Englisch-Weiterbildung: Wer hat Erfahrungen oder Tipps?


Hallo ihr Lieben,

ich möchte gern möglichst kurzfristig meine Englisch-Kenntnisse verbessern, auch, um auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen zu haben.

Es gibt hier z.B. die Berlitz School, die Kurse anbieten.

Hat jemand von euch mit denen schon Erfahrungen gesammelt?

Wär' euch dankbar für ein paar Anregungen und Tipps, nicht nur zu Berlitz, sondern überhaupt! :)

Lieben Gruß
chris


Ich würde Kurse machen, die sich nach TELC ricchten. Das ist ein Euro-zheugnis.


Ich glaube nicht, dass Zertifikate so wichtig sind. Wichtig ist, dass du Engangement im Englisch-Lernen zeigst. Weiterhin solltest du darauf achten, dass der Kurs auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Das Business-Vokabular sollte auf deinen Beruf oder Sparte ausgerichtet sein. Und es sollte im Kurs sehr viel Wert auf Unterhaltungen und Gespräche gelegt werden. Das sind die beiden Dinge, die du im Beruf m.E. brauchst.


Ich habe einen Englisch Kurs bei der VHS gemacht. Es gab eine Prüfung hier vor Ort, die von der IHK London bewertet wurde. Von denen ist dann auch das Zeugnis ausgestellt worden. Macht ordentlich was her. :)

Kosten: 72 € für den Kurs, 12 € für Lehrmaterial und 90 € Prüfungsgebühr.

Berlitz ist ein bekannter Name und steht sicherlich für Qualität. Aber wie sehen die Kosten aus? :rolleyes: Weil ich nicht im Fremdsprachenbereich (Korrespondentin, Übersetzerin) arbeiten will, sondern es nur zusätzlich zu meiner eigentlichen Qualifikation evtl. für einen neuen Arbeitsplatz brauche, reicht mir das Zeugnis von der IHK in London.


Die beste Methode eine Sprache zu lernen ist sowieso vor Ort!
Ich habe während meines ersten GB-Aufenthalts (3 Wochen) mehr Englisch gelernt als vorher in 5 Jahren Unterricht... :D


Zitat (Hamlett @ 01.03.2006 - 15:55:05)
Die beste Methode eine Sprache zu lernen ist sowieso vor Ort!
Ich habe während meines ersten GB-Aufenthalts (3 Wochen) mehr Englisch gelernt als vorher in 5 Jahren Unterricht... :D

stimmt. 3 Wochen halt ich dafür aber für zu kurz.

Zitat (Didi die Große @ 01.03.2006 - 16:00:32)
Zitat (Hamlett @ 01.03.2006 - 15:55:05)
Die beste Methode eine Sprache zu lernen ist sowieso vor Ort!
Ich habe während meines ersten GB-Aufenthalts (3 Wochen) mehr Englisch gelernt als vorher in 5 Jahren Unterricht... :D

stimmt. 3 Wochen halt ich dafür aber für zu kurz.

Klar, länger und/oder öfter ist besser :D aber wenn man gezwungen ist eine Sprache zu verwenden um sich überhaupt verständigen zu können (und in der Schule grad mal die Grundkenntnisse erworben hat :pfeifen: ) ist der zu erzielende Fortschritt schon erstaunlich. Vor allen Dingen lernt man schnell, dass das Englisch, das in der Schule vermittelt wird, in der Realität vor Ort nur bedingt zu gebrauchen ist... <_<

Bearbeitet von Hamlett am 01.03.2006 16:17:30

Wie kurzfristig? Und wie ist dein Level jetzt? Spielt ne große Rolle.

Die beste Methode ist immer noch, auf Englisch zu kommunizieren (mit Muttersprachlern oder Leuten, dies sehr gut können), englisches Fernsehen zu gucken und sowas. Dafür wär natürlich ne englische Umgebung ideal, aber die kann man ja nicht so leicht schaffen.

Stures Vokabeln pauken macht nur dann Sinn, wenn man in der Sprache schon sicher ist und einem nur gewisse Begriffe und Redewendungen fehlen. Von ner Sprachschule würd ich erst mal absehen. Elend teuer. Software auf Anwender und Zweck zugeschnitten ist auch ne Möglichkeit, die man in Betracht ziehen sollte.

Sprachkurse an der VHS über ein Semester kann man sich meiner Meinung nach von der Backe streichen. Die Hälfte der 45 Minuten, die man da pro Woche verbringt, geht mit Tratschen, vom Thema abweichen und Rumgekicher rum, und billig sind die auch nicht mehr. Gute 100 Mücken muss man da schon rechnen, für Lernmaterial und den Kurs selber.


Vokabeln pauken ist enorm wichtig, wenn es hauptsächlich um das Erlernen von Fachbegriffen geht. Zum Beispiel sind inzwischen die ganzen Finanzbegriffe in den Unternehmen auf Englisch. Wenn man diese nicht kennt, könnte dies einer Einstellung sehr im Wege stehen.


Da stimm ich dir zu, wenn man sich schon in der Sprache ausdrücken und verständigen kann, ohne dabei ne Stunde für nen Satz zu brauchen. Da fehlt dann nur der Schliff der Vokabeln, die man schnell lernt und wo man besonders schwierige Fälle auch auf nem Zettel aufschreiben kann.

Die richtigen Vokalen bringen einem aber nix, wenn man die nicht kontextbezogen in nem vernünftigen Satz unterbringen kann, und der Gesprächspartner, Kollege usw. sollte nicht grade Sprachwissenschaftler sein müssen, um den Satz zu verstehen.


Hi

also ich habe mich damals bei unserer UNI nach Kursen erkundigt. 1 Kurs hab ich schon abgeschlossen und der neue hat vor 3 Wochen angefangen. Macht rießigen Spaß!!! Vor allem "spielen" wir Alltagssituationen nach wie z.b. einem Amerikaner den Weg erklären oder Telefongespräche etc.... Wir sind ca 12 "Schüler" imAlter von ca 23-50. Und wir verstehen und alle


cathie


Ich mache einen Privatkurs zur Erweiterung und Pflege der Sprache über meine Firma, drei Leute ein Lehrer, da kommt man sehr gut voran.

VHS habe ich mal gemacht, die Skills der Gruppe gingen aber soweit auseinander das es für mich zu leicht und für andere viel zu schwer war.


ich chatte ab und zu mit einem Texaner, das trainiert..... Mein Ponds liegt immer neben dem Notebook und wenn er wieder Slang schreibt, frag ich halt nach, schreib es mir auf und so lernt man auch andere Sachen.
Ist fast wie ein persönliches Gespräch, nur viel günstiger...

Früher habe ich mir immer Videospielfilme im Original gekauft (ist ja heute mit den DVDs viel einfacher, da ist Englisch eh schon drauf) und hab sie mir wieder und wieder angeschaut. Jedesmal habe ich mehr gelernt und ich profitiere heute noch davon.

Bearbeitet von Housi am 04.03.2006 18:40:25


Zitat (Hamlett @ 01.03.2006 - 16:17:02)
Zitat (Didi die Große @ 01.03.2006 - 16:00:32)
Zitat (Hamlett @ 01.03.2006 - 15:55:05)
Die beste Methode eine Sprache zu lernen ist sowieso vor Ort!
Ich habe während meines ersten GB-Aufenthalts (3 Wochen) mehr Englisch gelernt als vorher in 5 Jahren Unterricht... :D

stimmt. 3 Wochen halt ich dafür aber für zu kurz.

Klar, länger und/oder öfter ist besser :D aber wenn man gezwungen ist eine Sprache zu verwenden um sich überhaupt verständigen zu können (und in der Schule grad mal die Grundkenntnisse erworben hat :pfeifen: ) ist der zu erzielende Fortschritt schon erstaunlich. Vor allen Dingen lernt man schnell, dass das Englisch, das in der Schule vermittelt wird, in der Realität vor Ort nur bedingt zu gebrauchen ist... <_<

Ich kann bestaetigen, dass manchmal auch nur ein kurzer Aufenthalt Wunder wirken kann. Selbst wenn wir nur 1 Woche mal wieder in Deutschland sind, oder Besuch aus Deutschland haben, sprechen die Kinder miteinander wieder auf deutsch und viel fluessiger.


Kostenloser Newsletter