"Langzeitarbeitslose, holt euch Hunde!": ticken die noch richtig?


http://de.news.yahoo.com/05052006/12/hunde-frustkiller.html

Ich weiß selber, wie das ist, wenn man Hunde hat, bin in ner Familie aufgewachsen, die immer nen Zoo hatte. Daher weiß ich auch, wie wichtig Tiere für soziale Kontakte sein können und die n echter Halt für viele sind.

Aber hat sich da mal einer überlegt, was das für Kosten sind, die n Arbeitsloser, der von H4 lebt und alleine wohnt, tragen muss? Ich red nicht mal von Hundesteuer. Futter und Tierärzte kosten, und vor allem dann, wenn das Tier krank wird und für längere Zeit ne spezielle Ernährung, Medikamente und Behandlungen braucht.

Und die meisten hoffen wohl, bald wieder nen Job zu kriegen. Wohin dann mit dem Hund? Nicht jeder kann den Hund dann zur Arbeit mitnehmen, und nicht jeder hat nen Nachbarn oder nen Verwandten, der das Tier dann tagsüber nimmt und betreut.

Folge: Der Hund landet im Tierheim, wird ausgesetzt oder gleich mit nem Stein in nen Sack gesteckt und ins Wasser geworfen.

Solche Tipps find ich zum Kotzen. :labern::labern::labern::labern::labern:

Ach herrje... die ticken da wohl nicht mehr ganz sauber?!!
Was ist denn, wenn der/die Langzeitarbeitslose(n) denn doch ne Stelle kriegen, dafür reisen oder ins Ausland müssen??!!!
Wer kümmert sich dann um den armen Vierbeiner (ob Hund oder whatever)?!! :angry:
Dann ab ins Tierheim (zurück) damit, oder was?! :wallbash: :wallbash: :wallbash:

Andererseits stimmen manchen Aussagen in diesem Text wohl -oberflächlich betrachtet- schon, nur sollte man dabei immer "das Nachfolgende", was zu so 'nem Tier gehört,
im Auge behalten.

Ach, und nochwas fällt mir dazu ein:
Wird dem Langzeitarbeitslosen nicht (bei aufmerksamer Lektüre dieses Textes) damit signalisiert "Du kriegst ja doch nischt mehr, schaff dir'n Viech an, daß du was um die Ohren hast"?? :angry: :angry:

Kalle, ich stimme Dir zu! :yes:

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 08.05.2006 22:21:11


Jooooooooo, ich wusste, da sieht mein Bienchen auch rot! :wub: :wub: :wub:

Ich find auch, dass da für manche ne versteckte Message drin ist: Lebst du alleine, schaff dir wenigstens n Tier an, damit du was zu tun hast. Wie, du hast kein Tier? Dann gefällts dir wohl, den ganzen Tag lang keine Verpflichtungen zu haben und dich um nix zu kümmern, dann suchste wohl auch nicht so dringend nen Job und kannst umso mehr pennen und saufen. :angry: :angry: :angry:


Zitat
Wohin dann mit dem Hund? Nicht jeder kann den Hund dann zur Arbeit mitnehmen, und nicht jeder hat nen Nachbarn oder nen Verwandten, der das Tier dann tagsüber nimmt und betreut.



Wollen wir die church ma inne town lassen.

Ich kann meinen Hund auch problemlos 5-6 Std. alleine lassen, hauptsache, er war vorher raus und dann wieder, wenn ich heim komme.

So dramatisch ist das nicht!

Klaro, Mielchen, ist ja auch in Ordnung, wenn man ganz normal seine Arbeit am Ort oder paar Fahrkilometer weg hat.
Der Hund kann lernen, allein zu bleiben- für Stunden auf jeden Fall.

Hinzu kommt: gehört noch Familie zum Haushalt, die sich notfalls gern mitkümmert? :)
Dann ist das alles kein Ding.

Ich gehe nur davon aus, daß ein H4-Empfänger oder Langzeitarbeitsloser wohl alles annehmen muß/sollte, was sich ihm bietet, selbst von-heut-auf-morgen.
Und was ist dann mit dem Tier... welches dann unter Umständen im Wege ist? :huh:


Zitat (Die Bi(e)ne @ 08.05.2006 - 22:19:15)
Wird dem Langzeitarbeitslosen nicht (bei aufmerksamer Lektüre dieses Textes) damit signalisiert "Du kriegst ja doch nischt mehr, schaff dir'n Viech an, daß du was um die Ohren hast"?? :angry: :angry:

Du hast es erfasst. Das ist der Gedanke, der dahinter steht!
Keiner, der sich auf dem Arbeitsmarkt halbwegs auskennt, rechnet ernsthaft damit, dass ein signifikanter Teil der heutigen Arbeitslosen je wieder einen vollwertigen Job bekommt.
Den sozialen Wert des Hundes für die Betroffenen will ich allerdinx nicht bestreiten.
Für mich wiederum wärs nix. Ich kann nicht sonderlich mit Hunden.

Besser kriegt man's nicht in Worte, Koenich! :blumen:

Es muß kein Hund sein, genauso träfe es Kaninchen, Katze, Vogel, Ratte... whatever.
Und sicher: einen sozialen Wert stellt das Tier für die Ersten und auch Letzten in unserer Gesellschaft dar, wenngleich der manchmal äußerst fragwürdig ist ...
Beispiele spare ich mir mal, sieht man sowohl im RL als auch im TV.

In allererster Linie wollen wir aber mal davon ausgehen, daß so ein Tier eine enorme Lebensbereicherung ist und für denjenigen, welcher zwischen "behalt-ich-dich-oder-nehm-ich-den-Job-an" entscheiden muß, auch emotionelle Qual bedeuten kann. :(


Richtig.
Ich für meinen Teil würde gern an ne Katze untervermieten. Meine Wohnung könnte ich aber ner Katze nicht zumuten. :wacko:


Siehst Du, das kommt nämlich auch noch dazu- und es adelt einen jeden, der sich fragt: 'Gibt es meine Umgebung für mein Tier her??'
Auch die Katze braucht Auslauf, Frischluft und Zeit. Und vielleicht auch mal den Tierarzt.:blumen: :blumen:


Vielleicht Hund, damit der MEnsch regelmäßig raus muss?

Mir gehn Hunde auf die Nerven.

Die sind immer so aufdringlich.

Katze Fisch Frosch Schlange Kanninchen - alles angenehmer - für mich.


Hmm,Hunde zu Therapiezwecken für alte Leute,wunderbar. :) bin ich auch für.Aber Arbeitslosen nun unbedingt ein Tier verordnen,ich weiß nicht!!Die hohen Kosten u.u.Wenn dann wieder einer Arbeit nachgegangen werden muß,kann es doch eben das Problem geben,wohin mit dem Tier??Kann, muß aber nicht.Das weiß man aber ja vorher nicht.Also für mich persönlich käme ein Tier (Kleintiere,Vogel oder Hamster vieleicht) nicht in Frage,solange ich vom ALG mit meiner Fam.auskommen müßte.
Bi(e)ne hat das schon richtig gesagt,bin ihrer Meinung. :blumen:

Und das mit dem "HUND in den HINTERN treten,(habt ihr das auch gelesen??)fand ich ja total daneben.


@Ingeborg, Wie kommst du denn darauf,das Hunde "aufdringlich" sind??Finde ich ja nun überhaupt nicht.Ein Hund der gut erzogen ist ,wird nicht aufdringlich. :nene:

Mein (und auch andere) Hund geht "mir" nicht auf die Nerven. ;) Im Gegenteil,ohne Wuffi wäre ich nicht so fit,käme nicht regelmäßig an die frische Luft,hätte ein Gesprächsthema weniger und meine Zeit wäre sooo langweilig.
Hast vieleicht mal schlechte Erfahrung mit Hunden gehabt?? :augenzwinkern:


Hunde sind erziehbar, überhaupt kein Thema.
Aber mal angenommen, der arbeitslose Single schafft sich einen Hund an, verbringt einen Großteil seiner Zeit mit ihm.
Endlich findet sich eine Arbeit.
Und nun nach, sagen wir mal 2 Jahren, soll der Hund von heute auf morgen täglich 9 - 10 Stunden alleine bleiben.
Wie soll man da konzentriert arbeiten und Leistung bringen, wenn man mit den Gedanken eigentlich ganz woanders ist? Hält der Hund durch, randaliert er, bellt oder weint er das ganze Haus zusammen??
Ich denke, hier sind genung Hundebesitzer, die diese Gedanken nachvollziehen können.


.

Bearbeitet von FranzBranntwein am 09.05.2006 13:39:24


Wir konnten auch 6 Monate Hartz IV genießen, unser Hund und unsere Katze haben es unbeschadet überstanden, auch wenn dann eben Leckerlis ausfallen mussten.
Ich war ganz froh, dass wir die Tiere hatten!!!!!

Anschaffen würde ich mir in dieser Situation zwar kein Tier, aber weggeben nur wegen Geldmangel auch nicht. Irgendwie schafft man es doch, dass keiner hungern muss.

tante ju


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 08.05.2006 - 21:57:58)
Solche Tipps find ich zum Kotzen.  :labern:  :labern:  :labern:  :labern:  :labern:

Ich könnte auch :kotz: , ein Mitgeschöpf als Trostpflaster :labern:


Zitat
Mir gehen Hunde auf die Nerven.Die sind immer so aufdringlich.
bei solchen Aussagen kann ich auch :kotz: , immer diese Verallgemeinerungen :labern:
Von hunderten von Hunden, die ich kenne, ist vielleicht einer aufdringlich.
Ich kenne viel mehr aufdringliche Menschen als Hunde <_<

@ Nyx, Jup,sach ich doch :daumenhoch: :)


Zitat (AC/DC 13 @ 09.05.2006 - 16:29:44)
@ Nyx, Jup,sach ich doch :daumenhoch: :)

:D und weißt du was? Jeder aufdringliche Hund ist mir noch hundert Mal lieber, als ein aufdringlicher Mensch :yes:

@Nyx, ABER "HALLO" Nichts schlimmeres als "aufdringliche" Menschen. :pfeifen:
Meine Nerven werden meistens nur von Menschen strapaziert,tja,so isses.Der Hund immer gleichbleibend freundlich,will mir gefallen(ich ihm auch) :D
Und der hat "keine" Wiederworte. :augenzwinkern:


Zitat (AC/DC 13 @ 09.05.2006 - 17:03:19)
Und der hat "keine" Wiederworte. :augenzwinkern:

rofl

Das hättest mal dem kleinen Malteser meiner Cousine sagen sollen, beim Versuch ihn aus deinem Bett zu schmeißen... rofl

Dat waren keine Wiederworte, dat war Widergeknurre rofl

@ Melly, das hab ich auch schon mal erlebt,aber nich unser Hund"der tut das nicht" :D Die" kleinen "führen sich meistens wie Rottweiler auf,weiß auch nicht warum.Liegt vieleicht an Erziehung von Herrchen??Die sind doch sooo niedlich,da darf man doch nicht böse werden. :( Kenn das von meinen Schw-Eltern,die hatten einen Zwergpudel.Der hatte die Fam. voll im Griff,kicher.Hat auch nach seinen Ernährern geschnappt.Aber vom Feinsten.Also das würde mein Schäferhund sich nicht wagen,Der Chef bin "ich". :peitsche: Nein,keine Angst,ich schlag kein Tier. ;)


Zitat (AC/DC 13 @ 09.05.2006 - 17:25:21)
@ Melly, das hab ich auch schon mal erlebt,aber nich unser Hund"der tut das nicht" :D Die" kleinen "führen sich meistens wie Rottweiler auf,weiß auch nicht warum.Liegt vieleicht an Erziehung von Herrchen??Die sind doch sooo niedlich,da darf man doch nicht böse werden. :( Kenn das von meinen Schw-Eltern,die hatten einen Zwergpudel.Der hatte die Fam. voll im Griff,kicher.Hat auch nach seinen Ernährern geschnappt.Aber vom Feinsten.Also das würde mein Schäferhund sich nicht wagen,Der Chef bin "ich". :peitsche: Nein,keine Angst,ich schlag kein Tier. ;)

Wahrscheinlich läßt wirklich die Erziehung von kleinen Hunden zu wünschen übrig...
Ich meine, wenn so nen kleiner Ameisentöter mal knurrt und schnappt, siehts ja eher putzig aus und alle lachen :D Die gleiche Situation würde bei nem Rotti oder Schäfi oder Dobi :D schon anders aussehen...da lacht dann keiner mehr :pfeifen:

@ Melly, diese kleinen"Monster" können aber ganz gut beissen.Und bellen ohne Ende.Also bei meinen Schw-Eltern lag es ganz klar an der Erziehung.Die haben es aber nicht geschnallt.Hatten auch Angst vor dem "Giftzwerg"
Ich kenn aber auch Leute mit kleinen Hunden,die sind super erzogen,also nicht alle kleinen Hundis sind Monster. :blumen: Bevor mich gleich jemand ,mit kl. Hund ,fertisch macht. :blumen:


Ist das hier untergegangen, dass es mir bei dem Thema nicht um Familien mit Hund geht oder um Leute, die mit jemandem zusammenleben?

N Alleinstehender, der nicht viele soziale Kontakte hat und sich gerade deshalb nen Hund anschafft, so wies im Zeitungsbericht steht, hat automatisch ne Menge Probleme an den Hacken, wenn der wieder nen Job kriegt oder auch nur ins Krankenhaus muss und keinen hat, der sich dann während seiner Abwesenheit um den Hund kümmert. Von n paar Leckerbissen, die der Hund dann weniger kriegt, ist überhaupt nicht die Rede.

Ist ja geil, wenn derjenige super Nachbarn hat, Freunde, die immer helfen oder auch ne Familie, die in der Nähe wohnt und das Tier mitversorgt, aber das sind dann grade nicht die "trostbedürftigen" einsamen Typen, über die der Artikel berichtet.

Ich bin angepisst, weil da empfohlen wird, sich nen Hund anzuschaffen, wenn man von H4 leben muss und einsam ist, aber nicht über die Folgen nachgedacht wird, wenn sich die Umstände ändern oder irgendwas nicht glatt läuft.


Sorry,Kalle aber man kommt von einem ins andere.Sei nich sauer. :blumen:
Zurück zum Thema.


meine beiden hundis sind überhaupt nicht aufdringlich, sie sind wenn ich von der arbeit komme lediglich etwas aufgeregt :D und hüpfen rum, rennen und raufen ein bisschen.
naja, manche besucher lieben sie ganz besonders und zeigen das auch :lol: :lol: das gibt sich aber nach ein paar minuten.
mir ging es auch die letzten drei jahre finanziell nicht gut, aber auf einen hund wollte ich nicht verzichten und sobald es besser ging und sich stabilisierte habe ich mir noch einen dazu geholt.

B)


@ kalle

ps .. ich hätte mir aber kein neues tier zugelegt, schwer genug dem gerecht zu werden das man hat

B)


Kalle ich hab eben nicht alles gelesen und dachte Leute die Hartz IV bekommen, sollten
deiner Ansicht nach generell keinen Hund haben.
Das fand ich dann eben nicht OK.

tante ju


Ich kenne (in Fam) H4 Empfänger.Auch alleinstehend.Aber einen Hund gegen die Einsamkeit wollen die auch nicht.Der eine hat da kein Geld u.keine Zeit für.Der rennt seinen 1Euro jobs (das gibts auch) hinterher,denn er WILL arbeiten u. nicht zu Hause rumsitzen.Schon garnicht mit Hund.Er hat sich eine Freundin gesucht.Bringt ihm mehr.Gegen die Einsamkeit. :)
Find ich persönlich auch sinnvoller.
Also ich bin DAGEGEN,und wer ist dafür???HUNDE FÜR EINSAME ARBEITSLOSE!!!


Man sollte mal die betroffenen H4 Empfänger fragen. :yes:



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