Nur mal so ein Gedanke ... Drogenlegalisierung


Hallo zusammen,

was würde geschehen wenn alle Drogen über Nacht legal für nen Appel und nen Ei zu haben wären ?

Die jenigen die die Welt so wie sie ist nicht ertragen, bekiffen sich eh egal ob legal oder illegal.

Aber die die damit Kohle ohne Ende machen und hierfür über tausende von Leichen gehen und die kleinen Mohnbauern plötzlich doch richtige Nahrungsmittel anbauen usw. usw.

Wie seht ihr das ?

unbekiffte Grüße
Kartoffelfritz


Zitat
was würde geschehen wenn alle Drogen über Nacht legal für nen Appel und nen Ei zu haben wären ?...

Würde ich auch trotzdem morgends clean zur Arbeit fahren
Zitat
Die jenigen die die Welt so wie sie ist nicht ertragen, bekiffen sich eh egal ob legal oder illegal.

legal oder illegal dann ist`s eh scho egal
Zitat
und die kleinen Mohnbauern ...

Welche ? Die in Afghanistan oder in Kolumbien ?
Zitat
unbekiffte Grüße

sicher ? :blink:

Eigentlich würd ich sagen :dftt: aber ich antworte trotzdem auf die Frage:

Dann würde der Staat saftige Steuern erheben, diejenigen die sich durch die Illegalität haben doch etwas abschrecken lassen aber neugierig sind werden süchtig, die Altersheime werden in 20-40 Jahren nicht mehr überfüllt sein weil die ganzen Drogentoten und Opfer von Drogenunfällen nicht mehr rein kommen können, der Krankenkassenbeitrag steigt um 10% und die Drogenschmuggler haben (genau so wie beim Zigarettenschmuggel) trotzdem ihre Schäfchen im Trockenen... aber nur wenige regen sich drüber auf weil die meisten dann eh total stoned sind!


Hallo,
ich verstehe nicht ganz, warum die Mohnbauern dann Lebensmittel anbauen sollten?
Die Nachfrage nach Mohn würde doch steigen und nicht sinken. Die Händler und Regierungen, die den Bauern das Zeug abkaufen haben dann nur andere Abnehmer und einen enormen Preisverfall. Für angebaute Lebensmittel bekommen die Bauern doch auch keinen guten Preis - falls der Boden das überhaupt dort zuläßt.

Warten wir doch mal ab, wie sich das in Kalifornien weiter entwickelt. Dort hat Gouverneur Hasta la vista, Baby das Marihuana für medizinische Zwecke legalisiert.
Eine gute Sache, aber wenn sich rausstellen sollte, daß bei der Mehrheit der Bevölkerung eine medizinische Indikation für den Konsum besteht, dann sollte doch lieber mal die kalte und unmenschliche Gesellschaftsform der westlichen Welt in Frage gestellt werden.


Marihuana sollte meiner Meinung nach dringend legalisiert werden (solang Alkohol legal ist).


Ich kann Antiputzi da nur zustimmen.

Solange es Menschen gibt, gibt es auch Drogen. Die Menschheit weiß aber auch, dass Drogen fast immer süchtig machen. Viele sind gesundheitlich nicht oder nur wenig schädlich. Kaffee oder Tee.

Schon mal festgestellt, wie man sich ohne die morgentliche Tasse Kaffee fühlt? Rrrrichtig, auch Kaffee macht süchtig. Oder Tee. Beides schädigt die Gesundheit. Wenn man zuviel zu sich nimmt.

Tabak. Eigentlich gehört der genauso zu den illegalen Drogen wie Heroin. Jeder weiß, wie schädlich Tabakrauch ist. Aber der Staat kann dran verdienen. Und damit ist das Zeug legalisiert.

Was den großen Unterschied zu "illegalen" Drogen ist, Tabak macht nicht "blöd". Kein Rausch. Keine lila Sonne. Wer "stoned" fährt, baut sicher genauso schnell einen Unfall wie ein Betrunkener.

Und wie schnell rutscht ein Drogensüchtiger sozial ab? Mal ganz abgesehen von der Beschaffungskriminalität. Legalisierung würde da sicher nicht helfen - eher das Gegenteil.

Legalisieren würde ich - mit vielen Einschränkungen - vielleicht Cannabis. Weil es als gekonnt dosiertes Schmerzmittel weder süchtig macht, noch starke Nebenwirkungen hat. Es fällt lediglich unter illegale Drogen, weil es als "Einstiegsdroge" gilt. Wer ständig Cannabis konsumiert, verliert den Überblick, sucht nach dem "Kick", einem "tolleren" Rausch. In vernünftigen Dosierungen, unter ärztlicher Aufsicht konsumiert, ist es jedoch das nebenwirkungsärmste Schmerzmittel, was es gibt.

Alles Andere, was die Menschen rauchen, inhalieren, schlucken oder spritzen (was heute schon illegal ist), sollte schärfstens bekämpft werden.


Gruß


Abraxas


Zitat
Tabak. Eigentlich gehört der genauso zu den illegalen Drogen wie Heroin. Jeder weiß, wie schädlich Tabakrauch ist. Aber der Staat kann dran verdienen. Und damit ist das Zeug legalisiert.


Und genauso schaut es mit dem Alkohol aus. Genauso wie seit Jahrtausenden geraucht wird, wird (noch länger) getrunken.
Durch Alkohol entsteht jährlich ein höherer Schaden als durch Tabak (ca. 5 Mrd. mehr, 21 zu 16 Milliarden), und die Zahl der Verkehrsunfälle, die durch Alkohol am Steuer verursacht wurden...

Aber das Zeug ist eben "gesellschaftsfähig" und "gehört dazu". Und der Staat verdient ebenfalls daran.

Mohnanbau hat nichts mit kiffen zu tun.


Die Drogen, die ich konsumiere, sind bereits legal.
Alkohol und Zigaretten.

Und das, was sich Manche in Form von Tabletten in Rombenform kaufen, kriege ich mit mit käuflich zu erwerbenen Dingen und meinen Mörser hin.
Gut, nicht alles, aber ich habe ja Phantasie.

Ganz ehrlich. Mehr brauche ich persönlich nicht.

Mohn und Canabis, LSD, Speed, Party-Smarties habe ich noch nie gebraucht. Und ich glaube auch nicht, dass ich da zukünftig drauf zurückgreifen werde.
Ich will nicht ausschließen, dass ich irgendwann mal aus medizinischer Sicht Morphium brauche. Da kann ich mich heute nicht von freisprechen und werde es auch nicht.

Für mich wäre eine Legalisierung nur eine zusätzliche Steuereinnahme. Genauso wie das dähmliche Pfand auf Kunststoffflaschen.

Bearbeitet von Eifelgold am 17.01.2010 13:49:25


aber so lange die Welt so ist wie sie ist, werden es wohl immer mehr werden sich diese schön zu "machen" viell. sollten wir mit den Steuereinnahmen dafür sorgen, dass man sinnvollen Aktivitäten nachgehen kann, der Mensch braucht nun mal eine Aufgabe.

Verbote und Bekämpfen führen nur zu noch höheren Preisen (Beschaffungskriminalität) und sozialer Ausgrenzung.


wie 'ist' die welt denn?
so wie unsere vorfahren und wir sie gemacht haben, oder?
'die welt ' ist weder gut noch boese, sie besteht einfach nur. und wer meint er brauche drogen um sie auszuhalten...nunja, des menschen wille ist sein himmelreich...armut faenkt halt im kopf an.

wohingegen ich die medizinische anwendung natuerlicher 'drogen' durchaus befuertworte, sogesehen ist die mispel, der fingerhut, die pfefferminze.........auch nix anderes.


Tschechien erlässt liberalstes Drogengesetz in Europa

http://nachrichten.t-online.de/tschechien-..._21446618/index

na dann schauen wir doch mal :sabber:


Als ich so 18 Jahre alt war, hab ich gekifft, wenn ich so recht erinnere, waren es die drei Jahre zwischen 17 und 20. Ob es mir was gebracht hat, nee, bestimmt nicht.
Es war bestimmt auch der Reiz des Verbotenen und die Erfahrung, dass da ganz viele mitmachen. Es war das Ritual, den Joint zu drehen und ihn dann gemeinschaftlich zu rauchen. Das hat zusammengeschweißt, konnte aber weder mein 1ser Abitur noch das erfolgreiche Studium verhindern.

Ich glaube keiner von uns wäre in ein Geschäft gegangen, um sich Haschisch zu besorgen. Und der übergroße Bewußtseinserweiterungstripp ist es sowie nie gewesen. Es war eben diesen Ritual und das Verbotene und der Effekt " Ach, du auch - dann lass uns Freunde sein".

Es war ne kurze Phase in meinem Leben, die ich aber nicht missen möchte. "Harte Drogen" (LSD, Heroin. etc. völlig tabu. Exstasy Pillen gab es damals nicht). Ich hab dann vor dreißig Jahren damit aufgehört.

In meinen Augen würde eine Legalisierung von Marihuana und Haschisch eher nutzen als schaden. Es würde diesen Mitteln die Aura des "Verbotenen" nehmen und damit den Anreiz - siehe Holland. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen.

Alkohol und Zigaretten sind meines Erachtens schädlicher und das Suchtpotential höher. Aber das ist bestimmt von Person zu Person unterschiedlich.



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