meine Zimmerpflanzen brauchen Hilfe - aber welche? Zimmerpflanzen Frage zur Pflege


Guten Tag, ich bin neu hier..

..ich mache mir Sorgen um meine Zimmerpflanzen. Habe ich von meinen Eltern zum Einzug geschenkt bekommen. Alles was ich zur Pflege gelernt habe, ist: regelmäßig gießen und düngen - was ich auch stets mache. Aber irgendwie sehen die Pflanzen aus, als ob es ihnen nicht gut geht. Was muß ich anders machen, damit es ihnen besser geht, bitte? Bin von diesem Problem überfordert, bin dankbar für Eure Hilfe und bitte um Euren Rat. Fotos findet Ihr unter:


Quelle: anfaenger

Vielen Dank im Voraus für Eure Antwort.
der anfaenger


Hallo anfaenger :blumen:

"Herzlich Willkommen bei den Muttis"

Zu der Frage, was ist das für eine Pflanze mit den Dornen?

Es ist m.E. ein Christusdorn, der rote Blüten entwickelt.
Der Christusdorn mag es sehr warm und sonnig. Er sollte regelmässig aber nicht zuviel gegossen werden.


Für mich sieht es so aus, als ob Du die Pflanzen zu viel oder zu wenig gegossen hast. Ausserdem können manche Pflanzen kein direktes Sonnenlicht vertragen und vor allen Dingen keine Heizungsluft. Einen hellen Platz sollten alle Pflanzen haben.

Der Geldbaum z.B. hat schon fleischige Blätter, die Feuchtigkeit speichern. Der sollte regelmässig aber nicht zu viel gegossen werden.

Die Pflanze sind alle vertrocknet. Da hilft jetzt auch kein Dünger mehr.

Bearbeitet von Kati am 08.04.2010 15:49:06


Ich konnte den Geldbaum von meinem Freund der vertrocknet war retten indem ich ihn umgetopft habe und ihm ab da regelmässig (2-3x die Woche) Wasser gegeben habe.

Christusdorn würd ich abschneiden, umtopfen und schauen ob er nochmals kommt. - Beim Abschneiden siehst Du auch gleich, ob er ganz ausgetrocknet/verfault ist oder ob er noch "lebt".

Fleissige Lieschen sind in der Regel einjährig deshalb ist da wohl nichts mehr zu machen.

Der Weihnachtstern kommt evt. im Herbst/Winter wieder..... aber mit denen hab ich in der Regel auch kein Glück.


Stimme meinen Vorrednern zu! Für mich siehts allerdings so aus, als ob die ein oder andere Pfanze zusätzlich einen Pilz oder sowas hat und die Übertöpfe sind zu klein und manchmal sieht man überhaupt keine Erde!
Pflegeanleitungen bekommst Du bestimmt beim Gärtner oder im Internet!


Hast du das Geldbäumchen eventuell immer mal wieder zu dolle gegossen und dann wieder zu lange ohne Wasser gelassen? Die Pflanze braucht so wenig Wasser, das die Blätter sehr selten so ausschauen. Eventuell sind die Wurzeln ja abgefault durch zu viel Wasser...*malweiterdenk*

Bearbeitet von Nachi am 08.04.2010 20:05:37


Ach du lieber Himmel... :ichversteckmich: , was ist das denn?!!
Stammen die Pflanzen aus einem monatelang unbewohnten Haus?
Sie vermitteln mir den Eindruck.

Der Weihnachtsstern ist final. Hol Dir in der nächsten Saison einen neuen. Oder...
Das Dornenteil nennt man "Christusdorn" . Der ist nicht etwa ein Kaktus, sondern mit dem Weihnachtsstern verwandt: ein Wolfsmilchgewächs - welches in Deinem Falle auch final aussieht.
Schneide beide komplett herunter, stell sie aus der Sonne und halbschattig, gieße sie mal vorsichtig und gucke eine Weile, ob da vielleicht doch noch was zum Leben erwacht.
Erwacht tatsächlich was: nur sehr mäßig gießen, wieder heller stellen - nicht vollsonnig (noch nicht).
Finde Dich aber vorsichtshalber schonmal damit ab, daß da vielleicht nichts mehr kommt...
Dann hast Du immer noch die Töpfe und Übertöpfe / Untersetzer für Neuanschaffungen...

Das Lieschen will tatsächlich überleben und man bekommt es vielleicht auch wieder hin: es hat nämlich ganz viele kleine Würzelchen an seinen trockenen Ästen gemacht und scheint ohnedies recht alt zu sein. ;) Lieschen kann man wie Begonien, Fuchsien und Geranien weiterkultivieren und sie können ziemlich alt werden...
Lieschen würde ich von seiner Uraltwurzel befreien, die Äste in handliche Stücke Schnippeln und mitsamt den Wurzeln (eben die!!) in feuchten Sand setzen. Klaren Sand, nicht zu naß. Mäßig feucht halten.
Dann mal gucken - da könnte was austreiben. Treibt was?! Warten, bis es ein kräftiges Pflänzchen ist, dann in Blumenerde umtopfen, hel und mäßig feucht stellen, alle 2 Wochen ein klein wenig Dünger im Gießwasser.

Die Crassula ("Geldbaum", "Fetthenne") aus der Familie der Dickblattgewächste kriegt eigentlich nix und niemand tot, aber DIE Umstände haben es fast geschafft. sie ist (fast völlig) vertrocknet.
Sie wird sich aber erholen, sie braucht einfach mäßig, aber regelmäßig Wasser. Nicht zuviel, sonst fault sie, denn Dickblattgewächse speichern Wasser. Nie darf Wasser im Übertopf stehen bleiben. Es dauert, weil sie sich erst wieder vollsaugen muß, aber es wird.
Die verschrumpelten Blätter ersetzt sie durch neue - und neue Triebe.
Andersrum kannst Du auch Stecklinge davon machen: frische, bzw. noch saftführende Triebe abschneiden, ein paar Tage abtrocknen lassen und dann auf eicht feuchten, klaren Sand setzen. Die wachsen hundertpro an.
Sind sie angewachsen, nehmen sie beim Umtopfen sogar mit Gartenerde vorlieb.

Ich fühl mich fast ein bissel wie im falschen Film... wenn ich die Bilder nochmal Revue passieren lasse... *kopfschüttel*


Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 09.04.2010 02:16:52


Danke an Euch alle für Eure Antworten.

Bevor ich noch mehr kaputtmache, frage ich lieber nach..

Christusdorn und Weihnachtsstern beide komplett herunterschneiden - wie geht das? Wo soll ich was abschneiden? Äste, Blätter, ... ?

Ja, das Lieschen hat Wurzeln an den Ästen - die sehen ziemlich dünn und braun aus, da würd ich vermuten die wären trocken. Wachsen die dennoch an, wenn ich sie in Sand setze? Das könnte ich ja einfach mal ausprobieren mit einem Ast ohne Blatt, was meint Ihr dazu?

Crassula: wenig und regelmäßig gießen - wie oft ist regelmäßig?

Viele Grüße,
der anfaenger


Der Geldbaum sieht so aus, als wenn er mal frische Erde und einen größeren Topf bräuchte.

Der Christusdorn ist ähnlich eines Kaktusses (laienhaft gesprochen), braucht daher nicht soo viel Wasser. Verträgt ganz gut Trockenheit und Sonne/Wärme. Allerdings - wenn die Blätter vertrocknet und die Stengel so heruntergefallen sind - keine Ahnung, was Du damit gemacht hast. Zuviel oder zuwenig gegossen.

Weihnachtsstern muß immer feucht gehalten werden. Aber die hochgezüchteten Arten überleben die Winterzeit meist nicht - wenn das jemand schafft, muß er wirklich Ahnung und grüne Daumen haben.


Nicht zu viel düngen. Man kann die Pflanzen auch überdüngen. Besonders im Winter, wo sie eine Ruhephase einlegen. Auch weniger giessen als im Sommer.

risiko


Bei Crassula gilt: so gießen, daß der Ballen gut feucht ist, aber es darf kein überschüssiges Wasser im Untersatz stehen bleiben. Dann wartest Du, bis der Ballen wieder abgetrocknet ist (ruhig mit den Fingern die Erde prüfen) dann gießt Du wieder genauso.
Sie muß sich nach langer Dürre ja erstmal wieder regenerieren.
Hat sie das geschafft, recht es, sie alle 2 Wochen mal gründlich durchzugießen, denn sie gehört zu den Sukkulenten - das sind Pflanzen, die Feuchtigkeit speichern, weil sie ursprünglich aus Steppe und Wüste stammen, wo es auch nicht immer regnet.
Diese wollen es im Sommer warm und sonnig und im Winter möglichst kühl und hell. Auch hält man sie im winter fast ganz trocken - entsprechend der Umgebungstemperatur.
So ähnlich wie "Kaktusse" ^_^ eben.
Düngen: alle 4 Wochen, sehr sparsam und nur von Mai bis September.
Verdünnter normaler Blumendünger reicht.

Mit dem Christusdorn verhält es sich ähnlich (obwohl ich den hier wirklich für final halte und mir lieber einen neuen kaufen oder absenkern lassen würde, ganz ehrlich ;) ...).
Der ist zwar kein Dickblatt- aber ein Wolfsmilchgewächs (schrieb ich schon), also auch ein Steppen- und Halbsteppenbewohner.

Umtopfen und düngen würde ich jetzt erstmal noch gar nichts, bloß erstmal vorsichtig Wasser geben und abwarten, ob und wo da überhaupt noch was kommt.



Kostenloser Newsletter