Rezepte aus "IN & Out" und: "Was kommt heute bei Euch auf den Tisch?

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Früher habe ich unsere Bratkartoffel so gemacht wie Drachima sie macht.

Seitdem Sofie mal ihre Heißluftfritteuse gelobt hat, haben wir auch so ein Ding.
Nun mach ich keine Bratkartoffeln mehr, sondern"Pommes" nach Backofenart, damit der Kauf sich auch bisschen rentiert.
Sammy, wenn ich mich recht erinnere, hattest Du damals ebenfalls Interesse.
Ich liebe das Ding inzwischen, da man Zeit und Temperatur einstellen und in der Zwischenzeit etwas anderes machen kann.

Bearbeitet von Tessa_ am 10.12.2019 19:06:43


Ich mache auch Bratkartoffeln aus Pellkartoffeln, die vom Vortag (eingerechnet) übrig sind. Außer Zwiebeln, Salz und Pfeffer würze ich noch mit ein wenig Majoran in Pulverform, damit es nicht zu dominant würzt. :sabber:

Bearbeitet von Backoefele am 10.12.2019 23:30:27


Zitat (Tessa_, 10.12.2019)
Nun mach ich keine Bratkartoffeln mehr, sondern"Pommes"  nach Backofenart, damit der Kauf sich auch bisschen rentiert.
Sammy, wenn ich mich recht erinnere, hattest Du damals ebenfalls Interesse.

So ein Teil habe ich inzwischen auch.
Die verwenden wir auch super gerne für solche Wedges so wie du. :yes:

Allerdings sind "richtige" Bratkartoffeln halt schon anders.

Ich bedanke mich für euren viele Rezepte und Tipps. :wub:

Ich werde mich da mal "durchkochen"


Zitat (Backoefele, 10.12.2019)
Ich mache auch Bratkartoffeln aus Pellkartoffeln, die vom Vortag (eingerechnet) übrig sind. Außer Zwiebeln, Salz und Pfeffer würze ich noch mit ein wenig Majoran in Pulverform, damit es nicht zu dominant würzt. :sabber:

hab ich doch glatt eben "Marzipan" gelesen und überlegt, ob das wirklich schmeckt :ph34r:

Zitat (Binefant, 11.12.2019)
hab ich doch glatt eben "Marzipan" gelesen und überlegt, ob das wirklich schmeckt  :ph34r:

Sehr gut zu den mit Pfeffer und Salz gewürzten Bratkartoffeln paßt auch noch Rosmarin, egal ob frisch oder getrockne!

Rosmarin, liebes Fanti, nicht Rosemarie rofl obwohl die sicher auch gern Bratkartoffeln ißt, aber wohl eher nicht darin mitgebraten werden möchte! rofl rofl


Sorry, Fanti, der mußte jetzt einfach sein! :mussweg: :freunde:

Bearbeitet von Brandy am 11.12.2019 15:26:51

Zitat (Binefant, 11.12.2019)
hab ich doch glatt eben "Marzipan" gelesen und überlegt, ob das wirklich schmeckt  :ph34r:

:grinsen:

Nachtrag:
Die Pellkartoffeln schneide ich am liebsten in Würfelchen, die fallen beim braten nicht auseinander. Dazu nehme ich die Kartoffeln einzeln in die Hand, schneide sie der Länge nach zu Achteln, lege sie dann quer und schneide anschließend wie dicke Scheiben , so fallen automatisch Würfelchen in die
Hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt :rolleyes:

Zitat (Backoefele, 11.12.2019)
Hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt  :rolleyes:

Absolut! :daumenhoch:
Ich mache es genauso.

für Bratkartoffeln geht echt nix über eine möglichst schon häufig benutzte gusseiserne Pfanne - ich habe eine von meiner Oma geerbt, darin haben schon Generationen von uns ihre Bratkartoffeln gebraten - leider hat sie nur 24cm Durchmesser, dass es höchstens für zwei Portionen reicht - also für mich :P


Zitat (Agnetha, 11.12.2019)
für Bratkartoffeln geht echt nix über eine möglichst schon häufig benutzte gusseiserne Pfanne
Stimmt :daumenhoch:

Zitat (Agnetha, 11.12.2019)
....  leider hat sie nur 24cm Durchmesser, dass es höchstens für zwei Portionen reicht - also für mich  :P
Beneidenswert :P

Auf Wunsch kommt hier das Rezept für die Schokoladen-Mousse-Torte (bei mir aus jeweils eine Lage Zartbitter, Vollmilch und weiße Schokolade). :)

Grundlage: 1 Biskuitboden. Herstellen nach eigenem Rezept oder Notfalls einen kaufen.

Habe einen dunklen Boden gebacken. 180 Grad Ober-/Unterhitze, ca. 10 Minuten (je nach Ofen; Stäbchenprobe machen), 26er Springform. Boden mit Backpapier auskleiden, Rand nicht fetten.

Rezept hierfür:

3 Eier, Größe M
1 Päckchen Vanillezucker
110 g gesiebten Puderzucker
70 g Mehl
23 g Speisestärke
20 g dunklen Back-Kakao
1 Prise Salz

Kleine Info: Die doppelte Menge ergibt einen höheren Boden, der ein-/zweimal durchgeschnitten werden kann.

Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, während dessen den Puderzucker und Vanillezucker dazugeben. Die Eigelbe einzeln dazu geben, gut verrühren. Die Masse soll zum Schluss seidig-glänzend sein.

Mehl, Kakao, Speisestärke mischen, über die Eiweißmasse sieben und mit einem Kochlöffel/Spatel o.ä. langsam und sanft untermischen. Masse einfüllen, ca. 10 Minuten backen.

Für die Mousse pro Lage:

300 g (Lieblings-)Schokolade
300 g Sahne
1 Blatt Gelatine

Schokolade grob zerkleinern. Gelatine einweichen.
150 g Sahne im
Schokolade in die heiße Sahne im Topf geben (nicht beides zusammen in einen Topf geben und erhitzen) und rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist und sich mit der Sahne gut vermengt hat. Gelatine in der kleinen Menge Sahne auflösen und in die Schokosahne geben. Auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
Restliche Sahne (150 g) steif schlagen und sanft unter die abgekühlte Schokosahne rühren.

Tortenring um den Biskuitboden, Masse auf den abgekühlten Boden geben und eine Stunde kalt stellen. Eine Lage war bei mir gestern bereits nach einer halben Stunde fest; die Torte stand draußen auf der Terrasse im Kalten.
Mit anderen Schokosorten als weitere Lagen so verfahren. Die Lagen immer erkalten lassen, bevor die nächste drauf kommt.

Deko nach Wunsch. Bspw. Schokolade fein über die Torte raspeln, Gebilde aus Kuvertüre herstellen (Blätter, Schokorollen aus Kuvertüre schaben o.ä.) und auf der Torte anrichten.

Das war's. :)

Bearbeitet von Wecker am 02.01.2020 16:37:14


Mhhhhhh....die Schoko-Mouse-Torte... :sabber:

Danke fürs Rezept... :blumenstrauss:


danke Frau


Bitte, sehr gern geschehen. :blumen:


Das Rezept für die Torte habe ich noch ergänzt. Ich hatte die drei zu verarbeitenden Eigelb beim Tortenboden vergessen. *schäm*

War übrigens sehr lecker. ^_^ Ein Stückchen ist übrig geblieben, das habe ich gestern eingeatmet. :pfeifen:


Zitat (Wecker, 31.12.2019)
3 Eier, Größe M
1 Päckchen Vanillezucker
110 g gesiebten Puderzucker
23 g Speisestärke
20 g dunklen Back-Kakao
1 Prise Salz

Mehl, Kakao, Speisestärke mischen, über die Eiweißmasse sieben und mit einem Kochlöffel/Spatel o.ä. langsam und sanft untermischen. Masse einfüllen, ca. 10 Minuten backen.


Und wieviel Mehl kommt da rein. In der Zutatenliste steht es nicht.

Danke fürs Aufpassen. 70 g Mehl kommen dazu; hab es schon ergänzt.


Zitat (Wecker, 02.01.2020)
Danke fürs Aufpassen. 70 g Mehl kommen dazu; hab es schon ergänzt.

Danke für die schnelle Antwort. :D

Zitat (DWL, 02.01.2020)
Danke für die schnelle Antwort.  :D

:gestatten: :D

Hoffe, dass es diejenigen sehen, die das Rezept vorher gespeichert haben. :rolleyes:

Zitat (Wecker, 02.01.2020)
:gestatten:  :D

Hoffe, dass es diejenigen sehen, die das Rezept vorher gespeichert haben. :rolleyes:

Wenn du mich meinst, Frau Wecker, ich mache mir meinen Biskuitboden immer selbst :

aus 6 Eiern, 6 Löffel Zucker und 6 Löffel Mehl, klappt immer prima :sabber:

Zur Zeit habe ich einen Zuckerschock, meine Blutwerte sind im Himmel :lol: :ach: also beim nächsten Burzeltag wird erst wieder gebacken :D

Ja, du bist auch gemeint. :D :blumen: Glaube, Fanti und Lutzie hatten es auch gespeichert.
Und für die, die eventuell das Rezept für den Boden brauchen/kein eigenes haben.

Zuckerschock... Nach den ganzen Leckereien über die Weihnachtszeit hinweg und nun auch noch die Torte zu Silvester... könnte mir vorstellen, dass ich Zuckersirup in den Venen habe. :lol:

Naja, nächste Woche trete ich eh kürzer, dann muss ich wieder arbeiten, da bleibt Süßkram automatisch weg. Zumindest bei der Arbeit. :pfeifen:

Bearbeitet von Wecker am 02.01.2020 17:48:11


Zitat (Wecker, 02.01.2020)
:gestatten:  :D

Hoffe, dass es diejenigen sehen, die das Rezept vorher gespeichert haben. :rolleyes:

Danke liebe Frau Wecker.. :grinsen: alles noch gesehen. :daumenhoch:

Zitat (Wecker, 02.01.2020)
Ja, du bist auch gemeint. :D :blumen: Glaube, Fanti und Lutzie hatten es auch gespeichert.

:ach: dann speichere ich es halt drüber, jetzt wo es vollständig ist :pfeifen: :P

Danke für das Rezept.
:)


Zitat (Wecker, 31.12.2019)
Habe einen dunklen Boden gebacken.

Danke für das Rezept :wub:

Jetzt mal eine doofe Frage:
Für einen hellen Boden: Reicht es, den Kakao wegzulassen für einen hellen Boden?

Huhu Sammy, schön, dass du wieder da bist. :winkewinke:

Die Frage ist nicht doof. :) Kakaopulver kannst du weglassen und ca. 90 g Mehl oder (wie im Rezept) 70 g Mehl + 23 g Speisestärke nehmen. Ich mache das meistens auch nach Gefühl, nie ganz nach Rezept. Aber für diejenigen, die ein Rezept brauchen, gerne "grammgenau". :)


Meine Ausbeute an Orangen aus Spanien frisch vom Baum und ohne Pestizide usw. Die Marmelade ist unglaublich lecker



https://www2.pic-upload.de/img/36631601/20200129_112219.jpg


Zitat (Upsi, 29.01.2020)
Meine Ausbeute an Orangen aus Spanien frisch vom Baum und ohne Pestizide usw. Die Marmelade ist unglaublich lecker



https://www2.pic-upload.de/img/36631601/20200129_112219.jpg

Wow sieht die aber lecker :sabber:

Super Upsi :sabber: Hast du vlt. einen Baum in Spanien gemietet? Bei "Kaffee oder Tee" im SWR BW kam neulich ein Bericht, dass das bei einem Biobauer in Valencia möglich ist für € 70 pro Jahr. Ertrag ca. 20 Kg, die man sich zuschicken lassen kann. Portokosten natürlich extra.


Zitat (Backoefele, 29.01.2020)
Super Upsi :sabber: Hast du vlt. einen Baum in Spanien gemietet? Bei "Kaffee oder Tee" im SWR BW kam neulich ein Bericht, dass das bei einem Biobauer in Valencia möglich ist für € 70 pro Jahr. Ertrag ca. 20 Kg, die man sich zuschicken lassen kann. Portokosten natürlich extra.

Ich kaufe jedes Jahr Orangen bei Crowd Farming in Spanien. Letztes Jahr 10 Kilo Kiste und dieses Jahr nur fünf Kilo. Es ist super Ware und der Geschmack unvergleichlich. Für uns nie wieder Supermarktfrüchte.
Die Orangen sind ohne Pestizide und nicht gewachst. Kommen direkt vom Baum in die Kiste ohne Zwischenhändler.
Man kann auch einen Baum adoptieren und bekommt die gaze Ernte, aber das ist mir zuviel.
Schau dir mal die Seite von crowdFarming.com an. Es lohnt sich
Ich habe für fünf Kilo 18 Euro bezahlt incl. Versand und es war nicht eine schlechte Frucht dabei

Genau! Dieser Biobauer ist gemeint. Wirklich klasse und das Preis-/Leistungsverhältnis super!
Wirklich eine Überlegung Wert. :daumenhoch:


Zitat (Upsi, 29.01.2020)
Meine Ausbeute an Orangen aus Spanien frisch vom Baum und ohne Pestizide usw. Die Marmelade ist unglaublich lecker



https://www2.pic-upload.de/img/36631601/20200129_112219.jpg

Boah,liebe Upsi, das sieht ja seeehr lecker aus! :daumenhoch: :applaus: :sabber: :sabber: :sabber: :blumen:

Zitat (Pompe, 30.01.2020)
Boah,liebe Upsi, das sieht ja seeehr lecker aus! :daumenhoch: :applaus: :sabber: :sabber: :sabber: :blumen:

Das ist der Anfang vom Wintervorrat nächstes Jahr. Für dieses Jahr hab ich noch reichlich verschiedene Sorten.?

Yum. Das sieht gut aus!


Gestern bereitete die ganze Familie das Abendessen vor. Wir hatten eine tolle Zeit
Vorbereitet ein wunderbares Filet - in Edeka jetzt nur einen Rabatt
Eingelegt mit Olivenöl, Knoblauch, Rosmarin und Suneli Hopfen und einer Sauce aus Fleischsaft, Gemüse und Apfelessig

Bearbeitet von Whicard am 04.02.2020 10:26:48


Zitat (Whicard, 04.02.2020)
Gestern bereitete die ganze Familie das Abendessen vor. Wir hatten eine tolle Zeit
Vorbereitet ein wunderbares Filet - in Edeka jetzt nur einen Rabatt
Eingelegt mit Olivenöl, Knoblauch, Rosmarin und Suneli Hopfen und einer Sauce aus Fleischsaft, Gemüse und Apfelessig

:hmm: :hmm:

Soßen aus Fleischsaft mag ich am liebsten. :sabber:


Zitat
Wie machst du den? Ich liebe Vla. dribble.gif
Das Rezept könntest du bei den Rezepten aus In und Out einstellen.


Gemacht habe ich ihn nach diesem Rezept
https://www.buurtaal.de/blog/vla
Ist also nicht "mein Rezept", deswegen stelle ich mal den Link zur Seite ein, man findet es aber hundertfach im so im Netz.

Ging sehr einfach zu machen, der einzige Unterschied zu dem aus dem Laden war, dass es hinterher nicht so richtig flüsig war, sondern eher schaumig moussig. Das fand ich aber eigentlch klasse.
Vla Flip ist (wie ich neulich in einem Online-Niederländisch-Kurs gelernt habe), die Kombi aus Vla, Joghurt und Obst. Ebenfalls sehr lecker.
In meinem Fall war das: Himbeeren (TK) unten rein, Vla drauf, Joghurt drauf, Himbeersirup oben auf (eigentlich würde man auch Beeren nehmen, aber TK Beeren sind matschig und frische kommen derzeit aus Übersee)

Bearbeitet von Victoria Sponge am 25.02.2020 10:42:42

Vicki Sponge, dass ist genau meine Geschmacksrichtung. Werde ich demnächst ausprobieren.?


Ich vermute mal, dass es nicht so flüssig war, wie das Original, weil ich es zu lange gekocht habe.
Ich mag alles mit rohen Eiern nicht so und gehe gerne auf Nummer sicher, dass sie wirklich 100% "durch" sind. Deswegen habe ich es auch richtig blubbern und köcheln lassen.
Im Grunde könnte man aber sofort stoppen, wenn es anfängt zu binden, also schon kurz vor dem Kochen. Dann bleibt es ggf auch flüssiger.


Zitat (Victoria Sponge, 25.02.2020)
Gemacht habe ich ihn nach diesem Rezept
https://www.buurtaal.de/blog/vla

Obwohl ich diesen "buurtaal" als Muttersprache habe, bin ich nicht mehr so der Fan von Vla. :ach: Mag daran liegen, dass sich der Geschmack beim älter werden :rolleyes: nachweislich verändern kann.
Aber, ich habe mich ganz doll über den Link gefreut @Victoria Sponge :freunde: , denn vieles konnte ich schon entdecken, was mir als Flachlandtirolerin :grinsen: auch nicht bekannt war.

Danke! :applaus:

Wie versprochen (wenn auch etwas später :D), hier das Rezept für die Rosinenböller.

Rosinenbrötchen, Rosinenbrot, Brioche

Ober-/Unterhitze 180 Grad, Backzeit ca. 25 Minuten


Vorteig = Mehlkochstück

200 ml Wasser
40 g Mehl

Aus diesen beiden Zutaten wird ein Mehlkochstück hergestellt, das später dem Hauptteig zugefügt wird.

Herstellung:
Wasser und Mehl in einen keinen Topf geben, miteinander verrühren. Es dürfen keine Klümpchen vorhanden sein (so wie bei einer Mehlschwitze). Nun langsam erhitzen, nicht blubbernd kochen lassen. Sobald das Mehl aufgequollen ist, Topf vom

Hauptteig:
700 g / 720 g Mehl, am besten 550er Mehl
250 ml Milch
ca. 90 g weiche Butter
ca. 100 g Zucker
1 Tüte Hefe oder 1/2 Würfel frische Hefe
1 Teelöffel Salz
2 Eier (Größe M ist sehr gut geeignet, L ist auch ok, dann aber ein wenig mehr Mehl verwenden, daher die Angabe oben mit ca. 710 g)
2 Eier

Nach eigenem Gusto:
Ca. 200 g Rosinen/Sultaninen zum unterkneten. Ich weiche die vorher ein paar Stunden in warmem Wasser ein. Auch nach eigenem Gusto: etwas Rum hinzugeben, in Apfelsaft einweichen o.ä.

Ohne Rosinen gleicht das Gebäck einem Brioche.


Zum Bestreichen:
3 bis 4 Esslöffel Milch
1 Eigelb


Milch warm machen (lauwarm), Hefe hineinbröckeln, einen halben oder einen gestrichenen Teelöffel Zucker dazu und verrühren. Mit der Hefe aus der Tüte kann ebenso verfahren werden. Fünf bis 10 Minuten stehen lassen, dann kann sich das Gemisch gut entfalten.

Mehl, Salz, Zucker in einer Schüssel vermischen, Eier und das Mehlkochstück dazugeben, zum Schluss kommt die weiche (nicht flüssige) Butter dazu. Es soll alles gut miteinander verknetet werden, ca. 10 Minuten sind vorteilhaft. Wer eine Küchenmaschine hat, lässt diese arbeiten, die Quirle vom Handmixer tun es aber auch.

Wenn alles gut verknetet ist, die Rosinen untermischen. Der Teig kommt dann in eine Schüssel, oben drauf etwas Mehl streuen, mit einem feuchten Tuch abdecken und ca. 1 Stunde gehen lassen.

Nachdem der Teig aufgegangen ist, den Teig wiegen, Gewicht durch 8 teilen. Man benötigt acht Teile nach Möglichkeit mit dem gleichen Gewicht (ein paar Gramm Unterschied machen nichts).

Diese acht Teile unter einem feuchten Tuch ca. 20 Minuten gehen lassen.


Es kann nun schon mal eine Kastenform o.ä. gefettet werden, in der acht aufgerollte Teiglinge Platz haben. Ich habe eine rechteckige Auflaufform aus Glas genommen, Maß ca. 35 x 25 cm, keinen Deckel.

Ofen vorheizen.

Nach der Gehzeit etwas Mehl ausstreuen, jeden Teigling oval ausrollen. Der Teig soll nicht zu dick, aber auch nicht zu dünn ausgerollt werden: Ausrollen, die linke und die rechte Seite zur Mitte hin einschlagen, dann aufrollen. Die Aufgerollten mit der „Naht“ nach unten in die Form setzen; zwei nebeneinander, so haben alle den nötigen Platz.

Nun noch einmal mit einem feuchten Tuch bedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen. Eigelb mit Milch mischen, alles gut bepinseln, dann ab in den Ofen. Je nach Ofen nach 20 Minuten schon mal nachgucken und eine Stäbchenprobe machen, ob der Teig eventuell noch zu feucht ist bzw. Ob er am Stäbchen noch recht „schmierig“ ist. Dann die Backzeit erst mal um 5 Minuten verlängern, erneute Stäbchenprobe. Eigentlich mache ich die Stäbchenprobe bei Hefegebäck nicht, hier aber schon, da der Teig bei mir so dermaßen aufgegangen ist, dass eventuell auch eine kürzere Backzeit in Frage gekommen wäre.

Habe das Brot/die Brötchen in der Form gelassen und bei angekipptem Ofenfenster auskühlen lassen.

Konsistenz: Wie die holländischen Rosinenbrötchen. Fluffig, „saftig“.
Haltbarkeit: Ich würde ca. 1 Woche sagen, wenn das Gebäck gut abgedeckt ist und falls es nicht schon vorher aufgegessen wurde. Habe noch ein Stück übrig seit letztem Sonntag; es schmeckt wie frisch gebacken, ist nicht trocken.

Bei der Verwendung des halben Rezeptes könnte ich mir gut vorstellen, dass man auch zwei Stränge formen könnte und diese nebeneinander in die Form legt. Entsprechend ausgerollt und aufgerollt dürfte das hinsichtlich des Backergebnisses kein Problem sein.
Aber auch bei dem Ergebnis mit den acht „Aufgerollten“ kann man Scheiben herunterschneiden - oder sich halt einen ganzen Rosinenböller schnappen…

Nochmal zum Appetit anregen :grinsen: Rosinenböller

Hoffe, dass es bald wieder (mehr) Hefe gibt. Bitte gerne ein Feedback, falls es jemand nachbackt. :)


Danke Wecker :blumen: liest sich aber nicht ganz so einfach :heul: Mehlkochstück habe ich noch nie gemacht :wacko:


Bitte gerne. :blumen:

Es liest sich in der Tat so als ob es aufwändig ist, ist es aber nicht. :) Da sind nur mehrere Gehzeiten dazwischen. Und halt das Mehlkochstück. Aber das ist einfach herzustellen. Klümpchenfrei anrühren und nicht brodelnd kochen lassen, dann klappt es. :) Habe leider kein Foto davon, aber bitte beim allwissenden Gockel schauen, da gibt’s bei den Bildern einige zu sehen.


Hallo Wecker, Hallo Villö

vielleicht eine Interessante Beschleunigung für euch zu dem Rezept

da für den Hauptteig sowieso noch mehr Flüssigkeit hinzukommt habe ich mir angewöhnt das Mehlkochstück gleich in die Rührschüssel zu geben und die kalte Flüssigkeit mit dem

...@Wecker nun hab ich megaAppetit drauf grhmm und keine da

bei mir kommt als Gewürz noch je guter 1/2 TL Zimt und Kardamom rein - heißen dann hier im Norden Heißwecken


Das „Geheimnis“ des Mehlkochstückes ist eher, dass es innerhalb des Abkühlzeit fermentieren kann, daher ist eine Beschleunigung des sofortigen Verarbeitens nicht unbedingt ratsam. Nahezu perfekt wäre es, wenn das Mehlkochstück sieben oder acht Stunden ruhen kann.

Zimt und Kardamom kann man sicherlich beifügen; alles nach eigenem Gusto. Heißwecken kenne ich unter dem Namen Hedwige/Hedewigs, ob mit ohne ohne Gewürze.


Zitat (Wecker, 28.03.2020)
Das „Geheimnis“ des Mehlkochstückes ist eher, dass es innerhalb des Abkühlzeit fermentieren kann, daher ist eine Beschleunigung des sofortigen Verarbeitens nicht unbedingt ratsam. Nahezu perfekt wäre es, wenn das Mehlkochstück sieben oder acht Stunden ruhen kann.

Zimt und Kardamom kann man sicherlich beifügen; alles nach eigenem Gusto. Heißwecken kenne ich unter dem Namen Hedwige/Hedewigs, ob mit ohne ohne Gewürze.

das ist mir neu - aber vielleicht ist das der Grund für die zwei Ausdrücke Brühstück und Kochstück, das eine zum sofortigen Verwenden das andere erst später

...ich werd mal bei nächster Gelegenheit beides paralell machen - berichte dir dann den Unterschied

Danke für den Hinweis

....ist nicht in den Hedwigen Zitronat mit drin? mir ist so dass das der Unterschied zu den Heißwecken ist ....müsste nochmal in meiner Sammlung nachforschen

Bearbeitet von Tortenhummelchen am 28.03.2020 12:13:21

Zitat (Tortenhummelchen, 28.03.2020)
...ich werd mal bei nächster Gelegenheit beides paralell machen - berichte dir dann den Unterschied

wenn dir der Unterschied wichtig ist, kannst du es ja gerne austesten. Und wer es wissen möchte, kann dich ja dann fragen... :pfeifen:

Es gibt Unterschiede zwischen Brüh-, Quell- und Kochstück bspw. in den Temperaturen des Wassers, der Zeit, in der es fermentiert usw. Für die Konsistenz des Brioches ist das Mehlkochstück zu empfehlen. Das Mehlkochstück soll angeblich seinen Ursprung in Asien haben ("Tangzhong").

"Heißwecken" heißen in großen Teilen Niedersachsens "Hedwig" oder "Hedwige", die Zutaten sind identisch.


Danke @Wecker :blumen:

Ich habe mir dein Rezept abgespeichert und nur das werde ich irgendwann mal ausprobieren, eben weil deine Rosinenböller so lecker aussehen. :pfeifen:


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