Kochtopf direkt auf den Boden des Backofens?


Ich habe das Problem, dass ich für die Zubereitung eines Rinderragouts einen sehr grossen in den stellen möchte. Dieser Topf muss so gross sein, dass ich keinerlei Rost verwenden kann auf das ich den Topf stelle sondern ich direkt den Backofenboden nutzen müsste. Meine Frage ist, ob diese Verfahrensart bei Umluftverwendung unbedenklich ist?


ich wüßte nix, was dagegen sprechen sollte... vielleicht geht es auch, auf die unterste Schiene ein Backblech zu schieben und darauf den Topf?



Tante Edith hat mal wieder Schreibfehler mitgenommen :pfeifen:

Bearbeitet von Binefant am 17.03.2011 14:55:14


Ich kann mir nicht vorstellen, daß diese Vorgehensweise irgendwelche Probleme verursachen könnte. Seit Jahren stelle ich für die Weihnachtsgans den großen Bräter immer direkt auf den Boden des Backofens und bisher habe ich noch keine negativen Auswirkungen auf den Backofen bzw. das Back- und Bratverhalten des Backofens festgestellt. Egal, ob ich die Umluft- oder Ober/Unterhitze-Funktion benutze.
Also, stell den Topf rein in den Ofen und bruzzel was Leckeres!


Murmeltier


Zack, Wumm, und rein in den Backofen mit dem Pott!- Ich sehe da auch NULL Problem!- Mir ist nicht bekannt, daß der Boden des Backofens tabu ist, und man Nix direkt darauf stellen sollte.- Der Topf muß ja nun mal da reinpassen!
Und das Gericht bruzzelt ja im Ganzen, und wird nicht nur "angebraten"!

Sagst dann aber Bescheid, wenn wir zum Essen kommen sollen, oder :P

Grüßleins...Isi


ich gehe davon aus, dein grosser Topf hat hitzefeste Griffe ?


soll ja vorkommen, dass man das nicht bedenkt :pfeifen: aber der Rauchmelder erinnert einen dann daran ... den Fehler mach ich nicht nochmal :)


Solltest du so ein Kuchengitter haben das darunter,dann bist du auf der sicheren Seite ;)


@Agnetha: Jooo, das dachte ich eben auch :sabber: .- Aber sooo schlau ist "mophimuk" ja hoffentlich!!! :unsure:

Liebe Grüße...Isi


Hallo.

Ich hole mal diese für mich relevante Anfrage wieder hoch. Ich habe vor, mir eine Gusseisenpfanne zu kaufen, sie auf den BO-Boden zu stellen, den Ofen auf 250° vorzuheizen, um anschließend ein wenig kaltes Wasser in die heiße zu kippen. Das dient zum schwaden beim backen. Ziel ist es, dass das Wasser möglichst schnell verdampft. Aus Sicherheitsgründen möchte ich das Wasser nicht direkt auf den BO-Boden kippen.

Was meint, das kann man eh nur schätzen, um wie viel wird die Unterhitze wegen der Pfanne reduziert? Wenn es 5 Minuten länger dauert, damit käme ich klar, doch wenn die Pfanne die Unterhitze dauerhaft behindert, dann würde ich mir so eine Pfanne erst gar nicht kaufen.

Gruß, Warsteiner


Was "Schwaden" ist habe ich eben bei Bäckerlatein :hihi: gefunden.

Habs allerdings nie gebraucht - und backe seit etlichen Jahren Brot.

Bei mir wird der Brotteig (mit selbst angesetztem Sauerteig als Treibmittel) zum letzten Gehen bei 50° (1 Std.) in den Backofen gestellt, es kommt eine große weite Tasse Wasser dazu; diese wird unter dem Rost auf den Drehteller, aber neben der Backform, gestellt. Und zum eigentlichen Backen wird halt der Backofen auf 175° oder 200° eingestellt (Es gibt bei meinem Kombiofen nur einstellbare Stufen), Backzeit dann ca. 1 Stunde. Meistens wird dabei das Wasser in der Tasse aufgefüllt.

Bearbeitet von dahlie am 26.03.2018 15:35:38


Zitat (dahlie @ 26.03.2018 15:35:07)
Bei mir wird der Brotteig, mit selbst angesetztem Sauerteig als Treibmittel.......

Darauf kann ich kaum erwidern, mich nur wundern. Hättest du geschrieben, dass du als Treibmittel ST UND ein wenig Hefe verwendest, hätte ich mich nicht gewundert, denn mit Hefe "tricksen" viele ST-Bäcker. Ich verwende übrigens auch ausschließlich ST, versäuere jedoch lediglich 40 % der gesamten Roggenmenge. Dass es bei dir trotzdem klappt, liegt dann wohl an den 50°. Bisher habe ich immer die Finger von zu hohen Temperaturen gelassen, weil bereits ab 40° die Hefen absterben. Aber irgendwie kriegst du das hin, sich gerade neidisch den 3-Tages-Bart kratzt. ;)

Das muss ich erst mal verdauen........ :D


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