Champagner


Ich bin an Silvester eingeladen und würde gern einen guten Champagner (bis 100,-€) auf den Tisch stellen. Was wäre da empfehlenswert?


Ich mag ganz gerne Baron de Rotschild für ca. 80 € die Flasche.


Hallo Nightingale,

ich mag sehr gerne folgende Sorten:

Pommery Brut Royal - günstig, aber gut
Moet & Chandon Brut Imperial - sehr gut
Louis Roederer Brut Premier - ist auch sehr gut - ziemlich herb

die kannst du alle mit gutem Gewissen kaufen. Es muss nicht immer nur sauteuer sein.....

LG
Barbara

Bearbeitet von babsi599 am 26.12.2010 19:48:28


Für das Geld kriegst du zwei Flaschen Witwe Klicko
oder 6 Flaschen Aldi-Champagner. Der ist auch sehr gut für den Preis.

Wenn du eine Metro-Karte hast, dann kannst du auch den Champus um die 15 Euro kaufen.
Den trinken wir auch ganz gerne. Auch irgendeine Witwe, leider ist mir der Name entfallen.


ich habe letztens auf Arbeit Deutz Brut Classic Champagner getrunken, der kann auch nicht allzu viel gekostet haben wenn ihn die Firma sponsert... ;) ab er lecker war es das Gesöff :sabber:


Veuve Clicquot Ponsardin Brut
ca.40 Euro, lecker trocken

Mein absoluter Lieblings-Champagner:

Duval Leroy rose

Den bekommst du schon für 39,- € und er warSieger bei einer Blindverkostung in einer bekannte Gourmet-Zeitschrift!


Mittwoch früh in den Zeitungsladen, Stiftung Warentest, neues Heft holen, da wurde Champus getestet.


Bollinger.Für mich der Allerbeste. Und wenn du bis 100 Euro ausgeben willst, bekommst du da 2 schöne Fläschchen für. Den gibts allerdings nur im Fachhandel.


Zitat (Unersetzliche @ 26.12.2010 20:55:41)
Veuve Clicquot Ponsardin Brut
ca.40 Euro, lecker trocken

Die französische Witwe ist auch mein Favorit. :)

so schaut's aus ... mit veuve clicquot liegst du richtig

aber wenn ich mir so überlege, wieviel Bier man für 100 Euro kaufen könnte ... ;)


Tjaaaa, gute Idee? Kennst du deine Gastgeber denn so gut, daß sie dein Geschenk auch zu
schätzen wissen ?
Ich hab da so eine schwammige Erinnerung...an eine teure verschenkte Flasche....die natürlich nicht sofort ausgetrunken wurde..und einige Tage später haben die jungen erwachsenen Kinder das teure Geschenk einfach so beim "Vorglühen" mit verbraucht....schade drum.


Fragt sich halt, ob der dem Gastgeber dann auch schmeckt. Geschmäcker sind ja sehr verschieden.
Wenn ihm der Champus nicht schmeckt, nützt auch ein hoher Preis nix. Und wie man aus Erfahrung weiß, muss es nicht schmecken, nur weils teuer ist. Wäre schade fürs Geld.
Hab mir auch schon teuren Wein gekauft auf Empfehlung. Leider schmeckter er mir gar nicht. :heul:

Bearbeitet von Knuddelbärchen am 28.12.2010 18:07:36


Vor ca. 100 Jahren habe ich ja auch noch Alkohol getrunken.- Und wollte uns mit einer klotzteuren Flasche von der bereits erwähnten Witwe 'was Gutes tun...NÄÄÄÄ :sabber: !- Selten war mir so übel von einem Getränk.- Da muß ich -mögt Ihr mich Banause schimpfen- sagen, daß mir ein guter trockner deutscher Sekt der gehobeneren Klasse besser mundete.- Und dann dieser Spanier in der milchigen Flasche..fängt mit FR...an!
Uns ist auch schon passiert, daß wir 'ne Flasche teuersten Champagner mitgebracht haben als Geschenk zu einer Einladung, und die wurde dann mit der Frage "Gläschen Sekt?" an andere Gäste ausgeschenkt:"Mir aber Bitte mit Orangensaft...!" :wallbash:
Seit etlichen Jahren verschenke ich prinzipiell keine Spirituosen mehr.- Ganz sicher nicht zu Silvester, wo u.U. irgendwann Alles geköpft wird, was Geist hat...!- Es gibt soviele Alternativen als Mitbringsel!

Jedoch...Eindruck macht man bei 'Kennern' mit der Witwe Klick oder dann Pomfrey...der ist ja noch 'en Ecke teurer.

Cheerio...Isi


Zitat (Knuddelbärchen @ 28.12.2010 18:07:05)
Fragt sich halt, ob der dem Gastgeber dann auch schmeckt.

Er will ihn doch "auf den Tisch stellen". ;)
Den Geschmack des Gastgebers muss er also nicht unbedingt treffen.
Stell ihn am besten in die Reichweite von dir selbst ... :augenzwinkern:

Der Gastgeber schätzt eine gehobene Tafel. 90% aller Sektflaschen in Deutschland stammen aus Tankgärung, mit technischer Kohlensäure "umgefüllt" und mit Weinlikör nachgesüßt. Solche Mitbringflaschen schaffen es bei ihm nicht bis auf den Tisch, sondern landen in einer Kiste, die er für Preise und Betriebsfeiern weitergibt.


Zitat (Pumukel77 @ 27.12.2010 22:11:50)
Mittwoch früh in den Zeitungsladen, Stiftung Warentest, neues Heft holen, da wurde Champus getestet.

oder nachschauen

Zitat (Sparfuchs @ 28.12.2010 20:41:26)
oder nachschauen

Nettes Statement zum Genuss, prima! Einige der epfohlenen Sorten habe ich hier bei Rewe noch nicht stehen sehen. Ich kaufe für kleine Anlkässe gern Rotkäppchen Riesling Sekt aus Flaschengärung, aus meiner Sicht der beste Sekt unter 10,-€. Für Silvester habe ich Moet Chandon geholt, ich denke da kann man nichts falsch machen. :)

Zitat (IsiLangmut @ 28.12.2010 18:53:30)
Uns ist auch schon passiert, daß wir 'ne Flasche teuersten Champagner mitgebracht haben als Geschenk zu einer Einladung, und die wurde dann mit der Frage "Gläschen Sekt?" an andere Gäste ausgeschenkt:"Mir aber Bitte mit Orangensaft...!" :wallbash:

Da kriege ich ne Krise, wenn ich sowas lese bzw. erleben muss.

Wir sind vor Jahren mal auf einer Silvesterparty gewesen. Da wir keinen normales Sekt hatten, hatten wir ne Flasche Aldi-Champus im Gepäck. War auch nicht weiter tragisch, war ja noch zu DM-Zeiten.

Es kam Mitternacht, mein Mann - damals noch Freund - und ich gehen raus, schauen das Feuerwerk. Sektglas in der einen, Champus in der anderen Hand. Wir stellen die Bottle wo ab und gucken in den Himmel.
Paar Minuten später drehe ich mich um, Champus weg. Ich gucke nochmal, trinkt da ein Kumpel von meinem Mann meinen Champus aus der Flasche. Da war ich stocksauer.

Mein Moet Chandon wurde vom Gastgeber zwar als "trinkbar" erkannt, jedoch mit den Worten "zu warm" zur Seite gestellt und neue Flaschen aus dem Keller hoch geholt.


Nightingale, haste nun die Nachtigall trapsen gehört :angry: ???- Hoffentlich weißt Du, wie Du Dich im Falle einer erneuten Einladung verhalten solltest: nämlich NICHTS schenken, was Du an sich nicht kennst, und nur gekauft hast, um nicht unangenehm aufzufallen!- Dem guten Manne solltest Du evtl. demnächst ein Chamgagner-Kühltäschchen mitnehmen.- Gibt's; habe noch ein unbenutzes und flammneues hier liegen!- Kannst Dich gern Silvester 2011 bei mir melden bei Bedarf!

Gutes Neues Jahr TROTZDEM!- Lieben Gruß...Isi


Aber sagt mal Leute, ist doch egal wie dat Zeugs heisst.

Es ist alles Schaumwein / Sekt.

Champagner heist nur das Gesöff, welches aus der Champagne, einer Region in Frankreich, stammt. Alles andere darf sich NICHT Champagner nennen, auch wenn die Qualität manchmal besser sein dürfte als das, was aus der Champagne kommt.

Nur der Name machts. Und bestimmt den Preis.

Gruß

Highlander

Bearbeitet von Highlander am 01.01.2011 19:46:15


Kenne den GAstgeber nicht - aber könnte es nicht sein, dass er ihn lieber für sich trinken wollte? :ph34r: Trozdem Nightingale, war eine ganz blöde Abfuhr für Dich! :trösten: Egal, was für Gründe Du hattest, mal was Gutes und Teures auf den Tisch zu stellen..
Bei so jemand wäre ich das letzte Mal gewesen.
Und: Wie man mich mal belehrte, ist es gegen die Etiquette, von Gästen mitgebrachte Flaschen gleich aufzumachen und anzubieten. Sollte das stimmen, war er obendrein noch ein Banause und nicht nur grob unhöflich. :bäh: :headbang:
Da gehörst Du nicht hin!


Toller Gastgeber... Dem würde ich nix mehr schenken und schon gar kein Schampus. Zwei selten dumme Bemerkungen von dem. Ich hätte die Pulle wieder mitgenommen. Wenn er zu warm war, hätte er ihn ja für ein Weilchen in den Kühler oder gar ins Gefrierfachlegen können.

Was für nen Schampus hat er dann ausm Keller geholt?


Hab ich das jetzt richtig verstanden ? Hat er die Flasche geöffnet und als "zu warm" weggestellt oder nur mit der Hand gefühlt?
Ansonsten mache ich eine gerade geschenkte Flasche auch NIE sofort auf. Ich wußte nicht, daß es "gegen die
Etiquette" ist...aber die Gäste sollen nicht denken, ich hätte zuwenig eingekauft.....


Sunday, ich vermute mal, dass dies genau der Grund für diese (ungeschriebene?) Regel seinn könnte. Entweder würde man anscheinend dem Geschmack (oder Geldbeutel) des Gastgebers nicht trauen, wenn man erwarten könnte, dass er Dein Mitbringsel auch gleich aufmacht.
Bei Freunden/Verwandten oder so ist es ja anders; da könnte man fragen, ob man gleich aufmachen soll, ist eher informell. Oder wenn man eine Bottle-Party macht, weil ja dann erwartet wird, dass die Gäste beitragen.


Zitat (Knuddelbärchen @ 28.12.2010 18:07:05)
Fragt sich halt, ob der dem Gastgeber dann auch schmeckt. Geschmäcker sind ja sehr verschieden.
Wenn ihm der Champus nicht schmeckt, nützt auch ein hoher Preis nix.

Genauso sieht es aus.
So bekamen wir die "Witwe Klicko" (laut Wilhelm Busch :D ) über Moet et Chandon, Piper Heidsieck und was weiß ich noch alles im Laufe der Jahre von wohlmeinenden und guten Freunden unseres eher minimalistisch-bescheidenen Hauses verehrt, aus der halben Welt kamen da edle Flaschen zusammen.
Wir alle mochten und mögen weder trockenen Wein noch ebensolchen egal wie großartigen Champagner. ;)

Allerdings hatte man damit doch wirklich immer praktische, passende Weitergeschenke für gewisse gehobene Bekanntenkreise passend für alle Gelegenheiten übrig, sollen die sich doch sehr edel mit diesem sauren Zeug rumärgern, wenn sie's mögen... :pfeifen: :lol: Man muß es nur noch ganz schick einpacken.

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 02.01.2011 05:43:01

Nachtrag:
Ich finde es schauderhaft - diese Sucht, etwas trinken oder essen oder anziehen zu sollen, weil es nunmal alle gerade so schick finden oder teuer oder angesagt ist. :rolleyes: Albern ist das - und was mir nicht schmeckt oder steht, sollen gern andere haben, mir ist das zu blöd. Ich esse und trinke, was mir schmeckt, und tut es das nicht, bewahre ich zwar ganz sicher Contenance und gute Erziehung, sehe aber zu, daß ich dem, wie wohlmeinend auch immer, nicht andauernd ausgesetzt bin. :)

So bekam ich auch mal einen mehr als hochklassigen 68er Haute-Medoc (Rotwein) geschenkt und probierte diesen samt meinem Mann nach allen Regeln eines guten, vielleicht nicht herausragenden Sommeliers.
Auch von Önologie (das ist die Wissenschaft/ Lehre vom Wein, die man auch anch 2 Promille noch ganz gut aussprechen kann) habe ich sicher nicht so viel Ahnung... Asche aufs Haupt.

Der Wein war gut, sehr groß im Bouquet, vollmundig zu trinken, im Abgang rollten schwarze Johannisbeeren und Kirschen hinterher - durchaus ein Tröpfchen... aber wer, um Gotteswillen, hat diesem armen Wein mit diesen Aromen verboten, wenigstens ein ganz klein bißchen Süße zu entfalten? An sich warm komponiert und bei guter Zimmertemperatur serviert, mußte ich doch ein leichtes Schütteln unterdrücken.
Die Flasche haben wir trotzdem geschafft. wäre ja eine Sünde, wenn nicht. :D

Hört auf zu lachen, ich weiß selber, daß ich ja gar keine Ahnung habe...

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 02.01.2011 06:09:27


Zitat (Die Bi(e)ne @ 02.01.2011 06:06:20)

probierte diesen samt meinem Mann nach allen Regeln eines guten, vielleicht nicht herausragenden Sommeliers.

Diese Passage hat mir am besten gefallen :blumen:

Deshalb habe ich sie nicht stilistisch eingebaut, sondern - sie ergab sich definitiv so, genau im Geschehen. :)



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