ihr Ende nicht mehr weit war. Aber solange sie wenigstens für kurze Zeit noch rumsprang und fröhlich war, konnten wir uns nicht dazu durchringen.

Eines Samstagmorgens dann, beobachtete ich während des Frühstücks, wie sie kaum noch die Kraft hatte, aus ihrem Korb zu steigen. Anschließend lief sie ständig im Kreis, würgte und knickte mit den Beinen immer weider ein. Da wusste ich - es war soweit, das wollte ich ihr nicht mehr zumuten und ich konnte es auch nicht mehr mit ansehen.

Ein Anruf beim Tierarzt und eine Stunde später konnten wir kommen. Mein Mann trug sie zum Auto, zu Fuß schaffte sie den Weg nicht mehr. Es war eigenartig, von dem Moment an, war der Ausdruck in ihren Augen anders. Er war nicht mehr voller Qual und Schmerz, er war irgendwie gelöst, so, als wüsste sie, was ihr bevorstand und als wäre sie dankbar dafür.

Beim Tierarzt heulte ich Rotz und Wasser und er wollte mich schon hinausschicken. Aber das hätte ich nie im Leben fertiggebracht. Ich hielt sie in den Armen, bis sie eingeschlafen war und ihren letzten Blick vergesse ich niemals wieder. Ich bin sicher, es fiel ihr genauso schwer, mich zurückzulassen, wie es mir schwerfiel, sie gehen zu lassen. Und doch wussten wir beide, dass es keinen anderen Weg mehr gab. Ein letzter Blick voller Dankbarkeit und mein bester Freund, der mich 13 Jahre lang auf Schritt und Tritt begleitet hatte, ließ mich alleine.

Die Wochen, die folgten, waren unerträglich, ständig meinte ich, ihre Schritte zu hören. Still war es im Haus, die ganze Familie trauerte. Immer wieder dachte ich an einen neuen Hund, verwarf den Gedanken aber wieder. Das konnte ich ihr doch nicht antun! Oder doch? Da war soviel Liebe in mir, mit der ich auf einmal nicht mehr wusste, wohin damit. Aber dann stellte ich mir vor, wie sie darüber denken würde und auch, wie sie sich anderen Haustieren gegenüber benommen hatte, ganz besonders Welpen gegenüber, auch ihren eigenen. Ich stellte mir vor, welche Freude sie gehabt hätte, wenn sie noch leben würde und einen Welpen "zum Erziehen" und Spielen gehabt hätte und auf einmal war ich überzeugt davon, dass es ihr Wunsch gewesen war, die Liebe für sie, die ich ihr nun nicht mehr geben konnte, einem kleinen Welpen zuteil werden zu lassen.

Das ist jetzt über drei Jahre her und manchmal, wenn ich mit meinem Kleinen spiele, mit ihm übe oder auch mal schimpfe oder einfach streichle..... dann spüre ich meine alte Hündin ganz, ganz nahe bei mir. Es ist, als würde sie mir dann zusehen - und dabei lächeln.....

Was ich sagen will, es ist ein anderes Tier, wir "beschmutzen" das Andenken an das vorhergehende nicht, wenn wir uns ein neues ansschaffen. Aber auch das neue Tier hat ein Recht darauf, um seinetwillen gekauft zu werden und nicht als Ersatz herhalten zu müssen.

Ich weiß jetzt nicht genau, ob ich alles richtig ausgedrückt habe, es ist schwer, darüber zu schreiben.

Bearbeitet von silent am 30.11.2007 14:53:27

Bin mit Tieren aufgewachsen, die so nen Text oder nen ähnlichen garantiert auch hätten schreiben können. Meine Eltern haben die im Müll gefunden, irgendwo ausgesetzt, angebunden, im Tierheim, oft auch einfach bei denen vor die Haustür gestellt. :labern: :labern: :labern:
Darum geh ich immer so ab wenn jemand sich n Tier zulegen will und sich nicht Gedanken bis ins Detail macht. Und son Hund hat eigentlich noch Glück gehabt, wenn der "bloß" eingeschläfert wird und den nix anderes erwartet.

Keiner muss n schlechtes Gewissen haben, wenn man nach dem Tod von nem Tier wieder eins zu sich nimmt. Damit nimmt man dem toten Tier nix weg, sondern beweist dem, dass die Zeit mit dem so schön war, dass man die brachliegende Liebe weitergeben will. Klingt derbe kitschig, weiß ich selber, aber was Besseres fällt mir nicht ein.
Jedes Tier, das nicht in freier Wildbahn lebt, muss vom Halter gepflegt und versorgt werden. Das kostet oft kaum Mühe und wenig Kohle, aber ne Menge Verantwortungsbewusstsein und Disziplin. Und wenn ich seh wie manche Leute nicht mal das anständig gebacken kriegen, frag ich mich was für n Leben Kids bei denen haben oder hätten.


Bei mir ist das anders. Ich werde mir nie wieder einen Hamster zulegen. Finchen war der erste Hamster den ich hatte und ich habe sie ganz allein ausgesucht.

Sie war von Anfang an total zahm und zutraulich. Wenn man bedenkt, daß ich eigentlich zu Nagetieren nie so den Bezug habe, so war es umso erstaunlicher, daß sie mich gleich so verzaubert hat.

Sie war nie bissig, hat jeden Quatsch mitgemacht. Ich befürchte, ich würde in einen neuen Hamster die gleichen Erwartungen setzen. Ich würde einen neuen immer mit Finchen vergleichen und wäre am Ende sogar enttäuscht, wenn der neue Hamster nicht so zahm und zutraulich wäre.

Ich bin nach wie vor kein "Nagermensch", Finchen war eine wunderbare Ausnahme und ich bin froh, daß ich sie hatte.


Fidelio, das ist so traurig... :heul:

lassie, :heul:

Zitat (lassie @ 30.11.2007 00:40:28)

Geh den letzten Weg mit mir. Denke nicht, du kannst es nicht. Lass es keinen anderen tun. Alles ist leichter für mich mit dir.




... und ich muß jetzt an einen ganz besonderen kleinen Kerl denken.
Den letzten Weg, konnte ich leider nicht mit ihm gehen, das ist so traurig. :(

:heul: :heul: :heul:

Zitat (Kalle mit der Kelle @ 30.11.2007 18:41:39)
Keiner muss n schlechtes Gewissen haben, wenn man nach dem Tod von nem Tier wieder eins zu sich nimmt. Damit nimmt man dem toten Tier nix weg, sondern beweist dem, dass die Zeit mit dem so schön war, dass man die brachliegende Liebe weitergeben will. Klingt derbe kitschig, weiß ich selber, aber was Besseres fällt mir nicht ein.

Kalle, das hast Du super geschrieben.

Unser vorhergehender Hund ist ja leider sehr jung an Gift gestorben.
Ich habe gedacht ich drehe durch. Bei meinem Mann war es ganz schlimm. Er hat sich nicht mehr auf die Straße getraut, weil ihn jeder hier angesprochen hat, wo Max denn sei.

Wir haben uns nach 2 Wochen einen neuen Hund bei der Züchterin geholt.
Keinen Ersatz für unseren Max. Toby sieht total anders aus, hat ein ganz anderes Temperament.....! Er ist ein eigenständiges Wesen und es wurden nie (vielleicht mal im Hinterkopf) Vergleiche angestellt.

@ Melly,

lass erstmal bissel Zeit vergehen. Ich bin sicher, irgendwann ist Dein Herz wieder frei für ein neues Haustier. Dein Finchen wird deshalb nicht vergessen oder verraten. Sie bleibt Dir unvergessen.

Silent
Ich sitze jetzt hier in der Arbeit und hab Deinen Beitrag gelesen und :heul: .

Eine meiner Kolleginnen hat vor kurzem ihren Schaeferhund einschlaefern lassen und da ich wusste wie sehr sie in ihren Tieren haengt (sie noch 2 andere Hunde), hab ich ihr eine Beileidskarte gegeben.


Zitat (Sabine aus Denver @ 30.11.2007 23:45:55)
Silent
Ich sitze jetzt hier in der Arbeit und hab Deinen Beitrag gelesen und :heul: .


Na ja, mir gings beim Schreiben ja nicht anders. Ich wollte ganz sicher nicht bewusst auf die Tränendrüse drücken (darum meide ich auch solche Gedichte wie hier angeführt, wie die Pest), aber wenn man erzählt, wie sowas war, dann kann man Tränen wohl nicht vermeiden. Ich glaube, das ist auch auch ganz normal.

:heul:


Man sagt, "Der Hund ist der einzige Freund den man sich kaufen kann".

Ich sage, "Freundschaft lässt sich nicht erkaufen sondern muss sich jeden Tag aufs neue verdient werden".

Wenn ich mal wiedergeboren werden sollte, dann nur als meine eigener Hund, dann hab ich es gut :D


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 30.11.2007 18:41:39)
Keiner muss n schlechtes Gewissen haben, wenn man nach dem Tod von nem Tier wieder eins zu sich nimmt. Damit nimmt man dem toten Tier nix weg, sondern beweist dem, dass die Zeit mit dem so schön war, dass man die brachliegende Liebe weitergeben will.

da bin ich auch vollkommen Deiner Meinung !
Ich habe in meiner persönlichen Sammlung von traurigen und auch lustigen Texten über unsere Samtpfoten hierzu einen passenden Beitrag gefunden.

Das Testament einer Katze

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben,
denen zu hinterlassen, die sie lieben.
Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
"Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!"

Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
Und gib' ihr meinen Platz.

Das ist mein Erbe.
Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
was ich geben kann.

--- unbekannt ---

wir haben 1/2 Jahr nach dem Tod unseres Stubentigers einem anderen Kätzchen ein schönes Zuhause geschenkt und viel,viel Liebe. Unsere Jenny werden wir dennoch niemals vergessen !

Bearbeitet von Sky am 02.12.2007 19:01:39

das ist schön! :)


Zitat (Sky @ 02.12.2007 18:54:43)
da bin ich auch vollkommen Deiner Meinung !
Ich habe in meiner persönlichen Sammlung von traurigen und auch lustigen Texten über unsere Samtpfoten hierzu einen passenden Beitrag gefunden.

Das Testament einer Katze

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben,
denen zu hinterlassen, die sie lieben.
Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
"Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!"

Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
Und gib' ihr meinen Platz.

Das ist mein Erbe.
Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
was ich geben kann.

--- unbekannt ---

wir haben 1/2 Jahr nach dem Tod unseres Stubentigers einem anderen Kätzchen ein schönes Zuhause geschenkt und viel,viel Liebe. Unsere Jenny werden wir dennoch niemals vergessen !

Genau so habe ich es auch gemacht und keine Sekunde bereut :wub: :wub:

Fast alles über Katzen gibt es Hier! :D

Margaret Trowton ist die Quelle von :Das Testament einer Katze :PKlick! ;)


hallo,

die hier geposteten texte sind wunderschön...
wenn ich sowas lese, weiß ich auch immer wieder, wieso ich meine tiere (Farbratten) nur aus dem Tierheim oder anderen Notfällen habe, und auch notfälle selber vermittle.
ich habe mal einen wunderschönen text aus sicht einer ratte gelesen, leider finde ich ihn nicht mehr.... er war sehr ähnlich, und ging darum, dass sie anfangs noch geliebt wurde, in ihrem viel zu kleinen käfig, aber sehr schnell vernachlässigt wurde, udn aus langeweile am gitter nagte, da sie auch keinen rattigen kumpanen hatte.

es werden so oft tiere bei uns oder auch im tiehreim abgegeben, mit der begründung "keine lust mehr" oder weil die leute aus unwissen und mangelndem interesse das tier falsch gehalten haben, udn es dadurch anfing zu beißen oder ähnliches...

meine Bambi, die in meinem 4er-rudel lebt, hat das 1. jahr ihres so kurzen lebens in einem winz-käfig verbracht, in dem sie sich nichtmal aufstellen konnte, udn nur ein mausehaus drin hatte, in das sie nicht hineinpasste... die halterin hatte das scheinbar nichtmal bemerkt... sie kannte keine hände, war dem menschen gegenüber total ängstlich udn misstrauisch.. nach vielen vielen wochen arbeit wurde sie zutraulich und die integration in mein rudel gelang. ein richtiges rattenverhalten lernt sie nur langsam, sie hat keien ahnung von rudelstrukturen, aber die anderen 3 bringen es ihr mti viel geduld bei, selbst bernie, der häufig von ihr gebissen wird, versucht es immer wieder, irh beizubringen, wie man sich richtig gegenseitig putzt...
diese tiere sind sehr glücklich, wenn sie endlich zu einem menschen udn vorallem artgenossen kommen, die sich ihrer annehmen...

liebe grüße, sonnenschein


Ratten sind mit die sozialsten und intelligentesten Tiere überhaupt, darum pisst es mich so an, dass die so billig verkauft oder meistens verschenkt werden und jeder Vollpfosten mal Rattenbesitzer spielen kann, auch wenn der keine oder wenig Kohle hat. Wenigstens zwei sollte man halten, und nicht mal das schnallen die meisten. :labern: :labern: :labern:


jepp.... aber das aufregen habe ich mri inzwischen abgewöhnt.. ich tus für die tiere, udn den "vollpfosten" von ex-besitzern wird gesagt, sie sollten sich nie wieder ein tier anschaffen.
hab hier grade wieder 2 damen vorübergehend bei mir, die eine wurde vor 4 monaten als "schulterratz" gekauft, und dann kam irgendwann noch eine dazu (einfahc mit reingesteckt), "da man ja 2 haben muss", mehr wusste der knabe nicht.
die erste is überzutraulich (kennt mich nicht aber springt mir schon freiwlliig auf die hand) und die andere... nunja.... die is total schüchtern... traut sich nicht so recht mti der anderen zu kuscheln, und die erste wiederum weiß noch nciht so recht, dass das andere wesen im käfig das selbe tier ist wie sie, udn zum kuscheln udn spielen da ist.... so langsam nähern sie sich an, aber sie haben nen knax fürs leben....

gerade jetzt nach rattatouille werden viele viele ratten unbedacht verschenkt... an kleine kinder.... :wallbash: die sitzen dann in 2-3 monaten alle hier bei uns auf pfelegstellen oder im tierheim, als ob die ständigen wohnungsräumungen in deutschland mit 3stelliger rattenanzahl nicht genug wären! (habe derzeit 4 weiber aus ner wohnungsräumung mit 200 ratten da, die bald auch werfen müssten....)


Hab erst gestern, oder wars vorgestern :blink: eine Reportage über Ratten gesehen.
War echt beeindruckt, was diese Tiere auf Tasche haben.
Die sind ja schon Überintelligent und das über Jahrtausende. WOW :blink:
Echte Überlebsnkünstler.
Als Haustier hab ich schon welche gesehen. War schon komisch, wenn sie so an einem rumschmust und den Körper lang läuft.

Aber trotzdem würde ich doch los kreischen, wenn aus meinem Klo mir zwei Augen anblinzeln. Ich weiß... ;) es sind ja dann keine Haustiere.


Im Klo will ich die auch nicht sehen, aber sonst hab ich nix gegen die, solange die mich in Ruhe lassen. Die können sich derbe schnell anpassen und finden (wenn die nicht eingesperrt sind) fast immer ne Unterkunft und was zu futtern.
Kanalratten mag ich auch nicht, aber Hausratten find ich cool, meistens sind die auch noch total schön. Deren Problem (bzw. mehr das von den Haltern, die keinen Dunst haben) ist bloß, dass die sich derbe schnell und oft vermehren und auch noch robust sind.



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