Die Geburt des Schmetterlings: ...zum Nachdenken.


Ein Wissenschaftler beobachtete einen Schmetterling und sah, wie sehr sich dieser abmühte, durch das enge Loch aus dem Kokon zu schlüpfen. Stundenlang kämpfte der Schmetterling, um sich daraus zu befreien. Da bekam der Wissenschaftler Mitleid mit dem Schmetterling, ging in die Küche, holte ein kleines Messer und weitete vorsichtig das Loch im Kokon damit sich der Schmetterling leichter befreien konnte.

Der Schmetterling entschlüpfte sehr schnell und sehr leicht. Doch was der Mann dann sah, erschreckte ihn doch sehr.

Der Schmetterling der da entschlüpfte, war ein Krüppel.

Die Flügel waren ganz kurz und er konnte nur flattern aber nicht richtig fliegen. Da ging der Wissenschaftler zu einem Freund, einem Biologen, und fragte diesen:

"Warum sind die Flügel so kurz und warum kann dieser Schmetterling nicht richtig fliegen?"

Der Biologe fragte ihn, was er denn gemacht hätte.

Da erzählte der Wissenschaftler dass er dem Schmetterling geholfen hatte, leichter aus dem Kokon zu schlüpfen.

"Das war das Schlimmste was du tun konntest. Denn durch die enge Öffnung, ist der Schmetterling gezwungen, sich hindurchzuquetschen. Erst dadurch werden seine Flügel aus dem Körper herausgequetscht und wenn er dann ganz ausgeschlüpft ist, kann er fliegen.

Weil du ihm geholfen hast und den Schmerz ersparen wolltest, hast du ihm zwar kurzfristig geholfen, aber langfristig zum Krüppel gemacht."

Wir brauchen manchmal den Schmerz um uns entfalten zu können - um der oder die zu sein, die wir sein können.

Deshalb ist die Not oft notwendig - die Entwicklungschance die wir nutzen können.

(unbekannt)

YO


Eine sehr gute Metapher.

Wenn wir unseren Kindern Schwierigkeiten ersparen wollen, ist es oft keine Hilfe für sie.
Nur, wenn sie selber etwas bewältigen, können sie stark werden.

Leider habe ich es auch nicht immer so gehandhabt.


Zitat (yolanda @ 25.04.2012 22:50:47)
... . . Denn durch die enge Öffnung, ist der Schmetterling gezwungen, sich hindurchzuquetschen. Erst dadurch werden seine Flügel aus dem Körper herausgequetscht . ...


Die Grundaussage dieser Geschichte ist gut gemeint, aber dieses Beispiel aus der Insektenwelt ist ein Phantasieprodukt.

Zitat (figurenwerk-berlin @ 26.04.2012 12:42:37)
Die Grundaussage dieser Geschichte ist gut gemeint, aber dieses Beispiel aus der Insektenwelt ist ein Phantasieprodukt.


wenn jemand aus dieser geschichte seine schlüsse zieht und seine handlungen mal von einer anderen seite betrachtet, dann ist es egal ob diese geschichte wissenschaftlich lupenrein ist oder nicht.

Was auch immer jeder für sich persönlich daraus zieht:

wenn wir durch unser Leben ohne Hindernisse gehen dürften, würde es uns lahm legen.

Ich bat um Kraft,
und mir wurden Schwierikgeiten gegeben, um mich stark zu machen.

Ich bat um Wohlstand,
und mir wurde Verstand und Muskelkraft gegeben, um zu arbeiten.

Ich bat um Weisheit,
und mir wurden Probleme gegeben, um sie zu lösen.

Ich bat um Mut,
und mir wurden Hindernisse gegeben, um sie zu überwinden.

Ich bat um Liebe,
und mir wurden besorgte und unruhige Menschen gegeben, um Ihnen beizustehen.

Ich bat um Entscheidungen,
und mir wurden Gelegenheiten gegeben.


Ich bekam´nichts von dem was ich wollte - aber alles was ich brauchte.

(unbekannt)


YO


Bei so einer Geschichte muß ich an Sophia S. Petrillo aus den "Drei goldenen Girls" denken.

Wenn jemand Probleme hatte, war sie ab und an mit einem Gleichnis zur Stelle.

So nach der Art: "Stellt Euch vor... Sizilien im Jahr 1920."

Wenn "Ma" auf diese Weise erzählte, wußte die Wohngemeinschaft hinterher, was zu tun war. :lol:


Zitat (Küstenfee @ 26.04.2012 13:14:04)

wenn jemand aus dieser geschichte seine schlüsse zieht und seine handlungen mal von einer anderen seite betrachtet, dann ist es egal ob diese geschichte wissenschaftlich lupenrein ist oder nicht.

Klar, völlig egal - man hätte genauso gut das Beispiel vom Elefantenbaby nehmen können, das bekanntlich keinen Rüssel kriegt, wenn man der Elefantenkuh beim Rauspressen hilft. . ..
Wenn man sich ein bißchen anstrengt, findet man in der Natur genug wahre Phänomene, mit denen sich solche Geschichtchen würzen lassen.

Zitat (Küstenfee @ 26.04.2012 13:14:04)

wenn jemand aus dieser geschichte seine schlüsse zieht und seine handlungen mal von einer anderen seite betrachtet, dann ist es egal ob diese geschichte wissenschaftlich lupenrein ist oder nicht.

nein. denn es ist ärgerlich, wenn man solche geschichten aufgetischt bekommt, weil der verfasser auf etwas anderes hindeuten will. und seine geschichte als wahr ausgibt. aber vielleicht ist es ihnen zu mühselig, etwas zu finden, was sich in wirklichkeit so abspielt.

Leut´s - meine Güte. ..... Es ist eine Metapher!
Lt. Gooooogels und Co. benötigt der Schmetterling die kleine Öffnung, damit Flüssigkeit vom Körper in die Fügel transportiert (gepresst) wird. . .. .





Mit Gott zu Mittag gegessen:


Es war einmal ein kleiner Junge, der unbedingt Gott treffen wollte. Er war sich darüber bewusst, dass der Weg zu dem Ort, an dem Gott lebte, ein sehr langer war.
Also packte er sich einen Rucksack voll mit einigen Coladosen und mehreren Schokoladenriegeln und machte sich auf die Reise.
Er lief eine ganze Weile und kam in einen kleinen Park. Dort sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute, die vor ihr nach Futter auf dem Boden suchten.
Der kleine Junge setzte sich zu der Frau auf die Bank und öffnete seinen Rucksack. Er wollte sich gerade eine Cola herausholen, als er den hungrigen Blick der alten Frau sah. Also griff er zu einem Schokoriegel und reichte ihn der Frau. Dankbar nahm sie die Süßigkeit und lächelte ihn an.
Und es war ein wundervolles Lächeln!
Der kleine Junge wollte dieses Lächeln noch einmal sehen und bot ihr auch eine Cola an.
Und sie nahm die Cola und lächelte wieder - noch strahlender als zuvor. Der kleine Junge war selig. Die beiden saßen den ganzen Nachmittag lang auf der Bank im Park, aßen Schokoriegel und tranken Cola - aber sprachen kein Wort. Als es dunkel wurde, spürte der Junge, wie müde er war und er beschloss, zurück nach Hause zu gehen. Nach einigen Schritte hielt er inne und drehte sich um. Er ging zurück zu der Frau und umarmte sie.
Die alte Frau schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln. Zu Hause sah seine Mutter die Freude auf seinem Gesicht und fragte: "Was hast du denn heute Schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?" Und der kleine Junge antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen - und sie
hat ein wundervolles Lächeln!" Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn schon auf sie wartete. Auch er fragte sie, warum sie so fröhlich aussah. Und sie antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen - und er ist viel jünger, als ich gedacht habe."


YO



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