Autogenes Training: Echte Hilfe oder eher "Placebo-Effekt" ?


Ja, damit wäre mein Anliegen hier auch schon hinlänglich beschrieben.

Hat denn jemand von euch Erfahrungen damit gesammelt und ist mehr oder weniger begeistert davon ?
Ich würde mich dann über Eure Antworten sehr freuen. Im Netz habe ich mich schon etwas umgesehen, bin aber trotzdem noch sehr verunsichert und habe so ein wenig das Gefühl, daß es nicht für jeden geeignet wäre...
ein bischen so wie mit der Hypnose, die ja für viele aus vielerlei Gründen nicht in Frage kommt. Nicht, daß ich beide jetzt gleichsetze, es ging mir nur um die Feststellung, daß Menschen sich eben für beides "öffnen" müssen (hier wieder die Frage, ob auch für Aut. Tr.).

Danke Euch wie immer verbindlichst und harre der Dinge, die da hoffentlich reichlich ;) :blumen: eintrudeln werden.

Ach ja, A. T. wurde mir wegen Schlafstörungen, die meinen Schlaf stören, empfohlen.
Schlaflabor hat bereits Entwarnung gegeben, keine Apnoen...ich soll "einfach mal " s. o !


Habe vor Jahren mal einen Kurs für Autogenes Training absolviert. War eine tolle Erfahrung und ich habe es auch schon öfter angewandt. Leider muß man das wirklich trainieren, also üben, üben, üben. Aber da liegt genau der Knackpunkt bei mir... :rolleyes:

Also, ich kann es empfehlen. Hat übrigens überhaupt nichts mit Hypnose oder "daran glauben" zu tun. Es ist praktisch für jeden geeignet.


Hallo horizon

Das glaube ich dir, dass die Schlafstörungen deinen Schlaf stören :peitsche:

Autogenes Training habe ich probiert. Allerdings in Zusammenhang mit Angst.
Trotz Medikamente und Gesprächstherapie konnte ich mit einer bestimmten Angst nicht umgehen.
Mein Psychologe hat mir dann das Autogene Training erklärt:

Ich sollte mich bequem auf den Stuhl setzen und die Augen zu machen.
Ruhig atmen und mir eine schöne Situation an einem schönen Ort vorstellen die ich erlebt hatte.
Dadurch sollte sich ein schönes Gefühl einstellen.
An diesem Gefühl festhallten und mir in Gedanken einen vorher ausgedachten Satz sagen. Dieser soll unbedingt positiv formuliert werden. Also nicht: Ich brauche keine Angst haben. Besser: Es ist alles in Ordnung.
Nun sollte ich mir die Angst-Situation vorstellen und mir innerlich den positiven Satz sagen und zusätzlich noch das schöne Gefühl fühlen :wacko:

Und das dann immer wieder mal machen.
Ich finde, dass mir das geholfen hat. Man konfrontiert sich in Gedanken mit der Angst-Situation und fühlt dabei positives.
Wenn diese Situation dann in echt passiert, sage ich mir innerlich den Satz und versuche dieses positive Gefühl zu bekommen. Das verdrängt die Angst und man kann einen klaren Kopf bewahren und wird nicht panisch. Nach und nach wird's immer besser bis man diese Situation nicht mehr so schrecklich wahrnimmt.

Inwieweit dir das bei den Schlafstörungen hilft, weiss ich nicht... aber das sind meine Erfahrungen mit Autogenem Training


Ich habe es mir vor Jahren selbst beigebracht. Hatte damals viel Stress (eigentlich hab ich mich selbst unter Druck gesetzt).
Auf diese Art und Weise kann ich auch jetzt noch gut entspannen und setze es ein, wenn ich mal nicht einschlafen kann. Man kann sogar kalte Füße und Hände aufwärmen :)
Im Grunde hab ich damals nicht mal das ganze Buch durchgearbeitet. Ich habe gelernt bewusst zu entspannen und das war das Wichtigste.


Autogenes Training hat weder mit Hypnose noch mit Placebo-Effekt zu tun (wobei letzterer auch nicht zu verachten ist).
Es handelt sich schlicht und einfach um eine "Technik", Entspannung zu erreichen, abschalten zu können. Und das lässt sich lernen und üben und das ist auch sehr hilfreich, wenn man es dann kann.
Es ist also durchaus gut bei Schlafstörungen, Durchschlafstörungen u.ä.
Es gibt darüber Bücher, Kurse, CD's.

Viel Erfolg damit.

Ciao
Elisabeth


ich habe vor ca. 25 Jahren einen Kurs Autogenes Training besucht ...

auch weil ich viel Stress hatte .... Tinitus, Träume :( viele Gedanken (zu viel am Hals ..)
das Training fiel mir sehr leicht, holte mich erst mal immer wieder kurzfristig aus dem Alltags-Stress ....
es löst keine Probleme, hilft aber aus dem Gedanken-Karussell ....

für mich war es ein Anfang und Änderung ....... :wub:

probiere selbst, was das richtige für dich ist, wenn es dir nichts bringt versuche etwas anderes, z.B. Joga .. auch da gibt es verschiedene Arten .... du spürst selbst ob es Dir hilft.

Es löst noch keine Probleme, aber entspannt und mit Abstand sieht man das wirkliche Problem klarer ... ;)
probieren geht über studieren, schaden tut es keinesfalls ...... :blumen:

Bearbeitet von Lichtfeder am 22.01.2014 18:33:24


:wub: hallo Horizon
Ich kan dir Autogenes Traning nur empfehlen. Ich mache es schon 3 Jahren ,seit ich mit Haschimoto (Schildrüsenkrankheit ) zu kämpfen habe . Ich hatte auch ,Schlafprobleme Unruhe und Ängste .da hat mir eine Leidensgenossen mir Autoggenes Training .
Man Mus es erst mal lernen ,das zu tun was die CD vorschreibt .aber nach einiger Zeit .merkt man wie man ruhiger wird .ich hab mich eine halbe Stunde früher ins Bett gelegt ,wie sonst setzte mir einen Kopfhöhrer auf ,und hörte mir die CD an.
Ungefähr nach einer Woche merkte ich schon einen Unterschied .Heute schlafe ich wieder gut. Außerdem hab ich ein mit Lavendel neben meinem Kissen das auch sehr gut beruhigt. Vielleicht hilft es dir auch ,ich kan nur sagen probiere es aus , es hilft bestimmt Dir auch.
Ich Wünsche dir das Du auch wieder gut einschlafen kannst.
Liebe Grüße..... :blumen: :blumen:


A.T. ist - wie auch andere schon schrieben - eine Entspannungstechnik; Auch bestimmte Yogaübungen gehören dazu.

Bei mir haben bestimmte Atem-Entspannungsübungen Erfolg, wenn ich mal nicht einschlafen kann, bzw. konnte, denn das kommt nur noch sehr selten vor-
(Bauchatmung, Schulter-/Schulterblattatmung , Brustwirbelsäule strecken als Beispiele)

Ich würde ausprobieren, welche Methode zu mir passt. Das kann durchaus A.T. sein. :)


So ein Mist - Schlafstörungen hatte ich auch ein paar Jahre lang, das ist wirlich fies!

Ich selbst habe auch den einen oder anderen Kurs AT mitgemacht - eher gezwungenermaßen, weil es DAS Verfahren ist, das meistens zuerst "verschrieben" wird. Ich konnte mich damit nie so richtig anfreunden (manchmal liegt´s ja auch an der Kursleiterin bzw. dem Leiter, aber ich habe auch hier verschiedene Menschen kennengelernt, bei mir war es einfach das Verfahren an sich).

Auf einer Reha habe ich dann stattdessen PMR (Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson) kennengelernt und festgestellt, dass mir dies viel eher entspricht - man "macht" da etwas und spürt gleich den Unterschied von An- und Entspannung. Wenn Du das mal in ecosia o.ä. eingibst, wirst Du auch kostenlose "Mitmach-Übungen" finden, so dass Du es mal ausprobieren kannst.

Wie bereits mehrfach geschrieben, ist AT halt nur EINE Methode, um Entspannung zu "lernen", es gibt noch viele andere. Ich bin inzwischen (u.a.) beim Yoga "gelandet", das mir nicht nur körperlich sondern auch sonst noch viel gibt.

Sicherlich kann man auch AT-"Stunden" im Netz finden und einfach mal ausprobieren / reinschnuppern. Und die Bibliothek bietet ja auch immer eine Auswahl an diversen Medien zu den verschiedenen Methoden.

Wie eigentlich immer ist also auch dieses Thema sehr individuell und es hilft eigentlich nur "ausprobieren"... Ich wünsche Dir, dass Du schnell fündig wirst und bald wieder erholsamen Schlaf erleben kannst :blumen:


Vielen Dank an Euch alle ! :wub:

Hilfreich sind alle Antworten für mich, ich habe deshalb keine speziell angeklickt.



Kostenloser Newsletter