Matratzenschoner bzw. Matratzenauflage sinnvoll? Matratzenschoner + Kopfkissen gesucht


Hallo zusammen,

auf meiner alten Latex-Kaltschaummatratze (140 x 200) haben sich nach gut 4 Jahren zwei mehr oder weniger stark ausgeprägte Liegekuhlen gebildet.
Außerdem habe ich festgestellt, dass an der Matratzenunterseite ein leichter Schimmelflaum entstanden ist.
Deshalb habe ich mir eine neue Matratze gegönnt und in diesem Zuge auch gleichen einen neuen Lattenrost. Beim Alten war auch einer der Kunststoffversteller (für den "Härtegrad") durchgebrochen.

Die neue Matratze ist jetzt eine reine 7 Zonen Latexmatratze (IKEA SULTAN ERFJORD - 85% Naturlatex). Mit knapp 600€ war sie doppelt so teuer wie die Alte und wiegt auch erheblich mehr (50 kg).
Jemand der die Matratze allein wenden will/muss, dürfte damit schon erhebliche Probleme haben. Durch den Latexkern war es z.B. auch nicht möglich, die Matratze hochkant/seitlich aufzustellen.

Mein erster Eindruck ist, dass sie mehr wärmt als die alte Latex-Kaltschaummatratze - ich hoffe nur im Sommer wird das nicht zu arg.
Außerdem hoffe ich, dass meine Rückenschmerzen durch die neue Matratze wieder etwas nachlassen werden.

Der neue Lattenrost macht soweit auch erstmal einen guten Eindruck (auch wenn es eine ziemliche Arbeit war das Teil zusammenzubauen).
Im Vergleich zum alten Rost besteht er aus vielen schmalen Latten und quasi aus zwei einzelnen Roste, die zu einem breiten zusammengeschraubt werden. Das Fuß- und Kopfteil ist jetzt zwar nicht mehr verstellbar, das habe ich aber ohnehin nie genutzt.

Würdet ihr generell sagen, dass das eine gute Wahl war?

Das Hauptproblem dürfte jetzt vermutlich die gute Belüftung der Matratze werden.
Nach dem Aufstehen decken wir die Matratze auf und lüften erstmal ordentlich durch. Außerdem habe ich gelesen, dass die Matratze regelmäßig gewendet werden sollte (einmal im Monat?).
Ich hoffe das wird ausreichen...

Folgende Fragen stellen sich mir noch:
Macht es Sinn zwischen die Matratze und Lattenrost noch einen sogenannten Matratzenschoner zu legen oder wirkt der dann eher kontraproduktiv im Bezug auf die Belüftung der Matratze?

Wie sieht es auf der anderen Seite mit einer Matratzenauflage aus? Ist so etwas empfehlenswert oder kann sich das auch eher negativ auswirken?

Welche Kopfkissen sind für "Seitenschläfer" empfehlenswert? Da gibt es ja auch sehr viele verschiedene Typen und man bleibt die Nacht über ja auch nicht nur ausschließlich auf der Seite liegen...

Vorab schon mal vielen Dank fürs Lesen und das Interesse.


Also: erstmal Gratulation zur neuen Matratze & Co.!- Eine gute Matratze ist unerläßlich für die Wirbelsäulengesundheit!!!

Zur Frage Matratzenschoner-/auflagen: JA, halte ich Beides für sehr sinnvoll, weil dadurch der Bezug derselben geschützt wird.- Diese Teile sind meist aus atmungsaktivem Material, sodaß der Belüftung der Matratze Nichts im Wege steht.- Zumal man die Decken ja auch regelmäßig waschen kann, bzw. sollte!- Drehen tu' ich die Matratzen übrigens auch einmal monatlich.

Kopfkissen sind eine Glaubensfrage.- Von den sog. "Seitenschläferkissen" halte ICH Nix.- Ich löse meine Probleme hinsichtlich der Koplagerung mit vielen kleinen Kissen ("Fritzchen"), die ich zusätzlich zu den beiden normalen (flachen) Kopfkissen verwende.- Grundsätzlich liege ICH jedoch relativ flach, muß nur dann teils seitlich eine Stütze haben, die ich mir zurechtknuffen kann.


Guten Schlaf und angenehme Träume...wünscht IsiLangmut


Für "Stellungswechsel" (tolles Wort wenns ums Bett geht :pfeifen: ) habe ich zwei Kopfkissen. Ein höheres und ein flaches.Seitlich liegend knautsche ich mir beide unter Kopf und Nacken. Liege ich am Rücken schubs ich das flache weg und für die Bauchlage nehm ich nur das flache. Beide Kissen sind nur 40x40, große würden zu großes Gewurschtel geben. Wer es etwas größer mag sollte 40x80 nehmen. Die normalen 80x80 finde ich viel zu groß.Da liegt ja der halbe Rücken mit am Kissen.


Also, am Anfang (meiner Ehe) hatten wir - laut Empfehlung der Verkäuferin - auch einen sog. Matratzenschoner. Nach einem Weilchen empfanden wir das aber als sehr negativ, wir hatten den Eindruck ,dass die Matratze so gar nicht "atmen" = auslüften kann. Zudem sind die guten Matratzen eigentlich recht robust vom Drell (heißt der Bezug glaube ich), sodass man wirklich auf die Schoner verzichten kann.
Lattenrost mit vielen schmalen Latten ist m.M. nach gut, dann gibt es nicht so schnell Kuhlen.
Früher hatten wir noch ein sog. Kastenbett, d.h. unter der Matratze war noch Platz für dies und jenes. Hat aber auch ein großer Nachteil, weil dadurch nicht genügend Luft an die Matratzen kommen kann, obwohl man trotzdem jeden Tag die Betten aufdeckt.
Ein Bettgestell mit Matratzen, an deren Unterseite Luft kommt, ist eigentlich das Beste, was man haben kann.

Zum Kopfkissen muss ich auch ehrlich sagen, dass uns die 80x80 Größe unangenehm, weil viel zu groß sind, daher benutzen wir schon seit ewig die kleineren, 40x80. Die Kissenbezüge werden dann dementsprechend eingeschlagen, braucht man deswegen gar nicht umnähen. Es gibt für solche Kissen Füllung nachzukaufen, falls man - wie ich - lieber ein festeres Kopfkissen bevorzugt. Praktisch auch, wenn man die in der WaMa schmeißen kann.
Wir sind auch ganz normale Seitenschläfer, wie man so sagt, spezielle Kopfkissen haben wir aber nicht.

Drehen der Matratzen machen wir eigentlich so 3 - 4x im Jahr. Dabei ruhig die Matratzen zuerst eine Weile hochkant stellen, gut durchlüften dann jeweils die Seiten absaugen.

Gut ist :)


Unter der Matraze habe ich keinen Schoner, obenauf, unter dem Spannbettlaken schon. Das ist allerdings einfach nur eine 1cm dicke Auflage, die durchlässig ist. Trotzdem fängt sie ja schon den Schweiß auf, die Matraze wird nicht so schnell fleckig und vorallem kann ich das Ding regelmäßig bei 60 Grad waschen. Die Matraze wird immer dann gedreht, wenn ich denke genug Kraft zu haben *g*


Bei einer Matratze mit Sommer- und Winterseite (Taschenfederkern, vom Orthopäden mal empfohlen) gibt es nicht viel zu überlegen; die wollene Winterseite kommt bei mir sowieso relativ selten dran. Gut lüften ist wichtig.
Ganz früher hatte ich Matratzenschoner aus Jute (hach, ich rieche sie schon wieder!), die waren etwas gepolstert und sehr durchlässig. Gibt es wohl nicht mehr.
Auf der Matratze, unter dem Spannbetttuch, habe ich ein Flanelltuch, auch gespannt.

Und das Bettzeug wird morgens schön ordentlich nach hinten gerollt; so kann dann die Matratze den ganzen Tag "lüften", wie es ihr zumute ist. Die Tagesdecke habe ich schon vor Jahren abgeschafft.

Ich habe ein Seitenschläferkissen, und wenn ich mich abends auf die Seite lege und das Bein, vor allem den Unterschenkel und den Fuß, da drauf lege, höre ich beinahe, wie mein Rücken vor Erleichterung aufseufzt. Jedem das Seine! :blumen:

Als Kopfkissen benutze ich nur eine Nackenrolle; wenn ich woanders schlafe, drehe ich einen Zipfel des Kissens so, dass es so ähnlich ist; denn ich schlafe eher auf dem Bauch als auf der Seite, denn flach auf dem Rücken habe ich das Gefühl, ich bekomme keine Luft.
Das Seitenschläferkissen benutze ich wohl nur beim Einschlafen, denn morgens liegt es meist ganz woanders. :D :P

Ja, und bei Erkältungen kommt das Seitenkissen schön zusammengerollt an die Kopfseite, mit der Nackenrolle obendrauf, damit ich etwas erhöht nun halt doch auf dem Rücken liegen/sitzen kann. (wg. Asthma) :(


Sonst noch Fragen? :rolleyes: