Hilfe Beruflicher aufstieg


Hallo an alle Muttis

Ich brauch eure Hilfe

kleine Vorgeschichte: Ich arbeite im Sicherheitsdienst in einer Rezeption, arbeite vorwiegend 8 Stunden (bekomme nicht so viel Geld).

Habe jetzt ein Angebot bekommen eine andere Rezeption zu Übernehmen. Würde mehr Geld bekommen, darür aber auch jeden tag 12 Stunden arbeiten gehen aber auch jedes Wochenede frei haben was momentan nicht der fall ist.

Ich hab auch schon öfters 12 Stunden gearbeitet und weis das ich dann kaum bzw. gar keine zeit für Familie, Haushalt und Freizeit hab, das es auch eine große belastung ist weil ich diese Rezeption die ich Übernehmen soll mit fast nur schlechten eindrücken kennengelernt habe. :(

Ich habe auch schon eine Pro - Kontraliste aufgestellt. Muss aber einfach mal darüber reden.

Bin auf arbeit mein Mann weis schon bescheid aber in ruhe konnten wir darüber noch nicht reden.

vieleicht könntet ihr mir was dazu raten?

lg katjuscha

Ich danke jetzt schon mal allen für die Antworten.


Jeden Tag 12 Stunden arbeiten??? Frag mal das Arbeitszeitgesetz, was es dazu sagt... klick


Cambria im Sicherheitsdienst, ist es irgend wie so, wie im Servicebereich.
einfach anders erlaubt. :( :wub:


Zitat (Cambria @ 16.11.2010 16:59:32)
Jeden Tag 12 Stunden arbeiten??? Frag mal das Arbeitszeitgesetz, was es dazu sagt... klick

Tja, jetzt baust du in die 12 Std Arbeitszeit von katjuscha mal 2 Std Pause ein ( sie sprach sicher bei den 12Std von Beginn bis Ende des Arbeitstages; bei einem Wachdienst durchaus drin, da die "Arbeit" während der Arbeitszeit meist unregelmässig anfällt.)

Und das durchschnittlich 8 Std. wird eben durch nen freien Tag mehr alle paar Arbeitstage ausgeglichen, und schwupps, hast du deine 8 Std durchschnittliche Arbeitszeit, und das Arbeitszeitgesetz ist vollkommen eingehalten, obwohl sie 12 Std Schichten macht. Ich selber hab auch einen Kumpel, der 12 Std Schichten Nachtwachen macht, ganz regulär.


Wie auch immer, der Lösung zu Katjuschas Problem bringt uns das eh kein Stück näher <_<

Bearbeitet von Bierle am 16.11.2010 17:06:30

ja das problem ist ja das ich 12 stunden auf arbeit bin, ich habe eine bezahlte pause also ich lege mir meine pause so wie ich zeit hab dafür.
Nur wenn wenn man 12 Stunden auf Arbeit ist macht das auch müde und man ist ausgelaugt.


Je nachdem, wie dringend ihr das zusätzliche Geld braucht...

Wenn du jetzt schon weißt, dass Familie und Freizeit drunter leiden, und du letztendlich auch - dann würd ich sowas nur machen, wenn es wirklich nötig ist. Oder wenn es zeitlich absehbar ist, dass du von dort aus auf einen besseren Posten wechseln kannst, mit besserem Arbeitsklima oder kürzeren Zeiten.


"12 std Arbeitstag - jedes Wochenende Frei" heißt für mich Mo - Fr 12 Stunden kloppen. Das ist eine 60-Stunden-Woche bei der man, selbst, wenn man 2 Stunden Pause abzieht (das Gesetz sieht übrigens nur 45Min vor), täglich 10 Stunden käme. Und gleich das mal innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes aus...

Bei diesem AUsgleich zählen arbeitsfreie Tage (also zB Samstag und Sonntag, Feiertage), Urlaub, Krankzeiten ect. übrigens nicht mit...
Selbst wenn es das Arbeitszeitgesetz irgendwie ermöglicht, solche Arbeitszeiten zu fahren - wovon ich jetzt einfach mal nicht ausgehe - würde ich nicht ohne größte Not zu so einem **** Arbeitsverhältnis wechseln.

Sicherheitsgewerbe hin oder her, sie soll an der Rezeption sitzen, nicht irgendwelche Objekte bewachen.
Im Gesetz steht übrigens, dass die Arbeitszeit über 10 Stunden hinaus verlängert werden kann, wenn Arbeitsbereitschaft oder Bereitschaftsdienst anfallen... bei einer Rezeptionistin...????


neste problem dabei ist das objekt wo ich abreite wird nicht mehr an die firma gehen wo ich derzeit arbeite und eine andere stelle ist nicht sicher ob ich diese bekomme.
nur Geld ist immer wichtig und wird gebraucht nur die nervliche belastung auch 12 stunden nix oder sehr wenig zu tun zuhaben ist finde ich noch schlimmer als durchgänig arbeit zu haben.


Arbeitsgesetz hin oder her durch die stunden verdiene ich ja nur Geld ich habe kein festgehalt


Wenn du in der Gewerkschaft bist (was eigentlich NIE eine schlechte Idee ist), dann lass dich dort beraten, ob ein Job unter diesen Bedingungen legal ist. Ich habe da so meine Zweifel. Denn es bringt ja auch nichts, wenn du aus Angst vor ARbeitslosigkeit deinen jetzigen Job an den Nagel hängst und dir ein Arbeitsverhältnis an den Hals hängst, das dich kaputt macht. Geh lieber parallel auf Jobsuche, wenn du von deiner alten Firma weg willst und schau, ob du etwas anderes findest, das nicht mit 12Stunden-Tagen verbunden ist.

Zitat
Arbeitsgesetz hin oder her durch die stunden verdiene ich ja nur Geld ich habe kein festgehalt


Noch so ein Argument, sich mal beraten zu lassen... normalerweise wird man auf Basis von beispielsweise 40 Stunden eingestellt und wenn der Arbeitgeber eben nicht mehr zu tun hat als weniger als 40 Stunden, dann ist das NICHT das Problem des Arbeitnehmers....

PS: Und es kann eigentlich nicht sein, dass man am Tag 12 Stunden kloppen muss, um auf einen Lohn zu kommen, von dem man leben kann... Da könnte ich den Leuten ins GEsicht springen, die meinen, dass das OK ist, seine Angestellten so zu knechten.

Bearbeitet von Cambria am 16.11.2010 17:29:25

da fänngt aber das neste Problem an Cambria

Ich habe im Sicherheitsdienst eigentlich nur vorrübergehend angefangen weil ich nix gefunden habe.

kurze Vorgeschichte:

Hab eine Ausbildung als gestaltung technische assistentin kann damit aber nix anfangen weil ich kein ihk- Abschluss darin hab, im Wachgewerbe habe ich ein ihk abschluss (ich habe eine umschulung vom Arbeitsamt bekommem) ich will auch nicht mehr im Wachgewerbe arbeiten, nun ich weis nicht was ich machen soll ich bin zwar erst 20 jahre aber wenn ich eine neue Ausbildung anfange bekomme ich noch weniger Geld als jetzt und das ist nicht tragbar.
Das Arbeitsamt wird mir auch nicht noch eine Umschulung bezahlen weil ich im Sicherheitsdienst immer einen Job bekomme für welches Geld ist die andere sache.


Das scheint massig blöd gelaufen zu sein bei dir, Katjuscha...
Frag doch mal beim Arbeitsamt nach, wie es aussieht, ob du vielleicht doch noch eine zweite Ausbildung/Umschulung bekommen könntest, da du sonst mehr oder weniger gezwungen bist, SEHR viel für wenig Geld zu arbeiten und dann am Ende auch noch "Aufstockerunterhalt" beantragen müsstest, weil es hinten und vorne nicht reicht. Oder ob es Jobs in deiner Branche, aber eben zu vernünftigen Tarifen gibt. Denk dran: Für das Sicherheitsgewerbe gilt ein Mindestlohn, der möglicherweise auch auf dich zutrifft... hol dir Infos bei der Arge oder der Gewerkschaft (verdi dürfte für Dich zuständig sein)!

Du scheinst nicht aufs Mundwerk gefallen zu sein und scheinst auch was auf dem Kasten zu haben, da sind die Argen oft sehr kulant und bieten auf Nachfragen Lösungen an.
Und lass dich dort mal beraten, wie das aussieht mit Arbeitszeiten und all dem.

Ich kann dir nur raten - such dir Hilfe und Unterstützung wo du kannst. Ob es jetzt zum Thema Umstieg in eine andere Branche sei, neue Ausbildung, neuer Job, Arbeitsbedingungen... die Beratungsmöglichkeiten gibt es, aber sie fallen einem halt nicht in den Schoß :)


ja danke

in den schoß fällt einem nichts :) das weis ich nur nur zusätzliches geld brauch ich nicht beantragen weil mein Mann dafür zu gut verdient .

aber ich erkundige mich mal.


Ich möchte hier auch Cambria zustimmen.
Versuche doch wirklich eine neue Ausbildung zu machen. Du bist 20 Jahre alt, und Sicherheitsdienst ist einfach eine schlechtbezahlte/oft unseriöse Branche, die keine vernünftige Zukunftsperspektive bietet.
Trau dich was neues zu suchen!



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