Nachforschungsauftrag Warensendung: macht das Sinn?


hat von euch schon mal jemand einen nachforschungsauftrag für briefsendungen gestartet? ich habe vor kurzem ein luftpolsterumschlag verschickt, der ist angeblich nicht angekommen.

da ichs als warensendung verschickt habe, ist natürlich kein nachweis vorhanden.
daher die frage, ob das stellen eines nfa in diesem fall überhaupt sinn macht. und wie wird dabei vorgegangen? wird da etwa der briefträger befragt ob er sich an den einwurf der sendung erinnern kann, oder wird nur danach geschaut, ob die sendung vielleicht auf dem transport verloren gegangen ist.

hat einer von euch erfahrung mit der sache? wenn ja, ist bei euch ein positives ergebnis rausgekommen, oder kann man sich die aktion bei nicht vorhandenen nachweisen auch gleich sparen?


Hilfreichste Antwort

Hallo don promillo.

Warensendungen werden von der Post nachrangig behandelt, und die Post gibt selber an, dass Warensendungen "in der Regel" nach 4 Werktagen ankommen, normal sind eher 5 Werktage aus eigener Erfahrung.
Kann also inkl Wochenende locker ne Woche dauern, bis die Sendung ankommt. Ist eben bei Warensendungen so, deswegen sind sie ja billiger ;)

Also warte lieber noch ein paar Tage, deine Sendung ist wahrscheinlich einfach noch auf dem Weg.

Ein Nachforschungsauftrag bei Warensendungen ist relativ sinnlos, da bei ihnen im Gegensatz zu anderen Sendungen keine Tracking-Nummern vergeben werden.

Eine Warensendung will also immer wohl überlegt sein ^_^

Edit: Deutsche Post - Info zu Warensendungen

Bearbeitet von Bierle am 13.07.2009 14:34:12


Ich fürchte, dass du da keine Chance hast

was mir mal gelungen ist, das war den Aufenthaltsort eines Einschreibens rauszukriegen,
ich hatte es mit Rückschein verschickt, den Rückschein aber nicht erhalten,
und da konnte ich nachforschen, hab auch erfahren, dass es angekommen war.

Aber normale Briefsendungen werden meines Wissens nicht katalogisiert.


hallo don, kann mich nur anschließen- warensendung-nachforschung ist nicht möglich. wenn du egal was verschickst u IRGENDEINEN beleg in der hand hast kannst du damit was anfangen, aber warensendung ist wie normaler brief in den briefkasten gesteckt. darum versende u empfange ich nur bei nicht so wichtigen waren (z.b.e**y) bzw. auf ausdrücklichen wunsch des käufers. sonst immer als paket bei dhl oder auch hermes....

lg sirena
:blumen:

hm, also ich weiß, dass die empfängeradressen elektronisch verarbeitet werden. die werden automatisch sortiert. nur ob die daten natürlich auch erfasst und gespeichert werden weiß ich nicht.
naja, und das da extra die betreffenden zusteller befragt werden, kann ich mir eigentlich auch nicht vorstellen.

andererseits - warum bietet die post dann überhaupt die möglichkeit an briefsendungen nachzuforschen? hab auf jeden fall mal den antrag gestellt und werd mich überaschen lassen was da kommt....


wann hast du denn die Warensendung verschickt ? ich hatte letztens erst den Fall das eine Sendung erst nach 8 oder 9 Tagen ankam :huh:


Zitat (Jeanette @ 13.07.2009 14:05:58)
wann hast du denn die Warensendung verschickt ? ich hatte letztens erst den Fall das eine Sendung erst nach 8 oder 9 Tagen ankam :huh:

am 9.7.

aber eigentlich geht das hier immer recht flott. ist meistens am nächsten tag da wenn man es auf der filiale abgibt.

bei mir ja eigentlich auch innerhalb von 2 Tagen (ich geb es immer am Schalter ab ) , aber wenn du es am 09.07. das abgegeben hast ist ja noch nix verloren ;)


Und es war ja Wochenende! :schlaumeier:


Hallo don promillo.

Warensendungen werden von der Post nachrangig behandelt, und die Post gibt selber an, dass Warensendungen "in der Regel" nach 4 Werktagen ankommen, normal sind eher 5 Werktage aus eigener Erfahrung.
Kann also inkl Wochenende locker ne Woche dauern, bis die Sendung ankommt. Ist eben bei Warensendungen so, deswegen sind sie ja billiger ;)

Also warte lieber noch ein paar Tage, deine Sendung ist wahrscheinlich einfach noch auf dem Weg.

Ein Nachforschungsauftrag bei Warensendungen ist relativ sinnlos, da bei ihnen im Gegensatz zu anderen Sendungen keine Tracking-Nummern vergeben werden.

Eine Warensendung will also immer wohl überlegt sein ^_^

Edit: Deutsche Post - Info zu Warensendungen

Bearbeitet von Bierle am 13.07.2009 14:34:12


tja, mich wundert es nur. ich hab dem selben empfänger vor 2 wochen schon mal ne warensendung geschickt. abgegeben in der gleichen filiale. und die war eben schon am nächsten tag da. :augenzwinkern:

naja, war dann wohl ein glücksfall. :keineahnung:


Nachforschung ist immer sinnvoll.

Es gibt ja auch Sendungen, die in der Sortieranlage zerlegt werden. ;)
Um die Zusammengehörigkeit wieder herstellen zu können, bedarf es einer Anleitung. Nachforschungsantrag mit genauer Beschreibung von Inhalt, Verpackungsmaterial ist beispielsweise so eine Regieanweisung zum Zusammensuchen. :)

Hatte mal eine normale Briefsendung, die durch einen in den gelben Briefkasten der Post eingeworfenen Feuerwerkskörper angekokelt wurde. Löschwasser führte zur Auflösen der Verklebung des Umschlags ...
Angekommen ist Umschlag und Inhalt nach Nachforschung trotzdem, eingeschweist in eine Plastiktüte. Nur die Briefmarke fehlte, die ließ sich offensichtlich nicht mehr zuordnen.
Hat eine ganze Weile gedauert, bis die ganzen Briefe an einer zentralen Stelle der Post aufbereitet waren. Wenn ich mich recht entsinne ist die fürs gesamte Bundesgebiet in Marburg. Die Mitarbeiter sind speziell zur Verschwiegenheit vereidigt, da auch u.U. Schriftstücke gelesen werden müssen, die unters Briefgeheimnis fallen, um Inhalte und Adressen wieder einander zuordnen zu können.

Als Empfänger bestehe ich darauf, daß ich Kopie von Nachforschungsauftrag und Antwortschreiben der Post vom Absender erhalte, wenn mal was nicht bei mir ankommt. Es wäre sonst zu einfach für einen Verkäufer nur mein Geld zu kassieren.
Bei Weigerung gehe ich von Betrug aus und handhabe das auch entsprechend.


Zitat (Fruechtchen @ 13.07.2009 16:42:41)
Als Empfänger bestehe ich darauf, daß ich Kopie von Nachforschungsauftrag und Antwortschreiben der Post vom Absender erhalte, wenn mal was nicht bei mir ankommt. Es wäre sonst zu einfach für einen Verkäufer nur mein Geld zu kassieren.
Bei Weigerung gehe ich von Betrug aus und handhabe das auch entsprechend.

Wobei man generell sagen muss:

Bei gewerblichen Händlern, die einem "Verbrauchsgüter" verkaufen (dazu zählen faktisch alle beweglichen Güter, die verschickt werden), über Online-auktionen aber auch so über Online-Shops, liegt die Transportgefahr IMMER und OHNE Ausnahme beim Verkäufer!
EGAL ob die Ware versichert oder unversichert verschickt wurde.

Deswegen bestehen die meisten gewerblichen Verkäufer mittlerweile auf versicherten Versand

Anders sieht der Fall natürlich bei privaten Verkäufern aus, besteht der Käufer da auf unversicherten Versand, so haftet er selbst.

Zitat (Don Promillo @ 13.07.2009 14:08:38)
am 9.7.

aber eigentlich geht das hier immer recht flott. ist meistens am nächsten tag da wenn man es auf der filiale abgibt.

Bei mir hat mal eine Warensendung von HH nach HB zwei Wochen gedauert, obwohl das sonst auch immer schnell ging.

:o :o :o

nun ja, ich warte einfach mal ab...


kann ich nur bestätigen das die Post wohl innerhalb Deutschlands bei Warensendungen oftmals auf die Postkutsche zurückzugreifen scheint... oder es in dieser Versandart den zusatz Schneckenpost geben muss...


Warensendung ist mehr ein Service. und im Gewicht zwischen 50 und 500g auch teurer als ein "Doppelbrief".
Als Einschreibe - Einwurf lässt sich alles versenden, bei dem man einen Nachweis benötigt. Am Sichersten ist natürlich der Einschreibe - Rückschein.

Normaler Brief, aber auch Päckchen, sind nicht registriert, Nachforschung nicht möglich.
Gleiches wie schon erwähnt bei Warensendung.

Im letzteren Falle dann besser ein Paket.

Wir verschicken übrigens alles mit dem großen gelben Wagen, funzt genauso gut!


Zitat (zwecke @ 14.07.2009 17:24:14)
Warensendung ist mehr ein Service. und im Gewicht zwischen 50 und 500g auch teurer als ein "Doppelbrief".
Als Einschreibe - Einwurf lässt sich alles versenden, bei dem man einen Nachweis benötigt. Am Sichersten ist natürlich der Einschreibe - Rückschein.

naja, stimmt so leider nicht ganz. leider darf ein maxibrief nur bis zu 5 cm dick sein. ne maxi warensendung hingegen darf bis zu 15 cm haben.

ist halt immer blöd, wenn ein brief nur ein bissle dicker ist als erlaubt. wenn der nicht durchs raster passt, dann gibts gleich ärger.

aber bei kleineren sendungen muss ich dir recht geben. da ist ein normaler brief meist billiger als eine warensendung.

passt nicht wirklich zur Frage von Don, aber zum Thema "Nachforschungsauftrag" kann ich auch noch was beisteuern.

Hab letztes Jahr Anfang Dezember ein Weihnachtspäckchen an einen lieben Menschen geschickt, es waren drei Geschenke drin, die relativ wertvoll, von Gewicht/Größe/Umfang her aber locker in das kleinste DHL-(x-mas)-Packset gepasst haben, also hab ichs tatsächlich auch als 'Päckchen' verschickt.

Das Päckchen kam - trotz DHL-Verpackung und maschineller Beschriftung des Versandscheins - leider nie an, mein Nachforschungsauftrag verlief negativ bzw. ergebnislos :wacko:

Schade drum, da ich jemand echt ne Freude machen wollte und die Geschenke liebevoll ausgewählt hatte :( Der finanzielle Wert war schon verkraftbar, aber der 'immaterielle' Schaden dieses Verlusts ärgert mich noch heute :angry:

Als Konsequenz versende ich seither alles, was für mich wichtig ist, nur noch per Einschreiben (bei Briefsendungen) oder per Paket, so hat man wenigstens ansatzweise eine Chance, dass ein Nachforschungsantrag erfolgreich verläuft.

btw: auch bei e*** biete ich bei Verkäufen immer beide Möglichkeiten (versicherter bzw. unversicherter Versand), die meisten Käufer wählen allerdings wohl aus Kostengründen unversichert, ist bisher auch - zum Glück - noch nie was schief gegangen :unsure:


Ja, ich hatte mal vor mehreren Jahren einen Nachforschungsauftrag gestartet.
Es handelte sich um ein Einschreiben, welches ins Ausland versendet wurde und niemals beim Empfänger ankam.

Es dauerte dann mehrere Wochen (oder sogar Monate?, so genau weiß ich das nicht mehr), bis ich wieder etwas von meinem Nachforschungsauftrag hörte.
Ich erhielt die lapidare Auskunft, dass sich leider nicht ermitteln ließ, was mit meinem Einschreiben passiert sei.

Kein Kommentar.

Bearbeitet von madreselva am 15.07.2009 10:00:02


Reklamieren kann immer nur der Absender, denn der hat ja den Auftrag für den Versand gegeben und das Entgelt bezahlt. Das Paket müsste also zur Reklamation an den Absender zurück geschickt werden. Weil das aber recht umständlich ist, kann der Absender auch den Empfänger bitten, zu reklamieren. Dies erfordert allerdings eine schriftlich Erklärung des Absenders, in der er bestätigt, den Empfänger mit der Reklamation zu beauftragen.
Wenn eine Sendung den Empfänger nicht erreicht hat, muss vom Absender ein Nachforschungsauftrag gestellt werden. Das geht aber nur, wenn dieser den Einlieferungsschein vorlegt. Also immer schön die Belege aufbewahren, bis der Empfänger Ihnen den Erhalt bestätigt. Entsprechende Formulare für den Nachforschungsauftrag halten die Paketdienst auf ihren Internetseiten bereit.

Übrigens, die Post lehnt die Haftung auch ab, wenn der Empfänger das Paket ohne Beschwerde angenommen hat. Es sei denn, der Schaden war von außen nicht erkennbar. Allerdings haben Sie dann das Problem, dies zu beweisen!

Und wenn ein Paket beschädigt oder gar nicht ankommt, gibt's nur dann Geld, wenn Sie nachweisen können, dass die entsprechenden Werte wirklich mit dem Paket verschickt wurden. Suchen Sie sich deshalb am besten einen Zeugen (möglichst nicht den Ehepartner), der den Paketinhalt und Versand bestätigen kann. Bei gekauften Waren sollten Sie außerdem Quittungen oder sonstige Belege aufheben.

Wenn ein "normaler" Brief verschwindet, gibt es nichts von der Post. Sogar für Einschreiben zahlt die Post grundsätzlich nicht mehr als 25,- EUR. Ausgeschlossen von der Haftung sind Geld oder andere Zahlungsmittel, Schmuck, Uhren, Edelsteine, Kunstgegenstände, Unikate oder andere Kostbarkeiten, oder Wertpapiere.
Bei Verlust haftet die Deutsche Post bis 500,- EUR. Höherwertige Briefinhalte können beim Expressbrief mit einer zusätzlichen Transportversicherung abdeckt werden. Die Versicherung kostet 3,50 EUR bei einer Wertangabe bis 2.500,- EUR bzw. 15,00 EUR bei einer Wertangabe bis 25.000,- EUR.

Aber selbst wenn der Inhalt versichert ist: Was weg ist, ist weg - zurück gibt's nur den Warenwert. Wenn Sie also etwas schenken wollen, an dem Ihr Herz hängt, übergeben Sie es lieber persönlich.
Wo kann man sich beschweren und bekommt man Schadensersatz?

Eines vorweg – laut ihren AGB haftet die Deutsche Post AG für reguläre Sendungen gar nicht, für Einschreiben bis zu einem Betrag von 25 Euro. Nur wer der Deutschen Post AG grobe Fahrlässigkeit nachweisen kann, hat Aussicht auf echten Schadensersatz.

Grundsätzlich empfiehlt die Deutsche Post AG ihren Kunden, sich bei Fragen und Reklamationen an die Servicerufnummer (0 18 02) 33 33 zu wenden. Ein Anruf kostet sechs Cent, egal wie lange er dauert. Hier kann man auch Nachfragen stellen, wenn zum Beispiel ein korrekt adressierter Brief als unzustellbar zurück gekommen ist. In einer Bearbeitungsstelle wird dem Problem nachgegangen, ob nun ein fehlerhaft beschrifteter Briefkasten, ein bissiger Hund auf dem Grundstück oder ein Maschinenfehler für die Rücksendung verantwortlich war. Gegebenenfalls muss man auch den betroffenen Briefumschlag einschicken.

Wer einen Brief vermisst, kann einen kostenlosen Nachforschungsauftrag in der Postfiliale stellen. Bei der Deutschen Post AG wird die elektronische Sendungsverfolgung nur für Einschreiben angewandt. Deshalb kann nicht geprüft werden, wann der normale Brief sich wo befunden hat und wann er abgeliefert wurde. Die Bearbeitungsstelle fragt aber bei den zuständigen Zustellern und Verteilzentren nach und schickt auch eine Anfrage in die Briefermittlungszentrale in Marburg, ob der Brief dort gefunden wurde.

Was kann man tun, um die persönliche Fehlerquote zu minimieren?

Die Deutsche Post AG rät ihren Kunden, nie die Absenderadresse auf dem Umschlag zu vergessen und immer zu überprüfen, ob die Empfängeranschrift korrekt und aktuell ist. Geld sowie wertvolle oder harte Gegenstände sollten nicht in normalen Briefkuverts ohne Zusatzleistung verschickt werden. Dankbar sind die Briefdetektive auch für folgenden Service: auf verschickte Tonträger die persönliche Adresse sprechen, bei Bildserien auch die eigene Visitenkarte fotografieren oder sie mit Videokamera filmen. Dann kommen sie auch noch an, wenn der ursprüngliche Umschlag verloren gegangen ist.

Ich forsche auch nach einem normalen Brief, der mir nach Spanien in den Urlaub nachgeschickt wurde.
Also falls jemand einen Tip hat wo man sich zusätzlich an die spanische Post wenden kann, dann bitte melden.


Wow, das ist ja ein einmalig nützlicher und langer Eintritt ins Frag Mutti Forum. Danke! :blumen:

Sei also herzlich gegrüßt und hier willkommen, @dir_loe :blumen:

Bearbeitet von FrauElster am 14.09.2010 22:16:18



Kostenloser Newsletter