Hundesteuer


Hallo Ihr Steuerzahler,

da ich ja nun grade neu im "frag-Mutti" bin, weiss ich nicht ob dieses Thema schon da war, aber es würde mich trotzdem interessieren was Ihr so an Hundesteuer bezahlt und wo?
Ich wohne in Kreis Viersen (bei Mönchengladbach) und bezahlen jährlich für meine beiden Rhodesian Ridgeback Mädels (keine Kampfhunde) zusammen 144 Euro.
Was bezahlt Ihr den so? Wir haben auch keine Steuermarke für Halsband, was sehr angenehm ist, denn ich habe sehr viele Halsbänder und kann dann immer wechseln ohne Probleme.

Freue mich auf Eure Antwort

LG Ashiki und natürlich Charu


Wir wohnen in einem Dorf und zahlen für unser Schäferlein 50 Euro jährlich.


-evi-


Wir zahlen ca. 35 € im Jahr.

hi,
ganz klasse aber wenn ich Düsseldorf und Köln höre dann mano!

danke nochmal
Ashiki
sagt Ihr mir welchen Kreis wo Ihr bezahlt?


Zahle für meine Rottweilerin mit Wesenstest und Negativzeugnis 25 € :ph34r:


ich wohne in kiel und hier müssten ich eigentlich 110€ für meine rottweiler-labrador hündin bezahlen, aber da meine freundin nochn zweiten wohnsitz im keis rendsburg-eckernförde hat, haben wir sie da angemeldet und müssen nur 30 € bezahlen. mfg ginTonic


schimpft nicht, meine Eltern haben ihren seit Jahren noch gar nicht angemeldet..
bisher immer vergessen...
lg hi!


Meine Eltern wohnen in Worms und zahlen für unseren Hund 90€ im Jahr.


Wir wohnen im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim und zahlen für unsere Nancy 25€ im Jahr.

LG Schnute


Zitat (hi! @ 30.11.2005 - 11:15:37)
schimpft nicht, meine Eltern haben ihren seit Jahren noch gar nicht  angemeldet..
bisher immer vergessen...
lg hi!

VERGESSEN?!?!
(oder nicht zahlen wollen! Sowas kann man nicht vergessen!!! SORRY)

LG
Schnute

Ich zahle für unseren "Riesen" (Chihua-hua mit 2,10 Kg) 108,00 Ökke im Jahr in Heidelberg.
Jeder weitere Hund kostet 216,00 €uro im Jahr.
gruß fritzchen


:wub: danke an alle die mir geantwortet haben, da sieht man wieder wie unterschiedlich die Gemeiden oder Städte abrechnen, und manchmal denke ich wo für?? Es gibt ja kaum eine Gegenleistung!!!!!

Aber wie wir alle wissen wollten wir unsere Hundi Pundis doch nicht vermissen oder??

LG Ashiki :wub:


Wir (Leipzig) zahlen 96 Euro - allerdings momentan noch nicht, da befreit wegen Tierheim :D


Meine Familie zahlt für mich überhaupt keine Steuer !!!

WOO kommen wir dahin ????

Katzen die unkontrolliert in Nachbars Garten sche...n, Pferde (deren Besitzer eh schon zur besserverdienenden Gesellschaftsschicht gehören) zertrampeln Waldwege bis zur Unbegehbarkeit, und für Hunde,(und außerirdische Zottelwesen???) will man Steuern???

Hier wird KEINE Hundesteuer bezahlt :ph34r:

Der Hund eine "Sache", die Katze ein "Tier" ??? :angry: :angry:

Vor einigen Jahren wurde der Hund als "Lebewesen" gehandelt, DA mußte allerdings im Zug eine Kinderfahrkarte gelöst werden...jetzt wieder "Sache" ,für die keine Fahrkarte gelöst werden muß.....

Hundesteuer??? für WAS ????

Hier wird sich gewehrt......biß :rolleyes: der Kadi in Karlsruhe einschreiten muß....

Lasst euch doch nicht immer alles gefallen....

Oder laßt euch den Hund aus medizinisch-psyschologischen gründen "Verschreiben"...

Muß ja echt niemand aus sturer "Obrigkeitshörigkeit" Steuern für ein Tier (und auch das ist nur ein Mensch) [meistens sogar ein besserer] zahlen :wallbash: :wallbash:

Besser wär's was dagegen zu unternehmen,als zu jammern B) B)

Und wer zu Weihnachten "sowas" verschenken will,der denke an die "Folgekosten"....
und ob der Mensch DAS noch einsieht ;) ;) ;)

Bearbeitet von Gordon Shumway am 03.12.2005 14:20:30


Hallo Gordon und alle die sich ärgern....................

wie recht Du hast, wie so oft schliesst sich keiner an, aber meckern kann jeder...

Sogar unser RR Heft hat einen Aufruf gestartet, ohne viel Erfolg..........

So wie ich gelesen habe stehen sich die meisten sehr günstig.... Auch ich ärgere mich aber alleine und dann mit einem Busgeld am Hals nein danke!

LG Ashiki


Ich kann von "Glück" sagen, dass zwei meiner drei Pitbulls mittlerweile verstorben sind. Ich habe die Rasse seit 1983, bevor also das Geknatsche losgeht.
Zunächst habe ich für die drei in Rheinland Pfalz 25/35/45 Euro bezahlt. Dann ging diese Medienhatz los und ich war einer der ersten der chippen liess/ Wesenstest machte/ zusätzlich Unbedenklichkeitserklärung von Amtstierarzt und Hundeausbilder der Polizei.

Dann bin ich in Rheinland Pfalz umgezogen ( 2003) und kurz nach meinem Zuzug in das Dorf wurde dort erstmalig die Steuer für gefährliche Hunde erhoben. In 2003 650 € pro Jahr. ( mittlerweile hatte ich nur noch einen Hund, die beiden anderen sind durch Krankheit verstorben bzw. musste ich den Rüden mit 15 Jahren wegen Niereninsuffienz einschläfer lassen)

Mein Hinweis, in dem Ort würden sechs weitere Personen mit "gefährlichen Hunden" wohnen quittierte man mit der Antwort : "Die wohnen schon lange da, da ist noch nie was gewesen. Müssen Sie halt anzeigen" Nun widerstrebt es mir, den Denunzianten zu mimen und mit meinem Hund war nun auch noch nie was passiert. In 2004 wurde die Steuer auf 1200 € erhöht. Ich zahlte mal nicht. Daraufhin wollte man den Hund einziehen. Schreiben hin und her, Gutachten, BGH Urteil lag dann auch noch vor. Im Juni (!) 2004 bekam ich bereits den Steuerbescheid über 2000 € zzgl. 134,56 € Kosten für das Jahr 2005.
Ich schrieb daraufhin einen netten Brief an die Gemeinde in welchem ich vorschlug, Hunde und Halter durch das Anbringen gelber Etiketten zu kennzeichnen, einem Vorgehen, das sich in der Vergangenheit zur Kennzeichnung unwertem Lebens in Deutschland bewährt hätte. Dann verwies ich auf die zahlreichen Beißunfälle mit Schäferhunden, aber auch diese hätten sich in eben dieser Zeit samt Ihrer Halter durch Bewachung eben diesen unwerten Lebens hervorgetan und verfügten dementsprechend über Erfahrung und Lobby.
Ich verkaufte mein Haus, verlegte Geschäftssitz nach England und werde sicherlich niemals mehr, auch nicht im Falle von Naturkatastrophen oder Hungersnot, in Erwägung ziehen, in RLP zu wohnen.
in NRW ist es entspannter, mit 140 € im Jahr kann ich leben.
Aber der Westerwälder hat seinem Ruf als kleines diebisches Bergvolk alle Ehre gemacht.


Sorry Proteus... So scherst du alle Westerwälder über einen Kamm wie sie es mit deiner Hunderasse tun und damit bist du kein Stück besser.

Ich finde, dass es für diese Rassen generell die Pflicht eines Hundeführerscheins geben sollte. Wenn meine Töle beißt (kam noch nicht vor) tut das weh, aber bei den Zähnchen ist man vom Sterben weit entfernt, bei gewissen Rassen eben nicht, und sie wurden Jahrhunderte auf Beißen gezüchtet. Kommen die dann in die falschen Hände gehts böse aus...
Wichtig wäre auch, dass endlich mal vernünftig kontrolliert wird damit schwarze Schafe leichter erwischt werden...


Sorry, das ist totaler Quatsch.
Pitbulls sind Mitte des 18.Jhr. für den Hundekampf gezüchtet worden und waren ursprünglich a. sehr klein und b. Menschen gegenüber völlig unagressiv.Im Gegenteil, die Halter standen mit im Ring und griffen zwischen die beissenden Hunde. Ansonsten lebte er in der Familie.
Man hat Hunde, die gegen Menschen gingen, sofort getötet. DIe Hunde hatten 10-12 kg Gewicht, weil man nicht Gefahr laufen wollte, seinen Hund zu verlieren. Es gab strenge Regeln, entscheidend war der Erfolg in der Pit, dementsprechend gab es keinen Rassestandard.
Was entscheidend war, nannte sich "Gameness", der absolute Wille zu gewinnen und niemals aufzugeben.
Ob man diese Praxis gutheisst, sei dahingestellt.
Die Aggressivität gegenüber Menschen wurde erst in den 70ern gewaltsam eingezüchtet, meist durch Rottweiler, Bullterrier ( die schon immer wesentlich bessere Mannstopper waren als Pitbulls) oder Boxer.
Sicherlich wäre ein Führerschein sinnvoll, dann aber für alle Familienmitglieder. Mit einer Pflichtversicherung, die bei Vorfällen rausschmeisst und verhindert das eine andere Versicherung den Hund aufnimmt.
Dann aber auch für die Sicherheit der 30.000 Leute, die jährlich von Schäferhunden gebissen werden, ohne das jemand auf die Idee gekommen wäre, diese zu verbieten.
Oder die durch Überzüchtung verursachten Unfälle mit den "familienfreundlichen" Golden Retrivern.
Was ist jetzt passiert? Die Tierheime quellen über und die Heiermannsluden holen sich als Schwanzverlängerung Tschakas aus Russland, Hunde, die nicht mal auf den Menschen geprägt sind und zur Wolfsjagd benutzt werden. Oder züchten sich selbst was Nettes. Leider kommt bei Kreuzung dieser Rassen meist nur genetischer Abfall raus.
Das man jeden Hund aggressiv bekommt ist auch eine Tatsache, eine bekannte hat einen abgerichteten Königspudel, der aufgrund seiner Intelligenz und seines Mutes mit 40 kg jeden Riesenschnautzer in die Tasche steckt.

Das von Hunden, speziell von gewissen Rassen, ein Gefährdung uasgehen kann, bestreitet keiner.Was mich stört ist der gesellschaftliche Rang eines Kinderschänders durch den Besitz und diese unreflektierte Hetze. Auch mit meinen Hunden ist in über 20 Jahren nie etwas passiert. Aber wenn meiner bellt wittern die Leute direkt einen blutgierigen Angriff. Das wird einer wunderbaren Rasse nicht gerecht, die genauso ein Anrecht auf Leben hat wie jeder andere Hund.
Dann steht in der Zeitung ( und nicht nur der Bild ) "Kampfhund zerfetzt Kind" , daneben ein Bild von einem Pitbull ( mir wurde schon viel Geld für ein paar "Gute Fotos" geboten) und im Text stellt sich raus, das ein besoffener Renter seinen Rottweiler losließ. Noch Fragen?

Und diese arrogante Blasiertheit, mit der der VdH und der DSV auf "diese da" herunterblickt, obwohl deren Krücken schon mit HD auf die Welt kommen und charakterlich fast ausnahmlos beängstigend sind - wo bleibt denn da bitte die Gleichheit?

Schlußendlich: Das war keine Wertung über die Westerwälder, sondern über die Praxis der Ortsgemeinden im Westerwald, deren ich meine Umsatz-, Einkommens-;gewerbe und sonstigen Steuern versagen werde.


Hmm. Ich habe keinen Hund und kann also über Hundesteuer nicht mitreden. Aber wenn ich morgens die Straßenfeger mühsam die Häufchen verschiedener Größen vom Pflaster kratzen sehe, weiss ich, weswegen es Hundesteuer gibt. Warum sie regional so unterschiedlich ist, ist mir allerdings nicht ganz klar, vielleicht hat's was mit den allgemeinen Straßeneinigungskosten etc. zu tun? Keine Ahnung! Gibt es nicht sowieso eine Regelung, dass Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihres Wauzies selbst zu entsorgen haben? Halten tut sich aber, wenn man unsere mageren Grünstreifen mitten in der Stadt so betrachtet, daran keiner. Und das ist dann was, was mich schon durchaus nervt.

Wenn ich aufrechne, was ich pro Jahr an Katzenstreu bezahle, komme ich übrigens auch auf stattliche Summen. Kräht allerdings kein Hahn nach.

Schnegge

P.S. Nicht alle Pferdebesitzer gehören zur besserverdienenden Schicht, Gordon. Ich verdien mir das Geld für mein Pony mit Hilfe eines Nebenjobs, anders würd's gar nicht gehen. Bisher hab ich allerdings auch noch keinen Waldweg "bis zur Unkenntlichkeit" zertrampelt. Vielleicht mach ich da verschiedenes falsch? Naja, Vorurteile sind doch was feines :D


Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie gesehen das die Haufen vom Hund weggemacht wurden. :angry:
Frage mich also warum Hundebesitzer Steuern zahlen müssen. :labern:


Lieber Proteus,
was ist Quatsch?
Ich habe geschrieben, dass die Hunde aufs Beißen gezüchtet wurden. Kuscheln sie bei Hundekämpfen etwa?
Ich habe nirgendwo geschrieben, dass sie von Anfang an gegen Menschen gehen sollten.
Aber Glückwunsch, im verallgemeinern bist du ganz gut.
Dass Rassen, die intensiv gezüchtet werden irgendwann genetische Fehler aufweisen ist klar. Aber HD gibts bei vielen Rassen und sogar bei Katzen. Und so wie es gefährliche Pitbulls gibt, gibts auch gefährliche Schäferhunde, oder gefährliche Chihauhaus. Aber die Beißkraft ist eine andere. Und das ist es zum Beispiel, was mir persönlich Angst macht.

Aber wozu weiter diskutieren, eingefahrene Meinungen ändert man eh nicht.
Hats doch mal nen Vorteil jung zu sein :Þ


Wir beschließen in der nächsten Woche eine neue Hundesteuersatzung.
Für den 1. Hund bezahlen wir 48 €, für den 2. 72 € und für den 3. 96 € im Jahr. Von den ganzne Hundebesitzern hat sich nur einer aufgeregt undzwar der, mit dem meisten Geld.
:rolleyes:


Bearbeitet von Paradiesvogel am 07.12.2005 08:28:34

Lieber gift ( oder liebes Gift?)

da hast du recht. Ich schrieb aber auch, das das, was heute als Pitbull bezeichnet wird mit der ursprünglichen "Rasse" nichts mehr zu tun hat. De facto gibt es keinen Rassestandard für den Pitbull. Es gibt einen für den American Stafford Terrier. Der VdH weigert sich, eine Rasse anzuerkennen, für deren Verbot er sich gleichzeitig einsetzt.
Damit wir uns nicht falsch verstehen. Ich verurteile was manche Menschen mit den Hunden machen. Ich kann verstehen, dass viele Leute Angst vor diesen Hund haben. Und jeder Unfall, gleich aus welchem Grund, ist einer zuviel.
Aber "nur" weil ein Möchtegernzuhälter seinen Annabolikaköter ein Kind töten ließ direkt die ganze Rasse in die Euthanasie zu schicken ( de facto ist es nichts anderes) obwohl allein 2002 11 ( elf) Menschen von Schäferhunden getötet wurden - das ist blöder Populismus und der Sache nicht dienlich.
Ich bin auch für den Hundeführerschein, ich bin auch für die Bekämpfung gefährlicher Hunde. Aber dann bitte aller auffällig gewordenen und nicht für Hunde, die unglücklicherweise einer Rasse zugehören.
Zumal die "Experten" mit fragwürdigen Argumenten nicht einmal wussten, welche Rassen Sie überhaupt verbieten.
Wie soll man auf eine Verallgemeinerung ( Rasse = schlecht ) denn reagieren?






Hier in Dortmund zahlen wir 125 €uro im Jahr, ich finde es sehr happig ,aber mein Wauzi ist ja erst 17 Wochen . Ich glaube, man hat ein 1/2 Jahr Zeit, dann muß er angemeldet werden.

Ich liebe Tiere, ob Hund Katze oder Maus. Finde es auch ungerecht, wie unterschiedlich die Hundesteuer gehandhabt wird. Ich habe keine Tiere. Sorry, denn ich habe ein kleines Haus, keinen Garten, und niemanden, der wärend unseres Urlaubs auf das Tier achten könnte. Zur Erklärung: Mein Haus ist ein altes Bremer Haus ( 5m breit, 7,50 m lang. Hof 5 mal 5 m). Wiesoll sich ein Hund oder eine Katze dort wohlfühlen?? In so einem kleinen Haus fühlt sich doch so ein Tier wie in einer Zwangsjacke. Und so etwas hat weder Hund noch Katze verdient. Schlimmer finde ich jedoch manche Hundezüchter!!! :labern: :labern: :labern:
Eine meiner Freundinnen betreut durch das rote Kreuz alte Menschen. U.a. betreut sie eine krebskranke Dame von 80 Jahren, der vor 2 Jahren ein Hundewelpe (Chiwawa??verkehrt geschrieben?) für 2500 Euro verkauft wurde!!!! :labern: :labern: Das Tier kannte nur die Wohnung, wurde verkehrt ernährt, und ist jetzt in Obhut meiner Bekannten. Als Der Hund das erste Mal auf die Straße kam, hatte er große Angst. Es hat ein halbes Jahr gedauert, aber jetzt ist er ein wirklicher Hund geworden. Was ich damit sagen möchte, ist, ich freue mich über jeden, der Tiere liebt und sie artgerecht halten kann. Ich weiß, das daß bei mir nicht möglich ist. Darum verzichte ich lieber, als einem Tier Schaden zuzufügen. Aber ich bin auch der Meinung, daß man auch einmal ein Auge auf gewisse Hundezüchter werfen sollte. Unser Tierheim in Bremen gibt z.B. an ältere Menschen nur Tiere, die auch schon etwas älter sind. Und das ist gut so!!!

wollmaus


Ich habe eine kleine Westi-hündin. Werd sie nächste Woche anmelden und das kostet in Ansbach 55€.
Wenn ich aber wieder nach Nürnberg ziehe kostets mich wohl über 100€. Aber das ist mir meine Knutschkugel schon wert, obwohl ichs ne Unverschämtheit finde.

Schönen Nachmittag wünsch ich euch noch

liebe Grüße,
die hundemama


Alle die gegen die Hundesteuer sind, schaut doch mal auf die folgende Homepage:

Hundesteuer ? - WIR sagen NEIN !

Homepage: http://www.ig-hund.de


Wir zahlen hier in Oberhausen 129€ Hundesteuer!
Ich könnte mir in den Arsch beißen, dass wir den überhaupt angemeldet haben,
kontrolliert hier eh keiner, nochnichtmal als mich das liebe Ordnungsamt erwischt hat weil der ohne Leine lief - 20 eier wollten die dafür haben! Aber der lief keine 10 Min. später schon wieder ohne Leine... B) Die Hundemarke liegt eh im Schrank! Bevor der die noch verliert!


wir zahlen hier in schwedt/oder 47€


Das is ja wenig :rolleyes:
Wieviel die bei uns kostet weiß ich nicht genau (weil ich hier auch nicht zahl *g*) , aber in Köln soll die 153 € betragen :blink: (und da zieh ich im August hin ) ... Bin immer noch am überlegen wie ich da drumrum komme :( (muss da schließlich auf sehr sparsamen Fuß leben )


Zitat
Bin immer noch am überlegen wie ich da drumrum komme


Einfach nicht anmelden - dann musst Du aber aufpassen, dass dich keiner erwischt... aber in Kölle haben die eh andere Sachen zu tun!

Dürfte dann auch so gehen.!

Zitat (Miele Navitronic @ 30.04.2006 - 13:06:10)
Zitat
Bin immer noch am überlegen wie ich da drumrum komme


Einfach nicht anmelden - dann musst Du aber aufpassen, dass dich keiner erwischt... aber in Kölle haben die eh andere Sachen zu tun!

Dürfte dann auch so gehen.!

Tja, Mielchen...
... wenn man aber vom lieben Mitmenschen (Nachbarn und so nette Leute, zB. auch solche, die Hunde nicht mögen) beim Ordnungsamt / Stadtkämmerei verzinkt wird, kann es sein, daß man von dort gleich ne richtige Rechnung und Ärger bekommt.
Außerdem hat das Ordnungsorgan dann meist gleich nen scharfen Blick drauf...

Besser ist es, sich einen Hund zu halten, anzumelden und sich mit dem ausreichend zu befassen, anstatt- wenn man denn rechnen muß- einen teuren Zweit- oder gar Dritthund dazuzunehmen.
Besser, Ärger gleich im Vorfeld zu vermeiden.

So nach dem Motto "...die haben eh andere Sorgen" sollte man nicht gehen. Hinterm Geld sind Ämter und Verwaltungen her, wie der Teufel hinter der Seele.

Hier bei uns ist der Satz für einen Hund mit 36 €/Jahr durchaus moderat zu nennen ^_^

Zitat
... wenn man aber vom lieben Mitmenschen (Nachbarn und so nette Leute, zB. auch solche, die Hunde nicht mögen) beim Ordnungsamt / Stadtkämmerei verzinkt wird, kann es sein, daß man von dort gleich ne richtige Rechnung und Ärger bekommt.


Oh ja! Solche Leute gibts. :angry:

Aber hier bei uns ist es so, dass man, wenn man erwischt wird nur die hinterzogenen Steuern nachzahlen muss + Bearbeitungsgebühr.


Zitat
Hier bei uns ist der Satz für einen Hund mit 36 €/Jahr durchaus moderat zu nennen


Das ist wirklich okay - dann könnte ich mir 3 Hunde nehmen, wo ich hier gerade mal einen für krieg! :labern:


Bienchen, hast Du denn bereits einen neuen Hund ?

Huhu, Mielchen!

Nee, hab noch keinen wieder, und im Moment ist das fast schon besser so, hab mir doch Ostermontag blöderweise den Knöchel gebrochen :wallbash: :wallbash: !!!

So muß selbst der arme Asko aus der Nachbarschaft auf sein eigenes Frauchen und die "Sparrunde" zurückgreifen... so ein Mist, ich bin auf erstmal mindestens 4 Wochen aus dem Rennen, damit sich Platte und Schräubchen nicht verbiegen.
Könnte heulen :heul: :heul: !!

Nu hab ich Zeit für Fachzeitschriften und Inserate, das Web und alles, was mir eine zeitliche und fußschonende Auswahlmöglichkeit läßt--- na, wenn das nix wird ;) .

Ihr seid ja gut dran, wenn die Ämter bei Euch noch so saumsusig sind :lol: .


Zitat (Miele Navitronic @ 30.04.2006 - 13:06:10)
Zitat
Bin immer noch am überlegen wie ich da drumrum komme


Einfach nicht anmelden - dann musst Du aber aufpassen, dass dich keiner erwischt... aber in Kölle haben die eh andere Sachen zu tun!

Dürfte dann auch so gehen.!

Das hat ich auch vor :lol: , nur hab ich schon gehört das die wohl da sehr streng in den Parks kontrollieren ... Aber irgendwann weiß man dann wie die Typen aussehen ^_^

Tja... DIE kann man sich echt irgendwann merken, aber nicht die lieben Nächsten (können durchaus auch andere Hundehalter sein, denen es auffällt, daß da ein Hund ohne Marke und so... ne?!), die unter Umständen irgendwo dumm anfragen... :labern:


Ach Du scheiße! DAS ist wirklich schlimm und tut mir leid für dich! :trösten:

Zitat
ein Hund ohne Marke und so... ne


Meiner rennt immer ohne Marke umher. Die liegt aber zu Haus im Schrank.
Sonst hat er die irgendwann verloren!

denke mal das unser Steuersatz hier noch im Vergleich zu anderen günstig ist:
Steuersätze:

* Wenn ein Hund gehalten wird: 55,20 Euro
* Wenn zwei Hunde gehalten werden: 67,20 Euro je Hund
* Wenn drei oder mehr Hunde gehalten werden: 79,80 Euro je Hund

Steuerbefreiung / Steuerermäßigung, die man beantragen kann, bei:
Befreiung für Empfänger lfd. Hilfe zum Lebensunterhalt (1 Hund) (Schl. 930)
Befreiung für blinde, taube und sonstige hilflose Personen (Schwerbehindertenausweis mit den Merkmalen B, BL, aG oder H) (Schl. 945)
Ermäßigung zur Bewachung von Gebäuden, die vom nächsten bewohnten Gebäude mehr als 200 m entfernt liegen (Steuersatz: 50%) (Schl. 910)
Ermäßigung für den Halter eines Hundes für Melde-, Sanitäts- oder Schutzzwecke, der die dafür vorgesehene Prüfung erfolgreich abgelegt hat. (s. anliegendes Zeugnis; Steuersatz 50%) (Schl. 910)
Ermäßigung zur Überwachung von landwirtschaftlichen Anwesen, der vom nächsten zusammenhängend bebauten Ortsteil mehr als 400 m entfernt liegen. (Steuersatz: 25%) (Schl. 920)
Befreiung für 6 Monate für Hunde aus dem Tierheim (Bescheinigung des Tierheimes) (Schl. 900)
Befreiung für nicht zu Erwerbszwecken gehaltene Hunde, die als Gebrauchshunde zur Bewachung von nicht gewerblich gehaltenen Herden verwandt werden.
keine Steuerpflicht für Hunde einer juristischen Person (Schl. 940)
keine Steuerpflicht für Hunde natürlicher Personen, die zu gewerblichen oder beruflichen Zwecke gehalten werden. Der gewerbliche oder berufliche Zweck ist im Einzelfall nachzuweisen (Schl. 940)


die Steuermarke habe ich an jeder Leine, die haben nur eine Marke von einem Zentralregister am Halsband: ich werde vermisst mit Tel.-Nr. um, bei einer zweiten Marke klimpert mir das zu doll.Unsere Förster/Jäger kenne ich hier alle und sie kennen meine Hunde.


Das ist mal eine konkrete Aufschlüsselung (und moderate Preise bei Euch), danke, Nyx! :blumen: :blumen:

Übrigens: Marke kam bei meinen Toberackern auch immer an die Leine, sonst hätte ich 3x/Jahr so ein neues Blechteil ordern können... :D .
So hatte ich sie immer mit bei und keiner konnte dumm reden. ^_^


wir zhlen jährlich ca. 150 euro :angry:
wieso solche unterschiede ? hund bleibt doch hund !


Wir zahlen hier auf dem Dorf am ........ der Welt nur 18 Euro im Jahr für unseren Hund.


tante ju


Wer weiss denn, warum überhaupt Hundesteuer gezahlt werden muss ?
Wer hat schon mal auf der Gemeinde nachgefragt ?


Die landesrechtlichen Regelungen lassen nur eine begrenzte Variation der Abgabensätze zu. Der Steuersatz kann sich für den zweiten und jeden weiteren Hund oder für Kampfhunde wesentlich erhöhen. Das Halten z.B. von Blindenführhunden, Diensthunden, Hunden von Forstbediensteten und Jagdaufsehern ist nach Maßgabe der in Betracht kommenden gesetzlichen Bestimmungen von der Steuer befreit.

Wie lautet die Rechtsgrundlage?

Rechtsgrundlage sind die landesgesetzlichen Hundesteuergesetze bzw. Kommunalabgabengesetze, die die Gemeinden zur Steuererhebung verpflichten oder zum Erlass entsprechender Steuersatzungen berechtigen.


Wer zahlt Hundesteuer?

Besitzt eine Familie einen Hund und sind dafür Hundesteuern zu zahlen, so spielt es für das Finanzamt keine Rolle, welchem Familienmitglied der Vierbeiner gehört. Die Hundesteuer schuldet immer der Wohnungseigentümer. (Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, 4 W 3575/96)

Wer erhebt diese Hundesteuer?

Die Hundesteuer wird von den Gemeinden erhoben. Mit ihr werden v.a. ordnungspolitische Ziele verfolgt. Diese Steuer soll dazu beitragen, die Zahl der Hunde zu begrenzen.


Wie hat sich die Hundesteuer entwickelt?


In ost- und mitteldeutschen Quellen taucht um 1500 erstmals ein "Hundekorn" auf, das teilweise unter der Steuerbezeichnung "Bede" in Form von Kornabgaben (Roggen, Gerste, Hafer) erhoben wurde; es diente der Ablösung der Hundegestellungspflicht der Bauern im Rahmen von Jagdfrondiensten. Zu Hundefutter verbacken und später auch "Hundebrot" genannt, wurde diese Abgabe z.B. nach den Hildesheimer Stadtrechnungen von 1658/59 "zur Erhaltung gemeiner Stadtjagdgerechtigkeiten" verwendet. Im 19. Jahrhundert sind in den deutschen Einzelstaaten moderne Hundeabgaben hauptsächlich aus polizeilichen Gründen eingeführt und teils als Luxussteuer (so in Preußen 1810 bis 1814, 1824 f.), teils als Nutzungsgebühr (so in Bayern 1876) ausgestattet worden. Im Allgemeinen haben von Anfang an die Gemeinden das Besteuerungs- und Ertragsrecht erhalten, doch wurde von einigen Ländern (z.B. Baden und Hessen-Darmstadt) noch lange ein staatlicher Anteil abverlangt. Aufgrund der landesrechtlichen Hundesteuer- und Gemeindeabgabengesetze der Weimarer Zeit zu den "örtlichen Abgaben" gezählt, fiel die Hundesteuer nach dem Bonner Grundgesetz von 1949 in die Kategorie der "Steuern mit örtlich bedingtem Wirkungskreis" (seit der Finanzreform 1969 "örtliche Verbrauch- und Aufwandsteuern") und wurde als reine Gemeindesteuer geregelt.

Das Aufkommen betrug 2002 211,6 Mio. €.


Zitat
Diese Steuer soll dazu beitragen, die Zahl der Hunde zu begrenzen.


Meldet man den einfach nicht an - und? Kontrollieren können die eh nicht alle Hunde.... ist doch genau wie mit dem Schwarzfahren!

Es gibt sogar Gemeinden in denen man keine Hundsteuer zahlt.
Wir haben unsere portugiesische Straßenhündin, damals nach ihrem Fernsehauftritt im HR -Herrchen gesucht, in Eschborn, bei Frankfurt besucht und dort zahlt man z.B. keine Hundesteuer :) und dann hat man sie aus ihrem Steuerparadies zu uns nach Hause gebracht :)


Hallo!

Ich wohne in Oberösterreich in einer 3000 Seelen Gemeinde und ich zahle für meine beiden Cavaliere 30 Euro zusammen.

LG
jutta


Huhu... wir hier in Duisburg bezahlen für unseren Labrador Rüden 127,- pro Jahr. Ich finde das auch Quatsch, weil ich die Haufen von unserem Hund selber wegmache, aber was sein muss - muss sein.

LG Kathy


Hallo wir Wohnen auf dem Land in der nähe von Kassel haben ein Chihuahua-Jack Russel Terrier Mix und bezahlen keine Hunde steuer. Meine eltern wohnen auch auf dem Land und bezahlen für iheren Wolfspitz im Jahr 95 €

Bearbeitet von liebesding1980 am 12.09.2006 12:33:20


Zitat (Kathy @ 12.09.2006 09:29:34)
Ich finde das auch Quatsch, weil ich die Haufen von unserem Hund selber wegmache, aber was sein muss - muss sein.

Hallo!
Man zahlt ja nicht Hundesteuer, damit die Gemeinde die Hundehaufen weg macht. Das ist halt eine Steuer, für die man nichts bekommt, so wie viele andere auch. Firmen zahlen auch Kommunalsteuer und bezahlen die Angestellten selbst, das wäre vergleichbar! Oder was bekommt man für die Getränkesteuer, Lustbarkeitsabgabe usw??

LG
jutta

Recht hast du, Jutta74... aber genau das finde ich ja so "blöd". Egal, wie gesagt, was muss - das muss! Leider.



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