Beruf als Thanatopraktiker


Hallo. Ich hab mal eine Frage... Ich hoffe es findet sich hier jemand. Die Tochter einer Familienfreundin meinte gestern Abend zu mir, sie wolle Thanatopraxie lernen. Ich hab jetzt heraus gefunden, dass das das herrichten von Toten für die Hinterbliebenen ist. (komische Satzstellung.. naja) Wäre mir persönlich zu gruselig, aber sie ist sich da wohl ganz sicher, das machen zu wollen. Ich hab bisher nur wenig drüber lesen können. Bisher nur Grundlegende Sachen über diesen Beruf. Jetzt wollte ich fragen, ob es hier jemanden gibt, der diese Thanatorpraxie gelernt hat und mir etwas darüber erzählen kann, wie das so ist, mit Verstorbenen zu arbeiten und was man da so alles macht, vor allem in der Ausbildung.

Würde mich über eigene Erfahrungen freuen.
Grüße

Bearbeitet von Natze am 20.10.2017 11:33:37


Ich kenne den Beruf nicht, habe aber den Eindruck, dass so etwas von den USA rüberschwappt, wo bekanntlich häufig Tote mit Kosmetik hergerichtet werden, als würden sie noch leben....

An sich ist das "Herrichten von Verstorbenen" eine Aufgabe, die herkömmlich von Bestattungsunternehmen übernommen wird.


Soll sie mal machen! Es ist ein schwerer Job, bei dem man sich viele moralische/philosophische Fragen stellen muss, sensibel im Umgang mit Trauernden sein muss und trotzdem wirtschaftlich und effizient seine Arbeit zu tun hat. Für mich klingt das sehr spannend.


Ich sehe es wie Cambria.

Anmerkung:
Sie bekommt auch viel Fachwissen mit medizinischen Inhalten mit auf den Weg.

Im Internet gibt es einige gute Seiten, wo du dich über die Ausbildung informieren kannst, damit du im Bilde bist.



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