Macht es Sinn zu einem Tierheilpraktiker zugehen?


Hallo,
ich habe seit längeren einen kranken Jack Russell Rüden 10 Jahre alt.
Laut Blutuntersuchung hat er eine Futtermittelallergie, wird auch entsprechend ernährt, nur bringt dies keine Besserung ( Monate) .
Im Dez./ Jan war er schwer krank so das wir mit ihm in die Klinik gefahren sind ( hängender Kopf ,Lähmungserscheinungen an der Hinterhand, fraß nicht aber trank noch , konnte fast nicht mehr gehen, Augen kamen raus ( wurden dick und groß). Grund für die Symtome bis heute ungeklärt!!!
Die Haut bei ihm ist seit 2010 in einem schlechten Zustand druch das ständige kratzen und beißen , wird nur mit einer Kortisonsprite gebessert.
Der arme tut mir nur noch Leid und ich bin verzweifelt das die Ärzte ihn neben der Kortisonspritzt nicht helfen können da es ja keine Diagniose gibt, und nur symtomatisch behandeln.zudem ist er extrem mager gewurden und mehr futtern hilft da auch nicht ( hat kein Zucker).
Könnte es was bringen zu einem Tierheilpraktiker zugehen und wenn ja woran erkenne das es ein guter ist gibt es da auch irgendwelche Zulassungsbestimmungen das dies praktizieren dürfen? Oder darf sich jeder so nennen der sich berufen fühlt.
Meinen Schatz geht es wirklich schlecht er schaut immer so traurig da er sich bei jeder zweiten Schritt hinsetzt um sich erstmal wieder kratzen zumüssen, man sieht es ihm an das er nur noch genervt ist . Er kratzt sich teilweise blutig und das Tag und Nacht . Er kann nicht mehr und wir auch nicht.
Ich hoff das ihr mir hefen könnt da ich ihn nicht schon wieder mit Kortiso volldrohnen lassen will.


Hallo :-)

Ich habe mal vor längerem von einer Erbkrankheit gehört die besonders beim Jack Russel und beim Mops auftritt. Ich weiß leider nimmer wie die Krankheit hieß, das war eine dieser Tiersendungen auf VOX. Der Jackie dort konnte mit einmal kaum noch laufen, die Pfotenballen wiesen einkerbungen auf.

Falls Du nicht weißt wovon ich schreibe, frag auf jedenfall mal den Arzt.

Ich drücke Dir beide Daumen das es Deinem Süßen bald wieder gut geht !

Ansonsten kann der Besuch bei einem Naturheilkundler nicht schaden. Auch bei einem anderen Arzt egal welcher "Natur". Vielleicht finden die ja etwas was Deine Tierärzte übersehen haben könnten oder haben ganz andere Erfahrungen.

Lg, Katjes :blumen:


Lass mal eine " Haaranalyse" von deinem Hund machen .Das machen Tierheilpraktiker.Habe ich bei meinen zwei schon gemacht und ihnen wurde dann mit Globuli geholfen. Alles Gute für deinen Süßen :wub:


Hallo, Friederikebeatrix,

wann ist Dein Hund das letzte Mal geimpft worden?- Es kann nämlich sein, daß die Tollwutimpfung der Auslöser für die Hautprobleme war.- Die Eiweissträger dieses Impfserums sind wohl sehr hochdosiert, und lösen eine heftige Reaktion aus.- Unseren Hund konnten wir zudem auch nie bei einem Mal kpl. impfen lassen, sondern nur auf zwei Abständen vertelt.- Die negativen Reaktionen kamen in Verbindung mit anderen Unverträglichkeiten.- Unser Jack-Russell-Terrier wird dieses Jahr 13 Jahre.- Im Oktober 2006 zeigte er nach der Tollwutimpfung plötzlich ganz akute Hautprobleme, Exkzeme überall.- Haare fielen büschelweise aus.- Nach Erstellung eines großen Blutbildes stellte sich heraus, daß er auf Kortison allergisch reagiert.- Die Ernährung habe ich kpl. umgestellt, und das nicht nur einmal.- Solltet Ihr Futter mit Lammfleisch geben, dann kann dieses auch allergieauslösend sein.- Vielleicht versuchst Du mal, nur frisches Futter selbst zu kochen.- Eine Empfehlung von einer Bekannten war, nur Kanichenfleisch Eigenzüchtungen zu verfüttern (ICH habe das nicht getan).- Habe mich jedoch bemüht, Geflügel nur dort zu kaufen, wo ich sicher sein konnte, daß die Tiere nicht mit Medikamenten vollgepumpt werden.

Ich habe nun ein Trockenfutter gefunden, das auch unsere Tierärztin als sehr gut empfiehlt (aber nicht selbst verkauft!).- Und sie arbeitet viel auf homöopathischer Basis.- Soll heißen: sie setzt keine chemische Keule ein, bei unserem Hund, der auch keine chemischen Medikamente in größerem Umfang verträgt.- Zudem bekommt der Kleine seit gut zwei Jahren regelmäßig MURNIL-Tabletten, (-ich denke, das darf ich hier erwähnen?-) die für den guten Zustand der Haut und des Fells sorgen.
Unser Kleiner hat nun eine Herz-Insuffizienz, muß Schilddrüsentabletten nehmen, und auch Diuretika (Wassertabletten).- Er ist jedoch soweit putzmunter.- Die Haut ist wieder in Ordnung, und das Fell auch.
Insofern KÖNNTE es etwas nutzen, zum Tierheilpraktiker zu gehen.- Was jedoch bei unklarer Anamnese
m.e. eher ein Risiko darstellt.- Uns kommt da wirklich zugute, daß die TÄin sich auf beiden Gebieten sehr gut auskennt.

Wenn Du noch mehr Info brauchst, dann schreib mir Bitte ein PM.

Liebe Grüße...IsiLangmut



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