Grabgestaltung: Go`s and No Go´s


Hallo. Wer kann mir sagen,was bei einer Grabgestaltung erlaubt ist,und was man besser lassen sollte.Bis auf die üblichen Sachen,wie Kerzen,kleine Figuren und Blumen,ist mir sonst nichts weiter bekannt.[COLOR=red][SIZE=7]


da fragste am aller besten direkt bei deiner friedhofs verwaltung,
das ist überall anders, jedenfals, fast überall. :trösten:


Schau doch mal in den amtlichen Bekanntmachungen eures lokalem Wochenblatt.
Dort steht immer etwas.

Oder dachtest du an speziellem Grabschmuck??


Mir geht es speziell darum,welche Höhen nicht überschritten werden dürfen.Was man auf ein Grab legen darf - ausser Figuren,Blumen,etc. Wie verhält es sich mit der Einfriedung?Ich stehe da gerade etwas ahnungslos da.Nicht mal die Friedhofsmitarbeiter konnten genaueres sagen. :((


na das ist aber wirklich zu blöd das die das nicht wissen. :wallbash:

aber da gibt es auf fast jeden friedhof andere bestimmungen und das wissen nun mal nur die im büro. :trösten:


Oder das Net ;)

Beispiel

Bearbeitet von wurst am 25.01.2010 18:39:19


Auf dem örtlichen Rathaus gibt es normalerweise eine Amtsstelle (evtl. steht sie auch im Internet auf der Stadtseite) die sich mit der Friedhofsordnung der betreffenden Stadt genau auskennt (oder es zumindest sollte). Dort fragst du nach der Friedhofsordnung, da ist alles genau geregelt.
Tipp (wenn das noch machbar ist): Statt eines stehenden Grabsteins einen liegenden nehmen. Ist von der Größe her ebenfalls genau in der Friedhofsordnung geregelt, falls nicht nachfragen und den Bescheid schriftlich geben lassen.
Die stehenden Steine machen über kurz oder lang Probleme mit der Standfestigkeit (kann teuer werden), außerdem ist dort wo der Stein liegt keine Bepflanzung nötig und es wächst dort auch kein Unkraut.

LG


Das werde ich dann wohl auch mal machen.Obwohl - hier in München ist es ja nicht gerade leicht,mal eben so auf ner Behörde ne Info zu bekommen.Da wird man von A nach B geschickt,und ehe man sich versieht,hat man ganz München durchfahren. :schrei: :schrei:


Seltsam, so groß wird eurer Friedhofsamt - so heißt das bei uns - ja nun nicht sein, dass ihr von A nach B geschickt werdet.

Am besten rufst du mal in der Stadtverwaltung an und fragst das Frollein vom Amt / Zentrale.
Meist kann sie dir schon am Telefon eine entsprechende Nummer geben. Ggf. auch gleich verbinden. Erkläre ihr / ihm was genau du möchtest und ob es einen Ansprechpartner gibt.


na da haben wir doch was ich wissen wollte.

muenchen Rathaus friedhof_bestattung
krahme dich mal durch :pfeifen::wub:


Werde ich......Thx. :) Und wenn da nichts vorangeht,werde ich ne Freie Gestaltung tätigen.


Holla, aufpassen.

Nicht dass die dir deine liebevolle freie Gestaltung abreißen und dir die Kosten dafür aufs Auge drücken.


Dann werde ich auch mal drücken...... rofl


Zitat (Animotion @ 25.01.2010 18:51:37)
hier in München ist es ja nicht gerade leicht,mal eben so auf ner Behörde ne Info zu bekommen.Da wird man von A nach B geschickt,und ehe man sich versieht,hat man ganz München durchfahren.  :schrei:  :schrei:

Das Drama kenn ich zur Genüge- zwar wegen anderer Dinge, aber man wird da echt Buchbinder-Wanninger-mäßig von Pontius bis Pilatus geschickt. Ich pflege solche Dinge, so weit möglich, telefonisch zu klären. Dann brauch ich nicht der Reihe nach sämtliche Stadteile abklappern. Mit dem irgendwohin ist immer ein Abenteuer- versuch' mal, in der Nähe der Führerscheinstelle z. B. einen Parkplatz zu bekommen! Und mit dem MVV ist es auch nicht besser, da ist man stundenlang unterwegs. Ruf beim Bürgerbüro an und frag, ob die dir sagen können was erlaubt ist und was nicht- oder ob die dir wenigstens eine Telefonnummer nennen können.

EDIT meint: schau dich auf dem Friedhof um, wie die umliegenden Gräber gestaltet sind. Sind da Steine? Wenn ja, liegen oder stehen sie? Oder sind da diese Kreuze aus Schmiedeeisen oder Holz? Du solltest das Grab ähnlich gestalten, oder wenn du andere Vorstellungen hast vor der Verwirklichung nachfragen ob das auch so OK ist.

Bearbeitet von Valentine am 25.01.2010 20:03:48

Zitat (Eifelgold @ 25.01.2010 18:56:42)
Seltsam, so groß wird eurer Friedhofsamt - so heißt das bei uns - ja nun nicht sein, dass ihr von A nach B geschickt werdet.

Kennst du München? Ich hab hier mal zwei Tage lang telefoniert, wohin ich mich wenden muss um Papa den Führerschein abnehmen zu lassen (wg. Alzheimer). Überall hieß es nur "Ich bin nicht zuständig, rufen Sie mal dort an". Nach dem 20. Telefonat hab ich aufgehört zu zählen. Hätte ich das alles zu Fuß, mit dem MVV oder dem Auto gemacht, wäre ich locker zwei Wochen beschäftigt gewesen.

Die Stadtverwaltung Münchens nicht, Valentine.
Aber den ÖD.
Und es kann nicht sein, dass man mit einer einfachen Frage von Pontius nach Pilatus geschickt wird.
Zumindest eine einfache Frage wird die Zentrale wohl fachgerecht beantworten können.
Ich bin sicher, dass in der Zentrale die Nummer vom Oberbürgermeister bekannt ist.
Zur Not sich von diesem Menschen die Nummer geben lassen und ihn damit nerven. Dann weiß er auch, was in seinem Rathaus los ist. :pfeifen:


Eifelgold,glaub mir,ich wohne erst 3 Jahre hier.Allein schon das ganz einfache Anmelden hat mich nen halben Tag gekostet.Und ne Wohnung zu bekommen.............naja,reden wir nicht drüber. *lachundAugenroll*


normalerweise weiß jedes gute beerdigungsinstitut bescheid über größe, art, kosten von grabstätten.
und die steinmetze, die es an jedem friedhof gibt, können auch auskunft geben über größe und höhe von grabgestaltungen.


Ok, mit der Wohnungssuche kann ich mich ja noch anfreunden. Das dauert.

Was meinst du mit Anmelden? Hast du einen vormittag im Einwohnermeldeamt gesessen?
Das passiert dir bei uns auch. Je mehr Publikum, je länger die Wartezeit.
Aber telefonisch wirst du bei uns in der Verwaltung gut beraten.


schau mal hier rein, ein virtueller spaziergang durch die friedhöfe in münchen.
da kannste auch dien friedhof eingeben bei dem du was wissen willst. :wub:

Zitat (Eifelgold @ 25.01.2010 20:09:17)
es kann nicht sein, dass man mit einer einfachen Frage von Pontius nach Pilatus geschickt wird.
Zumindest eine einfache Frage wird die Zentrale wohl fachgerecht beantworten können.

Du kennst dich offensichtlich in München besser aus als ich, du wohnst hier sicher auch schon länger. Einfache Fragen direkt von der Zentrale beantwortet- davon träumt der Münchner. Wenn ich dir sage, dass ich tagelang herumtelefoniert habe um eine vernünftige Auskunft zu bekommen, dann stimmt das schon. Du rufst hier irgendwo an wo du denkst dass du richtig bist. Da gibt man dir dann zwei bis drei Durchwahlnummern von Menschen, die angeblich zuständig sind. Zwei dieser Nummern sind garantiert nicht erreichbar weil die Betreffenden in Urlaub oder krank sind, und Nummer drei sagt, er ist nicht zuständig und verweist weiter. Ich hab wegen dieser einen dämlichen Führerscheingeschichte mit der Polizei telefoniert und dann die KFZ-Stelle München-Land aufgesucht, die aber leider nicht zuständig war weil Papa in der Stadt wohnt, ich habe im Rathaus München angerufen, in diversen Bürgerbüros und und noch ein paar Ämtern. Da nannte man mir in der Zentrale eine Reihe von Nummern, bei denen es mir wieder erging wie oben. Ich hab dann "in meiner Not" Emails und Briefe geschickt, mit der Bitte um Antwort. Ehrlich war ich kurz vor'm Aufgeben und hab mir gedacht, die könnten mir meinethalben alle am Abend begegenen, ich lass Papa mit seinem fortgeschrittenen Alzheimer weiterfahren wenn die mir nicht weiterhelfen können und wollen. Ich kann schließlich auch nicht zu beliebigen Tages- und Nachtzeiten dort anrufen- die Ämter sind nicht ständig offen, und ich bin bis dato noch ein klitzekleines Bisschen berufstätig und kann schlecht während der Arbeitszeit privat herumtelefonieren.


Zitat
Ich bin sicher, dass in der Zentrale die Nummer vom Oberbürgermeister bekannt ist.

Sicher das. Aber hilft es mir? Du glaubst doch selber nicht, dass Ottilie Normalverbraucherin direkt zu Herrn Ude durchgestellt wird oder gar die Durchwahl genannt bekommt.

valentine, ich kann dir nur recht geben. :wub:

ich weiß zwar nicht mehr wiso ich dazumal bei der polizei in potsdam, angerufen habe.
aber eins ist sicher, ich hatte tatsäclich zum schluß den hausmeister drann, im heizungs keller habe ich ihn gestört. :zumhaareraufen:

da habe ich nochmal die selbe nr. angerufen und ihnen sofort gesagt wenn ich nicht sofort jemanden ans tel bekomme der kompetent ist, dann werde ich fuchsteufelswild :teufelsweib: und wehe ich lande wieder beim hausmeister. :werwolfmädl:

das ging gut und gerne 2 stunden hin und her im polizeipräsidium. :wallbash:


Hallo Eifelgold.Wenn es nur das Rumsitzen wäre - damit könnte ich leben.Wenn man aber von Extern nach München zieht,kann man nicht einfach zum Bürgerbüro um sich anzumelden - nein,man muß erst aufs KVR,um überhaupt in München registriert zu sein.Dann wackelt man zum Bürgerbüro des Bezirkes,und sagt dort mal "Hallo".Und ohne diese Prozederer bekommst du nicht mal ne Wohnung in München - grausam. (zumindest keine städtische)


Wenn Du was vorhast was nicht so ganz gewöhnlich ist, dann lass das besser absegnen.

Habe mal einen Bericht von einer Frau gesehen deren Mann zu Lebzeiten Hobby-Hühner-Züchter war. Sie hatte ihm eine Bronzeskulptur in Form eines Huhn´s auf´s Grab gestellt. Die Friedhofsverwaltung hat sich furchtbar aufgeregt und sie gezwungen das Huhn wieder wegmachen zu lassen. Die föllig verzweifelte Dame wandte sich an den WDR und der fragte nach. Kein Einsehen bei der Friedhofsverwaltung. Nachfrage im Nachbarort bei der nächsten Friedhofsverwaltung: Hier wäre das Huhn gestattet gewesen.

OBELIX würde sagen: "Die spinnen die Friedhofsverwalter!"


Zitat
Wenn Du was vorhast was nicht so ganz gewöhnlich ist, dann lass das besser absegnen.

und das schriftlich sonst kann sich später niemand mehr daran erinnern :pfeifen:
LG Moni

Zitat (wurst @ 25.01.2010 18:37:31)
Oder das Net ;)

Beispiel

Auszug aus einer Friedhofsordnung:

Die Länge darf 2,10 m
die Breite 1,70 m
nicht überschreiten.

Was machen die dann mit einem Leichnam, wenn jemand grösser ist?

Wenn meine Frau zu fett ist, muss ich dann schauen dass ich vor ihr sterbe, weil ich sonst nicht mehr ins Grab passe?
Was ist, wenn ich unter 1,70 m Grösse hab, kann ich mich dann quer ins Grab legen, dann passen meine Kinder auch noch hinein. Und wenn zur Not jemand grösser wie 1,70 m ist könnte man doch die Beine auf das Gesicht legen?


Labens :wacko:

Ich hab noch eine Frage:

Nach der Einäscherung passt die Asche nicht in das Gefäss. Was machen sie dann mit der restlichen Asche?

Das ist mir nämlich schon passiert.


Zitat (labens @ 27.01.2010 15:40:34)
Ich hab noch eine Frage:

Nach der Einäscherung passt die Asche nicht in das Gefäss. Was machen sie dann mit der restlichen Asche?

Das ist mir nämlich schon passiert.

Wie bitte ?
Was warst Du denn in deinem vorigen Leben ?
Ich meine wegn der Restasche ?

Wenn die Asche nicht in die Urne passt, nimm einfach die nächstgrößere.


Zitat (labens @ 27.01.2010 15:24:07)
Auszug aus einer Friedhofsordnung:

Die Länge darf 2,10 m
die Breite 1,70 m
nicht überschreiten.


Die Länge von was? Sarg, Aushub, Bepflanzung, Grabstein?

Grab oder Sarg kann ja wohl nicht sein... ich hab schon gesehen, wie größere Menschen (übe 1,70 m) bestattet worden sind ;) ok, das war nicht in München. Ist das Zitat aus ner Münchner Verordnung?

Egal. Sachen gibt's......... :rolleyes: ich lass mich mal unterm Baum vergraben. Bin ich gleich als Dünger zu was gut. Und es steht kein blöder Grabstein auf mir rum.

edit:
Aaahhh, wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich hatte gelesen "Länge nicht mehr als 1,70 m " :pfeifen: Meine schlauen Kommentare sind somit hinfällig. Kann ja mal vorkommen. :P

Bearbeitet von Ribbit am 28.01.2010 16:48:14

Zitat (labens @ 27.01.2010 15:40:34)
Ich hab noch eine Frage:

Nach der Einäscherung passt die Asche nicht in das Gefäss. Was machen sie dann mit der restlichen Asche?

Das ist mir nämlich schon passiert.

ganz einfach. Ich hatte eine Rettungsaktion am Fusse des Mt. Everest geleitet. Die Touristin haben wir tot in einer Schlucht gefunden und geborgen. Danach die sterblichen Überreste mit Hubschrauber nach Kathmandu gebraucht. 2 Wochen später wurde die Leiche frei gegeben.
In Nepal gibt es keine Urnen. Die deutsche Botschaft stellte uns 1 Urne zur Verfügung. Die Leiche wurde in Kathmandu am Bagmatiriver verbrannt. Nach 6 Stunden wollten wir die Asche in die Urne füllen. Die Asche, bzw. kleine Knochenteile passten nicht in die Urne. Die Schwester kotnnte dann nur in einem Kiosk Plastiktüten holen, wo wir die Knochenteilchen bargen. Die restliche Asche wurde in den Fluss geworfen.

Deswegen fragte ich , was geschieht, wenn die Asche nicht in die Urne passt. Bei unserer Einäscherung hätten zwei Urnen nicht ausgereicht.

Labens

Ps: Es hört sich zwar Makaber an, aber die sterblichen Überreste stehen bei der Schwester in einem Gefäss im Wohnzimmer.
Es ist übrigens verboten Asche von Verstorben einzuführen. Ausgenommen, wenn dies von der Dt. Botscthaft in einem vorgesehenen Gefäss veranlasst wurde.


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